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17.08.2012:
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H E I B E L - T I C K E R    S T A N D A R D

F I N A N Z I N F O R M A T I O N E N

- Einfach einen Tick besser -

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DEUTSCHE BIBLIOTHEK : ISSN 1862-5428

7. Jahrgang - Ausgabe 33 (17.08.2012)
Erscheinungsweise: wöchentlich Freitag/Samstag

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I N H A L T

01. Info-Kicker: Merkel prescht voran
02. So tickt die Börse: Europa streitet national, Merkel agiert
global
03. Ausblick: Spanien und Italien sprechen für Europa und den Euro
04. Update beobachteter Werte
  Niedrige Bewertung, nachkaufen
  Wie gewonnen so zerronnen...
  Kurs springt über 14€, verkaufen
05. Übersicht HT-Portfolio:
06. Disclaimer / Haftungsausschluss und Risikohinweise
07. An-/Ab/-Ummeldung



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01. Info-Kicker: Merkel prescht voran
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Liebe Börsenfreunde,

Erneut sind in Deutschland Zweifel an der Rechtmäßigkeit der
EZB-Aktionen aufgekommen, Aufkäufe von Staatsanleihen gelten hier als
Vertragsbruch, und es formiert sich Widerstand. Kanzlerin Angela Merkel
jedoch meldete sich gestern Abend zu Wort und unterstützte ausdrücklich
den von EZB-Chef Mario Draghi eingeschlagenen Weg. Etwa zeitgleich
startete die Börse eine weitere Rallye.

In Kapitel 02 beleuchte ich die Hintergründe der jüngsten Aktionen.
Zudem werfe ich einen Blick auf das überraschend gute Quartalsergebnis
von Cisco sowie auf die schlechten Zahlen von Groupon und den erneuten
Kurseinbruch von Facebook.

In Kapitel 03 zeige ich Ihnen auf, wie der Weg aus der
Euro-Schuldenkrise aussehen könnte. Zudem habe ich mir die
Wechselkursentwicklung des Euros näher angeschaut. Ich erwarte eine neue
Trendrichtung für die nächsten Monate.

Updates zu unseren offenen Positionen finden Sie diesmal in Kapitel 04.
Es bleibt eine kurze Ausgabe, ich will Sie an diesem Wochenende nicht zu
lange vom Sonnenbaden abhalten :-)

Die PDF-Version dieser Ausgabe steht Ihnen ab sofort im Archiv sowie
unter dem folgenden Link zur Verfügung:
http://www.heibel-ticker.de/downloads/hts120817.pdf

Nun wünsche ich eine anregende Lektüre,

take share, Ihr
Börsenschreibel

Stephan Heibel

Chefredakteur und
Herausgeber des
Heibel-Ticker




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02. So tickt die Börse: Europa streitet national, Merkel agiert global
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In Deutschland lauten die Schlagzeilen "Finnland bereitet sich auf ein
Ende der Euro-Zone vor" (Welt-Online) oder "Politiker fordern
EZB-Reform: Deutsches Vetorecht"‎ (Frankfurter Rundschau). In den USA
lese ich auf Yahoo! Finance "German backing for ECB action lifts stocks
and Euro". Während also das Europa der 27 Nationen um den richtigen Weg
ringt, sendet Kanzlerin Merkel das Signal in die Welt aus, dass die
Aufkäufe von Staatsanleihen durch die EZB (Draghi) von deutscher Seite
her unterstützt werden.

Inzwischen ist Prof. Issing, ehemaliger Chefvolkswirt der EZB, nach
jahrelanger diplomatischer Zurückhaltung auf Konfrontationskurs
gegangen: Deutschland habe kaum noch Einfluss in der EZB, und Draghi
breche mit den Staatsanleihekäufen die Vereinbarungen (no bailout),
unter denen die Euro-Zone gebildet wurde. Zwischenzeitlich warten wir
auf ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts über die gesetzliche
Zulässigkeit der Rettungsschirme.

Das politisch Machbare (immer mehr Geld drucken) wird mit dem ökonomisch
Sinnvollen (Strukturreformen) konfrontiert, es tobt ein Streit um die
richtigen Maßnahmen. Dennoch steigen die Börsen unbeirrt weiter an.
Sollten sich die Unternehmen tatsächlich von den politischen Wirren
losgesagt haben? Oder hört die Welt nur noch auf Merkel und übersieht
die innereuropäischen Zwistigkeiten?

Ich denke, die innereuropäischen Probleme wurden zur Genüge durch die
Medien gepeitscht, man ist der Probleme überdrüssig. Nun fokussiert man
sich auf die mögliche Lösung der Probleme, und da kommen Draghi und
Merkel gerade recht. Die Rallye der vergangenen Woche ist somit in
meinen Augen nur ein erster Vorgeschmack für die kommenden Wochen, in
denen sich Anleger für das kommende Jahr positionieren, und da überall
Liquiditätsspritzen winken (USA, Europa, China), wird diese
Positionierung eher in Richtung zyklischer Aktien ausfallen, man wird
bereit sein wieder mehr Risiko einzugehen.


Auch Cisco hat diesen neuen Optimismus genährt. Die Quartalszahlen
fielen überraschend gut aus, Umsatz und Gewinn lagen über den
Erwartungen der Analysten. CEO John Chambers war in den vergangenen
Quartalen stets vorsichtig: Absatzschwäche in Europa,
Investitionszurückhaltung der Telekoms, China tritt auf die Bremse und
Privatkunden scheuen sich vor Neukäufen. Doch diese Woche klang das
anders:

Europa war nicht stark, aber auch nicht schwach. Es gab keine
Entschuldigung zum Europa-Geschäft, keine Erklärung, dass die Zahlen
besser wären, wenn Europa nicht wäre. Das Asiengeschäft war ziemlich
gut, dort scheint Cisco Marktanteile hinzuzugewinnen. Von
Investitionszurückhaltung der Telekoms gibt es keine Spur, im Gegenteil,
die bauen ihre Infrastruktur weiter aus. Und dank der Olympiade haben
Kabelanbieter mehr Cisco-Kabelboxen verkauft denn je.

Okay, dann war es halt ein gutes Quartal, und Anleger erwarteten von CEO
John Chambers nunmehr zumindest einen verhaltenen Ausblick. Doch auch
das blieb aus: Chambers war ziemlich optimistisch, was den Rest des
Jahres betrifft. Cloud, verteilte Datenhaltung, Streaming Dienste, alles
läuft über die Netzwerkkomponenten von Cisco. Und der Ausbau des
Internets führt zu prallen Auftragsbüchern bei Cisco, nicht nur aufgrund
der steigenden Nachfrage, sondern eben auch durch den Zugewinn von
Marktanteilen von Wettbewerbern. Zum Glück haben wir uns inzwischen von
Juniper getrennt.

Taten sagen mehr als tausend Worte: Überraschend hob Cisco auch die
Dividende um 75% an, die Aktie bietet nun eine Dividendenrendite von
stolzen 3%. Worte können schon in ein oder zwei Quartalen überholt sein,
eine Dividendenerhöhung hingegen nimmt man nicht so leicht zurück. Die
Dividendenerhöhung zeigt, dass Cisco also nunmehr auch mittelfristig von
wachsendem Geschäft ausgeht und sich des hohen Cashflows sicher ist, so
dass man also eine höhere Dividende versprechen kann.

Cisco als Thermometer für die Technologiebranche sendet also überaus
bullische Signale aus. Schauen wir einmal, wie die wichtigsten Indizes
auf die Entwicklungen in dieser Woche reagiert haben:

WOCHENPERFORMANCE DER WICHTIGSTEN INDIZES

INDIZES 16.8.12 Woche Δ
Dow Jones 13.250 0,6%
DAX 6.996 0,4%
Nikkei 9.163 3,0%
Euro/US-Dollar 1,24 0,6%
Euro/Yen 98,10 1,9%
10-Jahres-US-Anleihe 1,84% 0,15
Umlaufrendite Dt 1,24% 0,08
Feinunze Gold $1.617 0,3%
Fass Brent Öl $113,82 1,4%
Kupfer 7.493 0,6%
Baltic Dry Shipping 720 -8,9%



GROUPON UND FACEBOOK AUF DEM WEG IN DEN KELLER

Groupon hat Anfang der Woche Quartalszahlen vermeldet. Der Gewinn lag
über den Erwartungen, doch der Blick ins Detail vergraulte die Anleger.
Von den 8 Cent Gewinn je Aktie stammen 4 Cent aus dem Verkauf einer
Minderheitsbeteiligung an einem chinesischen Unternehmen. Erwartet wurde
ein Gewinn von 3 Cent je Aktie, somit war der Gewinn noch immer um einen
Cent besser als erwartet.

Der Umsatz lag mit 568,3 Mio. USD unter den Erwartungen von 578 Mio.
USD. Doch der Umsatzanstieg war zu einem großen Teil durch den Verkauf
eigener Groupon-Produkte erzielt worden, nicht durch das margenstarke
Kupon-Geschäft, für das Groupon eigentlich bekannt ist. Rechnet man die
eigenen Produkte heraus, so bleibt für das Kupon-Geschäft ein
Umsatzrückgang von 7% im Vergleich zum Vorquartal.

Groupon ist ein junges Wachstumsunternehmen, das erst vor neun Monaten
an die Börse ging. Es wird noch stark in Wachstum investiert, und daher
wollen Investoren vor allem eines sehen: Umsatzwachstum! Dieses ist im
jüngsten Quartal jedoch eingebrochen, und das ist dann auch der Grund
dafür, dass der Kurs nach dem IPO-Preis von 20 USD zunächst auf 7,50 USD
gerutscht ist und nun in Folge der Quartalszahlen nochmals um 33% auf 5
USD einbrach.

Die Zukunft für Groupon: Nun, schauen wir uns einmal an, was Groupon für
Gründe anführt, die zu dem schlechten Quartal geführt haben: 1. Europa,
2. Wechselkurs. In Europa habe man den Wert von Groupon noch nicht zu
schätzen gelernt. Hmmm, aus eigener Groupon-Erfahrung kann ich nur
sagen, ich habe den Quatsch einmal mitgemacht und nach ziemlich
schlechten Erfahrungen letztlich mein Geld zurück verlangt.

Na, und der Wechselkurs kann doch keinen so großen Einfluss gehabt
haben, wenn das Geschäft in Europa ohnehin schwach war, oder? Und warum
meckern andere Unternehmen nicht (Cisco), die ein starkes
Europa-Geschäft haben?

Nein, ich fürchte Groupon hat ein typisch amerikanisches
Geschäftsmodell. "Der Kuponmarkt ist in Deutschland völlig
unterentwickelt", höre ich mitunter. Ich hingegen denke, dass der
Kuponmarkt in Deutschland nicht gefragt ist. Ich zumindest kaufe mir
das, was ich möchte und nicht das, was gerade vermarktet wird.


Auch Facebook ist gestern kräftig eingebrochen, bei Facebook liegt der
Grund jedoch weiterhin in der völlig ignoranten Haltung der
Altaktionäre. Seit Wochen blickte man nach dem desaströsen IPO auf das
Ende der Lock-up Periode, die in diesem Fall nur dreimonatige Phase, in
der Altaktionäre keine weiteren Aktien aus ihrem Bestand an den Markt
geben konnten. Seit gestern dürfen Altaktionäre wieder Aktien verkaufen
und schwups, die Aktie rutschte erstmals unter 20 USD. Es scheint, dass
die Altaktionäre auch bei 20 USD noch immer lieber Aktien in den Markt
geben als auf einen höheren Kurs zu warten, und das spricht nicht
unbedingt für das Vertrauen der Insider in das eigene Unternehmen.

Ich war gespannt auf diesen Tag, denn es hätte mich nicht überrascht
wenn Facebook beispielsweise seine Altaktionäre dazu überredet hätte,
die Lock-up Periode um drei Monate zu verlängern. Sechs Monate ist
ohnehin üblich, die drei Monate waren in meinen Augen sehr kurz
bemessen. Das ist nicht erfolgt, und so blieb Anlegern der letzte Funke
Hoffnung, dass kaum ein Altaktionär von der Möglichkeit Gebrauch machen
würde, weitere Aktien in den Markt zu geben. Doch genau das ist
passiert, das Handelsvolumen war gestern extrem hoch.

Wenn also nicht einmal die Insider an das eigene Unternehmen glauben,
dann sollten wir uns nach wie vor ebenfalls von den Aktien fern halten.

SENTIMENTDATEN

Analysten
Empfehlungen (Anzahl Empfehlungen):

Kaufen / Verkaufen
27.07.- 03.08. (313): 41% / 19%
03.08.- 10.08. (299): 45% / 12%
10.08.- 17.08. (281): 44% / 12%

Kaufempfehlungen der Analysten
K+S, Standard Chartered, TUI

Verkaufsempfehlungen der Analysten
Solarworld, SGL Carbon, Commerzbank

Privatanleger
31. KW: 57% Bullen (150 Stimmen)
32. KW: 54% Bullen (140 Stimmen)
33. KW: 56% Bullen (126 Stimmen)

Kaufempfehlungen der Privatanleger
Eastman Kodak, Veolia Environment, E.On

Verkaufsempfehlungen der Privatanleger
Facebook, Credit Agricole, Volkswagen VZ

Die Sentiment-Daten wurden in Zusammenarbeit mit Sharewise erstellt:
http://www.sharewise.com?heibel

Analysten warnen vor der Commerzbank. Ich halte das für verkehrt, wie
Sie im nächsten Kapitel lesen können. Insgesamt hat sich die Stimmung
kaum verändert, es gab diese Woche ja auch wenig Anlass dazu. Der
moderate Optimismus unter den Privatanlegern bleibt bestehen. Analysten
hingegen halten sich mit positiven Kommentaren weiterhin zurück. Es
sollte mich nicht wundern, wenn die Analysten nach der Urlaubszeit dann
etwas aggressiver und optimistischer werden, um sich für das kommende
Jahr zu positionieren.

TOP ANALYSTENZIELE
Sie wollen wissen, was die Analysten im Einzelnen für Aussagen treffen
und wo sie die größten Chancen sehen? Ich habe für Sie ab sofort jede
Woche eine Übersicht der Analysen mit den höchsten Kurszielen
ausgearbeitet. Die Liste zeigt ganz einfach an, wo das aktuelle Kursziel
des Analysten prozentual am meisten über dem aktuellen Kurs liegt:


Unternehmen Analyse v. Kurs Kursziel Upside
Fair Value REIT 13.8 4,22 € 7,50 € 77,73%
PVA Tepla 16.8 2,91 € 5,00 € 71,82%
VTG AG 16.8 11,88 € 19,00 € 59,93%
SAF Holland 16.8 5,13 € 8,20 € 59,84%
Salzgitter 15.8 31,13 € 49,00 € 57,40%
HochTief 16.8 40,88 € 63,00 € 54,11%
ThyssenKrupp 16.8 16,25 € 25,00 € 53,85%
TUI AG 15.8 5,99 € 9,00 € 50,25%
SMT Scharf 14.8 21,45 € 32,00 € 49,18%
Stada Arznei 16.8 21,46 € 32,00 € 49,11%


Es handelt sich um Analysen aus dieser Woche. Bitte genießen Sie diese
Übersicht mit Vorsicht. Sie wissen ja, dass häufig auch ein
Eigeninteresse des Analysten für eine rosa Brille sorgen kann, weshalb
Analysteneinschätzungen tendenziell optimistischer ausfallen als es die
Realität anschließend erlauben würde. Aber die Übersicht gibt einen
Eindruck darüber, wo die Erwartungen mit dem aktuellen Kurs am weitesten
auseinander liegen. Wer letztlich Recht haben wird, der Analyst oder die
Anleger, die den Kurs machen, ist in jedem Einzelfall individuell zu
beurteilen.


Salzgitter und ThyssenKrupp erhalten hohe Kursziele. Es gibt noch immer
starke Überkapazitäten in der Stahlbranche, dennoch halten Analysten das
Kursniveau der Stahlaktien derzeit für ausgebombt genug um eine Erholung
zuzulassen. Dazu ist nicht einmal ein höherer Stahlpreis oder ein
anziehendes Geschäft notwendig, sondern es reicht bereits, dass der
Abwärtstrend endet. Insbesondere bei ThyssenKrupp sind dies die
Argumente für einen höheren Aktienkurs.

Im nächsten Kapitel schaue ich auf einen wesentlichen Grund für die
Rallye der vergangenen Wochen, aus dem ersichtlich wird, dass die Rallye
noch weitergehen sollte. Zudem werfe ich einen Blick auf den
Euro-US-Dollar Wechselkurs. Die Wechselkursentwicklung hat eine überaus
interessante Wendung genommen, auf die ich näher eingehen werde.




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03. Ausblick: Spanien und Italien sprechen für Europa und den Euro
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Der Ausblick bleibt den zahlenden Abonnenten des Heibel-Ticker PLUS
vorbehalten. Bitte haben Sie Verständnis dafür, aber ohne eine kleine
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vergangenheitsbezogene Erklärungen von mir. Detaillierte Analysen und
Einschätzungen über die künftige Börsenentwicklung gibt es nur im
kostenpflichtigen Heibel-Ticker PLUS. Das Angebot für die zahlenden
Abonnenten des Heibel-Ticker PLUS baue ich kontinuierlich weiter aus und
komme dabei insbesondere den Wünschen meiner Kunden nach. Inzwischen
bietet das Heibel-Ticker PLUS Abonnement folgende Zusätze:

INTERNET: Kundenbereich

- täglich aktuelle Einschätzungen zu den Meldungen, die unsere offenen
Positionen betreffen

- einen Chart für jede offene Position, um die Kurssituation schneller
zu erfassen

- die Möglichkeit, nur die 10 neuesten Kommentare zu den offenen
Positionen anzeigen zu lassen.

- Sie können sich aus den empfohlenen Werten Ihr eigenes Musterportfolio
zusammenstellen, um gezielter und schneller die für Sie relevanten
Neuigkeiten zu sehen.

Weiterhin erhalten meine Kunden eine übersichtliche Tabelle über alle
offenen Positionen mit der jeweiligen Wochenperformance sowie
Performance seit Empfehlung und mit einer Übersicht über die anstehenden
Aktivitäten wie Stopp Loss nachziehen oder verkaufen bzw. kaufen.

Für die besonders aktiven Anleger unter Ihnen biete ich an, die
unterwöchigen Updates direkt per E-Mail an Sie zu senden und ich
benachrichtige Sie im Falle von Aktionsempfehlungen (Kauf oder Verkauf)
direkt per SMS auf Ihr Handy. Dabei handelt es sich um einen
Zusatzdienst (Express!), den ich mit 5 € pro Monat berechne. Keine
Angst, sämtliche Updates befinden sich natürlich dann auch nochmals in
der Freitagsausgabe für die normalen PLUS-Kunden.

Den Reaktionen meiner Kunden entnehme ich, dass der Heibel-Ticker PLUS
die Bedürfnisse von Anlegern gezielt und verständlich sowie fundiert und
erfolgreich befriedigt. Schauen Sie sich das neue Angebot einmal mit
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04. Update beobachteter Werte: Freeport McMoRan, bet-at-home, LPKF Laser
& Electronics
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Bitte beachten Sie auch den Kundenbereich auf meiner Internetseite unter
www.heibel-ticker.de. Dort finden Sie aktuelle Charts mit meinen jeweils
aktualisierten Einschätzungen.

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Im Wochenverlauf habe ich zu mehreren Titeln Anmerkungen im
Kundenbereich der Webseiten verfasst.

Die dritte Spalte zeigt die Schlusskurse von Donnerstagabend. Unter
„Woche“ steht die Veränderung im Vergleich zur Vorwoche. Unter „2012“
steht das Ergebnis der Position seit Jahresbeginn bzw. seit Aufnahme ins
Portfolio. Unter „Anteil“ finden Sie den Anteil der jeweiligen Position
am Gesamtdepot.

Unter ! steht zur Information meine Grundtendenz:
K – bei Gelegenheit Kaufen, 
NK – Nachkaufen 
H – Halten, 
V – bei Gelegenheit Verkaufen, 
TV – Teilverkauf, also nicht die ganze Position 
VL – Verkaufslimit, bei überschreiten eines bestimmten Kurses sollte
verkauft werden 
SL – Stopp Loss, bei Unterschreiten eines bestimmten Kurses sollte
verkauft werden 
TS – Trailing Stopp, wie SL, nur dass das Limit kontinuierlich
nachgezogen wird 



Die „Gelegenheit“ zum Kaufen oder Verkaufen wird sodann kurzfristig von
mir per Update an Sie bekanntgegeben.

Ich habe diese Spalte „!" insbesondere für neue Kunden vorgesehen, die
zu einem späteren Zeitpunkt wissen wollen, ob ich die Position noch
zukaufen würde, wenn ich beispielsweise darin nicht schon voll
investiert wäre. Zukaufen würde ich jeweils jedoch niemals zu
Höchstkursen, sondern stets nur nach kurzfristigen Kursrückschlägen von
mindestens 5-7%.

Kauffolge: Je spekulativer, desto aggressiver würde ich kaufen und
verkaufen. Derzeit verwende ich die folgenden Schritte:

Value Positionen in drei Schritten aufbauen: 25%-25%-50%,

Spekulative und alternative Positionen in zwei Schrittenaufbauen:
50%-50%,

Tradingpositionen ganz oder gar nicht: 100%.

Stopp Loss Limits, Verkaufslimits und ähnliche Aktionsmarken verwalte
ich aktiv in meinem System und ändere ich unter der Woche mehrfach, fast
täglich. Eine Veröffentlichung der entsprechenden Limits ist in der
Regel nicht sinnvoll, allenfalls Stopp Loss Marken werde ich bisweilen
im Text bekanntgeben.

Auch dieses Kapitel bleibt den zahlenden Abonnenten des Heibel-Ticker
PLUS vorbehalten. Bitte haben Sie Verständnis dafür, aber ohne eine
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Aktienmärkte so messerscharf von dem täglichen Medienrummel trennen
kann, wie der Autor des Heibel-Tickers Stephan Heibel.

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überzeugen. Wenn Sie allerdings seine Schlussfolgerungen und
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05. Übersicht HT-Portfolio
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Im Wochenverlauf habe ich zu mehreren Titeln Anmerkungen im
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06. Disclaimer / Haftungsausschluss und Risikohinweise
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Wer un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen nachmacht oder
verfälscht oder nachgemachte oder verfälschte un- oder überpersönliche
Schreib- oder Redeweisen in Umlauf setzt, wird mit Lust-, manchmal auch
mit Erkenntnisgewinn belohnt; und wenn alles gut geht, fällt davon sogar
etwas für Sie ab. (frei nach Robert Gernhardt)

Wir recherchieren sorgfältig und richten uns selber nach unseren
Anlageideen. Dennoch müssen wir jegliche Regressansprüche ausschließen,
die aus der Verwendung der Inhalte des Heibel-Tickers entstehen könnten.

Die Inhalte des Heibel-Tickers spiegeln unsere Meinung wider. Sie
stellen keine Beratung, schon gar keine Anlageempfehlungen dar.

Die Börse ist ein komplexes Gebilde mit eigenen Regeln.
Anlageentscheidungen sollten nur von Anlegern mit entsprechenden
Kenntnissen und Erfahrungen vorgenommen werden. Anleger, die kein
tiefgreifendes Know-how über die Börse besitzen, sollten unbedingt vor
einer Anlageentscheidung die eigene Hausbank oder einen
Vermögensverwalter konsultieren.

Die Verwendung der Inhalte dieses Heibel-Tickers erfolgt auf eigene
Gefahr. Die Geldanlage an der Börse beinhaltet das Risiko enormer
Verluste bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals.

Quellen:
Kurse: Deutsche Kurse von comdirect.de, Goldbarren & Münzen von
proaurum.de, US-Kurse von finance.yahoo.com. Alle Kurse sind
Schlusskurse vom Donnerstag sofern nichts Gegenteiliges vermerkt ist.
Bilanzdaten: Comdirect, Yahoo! Finance sowie Geschäftsberichte der
Unternehmen Informationsquellen: dpa-AFX, Aktiencheck, Yahoo! Finance,
TheStreet.com, IR-Abteilung der betreffenden Unternehmen



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