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11.08.2017:



H E I B E L - T I C K E R    S T A N D A R D

F I N A N Z I N F O R M A T I O N E N

- Einfach einen Tick besser -



DEUTSCHE BIBLIOTHEK : ISSN 1862-5428

12. Jahrgang - Ausgabe 32 (11.08.2017)
Erscheinungsweise: wöchentlich Freitag/Samstag



I N H A L T

01.Info-Kicker: Kim Jong Un hält die Welt in Atem
02.So tickt die Börse: Nordkorea-Konflikt: Wie immer USA gegen China und Russland
 - Wochenperformance der wichtigsten Indizes
03.Sentiment: Nordkorea-Konflikt führt zu starker Verunsicherung der Anleger
 -
04.Ausblick: Die Suche nach der Wahrheit
05.Wunschanalyse: Alphabet
 - Alphabet:
 - Exorbitantes Wachstum günstig bewertet
 - Ausverkauf nach jüngsten Quartalszahlen
 - Kartellstrafe als Anzeichen für Wirtschaftskrieg zwischen EU und USA
 - Steigende Kosten bei sinkenden Preisen
 - Marktanteil Googles
 - Übersicht Geschäftsbereiche
 - Zukunftsmusik
 - Fazit
06.Update beobachteter Werte
 Kriegsgerassel führt zu Ausverkauf, Ausgestoppt
 Verhaltener Optimismus bei Analysten
 Kurseinbruch zum Nachkauf nutzen
 Walt Disney muss Investieren, verkaufen
 Vision oder Weitsicht
 Schadenszahlung und Prämiendruck lasten auf Kurs, Nachkaufen
 Stark behauptet gegen den Trend
 Verkaufslimit 113€ eingeben
 Gute Zahlen, Aktie unverändert, Verkaufen
07.Übersicht HT-Portfolio
08.Disclaimer / Haftungsausschluss und Risikohinweise
09.An-/Ab-/Ummeldung



01. Info-Kicker: Kim Jong Un hält die Welt in Atem

Liebe Börsenfreunde,

Der Nordkorea-Konflikt droht zu eskalieren, die Finanzmärkte zeigen sich extrem besorgt. Ich habe in der heutigen Ausgabe in Kapitel 02 die Hintergründe und aktuellen Entwicklungen aufgezeigt, damit wir die Bedrohung besser einschätzen können.

Wenig überraschend ist die Stimmung unter den Anlegern stark eingebrochen. In Kapitel 03 analysiere ich, ob wir bereits einen Boden an den Aktienmärkten erwarten dürfen, oder ob es erst noch schlimmer werden könnte.

Cash generieren und bereit sein, übertriebene Ausverkäufe zu nutzen, heißt die Devise für die kommenden Wochen. Mehr dazu lesen Sie in Kapitel 04.

Die heutige Wunschanalyse in Kapitel 05 beschäftigt sich mit unserem Portfoliowert Alphabet, der Google-Mutter. Ich halte auch nach dieser ausführlichen Analyse an meiner Kaufempfehlung fest. Vielleicht bietet sich ja in der aktuellen Korrektur eine Einstiegschance für Sie.

Wie immer gibt es eine Reihe von wichtigen Updates zu unseren Portfoliowerten in Kapitel 06 sowie eine tabellarische Übersicht in Kapitel 07.

IN EIGENER SACHE

Es ist Sommer und in den kommenden zwei Wochen werde ich nicht am Arbeitsplatz sein. Bitte halten Sie sich daher mit Leserfragen zurück, ich werde nicht antworten. Die Ausgabe am kommenden Freitag wird ausfallen. Sollte es wichtige Entwicklungen geben, werde ich mich mit einem Update bei den PLUS-Kunden melden. Eventuelle Portfolio-Aktivitäten werde ich zusätzlich mit Updates an die Express-Kunden verschicken.

Der Markt schläft nie, ich hoffe dennoch in den kommenden zwei Wochen ein wenig abschalten zu können. Und noch schöner ist es, wenn nach meiner Rückkehr mein Postfach nicht überläuft :-).

Die PDF-Version dieser Ausgabe steht Ihnen ab sofort im Archiv sowie unter dem folgenden Link zur Verfügung: http://www.heibel-ticker.de/downloads/hts170813.pdf

Nun wünsche ich eine anregende Lektüre,

take share, Ihr
Börsenschreibel

Stephan Heibel

Chefredakteur und
Herausgeber des
Heibel-Ticker




02. So tickt die Börse: Nordkorea-Konflikt: Wie immer USA gegen China und Russland

Wo gibt es das, dass ein Militär öffentlich erklärt, man sei für einen Angriff auf eine Insel gerüstet? In Nordkorea hat das Militär diese Antwort auf Donald Trumps "Feuer und Wut" Drohung gegeben. Man sei bereit, sollte der oberste Heeresführer Kim Jong Un den entsprechenden Befehl geben, so das Militär.

Die USA haben erst kürzlich im UN-Sicherheitsrat eine Verschärfung der Sanktionen gegen Nordkorea durchgesetzt. Russland muss wohl mit den Zähnen geknirrscht haben, denn der russische Sonderbotschafter verkündete kürzlich im Rahmen seines Nordkorea-Besuchs, man wolle Nordkorea wirtschaftlich nicht isolieren... aber dann frage ich mich, was man denn sonst mit wirtschaftlichen Sanktionen bezwecken will?

Die Sanktionen würden Nordkorea schon sehr schnell in die Ecke treiben, dazu jedoch müssten insbesondere Russland und China die Sanktionen konsequent umsetzen. Doch es sieht mir nicht danach aus, denn der Konflikt in Nordkorea ist wieder einmal vielschichtiger. Weder Russland, noch China wollen sich auf das Spielchen der USA einlassen. Das zeigt sich zum einen darin, dass Öllieferungen bereits von den Sanktionen ausgenommen wurden. Zum anderen zeigt sich das in der Aussage des russischen Sonderbeauftragten. Und zum Dritten, ... aber dazu muss ich ein wenig ausholen.

Genau wie Ost- und Westdeutschland wurde Korea nach dem Zweiten Weltkrieg in eine russische (Nord-) und US-amerikanische (Süd) Besatzungszone geteilt. Japan hatte Korea erobert und Russland und die USA haben das Land befreit. Da Nordkorea ein Opfer war, gab es keinen Grund, die Besatzung lange aufrecht zu erhalten. Die USA entschied also, die Besatzungszonen als eigenständige Länder zu entlassen. Diese Entscheidung wurde in der UN beschlossen, Russland war bei der Abstimmung jedoch aus Protest nicht anwesend.

So formten die USA die "Republik Südkorea". Als Antwort darauf formte Russland die "Demokratische Volksrepublik Nordkorea". Da die USA augenscheinlich kein Interesse an Südkorea hatte, erhob Nordkorea den Anspruch, eine Regierung für Gesamt-Korea zu bilden. Es wurde mithilfe der Russen aufgerüstet und in Südkorea einmarschiert. Durch die Hilfe der USA gelang es jedoch Südkorea, die Nordkoreaner zurückzudrängen und zudem noch nordkoreanische Gebiete zu erobern. Es folgte ein Hin und Her, bis man schließlich einen Waffenstillstand vereinbarte. Dieser hält bis heute an.

Bis heute gibt es also keinen Friedensvertrag in Korea, seit 64 Jahren bildet ein Waffenstillstandsvertrag die Grundlage für die beiden Staaten.

China, damals noch recht unbedeutend, ist heute größter Handelspartner Nordkoreas. Wenn China sich gegen Kim Jong Un stellen würde, wäre das Land in Nullkommanix pleite und Südkorea könnte es übernehmen. Doch wir kommen damit wieder zu der alten Frage: Warum sollten China und Russland zulassen, dass Nordkorea in die westliche Welt aufgenommen wird? Das Land liegt direkt an China, hat ein paar Kilometer Grenze zu Russland (Wladiwostok) und würde somit ein Fremdkörper am östlichen Zipfel Asiens darstellen.

Wer hat also Recht: Die USA, die als Schutzmacht Südkoreas neben den Sanktionen nun auch auf Kriegsrhetorik setzen? Oder die Kommunisten aus China und Russland, die sich gegen ein Eindringen der USA in ihren Kontinent verwehren und dazu lieber Armut in Kauf nehmen? Ich stehe natürlich zu den USA, die der Bedrohung durch Nordkorea ein Ende setzen müssen. Doch ob die Kriegsrhetorik dazu der richtige Weg ist bezweifle ich.

Am 19. Juli wurde bekannt, dass Präsident Trump die militärische Unterstützung der Assad-Gegner in Syrien (ich lese: "der IS") aufgegeben hat. Am 20. Juli verkündet die CIA, dass man über ein "Regime Change" in Nordkorea nachdenke, sprich Kim Jong Un am liebsten absetzen würde - genau wie damals Assad. Am 28. Juli schickt Nordkorea daraufhin eine Rakete in den Himmel und lässt durchsickern, dass man nun Atombomben 10.000 km transportieren könne. Und so schaukelt sich das nun weiter hoch, hin zur "Feuer und Wut" Rede von Trump und der Drohung seitens des südkoreanischen Militärs, die Insel Guam anzugreifen.

Wo ist eigentlich Kim Jong Un? Nun, wenn er nicht ganz dumm ist, dann versteckt er sich spätestens seit dem CIA-Gerede um das "Regime Change".

US-Außenminister Rex Tillerson, der als korrupter Öl-Lobbyist verschrien ist, zeigt sich noch am vernünftigsten. Er erklärt den Nordkoreanern, dass es lediglich um die Atombombe gehe, die eine Bedrohung aus Sicht der USA darstelle. Man strebe eben keinen Regime Change an, sondern wolle nur diese Bedrohung in den Griff bekommen. Gleichzeitig gibt es eine Reihe von Meldungen, dass Nordkorea schneller mit der Atomwaffenentwicklung voranschreite, als man dies erwartet habe, und das sei nur mithilfe der Chinesen oder Russen möglich.

Wir sind also wieder mitten drin im Konflikt West gegen Ost, Demokratie gegen Kommunismus, USA gegen Russland und China. Mit einem Federstrich könnten Russland und China dafür sorgen, dass Nordkorea zur "Vernunft" kommt. Doch wenn sie sich die geographische Lage anschauen, werden sie sich mit Händen und Füßen dagegen wehren, Nordkorea aufzugeben und damit die Grenzen nach Südkorea zu öffnen. Zu frisch sind die Erinnerungen Russlands an die Entwicklungen in Osteuropa. Die NATO rückt Russland immer stärker auf die Pelle.

Soweit meine laienhafte Einschätzung zum Nordkorea-Konflikt. 1999 hat Donald Trump in einem Fernsehinterview gesagt, er würde lieber heute noch in Nordkorea einmarschieren und für Ordnung sorgen, als fünf Jahre zu warten, bis das Land eine Atombombe habe. Heute, 18 Jahre später, hat Nordkorea vielleicht die entsprechende Technologie, vielleicht auch noch nicht. Nach unseren Erfahrungen in der arabischen Region und vor dem Hintergrund, dass die USA sich dort nun ein wenig zurückhalten wollen, will ich leider nicht ausschließen, dass die Geschichte in Nordkorea noch deutlich eskaliert, bevor eine Lösung in Sicht kommt.

Mein zynischer Tipp an Russland und China: Warum nicht eine Wiedervereinigung Koreas herbeiführen unter Leitung des reichen Südkoreas? Hat in Deutschland auch funktioniert und nur 20 Jahre später wählt sich das vereinte Volk eine Ostdeutsche an die Spitze, die mit meiner Ansicht nach planwirtschaftlichen Eingriffen die Solarbranche, die Energiewirtschaft und nun vielleicht noch die Autoindustrie in die Verantwortung nimmt, ohne ihnen einen Ausweg für die Zukunft zu lassen.

Schauen wir einmal, wie sich die wichtigsten Indizes im Wochenvergleich entwickelt haben:

WOCHENPERFORMANCE DER WICHTIGSTEN INDIZES


INDIZES10.8.17Woche ΔΣ '17 Δ
Dow Jones21.844 -0,8%10,5%
DAX12.014 -1,2%4,6%
Nikkei19.730 -1,5%3,2%
Shanghai A 3.416 -0,3%5,1%
Euro/US-Dollar1,18-1,0%11,8%
Euro/Yen128,23-2,0%4,3%
10-Jahres-US-Anleihe2,21%-0,02-0,23
Umlaufrendite Dt0,20%-0,050,21
Feinunze Gold$1.286 1,3%11,6%
Fass Brent Öl$52,08 -0,2%-8,2%
Kupfer6.416 2,0%18,3%
Baltic Dry Shipping1.092 6,7%17,7%



Der DAX ist nun unter meine Unterstützung bei 12.100 Punkten gerutscht und hat damit weiteres Korrekturpotential, wie die Charttechniker so schön sagen. Insbesondere der Umstand, dass der Dow Jones bislang noch gar nicht korrigiert hat, macht mich nachdenklich. In den USA ist eine Korrektur fällig, der Nordkorea-Konflikt liefert nun den Auslöser. Wenn ich mir die Dimension des Nordkorea-Konfliktes anschaue, dann fällt es mir schwer, an den typischen Korrekturverlauf zu glauben: Nach zwei bis drei Tagen wäre sonst der Spuk vorbei. Sollte es diesmal ebenso schnell vonstatten gehen, würde ich mich auf eine Wiederholung der Korrektur bzw. spätere Fortsetzung einstellen.

Ein Funken Hoffnung kommt aus den Währungsmärkten, der Euro hat um 1% nachgegeben und das stützt unseren Exportindex DAX. Noch ist von der Stütze zwar nicht viel zu sehen, doch wenn der Euro weiterhin einen Teil seiner jüngsten Kursgewinne abgibt, dann dürfte die Korrektur im DAX deutlich kleiner ausfallen als das, was ich für den Dow Jones erwarte.

Es wird wieder von Krieg gesprochen und entsprechend steigt der Goldpreis (+1,3% in US-Dollar, +3% in Euro). Gerade in solchen Börsenphasen zeigt sich die wichtige Bedeutung der Goldposition: Zum einen für die Nerven, zum anderen für die Depot-Performance. Unser Heibel-Ticker Portfolio hat diese Woche um 0,1% zugelegt, während die internationalen Aktienindizes um 1% abgerutscht sind.

Der Ölpreis stabilisiert sich auf brauchbarem Niveau. Das Kupfer steigt an, wie auch der Baltic Dry Verschiffungsindex, beides gute Indikatoren für die chinesische Konjunktur. Dort wird im Herbst der neue 5-Jahresplan erarbeitet. Im Vorfeld dieser wichtigen Tagung wird es aus China vermutlich keine negativen Meldungen geben, sondern nur positive Konjunkturüberraschungen, damit die Tagung in "guter Atmosphäre" stattfinden kann.

Schauen wir einmal, wie die Stimmung der Anleger auf die jüngsten Entwicklungen reagiert.




03. Sentiment: Nordkorea-Konflikt führt zu starker Verunsicherung der Anleger

Einmal mehr hat sich die gute Prognosequalität unserer Sentimentanalyse bewiesen. Vor einer Woche schrieb ich "Im optimalen Fall pendelt der DAX in den kommenden Tagen ein bisschen nach oben und ein bisschen nach unten, ohne zu großes Handelsvolumen zu mobilisieren. Einer Verkaufswelle stünden die heimischen Anleger ziemlich machtlos gegenüber. Nun, es kam die Verkaufswelle, der DAX brach um 1,2% ein.

Die Stimmung der Anleger ist dadurch wieder eingebrochen: Das Lager derer, die im aktuellen DAX-Verlauf eine Seitwärtsbewegung sehen (-22% auf nur noch 15%), wurde fluchtartig verlassen, einen Abwärtsimpuls sehen nun 64% (+29%). Die kurzfristige Stimmung ist damit auf das tiefste Niveau seit dem Jahreswechsel 2015 / 2016 gefallen, als man Angst vor dem anstehenden Ende der lockeren Geldpolitik der US-Notenbank hatte. Der DAX war damals um knapp 20% von 11.000 auf 9.000 Punkte eingebrochen.

Auch die Selbstzufriedenheit ist aufgrund des DAX-Einbruchs eingebrochen (ups, ein doppeltes Lottchen). Mit 34% (+22%) wurde jeder Dritte Anleger auf dem falschen Fuß erwischt. Weitere 23% (-11%) sehen ihre Erwartungen im Vergleich zur Vorwoche kaum erfüllt. Zum größten Teil erfüllt sehen 34% (-11%) ihre Erwartungen, immerhin hat sich also jeder Dritte mit einer möglichen Korrektur beschäftigt. 8% (unv.) haben sogar auf diese Korrektur gewettet. Die Verunsicherung der Anleger ist damit so groß wie zuletzt zum überraschenden Wahlsieg Donald Trumps.

Kriegsgefahr lässt auch den Optimismus schwinden. Nachdem der Optimismus in den vergangenen drei Monaten mehr oder weniger kontinuierlich angestiegen ist, erfolgt nun ein kräftiger Rückschlag. Nur noch 38% (-7%) erwarten für den DAX in drei Monaten steigende Kurse, stattdessen gehen nun 30% (+7%) von einer Seitwärtsbewegung aus. Vor einem anhaltenden Abwärtsimpuls haben nur 18% (-1%) Angst.

Es ist noch nicht zu spät, die Schäfchen ins Trockene zu bringen, denken sich nun 17% (+4%) der Umfrageteilnehmer und ziehen für die kommenden zwei Woche Verkäufe in Erwägung. Nur noch 22% (-2%) überlegen, Aktien zuzukaufen. Mit 60% (-2%) warten die meisten weiterhin ab.

Das Euwax-Sentiment zeigt an, dass Privatanleger derzeit deutlich zu optimistisch positioniert sind. Mit einem Wert von 5,77 Punkten notiert das Euwax-Sentiment zwar noch nicht auf Rekord-Niveau, doch bereits in der Region der Höchstwerte vom Juli. Auch institutionelle Anleger, die sich über die Eurex absichern, zeigen für meinen Geschmack zu viel Optimismus, das Put/Call-Verhältnis ist unter 1 gerutscht, bei 1,5 etwas wäre ein ausgewogenes Verhältnis erreicht. Es gibt also deutlich zu viele Call-Spekulationen im Verhältnis zu Put-Spekulationen. Der VDAX ist angesprungen und signalisiert damit bereits deutliche Angst bei Anlegern. Doch mit einem Wert von 18 (zuvor 13) gibt es noch viel Spiel nach oben, man spricht erst ab Werten über 25 von übertriebenen Angstzuständen.

In den USA ist der technische Angst & Gier Indikator des S&P 500 auf 31 gerutscht und zeigt damit ebenfalls moderate Angst an den US-Märkten an. Institutionelle Anleger haben ihre Investmentquote auf 84% reduziert (Vorwoche 93%). Ich habe gerade die Masterthesis eines Studenten betreut, der mithilfe meiner animusX-Sentimentdaten Rückschlüsse auf künftige Aktienmarktentwicklungen analysierte. Einer der verlässlichsten Indikatoren war die Investitionsquote gerade von institutionellen Anlegern. Diese ist ein guter Indikator dafür, dass diese Korrektur noch nicht vorbei ist. Die Bulle/Bär-Quote von US-Privatanlegern steht bei 1,3% und zeigt damit noch eine relativ neutrale Verfassung an.

Sentimentdaten

Kaufempfehlungen der Privatanleger
Alpha Bank, Allianz, Jungheinrich, SGL Carbon, Jinkosolar, Facebook, Tesla

Verkaufsempfehlungen der Privatanleger
Dt. Bank, Pan American Silver, Xing, ProSiebenSat.1, Mologen

Die Sentiment-Daten wurden in Zusammenarbeit mit Sharewise
erstellt:
http://www.sharewise.com?heibel

Für mich hat sich der 5-Wochendurchschnitt des kurzfristigen Sentiments als ziemlich verlässlicher Indikator bewiesen, insbesondere Panik zeigt dieser Indikator sehr gut an. Dieser Indikator hat noch kein extremes Niveau erreicht, entsprechend könnte es noch schlimmer werden, bevor es besser wird.

Der Nordkorea-Konflikt könnte sich schlimmstenfalls zum neuen Dauerkrisenherd entwickeln, wo sich die USA mit Russland und China streiten. Der Umstand, dass Nordkorea mit einer Atomwaffe droht, macht diesen Konflikt besonders gefährlich, doch unterm Strich geht es einmal mehr um die Interessen der USA auf der einen Seite, die ein Standbein auf dem asiatischen Kontinent haben wollen, und China und Russland auf der anderen Seite, die mit allen Mitteln verhindern wollen, dass der westlich orientierte Teil Südkorea die Oberhand gewinnt. Ich sehe derzeit noch keine Lösung für diesen Konflikt und würde daher vorerst abwarten. Die Finanzmärkte könnten vor dem Hintergrund des Kriegsgerassels noch deutlicher korrigieren.

Auch unsere Sentimentanalyse lässt eine Fortsetzung der Korrektur zu, denn obwohl die kurzfristige Stimmung bereits sehr negativ ist, herrscht noch immer verhältnismäßig großer Optimismus. Von Panik kann also noch keine Rede sein. Und Panik benötigen wir, um einen Boden zu bilden.










04. Ausblick: Die Suche nach der Wahrheit

Der Ausblick bleibt den zahlenden Abonnenten des Heibel-Ticker PLUS vorbehalten. Bitte haben Sie Verständnis dafür, aber ohne eine kleine Einnahmequelle kann ich diesen Dienst nicht aufrecht erhalten.

Hier im Heibel-Ticker Standard erhalten Sie überwiegend vergangenheitsbezogene Erklärungen von mir. Detaillierte Analysen und Einschätzungen über die künftige Börsenentwicklung gibt es nur im kostenpflichtigen Heibel-Ticker PLUS. Das Angebot für die zahlenden Abonnenten des Heibel-Ticker PLUS baue ich kontinuierlich weiter aus und komme dabei insbesondere den Wünschen meiner Kunden nach. Inzwischen bietet das Heibel-Ticker PLUS Abonnement folgende Zusätze:

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- täglich aktuelle Einschätzungen zu den Meldungen, die unsere offenen Positionen betreffen

- einen Chart für jede offene Position, um die Kurssituation schneller zu erfassen

- die Möglichkeit, nur die 10 neuesten Kommentare zu den offenen Positionen anzeigen zu lassen.

- Sie können sich aus den empfohlenen Werten Ihr eigenes Musterportfolio zusammenstellen, um gezielter und schneller die für Sie relevanten Neuigkeiten zu sehen.

Weiterhin erhalten meine Kunden eine übersichtliche Tabelle über alle offenen Positionen mit der jeweiligen Wochenperformance sowie Performance seit Empfehlung und mit einer Übersicht über die anstehenden Aktivitäten wie Stopp Loss nachziehen oder verkaufen bzw. kaufen.

Für die besonders aktiven Anleger unter Ihnen biete ich an, die unterwöchigen Updates direkt per E-Mail an Sie zu senden und ich benachrichtige Sie im Falle von Aktionsempfehlungen (Kauf oder Verkauf) direkt per SMS auf Ihr Handy. Dabei handelt es sich um einen Zusatzdienst (Express!), den ich mit 6,25 € pro Monat berechne. Keine Angst, sämtliche Updates befinden sich natürlich dann auch nochmals in der Freitagsausgabe für die normalen PLUS-Kunden.

Den Reaktionen meiner Kunden entnehme ich, dass der Heibel-Ticker PLUS die Bedürfnisse von Anlegern gezielt und verständlich sowie fundiert und erfolgreich befriedigt. Schauen Sie sich das neue Angebot einmal mit einem Schnupperangebot (6 Wochen zu 20 €) an. Es würde mich freuen, wenn ich Sie als neuen Abonnenten gewinnen kann.

Für eine Jahresgebühr von 150 Euro erhalten Sie ein Jahresabonnement sowie einen Vorzugspreis für sämtliche Sonderanalysen, die in unregelmäßigen Abständen veröffentlicht werden. Viele Sonderanalysen stelle ich den Heibel-Ticker PLUS Kunden sogar kostenfrei zur Verfügung.

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05. Wunschanalyse: Alphabet

Die Google-Mutter Alphabet dominiert den Werbemarkt im Internet, egal ob auf dem heimischen PC, oder auf dem mobilen Smartphone oder Tablet. In den vergangenen Wochen ist die Aktie jedoch unter Druck geraten. In der vorliegenden Wunschanalyse schaue ich auf die Gründe und gebe eine Einschätzung über das vermeintlich hohe Bewertungsniveau der Aktie.

Alphabet

Do, 10. August um 14:00 Uhr

EXORBITANTES WACHSTUM GÜNSTIG BEWERTET

Analysten erwarten in den kommenden fünf Jahren für die Google-Mutter Alphabet ein jährliches Gewinnwachstum von durchschnittlich 19%. Ich bin bereit, einen Marktführer mit einem KGV zu bewerten, das der doppelten Gewinnwachstumsgeschwindigkeit entspricht, also für Alphabet bis zu 2 x 19 = 38. Das KGV 2018e von Alphabet beträgt aber nur 23. Die Wunschanalyse könnte bereits hier enden, Alphabet ist ein Kauf, nicht umsonst befindet sich die Aktie in unserem Heibel-Ticker Portfolio.

Doch schauen wir uns das Unternehmen dennoch näher an.


AUSVERKAUF NACH JÜNGSTEN QUARTALSZAHLEN

Ende Juli veröffentlichte Alphabet Quartalszahlen, die hinter den Erwartungen der Analysten lagen. Die Kosten für das Generieren von Traffic (TAC) stiegen unerwartet stark an, gleichzeitig sanken die Werbeeinnahmen pro Klick stärker als erwartet. Zudem wurde die durch die EU-Kartellbehörde verhängte Kartellstrafe in Höhe von 2,7 Mrd. USD verbucht, was den Gewinn schmälerte. Die Aktie von Alphabet ist infolge dieser Hiobsbotschaft um 10% ausverkauft. Zu Unrecht, wie ich meine.


KARTELLSTRAFE ALS ANZEICHEN FÜR WIRTSCHAFTSKRIEG ZWISCHEN EU UND USA

Die EU Kartellbehörde hat Ende Juni die bislang höchste Kartellstrafe der Geschichte der EU verhängt. Google wird vorgeworfen, seine dominante Position im Suchmaschinengeschäft (in der EU meist über 90%) dahingehend auszunutzen, um eigene Shopping-Ergebnisse prominenter zu präsentieren als Shoppingergebnisse Dritter. Damit würden in Europa Online-Einzelhändler benachteiligt, so die EU Kartellbehörde.

Die Strafe folgt dem Vorwurf gegenüber Facebook, WhatsApp Nutzerdaten interkontinental auszutauschen und damit die Persönlichkeitsrechte der europäischen Nutzer zu verletzen. Auch hier ist die EU Kartellaufsicht aktiv und auch hier droht eine Strafe in Milliardenhöhe.

Nicht zu vergessen ist auch die Klage auf 13 Mrd. Euro Steuerrückzahlungen gegen Apple, denn das Unternehmen habe in Irland zu wenig Steuern gezahlt, so die EU.

Diese Verfahren zeigen, dass die Zeit des großzügigen Tolerierens der Raubzüge von US-Unternehmen durch das europäische System endet. Die Verfahren wurden bereits vor dem überraschenden Wahlsieg Donald Trumps eingeleitet, ich würde sie also nicht als Antwort auf seine protektionistische Neigung sehen. Vielmehr ist die EU endlich in der Lage, die Geschäftsmodelle der jungen amerikanischen Tech-Unternehmen zu verstehen und Probleme für unser Wirtschaftssystem, sei es wettbewerbsrechtlich, sei es steuerrechtlich, anzugehen.

Während das Internet in Wildwest-Manier von US-Unternehmen gestaltet wurde, folgt nun die Anpassung an unser Wirtschaftssystem. Ich gehe davon aus, dass es weitere aufsehenerregende Verfahren mit weiteren Strafen in Milliardenhöhe geben wird. Und ja, die Strafen werden um so höher ausfallen und um so konsequenter eingefordert, je stärker US-Präsident Donald Trump sein „America First” umsetzt.

Es kommen also zwei Dinge zusammen: Zum einen entwickelt sich endlich ein Verständnis in der EU über die Geschäftsmodelle der jungen Internetunternehmen. Zum anderen fordern die USA uns geradezu auf, die „America First”-Politik zu erwidern.

Wenn also Analysten die 2,7 Mrd. USD Kartellstrafe als einmalige Zahlung bei der Bewertung des Konzerns unberücksichtigt lassen, würde ich dennoch dem veränderten Geschäftsumfeld dadurch Rechnung tragen, dass es künftig für Google nicht mehr ganz so einfach sein wird, neue Angebote in eine Monopolstellung zu bringen.


STEIGENDE KOSTEN BEI SINKENDEN PREISEN

Der andere große Vorwurf, der zu dem Ausverkauf der Aktien führte, ist in meinen Augen jedoch irrelevant. Da beschweren sich Analysten über die angestiegenen Kosten und lassen völlig außer Acht, dass Umsatz und Gewinn deutlich über den Erwartungen angesprungen sind. Der Umsatz ist im abgelaufenen Quartal um 21% auf 26 Mrd. USD gesprungen und lag um 1,5% über den Erwartungen, der Gewinn sprang um 20,3% auf 8,42 USD/Aktie und lag damit um 6% über den Erwartungen.

Google hat also mehr Umsatz generiert als von Analysten erwartet. Dazu muss Google mehr Surfer auf die eigenen Webseiten leiten. Das kostet Geld, und mit zunehmender Anzahl von Nutzern steigt der Preis. Es wird immer teurer, noch einen zusätzlichen Nutzer zu gewinnen. Google hat mehr Nutzer gewonnen als gedacht, natürlich werden dadurch die TACs, also die durchschnittlichen Kosten für die Gewinnung neuer Nutzer in die Höhe getrieben.

Gleichzeitig verdient Google mit Werbeanzeigen Geld, die es den Nutzern zeigen kann. Werbetreibende haben ihre Preise und Google holt sich so viel Werbung, wie es Nutzer anbieten kann. Zuerst wird natürlich genau die Werbung eingeblendet, die am besten bezahlt wird, und dann geht es bei dem Preis für die Werbung so lange runter, bis auch der letzte Nutzer mit Werbeanzeigen beglückt wurde. Je mehr Nutzer, desto niedriger wird also der Preis für die letzte Werbung und dadurch natürlich auch der durchschnittliche Werbepreis.

Google fährt weiterhin eine Eroberungsstrategie. Wir befinden uns weiterhin in der Zeit, in der sich die Werbeplattformen ihr Stück am Kuchen der Werbetreibenden sichern. Es geht hier um Marktanteile, die nach erfolgreicher Eroberung über Jahre konstant bleiben. Wer sich heute eine gute Position erobert, wird in den kommenden Jahren dank größerer Marktanteile mehr Werbeeinnahmen erzielen.

So stehen sich nun zwei verschiedene Anlegertypen gegenüber: Die einen sind zufrieden mit der Marktmacht Googles und wünschen sich einfach nur hohe Gewinne. Die anderen verzichten auf heutige Gewinne, wenn Google dadurch seine Marktmacht ausbauen kann. Google ist ein Wachstumsunternehmen, daher werden sich die Wachstumsprotagonisten früher oder später wieder durchsetzen. Doch kurzfristig besteht Verkaufsdruck durch diejenigen Anleger, die sich ein weniger aggressives Vorgehen Googles gewünscht hätten, zugunsten des Gewinns.


MARKTANTEIL GOOGLES

So einfach wie in Europa hat es Google anderswo nicht. In Italien, Frankreich, Spanien, Deutschland und vielen anderen EU-Ländern verfügt Google über einen Marktanteil im Bereich der Suchmaschine von 94% und mehr. Das kann man getrost als Monopol bezeichnen.

Auch Australien, Südamerika und einige westlich orientierte Länder Südostasiens, wie Singapur, zeigen eine Marktmacht von Google von über 94%.

In Russland (52%) und China (2%) hingegen tut sich Google schwer. Überraschend ist der geringe Anteil von Google in den USA (63%). Dort verfügen Bing (22%, gehört zu Microsoft) und Yahoo! (12%) noch über nennenswerte Marktanteile. Wachstum findet derzeit dadurch statt, dass immer mehr Internettraffic über die Mobilfunknetze läuft. Hier gelingt es Google, selbst in den USA den beiden Wettbewerbern Bing und Yahoo! Anteile abzunehmen.

85% der Einnahmen von Alphabet stammen aus dem Suchmaschinengeschäft. Entsprechend sensibel verfolgen Analysten die Entwicklung in diesem Geschäftsbereich und entsprechend panisch reagieren sie, wenn da vermeintliche Wolken am Horizont auftauchen.


ÜBERSICHT GESCHÄFTSBEREICHE

Natürlich kennen wir Google als Suchmaschine, egal ob auf dem PC oder auf dem Handy. Viele von Ihnen nutzen ein Gmail-Account von Google. Zudem bietet Google mit dem Google Drive auch einen Online-Speicher für Dokumente an. Picasa heißt das entsprechende Angebot für Photos, die dann Freunden als Album gezeigt oder auch zum Herunterladen zur Verfügung gestellt werden können.

Ich selbst nutze Google News und Maps intensiv. Auch Youtube verwende ich immer häufiger, wenn ich nach bestimmten Videos oder Infos suche.

Google Hangouts hat sich im Bereich der Socials einen Namen unter Entwicklern gemacht. Dort steht auch das Smartphone-Betriebssystem Android und der Browser Chrome hoch im Kurs.

Ans Geld verdienen ohne Werbung denkt Google beim Online Shopping, wo sich das Unternehmen ein Scheibchen des Umsatzes der Einzelhändler abschneidet. Diese werden begleitet durch den Google Appstore oder aber auch das Google Wallet. Dreh und Angelpunkt dieser Angebote sind Google AdWords für Werbetreibende und AdSense für Webseitenbetreiber, wo Angebot und Nachfrage nach Werbung in Einklang gebracht werden und Google sich ebenfalls ein kleines Scheibchen davon abschneidet.

Die Menge an Diensten, die Google in der Hand hält, erschlägt einen, oder?


ZUKUNFTSMUSIK

Und dabei haben wir noch nicht einmal die Bereiche gesehen, mit denen Google in der Zukunft Geld verdienen möchte. Allen voran YouTube, die Videoplattform, die von Content lebt, den Nutzer einstellen. Google hat bislang erst sehr zaghaft begonnen, diese Videos mit Werbung zu versehen. Analysten erwarten von diesem Geschäft den nächsten Wachstumsschub für Google.

Doch langsam aber sicher kämpft sich Google auch in den Markt der Hardware vor: Google Glases war ein erster Testballon, wie auch das Nexus als eigenes Smartphone. Beide Geräte werden derzeit überarbeitet, es wird erwartet, dass Google einen zweiten Anlauf unternimmt, um diese Produkte im Markt zu platzieren (das Smartphone unter dem neuen Namen Pixel). Und der Google Home Speaker à la Alexa von Amazon, der im Wohnzimmer die Wünsche seiner Nutzer aufschnappt, wird derzeit erfolgreich verkauft.

Dann ist da noch Waymo, Googles Vorstoß zum autonomen Fahren. Kaum ein anderes Unternehmen hat derzeit so viele auswertbare Fahrkilometer von autonom fahrenden Autos wie Google Waymo. Ich kann mir zwar nur schwer vorstellen, dass Google mal Autos bauen wird, aber wenn meine Erwartung richtig ist, wird künftig der Anteil der Softwarekosten in Autos deutlich höher sein als heute – Stichwort Bord Entertainment und eben autonomes Fahren. Dies ist einer der wenigen heute schon absehbaren Megatrends und Google positioniert sich frühzeitig, um auch dort eine führende Rolle einzunehmen.

Bei all diesen Zukunftsentwicklungen hat Google sein Kerngeschäft im Visier: die Auslieferung von Werbung an so viele Kunden wie möglich. Sei es aus Youtube, über neue Geräte wie Glases, sei es im selbstfahrenden Auto. Ich glaube nicht, dass Google Autobauer oder Brillenhersteller angreifen wird, aber das Unternehmen positioniert sich geschickt, diese Bereiche mit passenden Werbeformaten ins eigene Werbeuniversum einzubeziehen.


FAZIT

Na, mein Fazit habe ich ja schon in die Einleitung geschrieben. Die Bewertung ist günstig, das Wachstum auf absehbare Zeit gesichert. Ich halte den aktuellen Rückschlag im Aktienkurs für eine günstige Kaufgelegenheit. Aufkommender Gegenwind seitens der EU könnte noch eine Reihe von kostenintensiven Maßnahmen erfordern, die das Gewinnwachstum ein wenig verlangsamen. Doch auch dann bleibt noch genügend Spielraum für eine höhere Bewertung der Aktie.



06. Update beobachteter Werte

Bitte beachten Sie auch den Kundenbereich auf meiner Internetseite unter www.heibel-ticker.de. Dort finden Sie aktuelle Charts mit meinen jeweils aktualisierten Einschätzungen.

Dieses Kapitel bleibt den Heibel-Ticker PLUS-Abonnenten vorbehalten.

In Deutschland gibt es kaum einen anderen, der die Hintergründe der Aktienmärkte so messerscharf von dem täglichen Medienrummel trennen kann, wie der Autor des Heibel-Tickers Stephan Heibel.

Von seinen Fähigkeiten, komplizierte Zusammenhänge verständlich darzustellen, können Sie sich mit diesem Heibel-Ticker Standard überzeugen. Wenn Sie allerdings seine Schlussfolgerungen und Empfehlungen erfahren möchten, dann sollten Sie sich einmal um den Heibel-Ticker PLUS kümmern.

Für eine Jahresgebühr von 150 Euro erhalten Sie ein Jahresabonnement sowie einen Vorzugspreis auf sämtliche Sonderanalysen, die in unregelmäßigen Abständen veröffentlicht werden. Viele Sonderanalysen stellen wir den Heibel-Ticker PLUS Kunden sogar kostenfrei zur Verfügung.

Falls Ihnen ein Jahr zu lang erscheint, dann können Sie den Heibel-Ticker PLUS auch zunächst für ein halbes- oder viertel Jahr bestellen. Oder bestellen Sie einfach das Schnupperabo zu 20 € für 6 Wochen.

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07. Übersicht HT-Portfolio

Bitte beachten Sie auch den Kundenbereich auf meiner Internetseite unter www.heibel-ticker.de. Dort finden Sie aktuelle Charts mit meinen jeweils aktualisierten Einschätzungen.

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Im Wochenverlauf habe ich zu mehreren Titeln Anmerkungen im Kundenbereich der Webseiten verfasst.

Die tabellarische Übersicht bleibt den zahlenden Abonnenten des Heibel-Ticker PLUS vorbehalten.

Die dritte Spalte zeigt die Schlusskurse von Donnerstagabend. Unter „Woche“ steht die Veränderung im Vergleich zur Vorwoche. Unter „2014“ steht das Ergebnis der Position seit Jahresbeginn bzw. seit Aufnahme ins Portfolio. Unter „Anteil“ finden Sie den Anteil der jeweiligen Position am Gesamtdepot.

Unter ! steht zur Information meine Grundtendenz:
Kbei Gelegenheit Kaufen, 
NKNachkaufen 
HHalten, 
Vbei Gelegenheit Verkaufen, 
TVTeilverkauf, also nicht die ganze Position 
VLVerkaufslimit, bei überschreiten eines bestimmten Kurses sollte verkauft werden 
SLStopp Loss, bei Unterschreiten eines bestimmten Kurses sollte verkauft werden 
TSTrailing Stopp, wie SL, nur dass das Limit kontinuierlich nachgezogen wird 



Die „Gelegenheit“ zum Kaufen oder Verkaufen wird sodann kurzfristig von mir per Update an Sie bekanntgegeben.

Ich habe diese Spalte „!" insbesondere für neue Kunden vorgesehen, die zu einem späteren Zeitpunkt wissen wollen, ob ich die Position noch zukaufen würde, wenn ich beispielsweise darin nicht schon voll investiert wäre. Zukaufen würde ich jeweils jedoch niemals zu Höchstkursen, sondern stets nur nach kurzfristigen Kursrückschlägen von mindestens 5-7%.

Kauffolge: Je spekulativer, desto aggressiver würde ich kaufen und verkaufen. Derzeit verwende ich die folgenden Schritte:

Value Positionen in drei Schritten aufbauen: 25%-25%-50%,

Spekulative und alternative Positionen in zwei Schrittenaufbauen: 50%-50%,

Tradingpositionen ganz oder gar nicht: 100%.

Stopp Loss Limits, Verkaufslimits und ähnliche Aktionsmarken verwalte ich aktiv in meinem System und ändere ich unter der Woche mehrfach, fast täglich. Eine Veröffentlichung der entsprechenden Limits ist in der Regel nicht sinnvoll, allenfalls Stopp Loss Marken werde ich bisweilen im Text bekanntgeben.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, aber ohne eine kleine Einnahmequelle kann ich diesen Dienst nicht aufrecht erhalten.

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In Deutschland gibt es kaum einen anderen, der die Hintergründe der Aktienmärkte so messerscharf von dem täglichen Medienrummel trennen kann, wie der Autor des Heibel-Tickers Stephan Heibel.

Von seinen Fähigkeiten, komplizierte Zusammenhänge verständlich darzustellen, können Sie sich mit diesem Heibel-Ticker Standard überzeugen. Wenn Sie allerdings seine Schlussfolgerungen und Empfehlungen erfahren möchten, dann sollten Sie sich einmal um den Heibel-Ticker PLUS kümmern.

Für eine Jahresgebühr von 150 Euro erhalten Sie ein Jahresabonnement sowie einen Vorzugspreis auf sämtliche Sonderanalysen, die in unregelmäßigen Abständen veröffentlicht werden. Viele Sonderanalysen stellen wir den Heibel-Ticker PLUS Kunden sogar kostenfrei zur Verfügung.

Falls Ihnen ein Jahr zu lang erscheint, dann können Sie den Heibel-Ticker PLUS auch zunächst für ein halbes- oder viertel Jahr bestellen. Oder bestellen Sie einfach das Schnupperabo zu 20 € für 6 Wochen.

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Eine erfolgreiche Börsenwoche,
take share

Stephan Heibel
www.heibel-ticker.de


mailto:info/at/heibel-ticker/./de



08. Disclaimer / Haftungsausschluss und Risikohinweise

Wer un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen nachmacht oder verfälscht oder nachgemachte oder verfälschte un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen in Umlauf setzt, wird mit Lust-, manchmal auch mit Erkenntnisgewinn belohnt; und wenn alles gut geht, fällt davon sogar etwas für Sie ab. (frei nach Robert Gernhardt)

Wir recherchieren sorgfältig und richten uns selber nach unseren Anlageideen. Für unsere eigenen Transaktionen befolgen wir Compliance Regeln, die auf unsere eigene Initiative von der BaFin abgesegnet wurden. Dennoch müssen wir jegliche Regressansprüche ausschließen, die aus der Verwendung der Inhalte des Heibel-Tickers entstehen könnten.

Die Inhalte des Heibel-Tickers spiegeln unsere Meinung wider. Sie stellen keine Beratung, schon gar keine Anlageempfehlungen dar.

Die Börse ist ein komplexes Gebilde mit eigenen Regeln. Anlageentscheidungen sollten nur von Anlegern mit entsprechenden Kenntnissen und Erfahrungen vorgenommen werden. Anleger, die kein tiefgreifendes Know-how über die Börse besitzen, sollten unbedingt vor einer Anlageentscheidung die eigene Hausbank oder einen Vermögensverwalter konsultieren.

Die Verwendung der Inhalte dieses Heibel-Tickers erfolgt auf eigene Gefahr. Die Geldanlage an der Börse beinhaltet das Risiko enormer Verluste bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals.

Quellen:
Kurse: Deutsche Kurse von comdirect.de, Goldbarren & Münzen von proaurum.de, US-Kurse von finance.yahoo.com. Alle Kurse sind Schlusskurse vom Donnerstag sofern nichts Gegenteiliges vermerkt ist.
Bilanzdaten: Comdirect, Yahoo! Finance sowie Geschäftsberichte der Unternehmen
Informationsquellen: dpa-AFX, Aktiencheck, Yahoo! Finance, TheStreet.com, IR-Abteilung der betreffenden Unternehmen



09. An-/Ab-/Ummeldung

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