Heibel-Ticker 13/12 - Wo sind die Bären?

» zurück zur Übersicht

:



H E I B E L - T I C K E R    S T A N D A R D

F I N A N Z I N F O R M A T I O N E N

- Einfach einen Tick besser -



DEUTSCHE BIBLIOTHEK : ISSN 1862-5428

8. Jahrgang - Ausgabe 12 (22.03.2013)
Erscheinungsweise: wöchentlich Freitag/Samstag



I N H A L T

01.Info-Kicker: Kursverluste werden sofort zum Nachkaufen genutzt
02.So tickt die Börse: Winterschlaf der Bären
 - Wochenperformance der wichtigsten Indizes
03.Sentiment: Euphorie trotz Verkaufsinteresse
 - Top Analystenziele
04.Ausblick: Die beste aller Welten
05.Depotcheck
 - :
 - Altria
 - :
 - BP
 - :
 - E.On
 - :
 - General Electric
 - :
 - Pfizer
 - :
 - Korrelationsmatrix
06.Update beobachteter Werte
 Teilverkauf nach exorbitanter Rallye
 Sicherer Hafen könnte wieder gefragt werden, Nachkaufen
 Überraschende Sonderbelastungen schmälern Gewinn 2013
 Gegenbewegung zum Teilverkauf nutzen
 Gute Zahlen aber kein Gerücht
07.Übersicht HT-Portfolio
08.Disclaimer / Haftungsausschluss und Risikohinweise
09.An-/Ab-/Ummeldung



01. Info-Kicker: Kursverluste werden sofort zum Nachkaufen genutzt

Liebe Börsenfreunde,

vor einer Woche habe ich den Belgischen Kreisel erklärt. Immer neue Aktien und Branchen übernehmen die Führungsrolle in unserem Bullenmarkt. Kurze Verschnaufpausen, wie derzeit durch die Zypern-Krise, werden sofort zum Nachkaufen genutzt. Ist die Welt wirklich so schön oder kommt das dicke Ende erst noch? In Kapitel 02 gehe ich auf die Umstände dieser Rallye ein und suche (vergeblich) nach den Bären.

Auch im Anlegersentiment von animusX zeigt sich die euphorische Stimmung der kurzfristig orientierten Anleger. Mittelfristig hingegen, ist die Erwartungshaltung deutlich gedämpft. Die Details dazu lesen Sie in Kapitel 03.

Meine Einschätzung zur aktuellen Marktverfassung habe ich für Sie in Kapitel 04 aufbereitet. Zypernkrise in Europa und automatische Budgetkürzungen in den USA liefern Anlegern die beste aller Welten - doch wie lange noch?

Der heutige Depotcheck beschäftigt sich mit einer ganzen Reihe erstklassiger Dividendentitel: Altria, BP, E-On, General Electric und Pfizer. Doch den einen oder anderen Titel würde ich derzeit lieber austauschen, denn neben der Dividende ist dort nicht viel zu erwarten. Mehr dazu in Kapitel 05.

Wie immer gibt es einige wichtige Updates in Kapitel 06 und die Übersicht über unsere Portfoliostruktur in Kapitel 07.

Die PDF-Version dieser Ausgabe steht Ihnen ab sofort im Archiv sowie unter dem folgenden Link zur Verfügung: https://www.heibel-ticker.de/downloads/hts130322.pdf

Nun wünsche ich eine anregende Lektüre,

take share, Ihr
Börsenschreibel

Stephan Heibel

Chefredakteur und
Herausgeber des
Heibel-Ticker




02. So tickt die Börse: Winterschlaf der Bären

Dicke Schneeflocken kreisen vor meinem Fenster. Jeder Bär, der seine Sinne noch beisammen hat, hält bei diesem Wetter noch Winterschlaf! Anders kann ich mir die Reaktion auf die Ereignisse in Zypern - oder sollte ich sagen "die ausbleibende Reaktion"? - nicht erklären.

Der DAX ist über 8.000 Punkte gesprungen und hält sich seither aus Höhenangst mit einem Angriff auf das Allzeithoch zurück. Ein durchaus nachvollziehbares Verhalten.

Es bedurfte nur eines kleinen Anschubsers und schon folgte die Konsolidierung der zuvor erzielten Kursgewinne. Zypern kommt da gerade recht.

Doch ist Zypern wirklich so unwichtig, dass die Börse scheinbar gar nicht darauf reagiert? Wo bleibt der Aufschrei der Empörung, dass in Europa bereits die ersten Kleinsparer enteignet (okay, offiziell heißt es "besteuert") werden? Wo bleiben die Artikel, die entsprechende Schritte für Italien und Frankreich nur noch als Frage der Zeit aufzeigen? Wo bleibt der Crash an den Finanzmärkten, den der Abzug internationaler Gelder von den europäischen Börsen zur Folge haben muss? Ein Tag mit minus 2% ist das Mindeste, was wir in den vergangenen zwölf Jahren als Reaktion auf ein solches Ereignis gesehen hätten.

Doch nichts dergleichen passiert. Zypern ist ein Medienspektakel, alle Fernsehsender haben inzwischen ihre Korrespondenten vor Ort. An den Finanzmärkten finden die Ereignisse jedoch bislang keine Beachtung. Die Bären halten Winterschlaf.

Sind es die Unternehmenszahlen, die uns bei Laune halten? Schauen wir einmal: FedEx hat Zahlen vermeldet. Die Zurückhaltung der Kunden aufgrund der ungewissen wirtschaftlichen Zukunft, führte zu einer niedrigen Inanspruchnahme des teuren Express-Zustelldienstes. Die Infrastruktur für diesen Dienst muss dennoch aufrecht erhalten werden, FedEx stöhnt unter der Kostenlast, vermeldet enttäuschende Zahlen und gibt einen verheerenden Ausblick. Die Aktie ist in den vergangenen zwei Tagen um 10% eingebrochen.

"Die Aktie"! Nicht "der Markt", wie es in der Vergangenheit häufig der Fall war, wenn ein Schlüsselunternehmen wie der Logistiker FedEx schwache Zahlen vermeldete. Schwache Zahlen werden dem Unternehmen zugeschrieben, nicht der Industrie oder der gesamten Wirtschaft, obwohl der Logistiker als Gradmesser für die Konjunktur gelten kann. Immerhin hat die Deutsche Post vor zwei Wochen extrem gute Zahlen vermeldet und dabei besonders von DHL und seinem Express-Zustelldienst profitiert. Es würde mich nicht wundern, wenn viele Anleger den 10% Rabatt bei FedEx nun als Sonderangebot sehen und zugreifen.

Schauen wir einmal auf die Zahlen von Oracle. Auch Larry Ellison und Mark Hurd haben Probleme, die 4.000 frisch eingestellten Vertriebsmitarbeiter haben noch nicht den Umsatz hereingeholt, den man sich versprochen hatte. Die Einführung neuer Hardwareprodukte läuft ebenfalls nicht so reibungslos wie erhofft. -10% lautete das Votum der Aktionäre. Doch betroffen war eben nur Oracle und nicht die Branche oder gar die gesamte Börse, obwohl das Unternehmen als Gradmesser für die EDV-Investitionen der gesamten Wirtschaft gelten kann.

Caterpillar findet nicht ausreichend Abnehmer für seine gigantischen Baumaschinen. China brummt nicht mehr sondern konsolidiert. Weder Immobilienboom in den USA, noch die Morgendämmerung in der Ölindustrie (Dank Fracking) reichen aus, um Caterpillar ein ordentliches Quartalsergebnis zu bescheren. Caterpillar ist ein klassischer Gradmesser für die Weltkonjunktur, doch nur die Aktie ist um 5% eingebrochen, nicht die Branche und auch nicht die gesamte Börse.

Probleme werden den Unternehmen zugesprochen. Ausverkäufe werden schon sehr bald als Kaufgelegenheit wahrgenommen. In einem Bullenmarkt gibt es nicht viele Einstiegsmöglichkeiten, und man muss nehmen was man kriegt, wenn man nicht unbeteiligt den Gewinnen anderer hinterherschauen möchte. Mit dieser Einstellung werden Verfehlungen nur kurzfristig und nur punktuell hart bestraft, es finden sich aber sogleich neue Investoren, die für diese "Einstiegsgelegenheit" dankbar sind.

John Deere, Cisco, ... die Liste lässt sich beliebig fortsetzen.

WOCHENPERFORMANCE DER WICHTIGSTEN INDIZES

INDIZES21.3.13Woche Δ
Dow Jones14.421 -0,8%
DAX7.933 -1,6%
Nikkei12.339 -1,8%
Euro/US-Dollar1,29-0,6%
Euro/Yen122,04-2,3%
10-Jahres-US-Anleihe1,93%-0,10
Umlaufrendite Dt1,09%-0,09
Feinunze Gold$1.613 1,3%
Fass Brent Öl$107,50 -1,5%
Kupfer7.669 -1,8%
Baltic Dry Shipping930 5,7%



Der Euro ist schwach (-0,6%) und der DAX hat mehr abgegeben, als der Dow Jones (-1,6% zu -0,8%). Das spricht schon dafür, dass internationale Anleger Kapital aus Europa abziehen. Wohin? Nun, das Gold ist um 1,3% angesprungen, der Sichere Hafen ist wieder stärker ins Bewusstsein der Anleger gerückt.

Auch die anderen sicheren Häfen wie US- und Bundesanleihen sind wieder stärker gefragt, die Rendite ist hüben wie drüben gesunken. Und das obwohl US-Notenbankchef Ben Bernanke wieder einmal bekräftigt hat, die Geldschleusen auf absehbare Zeit weit geöffnet zu halten.

In den vergangenen Wochen gab es überraschend gute Konjunkturdaten aus den USA, insbesondere die Arbeitslosenzahlen haben sich vielversprechend entwickelt. Da machte die Meinung die Runde, dass die US-Notenbank ihre Geldschleusen schneller schließen könnte, als dies von irgendjemandem erwartet würde. Entsprechend kamen Ängste auf, Bernanke könnte schon nach der Notenbanksitzung dieser Woche erste Schritte in Aussicht stellen, mit denen beispielsweise die ungezügelten Immobilienkreditkäufe zurückgefahren würden.

Doch Bernanke blickt weiter in die Zukunft. Er hat zwar die rückläufigen Arbeitslosenzahlen gesehen, doch er sieht auch die automatischen Ausgabenkürzungen, die nunmehr sukzessive greifen. Aufgrund der gescheiterten Verhandlungen um die Anhebung der Obergrenze des Haushaltsbudgetdefizits, treten nun im Laufe der nächsten Monate eine Reihe von automatischen Ausgabenkürzungen nach der Rasenmähermethode in Kraft. Dies wird insbesondere die Verteidigungsindustrie belasten sowie eine Reihe von Arbeitsplätzen kosten. Bernanke weiß also schon heute, dass die guten Arbeitsmarktzahlen nur vorübergehend sind. Also hält er die Geldschleusen weit geöffnet.

Zudem ist Bernanke ein Wissenschaftler mit einem Schwerpunkt in der Finanzgeschichte. Bernanke weiß, dass nach der Weltwirtschaftskrise 1929 bis 1932 ein Aufschwung folgte, der durch die damals weit geöffneten Geldschleusen befeuert wurde. Als die Wirtschaft dann Fuß fasste, wurden die Geldschleusen schnell geschlossen, was 1937 einen direkten Rückfall in die Krise zur Folge hatte.

Die traurige "Rettung" kam vom Krieg, für den sodann weltweit sämtliche Nationen ihre Rüstungskosten drastisch in die Höhe schraubten. So wurde eine erneute schwere Depression verhindert.

Die große Weltwirtschaftskrise unserer Generation war 2007 - 2009, und Bernanke möchte verhindern, dass 2013 / 2014 der gerade begonnene Aufschwung abgewürgt wird. Seitens der Politik kann er keine Unterstützung erwarten, wir haben eine Patt-Situation. Also muss er, gemäß dem weit gefassten Auftrag der Fed, dafür sorgen, dass der Arbeitsmarkt brummt. Und das geht nur mit weiteren Liquiditätsspritzen.

Super, oder? Für Börsianer ist das uneingeschränkt positiv. Sicherlich ist darin auch ein Grund für die große Zuversicht an den Märkten zu sehen.

Von den Rohstoffmärkten gibt es widersprüchliche Signale: Öl und Kupfer fallen, der Baltic Dry Verschiffungsindex hingegen zieht weiter an. Wenn wir Kupfer und Öl als von Tradern beeinflusst sehen, die mehr auf Medienmeldungen reagieren als auf Marktentwicklungen, dann würde ich dem Baltic Dry hier die bessere Prognosefähigkeit zusprechen: Die weltweite wirtschaftliche Aktivität nimmt zu, und Unternehmen nutzen die rückläufigen Preise, um ihre Rohstofflager aufzufüllen.

Aber das ist eine sehr gewagte Interpretation, und wir werden wohl ein paar Wochen warten müssen, bis sich entscheidet, welche der beiden Entwicklungen korrekt ist.

Schauen wir einmal, wie sich die Stimmung unter den Anlegern entwickelt hat.




03. Sentiment: Euphorie trotz Verkaufsinteresse

Ja, so widersprüchlich können Anleger ihre Stimmung manchmal präsentieren: Kurzfristig erwarten 64% der Anleger von animusX weiter steigende Kurse, weitere 30% gehen von einer Top-Bildung aus. Rückläufige Kurse erwartet kaum jemand, man kann das schon als Euphorie bezeichnen.

Gleichzeitig jedoch, ist die Investitionsquote angestiegen und entsprechend die Cashquote gesunken. Viele Anleger sind nun bereit zu verkaufen, wenn die Kurse nur noch ein wenig steigen. Der animusX OverconfiX, der die Selbstgefälligkeit der Anleger misst, ist sowohl bei institutionellen als auch privaten Anlegern in der Vorwoche kräftig angesprungen.

Aus dieser Betrachtungsweise steigt das Risiko eines Rückschlags. Sollten die gewünschten Verkaufskurse nicht mehr erreicht werden, dann dürften einige Anleger auch zu niedrigeren Kursen verkaufen, denn die mittelfristige Zuversicht ist eher verhalten. Ich habe den Eindruck, dass viele Anleger nur noch auf die letzten zweihundert Punkte im DAX bis zum Allzeithoch warten, um dann ihre Positionen aufzulösen. Wenn der Dax jedoch zuvor abbröckelt, dann könnte die Stimmung vehement umschlagen.

Sentimentdaten

Privatanleger
10. KW: 61% Bullen (191 Stimmen)
11. KW: 59% Bullen (225 Stimmen)
12. KW: 55% Bullen (215 Stimmen)

Kaufempfehlungen der Privatanleger
Société Générale, Commerzbank, EADS

Verkaufsempfehlungen der Privatanleger
Iliad S.A., Solarworld, Belvedere S.A.

Die Privatanleger von Sharewise haben ihren Optimismus etwas gezügelt. Doch mit der Commerzbank und der SocGen sowie auch der Solarworld, sind Anleger bereit große Risiken einzugehen. Wohl auch, weil man die Kursanstiege der gut gelaufenen Aktien verpasst hat und nun hofft, mit den zurückgebliebenen Aktien aufholen zu können. Na, wenn das mal gut geht.

Sie wollen wissen, was die Analysten im Einzelnen für Aussagen treffen und wo sie die größten Chancen sehen? Ich habe für Sie eine Übersicht der Analysen mit den höchsten Kurszielen ausgearbeitet. Die Liste zeigt ganz einfach an, wo das aktuelle Kursziel des Analysten prozentual am meisten über dem aktuellen Kurs liegt. Die Details zu den einzelnen Empfehlungen finden Sie unter
http://www.aktien-meldungen.de/Aktienresearch/Top-Aktien

TOP ANALYSTENZIELE

UnternehmenAnalyse v.KursKurszielUpside
Epigenomics21.31,98 €4,00 €102,02%
TIPP2418.342,05 €70,00 €66,47%
Adler Mode21.36,49 €10,70 €64,87%
Praktiker21.31,37 €2,20 €60,58%
Elmos Semi19.38,76 €13,00 €48,40%
Gildemeister19.316,18 €24,00 €48,33%
Dt. Bank20.332,48 €44,00 €35,47%
Celesio21.314,25 €19,00 €33,33%
Gerry Weber18.333,89 €45,00 €32,78%
Hochtief20.352,16 €69,00 €32,29%

Es handelt sich um Analysen aus dieser Woche. Bitte genießen Sie diese Übersicht mit Vorsicht. Sie wissen ja, dass häufig auch ein Eigeninteresse des Analysten für eine rosa Brille sorgen kann, weshalb Analysteneinschätzungen tendenziell optimistischer ausfallen, als es die Realität anschließend erlauben würde (Sellside-Analysen). Aber die Übersicht gibt einen Eindruck darüber, wo die Erwartungen mit dem aktuellen Kurs am weitesten auseinander liegen. Wer letztlich Recht haben wird, der Analyst oder die Anleger, die den Kurs machen, ist in jedem Einzelfall individuell zu beurteilen.

Auch die Analysten schieben nun die Kursziele der bislang zurückgebliebenen Aktien nach oben. Ich bin skeptisch, ob diese breite Zuversicht kurzfristig so richtig ist.

Adler Modemärkte sticht heraus. Hier hat sich in dieser Woche einiges getan: Der Großinvestor BluO, der Adler auch wieder an die Börse gebracht hat, konnte sich endlich von seinen Aktien trennen. Gekauft wurden sie durch das nordrheinwestfälische Textilunternehmen Steilmann Holding AG, das gemeinsam mit dem luxemburgischen Finanzinvestor Equinox nunmehr die Hälfte aller Aktien hält.

Wenn ein Aktionär so viele Aktien zukauft, muss er den verbleibenden Aktionären ein Pflichtangebot für die Übernahme der restlichen Aktien machen. Sollte Steilmann anstreben alle Aktien zu kaufen, müsste dieses Angebot deutlich höher liegen als beim aktuellen Kurs. Stattdessen hat Steilmann jedoch nur 6,30 bis 5,75 Euro geboten, den gesetzlichen Mindestpreis in Abhängigkeit vom Durchschnittskurs der letzten drei Monate.

Die Aktie von Adler Modemärkten ist somit von 7,50 Euro auf 6,30 Euro eingebrochen.

Ich halte diese Entwicklung für gesund, denn seit Monaten ist bekannt, dass sich BluO am liebsten von seinen Anteilen trennen würde und das lastete wie ein Damoklesschwert auf dem Kurs von Adler.

Nun hat das Unternehmen nicht nur einen neuen Großaktionär, sondern einen Großaktionär aus der Branche, mit dem man schon lange gut kooperiert. Steilmann hat Einkaufs- und Produktionskapazitäten in Fernost, was auch Adler für die Eigenmarken zugute kommen wird. Es gibt Synergien, es gibt Stabilität in den Eigentumsverhältnissen, und es gibt dem Vernehmen nach auch ein gutes Verständnis füreinander unter den beiden Unternehmen.

Da wir die Aktie vor einiger Zeit als Tradingidee empfohlen hatten, sind einige Leser noch investiert. Ich würde nicht zum heutigen Ausverkaufspreis verkaufen, denn grundsätzlich sind die jüngsten Entwicklungen positiv, und das dürfte sich schon bald in einem steigenden Kurs niederschlagen.




04. Ausblick: Die beste aller Welten

Der Ausblick bleibt den zahlenden Abonnenten des Heibel-Ticker PLUS vorbehalten. Bitte haben Sie Verständnis dafür, aber ohne eine kleine Einnahmequelle kann ich diesen Dienst nicht aufrecht erhalten.

*************** WERBUNG ***********

Hier im Heibel-Ticker Standard erhalten Sie überwiegend vergangenheitsbezogene Erklärungen von mir. Detaillierte Analysen und Einschätzungen über die künftige Börsenentwicklung gibt es nur im kostenpflichtigen Heibel-Ticker PLUS. Das Angebot für die zahlenden Abonnenten des Heibel-Ticker PLUS baue ich kontinuierlich weiter aus und komme dabei insbesondere den Wünschen meiner Kunden nach. Inzwischen bietet das Heibel-Ticker PLUS Abonnement folgende Zusätze:

INTERNET: Kundenbereich

- täglich aktuelle Einschätzungen zu den Meldungen, die unsere offenen Positionen betreffen

- einen Chart für jede offene Position, um die Kurssituation schneller zu erfassen

- die Möglichkeit, nur die 10 neuesten Kommentare zu den offenen Positionen anzeigen zu lassen.

- Sie können sich aus den empfohlenen Werten Ihr eigenes Musterportfolio zusammenstellen, um gezielter und schneller die für Sie relevanten Neuigkeiten zu sehen.

Weiterhin erhalten meine Kunden eine übersichtliche Tabelle über alle offenen Positionen mit der jeweiligen Wochenperformance sowie Performance seit Empfehlung und mit einer Übersicht über die anstehenden Aktivitäten wie Stopp Loss nachziehen oder verkaufen bzw. kaufen.

Für die besonders aktiven Anleger unter Ihnen biete ich an, die unterwöchigen Updates direkt per E-Mail an Sie zu senden und ich benachrichtige Sie im Falle von Aktionsempfehlungen (Kauf oder Verkauf) direkt per SMS auf Ihr Handy. Dabei handelt es sich um einen Zusatzdienst (Express!), den ich mit 5 € pro Monat berechne. Keine Angst, sämtliche Updates befinden sich natürlich dann auch nochmals in der Freitagsausgabe für die normalen PLUS-Kunden.

Den Reaktionen meiner Kunden entnehme ich, dass der Heibel-Ticker PLUS die Bedürfnisse von Anlegern gezielt und verständlich sowie fundiert und erfolgreich befriedigt. Schauen Sie sich das neue Angebot einmal mit einem Schnupperangebot (6 Wochen zu 16 Euro) an. Es würde mich freuen, wenn ich Sie als neuen Abonnenten gewinnen kann.

Für eine Jahresgebühr von 120 Euro erhalten Sie ein Jahresabonnement sowie einen Vorzugspreis für sämtliche Sonderanalysen, die in unregelmäßigen Abständen veröffentlicht werden. Viele Sonderanalysen stelle ich den Heibel-Ticker PLUS Kunden sogar kostenfrei zur Verfügung.

Falls Ihnen ein Jahr zu lang erscheint, dann können Sie den Heibel-Ticker PLUS auch zunächst für ein halbes- oder viertel Jahr bestellen. Oder bestellen Sie einfach das Schnupperabo zu 16€ für 6 Wochen.

Geben Sie bitte den folgenden Link in Ihren Browser ein und bestellen Sie unter

https://www.heibel-ticker.de/customer/new

************ ENDE WERBUNG ***********



05. Depotcheck

Nur wer ein diversifiziertes Portfolio hat, wer also in seinem Depot eine gesunde Risikostreuung verwirklicht hat, wird bei plötzlichen Korrekturen wie in diesen Tagen dennoch gut schlafen können. Spekuliert wird hier im Heibel-Ticker nur mit einem kleinen Teil des Vermögens. Der Rest wird auf solide Füße gestellt.

Es folgt nun eine Analyse auf Risikostreuung von den 5 größten Positionen eines Lesers. Dabei werde ich weniger auf die einzelnen Werte eingehen, als viel stärker auf die Branchen, in denen sie wirtschaften. Schicken Sie mir Ihre 5 größten Positionen an Depotcheck/at/heibel-ticker/./de. Bitte unterschreiben Sie mit Ihrem Vornamen und der Stadt, in der Sie leben. Diese Information wird dann veröffentlicht.


Hallo Herr Heibel,

ja, lang ist es her seit meinem letzten Depotcheck. Den MB SL 230 (Pagode) gekauft von den ersten Gewinnen Ihrer Empfehlungen, habe ich immer noch, man kann sagen da bin ich "long".

Die vielen Jahresabos haben sich für mich bisher ausgezahlt, es macht Spaß den Heibel-Ticker zu lesen, und der ein oder andere Euro bleibt auch hängen.

Nachdem die Börsen von einem Hoch zum anderen laufen, möchte ich Sie bitten, die fünf größten Positionen in meinem Depot zu bewerten.

Besten Dank und viele Grüße, Peter aus Darmstadt bzw. Newark/Ohio

1. Altria (WKN 200417)
2. BP (WKN 850517)
3. E.ON (WKN ENAG99)
4. General Electric ( WKN 851144)
5. Pfizer (WKN 852009)

(Anmerkung: der Kunde schickte noch ein Bild von seinem 66er Cabrio in perfektem Zustand mit)

Antwort:

Ohh, das tut mir leid, dass Sie sich nur ein so altes Auto kaufen konnten. Na, dann wollen wir uns mal anstrengen, damit es beim nächsten Mal für ein neues reicht ;-) Im Ernst: Das ist genau der Wagen, von dem Männerherzen träumen :-) Herzlichen Glückwunsch.

Schauen wir uns einmal Ihr Portfolio im Detail an:



Fr, 22. März um 13:57 Uhr
ALTRIA

2008 hat sich das Unternehmen Phillip Morris in Altria umbenannt, der US-Zweig wurde abgespalten. Altria ist nunmehr mit der Zigarettenmarke Marlboro und diversen weiteren Marken der weltweit führende Zigarettenanbieter und wächst kräftig durch den steigenden Wohlstand in den Schwellenländern.

Für die nächsten fünf Jahre wird ein Umsatzwachstum von 7% p.a. erwartet, das KGV 13e von 15 ist in meinen Augen angemessen. Zudem bietet die Aktie eine Dividendenrendite von stolzen 5,1%. Altria ist eine Cashcow, die einen Großteil ihrer Gewinne (83%!) in Form von Dividenden an die Aktionäre ausschüttet.




Fr, 22. März um 14:00 Uhr
BP

Am 20. April 2010 explodierte eine Bohrung auf der Bohrinsel Deepwater Horizon über dem Macondo Ölfeld mitten in der Karibik. Die Aktie fiel von 60 auf 25 US-Dollar, über 100 Mrd. USD Marktkapitalisierung waren futsch. 11 Mitarbeiter starben bei dem Unglück, Südstaaten der USA wurden von der größten Ölpest heimgesucht, die es dort je gab. Die Kostenschätzungen beliefen sich in der Spitze auf 20 Mrd. US-Dollar, doch um zahlungsfähig zu bleiben, musste BP einige Filetstücke des Konzerns verkaufen.

Heute noch gibt es juristische Auseinandersetzungen über die Schuldfrage zwischen BP und den Dienstleistern auf der Bohrinsel, Transocean als Vermieter der Bohrinsel und Halliburton als Instandhalter. Und kein Investor kauft gerne Aktien von Unternehmen, bei dem nennenswerte juristische Auseinandersetzungen noch am Laufen sind. Somit überrascht die günstige Bewertung nicht.

Mit einem KGV 13e von 10 ist das erwartete Wachstum von 5% p.a. in den kommenden Jahren fair bewertet. Attraktiv ist natürlich auch hier die hohe Dividendenrendite von 5,1%. Anders als bei Altria ist BP jedoch seit diesem Unglück stark verschuldet, ein Großteil der guten Ergebnisse der vergangenen Quartale ist somit auch dem günstigen Zinsniveau geschuldet. Es ist also nicht ausgeschlossen, dass BP weitere Unternehmensteile wird verkaufen müssen, um zu einem positiven Cashflow zu kommen.

Vor diesem Hintergrund ist dieses Unternehmen trotz der fairen Bewertung und hohen Dividendenrendite nicht gerade mein Favorit in der Ölbranche, Statoil beispielsweise gefällt mir besser.




Fr, 22. März um 14:01 Uhr
E.ON

Noch so ein Dividendenbringer mit 5,3% Dividendenrendite. Am Umsatz wird sich bei E.ON nicht viel tun, das KGV von 10 ist vor diesem Hintergrund bereits recht ordentlich. Die Dividende ist mit einem guten freien Cashflow abgesichert. Ich bin nicht begeistert von Energieversorgern, weil ich diese als Melkkuh für die Politik sehe, wenn wieder einmal ein Finanzloch mit neuen Steuern zu füllen ist. In der Bevölkerung sind die Energieversorger so unbeliebt, dass sie als leichtes Opfer gelten.

134 Mrd. Euro Jahresumsatz mit nur 26 Mrd. Euro Marktkapitalisierung zu belegen, ist allerdings bereits so günstig, dass im Falle einer Verbesserung des politischen Umfeldes hier ein ganz ordentlicher Kurssprung drin ist. Doch eine solche Änderung kann ich im Moment nicht erkennen. Als Dividendentitel ist die Aktie okay, aber ich würde nicht auf einen nennenswerten Kursanstieg setzen.




Fr, 22. März um 14:03 Uhr
GENERAL ELECTRIC

Der ehemals weltgrößte Konzern war nach der Jahrtausendwende zu einem gigantischen Kreditinstitut geworden, und ähnlich Siemens war die Elektronik-Abteilung dem Finanzwesen untergeordnet. So verwundert es nicht, dass die Aktie im Rahmen der Finanzkrise von 45 auf 6,50 USD einbrach.

Jeff Immelt hat sodann das Geschäft wieder auf die klassischen Industriebereiche konzentriert. Erst vor wenigen Wochen wurde der Anteil am Mediensender CNBC verkauft. Der Finanzarm wurde konsequent klein geschrumpft, und ich könnte mir gut vorstellen, dass das, was davon noch übrig geblieben ist, bald verkauft wird. Dann ist GE wieder ein innovativer Elektronikkonzern mit Produkten, die unseren Alltag unsichtbar bestimmen (Kraftwerke, Medizintechnik, …).

Nach mehreren Jahren des Schrumpfens wird für dieses Jahr ein Umsatzanstieg von 10% erwartet, so auch für die kommenden fünf Jahre. Das KGV von 16 ist in meinen Augen in Ordnung. Die Dividendenrendite beträgt attraktive 3,1%. Als alter Konzern schiebt auch GE riesige Pensionsverpflichtungen vor sich her. Berücksichtigt man diese, so ergibt sich eine Verschuldung von 340 Mrd. USD, was viel zu hoch wäre. Doch in der Regel wird diese zukünftige Last ausgeblendet, und so finden wir in der Bilanz einen Liquiditätsüberschuss von 15 Mrd. USD.

Ich halte die Schritte von CEO Immelt für richtig und denke, dass der Gewinn in den kommenden Quartalen überproportional wachsen wird. Vermutlich werden Teile des Gewinns immer wieder für die Pensionsverpflichtungen abgezweigt, was die Freude über das gute Geschäft für Aktionäre im Zaum halten wird. Doch sukzessive sollte dieses Problem verkleinert und der Gewinn vergrößert werden, sodass der Kurs vor diesem Hintergrund weiter ansteigen sollte.




Fr, 22. März um 14:04 Uhr
PFIZER

Mitte der 90er haben die meisten Pharmaunternehmen ihre Blockbuster-Medikamente zugelassen. Medikamente, die bis heute gute Erträge abwerfen, deren Patentschutz jedoch nunmehr nach und nach ausläuft. "Patentklippe" sagen die Amerikaner, da der Patentschutz für viele Pharmakonzerne sichere Gewinne bedeutete. Nun werden sie sich gegen Nachahmerprodukte (Generika) behaupten müssen, was den Gewinn deutlich verkleinern wird.

Sie alle wissen, mit welchem blauen Blockbuster "Medikament" Pfizer Weltruhm erlangte. Wenn ich es hier nenne, wird die Hälfte von Ihnen diese Ausgabe des Heibel-Tickers im Spamfilter finden. Nennen wir es also "Stehaufmännchen". Der Patentschutz für das Stehaufmännchen läuft je nach Land zwischen 2012 und 2015 ab.

Nun hat Pfizer nicht nur ein Produkt, doch trotz intensiver Forschung gelingt es nicht, auf Wachstumskurs zu bleiben. Der Umsatz wird Analystenerwartungen zufolge in den kommenden fünf Jahren stagnieren. In dieser Zeit wird eine Dividendenrendite von 3,2% angeboten. Das KGV 13e liegt, oder besser steht bei 13.

Anders betrachtet: 200 Mrd. USD Marktkapitalisierung für ein Pharmaunternehmen mit 60 Mrd. USD Umsatz und schwacher Pipeline (Forschungsprojekte) ist eine stolze Bewertung, da wäre ich vorsichtig.




Fr, 22. März um 14:05 Uhr
KORRELATIONSMATRIX

tgl.MOBPEOANGEPFE
MO1,000,280,100,420,38
BP0,281,000,190,400,49
EOAN0,100,191,000,130,28
GE0,420,400,131,000,56
PFE0,380,490,280,561,00






wtl.MOBPEOANGEPFE
MO1,000,450,110,490,49
BP0,451,000,350,420,43
EOAN0,110,351,000,360,12
GE0,490,420,361,000,59
PFE0,490,430,120,591,00



MOBPEOANGEPFE
Gewichtung für optimales Portfolio:

5%25%20%25%25%
Gewichtung für minimum Risiko Portfolio:

25%21%10%19%25%



erwartete RenditeVolatilitätSharpe ratio
Optimal7,7%15,1%0,38
Minimum risk6,9%13,8%0,36


Sie haben eine breite Branchenstreuung realisiert. Mit Tabak (Altria), Ölkonzern (upstream, BP), Energieversorger (downstream, E.ON), Elektronikkonzern (GE) und Pharma (Pfizer) haben Sie sicher keine Überschneidungen. BP ist im upstream-Geschäft tätig, holt also das Öl aus dem Boden hoch. E.ON ist im downstream-Geschäft unterwegs, liefert also aus dem hochgeholten Öl erzeugte Energie in die Haushalte herunter.

Wachstum gibt es bei General Electric, die anderen vier Unternehmen sind reine Dividendenbringer. Mir wäre das zu langweilig. Nun kenne ich Ihr Alter nicht, aber mir wäre das auch mit 80 Jahren zu langweilig. Wenn Sie eine gepanzerte S-Klasse führen, könnte ich das vielleicht noch als konsequent bezeichnen, doch Sie fahren ein Cabrio, dessen Verkehrssicherheit nach heutigen Gesichtspunkten sicher hinter dem Spaßfaktor zurückbleibt. Ich denke, auch in Ihrem Depot könnten Sie ein wenig mehr Spaß vertragen.

Vier der fünf Titel sind aus den USA. Im vergangenen Jahr haben Sie somit die Rallye im DAX verpasst. In diesem Jahr könnte ein starker Euro die Rallye im Dow Jones relativieren. Ich würde drei europäische Titel im Depot haben wollen, einen US-Titel und einen asiatischen. Wenn Sie besonders begeistert von den USA sind, dann können Sie vielleicht zwei von fünf Titeln aus den USA einstreuen, aber nicht vier.

Sie sehen, die Risikostreuung bezieht sich nicht nur auf Branchen sondern auch auf regionale Aspekte sowie auf die Risikoneigung. Sie haben aus meinen Analysen herauslesen können, dass ich von der einen oder anderen Aktie trotz der attraktiven Dividende nicht besonders begeistert bin. Vielleicht bieten sich die derzeitigen Höchstkurse an, um ein wenig umzuschichten.

Ich hoffe, ich konnte ein paar Denkanstöße geben.


Kommentar des Kunden:

Hallo Herr Heibel,

besten Dank für Ihre Einschätzungen, mir lag sehr daran eine neutrale Meinung zu diesen Werten zu erhalten, da ich bei den drei US Aktien auf hohen Buchgewinnen sitze.

Keine Sorge, den ein oder anderen europäischen Wert habe ich auch im Depot nur von den Asiaten lasse ich die Finger weg. Da halte ich es mit der Börsenweisheit, kaufe nur was du verstehst und die asiatische Mentalität ist nichts für mich.

Auch der Spassfaktor ist in meinem Depot gegeben, da habe ich ja die Heibel-Ticker Empfehlungen :-))

Nochmals besten Dank und viele Grüße, Peter aus Darmstadt bzw. Newark/Ohio



06. Update beobachteter Werte

Bitte beachten Sie auch den Kundenbereich auf meiner Internetseite unter www.heibel-ticker.de. Dort finden Sie aktuelle Charts mit meinen jeweils aktualisierten Einschätzungen.

==========

Im Wochenverlauf habe ich zu mehreren Titeln Anmerkungen im Kundenbereich der Webseiten verfasst.

Die dritte Spalte zeigt die Schlusskurse von Donnerstagabend. Unter „Woche“ steht die Veränderung im Vergleich zur Vorwoche. Unter „2012“ steht das Ergebnis der Position seit Jahresbeginn bzw. seit Aufnahme ins Portfolio. Unter „Anteil“ finden Sie den Anteil der jeweiligen Position am Gesamtdepot.

Unter ! steht zur Information meine Grundtendenz:
Kbei Gelegenheit Kaufen, 
NKNachkaufen 
HHalten, 
Vbei Gelegenheit Verkaufen, 
TVTeilverkauf, also nicht die ganze Position 
VLVerkaufslimit, bei überschreiten eines bestimmten Kurses sollte verkauft werden 
SLStopp Loss, bei Unterschreiten eines bestimmten Kurses sollte verkauft werden 
TSTrailing Stopp, wie SL, nur dass das Limit kontinuierlich nachgezogen wird 



Die „Gelegenheit“ zum Kaufen oder Verkaufen wird sodann kurzfristig von mir per Update an Sie bekanntgegeben.

Ich habe diese Spalte „!" insbesondere für neue Kunden vorgesehen, die zu einem späteren Zeitpunkt wissen wollen, ob ich die Position noch zukaufen würde, wenn ich beispielsweise darin nicht schon voll investiert wäre. Zukaufen würde ich jeweils jedoch niemals zu Höchstkursen, sondern stets nur nach kurzfristigen Kursrückschlägen von mindestens 5-7%.

Kauffolge: Je spekulativer, desto aggressiver würde ich kaufen und verkaufen. Derzeit verwende ich die folgenden Schritte:

Value Positionen in drei Schritten aufbauen: 25%-25%-50%,

Spekulative und alternative Positionen in zwei Schrittenaufbauen: 50%-50%,

Tradingpositionen ganz oder gar nicht: 100%.

Stopp Loss Limits, Verkaufslimits und ähnliche Aktionsmarken verwalte ich aktiv in meinem System und ändere ich unter der Woche mehrfach, fast täglich. Eine Veröffentlichung der entsprechenden Limits ist in der Regel nicht sinnvoll, allenfalls Stopp Loss Marken werde ich bisweilen im Text bekanntgeben.

Auch dieses Kapitel bleibt den zahlenden Abonnenten des Heibel-Ticker PLUS vorbehalten. Bitte haben Sie Verständnis dafür, aber ohne eine kleine Einnahmequelle kann ich diesen Dienst nicht aufrecht erhalten.

***************** WERBUNG ***************

In Deutschland gibt es kaum einen anderen, der die Hintergründe der Aktienmärkte so messerscharf von dem täglichen Medienrummel trennen kann, wie der Autor des Heibel-Tickers Stephan Heibel.

Von seinen Fähigkeiten, komplizierte Zusammenhänge verständlich darzustellen, können Sie sich mit diesem Heibel-Ticker Standard überzeugen. Wenn Sie allerdings seine Schlussfolgerungen und Empfehlungen erfahren möchten, dann sollten Sie sich einmal um den Heibel-Ticker PLUS kümmern.

Für eine Jahresgebühr von 120 Euro erhalten Sie ein Jahresabonnement sowie einen Vorzugspreis auf sämtliche Sonderanalysen, die in unregelmäßigen Abständen veröffentlicht werden. Viele Sonderanalysen stellen wir den Heibel-Ticker PLUS Kunden sogar kostenfrei zur Verfügung.

Falls Ihnen ein Jahr zu lang erscheint, dann können Sie den Heibel-Ticker PLUS auch zunächst für ein halbes- oder viertel Jahr bestellen. Oder bestellen Sie einfach das Schnupperabo zu 16€ für 6 Wochen.

Geben Sie bitte den folgenden Link in Ihren Browser ein und bestellen Sie unter

https://www.heibel-ticker.de/customer/new

************** ENDE WERBUNG ***************


Eine erfolgreiche Börsenwoche,
take share

Stephan Heibel
https://www.heibel-ticker.de


mailto:info/at/heibel-ticker/./de



07. Übersicht HT-Portfolio

Bitte beachten Sie auch den Kundenbereich auf meiner Internetseite unter www.heibel-ticker.de. Dort finden Sie aktuelle Charts mit meinen jeweils aktualisierten Einschätzungen.

==========

Im Wochenverlauf habe ich zu mehreren Titeln Anmerkungen im Kundenbereich der Webseiten verfasst.



Auch dieses Kapitel bleibt den zahlenden Abonnenten des Heibel-Ticker PLUS vorbehalten. Bitte haben Sie Verständnis dafür, aber ohne eine kleine Einnahmequelle kann ich diesen Dienst nicht aufrecht erhalten.

***************** WERBUNG ***************

In Deutschland gibt es kaum einen anderen, der die Hintergründe der Aktienmärkte so messerscharf von dem täglichen Medienrummel trennen kann, wie der Autor des Heibel-Tickers Stephan Heibel.

Von seinen Fähigkeiten, komplizierte Zusammenhänge verständlich darzustellen, können Sie sich mit diesem Heibel-Ticker Standard überzeugen. Wenn Sie allerdings seine Schlussfolgerungen und Empfehlungen erfahren möchten, dann sollten Sie sich einmal um den Heibel-Ticker PLUS kümmern.

Für eine Jahresgebühr von 120 Euro erhalten Sie ein Jahresabonnement sowie einen Vorzugspreis auf sämtliche Sonderanalysen, die in unregelmäßigen Abständen veröffentlicht werden. Viele Sonderanalysen stellen wir den Heibel-Ticker PLUS Kunden sogar kostenfrei zur Verfügung.

Falls Ihnen ein Jahr zu lang erscheint, dann können Sie den Heibel-Ticker PLUS auch zunächst für ein halbes- oder viertel Jahr bestellen. Oder bestellen Sie einfach das Schnupperabo zu 16€ für 6 Wochen.

Geben Sie bitte den folgenden Link in Ihren Browser ein und bestellen Sie unter

https://www.heibel-ticker.de/bestellung.php

************** ENDE WERBUNG ***************


Eine erfolgreiche Börsenwoche,
take share

Stephan Heibel
www.heibel-ticker.de


mailto:info/at/heibel-ticker/./de



08. Disclaimer / Haftungsausschluss und Risikohinweise

Wer un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen nachmacht oder verfälscht oder nachgemachte oder verfälschte un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen in Umlauf setzt, wird mit Lust-, manchmal auch mit Erkenntnisgewinn belohnt; und wenn alles gut geht, fällt davon sogar etwas für Sie ab. (frei nach Robert Gernhardt)

Wir recherchieren sorgfältig und richten uns selber nach unseren Anlageideen. Dennoch müssen wir jegliche Regressansprüche ausschließen, die aus der Verwendung der Inhalte des Heibel-Tickers entstehen könnten.

Die Inhalte des Heibel-Tickers spiegeln unsere Meinung wider. Sie stellen keine Beratung, schon gar keine Anlageempfehlungen dar.

Die Börse ist ein komplexes Gebilde mit eigenen Regeln. Anlageentscheidungen sollten nur von Anlegern mit entsprechenden Kenntnissen und Erfahrungen vorgenommen werden. Anleger, die kein tiefgreifendes Know-how über die Börse besitzen, sollten unbedingt vor einer Anlageentscheidung die eigene Hausbank oder einen Vermögensverwalter konsultieren.

Die Verwendung der Inhalte dieses Heibel-Tickers erfolgt auf eigene Gefahr. Die Geldanlage an der Börse beinhaltet das Risiko enormer Verluste bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals.

Quellen:
Kurse: Deutsche Kurse von comdirect.de, Goldbarren & Münzen von proaurum.de, US-Kurse von finance.yahoo.com. Alle Kurse sind Schlusskurse vom Donnerstag sofern nichts Gegenteiliges vermerkt ist.
Bilanzdaten: Comdirect, Yahoo! Finance sowie Geschäftsberichte der Unternehmen Informationsquellen: dpa-AFX, Aktiencheck, Yahoo! Finance, TheStreet.com, IR-Abteilung der betreffenden Unternehmen



09. An-/Ab-/Ummeldung

Wenn Sie sich von diesem Dienst abmelden möchten, dann gehen Sie bitte auf die Seite https://www.heibel-ticker.de und „stornieren“ Sie Ihre E-Mail Adresse im rechten Bereich „Newsletter Abo“.

Sie können sich über diese Seite gerne jederzeit wieder anmelden.

Sollte sich Ihre E-Mail Adresse geändert haben, so stornieren Sie bitte zunächst die alte Adresse und melden sich anschließend mit der neuen E-Mail Adresse wieder an.

Gerne können Sie den Heibel-Ticker Ihren Freunden empfehlen. Sie können den Heibel-Ticker STANDARD beliebig weiterleiten. Wenn Sie Inhalte davon auf anderen Internetseiten verwenden möchten, bitten wir um eine korrekte Quellenangabe sowie um eine kurze Information darüber.