H E I B E L - T I C K E R S T A N D A R D
F I N A N Z I N F O R M A T I O N E N
- Einfach einen Tick besser -
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DEUTSCHE BIBLIOTHEK : ISSN 1862-5428
5. Jahrgang - Ausgabe 19 (14.05.2010)
Erscheinungsweise: wöchentlich Freitag/Samstag
* Bitte Schriftart Courier einstellen *
(-;______________________________________________;-)
I N H A L T
01. INFO-KICKER: EURO-SCHWÄCHE NICHT SCHLECHT FÜR EXPORT
02. SO TICKT DIE BÖRSE: TELCO-BRANCHE IM WANDEL
03. AUSBLICK: DIE NÄCHSTEN DOMINOSTEINE, DIE FALLEN WERDEN
04. KOLUMNEN-TICKER: ENTFÄLLT
05. LESERFRAGE: KREDITFINANZIERUNG IN SCHWEIZER FRANKEN
06. BEOBACHTETE WERTE
07. DISCLAIMER / HAFTUNGSAUSSCHLUSS UND RISIKOHINWEISE
08. AN-/ABMELDUNG
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01. INFO-KICKER: EURO-SCHWÄCHE NICHT SCHLECHT FÜR EXPORT
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Liebe Börsenfreunde,
am Montag früh habe ich ein Update zum EU-Rettungsschirm an die
Heibel-Ticker PLUS Kunden verschickt. Meiner Ansicht nach ist
die Situation nun gerettet und ich würde Positionen aufbauen.
Zu dieser Einschätzung stehe ich auch heute noch, trotz des
Ausverkaufs, den wir heute erleben. Die Details dazu finden Sie
in der heutigen Ausgabe.
Im Kapitel 02 habe ich die Telco-Branche einmal unter die Lupe
genommen. Festnetz, DSL, Kabel und Mobilfunk werden hier von
unterschiedlichen Allianzen angegangen, es ist schwer, sich
einen Überblick zu verschaffen. Ich habe mich in das Thema
hineingekniet und konnte interessante Schlussfolgerungen
ableiten. Alles weitere dazu finden Sie heute im kostenfreien
Kapitel 02.
Im Kapitel 03 habe ich die aktuellen Entwicklungen an den
Finanzmärkten betrachtet. Nachdem ich bereits vergangenen
Freitag in Aussicht stellte, dass die EZB Staatsanleihen direkt
ankaufen werden muss, habe ich heute weitere Dominosteine in
diesem internationalen Finanzkarussell aufgezeigt. Doch wie Sie
meiner Einleitung entnehmen können, ist die Situation alles
andere als aussichtslos. Positionieren Sie sich entsprechend
und profitieren Sie von den Turbulenzen, die unweigerlich von
uns durchzustehen sind.
Kein Wunder, dass bei dem nun einbrechenden Euro besorgte
Leserfragen an mich herangetragen werden über Yen- oder
Schweizer Franken-Kredite. Nun ist das Kind in den Brunnen
gefallen und die Spekulation, ein Haus mit Währungsgewinnen
billiger zu machen, rächt sich. Ich würde zusehen, dass ich mit
einem blauen Auge davon komme. Eine entsprechende Leserfrage
habe ich Ihnen ins Kapitel 05 gestellt.
Im Kapitel 06 betrachte ich die Einzelpositionen unseres
Portfolios und begründe entsprechend der veränderten
Rahmenbedingungen meine veränderte Strategie.
HINWEIS: Im Kundenbereich können alle PLUS Kunden die
Benachrichtigungen zu Einzelaktien (Mein Portfolio) aktivieren,
sowie zusätzlich auch eine SMS-Benachrichtigung einrichten
(Kundendaten ändern, sowohl Handy-Nr. eintragen als auch SMS-
Häkchen aktivieren). Aktualisierungen zu einzelnen Positionen
erhalten Sie sodann stets per E-Mail umgehend zugesandt. Eine
SMS werde ich nur dann verschicken, wenn es eine dringende
Handlungsoption gibt – und auch das nur zu den Sie
interessierenden Positionen, die Sie in „Mein Portfolio“
aktiviert haben. Bis auf weiteres bleibt dieser Zusatzdienst
frei von Zusatzkosten.
Die PDF-Version dieser Ausgabe wird Ihnen ab morgen früh im
Archiv sowie unter dem folgenden Link zur Verfügung stehen:
http://www.heibel-ticker.de/downloads/hts100514.pdf
Ich wünsche eine anregende Lektüre,
take share, Ihr
Börsenschreibel
Stephan Heibel
Chefredakteur und
Herausgeber des
Heibel-Ticker
P.S.: Lassen Sie mich Ihre Meinung, Kritik oder
Verbesserungsvorschläge wissen (selbst Lob ist willkommen ;-)
und schreiben Sie mir an leserbrief/at/heibel-ticker/./de.
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02. SO TICKT DIE BÖRSE: TELCO-BRANCHE IM WANDEL
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Am Montag früh habe ich ein Update an alle Heibel-Ticker PLUS
Kunden geschickt, in dem ich den Rettungsschirm der EU als die
richtige Lösung bezeichnete. Wie anders konnte ich reagieren,
hatte ich doch am Freitag zuvor noch behauptet, dass die
einzige Lösung für die EU, die ich noch sah, das direkte
Aufkaufen von Staatsanleihen durch die EZB sei. Und genau das
wurde „überraschend“ am Wochenende verkündet: Die EZB kauft
direkt Staatsanleihen von Problemstaaten auf!
Die 5%-Rallye am Montag fand in meinen Augen also zu recht
statt.
Anschließend jedoch kamen Zweifel auf: Der Euro werde eine
weiche Währung und der Goldpreis stieg an, weil Anleger der
Lösung nicht trauen, wurde in den Medien behauptet. Spekulanten
werden den Euro nicht in Frieden lassen und in meinem Postfach
häuften sich plötzlich Anfragen von besorgten Kunden, die eine
Yen- oder Schweizer Franken-Finanzierung auf ihr Haus laufen
haben oder auch von Kunden, die um ihre Altersvorsorge oder
ihre Lebensversicherung Angst haben.
Ich halte die Entscheidung vom vergangenen Wochenende für die
logische Folge der Zusage von Staatshilfen an Griechenland
durch Angela Merkel. Der Rettungsschirm ist zu recht
umstritten, denn die Auswirkungen werden wir in den nächsten
Jahren am Wert unserer Ersparnisse erleben. Dennoch bleibe ich
bei meiner Einschätzung, dass derzeit aus langfristiger Sicht
ein hervorragender Augenblick für Aktienkäufe ist.
Soweit ein paar allgemeine Worte zur aktuellen Situation. Bitte
haben Sie Verständnis, dass ich nur in den kostenpflichtigen
Kapiteln 03 und 06 auf die Details eingehe, weil meiner Ansicht
nach eine genaue Unterscheidung der zu kaufenden Aktien ratsam
ist und es hier den Rahmen sprengen würde, in allgemeiner Form
darauf einzugehen.
BRANCHENÜBERSICHT TELCO
Unternehmen: Dt. Telecom, Vodafone, Telefonica, E-Plus,
Drillisch, United Internet, Versatel, QSC, freenet,
Kabeldeutschland
Wer ist eigentlich ein Netzbetreiber und wer mietet nur
Netzkapazitäten an? Wer ist ein Freund der Netzbetreiber und
wer ein Wettbewerber? Und welche Rolle spielt das
Festnetzgeschäft, das Mobilfunkgeschäft und das DSL-Geschäft?
Prepaid oder Vertragskunden? Die Liste ließe sich beliebig
fortsetzen. Wer im Telco-Bereich investiert ist oder
investieren möchte, der sieht sich derzeit einer Branche mit
turbulentem Dogmenwechsel gegenüber.
Ich werde Ihnen die Teilnehmer mit ihren unterschiedlichen
Ansätzen vorstellen und abschließend eine Einschätzung geben,
welche Kursentwicklung Sie bei welchen Teilnehmern erwarten
dürfen.
Eine klare Einteilung der Teilnehmer in Gruppen ist nicht mehr
möglich, denn DSL-Provider bieten mit der IP-Telefonie eine
Alternative zum Festnetz an. Mobilfunkanbieter bieten mit
Flatrates sowohl eine Alternative für das Festnetz als auch für
den DSL-Zugang an. Die Preise purzeln während gleichzeitig
teure Investitionen erforderlich sind. Gute Gewinnmargen lassen
sich nur noch im Bereich des mobilen Internets erzielen.
Schauen wir einmal, wie die einzelnen Teilnehmer positioniert
sind.
Die Deutsche Telekom bietet so ziemlich alles an: Ein eigenes
Festnetz mit eigenen Kabeln bis hin zur „letzten Meile“, die
den Zugang vom Verteilerkasten in das Haus des Kunden
bezeichnet. Gleichfalls betreibt die Deutsche Telekom ein
eigenes Mobilfunknetz und hat mit dem iPhone ein Zugpferd, das
selbst den größten Telekom-Widersacher (nämlich ihren Autor)
zum T-Mobile-Kunden machte. Über das Festnetz wird ein
schneller DSL-Anschluss für den Internetzugang angeboten, auch
im Mobilfunknetz gibt es eine Reihe an Tarifen, die speziell
für die Nutzung des mobilen Internets ausgelegt sind. Alles aus
einer Hand. Dafür häufig teuer und unflexibel.
Das Festnetzgeschäft schrumpft. Es werden zwar Gewinne
erwirtschaftet, doch der Umsatz ist rückläufig. Kürzlich hat
die Deutsche Telekom das Festnetzgeschäft mit dem
Mobilfunkgeschäft zusammengelegt. Der Cashflow des
Festnetzgeschäfts kann so unauffällig in den Ausbau des teuren
Mobilfunknetzes gesteckt werden. Die Administration der
Mobilfunkkunden kann auf das (nach Ansicht Ihres Autors
fragwürdige) Know-how aus der Festnetzsparte zugreifen.
Die Deutsche Telekom bietet also so ziemlich alles an, was man
von Festnetz, Mobilfunk und DSL erwarten kann. Doch für manche
Kunden ist die Vertragsgestaltung nicht überzeugend und so wird
der Vergleich zu anderen Anbietern gesucht. Hier kommen
Dienstleister wie freenet und Drillisch ins Spiel.
freenet beispielsweise bietet Mobilfunkverträge von sämtlichen
Netzbetreibern an: Es werden Rahmenverträge mit spezifischen
Vertragsgestaltungen mit Partnern wie eben der Deutschen
Telekom, aber gleichfalls mit Vodafone, mit E-Plus und auch mit
O2 geschlossen und sodann werden Einzelverträge über das eigene
Vertriebsnetz angeboten.
Für die Netzbetreiber ist freenet ein gern gesehener Partner.
Ohne die Kunden, die explizit in den eigenen Laden kommen,
wegzuschnappen, liefert freenet über innovative
Vertragsgestaltungen Kunden, die der Netzbetreiber selbst
vermutlich niemals gewonnen hätte. Die Netze werden so besser
ausgelastet, Zusatzeinnahmen ohne besonders hohe Kosten können
generiert werden.
Drillisch hat eine ähnliche Strategie wie freenet, doch kauft
Drillisch auf eigene Verantwortung Kapazitäten von
Netzbetreibern ein und vermarktet diese Kapazitäten über
verschiedene Tochtergesellschaften durch aggressive
Vertragsgestaltung (im Marketingdeutsch heißt das „innovativ“).
Auch Medion (Aldi-Talk) ist diesen Weg gegangen. Drillisch hat
seinen Schwerpunkt in Prepaid Angeboten, die sodann unter
verschiedenen Markennamen auf den Markt gebracht werden.
Alle vier Mobilfunknetzbetreiber in Deutschland (Deutsche
Telekom, Vodafone, O2 (gehört der spanischen Telefonica) sowie
E-Plus (gehört der holländischen KPN) betreiben eigene
Billigmarken, freuen sich aber stets über weitere Neukunden,
die freenet für das eigene Netz gewinnt. Drillisch ist einmal
pro Jahr interessant für die Netzbetreiber, nämlich beim
Verkauf der Rahmenkapazitäten.
Also, für den Überblick: Die vier Mobilfunknetze in Deutschland
befinden sich in der Hand der Deutschen Telekom (D1), der
britischen Vodafone (D2), der holländischen KPN (E-Plus) und
der spanischen Telefonica (O2). Diese vier Netzbetreiber
verkaufen unter verschiedenen eigenen Namen sowie auch über
Dienstleister wie freenet und Drillisch.
Medion und Drillisch verhandeln Minutenpreise, die über das
Mobilfunknetz geschickt werden. QSC und United Internet
hingegen verhandeln nicht mit den Mobilfunkbetreibern, sondern
mit den Festnetzbetreibern. Hier gibt es im Wesentlichen nur
die Deutsche Telekom. Und statt über Gesprächsminuten zu
sprechen, kaufen QSC und United Internet nur Datenkapazitäten
ein. Über den DSL-Zugang werden dann gleichermaßen die Daten
geschickt, die zum Internetsurfen genutzt werden, als auch die
aus der IP-Telefonie. Für die Deutsche Telekom gibt es hier
keine Möglichkeit, zusätzliche Einnahmen zu verdienen. Als
Monopolist für die „letzte Meile“ unterliegt die
Preisgestaltung für diesen Dienst bestimmten Einschränkungen
und die Regulierungsbehörde schaut ihr genau auf die Finger.
Der mangelnde Anreiz, hier einen guten Service anzubieten,
führt dazu, dass Kunden von virtuellen Netzbetreibern häufig
überproportional lange auf das Freischalten ihres Zugangs durch
die Telekom warten müssen.
Zu guter Letzt gibt es im Festnetzbereich noch kleine Davids,
die den Kampf gegen die Deutsche Telekom aufgenommen haben:
Versatel (Eigentum ist Finanzinvestor Apax) und Arcor
(überwiegend im Besitz von Vodafone). Diese Unternehmen haben
ein eigenes Netz aufgebaut (natürlich mit Ausnahme der letzen
Meile, somit unterliegen auch Versatel und Arcor dem Problem
des mangelhaften Kooperationswillens der Dt. Telekom) und
bieten hier innovative (oder aggressive) Verträge an.
Ich habe in meiner Zeit in Berlin Versatel genutzt und muss
leider sagen, dass der Service ähnlichen Restriktionen
unterliegt wie bei der Dt. Telekom – Service zahlt sich nicht
aus. Ein ganz anderes Bild habe ich beispielsweise von QSC aus
meiner Kölner Zeit, dort war stets ein kompetenter
Ansprechpartner erreichbar. Doch das liegt schon zehn Jahre
zurück, ich weiß nicht, wie es heute aussieht.
Aber Versatel ist mit dieser Strategie nicht allein: Hansenet /
Alice heißt die Tochter von Telefonica, die sich um das
Festnetz in Deutschland kümmert. Auch für Alice stellt sich das
Problem der letzten Meile und so bleiben auch die Möglichkeiten
von Telefonica für das deutsche Festnetz hinter den Erwartungen
zurück.
Also für den Überblick: Im Festnetzbereich gibt es die Deutsche
Telekom, die als einzige die letzte Meile zum Kunden besitzt
und somit Wettbewerber wie Apax (Versatel), Vodafone (Arcor)
und Telefonica (Alice) in Schach halten kann. Einziger Ausweg:
Kabeldeutschland. Über das flächendeckende Kabelnetz hat auch
Kabeldeutschland den direkten Zugang in die deutschen
Haushalte. Für meine Mutter habe ich vor einigen Jahren
Internet & Telefon auf Kabeldeutschland umgestellt, um der
Deutschen Telekom zu entfliehen. Das Angebot läuft rund, lohnt
sich jedoch nur, wenn man Wert auf Kabelfernsehen legt. Für
Puristen, die einfach nur günstig telefonieren wollen, ist das
IP-Telefonieangebot an zu viele Begleitprodukte gehängt.
Im Bereich des DSL-Internetzugangs gibt es ebenfalls nur die
Deutsche Telekom mit dem Zugang zur „letzten Meile“. United
Internet besitzt kein eigenes Netz, sondern ist ein „virtueller
Netzbetreiber“, der also die Kapazitäten der Deutschen Telekom
für die eigenen Angebote nutzt. Ob darüber Daten geschickt
werden, Videos geschaut oder telefoniert wird, ist für die
Einnahmen bei der Deutschen Telekom unwichtig. United Internet
kauft die benötigten Datenkapazitäten und wickelt den Rest
alleine ab.
Im Bereich der Rechenzentren, die am anderen Ende der DSL-
Angebote stehen, wird die dezentrale Datenhaltung immer
wichtiger. Unter „Cloud Computing“ schaffen immer mehr Firmen
eine Netzwerkinfrastruktur, die es den Mitarbeitern an
verschiedensten Orten erlaubt, über schnelle Datenverbindungen
direkt auf benötigte Firmendaten zuzugreifen. Eine wichtige
Rolle spielt dabei die Datenhaltung möglichst nah am Ort des
Mitarbeiters. Hier werden Rechnerkapazitäten sowie dicke
Datenkapazitäten zwischen Rechenzentren erforderlich. Und die
einzelnen Rechenzentren in Deutschland hat United Internet
inzwischen mit eigenen Leitungen verbunden, so dass an dieser
Stelle die Abhängigkeit von der Deutschen Telekom gering ist.
Neben dem DSL-Zugang ist United Internet jedoch stark im
Bereich von anderen Internetdienstleistungen engagiert: Web.de,
GMX (E-Mail Dienstleistung), Sedo (Domain-Registratur),
Afilinet (Werbevermarkter) bis hin zum Webhosting.
Wer spielt als was auf dem deutschen Telco-Markt und welche
Aktien sind sinnvolle Investments?
Wir müssen unterscheiden zwischen Wachstumsunternehmen und
Unternehmen mit starkem Cashflow. Ein Wachstumsunternehmen
zeichnet sich durch hohe Investitionen aus, starkes
Umsatzwachstum und hoffentlich in der Zukunft einmal
ordentliche Gewinne. Bei diesen Unternehmen spekuliert man in
erster Linie auf einen steigenden Aktienkurs. Eine Dividende
wird selten ausgeschüttet, da die liquiden Mittel in dieser
Phase sofort wieder investiert werden.
Ein Unternehmen, das eine feste Marktposition inne hat, braucht
nur noch die getätigten Investitionen Instand halten und
kassiert aus den bestehenden Verträgen üppige Gebühren. Mangels
Wachstumsaussicht werden die Einnahmen zu einem großen Teil an
die Aktionäre in Form von Dividenden ausgeschüttet.
Ich würde den Festnetzbereich als einen Bereich mit starkem
Cashflow bezeichnen. Hingegen würde ich das mobile Internet als
Wachstumsbereich sehen. Für die meisten Telco-Unternehmen
liefern DSL und Festnetz den größten Anteil der Einnahmen, und
auch im Mobilfunkbereich sind die bestehenden Vertragskunden
eher als Cashkühe zu betrachten, denn als Investitionen in die
Zukunft.
Lediglich das mobile Internet ist ein Bereich, für den Kunden
bereit sind, mehr zu zahlen und in dem sich künftig noch neue,
in der heutigen Kalkulation noch nicht enthaltene Gewinne
erzielen lassen. Darüber hinaus messe ich dem Cloud Computing
einen Wachstumsimpuls bei. Lassen Sie uns mal schauen, wer von
diesen beiden Trends profitieren könnte und bei wem solche
Entwicklungen untergehen.
BEWERTUNG DER MARKTTEILNEHMER
Die Deutsche Telekom kann zwar an allen Fronten mitspielen,
doch das Wachstum des mobilen Internets sowie des Cloud
Computings kann dort den Umsatzrückgang aus dem Festnetz
auffangen, vielleicht ein wenig überkompensieren.
Wachstumsraten über 20% sind für die Deutsche Telekom jedoch
nicht zu erwarten. Auf der anderen Seite ist der Cashflow so
gut, dass Analysten eine Dividendenrendite von 8,2% erwarten.
Sie dürfen für die Deutsche Telekom also keinen steigenden
Aktienkurs erwarten, doch als Dividendentitel ist das
Unternehmen sehr attraktiv.
Vodafone bietet mit einem KGV von 8 (Dt. Telekom: 12) ein
günstigeres Bewertungsniveau, allerdings ist die erwartete
Dividendenrendite von 6,3% ein wenig geringer. Dafür lastet
kein rückläufiges Festnetzgeschäft auf Vodafone – wenn man
einmal von der kleinen Tochter Arcor absieht. Während die
Deutsche Telekom rückläufige Umsätze verzeichnet, steigt der
Umsatz von Vodafone noch leicht an. Einen spürbaren
Wachstumsimpuls wird das mobile Internet aber auch für Vodafone
kaum geben können.
Telefonica hat diese Woche ein schlechtes Quartalsergebnis
veröffentlicht und befindet sich aus der Not heraus auf der
Suche nach einer Lösung für seine Festnetzaktivitäten in
Südamerika. Der Kurs ist seit Jahresbeginn um 25% eingebrochen,
ungeachtet dessen wird eine hohe Dividende ausgezahlt. Durch
den Kurseinbruch beträgt die erwartete Dividendenrendite
nunmehr 9,1%! Bei einem KGV von 8 und noch immer leicht
ansteigenden Umsätzen ist Telefonica somit bislang am
attraktivsten.
Die holländische KPN bietet eine Dividendenrendite von 7,6% und
notiert auf einem KGV von 9,3. Die Umsatzentwicklung ist
rückläufig, vor diesem Hintergrund tritt das Unternehmen hinter
den anderen zurück.
Apax ist nicht börsennotiert, kann daher hier nicht betrachtet
werden.
freenet habe ich in früheren Ausgaben vielfach besprochen. Der
Vorstand lässt keine Gelegenheit aus, um die fehlenden
Wachstumsmöglichkeiten für das Unternehmen auszubreiten und hat
unlängst eine Dividende für das Unternehmen in Aussicht
gestellt. Analysten gehen bereits unter Berücksichtigung des
überaus guten freien Cashflows des Unternehmens von einer
Dividendenrendite von 11,2% aus. Das KGV steht bei 8,5, doch
das ist vor dem Hintergrund der stark rückläufigen Umsätze noch
immer nicht günstig.
Für freenet sehe ich derzeit ein besonderes Problem: Es gibt
keine Umsatzwachstumsperspektive. Allein mit dem
Mobilfunkgeschäft lassen sich derzeit zwar dicke Gewinne
einfahren, dennoch ist der Umsatz rückläufig und es gibt keine
Perspektive, aus diesem negativen Trend auszubrechen.
Spekulativ eingestellte Anleger verkaufen die Aktie derzeit
ohne Rücksicht auf Verluste, der Kurs fällt wie ein Stein zu
Boden.
Spekulanten betrachten Wachstum und Gewinn. Als erstes
Wachstum. Ein rückläufiges Wachstum ist nicht das, was einen
höheren Kurs nach sich zieht. Also wird verkauft. Hier hört die
Analyse der meisten Spekulanten auf. Eine etwaige Dividende
wird von diesen Marktteilnehmern nicht betrachtet. Auch
betrachten Spekulanten schon kaum mehr eine vorteilhafte
Gewinnentwicklung, wie sie für freenet aufgrund der jüngsten
Umstrukturierung erwartet wird.
Da freenet lange Zeit als Wachstumsunternehmen galt, können Sie
derzeit beobachten, wie sich viele Spekulanten von der Aktie
verabschieden. Durch diesen großen Verkaufsdruck ist die Aktie
so weit nach unten geprügelt worden, dass die erwartete
Dividendenrendite auf 11% sprang. Ich würde sagen, freenet hat
versehentlich eine so hohe Dividendenrendite. Das wird meiner
Einschätzung nach dann korrigiert werden, wenn die Spekulanten
alle draußen sind aus der Aktie und es sollte dazu führen, dass
der Kurs auf ein vergleichbares Niveau zu den anderen Telco-
Aktien steigt.
Drillisch bietet eine Dividendenrendite von 6,1% und notiert
auf einem KGV von 10. Der Umsatz wächst leicht an (erwartet
werden 2%). Doch das Geschäft mit Prepaid Kunden ist
anstrengend und undankbar – man baut sich kaum eine
Stammkundschaft auf. Es ist eine Marktnische, die gefüllt
werden muss. Doch es ist kein Geschäftsmodell, in das ich
langfristig investieren würde.
United Internet könnte also vom Cloud Computing profitieren.
Die Dividendenrendite ist mit 2,4% für den Telco-Bereich sehr
niedrig. Das Bewertungsniveau mit einem KGV von 12 dem Wachstum
von rund 10% p.a. angemessen. United Internet ist wohl das
einzige Telco-Unternehmen in Deutschland, das den Titel
„Wachstumsunternehmen“ (definiert durch 20% Umsatzwachstum
p.a.) noch nicht aus den Augen verloren hat. Doch die
Anstrengungen für dieses Ziel sind groß – und teuer. Im Bereich
Cloud Computing wird das Geschäft von den Soft- und
Hardwareanbietern wie EMC, VM Ware und Cisco gemacht. Als
Dienstanbieter wird der Spielraum für dicke Margen sehr schnell
im Wettbewerbsdruck leiden. So flüchtet das Unternehmen nach
vorne, der Vorstand hat nun die Expansion ins Mobilfunkgeschäft
(kauft Kapazitäten von Vodafone) sowie ins osteuropäische
Ausland ausgerufen. Meiner Ansicht nach ist das eine
Möglichkeit, die Wachstumsambitionen zu verfolgen – aber ich
sehe keinen Vorteil, den United Internet gegenüber den
jeweiligen Wettbewerbern ausspielen könnte.
Bleibt Kabeldeutschland. Das Unternehmen wurde erst im April
dieses Jahres an die Börse gebracht. In meinen Augen war der
Emissionspreis zu hoch, denn 1,37 Mrd. Euro Umsatz werden mit
2,23 Mrd. Marktkapitalisierung belegt. So attraktiv die
technologische Position von Kabeldeutschland sein mag, so hoch
wurde die Aktie bereits bewertet. Hohe Investitionen wurden
noch vor dem Börsengang getätigt und müssen noch abgeschrieben
werden. Gleichzeitig bleibt die Kundenentwicklung noch weit
hinter den Möglichkeiten zurück. Kabeldeutschland wäre eine
Wette auf die Zukunft – auf die sehr entfernte Zukunft. Doch
aus heutiger Sicht rechnen sich die Investitionen nicht.
FAZIT
Sie können eine ganze Reihe von Telco-Werten guten Gewissens in
Ihr Portfolio aufnehmen, wenn Sie sich von der Erwartung
verabschieden, dass die Aktienkurse steigen. Als
Dividendentitel haben diese Unternehmen ihre Berechtigung und
mein Favorit ist nach wie vor freenet. Für Wachstum habe ich
mich in China sowie in Brasilien umgeschaut, dort gibt es
Mobilfunkunternehmen, die wesentlich stärker vom Zukunftsmarkt
des mobilen Internets profitieren werden.
WOCHENRÜCKBLICK
INDIZES 13.5.10
Dow Jones 10.782 2,5%
DAX 6.252 5,8%
Nikkei 10.462 0,9%
Euro/US-Dollar 1,246 -2,3%
Euro/Yen 115,225 -2,0%
10-Jahres-US-Anleihe 3,56% 0,2
Umlaufrendite Dt 2,47% 0,0
Feinunze Gold USD $1.247,00 4,4%
Fass Crude Öl USD $77,30 -4,3%
Baltic Dry Shipping I 3.914 12,9%
SENTIMENTDATEN
ANALYSTEN:
Empfehlungen (Anzahl Empfehlungen):
Kaufen / Verkaufen
23.04.- 30.04. (232): 50% / 13%
30.04.- 07.05. (249): 58% / 5%
07.05.- 14.05. (200): 46% / 15%
ANALYSTEN KAUF
Dt. Post, ElringKlinger, K+S
ANALYSTEN VERKAUF
Q-Cells Merck, Solon
PRIVATANLEGER:
17. KW 2010: 52% Bullen (84 Stimmen)
18. KW 2010: 54% Bullen (72 Stimmen)
19. KW 2010: 61% Bullen (77 Stimmen)
Durchschnittlich erwarteter DAX-Endstand für heute: 5.915
PRIVATANLEGER KAUF
Solarworld, Solar Millenium, Conergy
PRIVATANLEGER VERKAUF
Starbucks, Daimler
Die Sentiment-Daten wurden in Zusammenarbeit mit Sharewise
erstellt: http://www.sharewise.com?heibel
Die Stimmung unter den Analysten ist stark eingetrübt. Die
Privatanleger sehen den europäischen Rettungsschirm
offensichtlich als gelungen an und kaufen kräftig ein.
Im folgenden Kapitel werde ich im Wesentlichen zwei
Fragestellungen analysieren: Ist das Rettungspaket nachhaltig
und geeignet, die Spekulation gegen den Euro zu beenden oder
werden Spekulanten die EU zu Fall bringen? Und zum zweiten: Wo
ist das Geld in dieser turbulenten Marktphase sicher?
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03. AUSBLICK: DIE NÄCHSTEN DOMINOSTEINE, DIE FALLEN WERDEN
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Der Ausblick bleibt den zahlenden Abonnenten des
Heibel-Ticker PLUS vorbehalten. Bitte haben Sie Verständnis
dafür, aber ohne eine kleine Einnahmequelle kann ich diesen
Dienst nicht aufrecht erhalten.
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Hier im Heibel-Ticker Standard erhalten Sie überwiegend
vergangenheitsbezogene Erklärungen von mir. Detaillierte
Analysen und Einschätzungen über die künftige Börsen-
entwicklung gibt es nur im kostenpflichtigen Heibel-Ticker
PLUS. Das Angebot für die zahlenden Abonnenten des Heibel-
Ticker PLUS baue ich kontinuierlich weiter aus und komme
dabei insbesondere den Wünschen meiner Kunden nach.
Inzwischen bietet das Heibel-Ticker PLUS Abonnement
folgende Zusätze:
INTERNET: Kundenbereich
- täglich aktuelle Einschätzungen zu den Meldungen, die
unsere offenen Positionen betreffen
- einen Chart für jede offene Position, um die Kurssituation
schneller zu erfassen
- die Möglichkeit, nur die 10 neuesten Kommentare zu den offenen
Positionen anzeigen lassen.
- Sie können sich aus den empfohlenen Werten Ihr eigenes
Musterportfolio zusammenstellen, um gezielter und schneller
die für Sie relevanten Neuigkeiten zu sehen.
Weiterhin erhalten meine Kunden eine übersichtliche Tabelle
über alle offenen Positionen mit der jeweiligen
Wochenperformance sowie Performance seit Empfehlung und
mit einer Übersicht über die anstehenden Aktivitäten wie
Stopp Loss nachziehen oder verkaufen bzw. kaufen.
Kurz nach dem Versand des Heibel-Ticker PLUS wird Online
eine PDF-Version zur Verfügung gestellt, die zusätzlich
Charts von den besprochenen Aktien und Indizes sowie Rohstoffen
enthält. Darüber hinaus wird die Liste der offenen Positionen
tabellarisch wesentlich übersichtlicher dargestellt als in der
„nur-Text“-Version möglich.
Den Reaktionen meiner Kunden entnehme ich, dass der
Heibel-Ticker PLUS die Bedürfnisse von Anlegern gezielt
und verständlich sowie fundiert und erfolgreich befriedigt.
Schauen Sie sich das neue Angebot einmal mit einem
Schnupperangebot (6 Wochen zu 16 Euro) an. Es würde mich
freuen, wenn ich Sie als neuen Abonnenten gewinnen kann.
Für eine Jahresgebühr von 120 Euro erhalten Sie ein
Jahresabonnement sowie einen Vorzugspreis für sämtliche
Sonderanalysen, die in unregelmäßigen Abständen
veröffentlicht werden. Viele Sonderanalysen stelle ich den
Heibel-Ticker PLUS Kunden sogar kostenfrei zur Verfügung.
Falls Ihnen ein Jahr zu lang erscheint, dann können Sie den
Heibel-Ticker PLUS auch zunächst für ein halbes- oder viertel
Jahr bestellen. Oder bestellen Sie einfach das Schnupperabo.
Geben Sie bitte den folgenden Link in Ihren Browser ein und
bestellen Sie unter
http://www.heibel-ticker.de/bestellung.php
Bei Fragen senden Sie direkt eine eMail an den Autor unter
Leserfragen/at/heibel-ticker/./de
(Schrägstriche weglassen, at durch den Klammeraffen ersetzen)
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4. KOLUMNEN-TICKER: ENTFÄLLT
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entfällt.
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05. LESERFRAGE. KREDITFINANZIERUNG IN SCHWEIZER FRANKEN
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Ihre Fragen schicken Sie bitte an leserfragen/at/heibel-
ticker/./de. Ich werde künftig nur noch eine Leserfrage
veröffentlichen. Den Rest beantworte ich direkt. Bitte fragen
Sie mich nur zu Unternehmen mit einem Marktwert von mindestens
100 Mio. Euro bzw. USD.
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FRAGE:
Hallo Herr Heibel,
ich lese schon über Jahre hindurch sehr interessiert Ihre
aufschlussreichen Kommentare. Heute bitte ich Sie um einen Rat
und hoffe Sie können mir weiterhelfen.
Ich habe vor ca. 1,5 Jahren ein Haus gekauft und für die
Finanzierung einen Schweizer-Frankenkredit Wechselkurs 1,62 -
20 Jahre Laufzeit aufgenommen. Zwischenzeitlich hätte ich
wieder Barmittel zur Verfügung, um Teile des Kredites
abzulösen.
Habe am Wochenende Ihren erfrischenden Heibel-Ticker gelesen
und bin dabei auf Ihre Gold Empfehlung gestoßen. Wie sehen Sie
das in meiner Situation.
Viele Grüße, Alfons aus Dornbirn
ANTWORT:
Ich bin kein Vermögensberater und darf Ihnen keine Ratschläge
für ihre persönliche Vermögensplanung geben. Meine allgemeine
Einschätzung kennen Sie: Der Euro dürfte nun zu einer schwachen
Währung werden und grundsätzlich würde ich nicht auf Kredit
spekulieren. Sie spekulieren mit einem Kredit auf einen
schwachen Franken. Ein schwacher Euro wird es Ihnen erschweren,
die Franken zurückzuzahlen. Darüber hinaus müssen Sie die
Kreditzinsen, die Sie auf die Franken zahlen, erst einmal in
dem turbulenten EU-Umfeld verdienen. Für mich persönlich wäre
das nichts :-(
An meiner Einschätzung zum Gold hat sich nichts geändert (s.
auch Kundenbereich).
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06. BEOBACHTETE WERTE
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Bitte beachten Sie auch den Kundenbereich auf meiner
Internetseite unter www.heibel-ticker.de. Dort finden Sie
aktuelle Charts mit meinen jeweils aktualisierten
Einschätzungen.
==========
Im Wochenverlauf habe ich zu mehreren Titeln Anmerkungen im
Kundenbereich der Webseiten verfasst. Selten sind diese
Anmerkungen nur tagesaktuell, es reicht in der Regel, wenn Sie
einmal die Woche dort hinein schauen.
Auf der Einstiegsseite heibel-ticker.de sehen Sie im Ticker am
oberen Bildrand auf den ersten Blick, zu welchen Titel aktuelle
Anmerkungen erstellt wurden.
Hier nun die Übersicht über die offenen Positionen. Wie
angekündigt habe ich jeweils die langfristigen von den
spekulativen Positionen getrennt. Bei den langfristigen
Positionen werde ich in den kommenden Wochen jeweils eine
Risikostreuung berücksichtigen.
Unter „Änd“ steht die Gesamtveränderung seit Empfehlung. Unter
„Woche“ steht die Änderung zur Vorwoche. Unter „Empf.“ steht
die Empfehlung, ob diese Position zu
H - Halten,
K - Kaufen,
NK – Nachkaufen,
V – Verkaufen,
TV - Teilverkaufen ist oder mit einem
SL - Stopp Loss
KL - Kauflimit oder
VL - Verkaufslimit versehen werden sollte.
Auch dieses Kapitel bleibt den zahlenden Abonnenten des
Heibel-Ticker PLUS vorbehalten. Bitte haben Sie Verständnis
dafür, aber ohne eine kleine Einnahmequelle kann ich diesen
Dienst nicht aufrecht erhalten.
***************************WERBUNG****************************
In Deutschland gibt es kaum einen anderen, der die
Hintergründe der Aktienmärkte so messerscharf von dem
täglichen Medienrummel trennen kann, wie der Autor des
Heibel-Tickers Stephan Heibel.
Von seinen Fähigkeiten, komplizierte Zusammenhänge
verständlich darzustellen, können Sie sich mit diesem
Heibel-Ticker Standard überzeugen. Wenn Sie allerdings seine
Schlussfolgerungen und Empfehlungen erfahren möchten,
dann sollten Sie sich einmal um den Heibel-Ticker PLUS kümmern.
Für eine Jahresgebühr von 120 Euro erhalten Sie ein
Jahresabonnement sowie einen Vorzugspreis auf sämtliche
Sonderanalysen, die in unregelmäßigen Abständen veröffentlicht
werden. Viele Sonderanalysen stellen wir den Heibel-Ticker PLUS
Kunden sogar kostenfrei zur Verfügung.
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Eine erfolgreiche Börsenwoche,
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Stephan Heibel
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07. DISCLAIMER / HAFTUNGSAUSSCHLUSS UND RISIKOHINWEISE
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Wer un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen
nachmacht oder verfälscht oder nachgemachte oder verfälschte
un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen in Umlauf
setzt, wird mit Lust-, manchmal auch mit Erkenntnisgewinn
belohnt; und wenn alles gut geht, fällt davon sogar etwas für
Sie ab. (frei nach Robert Gernhardt)
Wir recherchieren sorgfältig und richten uns selber
nach unseren Anlageideen. Dennoch müssen wir jegliche
Regressansprüche ausschließen, die aus der Verwendung
der Inhalte des Heibel-Tickers entstehen könnten.
Die Inhalte des Heibel-Tickers spiegeln unsere Meinung
wider. Sie stellen keine Beratung, schon gar keine
Anlageempfehlungen dar.
Die Börse ist ein komplexes Gebilde mit eigenen Regeln.
Anlageentscheidungen sollten nur von Anlegern mit
entsprechenden Kenntnissen und Erfahrungen vorgenommen
werden. Anleger, die kein tiefgreifendes Know-how über
die Börse besitzen, sollten unbedingt vor einer
Anlageentscheidung die eigene Hausbank oder einen
Vermögensverwalter konsultieren.
Die Verwendung der Inhalte dieses Heibel-Tickers erfolgt
auf eigene Gefahr. Die Geldanlage an der Börse
beinhaltet das Risiko enormer Verluste bis hin zum
Totalverlust des eingesetzten Kapitals.
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08. AN-/ABMELDUNG
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Heibel-Ticker Ende
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