{"id":2054,"date":"2017-07-27T12:34:48","date_gmt":"2017-07-27T11:34:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.heibel-unplugged.de\/?p=2054"},"modified":"2026-04-21T14:30:32","modified_gmt":"2026-04-21T12:30:32","slug":"wunschanalyse-tesla-motors","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.heibel-ticker.de\/blog\/wunschanalyse-tesla-motors\/","title":{"rendered":"Wunschanalyse: Tesla Motors"},"content":{"rendered":"<p>Tesla hat den Markt f\u00fcr Elektrofahrzeuge revolutioniert. Doch reicht der technologische Abstand, um als gro\u00dfe Automarke den Weltmarkt zu erobern oder hat das Unternehmen nur einen Etappensieg errungen? In dieser Wunschanalyse arbeite ich heraus, ob Sie in Tesla, den Automobilkonzern, investieren k\u00f6nnen, oder in Elon Musk, den Gr\u00fcnder und CEO, oder aber lieber die Finger davon lassen sollten. <\/p>\n<p><strong>Elektroauto: Vom Luxusobjekt zum Mainstream<br \/>\n<\/strong><br \/>\nAlles toll: Auto toll, Branche toll, Bilanz toll, &#8230; nur die Bewertung des Unternehmens bereitet uns Anlegern Kopfzerbrechen. Mit einem KGV von 196 wird dem Unternehmen unterstellt, dass der Schritt vom Luxusmarkt zum Mainstreamfahrzeug bereits erfolgreich beschritten wurde. Dabei wurde diese Woche erst \u00fcberhaupt erstmals ein Fahrzeug von Tesla vorgestellt, das f\u00fcr den Massenmarkt gedacht ist: Das Model III. <\/p>\n<p>Doch die bisherigen Erfolge des Gr\u00fcnders und CEOs Elon Musk lesen sich so sch\u00f6n, dass man ihm auch diesen Schritt getrost zutrauen kann. Er ist der Gr\u00fcnder von Paypal und steckte die damit verdienten Millionen (mehrere hundert Millionen durch den Verkauf an eBay) anschlie\u00dfend in die Gr\u00fcndung dreier Unternehmen, die allesamt heute f\u00fcr Furore sorgen: SolarCity bietet Solarstromanlagen an. Seit dem B\u00f6rsengang Ende 2012 hat sich der Wert des Unternehmens versechsfacht. SpaceX ist der einzige Anbieter weltweit von wiederverwendbaren Raketen. Und das dritte von ihm gegr\u00fcndete Unternehmen hei\u00dft Tesla Motors. <\/p>\n<p>Zun\u00e4chst brachte Tesla einen Roadster als Elektrowagen auf den Markt, als Basis wurde der extrem leichte Sportwagen \u201eElise\u201c genutzt. Der Bau der Elise wurde 2010 eingestellt und Tesla konzentrierte sich fortan auf das eigene Konzept: Das Tesla Model S. Ein Luxusschlitten, der mit der S-Klasse und dem 7er BMW verglichen wird und dabei in Sachen Fahreigenschaften, Sicherheit und Komfort Bestnoten abholt. <\/p>\n<p>Das kann dann schon mal locker 100.000 Euro kosten, bis man ein Tesla Modell S in seiner gew\u00fcnschten Konfiguration sieht, und dann muss man noch einige Monate warten. Die Nachfrage ist so gro\u00df. Doch mit diesem Preis wird Tesla nicht den Massenmarkt erobern. Nun muss der Preis gesenkt werden, ohne den wichtigsten Vorteil, die gro\u00dfe Reichweite von \u00fcber 480 km je Batterieladung, zu verlieren. <\/p>\n<p><strong>Die Technik: Laptop-Batterien als Bodenplatte<br \/>\n<\/strong><br \/>\nDas Model S verf\u00fcgt \u00fcber ein geniales Konzept: Tesla verwendet die bereits gut bekannten Lithium-Ionen Batterien, die auch bei Laptops und Smartphones zum Einsatz kommen. Diese werden zu einer Bodenplatte zusammengesetzt, die dem Tesla einen ph\u00e4nomenal tiefen Schwerpunkt, und somit eine \u00fcberlegene Stra\u00dfenlage geben. Zudem hat das Model S dank dieser steifen Bodenplatte die besten Werte beim europ\u00e4ischen Crashtest erzielt, die jemals ein Auto erzielte. <\/p>\n<p>Analysten erwarten ein Wachstum von 40% p.a. f\u00fcr Tesla. Schaut man auf die Produktionskapazit\u00e4ten unserer Erde f\u00fcr Lithium-Ionen Batterien, so d\u00fcrfte schon bald die gesamte heutige Produktionskapazit\u00e4t von Tesla aufgekauft werden. <\/p>\n<p>In der Batterie-Technologie steckt wohl das gr\u00f6\u00dfte Risiko, aber auch die gr\u00f6\u00dfte Chance. Tesla ist nun nicht gleich das beste Batterie-Unternehmen der Welt. Es hat einfach eine vorhandene Technologie sinnvoll eingesetzt und freut sich \u00fcber eine Nische, die erfolgreich besetzt werden konnte. <\/p>\n<p>Um dem k\u00fcnftigen Wachstum gerecht zu werden hat CEO Elon Musk die Giga-Factory angek\u00fcndigt. Eine Batteriefabrik, die mehr Lithium-Ionen Batterien produzieren soll, als die gesamte heutige weltweite Produktionskapazit\u00e4t. Also mehr als eine Verdopplung der Produktionskapazit\u00e4t wird durch diese Giga-Factory angestrebt. 2017 soll die Giga-Factory fertig sein, so Elon Musk.  <\/p>\n<p>Genial, weil dadurch das Nadel\u00f6hr beseitigt wird und dem k\u00fcnftigen Wachstum keine Grenzen mehr gesetzt sind. An der Nachfrage wird es nicht liegen, die welt scheint schon sehns\u00fcchtig auf das Elektroauto zu warten. <\/p>\n<p>Zugleich jedoch riskant, weil nat\u00fcrlich immer neue Technologien entwickelt werden. Es gibt schon Patente f\u00fcr Schnelladem\u00f6glichkeiten: Ein Elektroauto k\u00f6nnte in wenigen Jahren bereits binnen weniger Minuten vollst\u00e4ndig aufgeladen werden. Auch die Materialien werden immer weiter entwickelt. So k\u00f6nnten k\u00fcnftig auch Alltagsmaterialien als Stromspeicher verwendet werden, die Karosserie beispielsweise. Wird die Giga-Factory dann also von diesen neuen Technologien ins Abseits gedr\u00e4ngt? Oder kann die Produktion auf die neuen technologien umgestellt werden?<\/p>\n<p>Ich habe hier eine klare Meinung: Fabriken werden immer mehr zum klar kalkulierten Investment auf Zeit. Und der Zeithorizont wird immer k\u00fcrzer, in der Chip-Industrie teilweilse unter 2 Jahre. Diese Giga-Factory kann sich sehr schnell amortisieren, wenn Tesla die gegenw\u00e4rtig angestrebte Wachstumsgeschwindigkeit wirklich umsetzen kann. Und viele spricht daf\u00fcr, denn gerade die Giga-Factory beseitigt ja das Nadel\u00f6hr, das bis vor kurzem noch von Kritikern gegen die Wachstumsaussichten ins Feld gef\u00fchrt wurde. <\/p>\n<p><strong>Wettbewert wird durch Patentfreigabe an Bord geholt<\/strong><\/p>\n<p>Fieberhaft baut Tesla weltweit an einem Netz von Schnellladestationen. In Europa soll alle 200 km eine Schnellladestation an den Autobahnen verf\u00fcgbar sein. In weniger als einer Stunde kann man die Batterien wieder auf 80% der Ladekapazit\u00e4t hochladen. Kostenfrei. <\/p>\n<p>Vor einigen Wochen hat Tesla seine Patente freigegeben. Sprich: Jeder Wettbewerber kann nun die Ladetechnologie von Tesla einsehen, kopieren und verbessern. Es ist ein Schritt, mit dem Elon Musk die Branche \u00fcberraschte. Immer wieder wurde die \u00fcberlegene Batterietechnologie von Tesla als Wettbewerbsvorteil in den Vordergrund gestellt und nun ist diese f\u00fcr jeden frei verf\u00fcgbar. <\/p>\n<p>Ich kann mir das nur so erkl\u00e4ren, dass Elon Musk, wie oben bereits erw\u00e4hnt, nicht die Nachfrage als erfolgskritisch sieht. Die Nachfrage nach Elektroautos ist vorhanden und kann auf Jahre nicht befriedigt werden. Es geht darum, gute Elektroautos schnell auf den Markt zu bringen. Und es geht darum, m\u00f6glichst schnell ein weltweit fl\u00e4chendeckendes Netz von Ladestationen aufzubauen. Anders l\u00e4sst sich der Traum vom Elektroauto nicht realisieren. <\/p>\n<p>Und bevor es zum parallelen Aufbau verschiedener Ladetechnologien weltweit kommt, zu Preiskriegen und Patentstreitereien hat Elon Musk eben entschieden, dass dieses Feld nicht Kriegsentscheidend sein wird. Besser f\u00fcr alle, also sowohl f\u00fcr die Hersteller, als auch die Kunden, ist ein fr\u00fchzeitig standardisiertes Ladenetz. <\/p>\n<p><strong>BMW und Toyota sitzen schon im Massenmarkt<br \/>\n<\/strong><br \/>\nEinen ganz anderen Ansatz verfolgen die gro\u00dfen, etablierten Autobauer. Dort gilt das Elektroauto als Stadtflitzer mit geringer Reichweite, das nur im Ausnahmefall bei langen Fahrten mal Hilfe vom Verbrennungsmotor ben\u00f6tigt. So werden also mit dem Toyota Prius und dem BMW i3 und i8 Fahrzeuge angeboten, die zwei vollst\u00e4ndige Antriebstechnologien beherbergen und dadurch in beiden Technologien einzeln betrachtet nur Mittelklasse sind. Die Reichweite ist mit unter 200 km f\u00fcr den Elektroantrieb sehr gering. Das Gewicht der Fahrzeuge sowie die Kosten sind aufgrund der doppelten Antriebsarten sehr hoch, nicht jedoch aufgrund von \u00fcberlegener Technologie. <\/p>\n<p>Einen Lexus, 7er  oder eine S-Klasse vollst\u00e4ndig als Elektroauto anzubieten trauen sich die etablierten Autobauer noch nicht. Es wird weiter an der Brennstoffzelle geforscht. Es wird an neuen Mobilit\u00e4tskonzepten gefeilt (bspw. Car-Sharing). <\/p>\n<p>Genau hier sehen die Protagonisten von Tesla ihre Chance: Die etablierten Autobauer haben Tesla lange Zeit bel\u00e4chelt und nicht als Wettbewerber ernst genommen. Nach dem Verkaufserfolg des Model S hat sich das jedoch ge\u00e4ndert, es ist Bewegung in die Branche gekommen. <\/p>\n<p>35.000 USD soll das Tesla Model III kosten, knapp 26.000 Euro. Damit wird direkt die BMW 3er, Mercedes A-Klasse und VW Golf-Klasse angegriffen. Wir d\u00fcrfen gespannt sein, ob Tesla die Reichweite von \u00fcber 400 km auch bei der Kompakt-Klasse erreichen kann. Wenn ja, dann erwarte ich einen ebenso st\u00fcrmischen Erfolg dieses neuen Tesla-Modells wie beim Model S und Model X. <\/p>\n<p>Ach so, das Model X gibt es seit diesem Jahr. Es ist ein SUV, der gegen den Touareg und Porsche Cayenne antritt. Ebenfalls mit guten Chancen. Aber ebenfalls mit hohem Preis. <\/p>\n<p>Das Model III ist f\u00fcr 2017 angek\u00fcndigt und wird dann dar\u00fcber entscheiden, ob die heutigen Vorschusslorbeeren, die Anleger dem Unternehmen bereits gegeben haben, gerechtfertigt waren. <\/p>\n<p><strong>Bewertungsniveau durchaus nachvollziehbar<br \/>\n<\/strong><br \/>\nIm laufenden Jahr m\u00f6chte Tesla 1,12 USD je Aktie verdienen. Bei einem aktienkurs von 220 USD entspricht das einem KGV von 196. Jenseits von Gut und B\u00f6se. Doch warten Sie bitte einen Augenblick, denn das KGV muss stets in relation zum Wachstum gesetzt werden, um aussagekr\u00e4ftig zu sein. <\/p>\n<p>F\u00fcr die n\u00e4chsten f\u00fcnf Jahre erwarten Analysten ein durchschnittliches Gewinnwachstum von 40% p.a. Da wurde aber in der fernen Zukunft bereits kr\u00e4ftig zusammengestrichen, denn allein im n\u00e4chsten Jahr erwarten Analysten einen Gewinnschub von 174%. Damit ergibt sich ein KGVe f\u00fcr 2015 von nur noch 72. Und wenn dann die 40% Gewinnwachstum eingehalten werden, dann ist ein KGV in H\u00f6he von der zweifachen Wachstumsgeschwindigkeit durchaus nicht un\u00fcblich. <\/p>\n<p>Von einer ma\u00dflosen \u00dcbertreibung kann also nicht die Rede sein. Wohl aber von einer riskanten Bewertung, denn die Strategie von Elon Musk muss aufgehen. Tesla muss seine Produktionskapazit\u00e4ten planm\u00e4\u00dfig ausbauen und ein Wettbewerb durch die etablierten Autobauer muss noch einige Jahre auf sich warten lassen. <\/p>\n<p><strong>Versechsfachung unter volatilem Kursverlauf<br \/>\n<\/strong><br \/>\nDie Aktie von Tesla hat sich seit Anfang 2013 bereits versechsfacht. Doch immer wieder kommt es zu heftigen R\u00fcckschl\u00e4gen, so dass die Nerven der Anleger stark strapaziert werden. Nach der Einf\u00fchrung des Model S sprang die Aktie von 25 auf 135 Euro, um dann nach der Ver\u00f6ffentlichung von Videos mit brennenden Model S Fahrzeugen auf 80 Euro zur\u00fcckzukehren. <\/p>\n<p>Mit der Einf\u00fchrung des Model X und der Planung zur Giga-Factory folgte nunmehr der Anstieg auf 196 Euro im M\u00e4rz. Doch Sorgen \u00fcber eine zu hohe Bewertung vieler Branchen, angefangen von Cloud-Unternehmen \u00fcber Biotech-Unternehmen bis hin zu anderen Highflyern wie eben Tesla, sorgten im Fr\u00fchjahr f\u00fcr einen heftigen Ausverkauf. Die Aktie sank auf 130 Euro. <\/p>\n<p>Seit Mitte Mai scheinen die Sorgen jedoch ad acta gelegt zu sein, denn die Aktie hat wieder einen Aufw\u00e4rtstrend gefunden und notiert nunmehr bei 163 Euro. Elon Musk hat die Weichen f\u00fcr das k\u00fcnftige Wachstum gestellt: Giga-Factory und ein Mainstream-Fahrzeug d\u00fcrften nun wieder f\u00fcr ausreichend Phantasie sorgen, um dem Kurs weiter Beine zu machen. <\/p>\n<p>Doch kann ein junges Unternehmen mit gerade einmal zwei Modellen ein Drittel der Marktkapitalisierung von BMW auf die Waage bringen? BMW setzt j\u00e4hrlich 76 Mrd. Euro um, Tesla bestenfalls 4 Mrd. Euro. Ist ein Elektromotor tats\u00e4chlich eine so komplexe Technologie, dass die gro\u00dfen Autobauer ihren R\u00fcckstand zu Tesla auf absehbare Zeit nicht mehr aufholen werden? <\/p>\n<p>Ich glaube an die Genialit\u00e4t von Elon Musk. Er hat mit Tesla bereits mehr erreicht, als irgendjemand f\u00fcr m\u00f6glich hielt. F\u00fcr die Zukunft wird meiner Ansicht nach nicht allein das Elektrofahrzeug reichen, um den Wettbewerb auf Distanz zu halten. Elon Musk muss neue Konzepte entwickeln, die zuvor nicht denkbar, nicht m\u00f6glich waren. <\/p>\n<p><strong>Wette auf Elon Musk oder Berechnung eines zuk\u00fcnftigen Wertes<br \/>\n<\/strong><br \/>\nSchauen wir einmal optimistisch in die Zukunft. 2013 konnte Tesla weltweit 21.000 Model S absetzen. Im laufenden Jahr sollen es doppelt so viele werden. Nehmen wir einmal an, das Model S schafft in den kommenden Jahren einen j\u00e4hrlichen Absatz von 100.000 Fahrzeugen. <\/p>\n<p>Das Model X wird als SUV nicht ganz so viele Abnehmer finden, gehen wir mal von 50.000 aus. <\/p>\n<p>Und das Model III k\u00f6nnte nat\u00fcrlich als Mainstream-Fahrzeug alle Grenzen sprengen. Tesla hat sein Lager in Californien auf einem ehemaligen Produktionsgel\u00e4nde von Ford aufgestellt. Dort spricht man von einer j\u00e4hrlichen Produktionskapazit\u00e4t von 500.000 Fahrzeugen. Wenn also mit dem Model III die verbleibenden 350.000 Fahrzeuge pro Jahr gebaut werden k\u00f6nnen, dann haben wir schon mal einen zu erwartenden Jahresumsatz in, na sagen wir mal f\u00fcnf Jahren. <\/p>\n<p>100.000 mal 65.000 USD als Einstiegspreis f\u00fcr das Model S plus 50.000 mal 55.000 USD f\u00fcr das Model X plus 350.000 mal 35.000 USD f\u00fcr das Model III ergibt einen Jahresumsatz von 21,5 Mrd. USD. Tesla d\u00fcrfte eine h\u00f6here Gewinnmarge ausweisen als unsere Autobauer, doch im Massenmarkt werden sich kaum Margen \u00fcber 5% halten lassen. Im Jahr 2020 k\u00f6nnte Tesla also, wenn alles glatt l\u00e4uft, 5% von 21,5 Mrd. USD verdienen, also 1,075 Mrd. USD. <\/p>\n<p>Bei der heutigen Marktkapitalisierung von 27 Mrd. USD entspricht das einem KGV 2020e von 25. Das ist mir dann doch etwas zu weit hergeholt. <\/p>\n<p>Hier muss sich Elon Musk durch neue Konzepte und Ideen vom Wettbewerb abheben. Ich traue es ihm zu, doch mit meinem Geld w\u00fcrde ich nicht mehr als eine kleine, spekulative Position darauf wetten. <\/p>\n<p><strong>FAZIT: Investment in den Menschen Elon Musk<br \/>\n<\/strong><br \/>\nWer also in Tesla investiert sollte sich bewu\u00dft machen, dass vieles der euphorisch begr\u00fc\u00dften Entwicklungen auf dem Markt der Elektrofahrzeuge bereits im Tesla-Aktienkurs eingepreist sind. Haben wir in Elon Musk einen neuen Steve Jobs, der mit genialen Konzepten eins ums andere Industrien umw\u00e4lzt? Aber auch Steve Jobs hatte nicht nur Erfolge, und so ist es auch bei Elon Musk jederzeit m\u00f6glich, dass eines seiner Konzepte mal nicht ganz so aufgeht wie gew\u00fcnscht. <\/p>\n<p>Aus Bewertungssicht zumindest kann ich die Aktie nicht empfehlen. Als Spekulation auf Elon Musk schon, aber bitte nur mit kleinem Geld. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tesla hat den Markt f\u00fcr Elektrofahrzeuge revolutioniert. Doch reicht der technologische Abstand, um als gro\u00dfe Automarke den Weltmarkt zu erobern oder hat das Unternehmen nur einen Etappensieg errungen? 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