{"id":5161,"date":"2022-01-13T09:33:54","date_gmt":"2022-01-13T08:33:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.heibel-unplugged.de\/?p=5161"},"modified":"2022-02-09T10:18:25","modified_gmt":"2022-02-09T09:18:25","slug":"boersenjahr-2022-fulminanter-jahresschluss-nach-schwachem-auftakt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.heibel-ticker.de\/blog\/boersenjahr-2022-fulminanter-jahresschluss-nach-schwachem-auftakt\/","title":{"rendered":"B\u00f6rsenjahr 2022 &#8211; Fulminanter Jahresschluss nach schwachem Auftakt"},"content":{"rendered":"\n<p>Bereits seit sieben Jahren f\u00fchre ich jedes Jahr eine umfangreiche Jahresumfrage mit dem Handelsblatt durch. Ich erstelle die Umfrage und werte sie aus, das Handelsblatt l\u00e4sst seine Leser antworten. Im Sinne der Sentiment-Theorie interpretieren wir die Mehrheitsmeinung dahingehend, dass es unwahrscheinlich ist, dass genau diese Erwartung eintritt. Vielmehr haben Untersuchungen gezeigt, dass an den Finanzm\u00e4rkten in der Regel das Unerwartete passiert, denn das Erwartete ist bereits in den aktuellen Kursen eingepreist.<br \/><br \/>Vor einem Jahr haben wir den zu erwartenden Jahresverlauf wie folgt beschrieben: Ein \u00fcberraschend starker Jahresauftakt k\u00f6nnte den DAX bis ins Fr\u00fchjahr hinein kontinuierlich h\u00f6her tragen. Es werde eine Korrektur folgen, die heftiger ausfallen k\u00f6nnte als die Korrekturen der Vormonate, bevor dann gerade die bislang vernachl\u00e4ssigten, defensiven Dividendentitel den DAX zum Jahresschluss auf neue Allzeithochs deutlich \u00fcber 15.000 Punkte f\u00fchren w\u00fcrden.<br \/><br \/>Im Gro\u00dfen und Ganzen war das ziemlich gut, w\u00fcrde ich sagen: Zwar fiel die Fr\u00fchjahrskorrektur nicht heftiger aus als von vielen erwartet, sondern der DAX begn\u00fcgte sich nach einem fulminanten Jahresauftakt mit einer langen Seitw\u00e4rtsbewegung. Aber gerade Dividendenbringer f\u00fchrten dann den DAX zum Jahresende auf neue Hochs, die deutlich \u00fcber 15.000 Punkten, sogar \u00fcber 16.000 Punkten lagen. Es sei nochmals darauf hingewiesen, dass dies nicht das Umfrageergebnis war, sondern unsere Interpretation des Ergebnisses.<br \/><br \/>Das damals \u00fcber die Umfrage ermittelte Jahreshoch selbst lag jedoch um 13% unter dem tats\u00e4chlichen Jahreshoch im DAX. Das Tief wurde um 13% fr\u00fcher erreicht als erwartet. Der Jahresschlusskurs lag um 16% \u00fcber der durchschnittlichen Erwartung der damaligen Umfrage. Wir k\u00f6nnen also feststellen, dass sich der DAX nicht an die Erwartungen hielt, sondern deutlich besser abgeschnitten hat.<br \/><br \/>Die vor einem Jahr dominierenden Themen waren die EZB-Geldpolitik, die Corona-Pandemie und die Handelsbeziehungen zu China. Ich w\u00fcrde sagen, diese Themen besch\u00e4ftigen uns auch heute noch stark. Doch ein Thema, das damals als v\u00f6llig unwichtig abgetan wurde, ist die Beziehung der EU zu Russland. Wenn wir uns die j\u00fcngsten Entwicklungen anschauen, m\u00fcssen wir jedoch feststellen, dass die Spannungen um die Ukraine und um Wei\u00dfrussland Grund zur Sorge sind.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">ERWARTUNG: TYPISCHER JAHRESVERLAUF MIT ERH\u00d6HTER KORREKTURGEFAHR IM DAX<\/h2>\n\n\n\n<p>F\u00fcr das Jahr 2022 erwarten unsere Umfrageteilnehmer das Jahreshoch bereits im Mai, rechnen sodann mit einer Korrektur, die ein DAX-Tief im September nach sich zieht, bevor er bis zum Jahresende wieder auf das aktuelle Kursniveau zur\u00fcck geht.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.heibel-unplugged.de\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/image-800x602.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-5163\" width=\"600\" height=\"452\" title=\"\" srcset=\"https:\/\/www.heibel-ticker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/image-800x602.png 800w, https:\/\/www.heibel-ticker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/image-300x226.png 300w, https:\/\/www.heibel-ticker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/image-150x113.png 150w, https:\/\/www.heibel-ticker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/image-768x578.png 768w, https:\/\/www.heibel-ticker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/image-1536x1155.png 1536w, https:\/\/www.heibel-ticker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/image.png 1682w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Das Hoch im Mai werde den Erwartungen zufolge zwischen 16.750 und 17.350 Punkten liegen, wobei das gewichtete Kursziel bei 16.954 Punkten im DAX liegt. Das Tief im September hingegen solle zwischen 14.950 und 13.750 Punkten liegen, wobei hier der gewichtete Durchschnitt bei 14.281 Punkten liegt. Zum Jahresschluss k\u00f6nnte der DAX dann in der Bandbreite von 15.750 bis 17.250 ins Ziel kommen, wobei hier der gewichtete Durchschnitt bei 16.348 Punkten liegt, was einem Jahresplus von 2,9% entspr\u00e4che.<\/p>\n\n\n\n<p><img decoding=\"async\" height=\"px\" src=\"blob:https:\/\/www.heibel-unplugged.de\/9cacaeb1-50f7-4fb1-adac-f2bd2e60af3e\" alt=\"Hoch22\" title=\"\"><br \/><br \/><br \/><img decoding=\"async\" height=\"px\" src=\"blob:https:\/\/www.heibel-unplugged.de\/1a7d84b9-6c35-490b-9f3b-953fe2a0ab9a\" alt=\"Tief22\" title=\"\"><br \/><br \/><br \/><img decoding=\"async\" height=\"px\" src=\"blob:https:\/\/www.heibel-unplugged.de\/752c31e4-ba9b-4427-b522-8d53d7bbdb2f\" alt=\"Schluss22\" title=\"\"><br \/><br \/>Es ist auff\u00e4llig, dass die Mehrzahl der Anleger sich keine Kursgewinne von \u00fcber 9% vorstellen kann, f\u00fcr eine Korrektur jedoch bis zu -13% veranschlagen. Es dominieren also die B\u00e4ren, was eine gutes Startposition f\u00fcr das Jahr 2022 darstellt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Themen 2022: Corona-Pandemie, China &amp; Inflationsentwicklung<\/h2>\n\n\n\n<p>Genau wie vor einem Jahr nennen unsere Umfrageteilnehmer weiterhin die drei Themen Corona-Pandemie, Handelsbeziehungen zu China und Inflationsentwicklung als die wichtigsten Determinanten des DAX. Ich m\u00f6chte darauf hinweisen, dass diese drei Themen den DAX in beide Richtungen stark beeinflussen k\u00f6nnen. Denn das Unerwartete ist mitunter auch eine positive Entwicklung, wie wir im abgelaufenen Jahr 2021 erleben durften. Die Wirtschaft hat sich trotz Lieferengp\u00e4ssen, kontinuierlichen Kontaktbeschr\u00e4nkungen und einer Inflationsrate von zuletzt 5,2% (Nov.) als wesentlich robuster erwiesen als bef\u00fcrchtet.<br \/><\/p>\n\n\n\n<p><img decoding=\"async\" src=\"blob:https:\/\/www.heibel-unplugged.de\/3a47c1f6-4455-448c-a752-1943ae78a524\" alt=\"Themen22\" style=\"width: 600px;\" title=\"\"><br \/><br \/>Was w\u00fcrde nun passieren, wenn sich in den kommenden Monaten zeigte, dass Corona ohne permanente Kontaktbeschr\u00e4nkungen beherrschbar ist? Weitere neue Impfstoffe werden erwartet, erste Medikamente zur Behandlung sind bereits vorhanden, weitere werden folgen. Der Einzelhandel k\u00f6nnte \u00f6ffnen und die Lieferketten w\u00fcrden nicht mehr durch Hafenschlie\u00dfungen in China beeintr\u00e4chtigt.<br \/><br \/>China hat im Jahr 2021 massive \u00c4nderungen vorgenommen, die jeden trafen, der in China viel Geld verdiente. Es ist ein kommunistisches Land und Pr\u00e4sident Xi hielt den Zeitpunkt f\u00fcr gekommen, um Unternehmen, die zu viel Geld verdienten, an ihre sozialen Verpflichtungen zu erinnern. Viele ausl\u00e4ndische Unternehmen wurden dabei in Mitleidenschaft gezogen. Was, wenn China diese wirtschaftsfeindliche Politik im neuen Jahr, das in China Anfang Februar beginnt, beendet? China w\u00fcrde schnell wieder zur Konjunkturlokomotive der Welt werden.<br \/><br \/>Mit einer Normalisierung des Welthandels w\u00e4re auch die Rohstoffknappheit beendet. Die hohen Inflationsraten waren ja nicht durch eine \u00fcberw\u00e4ltigende Nachfrage erzeugt worden, sondern durch Produktionsausf\u00e4lle. Es ist also durchaus m\u00f6glich, dass die Inflationsrate im sp\u00e4teren Jahresverlauf wieder auf ein vertretbares Niveau um 2, zumindest deutlich unter 3% zur\u00fcckf\u00e4llt.<br \/><br \/><strong>Das Thema, das niemand f\u00fcr wichtig erachtet, ist der Umfrage zufolge die Europapolitik. <\/strong>Es w\u00fcrde mich nicht \u00fcberraschen, wenn es gerade in diesem Bereich gro\u00dfe Spannungen gibt: Im Fr\u00fchjahr sind Pr\u00e4sidentschaftswahlen in Frankreich. Zwar stehen die Chancen f\u00fcr eine Wiederwahl Macrons gut, doch im Vorfeld k\u00f6nnte es hoch hergehen im zweitgr\u00f6\u00dften Land der EU.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Investmentchancen<\/h2>\n\n\n\n<p>Genau wie im Vorjahr sehen Anleger auch f\u00fcr das Jahr 2022 die gr\u00f6\u00dften Investmentchancen am Aktienmarkt. Neu in die Spitzengruppe vorgesto\u00dfen sind Nahrungsmittel als Anlageziel, gefolgt von Industriemetallen.<br \/><br \/>Als v\u00f6llig unbedeutend werden weiterhin Unternehmens- und Staatsanleihen eingestuft. Im Umfeld der Negativzinsen m\u00f6chte niemand sein Geld in <a href=\"https:\/\/www.heibel-ticker.de\/blog\/anleihen-privatanleger\/\">Anleihen<\/a> stecken. Dort w\u00fcrde man nicht nur eine schlechte Rendite erhalten, sondern m\u00fcsste bei langen Laufzeiten zwischenzeitlich auch noch mit fallenden Kursen rechnen, wenn das Zinsniveau steigt.<br \/><br \/><img decoding=\"async\" src=\"blob:https:\/\/www.heibel-unplugged.de\/09edc94d-c1b4-4b5c-a724-59eaf6ca10a0\" alt=\"Chancen22\" style=\"width: 600px;\" title=\"\"><br \/><br \/>Die Abneigung gegen Anleihen k\u00f6nnte schnell verfliegen, wenn der Aktienmarkt ins Straucheln k\u00e4me. Dies k\u00f6nnte den \u201eSicheren Hafen\u201d der Anleihen schneller in den Fokus der Anleger r\u00fccken, als die Angst vor irgendwann steigenden Zinsen sie davor zur\u00fcckschrecken l\u00e4sst.<br \/><br \/>Die Anzahl derer, die keine \u00dcberzeugung \u00fcber die Investmentchancen einzelner Anlagebereiche haben, ist bei Anleihen, Immobilien und den Edelmetallen besonders hoch. Die kleinste Meldung kann diese neutral eingestellten Anleger in die eine, aber auch in die andere Richtung bewegen: In diesen Bereichen sind also besonders gro\u00dfe Kursbewegungen m\u00f6glich.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Branchen: Zykliker beliebt<\/h2>\n\n\n\n<p>Defensive Titel sind weiterhin unbeliebt. Zyklische Titel, also Unternehmen, deren Gesch\u00e4ft mit dem Auf und Ab der Konjunktur schwankt, werden bevorzugt. Anleger positionieren sich also f\u00fcr eine Nach-Corona-Rallye.<br \/><br \/><img decoding=\"async\" src=\"blob:https:\/\/www.heibel-unplugged.de\/39243fbe-a91a-461d-8af6-ce5b645442e6\" alt=\"Branchen22\" style=\"width: 600px;\" title=\"\"><br \/><br \/>Gleichzeitig wird auch Corona-Profiteuren weiterhin eine gute Kurschance zugesprochen. Zykliker und Corona-Profiteure gelten als \u201erisk-on\u201d-Titel: Aktien, die im positiven B\u00f6rsenumfeld \u00fcberproportional steigen. Defensive Branchen wie Versorger und Immobilienaktien verlieren in schlechten B\u00f6rsenzeiten weniger als der Durchschnitt. Das halten Anleger derzeit f\u00fcr unwahrscheinlich.<br \/><br \/>Man hat den Eindruck, Anleger k\u00f6nnen sich nicht von den erfolgreichen Aktien der vergangenen Monate trennen, obwohl die Skepsis \u00fcber weitere Kurszuw\u00e4chse steigt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Fazit<\/h2>\n\n\n\n<p>Im Sinne der Sentimenttheorie kehren wir die Erwartungen nun also um, denn was Anleger erwarten, das ist in den B\u00f6rsenkursen bereits ber\u00fccksichtigt. Wir haben festgestellt, dass sich die Erwartung an den Jahresverlauf h\u00e4ufig an dem Verlauf eines typischen B\u00f6rsenjahres orientiert. Doch wirklich typische B\u00f6rsenjahre sind sehr selten. Entsprechend k\u00f6nnte der Jahresverlauf auch wie folgt aussehen:<br \/><br \/>Statt eines fr\u00fchen Jahreshochs im DAX und dem sodann erwarteten Ausverkauf in der zweiten Jahresh\u00e4lfte k\u00f6nnte die Aktienmarktrallye im zweiten Halbjahr erst an Dynamik gewinnen. Das w\u00fcrde Platz schaffen f\u00fcr einen Ausverkauf oder zumindest eine Verschnaufpause im ersten Halbjahr.<br \/><br \/>Anleger rechnen nicht mit einem Jahrestief unter 13.750 Punkten, was einem Minus von 13% zum Jahresschluss 2021 entspr\u00e4che. \u00dcbliche R\u00fccksetzer im Rahmen einer Rallye gehen um 7-8% runter. Mit mehr als -13% w\u00e4re es schon eine handfeste Korrektur, wie wir es seit Oktober 2020 kurz vor der Zulassung der ersten Impfstoffe nicht mehr gesehen haben. Ich halte einen solchen R\u00fccksetzer f\u00fcr durchaus m\u00f6glich.<br \/><br \/>Anleger rechnen nicht mit einem Jahreshoch \u00fcber 17.350 Punkten. Mehr als +9% Jahresplus h\u00e4lt kaum jemand f\u00fcr vorstellbar. In den vergangenen 15 Jahren gab es nur drei Jahre, in denen der DAX nicht zweistellige Ver\u00e4nderungen erfuhr. Anleger rechnen also mit dem Unwahrscheinlichen. So ist es im Sinne der Sentimenttheorie durchaus denkbar, dass das Hoch deutlich \u00fcber 17.350 Punkten liegen wird.<br \/><br \/>Diese Interpretation ist, wie Sie sicherlich gemerkt haben, \u00fcberwiegend bullisch. Die Skepsis gegen\u00fcber nennenswerten Kursgewinnen ist gro\u00df, die B\u00e4ren dominieren das Parkett. Daher haben wir dem bullischen Szenario den Vorzug gegeben. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Anpassungen in der Heibel-Ticker Portfoliostruktur<\/h2>\n\n\n\n<p>Nach Omikron wird es die n\u00e4chste Mutation geben. In S\u00fcdfrankreich wurde bereits eine neue Mutation registriert. Corona wird nicht so pl\u00f6tzlich aus der Gesellschaft verschwinden, wie es gekommen ist, sondern langsam. Aus den Medien jedoch k\u00f6nnte Corona schneller verschwinden, als wir uns das derzeit vorstellen k\u00f6nnen. Und das w\u00e4re dann schon ziemlich positiv f\u00fcr die Aktienm\u00e4rkte. Zwar kann es in den kommenden Wochen noch Meldungen \u00fcber \u00fcberlastete Intensivstationen geben, eine Situation die mMn v\u00f6llig inakzeptabel und unn\u00f6tig ist. Doch auch das wird vorbei gehen und die Wirtschaft wird sich zunehmend wieder mit sich selbst besch\u00e4ftigen k\u00f6nnen.<br \/><br \/>So stelle ich mir also den Jahresstart vor: Holprig, wie bereits gesehen, doch dann im weiteren Verlauf wird sich die wirtschaftliche Erholung zunehmend zeigen und die Kurse nach oben treiben.<br \/><br \/>Sp\u00e4ter im Fr\u00fchjahr k\u00f6nnte es dann einen zweiten R\u00fccksetzer geben, wenn die Richtung der Notenbanken offensichtlich wird. In den USA hat man bereits eine harte Gangart angek\u00fcndigt und diskutiert eine weitere Beschleunigung der Strahlung der Geldpolitik. Auch in Europa wird das Thema bald auf den Tisch kommen, wenn die Wirtschaft anzieht. Und dann gibt es auch bei uns genau wie in den USA das Problem zwischen Inflation zulassen, oder aber Wirtschaft abw\u00fcrgen. Eine Gratwanderung, die Jay Powell in den USA bislang brillant gelingt. Bei Christine Lagarde habe ich da so meine Zweifel.<br \/><br \/>Schauen wir uns nun mit dem Wissen der Analyse aus dem Jahresr\u00fcckblick und der Vorstellung \u00fcber 2022 aus dem Jahresausblick noch unser Heibel-Ticker Portfolio an. Ich m\u00f6chte ein paar Dinge anpassen: <a href=\"https:\/\/www.heibel-ticker.de\/empfehlung?id=40&amp;refID=9&amp;target=heibel_tickers\/1938&amp;anchor=ch07\" target=\"_blank\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/www.heibel-ticker.de\/empfehlung?id=40&amp;refID=9&amp;target=heibel_tickers\/1938&amp;anchor=ch07\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.heibel-ticker.de\/heibel_tickers\/1938#ch07<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>F\u00fcr die l\u00e4ngerfristigen Leser:<\/strong> mit unserer aktuellen Ausgabe legen wir die Basis f\u00fcr die kommenden Monate. Bitte nehmen Sie sich die Zeit, und schauen Sie alles durch, damit wir in den kommenden Ausgaben ein gemeinsames Verst\u00e4ndnis haben. So k\u00f6nnen wir hoffentlich auch am Ende dieses Jahres gemeinsam auf ein erfolgreiches B\u00f6rsenjahr zur\u00fcckblicken.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bereits seit sieben Jahren f\u00fchre ich jedes Jahr eine umfangreiche Jahresumfrage mit dem Handelsblatt durch. 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