{"id":299,"date":"2007-11-16T07:22:44","date_gmt":"2007-11-16T06:22:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.heibel-unplugged.de\/299,boersenanalyse-immobilienderivate\/"},"modified":"2025-08-21T10:41:09","modified_gmt":"2025-08-21T08:41:09","slug":"boersenanalyse-immobilienderivate","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.heibel-ticker.de\/blog\/boersenanalyse-immobilienderivate\/","title":{"rendered":"B\u00f6rsenanalyse: Immobilienderivate"},"content":{"rendered":"<p>Sehr geehrter Herr Heibel,<\/p>\n<p>mit gr&ouml;&szlig;tem Interesse habe ich Ihre Ausf&uuml;hrungen zur Citibank und den Immobilienderivaten gelesen.<\/p>\n<p>Unter: 03. Ausblick: Finanzkrise bleibt Finanzkrise schreiben Sie:<br \/>&quot;Denn nicht nur die Citibank ben&ouml;tigt 30 Mrd. USD Bargeld, auch die oben aufgez&auml;hlten anderen Unternehmen m&uuml;ssen ihre Immobilienderivate zur&uuml;ckkaufen.&quot;<\/p>\n<p>Meine Frage: Warum &quot;m&uuml;ssen&quot; diese Banken die Immobilienderivate zur&uuml;ckkaufen? Die haben diese Derivate doch mitsamt des Risikos weiterverkauft und haben keine weiteren Verpflichtungen mehr, au&szlig;er den Derivaten, die sie noch im Eigenbestand haben. Daher w&uuml;rde mich sehr interessieren, wer bestimmt, dass die Banken diese Derivate zur&uuml;ckkaufen sollen.<\/p>\n<p>Ich w&uuml;rde mich sehr &uuml;ber Ihre Antwort freuen.<br \/>Viele Gr&uuml;&szlig;e von Olaf aus Solingen<\/p>\n<p>ANTWORT:<\/p>\n<p>Immobilienderivate, die am Markt handelbar sind, werden von den Emittenten ver- und sp&auml;ter wieder gekauft. Bei solchen Papieren findet ein Handel der verschiedenen Anleger untereinander kaum statt, der Emittent stellt den Preis und kauft die Papiere eben wieder zur&uuml;ck, wenn der Anleger sie verkaufen will.<\/p>\n<p>Aber Sie haben Recht: Dann k&ouml;nnte der Emittent den Preis so niedrig ansetzen, dass andere Anleger wieder kaufen. Hmm, irgendwo ist da meine Argumentation nicht rund. Ich werde mir das ganze nochmals in Ruhe anschauen.<\/p>\n<p>Vielen Dank Herr Heibel f&uuml;r Ihre Antwort!<\/p>\n<p>Ich habe gerade auch noch einmal die Artikel zu CDOs und CMOs im englischsprachigem Wikipedia gelesen. Wenn jetzt diese Papiere nur noch 50% und weniger wert sind als der Ausgabepreis, dann m&uuml;sste doch eigentlich der K&auml;ufer dieser Papiere auch diesen Verlust tragen, sofern er diese Papiere jetzt an den Emittenten zur&uuml;ck geben m&ouml;chte und damit erst den Verlust realisieren w&uuml;rde. In der Hoffnung, dass sich die Lage bessern wird, werden jetzt wohl die meisten Investoren diese Derivate erst einmal behalten. Dumm nur, dass man diese Derivate irgend wie bilanzieren muss, mit einen Bilanzwert ausweisen muss. Mal angenommen, wenn ich als Bank, Versicherer oder Fond solche Papiere von einer US Investment Bank gekauft habe, werden die diese Papiere nat&uuml;rlich nicht zum Ausgabekurs zur&uuml;cknehmen, sondern nur zu den 50% oder was auch immer die gerade wert sind.<\/p>\n<p>Die interessante Frage ist also, wer sitzt auf dem gr&ouml;&szlig;ten Berg an CDOs und &auml;hnlichen Papieren?<\/p>\n<p>Viele Gr&uuml;&szlig;e, Olaf aus Solingen.<\/p>\n<p>ANTWORT:<\/p>\n<p>Ja, das ist auch ein wesentliches Argument. Einige Banken und Broker haben sich mehr mit diesen Derivaten eingedeckt (Merrill, Citibank), als andere (Goldman Sachs). Aber ich kann nicht glauben, dass dies in gro&szlig;em Masse auf eigene Rechnung geschehen ist, sondern die Banken und Broker kaufen stets nur soviel, wie sie relativ schnell weiterreichen k&ouml;nnen.{weiter[40|9]}<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sehr geehrter Herr Heibel, mit gr&ouml;&szlig;tem Interesse habe ich Ihre Ausf&uuml;hrungen zur Citibank und den Immobilienderivaten gelesen. Unter: 03. Ausblick: Finanzkrise bleibt Finanzkrise schreiben Sie:&quot;Denn nicht nur die Citibank ben&ouml;tigt 30 Mrd. USD Bargeld, auch die oben aufgez&auml;hlten anderen Unternehmen m&uuml;ssen ihre Immobilienderivate zur&uuml;ckkaufen.&quot; Meine Frage: Warum &quot;m&uuml;ssen&quot; diese Banken die Immobilienderivate zur&uuml;ckkaufen? 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