{"id":5003,"date":"2021-10-28T11:35:13","date_gmt":"2021-10-28T09:35:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.heibel-unplugged.de\/?p=5003"},"modified":"2025-08-21T10:41:05","modified_gmt":"2025-08-21T08:41:05","slug":"chipindustrie-die-neuen-versorger-heibel-ticker-favoriten-und-abhaengigkeit-von-china","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.heibel-ticker.de\/blog\/chipindustrie-die-neuen-versorger-heibel-ticker-favoriten-und-abhaengigkeit-von-china\/","title":{"rendered":"Chipindustrie: Die neuen Versorger &#8211; Heibel-Ticker Favoriten und Abh\u00e4ngigkeit von China"},"content":{"rendered":"\n<p>Die globale Chipknappheit ist in aller Munde. Doch was wirklich dahinter steckt und welche Chip-Unternehmen welche Rolle spielen, habe ich in meiner aktuellen Heibel-Ticker ausgearbeitet. Ich hoffe, Ihnen damit einen guten \u00dcberblick zu geben, damit Sie besser entscheiden k\u00f6nnen, ob Sie in Nvidia und AMD, oder Marvell, Broadcom und Skyworks Solutions investieren wollen. Oder haben Sie Interesse an Infineon und Texas Instruments? Und warum vermelden die Maschinenbauer der Chipindustrie keine herausragenden Zahlen? Bei ASML und LAM Research f\u00fchrt die Chipknappheit wider Erwarten nicht zu vollen Auftragsb\u00fcchern.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Anschluss lesen Sie noch eine passende Leserfrage, in der ein Leser gro\u00dfe Gefahren am Horizont erkennen m\u00f6chte, wenn China Taiwan \u00fcberrollen sollte. Wie sind wir auf ein solches Szenario vorbereitet? Meine Antwort darauf lesen Sie ebenfalls unten.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Meine Favoriten der Chipindustrie<\/h2>\n\n\n\n<p>Wie die Schaufel f\u00fcr die Goldgr\u00e4ber, sind Chips das wichtigste Werkzeug der IT-Branche. Und da immer mehr in unserer Gesellschaft automatisiert wird, hat die Chipindustrie inzwischen den Status von Versorgern erhalten: Kontinuierliche und gut planbare Einnahmen bei einer gleichzeitig geringen Preissensitivit\u00e4t der Kunden, da Halbleiter inzwischen im Alltag eines jeden Menschen allgegenw\u00e4rtig geworden sind.<br \/><br \/>Ich habe mir viele Gedanken dar\u00fcber gemacht, welche Aktien denn in einem Umfeld von kontinuierlich h\u00f6heren Zinsen (Inflation 3-5%) gut performen werden. Bislang hatte ich Ihnen angek\u00fcndigt, dass Technologieaktien leiden w\u00fcrden, weil es sich meist um Wachstumsunternehmen handelt, deren Bewertung ma\u00dfgeblich auf Einnahmen in der Zukunft basiert. Diese werden bei h\u00f6herem Zinsniveau st\u00e4rker abdiskontiert, daher sinkt der faire Wert von Wachstumsunternehmen bei steigenden Zinsen.<br \/><br \/>Der Chipsektor bildet jedoch meiner Ansicht nach eine Ausnahme. Trotz hoher Wachstumsraten wirkt sich die Inflation hier nicht so stark aus wie bei anderen Wachstumsunternehmen. Der Grund liegt darin, dass Chip-Produzenten inzwischen zu &#8222;Versorgern&#8220; geworden sind. Chips sind notwendig f\u00fcr unendlich viele Produkte. Und die meisten Chips sind vergleichsweise g\u00fcnstig, wenn man sie im Verh\u00e4ltnis zum Produktpreis betrachtet. Siehe Autos, aber auch Produkte, die als &#8222;Internet der Dinge&#8220; in den Markt dr\u00e4ngen.<br \/><br \/>F\u00fcr diese Produkte sind Chips essentiell wichtig. Ob ein Chip jedoch 10% oder 20% mehr kostet, f\u00e4llt hier kaum ins Gewicht. Der Preisanstieg l\u00e4sst sich weiterreichen, ohne dass daraus ein Nachfrager\u00fcckgang resultieren w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">AUTOCHIPS VON INFINEON UND TEXAS INSTRUMENTS<\/h3>\n\n\n\n<p>Infineon profitiert sehr stark von der Chipknappheit im Automobilsektor. Die Aktie hat sich seit dem Corona-Crash verdreifacht und notiert aktuell auf einem Kurs\/Umsatz-Verh\u00e4ltnis von 5. 20% erwartetes Gewinnwachstum werden mit einem KGV 22e von nur 26 bewertet. Infineon hat vor wenigen Jahren ein gro\u00dfes Chipwerk in Europa gebaut und profitiert nun von den globalen Lieferproblemen.<br \/><br \/>Vor dem Hintergrund der europ\u00e4ischen Bestrebungen, sich ein wenig unabh\u00e4ngiger von chinesischen Chip-Lieferungen zu machen, d\u00fcrfte Infineon ein gutes St\u00fcckchen des Kuchens abbekommen, wenn entsprechende EU-Programme aufgelegt werden. Immerhin hat Infineon gerade erst gezeigt, dass man auch in Europa Chips produzieren kann.<br \/><br \/>Wettbewerber Texas Instruments setzt nur 50% mehr um als Infineon, wird jedoch mit dem dreifachen Marktwert bewertet. Das liegt zum einen an der niedrigeren Verschuldung, zum anderen an der deutlich h\u00f6heren Gewinnmarge, denn auch bei Texas Instruments steht das KGV 22e bei 26. Doch diese Kennziffern zeigen, wohin die Reise f\u00fcr Infineon gehen kann: Mit dem starken Cashflow kann die Verschuldung zur\u00fcckgef\u00fchrt werden, bei der Gewinnmarge ist noch Luft nach oben.<br \/><br \/>Allerdings liefert Infineon haupts\u00e4chlich an die Autoindustrie, bei Texas Instruments sind das nur 20%. Und Chips f\u00fcr Autos sind &#8222;dumme&#8220; Chips, also nur f\u00fcr den speziellen Einsatz gebaut und tragen daher eine sehr geringe Gewinnmarge.<br \/><br \/>Auch Taiwan Semiconductor produziert Chips f\u00fcr die Autoindustrie. Doch F\u00fcr Taiwan Semi macht dieser Bereich nur 4% des Konzernumsatzes und einen noch geringeren Teil des Gewinns aus. Es lohnt sich f\u00fcr diesen globalen Chipgiganten kaum, etwas gegen die Chipknappheit zu tun.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">CHIPMASCHINEN VON ASML UND LAM RESEARCH<\/h3>\n\n\n\n<p>Man sollte meinen, die Anbieter von Maschinen f\u00fcr die Chipproduktion k\u00f6nnen sich in einer solchen Situation vor Auftr\u00e4gen nicht retten. Doch weit gefehlt: bei den beiden gr\u00f6\u00dften Chipmaschinenanbietern, ASML aus den Niederlanden und Kam Research aus den USA, l\u00e4uft das Gesch\u00e4ft ganz normal. ASML ver\u00f6ffentlichte gestern Zahlen, die am unteren Ende der Erwartungen waren. Auch volle Auftragsb\u00fccher wurden nicht vermeldet, sondern business as usual.<br \/><br \/>Die Chipindustrie hat gelernt, man erliegt nicht mehr dem Schweinezyklus. Mit Schweinezyklus bezeichnet man die Eigenart, dass alle Anbieter bei guten Marktbedingungen in neue Maschinen investieren, und damit gemeinsam ein \u00dcberangebot an Chips in der Zukunft produzieren, was sodann zu fallenden Chippreisen und einer Reihe von Insolvenzen f\u00fchrt.<br \/><br \/>Wenn also Taiwan Semi die Produktion von Autochips nicht ausweitet und auch der Wettbewerb nicht in neue Maschinen investiert, was ist dann der Grund f\u00fcr die Chipknappheit? Ich habe da so eine Vermutung.<br \/><br \/>Die Nachfrage ist ja nicht sprunghaft gestiegen, sondern es wurde nur die Produktionskapazit\u00e4t wieder hochgefahren, f\u00fcr die vor Corona bereits entsprechende Liefervertr\u00e4ge existierten. Allerdings hat die Corona-Krise bei vielen Unternehmen zu einem Umdenken gef\u00fchrt: Just in Time ist in Verruf geraten, die Produktion ist zu stark abh\u00e4ngig von reibungslos funktionierenden Lieferketten. Unternehmen haben gelernt, dass eine kleine Lagerhaltung, um zumindest die Produktion f\u00fcr die kommenden Wochen sicherzustellen, vielleicht nicht schlecht ist.<br \/><br \/>Und so wird derzeit weltweit auf Vorrat gekauft: Die vereinbarten Lieferverpflichtungen werden abgerufen, und dann noch ein Sch\u00e4ufelchen mehr. So ist die Nachfrage nach Chips insbesondere seitens der Industrie gr\u00f6\u00dfer, doch das bedeutet nicht gleichzeitig, dass auch mehr Endprodukte von den Konsumenten nachgefragt werden.<br \/><br \/>Die Konsumentennachfrage zieht erst im zweiten Moment an: Wenn etwas knapp ist, m\u00f6chte man es lieber fr\u00fcher als sp\u00e4ter kaufen. Dem Nachholeffekt gesellt sich also noch ein Vorzieheffekt hinzu. Ich w\u00fcrde daraus jedoch noch nicht ableiten, dass nachhaltig mehr Autos nachgefragt werden.<br \/><br \/>Vielmehr k\u00f6nnte sich die Chipknappheit in absehbarer Zeit wie durch ein Wunder aufl\u00f6sen. Sind die Lager erst einmal gef\u00fcllt, pendelt sich die Nachfrage wieder auf das urspr\u00fcngliche Niveau ein und wer jetzt voreilig zu viele neue Chip-Maschinen kauft, k\u00f6nnte dann \u00dcberkapazit\u00e4ten haben.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">MEGATREND 5G: MARVELL, SKYWORKS SOLUTIONS UND BROADCOM<\/h3>\n\n\n\n<p>Der Ausbau des 5G-Netzes sowie die Entwicklung von 5G-Ger\u00e4ten, die im Internet der Dinge ohne Latenz neue Anwendungen erm\u00f6glichen, ist ein Megatrend, der gerade erst begonnen hat. Hier entwickelt sich ein neuer Markt f\u00fcr Versorger (Chip-Produzenten), der jedoch erst neu geschaffen wurde, und somit exorbitantes Wachstum verspricht. In diesem Markt unterscheiden wir High-End Chips, die in Sachen Performance und Stromverbrauch neue Bestmarken setzen (Marvell) und Massenchips, die in gro\u00dfer Zahl f\u00fcr bestimmte Einsatzgebiete gebaut werden (Skyworks, Broadcom). Derzeit verkaufen alle drei Unternehmen mit gro\u00dfen Gewinnmargen, doch in der Zukunft wird die Marge von Skyworks und Broadcom kleiner werden, w\u00e4hrend bei Marvell alles daran h\u00e4ngt, ob auch weiterhin High-End Chips entwickelt werden k\u00f6nnen.<br \/><br \/>So erkl\u00e4rt sich die deutlich h\u00f6here Bewertung von Marvell: Das Kurs\/Umsatz-Verh\u00e4ltnis (KUV) ist ein Vielfaches von Skyworks und Broadcom, das KGV ist etwa doppelt so hoch. Die PEG-Ratio (KGV im Verh\u00e4ltnis zum Gewinnwachstum) liegt dann bereits unter der magischen Obergrenze von 2, somit ist auch Marvell nicht zu teuer, solange der technologische Vorsprung, und damit die hohen Margen, gehalten werden k\u00f6nnen.<br \/><br \/>Marvell: KUV 14, KGV 32, PEG 1,6<br \/>Skyworks: KUV 6, KGV 14, PEG 0,8<br \/>Broadcom KUV 8, KGV 16, PEG 1,2<br \/><br \/>Mein Favorit ist dennoch Skyworks, denn das Unternehmen profitiert vom 5G-Ausbau durch hohe Wachstumsraten und ist dennoch g\u00fcnstig bewertet. Zudem bietet Skyworks eine kleine Dividende (1,4%).<br \/><br \/>Marvell hat einen Wandel vollzogen: Bislang gehen die H\u00e4lfte aller Chips von Marvell in Konsumentenprodukte: Ethernet, WLAN, VoIP, Speicher etc. Die Chips von Marvell organisieren den Datenfluss im Netzwerk der Endkunden. Das Endkundengesch\u00e4ft ist jedoch zyklisch. Die neuen Chips von Marvell sind f\u00fcr Rechenzentren optimiert und werden dort in Router und Switches eingesetzt, die extreme Geschwindigkeiten erm\u00f6glichen sollen.<br \/><br \/>Es wurde sogar schon ein neuer Begriff daf\u00fcr erfunden: DPU: Data Processing Unit. Nach der CPU (Central Processing Unit, Intel) f\u00fcr PCs wurde die GPU (Graphic Processing Unit, Nvidia, AMD) f\u00fcr Hochleistungsrechner wichtiger, doch nun konzentriert sich das Interesse auf die Optimierung komplexer Rechenvorg\u00e4nge in ganzen Rechenzentren. Und dort ist die Datenverwaltung elementar wichtig, die DPU. Neben Marvell hat sich auch Nvidia diesem Thema verschrieben.<br \/><br \/>Dadurch wird das Wachstum von Marvell weniger zyklisch, sondern eher s\u00e4kular: Ein neuer Markt wird erobert.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">K\u00dcNSTLICHE INTELLIGENZ: NVIDIA UND AMD<\/h3>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich werden die Chips von Marvell auch f\u00fcr k\u00fcnstliche Intelligenz eingesetzt. Ich versuche bei der Gegen\u00fcberstellung hier nur die Schwerpunkte herauszuarbeiten.<br \/><br \/>In Sachen k\u00fcnstlicher Intelligenz ist Nvidia f\u00fchrend. Mit Hilfe von Mellanox, einem k\u00fcrzlich erworbenen Unternehmen, das sich um die Datenverarbeitung in Rechenzentren k\u00fcmmert, hat sich Nvidia als f\u00fchrender Anbieter von AI-Infrastruktur positioniert. Google, Amazon und Apple investieren stark in diesen Bereich und k\u00fcmmern sich kaum um die Kosten f\u00fcr die Hardware. Ein lukratives Gesch\u00e4ft f\u00fcr Nvidia.<br \/><br \/>Inzwischen baut Nvidia sogar eine AI-Infrastruktur auf, die man in der Cloud mieten kann. Je nach Bedarf k\u00f6nnen Kapazit\u00e4ten st\u00fcndlich hinzugedacht werden. Der Begriff &#8222;Metaverse&#8220; macht die Runde: Mit Hilfe der Graphikchips von Nvidia k\u00f6nnen Ergebnisse der AI-Rechenzentren in Echtzeit auf VR-Brillen visualisiert werden. Autobauer k\u00f6nnen ihre neueste Software f\u00fcr das autonome Fahren so in einer virtuellen Umgebung testen.<br \/><br \/>AMD macht eigentlich das Gleiche, ist lediglich einen halben Schritt hinter Nvidia, daf\u00fcr sind die Chips aber deutlich g\u00fcnstiger. Wenn das Metaverse also in die Breite geht, wird AMD f\u00fcr viele der bevorzugte Lieferant sein.<br \/><br \/>Graphikchips f\u00fcr Spielecomputer spielen zwar heute noch die Hauptrolle beim Gesch\u00e4ft von Nvidia und AMD, doch die Zukunft liegt im Metaverse und im Ausbau der AI-Infrastruktur.<br \/><br \/>Nvidia: KUV 25, KGV 46, PEG 3<br \/>AMD: KUV 11, KGV 39, PEG 1,1<br \/><br \/>Eine PEG-Ratio von 3 ist exorbitant teuer. Nvidia wird heute schon f\u00fcr einen Wert gehandelt, den es nur dann erreichen kann, wenn es das Intel der kommenden Generation wird. Ich bin der Ansicht, dass Nvidia bestens positioniert ist f\u00fcr dieses Unterfangen, und ich traue dem CEO Jensen Huang zu, dieses Ziel zu erreichen. Doch wer in Nvidia investiert sollte sich der hohen Bewertung bewusst sein. Die Aktie wird auch in der Zukunft starken Schwankungen unterliegen.<br \/><br \/>Soweit ein kurzer \u00dcberblick \u00fcber die immer komplexer werdende Chipbranche. Vielleicht f\u00e4llt es Ihnen nun leichter, die f\u00fcr Sie passende Aktie auszuw\u00e4hlen :-). Im <a href=\"https:\/\/www.heibel-ticker.de\/empfehlung?id=40&amp;refID=9\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Heibel-Ticker Portfolio<\/a> habe ich eine Reihe der hier genannten Aktien im Visier und kaufe und verkaufe je nach Kursniveau.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Leserfrage<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Chipknappheit: Abh\u00e4ngigkeit von China<\/h3>\n\n\n\n<p>Guten Tag Herr Heibel,<\/p>\n\n\n\n<p>Ich m\u00f6chte spontan schreiben, ich habe mir gestern noch einmal das Salz &amp; Pfeffer Video mit Herrn Schopf von PVA Tepla (siehe unten) angeh\u00f6rt, Er hat die Situation der Halbleiter Hersteller Weltweit beschrieben, die gr\u00f6\u00dften Hersteller sitzen in Taiwan, TSMC zB. China z\u00fcndelt aktuell in der Region, sollte China in Taiwan einmarschieren, was ich mir leider durchaus vorstellen kann, bek\u00e4men sie die Kontrolle \u00fcber die gr\u00f6\u00dften Chiphersteller. oh oh , Was passiert mit den Halbleiteraktien, wenn eines Tages die Meldung kommt China \u00fcberrent Taiwan, in Hongkong hat es auch geklappt, Ich glaube aktuell h\u00e4lt unter anderem die Evergrand Imobilien Sache Pr\u00e4sident Xi davon ab weiter gegen Taiwan vorzugehen, ich glaube das er erst mal &#8220; eine Baustelle &#8220; fertig macht, das Volk , die Ersparnisse, die Eigentumswohnungen wieder in ordnung zu krigen , die Bev\u00f6lkerung zufriedenzustellen, im Moment haben die Chinesen andere Sorgen als Taiwan, hier k\u00f6nnte jedoch Gefahr drohen. China h\u00e4tte auf einen Schlag Zugriff auf die ganze Chip Industrie, mann, mann, , \u00dcbrigens, wenn ich die Videos das zweite Mal anh\u00f6re geht immer noch das eine oder andere Licht mehr auf \ud83d\ude42 Danke &amp; sch\u00f6ne Gr\u00fc\u00dfe Henry aus Wittenburg, MV<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">ANTWORT<\/h3>\n\n\n\n<p>Vielen Dank f\u00fcr das Lob. Ja, das Video mit Herrn Schopf war sensationell, er hat auch f\u00fcr mich eine ganze Reihe von Fragezeichen aus meinem Kopf entfernt :-). Im heutigen Heibel-Ticker habe ich mich intensiv mit der Chipbranche besch\u00e4ftigt.<br \/><br \/>Unter anderem komme ich zu dem Schluss, dass Europa eine eigene Chipproduktion vorantreiben sollte. Entsprechende Pl\u00e4ne gibt es wohl schon, habe ich geh\u00f6rt. Das geht nat\u00fcrlich nicht von heute auf morgen, aber schon ernstzunehmende Bestrebungen werden China ein wenig disziplinieren.<br \/><br \/>Da sehr viel der Technologie aus Deutschland kommt, siehe PVA Tepla, gehe ich davon aus, dass wir in Europa noch das notwendige Knowhow haben, um so etwas selbst aufzubauen. Infineon hat dies zuletzt erfolgreich in \u00d6sterreich getan. Etwas problematischer wird es bei der Rohstoffversorgung, doch auch das ist nicht unl\u00f6sbar. Mag sein, dass Chips unterm Strich deutlich teurer werden, aber in einem inflation\u00e4ren Umfeld ist auch das nicht weiter tragisch \ud83d\ude09<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator is-style-wide\"\/>\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed-youtube wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"lyte-wrapper\" title=\"Alfred Schopf, CEO von PVA TePla, bei Salz &amp;amp; Pfeffer am Mittag\" style=\"width:640px;max-width:100%;margin:5px auto;\"><div class=\"lyMe\" id=\"WYL_p8w9BAiiYqc\"><div id=\"lyte_p8w9BAiiYqc\" data-src=\"https:\/\/i.ytimg.com\/vi\/p8w9BAiiYqc\/hqdefault.jpg\" class=\"pL\"><div class=\"tC\"><div class=\"tT\">Alfred Schopf, CEO von PVA TePla, bei Salz &amp; Pfeffer am Mittag<\/div><\/div><div class=\"play\"><\/div><div class=\"ctrl\"><div class=\"Lctrl\"><\/div><div class=\"Rctrl\"><\/div><\/div><\/div><noscript><a href=\"https:\/\/youtu.be\/p8w9BAiiYqc\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i.ytimg.com\/vi\/p8w9BAiiYqc\/0.jpg\" alt=\"Alfred Schopf, CEO von PVA TePla, bei Salz &amp;amp; Pfeffer am Mittag\" width=\"640\" height=\"340\" title=\"\"><br \/>Dieses Video auf YouTube ansehen<\/a><\/noscript><\/div><\/div><div class=\"lL\" style=\"max-width:100%;width:640px;margin:5px auto;\"><br\/><span class=\"lyte_disclaimer\"><strong>Hinweis zum Datenschutz:<\/strong> mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die      <a href=\"https:\/\/policies.google.com\/privacy\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Datenschutzbedingungen von YouTube<\/a>.&nbsp;    <\/span><\/div><figcaption><\/figcaption><\/figure>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die globale Chipknappheit ist in aller Munde. 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