{"id":9738,"date":"2026-10-13T11:26:59","date_gmt":"2026-10-13T09:26:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.heibel-ticker.de\/blog\/?p=9738"},"modified":"2026-10-13T11:26:59","modified_gmt":"2026-10-13T09:26:59","slug":"linde-aktie-zinswette-zinsen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.heibel-ticker.de\/blog\/linde-aktie-zinswette-zinsen\/","title":{"rendered":"Linde ist eine Zinswette \u2013 steigende Zinsen dr\u00fccken den Kurs"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Linde (WKN A3D7VW, ISIN IE000S9YS762) ist eine Zinswette: Ob sich ein Investment in die Aktie lohnt, entscheidet das Zinsniveau. Die Aktie steht am 02.10.2026 bei 469 USD, nach einem Allzeithoch von 548 USD im Juli. Die Rendite zehnj\u00e4hriger US-Staatsanleihen stieg am 07.10.2026 \u00fcber 5,35 % und erreichte damit den h\u00f6chsten Stand seit 2002 (<a href=\"https:\/\/www.forbes.com\/sites\/garthfriesen\/2026\/10\/07\/why-the-10-year-treasury-yield-just-hit-a-24-year-high\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Forbes, 07.10.2026<\/a>), die Rendite zehnj\u00e4hriger Bundesanleihen erreichte Anfang Oktober 2026 zeitweise 3,65 %, den h\u00f6chsten Stand seit Juni 2009 (<a href=\"https:\/\/ms-aktuell.de\/welt\/us-renditen-fed-01-10-2026\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">ms-aktuell, 01.10.2026<\/a>). Mitglieder des <a href=\"https:\/\/www.heibel-ticker.de\/member\/offer\">Heibel-Ticker PLUS<\/a> haben sich Linde f\u00fcr die Wunschanalyse gew\u00fcnscht. Wir hatten Linde schon <a href=\"https:\/\/www.heibel-ticker.de\/updates\/linde\">zweimal im Heibel-Ticker Depot<\/a>: Anfang 2021 mit +17 % und Anfang 2025 mit +6 %.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ob sich Linde lohnt, entscheidet der Zins: F\u00e4llt er, steigt die Bewertung<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Privatanleger bekommen mit Linde einen Marktf\u00fchrer. In den vergangenen 10 Jahren verdienten Anleger mit Linde inklusive Dividende durchschnittlich 16,5 % pro Jahr. Das Gewinnwachstum liegt bei 9 bis 10 %, und die Aktienr\u00fcckk\u00e4ufe erh\u00f6hen den Gewinn je Aktie allein um 3 bis 4 % pro Jahr. G\u00fcnstig war die Aktie dabei noch nie zu haben: Qualit\u00e4t hat ihren Preis, das EV\/EBITDA liegt bei 16.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Drei Zinsf\u00e4lle entscheiden \u00fcber den Ertrag: weiter steigend, hoch bleibend oder fallend<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Welche Rendite daraus entsteht, h\u00e4ngt vom Zins ab. Ich unterscheide drei F\u00e4lle. Steigen die Zinsen weiter, erwarte ich weiteren Druck auf die Aktie. Verharrt das Zinsniveau auf hohem Niveau, rechne ich mit gestrichenen Investitionen, langsamerem Umsatzwachstum und \u00fcberproportional steigenden Gewinnen. Fallen die Zinsen, rechne ich mit einer steigenden Bewertung. Ich halte in den Wochen nach dem 02.10.2026 zun\u00e4chst r\u00fcckl\u00e4ufige Zinsen f\u00fcr gut m\u00f6glich, und das n\u00fctzt der Linde-Aktie. Bewiesen ist damit nicht, dass das Zinshoch hinter uns liegt: Die globale Verschuldung ufert aus, Kriege f\u00fchren zu weiteren Schuldenausweitungen, und das Inflationsgespenst l\u00e4sst sich erfahrungsgem\u00e4\u00df nur schwer wieder einfangen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Linde ist weder Dividendentitel noch disruptiver Titel, sondern eher eine Spekulation<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Meine Einordnung: Trotz der langj\u00e4hrig stabilen Entwicklung ist Linde weder Dividendentitel noch disruptiver Titel, sondern eher eine Spekulation. Im <a href=\"https:\/\/www.heibel-ticker.de\/portfolio\">Heibel-Ticker Portfolio<\/a> bietet Linde eine Position mit sehr niedriger Korrelation: Mit keinem einzigen Portfoliotitel liegt sie \u00fcber 0,27 (TJX), im Gesamtportfolio geht sie gegen Null, weil wir das Zinsrisiko vor dieser Marktphase reduziert hatten. Die Frage lautet nun, ob es an der Zeit ist, wieder mehr Zinsabh\u00e4ngigkeit ins Depot zu holen. Wenn ja, ist Linde ein guter Kandidat.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Zins, Marge, Bewertung und Aussch\u00fcttung sind die vier Punkte, auf die es bei Linde ankommt<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n\n<li><strong>Zins:<\/strong> Ein Prozentpunkt mehr Zins kostet 100 USD je Aktie, bei 469 USD am 02.10.2026 sind das 20 %.<\/li>\n\n\n<li><strong>Marge:<\/strong> Lincare dr\u00fcckt die Gewinnmarge erstmals seit vielen Jahren, und die Helium-Knappheit normalisiert sich erst Anfang 2027.<\/li>\n\n\n<li><strong>Bewertung:<\/strong> Das EV\/EBITDA liegt bei 16, zeitweise stand es bei 18 oder 19. Der Umsatz w\u00e4chst nur unterproportional, das hohe Gewinnwachstum entsteht durch Aktienr\u00fcckk\u00e4ufe.<\/li>\n\n\n<li><strong>Aussch\u00fcttung:<\/strong> Die Dividendenrendite betr\u00e4gt 1,3 %. Als Dividendenstar qualifiziert sich Linde damit nicht.<\/li>\n\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Lange Vertr\u00e4ge und hohe Investitionen machen Linde zinsempfindlich<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Linde zerlegt Luft in Sauerstoff, Stickstoff und Argon, erzeugt Wasserstoff und Kohlendioxid aus Erdgas und vertreibt Helium und andere Edelgase (<a href=\"https:\/\/assets.linde.com\/-\/media\/global\/corporate\/corporate\/documents\/investors\/full-year-financial-reports\/2025-directors-report-and-financial-statement.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Linde plc, Directors&#8216; Report 2025, Abschnitt \u201ePrincipal Activities\u201c, S. 3<\/a>). Gase lassen sich wirtschaftlich nur \u00fcber kurze Strecken bewegen, deshalb betreibt Linde ein dichtes Netz aus 450 Luftzerlegern, Abf\u00fcllwerken, 150 Wasserstoffanlagen und Tanklagern. Gro\u00dfabnehmer wie Stahlwerke, Raffinerien und Chipfabriken bekommen eine Anlage auf ihr Gel\u00e4nde gestellt oder werden per Pipeline versorgt. Diese On-Site-Vertr\u00e4ge laufen 15 bis 20 Jahre, enthalten Mindestabnahmen und reichen Energiekosten durch. Mehr als ein Drittel des Gasumsatzes entsteht auf diese Weise.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Modell verlangt hohe Investitionen. \u00dcber die H\u00e4lfte des Cashflows investiert Linde umgehend wieder, teils zur Gesch\u00e4ftsausweitung, teils zum Ersatz alter Anlagen. Bei j\u00e4hrlichen Investitionen von fast 6 Mrd. USD belasten die Ausgaben zuerst, w\u00e4hrend die k\u00fcnftig erwarteten Gewinne mit dem h\u00f6heren Zins abdiskontiert werden. Die Bewertung nach der DCF-Methode (Discounted Cashflow, mit den Standardeinstellungen von Damodaran) zeigt: Ein Zinsanstieg um 1 Prozentpunkt verringert den rechnerischen Marktwert um 100 USD je Aktie, bei 469 USD sind das 20 %.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dazu kommt ein zweiter Effekt. Steigen die Finanzierungskosten, fallen die Investitionen niedriger aus, und das Umsatzwachstum von 5 bis 7 % l\u00e4sst sich langfristig nicht halten. Die Aktie verliert damit doppelt: durch die abdiskontierten Ertr\u00e4ge in der DCF-Rechnung und durch das langsamere Wachstum. Beide Faktoren wirken Stand 02.10.2026.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Marktf\u00fchrer mit Netzwerkeffekt: Linde w\u00e4chst im Gewinn je Aktie schneller als die Wettbewerber<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Air Liquide, Air Products und Linde beliefern \u00fcber die H\u00e4lfte des Weltmarktes. Mit der japanischen Nippon Sanso und der privaten Messer Group aus Bad Soden im Taunus decken f\u00fcnf Unternehmen 80 % des Welthandels ab. Industriegase sind ein regionales Gesch\u00e4ft, und wer in einer Region vertreten ist, sichert sich mit seinem Netzwerk gegen neue Wettbewerber ab. Linde profitiert als Weltmarktf\u00fchrer st\u00e4rker von diesem Netzwerkeffekt: Der Gewinn je Aktie wuchs in den vergangenen 30 Jahren j\u00e4hrlich um durchschnittlich 11 %, bei den Wettbewerbern waren es durchschnittlich 7 %. Air Products hat sich mit zu schneller Expansion und zu vielen Gro\u00dfprojekten ohne ausreichende Abnahmevertr\u00e4ge \u00fcbernommen und muss Stand 02.10.2026 zur\u00fcckrudern und abschreiben.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Das zweite Quartal 2026 best\u00e4tigt das Wachstum, doch Lincare dr\u00fcckt erstmals die Marge<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Zahlen des zweiten Quartals 2026 best\u00e4tigen das Wachstum. Der Umsatz stieg um 9 %, davon 2 Prozentpunkte durch h\u00f6here Preise und 2 Prozentpunkte durch h\u00f6here Mengen (<a href=\"https:\/\/www.sec.gov\/Archives\/edgar\/data\/0001707925\/000165495426007052\/lin_ex991.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Linde-Quartalsmeldung vom 31.07.2026<\/a>). Der Gewinn legte um 10 % zu. Im Bereich Elektronik sorgten neue Chipfabriken f\u00fcr einen Umsatzsprung von 18 %. Belastend wirkt das Gesch\u00e4ft von Lincare, dem US-Anbieter von medizinischen Heimbeatmungs- und Sauerstofftherapieger\u00e4ten: Die Lohnkosten steigen, w\u00e4hrend die US-Krankenkassen niedrigere Erstattungss\u00e4tze zahlen. Erstmals seit vielen Jahren gab die Gewinnmarge von Linde nach, die Aktie fiel im Anschluss um 6 %. Berichten zufolge sondiert Linde den Verkauf von Teilen von Lincare.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Z\u00f6lle und Sanktionen ber\u00fchren Linde nicht, die Helium-Knappheit kostet Marge<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zollstreit und China-Sanktionen ber\u00fchren Linde nicht, denn das Unternehmen wirtschaftet stets \u201elocal for local\u201c: Die regionale Nachfrage wird regional bedient, produziert wird beim Abnehmer, sodass weder Z\u00f6lle noch Exportbeschr\u00e4nkungen st\u00f6ren. S\u00e4mtliche Anlagenbauvertr\u00e4ge in Russland sind gek\u00fcndigt, R\u00fcckstellungen sind gebildet, und vor Schiedsgerichten in Hongkong und Stockholm l\u00e4uft Stand 02.10.2026 die Klage.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Iran-Krieg und die Sperrung der Stra\u00dfe von Hormus <a href=\"https:\/\/www.exiger.com\/perspectives\/iran-war-disrupts-one-third-of-global-helium-supply\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">haben zu einer Helium-Knappheit gef\u00fchrt<\/a>, der Heliumpreis verdoppelte sich binnen weniger Wochen. Helium k\u00fchlt die supraleitenden Magnetspulen in der Magnetresonanztomografie (MRT) auf etwa \u2212269 \u00b0C und ist in der Chipfertigung nicht zu ersetzen. Linde glich die Knappheit mit eigenen Lagern und dem globalen Netzwerk aus und gibt an, s\u00e4mtliche Lieferverpflichtungen erf\u00fcllt zu haben. Der Preisanstieg wird jedoch zu einem gro\u00dfen Teil durch h\u00f6here Transportkosten aufgezehrt, und erst Anfang 2027 ist mit einer Normalisierung zu rechnen. Der hohe \u00d6lpreis erh\u00f6ht die Energiekosten der Abnehmer. Linde reicht diese Kosten durch, doch die Industrieabnehmer leiden, und die Industrieproduktion sinkt. Die Raumfahrt w\u00e4chst als Gesch\u00e4ftsfeld, ist aber kein Kurstreiber: <a href=\"https:\/\/news.constructconnect.com\/linde-breaks-ground-on-100m-air-separation-plant-to-power-spacex-in-brownsville-tx\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">F\u00fcr SpaceX baute Linde f\u00fcr 100 Mio. USD eine eigene Anlage in Brownsville<\/a>, bei j\u00e4hrlichen Investitionen von fast 6 Mrd. USD ist das ein Tropfen im Tank.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">R\u00fcckk\u00e4ufe tragen den Gewinn je Aktie, die Dividendenrendite bleibt niedrig<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Linde erwirtschaftet 13,5 Mrd. USD Gewinn (EBITDA) und wird mit einem Unternehmenswert von 216 Mrd. USD bewertet. Das Gewinnwachstum liegt bei 9 bis 10 %. 2025 kaufte Linde Aktien im Wert von 7,4 Mrd. USD zur\u00fcck, f\u00fcr 2026 ist derselbe Betrag geplant. Insgesamt verschwinden damit 7 % der ausstehenden Aktien vom Markt. Linde erh\u00f6ht die Dividende seit 30 Jahren jedes Jahr, meist um 5 bis 7 %, und sch\u00fcttet rund 45 % des Gewinns aus. Auf den Kurs vom 02.10.2026 gerechnet ergibt das ab dem Jahr 2040 eine Dividendenrendite von 2,5 %.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die vollst\u00e4ndige Wunschanalyse steht in der <a href=\"https:\/\/www.heibel-ticker.de\/heibel_tickers\/2449\">Heibel-Ticker-Ausgabe 26\/40 vom 02.10.2026<\/a>. Zur Zinslage: <a href=\"https:\/\/www.heibel-ticker.de\/blog\/kevin-warsh-fed-zinsen-zinserhoehung\/\">Kevin Warsh: Markt f\u00fcrchtet Zinserh\u00f6hung \u2013 Heibel nicht<\/a>. Zur Bewertung: Im <a href=\"https:\/\/www.heibel-ticker.de\/blog\/linde-ueberzeugt-mit-soliden-q3-zahlen-doch-vorsichtiger-ausblick-belastet-die-aktie\/\">Beitrag zu den Linde-Zahlen des dritten Quartals 2024<\/a> aus dem November 2024 steht das EV\/EBITDA bei 23, der Ausblick sieht ein Gewinnwachstum je Aktie von 8 bis 10 %. Stand 02.10.2026 liegt das EV\/EBITDA bei 16, das Gewinnwachstum bei 9 bis 10 %: Bei vergleichbarem Wachstum ist die Bewertung gesunken.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Quellen und Stand:<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.heibel-ticker.de\/heibel_tickers\/2449\">Heibel-Ticker PLUS Ausgabe 26\/40 vom 02.10.2026<\/a>; Quartalszahlen: <a href=\"https:\/\/www.sec.gov\/Archives\/edgar\/data\/0001707925\/000165495426007052\/lin_ex991.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Linde-Quartalsmeldung vom 31.07.2026<\/a>; Renditen: <a href=\"https:\/\/www.forbes.com\/sites\/garthfriesen\/2026\/10\/07\/why-the-10-year-treasury-yield-just-hit-a-24-year-high\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Forbes, 07.10.2026<\/a> (USA) und <a href=\"https:\/\/ms-aktuell.de\/welt\/us-renditen-fed-01-10-2026\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">ms-aktuell, 01.10.2026<\/a> (Deutschland); Bewertung 2024: <a href=\"https:\/\/www.heibel-ticker.de\/blog\/linde-ueberzeugt-mit-soliden-q3-zahlen-doch-vorsichtiger-ausblick-belastet-die-aktie\/\">Heibel-Unplugged, November 2024<\/a>; WKN und ISIN: <a href=\"https:\/\/www.finanzen.net\/aktien\/linde-aktie\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">finanzen.net<\/a>; Helium: <a href=\"https:\/\/www.exiger.com\/perspectives\/iran-war-disrupts-one-third-of-global-helium-supply\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Exiger, 16.03.2026<\/a>; SpaceX-Anlage: <a href=\"https:\/\/news.constructconnect.com\/linde-breaks-ground-on-100m-air-separation-plant-to-power-spacex-in-brownsville-tx\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">ConstructConnect, 13.08.2025<\/a>; Gesch\u00e4ftsmodell: <a href=\"https:\/\/assets.linde.com\/-\/media\/global\/corporate\/corporate\/documents\/investors\/full-year-financial-reports\/2025-directors-report-and-financial-statement.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Linde plc, Directors&#8216; Report 2025<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Autor: <a href=\"https:\/\/www.heibel-ticker.de\/autor\">Stephan Heibel<\/a>, Chefredakteur und Herausgeber des Heibel-Ticker B\u00f6rsenbriefs.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Linde ist eine Zinswette: Ob sich ein Investment in die Aktie lohnt, entscheidet das Zinsniveau. Steigen die Zinsen weiter, bleibt die Aktie unter Druck. Verharren sie auf hohem Niveau, steigen die Gewinne \u00fcberproportional, fallen sie, steigt die Bewertung. Dem Zinsrisiko stehen 16,5 % Rendite pro Jahr inklusive Dividende in 10 Jahren, ein Gewinnwachstum von 9 bis 10 % und Aktienr\u00fcckk\u00e4ufe von 7,4 Mrd. USD gegen\u00fcber, die den Gewinn je Aktie um 3 bis 4 % pro Jahr erh\u00f6hen. Der Grund liegt im Gesch\u00e4ftsmodell: On-Site-Vertr\u00e4ge mit 15 bis 20 Jahren Laufzeit und Investitionen von fast 6 Mrd. USD pro Jahr. In der DCF-Rechnung nach Damodaran kostet ein Prozentpunkt mehr Zins 100 USD je Aktie, bei 469 USD am 02.10.2026 sind das 20 %. Hinzu kommen die Marge unter Lincare, ein EV\/EBITDA von 16 und eine Dividendenrendite von 1,3 %.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":9737,"comment_status":"closed","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[944,1130],"tags":[],"class_list":["post-9738","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aktienanalyse","category-wunschanalyse"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.heibel-ticker.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9738","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.heibel-ticker.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.heibel-ticker.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.heibel-ticker.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.heibel-ticker.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9738"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.heibel-ticker.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9738\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9739,"href":"https:\/\/www.heibel-ticker.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9738\/revisions\/9739"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.heibel-ticker.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/9737"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.heibel-ticker.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9738"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.heibel-ticker.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9738"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.heibel-ticker.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9738"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}