{"id":5153,"date":"2022-01-11T09:27:30","date_gmt":"2022-01-11T08:27:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.heibel-unplugged.de\/?p=5153"},"modified":"2025-08-21T10:41:05","modified_gmt":"2025-08-21T08:41:05","slug":"heibel-ticker-jahresrueckblick-2021-135-fehler-transaktionen-entscheidungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.heibel-ticker.de\/blog\/heibel-ticker-jahresrueckblick-2021-135-fehler-transaktionen-entscheidungen\/","title":{"rendered":"Heibel-Ticker Jahresr\u00fcckblick 2021 \u2022 +13,5%, Fehler, Transaktionen, Entscheidungen"},"content":{"rendered":"\n<p>Ich beschr\u00e4nke mich hier auf diejenigen Positionen, die zum Jahresende geschlossen waren. Alle noch offenen Positionen werden im Rahmen von Updates mit den PLUS-Abonnenten diskutiert (siehe unten).<br \/><br \/>Die vollst\u00e4ndige tabellarische \u00dcbersicht \u00fcber alle im Jahr 2021 vollzogenen Transaktionen sowie die \u00dcbersichtstabelle zum Jahresschluss bleiben den Heibel-Ticker PLUS Lesern vorbehalten.<br \/><br \/>Im Jahr 2021 haben wir 34 K\u00e4ufe und 35 Verk\u00e4ufe get\u00e4tigt. Zum Jahreswechsel wuchsen die 100.00 EUR Anfangsbestand unter Ber\u00fccksichtigung der Transaktionskosten auf 112.466,64 Euro. Ohne Transaktionskosten verbleibt ein Jahresplus von 13,5%. Da wir im Jahr 2021 eigentlich mit einem deutlichen R\u00fccksetzer im Sommer oder Herbst rechneten, segelten wir streckenweise sehr defensiv. So ist zu erkl\u00e4ren, dass der DAX, der weder Cash, noch Absicherungspositionen enth\u00e4lt, um 2% besser abschnitt. Damit haben wir zwar eine Erkl\u00e4rung, doch zufrieden bin ich damit nicht.<br \/><br \/>Weder Delta, noch Omikron f\u00fchrten zu wirklich heftigen Korrekturen, sondern stellten sich nach sehr kurzer Zeit bereits als Verschnaufpausen im Rahmen der Nach-Corona-Rallye heraus. Der Gro\u00dfteil des Jahresplus wurde zum Jahresbeginn erzielt, sowohl im DAX als auch in unserem Portfolio. Danach lief der DAX seitw\u00e4rts und wir konnten die kleinen Schwankungen nicht zu nennenswerten Trades nutzen. So kommt es, dass gerade die defensiven Titel in unserem Portfolio f\u00fcr das Jahr 2021 die beste Performance erzielten.<br \/><br \/>Im Bereich der Absicherung erzielten wir ein Jahresplus von 21,3%, lagen also besser als der DAX. Auch der Dividendenbereich lag mit +17,6% \u00fcber dem DAX. Unsere Wachstumsaktien erzielten ein Jahresergebnis von +13,5%, mit unseren Spekulationen lagen wir dieses Jahr falsch, es bleibt ein Minus von 5,1%. In Verbindung mit der zeitweilig hohen Cashquote ergibt sich also eine Jahresperformance von +12,8%.<br \/><br \/>Schauen wir uns die einzelnen Bereiche einmal n\u00e4her an:<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>ABSICHERUNG +21,3%<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Im Bereich der Absicherung haben wir uns gleich im Januar nach sieben Jahren von der Nokia-Anleihe getrennt. Die <a href=\"https:\/\/www.heibel-ticker.de\/blog\/anleihen-privatanleger\/\">Anleihe<\/a> ist hoch (6,625%), aber nicht variabel verzinst. Daher ist damit zu rechnen, dass der Kurs dieser Anleihe, die noch bis 2039 l\u00e4uft, im Umfeld der Zinssteigerungen Federn l\u00e4sst. Unser Verkaufskurs lag bei 129%, aktuell notiert sie bei 133,7%, also h\u00f6her. Das st\u00f6rt mich nicht, da wir die frei gewordene Portfolioposition durch den Bitcoin ersetzt haben, der deutlich besser lief. Wir haben hier also etwas Gutes durch etwas noch Besseres ersetzt.<br \/><br \/>Zwischenzeitlich notierte die Nokia-Anleihe noch bei 139% (August), doch seither wurde der R\u00fcckw\u00e4rtsgang eingelegt und ich gehe davon aus, dass die Anleihe im kommenden Jahr noch deutlich tiefer fallen wird. Wer sich noch nicht davon getrennt hat, der sollte dies meiner Einsch\u00e4tzung nach bald nachholen. In einem Umfeld steigender Zinsen, das in den USA abzusehen ist und in Europa mMn mit rund sechs Monaten Versp\u00e4tung ebenfalls eintreten wird, werden neue Anleihen mit immer h\u00f6heren Zinsen ausgegeben. Bestehende Anleihen, wie die Nokia-Anleihe, bei denen der Zins fest ist, werden dann im Vergleich zu den neuen Anleihen immer weniger attraktiv. Auch wenn der Zins mit 6,625% exorbitant hoch ist, so rechnet sich die Rendite doch aus dem Zins im Vergleich zum aktuellen Kurs. Und der ist deutlich \u00fcber 100% (aktuell 133%), daher ergibt sich eine Rendite von nur 3,9%. Je h\u00f6her das Zinsniveau steigt, desto h\u00f6her muss die Rendite der Anleihe sein, um wettbewerbsf\u00e4hig zu bleiben. Und die Rendite erh\u00f6ht sich eben genau dann, wenn der Kurs der Anleihe f\u00e4llt.<br \/><br \/>Wir haben Nokia erstmals im Jahr 2014 zu 110% gekauft und konnten regelm\u00e4\u00dfig den Zins vereinnahmen. Es war ein Stabilit\u00e4tsfaktor, den wir im aktuellen Niedrigzinsumfeld nicht ersetzen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>DIVIDENDENBEREICH +17,6%<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Seit 2018 lieferte uns Freenet regelm\u00e4\u00dfig eine attraktive Dividende von zeitweilig sogar 10%. Doch schnell wurde offensichtlich, dass Freenet als Nischenanbieter nicht wirklich wachsen kann. Ungl\u00fcckliche \u00dcbernahmen, dann noch Corona-Probleme durch den gro\u00dfen Anteil an Ladenverk\u00e4ufen am Umsatz belasteten den Kurs ein ums andere Mal. Zwischenzeitlich notierte die Freenet-Aktie, die wir erstmalig zu einem Kurs von 26,95 EUR kauften, bei 14 Euro. Da helfen auch keine 10% Dividendenrendite. Seit dem Corona-Tief legte die Aktie um \u00fcber 50% zu, allein im Jahr 2021 betrug das Plus bis zu unserem Verkauf im November 28% zzgl. Dividende, also insgesamt 38%.<br \/><br \/>Wir verkauften im April zu 20,08 EUR und im November zu 22,08 EUR. Inzwischen ist die Aktie auf 23,39 Euro gestiegen. Haben wir also zu fr\u00fch verkauft? Nein, wir haben die Entscheidung \u00fcber den Verkauf, die bereits vor Corona getroffen wurde, sehr sp\u00e4t umgesetzt und dadurch die Position insgesamt, wenn wir Teilverk\u00e4ufe und Nachk\u00e4ufe sowie Dividenden einrechnen, ohne nennenswerten Verlust verkauft.<br \/><br \/>Der Fehler, den ich mir vorwerfe, ist lediglich der: Mir war bewusst, dass Dividendenaktien gefragt werden. \u00dcber die Rotation an den M\u00e4rkten habe ich berichtet, allerdings habe ich bislang keinen passenden Ersatz gefunden. Der Dividendenbereich besteht aus vier Positionen \u00e0 7,5% Portfolioanteil, derzeit haben wir nur drei Positionen. Mein erster Vorsatz f\u00fcr das Jahr 2022 lautet entsprechend: Den Dividendenbereich sauber aufstellen!<br \/><br \/>Immer wieder werde ich gebeten, auch \u00f6sterreichische und Schweizer Dividendentitel anzubieten. F\u00fcr viele Kunden ist es nachvollziehbar w\u00fcnschenswert, wenn sie inl\u00e4ndische Dividendenaktien halten, da die steuerliche Behandlung der Dividenden so am einfachsten ist. Auch ausl\u00e4ndische Dividendenwerte beispielsweise aus den USA werden immer wieder eingefordert, da dort teilweise ebenfalls attraktive Unternehmen zu finden sind. Dies hatte ich bislang abgelehnt, da die steuerliche Behandlung der Dividenden aus den USA sehr kompliziert war. In den vergangenen Jahren ist das deutlich einfacher geworden, ich werde daher das Universum, aus dem ich Dividendenaktien ausw\u00e4hle, entsprechend erweitern.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>WACHSTUMSBEREICH: +13,5%<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Ende 2019, also kurz vor der Corona-Pandemie, haben wir Spotify ins Portfolio geholt. Wie bei vielen jungen B\u00f6rsenunternehmen war der Kurs unter den Emissionspreis gerutscht und wir konnten einen ersten Kauf zu 131,50 EUR t\u00e4tigen. Als Corona-Gewinner wurde die Aktie in der Pandemie um \u00fcber 100% nach oben katapultiert und wir nahmen Teilgewinne mit. Im Jahr 2021 jedoch stellten sich immer mehr Corona-Gewinner als \u00fcberteuert dar, der Kurs sackte kontinuierlich ab. In den Kursr\u00fcckgang hinein t\u00e4tigten wir im Februar (250 EUR) und im Juli (200 EUR) dann Nachk\u00e4ufe, doch ein Boden hat sich bis heute nicht wirklich gebildet. Daher haben wir dann im September (203,50 EUR) und schlie\u00dflich kurz vor Weihnachten (196 EUR) die Position verkauft.<br \/><br \/>An Spotify k\u00f6nnen wir ablesen, wie Pandemie und B\u00f6rse ein Wechselspiel etablierten, das kaum zu beherrschen war. Dank der Impfung wollten im Fr\u00fchjahr viele Anleger das Ende der Pandemie sehen k\u00f6nnen. Die Delta-Mutation hat dem vermeintlichen Ende einen Strich durch die Rechnung gemacht, nach dem Sommer folgten erneut Kontaktbeschr\u00e4nkungen, trotz hoher Impfquote. Doch wider Erwarten stieg Spotify nicht mehr an, sondern lief nur noch seitw\u00e4rts. Auch die Omikron-Variante konnte den Kurs von Spotify nicht zu neuen Hochs f\u00fchren. Im Gegenteil, die Aktie sackte immer weiter ab.<br \/><br \/>Mit unserem Verkauf tragen wir der Marktverfassung Rechnung, nicht jedoch den Aussichten Spotifys. Ich gehe davon aus, dass Spotify eine dominante Rolle im Bereich des Audio-Streamings besetzen wird. Mit Hilfe der Podcasts wird verst\u00e4rkt kostenfreier Content gestreamt, es fallen keine Lizenzgeb\u00fchren wie bei Musik an. Wer einen langfristigen Zeithorizont hat, kann Spotify liegen lassen. Immerhin gehen Analysten von einer j\u00e4hrlichen Gewinnverdopplung in den kommenden f\u00fcnf Jahren aus und das KGV 2023e von 132 ist zwar optisch hoch, vor dem Hintergrund der hohen Wachstumsgeschwindigkeit jedoch vertretbar.<br \/><br \/>Doch zwischenzeitlich l\u00e4uft vieles gegen Spotify: Steigende Zinsen machen die hohe Bewertung zuk\u00fcnftiger Gewinnabsichten zunichte, die Gewinntr\u00e4ume m\u00fcssen st\u00e4rker abdiskontiert werden, so dass die Bewertungsmultipels der Niedrigzinsphase nicht mehr gelten. Der Sondereffekt der Pandemie, in der die Menschen zu Hause eingesperrt wurden, l\u00e4sst sich nicht wiederholen. Daher sind kleinere Wachstumszahlen nicht zu vermeiden. Und in einer Phase r\u00fcckl\u00e4ufigem Wachstums spekulieren Analysten nur noch dar\u00fcber, wie weit das Wachstum wohl fallen werde &#8211; das ist kein optimistisches Umfeld mehr. Zudem dr\u00e4ngen Amazon Music, Apple Music und andere Wettbewerber mit tiefen Taschen in den Markt, so dass nicht nur das Kundenwachstum zur\u00fcckgeht, sondern schlimmstenfalls auch noch die Marge.<br \/><br \/>Apple kauften wir im Oktober 2020 zu 103,50 EUR und warfen die Position im Januar schon wieder zu 118,08 EUR aus dem Portfolio: 14% in drei Monaten waren mehr als genug in meinen Augen f\u00fcr ein Unternehmen, das schon das Gr\u00f6\u00dfte der Welt ist. Apple hatten wir von 2006, seit ich den Heibel-Ticker herausgebe, bis 2018 im Portfolio, es war unser bestes Pferd. Im Oktober 2020 holten wir die Aktie zur\u00fcck, weil ich mit Begeisterung gesehen habe, dass f\u00fcr die neue Generation des iPhone 12 damals erstmalig seit Einf\u00fchrung des iPhones ein Ger\u00e4t angeboten wurde, das KLEINER war als seine Vorg\u00e4nger. Mir waren die Fernseher in der Hosentasche schon lange ein \u00c4rgernis und ich bin bis heute sehr zufrieden mit dem iPhone 12 mini.<br \/><br \/>Mein Kalk\u00fcl ging schneller auf, als ich erwartet hatte und so verkauften wir die Position nach kurzer Zeit wieder. Im Fr\u00fchjahr suchte ich nach Verkaufskandidaten, um f\u00fcr die erwartet ruppigen Sommermonate etwas Cash zu generieren. Nun, die &#8222;ruppigen&#8220; Sommermonate entpuppten sich als zu mild, um g\u00fcnstige Kaufkurse zu generieren. Zudem war der Erfolg der neuen iPhone Generation so gro\u00df, gefolgt von einem sensationellen Apple-Chip M1, dass die Aktie gegen den Markttrend bis zum Jahresschluss auf 160 EURO spurtete. Klingt bl\u00f6d, aber so ist es: Jeder Apple-Kauf hat sich in den vergangenen 15 Jahren als richtig herausgestellt, jeder Verkauf als falsch.<br \/><br \/>An Apple k\u00f6nnen wir einen weiteren Fehler festmachen, der uns im abgelaufenen Jahr Performance gekostet hat: Ich habe mich von den B\u00f6rsengiganten getrennt. Apple, Facebook und Nvidia warf ich zugunsten kleinerer Unternehmen raus, da sich die Rallye meiner \u00dcberzeugung nach noch in einem sehr jungen Stadium befindet. Die Giganten mutieren erst in der letzten Phase einer Rallye zu exorbitanten Kursraketen. F\u00fcr mich war eine Marktkapitalisierung von 1 Billionen USD einfach hoch genug, um der Aktie erst einmal eine l\u00e4ngere Verschnaufpause zu g\u00f6nnen. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass Apple noch bis auf 3 Billionen USD Marktkapitalisierung steigen w\u00fcrde. Doch genau das ist geschehen.<br \/><br \/>Auch Microsoft, Amazon, Alphabet (Google) und Tesla habe ich leider liegen lassen, da ich von kleineren Unternehmen eine bessere Performance erwartete. Doch die Entwicklung hat gezeigt, dass wir offensichtlich bereits in einem sehr fortgeschrittenen Stadium der Rallye sind, denn gerade die Giganten haben im Jahr 2021 die gr\u00f6\u00dften Kurszuw\u00e4chse verzeichnet.<br \/><br \/>Facebook (heute Meta Corp.) hatten wir etwa zeitgleich mit Apple ge- und verkauft. Bei Facebook mussten wir unterm Strich ein kleines Minus (-1%) verbuchen. Ich schwanke bei der Bewertung von Facebook stets zwischen Moral und Bewertung. Vor diesem Hintergrund hat mir mein Kamingespr\u00e4ch zu Weihnachten mit Dr. Wolgang Hackel sehr gut gefallen, solche Themen aus Sicht eines Anlegers zu betrachten. Doch die immer wieder fragw\u00fcrdigen Methoden aus dem Hause Facebook haben bei mir den Geduldsfaden sehr fr\u00fch rei\u00dfen lassen, als die Aktie im Fr\u00fchjahr zun\u00e4chst, und anders als seine Wettbewerber, nicht aus dem Quark kam.<br \/><br \/>Auch Twitter hatten wir kurzzeitig im Portfolio: Gekauft im Februar zu 55 EUR stieg die Aktie bis April um 8%. Wir verkauften, um Cash f\u00fcr die erwartet ruppigen Sommermonate zu generieren. Die Entscheidung war goldrichtig, wie sich sp\u00e4ter herausstellte: Wir verkauften nicht nur auf dem Hoch, sondern seither ist die Aktie um 42% eingebrochen.<br \/><br \/>Kaum ein anderes Unternehmen spiegelt die unterschiedlichen Kr\u00e4fte am Markt besser wider als Twitter. Das Kurs\/Gewinn-Verh\u00e4ltnis 2023e (e steht \u00fcbrigens immer f\u00fcr &#8222;estimated&#8220;, also gesch\u00e4tzt) steht bei 33. Bei einem erwarteten Umsatzwachstum von 20% p.a. und einem erwarteten Gewinnwachstum von 80% p.a. f\u00fcr die kommenden f\u00fcnf Jahre ist das spottbillig. Kaum zu glauben, dass ein solcher Marktf\u00fchrer so g\u00fcnstig zu haben ist.<br \/><br \/>Aber die Marktkapitalisierung steht noch immer bei 36 Mrd. USD, f\u00fcr das laufende Jahr wird ein Umsatz von etwas \u00fcber 6 Mrd. USD erwartet. Das Kurs\/Umsatz-Verh\u00e4ltnis steht also bei 6. Aktien, die ein KUV \u00fcber 2 haben, werden im Umfeld steigender Zinsen aufgrund der sinkenden Risikobereitschaft einfach verkauft, ohne R\u00fccksicht auf sonstige Rahmenbedingungen. Genau wie Spotify finde ich auch Twitter sehr interessant. Wer einen langfristigen Anlagehorizont und gute Nerven hat, der kann die Position gerne im Depot liegen lassen. Da ich jedoch die Anzahl der in unserem Portfolio befindlichen Positionen beschr\u00e4nkt habe, m\u00f6chte ich keine Wetten auf die ferne Zukunft darin liegen haben. Denn solange die Inflation steigt und die Reaktion der Notenbanken von Sitzung zu Sitzung eher versch\u00e4rft werden, d\u00fcrfte auch Twitter es schwer haben, einen Boden zu bilden.<br \/><br \/>Schlie\u00dflich haben wir im Februar zu 113,58 EUR Nvidia in unser Portfolio geholt (alle Zahlen splittbereinigt) und im Juli mit +51% teilverkauft und im September mit +60% zu 181,76 EUR verkauft. Seither war Nvidia noch auf 307 EUR gespurtet und konsolidiert nun zum Jahresende zur\u00fcck auf 250 EUR. Ein hei\u00dfer Ritt, den wir f\u00fcr uns nutzen konnten, weil wir erkannten, dass herausragende Q-Zahlen im Februar von Anlegern falsch eingestuft wurden und die Aktie ausverkaufte.<br \/><br \/>Jedoch auch Nvidia haben wir zu fr\u00fch verkauft: Die Kursrallye hatte mich schwindelig gemacht, und so verkaufte ich bei ersten Anzeichen der Marktschw\u00e4che sowie bei aufkeimenden Sorgen \u00fcber die geplante \u00dcbernahme von AMD. Jeweils verkauften wir zu einem Zeitpunkt, an dem ich Turbulenzen f\u00fcr den Aktienmarkt bef\u00fcrchtete. Die erwarteten Turbulenzen fielen dann jedoch, wie oben erl\u00e4utert, sehr moderat aus und so ergab sich keine Gelegenheit mehr, die Position zur\u00fcckzukaufen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>SPEKULATIONEN -5,1%<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Um es kurz zu machen: Zwei der im Jahr 2021 durchgef\u00fchrten 10 Spekulationen haben uns die Performance verhagelt: CureVac und TeamViewer. Es waren zugleich die beiden letzten Spekulationen, mit denen ich dem Wiederaufflammen der Corona-Pandemie zumindest spekulativ Rechnung tragen wollte.<br \/><br \/>F\u00fcr mich war es im Mai, als die Delta-Mutation sich langsam zeigte, absehbar, dass auch CureVac einen passenden mRNA-Wirkstoff entwickeln w\u00fcrde, der einen \u00e4hnlich hohen Wirkungsgrad ausweisen w\u00fcrde wie die von Moderna und BioNTech. Doch die \u00dcberraschung war gro\u00df, als der CureVac Wirkstoff sich als weniger wirksam herausstellte. CureVac hatte also nicht nur l\u00e4nger ben\u00f6tigt, um den Impfstoff zu entwickeln, sondern dieser war dann auch schlechter. Wir zogen die Notbremse, doch in der Phase der Ungewissheit \u00fcber Termin und Wirksamkeit des Wirkstoff hat das Unternehmen bereits zwei Drittel seines Wertes eingeb\u00fc\u00dft.<br \/><br \/>Ich war aus \u00dcberzeugung dabei geblieben, muss mich heute aber fragen lassen, worauf diese \u00dcberzeugung bei einem Unternehmen bestand, das noch nie zuvor erfolgreich einen mRNA-Wirkstoff zur Zulassung gebracht hatte. Ich dachte halt, was die andern k\u00f6nnen (BioNTech und Moderna), das k\u00f6nnen die auch.<br \/><br \/>Nun, der Kurseinbruch von 90 auf 31,50 Euro nahm nur sechs Wochen in Anspruch: Am 4. Mai kauften wir zu 90 Euro, am 17. Juni zogen wir bei 31,50 Euro viel zu sp\u00e4t die Notbremse: -65%.<br \/><br \/>Der zweite Griff ins K&#8230; betrifft TeamViewer. Die Aktie habe ich seit dem B\u00f6rsengang zu 26 EUR Ende 2019 im Auge. In der Pandemie sprang die Aktie \u00fcber 50 Euro, doch der Vergleich mit Zoom Video hinkte: TeamViewer ist auf die Unternehmens-IT fokussiert, w\u00e4hrend Zoom Video die zu Hause eingesperrten Privatnutzer abfischte. Ich hatte das erwartet und wartete geduldig, bis das \u00fcberteuerte Kursniveau auf ein vern\u00fcnftiges Niveau nahe dem IPO-Preis zur\u00fcckgef\u00fchrt wurde.<br \/><br \/>Im August war es soweit, wir kauften zu 27,59 EUR ein. Nur vier Wochen sp\u00e4ter verkauften wir bereits wieder zu 27,63 EUR, also nahezu auf dem gleichen Niveau.<br \/><br \/>Es stellte sich ein wesentlicher Widerspruch heraus: Zwar verdoppelte sich die Aktie in der Corona-Pandemie, aber nicht das Gesch\u00e4ft. Gr\u00fcnder und CEO Oliver Steil schien jedoch durch den Kurssprung getrieben, weniger durch die Gesch\u00e4ftsentwicklung, als er teure Sponsoring-Vertr\u00e4ge mit dem Mercedes-Team der Formel 1 sowie dem Fu\u00dfballclub Manchester United abschloss. Statt in den Ausbau des Gesch\u00e4fts steckte er einen Gro\u00dfteil des freien Cashflows ins Marketing, was von Anlegern bei einem jungen Wachstumsunternehmen sehr ungern gesehen wird: Entweder das Unternehmen w\u00e4chst, dann sollte man so viel wie m\u00f6glich in das Wachstum investieren. Oder es handelt sich um eine Cash-Cow in einem reifen Marktumfeld, dann kann man durch Marketing den Absatz hoch halten.<br \/><br \/>Der Einbruch lie\u00df auf sich warten, erst Anfang Oktober brach der Kurs dann ein: TeamViewer senkte am 6. Oktober die Prognose f\u00fcr Umsatz, Gewinn und Marge. Binnen weniger Stunden ging es unter 20 Euro, wo ich zum Einstieg blies. Wir kamen am 6. Oktober zu 18,26 EUR zum Zug. Der von mir errechnete faire Kurswert lag auch nach der Prognosesenkung \u00fcber 25 EUR und ich dachte, wir machen ein Schn\u00e4ppchen.<br \/><br \/>F\u00fcr Anfang November wurde eine Analystenkonferenz angek\u00fcndigt, in der eine neue Strategie verk\u00fcndet w\u00fcrde. Doch statt hoffnungsfroh anzusteigen, br\u00f6ckelte der Kurs immer weiter ab. Bis Anfang November stand die Aktie bei nur noch 12,87 EUR, wir kauften nochmals nach. Doch die neue Strategie wurde nicht etwa als Schuldeingest\u00e4ndnis pr\u00e4sentiert, sondern eher mit einem Tonfall der \u00dcberzeugung, alles richtig gemacht zu haben.<br \/><br \/>Wenn eine Aktie von 50 auf 12 Euro f\u00e4llt, sollte der Vorstand meiner Einsch\u00e4tzung nach schon ein wenig Demut zeigen: Anleger haben viel Geld verloren und selbst wenn das Gesch\u00e4ft ordentlich l\u00e4uft, so m\u00fcsste doch zumindest analysiert werden, was in der Kommunikation schief gelaufen war. Bei TeamViewer gab es jedoch eine Prognosesenkung, die Aufarbeitung der Gr\u00fcnde h\u00e4tte da mehr Raum in Anspruch nehmen m\u00fcssen. CEO Steil belie\u00df es bei dem lapidaren Satz, die Kunden h\u00e4tten nicht so viele Leistungen abgerufen wie gedacht.<br \/><br \/>Es wurde weniger eine neue Strategie, als vielmehr ein neues Produkt vorgestellt: IT-Support \u00fcber TeamViewer mit Augmented Reality (AR). Eine technische Finesse, die sicherlich sch\u00f6n und zukunftsweisend sein mag, nicht jedoch das akute Problem l\u00f6ste: Warum rufen die Kunden nicht mehr Leistungen ab? Sicherlich nicht etwa, weil sie den Support nur zweidimensional aus\u00fcben konnten.<br \/><br \/>Es gab nicht einmal eine nennenswerte Gegenbewegung nach der Pr\u00e4sentation der neuen Strategie. Anfang Dezember warfen wir die Position schlie\u00dflich zu 11,70 EUR mit -29,5% aus dem Portfolio.<br \/><br \/>Sowohl bei CureVac als auch bei TeamViewer habe ich ins fallende Messer gegriffen. Ich habe mir diese alte B\u00f6rsenweisheit, niemals in das fallende Messer greifen, nun auf einen Post-it geschrieben und an meinen Monitor geheftet.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Alle anderen Spekulationen waren erfolgreich:<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Marvell, einen Anbieter von 5G-Chips, kauften wir im Oktober 2020 zu 37,15 EUR und verkauften die Position Ende Januar zu 41 Euro mit +9,3% im Vergleich zum Jahresstart, um den Buchgewinn vor einem erwarteten Ausverkauf zu sichern. Tats\u00e4chlich brach die Aktie bis M\u00e4rz, sowie dann erneut im Mai nochmals bis unter 34 Euro ein. Auf eine erneute Spekulation verzichtete ich jedoch, da wir zwischenzeitlich Nvidia und Skyworks ins Portfolio geholt hatten. Heute notiert die Aktie bei 76 Euro. Die Chipknappheit hat gerade in der Seitw\u00e4rtsbewegung des Sommers und nochmals im Dezember diese Aktie in die H\u00f6he katapultiert. Schade, leider ohne uns.<br \/><br \/>TUI hatten wir im November 2020 zu 4,12 EUR ins Depot geholt. \u00dcber ein Bezugsrecht vergr\u00f6\u00dferten wir unsere Position im Januar und konnten einen Teilgewinn von 99,7% realisieren. Die verbleibenden Aktien hielten wir sodann bis zum November, bis die Omikron-Mutation sich zeigte. Aus Vorsicht verkauften wir den verbliebenen Bestand dann zu 2,39 EUR. Im Vergleich zu unserem urspr\u00fcnglichen Einstandskurs (splittbereinigt inzwischen 2,14 EUR) erzielten wir noch immer einen kleinen Gewinn. Da wir jedoch einen Gro\u00dfteil des Gewinns bereits im ersten Teilverkauf realisiert hatten, und sodann unter Inanspruchnahme der Bezugsrechte teurer nachkauften, ergab sich f\u00fcr diesen Teil der Transaktion ein Minus von 24%,6%.<br \/><br \/>Wir haben zwar mit unserem ersten Teilverkauf das absolute Jahreshoch getroffen, doch der Verkauf des Rests erfolgte genau auf dem Jahrestief. Inzwischen zeigt sich die Omikron-Mutation wesentlich weniger t\u00f6dlich als vorhergehende Mutationen und ein Infektionsgeschehen auf einem Kreuzfahrtschiff wird inzwischen relativ gleichg\u00fcltig zur Kenntnis genommen. Die Aktie ist wieder \u00fcber 3 Euro geklettert und es juckt mich in den Fingern, TUI wieder ins Depot zu holen.<br \/><br \/>Den BVB Borussia Dortmund hatte ich zeitgleich mit TUI am 9.11. als Reaktion auf die positiven Testergebnisse des Corona-Impfstoffs von Moderna zu 5,08 EUR ins Depot geholt. Bis Ende November war die Aktie auf 5,85 EUR gestiegen, +15%. Doch der erneute Lockdown lie\u00df den Kurs sodann wieder abbr\u00f6ckeln, zum Jahresschluss lag der BVB nur noch bei 5,44 EUR, am 27.1. zog ich die Notbremse bei 5,16 EUR. Ein kleines Plus im Vergleich zum Einstandskurs habe ich gerettet, doch im Vergleich zum Kursniveau zum Jahreswechsel ergab sich ein Minus von 5%.<br \/><br \/>Aktuell notiert der BVB bei nur noch 4,25 EUR und genau wie bei TUI juckt es mich auch hier in den Fingern. Erling Haaland wird vermutlich im kommenden Sommer verkauft und damit k\u00f6nnte der BVB sich positiv absetzen von vielen anderen Fu\u00dfballclubs, die nach der Pandemie alle ziemlich klamm sind.<br \/><br \/>Nynomic hatten wir zweimal als Spekulation im Portfolio. Erstmals kauften wir die Aktie am 11.12.2020 zu 34 Euro, \u00fcbernahmen sie ins Jahr 2021 zu 36,50 EUR und verkauften im Juli zu 41 Euro mit einem Plus von 13,7%. Auch bei Nynomic hofften wir vergeblich auf einen st\u00e4rkeren R\u00fccksetzer in den Sommermonaten und so stiegen wir im August wieder zu h\u00f6heren Preisen ein, n\u00e4mlich zu 44,50 EUR und konnten die Aktie bis 49,10 Euro reiten, ein weiteres Plus von 10,3%.<br \/><br \/>Nynomic verf\u00fcgt \u00fcber eine Marktkapitalisierung von 255 Mio. Euro, liegt also deutlich \u00fcber der Schwelle von 100 Mio. Euro, die ich mir gesetzt habe. 83% der Aktien befinden sich im Streubesitz, ich war also \u00fcberzeugt davon, dass meine Kauf- und Verkaufsempfehlungen den Kurs kaum bewegen w\u00fcrden. Zumindest nicht, wenn Sie, liebe Kunden, ein wenig Geduld mitbringen. Ich habe stets Kauf- und Verkaufslimits mitgegeben, damit nicht ein unerwartet gro\u00dfer Schwung an unlimitierten Orders den Kurs in die eine oder andere Richtung peitschen. Doch leider hielten sich viele Kunden nicht an die Limits, sondern kaufen teurer und verkauften billiger als von mir empfohlen. Viele Kunden, die sich an die ausgegebenen Limits hielten, kamen dadurch nicht zum Zug.<br \/><br \/>Das ist \u00e4rgerlich, da jeweils anschlie\u00dfend die von mir ausgegebenen Limits nochmals erreicht wurden, wenn auch teilweise mit reichlich Verz\u00f6gerung. Ich kann zeitlich flexibel agieren, wenn wir langfristige Positionen in den anderen Teilbereichen unseres Portfolios aufbauen. Doch bei Spekulationen, mit denen ich auf Kursbewegungen binnen weniger Tage oder Wochen setze, funktioniert es nicht, wenn wir erst zwei Wochen warten m\u00fcssen, bis die durch uns selbst erzeugte Kursschwankungen wieder ausgeglichen wird. Der urspr\u00fcngliche Beweggrund f\u00fcr die Spekulation ist dann h\u00e4ufig nicht mehr gegeben.<br \/><br \/>Daher habe ich Nynomic schweren Herzens aus unserem Aktienuniversum entfernt. Mal schauen, vielleicht qualifiziert sie sich ja irgendwann in der Zukunft f\u00fcr einen anderen Portfoliobereich. Grunds\u00e4tzlich halte ich das Unternehmen weiterhin f\u00fcr solide und gehe davon aus, dass sich das Wachstum in den kommenden Jahren auf 15% p.a. beschleunigen wird.<br \/><br \/>Linde haben wir am 19.2. zu 205 EUR sehr teuer eingekauft. Das Thema gr\u00fcner Wasserstoff ist hei\u00df und wird uns noch viele Jahre begleiten. Binnen zwei Monaten sprang die Aktie um 17% auf 239,80 EUR, wo wir den Gewinn einstrichen. Auch Linde fiel meiner Absicht zum Opfer, in den von mir erwarteten Sommerturbulenzen g\u00fcnstiger wieder einzusteigen. Die Turbulenzen blieben jedoch aus, die Aktie stieg inzwischen auf 300 Euro. Schade, leider ohne uns.<br \/><br \/>Im Februar startete ich eine Serie, mit der ich Ihnen den Bitcoin n\u00e4her brachte. Als erstes \u00fcberzeugte mich das Index-Zertifikat Bitcoin-ETC ohne Laufzeitbegrenzung von der britischen ETC Securities. Im Rahmen der Vorstellung der Anlagem\u00f6glichkeiten kaufte ich dieses Zertifikat am 22.3. zu 47,71 EUR als Spekulation, ehrlich gesagt ohne mich besonders um Kurs oder Zeitpunkt zu k\u00fcmmern. Vier Wochen sp\u00e4ter brach der Bitcoin-Kurs ein und ich kaufte eine Position f\u00fcr den Absicherungsbereich unseres Portfolios. Da der Bitcoin eigentlich dorthin geh\u00f6rt, l\u00f6ste ich anschlie\u00dfend am 29.4. die spekulative Position zu 43,78 EUR mit einem Minus von 8% wieder auf. Im Bereich der Absicherung hat der Bitcoin einen festen Platz eingenommen. Als Spekulation kommt das Papier in diesen Tagen wieder in mein Visier.<br \/><br \/>Mit Beyond Meat wollte ich auf einen Sommer voller Sommerfeste und Grillabenden spekulieren. Am 26.4. holten wir die Aktie zu 110 EUR ins Portfolio. Im Mai brach die Aktie auf 84 Euro ein: Der Absatz stockte, weil Kontaktbeschr\u00e4nkungen weder Grillfeste, noch Restaurantbesuche zulie\u00dfen. Dann folgte etwas, das ich nur als Gl\u00fcck f\u00fcr uns bezeichnen kann: Beyond Meat geriet in den Fokus der Wallstreet-Bets community: &#8222;To the moon&#8220; kursierte pl\u00f6tzlich zur Aktie von Beyond Meat durch die Foren, die Massen der Kleinanleger entdeckten das Unternehmen als moralisch \u00fcberlegen, aber mit schwachen Finanzen ausgestattet, und jubelten den Kurs in ungeahnte H\u00f6hen. Kurzfristig notierte die Aktie Anfang Juli nochmals \u00fcber 130 Euro, ich hatte da aber bereits zuvor diesen gl\u00fccklichen Kurssprung genutzt und die Position zu 122,56 EUR mit +11,4% aufgel\u00f6st.<br \/><br \/>Manchmal ist ein wenig Gl\u00fcck eben besser als \u00fcberlegene Intelligenz ;-).<br \/><br \/>So, das war&#8217;s: Die anderen Transaktionen beziehen sich auf Positionen, die sich heute noch im Portfolio befinden. Meine Besprechung der entsprechenden Positionen lesen Sie heute unter den Updates dieser Ausgabe. <br \/><br \/>Wenn ich auch mir nun die Dinge nochmals vor Augen f\u00fchre, so habe ich in diesem Jahr vieles richtig gemacht, daher die +12,8%. Doch einen elementaren Fehler habe ich gemacht: Ich habe fest auf Turbulenzen im Sommer und Herbst gesetzt, doch die kamen nicht. Weder Delta, noch Omikron konnten die Anleger in Zeiten des Anlagenotstands vom Parkett vertreiben. So ist uns ein gutes St\u00fcck an m\u00f6glicher Performance durch die Finger geglitten.<br \/><br \/>Dunja, es gibt Schlimmeres als entgangene Gewinne: Verluste beispielsweise \ud83d\ude09 und davon hatten wir im abgelaufenen Jahr nicht besonders viele.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Kapitel 05 unserer aktuellen Heibel-Ticker Ausgabe 22\/01 enth\u00e4lt sodann die Updates zu den offenen Positionen. Insbesondere in unseren Langzeitpositionen haben wir im vergangenen Jahr oftmals gut Pendelbewegungen nutzen k\u00f6nnen, um Zwischengewinne mitzunehmen, und die Position dann g\u00fcnstiger wieder aufzustocken.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiter zum Kapitel 05 der HT Ausgabe 22\/01: <a href=\"https:\/\/www.heibel-ticker.de\/empfehlung?id=40&amp;refID=9&amp;target=heibel_tickers\/1939&amp;anchor=ch05\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.heibel-ticker.de\/heibel_tickers\/1939#ch05<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich beschr\u00e4nke mich hier auf diejenigen Positionen, die zum Jahresende geschlossen waren. Alle noch offenen Positionen werden im Rahmen von Updates mit den PLUS-Abonnenten diskutiert (siehe unten). Die vollst\u00e4ndige tabellarische \u00dcbersicht \u00fcber alle im Jahr 2021 vollzogenen Transaktionen sowie die \u00dcbersichtstabelle zum Jahresschluss bleiben den Heibel-Ticker PLUS Lesern vorbehalten. 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