{"id":816,"date":"2009-02-17T07:20:00","date_gmt":"2009-02-17T06:20:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.heibel-unplugged.de\/816,aktienanalyse-porsche-unberechenbar\/"},"modified":"2022-02-09T10:15:49","modified_gmt":"2022-02-09T09:15:49","slug":"aktienanalyse-porsche-unberechenbar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.heibel-ticker.de\/blog\/aktienanalyse-porsche-unberechenbar\/","title":{"rendered":"Aktienanalyse: Porsche unberechenbar"},"content":{"rendered":"<p>Hallo Herr Heibel,<br \/>\n<img decoding=\"async\" style=\"max-width: 800px; float: left; margin-top: 10px; margin-bottom: 10px; margin-right: 10px;\" src=\"https:\/\/isht.comdirect.de\/charts\/small.ewf.chart?hist=5y&amp;sSym=PAH3.ETR\" alt=\"\" title=\"\"><br \/>\nmir ist zum Thema Porsche gerade eine Frage in den Kopf geschossen. Ich meine wir haben die Bilanzdaten noch nicht, wobei ich nicht mal wei\u00df, ob daraus \u00fcberhaupt alles ersichtlich ist, was n\u00f6tig w\u00e4re.\u00a0 Aber unabh\u00e4ngig davon, frage ich mich gerade, warum man nicht einfach ausrechnet, was der VW\/Kursanteil bei Porsches Gewinn ist. Ich habe mir das gerade so gedacht.<\/p>\n<p>Sie meinten es g\u00e4be 8.3Mrd Gewinn und ohne die Finanzgesch\u00e4fte werden\u00a0 daraus 1.4 Mrd Gewinn. Nun wissen wir bereits, dass Porsche mehr als\u00a0 50% an VW h\u00e4lt, daher mindestens 150Mio Stammaktien haben muss. Daher\u00a0 ergibt sich f\u00fcr mich der einfache 3-Satz:<\/p>\n<p>8.3Mrd. &#8211; 1,4Mrd.<br \/>\n&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212; = 46\u20ac<br \/>\n150 Mio<\/p>\n<p>Also, unter der Annahme, dass die Zahlen ungef\u00e4hr stimmen, hat Porsche\u00a0 je Aktie dann 46\u20ac &#8222;erwirtschaftet&#8220; oder gewonnen, wie auch immer.\u00a0 Jedenfalls, wenn ich jetzt den Kurs vom Bilanzstichtag nehme und die\u00a0 46\u20ac abziehe, habe ich doch ungef\u00e4hr den durchschnittlichen Kaufkurs\u00a0 der Porscheanteile.<\/p>\n<p>Per 31.12.08,\u00a0\u00a0\u00a0 250\u20ac-46\u20ac macht 204\u20ac durchschnittlich. Wenn ich\u00a0 jetzt noch auf dieser Basis das KGV ausrechne 204\u20ac\/5.15\u20ac (Gewinn\/ Aktie 09) komme ich auf von KGV ca. 40 f\u00fcr 2009, was f\u00fcr ein\u00a0 Autobauer im Schnitt 4 mal zu hoch bewertet ist, in Krisenzeiten\u00a0 sicherlich noch viel mehr. Damit ist doch absehbar, was Porsche noch\u00a0 bevor steht. Nun wei\u00df ich nicht genau, wie man solche Finanzanlagen\u00a0 bewertet bzw. bilanziert, vielleicht muss oder hat Porsche ja garnicht\u00a0 alle Gewinne ausgewiesen und lieber etwas zur\u00fcckgestellt, habe mir die\u00a0 Zahlen auch nicht angeguckt. Mir ging es nur um die Rechnung, weil so\u00a0 m\u00fcsste es doch gehen oder?<\/p>\n<p>Lg aus M\u00fcnchen, Alexander<\/p>\n<p>ANTWORT:<br \/>\nja, ich kann Ihre Rechnung nachvollziehen. Es fehlt mir jedoch jegliche Info \u00fcber die Stammaktien von Porsche und deren Wert, um eine Prognose zu wagen. In den vergangenen Jahren hat Porsche die gesamte Finanzwelt und alle B\u00f6rsianer an der Nase herumgef\u00fchrt &#8211; zun\u00e4chst zu deren Vorteil, nun zum Nachteil. In meinen Augen ist diese Aktie derzeit zu intransparent um darin zu investieren. {weiter[40|9]}<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hallo Herr Heibel, mir ist zum Thema Porsche gerade eine Frage in den Kopf geschossen. 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