{"id":6389,"date":"2022-06-14T09:21:51","date_gmt":"2022-06-14T07:21:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.heibel-unplugged.de\/?p=6389"},"modified":"2022-06-14T09:41:08","modified_gmt":"2022-06-14T07:41:08","slug":"rezessionsgewinner-alkohol","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.heibel-ticker.de\/blog\/rezessionsgewinner-alkohol\/","title":{"rendered":"Rezessionsgewinner Alkohol &#8211; Umfangreiche Analyse zum Markt der Spirituosenanbieter"},"content":{"rendered":"\n<p>Mein Vater war Vertriebsleiter f\u00fcr Telefonanlagen in Berlin. Er sagte mir mal, dass er nat\u00fcrlich viel lieber Damenunterw\u00e4sche verkaufen w\u00fcrde als Telefonanlagen. Doch viel wichtiger sei die Gestaltung des Arbeitsumfelds, so dass man sich wohl f\u00fchlen kann.<br \/><\/p>\n\n\n\n<p>Ich bin kein Zahlenmensch. Das mag Sie \u00fcberraschen, immerhin sollte ein B\u00f6rsenbrief mit spitzem Bleistift geschrieben sein ;-). Mich interessieren jedoch die Gesch\u00e4ftsfelder der Unternehmen, die wir untersuchen. So habe ich mir heute auch ein Thema ausgew\u00e4hlt, das mir Spa\u00df macht: Ich habe eine umfangreiche Analyse zum Markt der Spirituosenanbieter erstellt. Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Angst vor einer Rezession sind diese Titel interessant, denn der Alkoholkonsum bleibt erfahrungsgem\u00e4\u00df w\u00e4hrend einer Rezession konstant, w\u00e4hrend viele andere M\u00e4rkte einbrechen. Die Aktien k\u00f6nnen uns also helfen, durch eine drohende Rezession zu kommen.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"has-text-align-center wp-block-heading\">Krisenw\u00e4hrung Alkohol<\/h2>\n\n\n\n<p>Eine B\u00f6rsenweisheit besagt, dass man in Rezessionszeiten in Aktien von Alkoholanbietern investieren solle. Der Alkoholkonsum sei das Letzte, an dem die Menschen sparen. Ich habe mir das Ganze mal n\u00e4her angeschaut.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Aussage ist zwar im Ergebnis richtig, doch im Detail lassen sich einige wichtige Differenzierungen erkennen. Zun\u00e4chst einmal ist der Bierkonsum seit Jahrzehnten stark r\u00fcckl\u00e4ufig.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.heibel-ticker.de\/image_uploads\/388-EntwicklungAlkoholkonsum.png\" alt=\"EntwicklungAlkoholkonsum\" title=\"\"><figcaption>Abbildung 1: Bierkonsum in Deutschland seit Jahrzehnten r\u00fcckl\u00e4ufig<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Quelle:\u00a0<a href=\"https:\/\/www.dkfz.de\/de\/tabakkontrolle\/download\/Publikationen\/sonstVeroeffentlichungen\/Alkoholatlas-Deutschland-2017_Doppelseiten.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">Alkoholatlas 2017 Seite 36<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Der Konsum von Wein und Spirituosen hingegen ist stabil geblieben. Wenn Alkohol getrunken wird, dann zunehmend qualitativ hochwertigerer, teurerer Alkohol.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft is-resized\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.heibel-ticker.de\/pictograms\/partystimmung.png\" alt=\"partystimmung\" width=\"125\" height=\"125\" title=\"\"><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Doch Sie alle werden die Partylaune kennen, die in konjunkturellen Hochphasen zu Champagner und Kaviar ruft. Diese Partys fallen in der Rezession weg, das Treffen auf ein Gl\u00e4schen Wein mit Freunden wird ebenfalls zur\u00fcckgeschraubt. Der regelm\u00e4\u00dfige, moderate Alkoholkonsum als Zeichen des Wohlstands geht in Krisenzeiten zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<p>Dennoch bleibt der Gesamtkonsum in Rezessionen vergleichsweise stabil. Das liegt am Koma-Saufen: Die Menschen, die als Verlierer der Krise zu Hause sitzen, verfallen in den eigenen vier W\u00e4nden dem exzessiven Alkoholkonsum. Zu sehen ist diese Entwicklung in der folgenden Graphik:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image is-resized\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.heibel-ticker.de\/image_uploads\/389-Koma-Saufen.png\" alt=\"Komasaufen\" width=\"645\" height=\"333\" title=\"\"><figcaption>Abbildung 2: W\u00e4hrend der gro\u00dfen Finanzkrise 2006 bis 2008 nahm das Komasaufen zu<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Quelle:\u00a0<a href=\"https:\/\/www.dhs.de\/fileadmin\/user_upload\/pdf\/Broschueren\/FS_Binge_drinking.pdf\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Binge-Drinking und Alkoholvergiftungen S. 9<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend der gro\u00dfen Finanzkrise 2007 bis 2009 stiegen die Krankenhauseinlieferungen von Patienten mit akuter Alkoholvergiftung stark an.<\/p>\n\n\n\n<p>In Deutschland geht der Bierkonsum zwar zur\u00fcck, weltweit betrachtet kommen jedoch viele neue Konsumenten hinzu. Je nach Entwicklungsstand werden zunehmend teure Alkoholprodukte gekauft. In den USA bspw. verzeichnen sogar Vodka, Whiskey, Gin und Tequila einen R\u00fcckgang von bis zu 12%, w\u00e4hrend &#8222;Ultra Premium&#8220; American Whiskey und Tequila mit Preisen n\u00f6rdlich der 25 US$ je Flasche mit \u00fcber 20% wachsen. \u00c4hnliches ist auf dem Biermarkt zu sehen, wo &#8222;Handcraft&#8220; und &#8222;Mikrobrauereien&#8220; rei\u00dfenden Absatz finden.<\/p>\n\n\n\n<p>Am meisten gesoffen wird in China (Weltmarktanteil 19,9% Umsatz), dicht gefolgt von den USA mit 18,5%. Jeder US-Amerikaner gibt also viermal soviel f\u00fcr Alkohol aus wie Chinesen. An dritter Stelle liegen die Japaner (7,7%), gefolgt von den Briten (5,0%) und schlie\u00dflich Deutschland (3,6%). Diese f\u00fcnf L\u00e4nder sind f\u00fcr \u00fcber 50% des weltweiten Alkoholumsatzes verantwortlich.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Wissen dieser Details habe ich mir 13 Unternehmen angeschaut und die Spreu vom Hopfen getrennt.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.heibel-ticker.de\/image_uploads\/390-2022-06-Alkoholunternehmen.png\" alt=\"13-Alkoholunternehmen\" title=\"\"><figcaption>Abbildung 3: 13 Alkoholunternehmen<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Ich habe die betrachteten Unternehmen in drei Gruppen unterteilt: Unternehmen, deren Aktie in meinen Augen derzeit uninteressant ist, sind Schnapsleichen. Neutral eingestufte Unternehmen k\u00f6nnen wir mal in den Getr\u00e4nkeschrank stellen und ab und zu einen Blick drauf werfen. Meine Favoriten sind die Genie\u00dfer.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"has-text-align-center wp-block-heading\">Schnapsleichen<\/h2>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft is-resized\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.heibel-ticker.de\/image_uploads\/394-Jack_Daniels.jpg\" alt=\"JackDaniels\" width=\"256\" height=\"444\" title=\"\"><figcaption>Abbildung 4: Jack Daniels<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><strong>Brown Forman<\/strong>\u00a0bietet Jack Daniels, Southern Comfort und andere Spirituosen an. Damit agiert das Unternehmen im Bereich der hochpreisigen Spirituosen und somit im Wachstumsbereich. Doch der Enterprise Value (Marktkapitalisierung inkl. Schulden) steht in keinem Verh\u00e4ltnis zum Umsatz: Das EV\/Umsatzverh\u00e4ltnis 2023e liegt bei 8. Auf der anderen Seite verf\u00fcgt Brown Forman mit 33% \u00fcber die h\u00f6chste Gewinnmarge, kann also eine hohe Bewertung teilweise rechtfertigen. Dennoch bleibt das KGV 23e mit 33 bei einer Wachstumsrate von 5-6% viel zu hoch. F\u00fcr mich ist das nichts.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>The Boston Beer Company<\/strong>&nbsp;ist f\u00fcr ihr Samuel Adams Bier bekannt. Der Corona-Lockdown im Jahr 2020 hat Spuren in der Bilanz des Unternehmens hinterlassen, es konnte nur knapp eine schwarze Null erwirtschaftet werden. Doch inzwischen hat sich das Gesch\u00e4ft erholt, die Gewinnmarge steigt Analystenerwartungen zufolge von 3,9% auf 16% im kommenden Jahr an. Die Aktie hat seit Mitte 2021 \u00fcber 75% des Wertes verloren und notiert inzwischen auf einem EV\/Umsatz von nur noch 1,7. Das KGV 23e ist mit 14 in meinen Augen fair.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber Boston Beer ist in meinen Augen nicht diversifiziert genug: 95% des Konzernumsatzes werden in den USA erwirtschaftet, und das ausschlie\u00dflich mit Bier. Aber der Bierkonsum in den entwickelten L\u00e4ndern ist r\u00fcckl\u00e4ufig, wie wir wissen. Daher geh\u00f6rt Boston Beer auch nicht zu meinen Favoriten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image is-resized\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.heibel-ticker.de\/image_uploads\/393-Desperados.jpg\" alt=\"Desperados\" width=\"645\" height=\"429\" title=\"\"><figcaption>Abbildung 5: Desperados<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Heineken<\/strong>\u00a0h\u00e4lt als zweitgr\u00f6\u00dfte Biermarke der Welt 12,6% Weltmarktanteil. Neben dem Heineken Bier geh\u00f6rt auch Desperados zum Konzern. Bedient werden jedoch \u00fcberwiegend Europa (43%) und Amerika (33%), also kaum die weniger entwickelten L\u00e4nder, in denen der Bierkonsum noch w\u00e4chst. Der EV\/Umsatz liegt bei 2,5, die Gewinnmarge (EBITDA) ist mit 24% unterdurchschnittlich. Insgesamt ist das KGV 23e von 16 fair, allerdings fehlt mir bei diesem Titel die Phantasie f\u00fcr eine steigende Marge oder Umsatzwachstum.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large is-resized\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.heibel-unplugged.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/image-800x534.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-6390\" width=\"318\" height=\"212\" title=\"\" srcset=\"https:\/\/www.heibel-ticker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/image-800x534.png 800w, https:\/\/www.heibel-ticker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/image-300x200.png 300w, https:\/\/www.heibel-ticker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/image-150x100.png 150w, https:\/\/www.heibel-ticker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/image-768x512.png 768w, https:\/\/www.heibel-ticker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/image.png 1000w\" sizes=\"(max-width: 318px) 100vw, 318px\" \/><figcaption>Abbildung 6: Campari<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><strong>Davide Campari-Milano<\/strong>&nbsp;ist ein italienischer Anbieter von &#8230; na ich w\u00fcrde sagen Lifestyle-Getr\u00e4nken. Campari\/Orange, Aperol\/Spritz oder Cinzano hatten alle ihre Zeit. Auch Aversa und der Ouzo 12 haben ihren Weg in die Standardausstattung einer gut sortierten Bar gefunden. Den Grand Manier kenne ich pers\u00f6nlich eigentlich nur vom Cr\u00eape-Stand ;-). Die Italiener wachsen nach eigenen Angaben zu 50% durch \u00dcbernahmen, in den vergangenen 25 Jahren wurden 30 Marken zugekauft. Campari ist mit all seinen Marken fast ausschlie\u00dflich in den entwickelten L\u00e4ndern unterwegs: 27% USA, 19% Italien, 7% Deutschland und 6% Frankreich. Anders als bei den obigen Biermarken passt es f\u00fcr den Spirituosenanbieter, seine hochpreisigen Produkte auf diesen M\u00e4rkten anzubieten.<\/p>\n\n\n\n<p>Man sollte meinen, dass der Konzern daher eine hohe Gewinnmarge realisieren kann. Doch mit einer Ebitda-Marge von nur 25% liegt der Konzern nur unwesentlich h\u00f6her als die Biermarke Heineken. Daf\u00fcr ist das Bewertungsniveau deutlich h\u00f6her, das EV\/Umsatz-Multipel liegt bei 4,5. 6% Umsatzwachstum f\u00fchren so zu einem KGV 23e von 28, viel zu hoch f\u00fcr meinen Geschmack.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>R\u00e9my Cointreau<\/strong>\u00a0ist das franz\u00f6sische Pendant zu Campari. Das Unternehmen vertreibt Cognacs wie R\u00e9my (Demmi) Martin und Cointreau sowie auch Metaxa. Damit sind wir im obersten Preissegment der edlen Alkoholika, und ebenso hoch ist die Bewertung. Das EV\/Umsatz-Multipel liegt bei 9, eine Gewinnmarge (EBITDA) von 28% f\u00fchrt zu einem KGV 23e von 31. F\u00fcr ein erwartetes Umsatzwachstum von 6% ist das zu teuer.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.heibel-unplugged.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/image-1-357x800.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-6391\" width=\"180\" height=\"403\" title=\"\" srcset=\"https:\/\/www.heibel-ticker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/image-1-357x800.png 357w, https:\/\/www.heibel-ticker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/image-1-134x300.png 134w, https:\/\/www.heibel-ticker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/image-1-67x150.png 67w, https:\/\/www.heibel-ticker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/image-1.png 446w\" sizes=\"(max-width: 180px) 100vw, 180px\" \/><figcaption>Abbildung 7: FAXE<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><strong>Royal Unibrew A\/S<\/strong>\u00a0aus D\u00e4nemark ist f\u00fcr seine gro\u00dfen Bierdosen namens FAXE bekannt. Bedient werden fast ausschlie\u00dflich D\u00e4nemark, Finnland und Italien (insgesamt zwei Drittel Umsatzanteil im Konzern) und wenngleich skandinavische L\u00e4nder hohe Alkoholpreise haben, so wird der Gewinn doch leider weg besteuert, so dass nur eine EBITDA-Marke von 20% \u00fcbrig bleibt. 4% Umsatzwachstum sind in meinen Augen unattraktiv, da hilft auch nicht das optisch g\u00fcnstige KGV 23e von 15.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Olvi Oyi<\/strong>&nbsp;ist ein Unternehmen, das sp\u00e4ter vielleicht mal interessant werden k\u00f6nnte. Die Finnen bedienen die Baltischen Staaten, Finnland und Belarus (20% Umsatzanteil), wobei durch den Ukraine-Krieg gerade Belarus weggefallen ist. Es wird zur H\u00e4lfte Bier verkauft, aber auch alkoholfreie Getr\u00e4nke. Mit Kriegsausbruch wurde die Aktie um 45% ausverkauft. Doch das Bewertungsniveau ist noch immer gerade einmal &#8222;fair&#8220;: EV\/Umsatz liegt bei 1,3, die Ebitda-Marge bei nur 17%. Das g\u00fcnstige KGV 23e von 15 ist jedoch noch immer hoch, wenn wir uns vor Augen f\u00fchren, dass in den kommenden Jahren kein Umsatzwachstum zu erwarten ist.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Suntory Beverage &amp; Food Ltd.<\/strong>\u00a0aus Japan ist in unseren Breiten lediglich durch Jim Beam bekannt, doch in Japan hat der Konzern einen Marktanteil im Whiskey-Segment von 70%. Yamazaki, Hibiki oder Hakushu hei\u00dfen die Marken, mit denen Suntory in Japan 50% und in der Asien\/Pazifik-Region 23% seines Umsatzes erzielt. Das EV\/Umsatz-Multipel ist mit 1,3 g\u00fcnstig, doch es erkl\u00e4rt sich aufgrund der niedrigen Gewinnmarge (EBITDA) von 15% und dem geringen Wachstum von nur 2%. So wird das KGV 23e von 19 zu einer Herausforderung f\u00fcr die Aktie: f\u00fcr mich zu teuer.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"has-text-align-center wp-block-heading\">Kann man mal in den Schrank stellen<\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Constellation Brands<\/strong>&nbsp;geh\u00f6rt wohl zu den agilsten Wettbewerbern, wenn ich mir die juristischen Auseinandersetzungen anschaue. Im Jahr 2013 fusionierten Anheuser Bush und International Beverages zu AB Inbev. Die Kartellbeh\u00f6rde machte es zur Auflage, das mexikanische Corona zu verkaufen. Constellation Brands kaufte damals die Bierlizenz Corona f\u00fcr Mexiko. Das in den USA vertriebene Corona ist ein Import aus Mexiko. In Europa hingegen wird Corona weiterhin von AB Inbev vertrieben.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun vertreibt Constellation Brands auch nicht-Bier unter dem Namen Corona: Corona-Seltzer, ein alkoholhaltiges Fruchtsaftgetr\u00e4nkt bspw. Irgendwie scheinen die Vertr\u00e4ge von 2013 stark auslegungsbed\u00fcrftig, ich selber habe die Auseinandersetzung nicht wirklich verstanden. Es zeigt mir aber, wie aggressiv Constellation Brands vorgeht.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcbrigens: W\u00e4hrend Corona war Corona in Mexiko verboten. Vielleicht erinnert sich der eine oder andere noch an diese Meldung. Anfang 2020 wurde in Mexiko angeordnet, alle nicht notwendigen Industrien einzustellen, um einen m\u00f6glichst harten Lockdown umzusetzen. Es durfte also damals f\u00fcr einige Monate tats\u00e4chlich kein Corona gebraut werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Neben Corona geh\u00f6rt auch das Bier Modelo zum Portfolio von Constellation Brands. Obwohl das Unternehmen seinen Umsatz zu einem gro\u00dfen Teil mit Bier erwirtschaftet, kann es mit 39% die h\u00f6chste Gewinnmarge (EBITDA) vorweisen. Es ist gelungen, aus dem Bier ein Lifestyle-Produkt zu machen, das hochpreisig vertrieben wird. Ein bisschen \u00fcberrascht mich das, denn das passt nicht unbedingt zu meiner pers\u00f6nlichen Erfahrung, als ich 1993 Mexiko bereiste. Damals erkl\u00e4rte man mir den Grund f\u00fcr die Zitrone, mit der man stets die Flaschen\u00f6ffnung vor dem Trinken abreibt, damit, dass bekannterma\u00dfen die Hygienebedingungen bei der Produktion von Corona so schlecht seien, dass man die \u00d6ffnung zuvor desinfizieren m\u00fcsse.<\/p>\n\n\n\n<p>Constellation Brands hat aus der Not eine Tugend gemacht. So notiert die Aktie auf einem hohen Bewertungsniveau. Das EV\/Umsatz-Verh\u00e4ltnis liegt bei 6. Doch mit Hilfe der hohen Gewinnmarge wird ein KGV 23e von 21 erm\u00f6glicht, was vor dem Hintergrund des Umsatzwachstums von 7% jedoch noch immer sehr hoch erscheint.<\/p>\n\n\n\n<p>Fazit: Gutes Management, erfolgreiche Strategie, aber hohe Bewertung.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-full is-resized\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.heibel-unplugged.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/image-2.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-6392\" width=\"430\" height=\"322\" title=\"\" srcset=\"https:\/\/www.heibel-ticker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/image-2.png 800w, https:\/\/www.heibel-ticker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/image-2-300x225.png 300w, https:\/\/www.heibel-ticker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/image-2-150x113.png 150w, https:\/\/www.heibel-ticker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/image-2-768x577.png 768w\" sizes=\"(max-width: 430px) 100vw, 430px\" \/><figcaption>Abbildung 8: My Goodness My Guinness<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><strong>Diageo<\/strong>\u00a0steckt hinter den bekanntesten Spirituosen: Johnnie Walker, Baileys, Captain Morgan, Smirnoff Wodka, J&amp;B und auch my goodness, my Guinness geh\u00f6ren dem weltweit zweitgr\u00f6\u00dften Alkoholkonzern. Das EV\/Umsatz-Verh\u00e4ltnis ist mit 7 sogar noch ein wenig h\u00f6her als bei Constellation Brands. Die Gewinnmarge (EBITDA) ist mit 35% etwas geringer, somit kommt Diageo auf ein KGV 23e von 23. Bei einem erwarteten Umsatzwachstum von 6% erscheint diese Bewertung noch h\u00f6her als die von Constellation Brands.<\/p>\n\n\n\n<p>Dennoch ist Diageo sicherlich ein interessantes Unternehmen f\u00fcr uns. Kaum ein anderes Unternehmen der Branche ist international so breit diversifiziert, kaum ein anderes Unternehmen verf\u00fcgt \u00fcber so viele Premium-Marken. 10% des Umsatzes wird sogar in Afrika erwirtschaftet, in Latein Amerika w\u00e4chst das Gesch\u00e4ft mit 45% p.a. Selbst in Europa w\u00e4chst das Unternehmen mit 27%. Der Bereich &#8222;Super-Premium&#8220;-Spirituosen w\u00e4chst mit 12% p.a. \u00fcberproportional. Diageo ist also ein Unternehmen, das extrem gut positioniert ist und daher mit gutem Grund so hoch bewertet wird.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>PernodRicard<\/strong>&nbsp;wartet mit einer breiten Palette von Premium-Spirituosen auf, die jedoch nur selten meinen pers\u00f6nlichen Geschmack treffen: Havanna Club, Absolut Wodka, Malibu, Ramazzotti, Ballantines und Chivas Regal habe ich in meinem Leben jeweils nur einmal probiert. Aber immerhin befindet sich auch Lillet im Portfolio, ein leichtes Sommergetr\u00e4nkt, sowie Jameson &#8211; meine erste Wahl f\u00fcr einen Flachmann ;-). Nicht zu vergessen Pernot, mit dem die alten Franzosen in der Provence vor dem Caf\u00e9 sitzend den Nachmittag genie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Unternehmenspr\u00e4sentation wird der Begriff &#8222;Premiumisation&#8220; gepr\u00e4gt. Auch PernodRicard legt einen besonderen Fokus auf die qualitativ hochwertigen (und hochpreisigen) Marken. In diesem Gesch\u00e4ftsbereich wird ein Wachstum von 28% erzielt. Nachdenklich macht mich jedoch die publizierte &#8222;Innovation&#8220;, in der die Spirituose &#8222;innovativ&#8220; in &#8222;ready to drink&#8220; Dosen angeboten werden. Whiskey und Wodka aus der Dose? Ich wei\u00df nicht, ob das so erfolgsvorsprechend ist&#8230; h\u00f6rt sich eher nach einer Strategie f\u00fcr eine Rezession an, wo die Sorgen m\u00f6glichst g\u00fcnstig herunter gesp\u00fclt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Bewertungskennziffern von PernodRicard liegen im Mittelfeld: Das EV\/Umsatz-Verh\u00e4ltnis von 5 ist eher hoch, vermutlich getrieben von der hohen Gewinnmarge (EBITDA) von 33%. Die Wachstumsrate von 6% liegt im Rahmen des Wettbewerbs und das KGV 23e von 20 liegt im Mittelfeld unserer 13 Unternehmen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Carlsberg<\/strong>&nbsp;ist hinter AB Inbev, Heineken und China Resources Breweries der weltweit viertgr\u00f6\u00dfe Bierbrauer. Bekannt sind die D\u00e4nen nat\u00fcrlich durch das gleichnamige Bier Carlsberg. Doch Carlsberg d\u00fcrfte geopolitische Probleme bekommen: 18% werden in China umgesetzt, 10% in Russland. Die Gro\u00dfbrauerei Baltika, die zu Carlsberg geh\u00f6rt, besch\u00e4ftigt allein in Russland 8.400 Mitarbeiter. Im M\u00e4rz verk\u00fcndete Carlsberg den R\u00fcckzug aus Russland. Die Aktie brach daraufhin um 30% ein.<\/p>\n\n\n\n<p>Komisch: Auch Corona geh\u00f6rt zum Markenportfolio von Carlsberg &#8211; vermutlich eine l\u00e4nderspezifische Lizenz. Ermutigend ist, dass auch Erdinger zu Carlsberg geh\u00f6rt. Jetzt wissen Sie, warum Erdinger international so gut verf\u00fcgbar ist &#8230; und mit der Werbung aus dem Biergarten spricht man die Sichtweise der Asiaten und Amerikaner direkt an, die sie von Deutschland haben: Bayern ;-).<\/p>\n\n\n\n<p>Mit einem EV\/Umsatz von nur 2,4 ist Carlsberg vergleichsweise g\u00fcnstig bewertet. Die Gewinnmarge von nur 22% und das geringe Umsatzwachstum von 5% k\u00f6nnten jedoch die Gr\u00fcnde daf\u00fcr sein. So ist jedoch das KGV 23e von 17 g\u00fcnstig und insbesondere der hohe freie Cashflow von 5-6% zeigt, wie gesund und stabil das Gesch\u00e4ft ist.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"has-text-align-center wp-block-heading\">F\u00fcr Genie\u00dfer<\/h2>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.heibel-ticker.de\/image_uploads\/395-becks.png\" alt=\"Becks\" title=\"\"><figcaption>Abbildung 9: Becks<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><strong>Anheuser-Busch InBev<\/strong>\u00a0ist bislang mein Favorit: Nicht nur, weil Becks zur Standardausr\u00fcstung meines K\u00fchlschranks geh\u00f6rt, sondern auch aufgrund der Kennziffern, wie wir gleich sehen werden. Doch werfen wir zun\u00e4chst einen Blick auf die Marken: Corona (wie oben beschrieben), Franziskaner Wei\u00dfbier und L\u00f6wenbr\u00e4u sind nur einige Biermarken des Konzerns. Insgesamt z\u00e4hlen 8 der zehn weltweit gr\u00f6\u00dften Biermarken zu AB Inbev, mit 29% Weltmarktanteil ist der Konzern der gr\u00f6\u00dfte Bierbrauer der Welt.<\/p>\n\n\n\n<p>AB Inbev hat seinen Erfolg jedoch auf Kredit finanziert: 2016 sa\u00df das Unternehmen auf einem Schuldenberg von 109 Mrd. USD bei einem Jahresumsatz von weniger als der H\u00e4lfte. Seither wird der hohe freie Cashflow &#8211; mit \u00fcber 5% liegt AB Inbev diesbez\u00fcglich in der Spitzengruppe &#8211; kontinuierlich zur\u00fcckgef\u00fchrt. F\u00fcr Ende 2023 gehen Analysten von Schulden von nur noch 65 Mrd. USD aus, w\u00e4hrend der Umsatz auf die gleiche H\u00f6he angewachsen sein soll.<\/p>\n\n\n\n<p>Derzeit notiert die Aktie auf einem moderaten EV\/Umsatz-Verh\u00e4ltnis von 3, allerdings macht es sich bemerkbar, dass weniger investiert und mehr Schulden zur\u00fcckgef\u00fchrt werden, das Wachstum ist mit 5% ebenfalls nur moderat. Die Gewinnmarge von 35% liegt in der Spitzengruppe unserer Vergleichsunternehmen. Je mehr Schulden zur\u00fcckgef\u00fchrt werden, desto mehr des Gewinns wird k\u00fcnftig f\u00fcr die Aktion\u00e4re \u00fcbrig bleiben. Die Phantasie in diesem Titel liegt also in der Bilanzverbesserung durch die R\u00fcckf\u00fchrung der Schulden, w\u00e4hrend die fr\u00fcheren \u00dcbernahmen die dominante Marktstellung nach wie vor sichern d\u00fcrften. Das KGV 23e von 14 ist das g\u00fcnstigste der Branche und spiegelt das Risiko der hohen Verschuldung wider.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Schulden sind gut verteilt auf die kommenden Jahre und Jahrzehnte. Pl\u00f6tzliche F\u00e4lligkeiten \u00fcberproportional hoher Betr\u00e4ge gibt es nicht, wie ich der Unternehmenspr\u00e4sentation entnehmen konnte.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"440\" src=\"https:\/\/www.heibel-unplugged.de\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/image-3-800x440.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-6393\" title=\"\" srcset=\"https:\/\/www.heibel-ticker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/image-3-800x440.png 800w, https:\/\/www.heibel-ticker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/image-3-300x165.png 300w, https:\/\/www.heibel-ticker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/image-3-150x83.png 150w, https:\/\/www.heibel-ticker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/image-3-768x423.png 768w, https:\/\/www.heibel-ticker.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/image-3.png 1145w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption>Abbildung 10: Kreditf\u00e4lligkeiten sind \u00fcber Jahre und Jahrzehnte getreckt<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Ausschlaggebend daf\u00fcr, dass ich diese Aktie derzeit favorisiere, ist die derzeit vern\u00fcnftige Mittelverwendung: Wir haben eingangs gesehen, dass der Bierkonsum in Deutschland r\u00fcckl\u00e4ufig ist. Wettbewerber versuchen, dem durch &#8222;Innovationen&#8220; entgegenzutreten. Doch \u00e4hnlich wie bei Zigaretten und \u00d6l finde ich es gar nicht so gut, wenn man mit dem Alkoholmarkt ewiges Volumenwachstum erzielen m\u00f6chte. Warum nicht einfach die bestehende Infrastruktur optimieren und melken? F\u00fcr die Marktphase, auf die wir meiner Bef\u00fcrchtung nach zulaufen, eine Rezession, ist diese konservative Strategie vielleicht die beste.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"has-text-align-center wp-block-heading\">Vergleich mit anderen Lebensmittelanbietern<\/h2>\n\n\n\n<p>Abschlie\u00dfend habe ich mir noch die Bewertungsniveaus in der Lebensmittelbranche angeschaut. Ist der Spirituosenmarkt wirklich so exorbitant hoch bewertet, wie es insbesondere bei den EV\/Umsatz-Betrachtungen den Anschein hat?<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter is-resized\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.heibel-ticker.de\/image_uploads\/400-2022-06-Alkohol-EVUmsatz-Branchenvergleich.png\" alt=\"2022-06-Alkohol-EVUmsatz-Branchenvergleich\" width=\"600\" height=\"301\" title=\"\"><figcaption>Abbildung 11: \u00dcbersicht Branchenvergleich: g\u00fcnstiges EnterpriseValue\/Umsatz<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Quelle: Unternehmensbilanzen, Analystensch\u00e4tzungen, eigene Berechnungen<\/p>\n\n\n\n<p>Nun, Anheuser Bush Inbev liegt da im Mittelfeld. Beim KGV oder insbesondere auch beim aussagekr\u00e4ftigeren EV\/EBITDA liegt Anheuser Bush Inbev an der Spitze, wie Sie der folgenden \u00dcbersichten entnehmen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter is-resized\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.heibel-ticker.de\/image_uploads\/401-2022-06-Alkohol-EVEBITDA-Branchenvergleich.png\" alt=\"2022-06-Alkohol-EVEBITDA-Branchenvergleich\" width=\"600\" title=\"\"><figcaption>Abbildung 12: Branchenvergleich: G\u00fcnstiges KGV<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Quelle: Unternehmensbilanzen, Analystensch\u00e4tzungen, eigene Berechnungen<\/p>\n\n\n\n<p>Soweit nun eine \u00dcbersicht \u00fcber die internationalen Spirituosenanbieter. Ich werde beobachten, wie sich das Rezessionsgespenst in den kommenden Monaten verh\u00e4lt und zu gegebener Zeit auf diese \u00dcbersicht zur\u00fcckkommen.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-css-opacity\"\/>\n\n\n\n<form class=\"new_abo\" style=\"margin: 0px;\" action=\"https:\/\/www.heibel-ticker.de\/abo\" method=\"post\">\n<h2 class=\"sgny-widget-title\"><font color=\"blue\">\u00dcber 25.000 Leser vertrauen dem Heibel-Ticker<\/font><\/h2>\n<br \/>\n<div class=\"mc4wp-form-fields\">Seit 1998 verfolge ich begeistert die B\u00f6rsen der USA und Europas. Mittlerweile schreibe ich w\u00f6chentlich f\u00fcr mehr als 25.000 Leser \u00fcber Hintergr\u00fcnde zum Aktienmarkt und Ursachen f\u00fcr Kursbewegungen von Aktien.<br \/>\n<br \/>\nMeine Leser sch\u00e4tzen meine neutrale, vereinfachende und unterhaltsame Art. 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Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Angst vor einer Rezession sind diese Titel interessant, denn der Alkoholkonsum bleibt erfahrungsgem\u00e4\u00df w\u00e4hrend einer Rezession konstant, w\u00e4hrend viele andere M\u00e4rkte einbrechen. Die Aktien k\u00f6nnen uns also helfen, durch eine drohende Rezession zu kommen.<\/p>\n","protected":false},"author":7675,"featured_media":6394,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[944,1,3],"tags":[948,949,951],"class_list":["post-6389","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aktienanalyse","category-allgemein","category-markteinschatzung","tag-alkohol","tag-brauereien","tag-rezession"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.heibel-ticker.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6389","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.heibel-ticker.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.heibel-ticker.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.heibel-ticker.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7675"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.heibel-ticker.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6389"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.heibel-ticker.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6389\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6398,"href":"https:\/\/www.heibel-ticker.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6389\/revisions\/6398"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.heibel-ticker.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6394"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.heibel-ticker.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6389"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.heibel-ticker.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6389"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.heibel-ticker.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6389"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}