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09.03.2018:



H E I B E L - T I C K E R    S T A N D A R D

F I N A N Z I N F O R M A T I O N E N

- Einfach einen Tick besser -



DEUTSCHE BIBLIOTHEK : ISSN 1862-5428

13. Jahrgang - Ausgabe 10 (09.03.2018)
Erscheinungsweise: wöchentlich Freitag/Samstag



I N H A L T

01.Info-Kicker: Korrektur abgebarbeitet
02.So tickt die Börse: Umgekehrte Beweislast
 - Wochenperformance der wichtigsten Indizes
03.Sentiment: Abkühlung erfolgt erneut rasant schnell
 -
04.Ausblick: Komponenten der Bodenbildung
05.Update beobachteter Werte
 Volatilität gut für Handelsumsatz
06.Übersicht HT-Portfolio
07.Disclaimer / Haftungsausschluss und Risikohinweise
08.An-/Ab-/Ummeldung



01. Info-Kicker: Korrektur abgebarbeitet

Liebe Börsenfreunde,

Die Bodenbildung schreitet voran. Im heutigen Heibel-Ticker habe ich nochmals die Importzölle der USA näher unter die Lupe genommen. Ja, Deutschland ist einer derjenigen, die am meisten darunter leiden werden. In Kapitel 02 zeige ich Ihnen auch warum. Zudem habe ich Ihnen die Dividendenrenditen der DAX-Unternehmen aufgelistet.

Die Stimmung hat sich wieder deutlich erholt. Nachdem wir vor einer Woche Angst und Panik gemessen haben, stehen die Chancen nun gut für einen nachhaltigen Boden. Die Details dazu lesen Sie in Kapitel 03.

Nicht nur die Tech-Branche hat den Boden gebildet, sondern seit Donnerstag gibt es eine ganze Reihe weiterer Unternehmen, die ihre Februar-Tiefs hinter sich lassen.

Wie immer gibt es wichtige Updates in Kapitel 05 sowie eine ÜBersicht zu unseren Portfoliowerten in Kapitel 06.

Die PDF-Version dieser Ausgabe steht Ihnen ab sofort im Archiv sowie unter dem folgenden Link zur Verfügung: http://www.heibel-ticker.de/downloads/hts180311.pdf

Nun wünsche ich eine anregende Lektüre,

take share, Ihr
Börsenschreibel

Stephan Heibel

Chefredakteur und
Herausgeber des
Heibel-Ticker




02. So tickt die Börse: Umgekehrte Beweislast

"Ich würde nicht wollen, dass mein Sohn in einem Panzer sitzt, der aus chinesischem Stahl gebaut wurde", sagt John Ferriola, CEO von Nucor, eins der beiden großen US-Stahlunternehmen, die von dem 25% Stahlzoll am meisten profitieren.

US-Präsident Donald Trump bedient sich dieses Arguments, um die Importzölle für Stahl und Aluminium an den weltweit anerkannten Regeln der Welthandelsorganisation vorbei zu erlassen und behauptet, die Unterstützung des heimischen Stahls und Aluminiums sei eine Frage der nationalen Sicherheit.

Zu Recht schreien intellektuelle Diplomaten weltweit auf und verurteilen diesen Schachzug als Provokation. Trumps bislang treuester Wirtschaftsberater Gary Cohen schmeißt sogar das Handtuch, weil er diesen Winkelzug nicht mittragen kann. Cohen ist ein durch und durch integrer Mainstraem-Manager mit exzellenten Kontakten zur Wallstreet. Die hemdsärmelige Rotzbengel-Art von Trump in seinem Verantwortungsbereich kann er nicht mitgehen.

Vermutlich wird Trump sich nun einen neuen Berater an die Seite holen, der deutlich radikaler unterwegs ist, als es Cohen war. Kein Wunder, dass die US-Finanzmärkte nach der Nachricht über den Ausstieg Cohens erst einmal deutlich in die Knie gingen.

Doch letztlich tut Trump genau das, wofür er gewählt wurde: Es hat Importzölle auf Stahl und Aluminium versprochen, nun liefert er. Er hat versprochen, sich nicht vom Establishment aufhalten zu lassen, und mit dem Winkelzug der nationalen Sicherheit ist ihm das nun gelungen. Man kann nicht gut heißen, wenn jemand nicht nach den Regeln spielt, aber im Rahmen der Regeln waren viele Dinge festgefahren und Trump bringt Bewegung in viele festgefahrene Verhandlungen.

Und aus Sicht der US-Amerikaner tut er dies sogar sehr geschickt: Statt jahrelang über die verschlungenen Wege des Stahl- und Aluminiumdumpings zu diskutieren, schafft er Fakten und stellt sich wenige Tage später als großzügiger Gönner vor die Kameras und erklärt sich bereit, im Einzelfall Ausnahmeregelungen zu prüfen. Nun müssen also sämtliche Handelspartner zu ihm wackeln und Gründe vorbringen, warum die Zölle gerade gegen ihr Land nicht gerecht sind.

Kanada und Mexico, die beiden größten Stahllieferanten, haben schon durch die Blume zu verstehen bekommen, dass sie vermutlich eine Ausnahmeregelung erhalten werden ... aufgrund der nationalen Sicherheit.

Autobauer gehören zu den Hauptabnehmern von Stahl, das hatte ich Ihnen Mitte der Woche im Update aufgezeigt. Ford beispielsweise hatte in den ersten Tagen nach dem Amtsantritt mehrere Krisengespräche mit Trump. Ford war dabei, in Mexiko ein großes Werk zu bauen und Trump hatte öffentlich klar gemacht, dass er solche Arbeitsplätze in den USA halten möchte. Trump drohte sogar ziemlich unverblümt mit Zöllen aus Autoimporten aus Mexiko. So unglaublich es klingen mag, Fords CEO Jim Hackett ist eingeknickt, strich die Investitionspläne für Mexiko (1,5 Mrd. USD) und baute das Werk in Michigan für 700 Mio. USD aus.

Zur gleichen Zeit, also vor rund anderthalb Jahren, investierten Daimler und BMW in neue Werke in Mexiko. Auch an Daimler und BMW schickte Trump deutliche Warnungen, sie sollten lieber in den USA investieren. Doch die deutschen Autobauer ließen sich nicht abschrecken.

Für Sigmar Gabriel oder Heiko Maaß wird es ein Gang nach Canossa, wenn sie zu Trump reisen müssen, um über die Zölle zu reden. Trump wird ihnen die Stahl- und Aluminium-Dumpingpreise in Mexiko vor Augen führen (ich habe die Kette am Dienstag im Update beschrieben) und erklären, dass die in Mexiko aus seiner Sicht zu Unrecht so günstig gebauten Autos beim Import in die USA diesen ungerechten Vorteil bezahlen müssen. Ich fürchte also, in Sachen Ausnahmeregelung für die Stahl- und Aluminiumbranche aus Deutschland wird es bei Trump nichts zu holen geben.

Trump spielt mit dem Feuer und wenn sich Deutschland bzw. Europa dagegen wehren wird, dass chinesischer Billigstahl künftig über die Türkei in Deutschland landet, muss sich die Welthandelsorganisation ziemlich zügig über Gegenmaßnahmen einig werden. Solange angemessene Maßnahmen ergriffen werden, ist das kein Handelskrieg, sondern nichts weiter als eine weltweite Gegenmaßnahme gegen Stahldumping aus China ... und das wird einen weltweit höheren Stahlpreis zur Folge haben.

Ich sehe das als einen weiteren Grund dafür, sich von Automobilaktien fern zu halten. Egal ob BMW, Daimler oder VW, ein Produktionskostenanstieg um 100 Euro je Mittelklassewagen wird sich negativ auf die Gewinnentwicklung auswirken. Doch das wird auch Fiat und Renault treffen, genau wie auch Ford und General Motors.

Doch es laufen auch noch andere Dinge gegen die Autobauer: Der Ölpreis steigt wieder und damit wird das Benzin - vom Diesel will ich gar nicht sprechen - teurer. Der Kostenvorteil gegenüber dem Elektrofahrzeug wird kleiner, ganz zu schweigen vom Imagenachteil der Verbrennungsmotoren gegenüber dem emissionsfreien Elektromobil.

Der Autoabsatz in Deutschland ist zwar im Jahr 2017 noch angestiegen, doch für 2018 rechnet der VDA mit einem Rückgang um 2%. Auch in den USA geht der Absatz im laufenden Jahr allen Erwartungen zufolge zurück, man spricht dort bereits vom "peak auto sales". In den Industrieländern ist die maximale Sättigung mit Fahrzeugen erreicht, so die "peak auto sales" Theorie.

Als Ursache für diese Entwicklung wird das Verhalten der jungen Generation angeführt: Immer mehr junge Leute setzen auf Car Sharing und haben gar kein eigenes Auto mehr. Und wenn das autonome Fahren um sich greift, werden viele nicht einmal mehr selber fahren müssen. Als Vorläufer davon gibt es schon heute immer mehr junge Leute, die gar keinen Führerschein mehr machen. Das Auto könnte zum Auslaufmodell werden.

Autonom fahrende Autos werden in der Zukunft unsere Städte bevölkern. Doch weil diese Autos Gemeingut sind und nicht parken müssen, sondern kontinuierlich fahren, werden wesentlich weniger Autos gebraucht. Das durchschnittliche Auto in Deutschland steht über 90% der Zeit untätig rum.

Da bieten unsere Autobauer günstige Bewertungen und exorbitant hohe Dividenden, doch das könnte eine Value-Falle sein, wie man an der Börse sagt: die Bewertung ist nur deswegen günstig, weil die Gewinn- und Dividendenschätzungen zu hoch sind. Wenn die Tendenz bei der Gewinnentwicklung gen Süden zeigt, wird auch das aktuelle Bewertungsniveau als zu hoch betrachtet werden.

Daimler bietet 5,4% Dividendenrendite, BMW 4,7% und VW 2,3%. Renault zahlt 4,3%, Ford 5,6& und GM 4,0%. So schön das auch aussehen mag, ich würde vielleicht noch die aktuelle Dividendensaison mitnehmen, dann aber für die nächsten Jahre erst einmal abwarten, wer aus der Revolution am Automarkt als Sieger hervorgeht. Wir haben in unserem Heibel-Ticker Portfolio unsere Wette gemacht. Zusätzlich halte ich auch den chinesischen Autobauer Geely für sehr aussichtsreich, da er in China der führende Anbieter von Elektroautos ist.

Zum Abschluss: Ich habe mir interessehalber die Dividendenrenditen der DAX-Unternehmen angeschaut. Hier die entsprechende Tabelle, sortiert nach Dividendenrendite. Es handelt sich um die für das Geschäftsjahr 2017 erwarteten Dividendenausschüttungen, die im Frühjahr 2018 nach Genehmigung der jeweiligen Hauptversammlungen ausgeschüttet werden sollen.


Dax 30Div.KursRenditeHV
RWE 1,50 € 17,73 € 8,5%26.4
ProSiebenSat1 1,93 € 28,65 € 6,7%11.5
Daimler 3,65 € 67,59 € 5,4%5.4
Deutsche Telekom 0,65 € 13,17 € 4,9%17.5
BMW 4,00 € 84,39 € 4,7%17.5
Münchener Rück 8,60 € 184,30 € 4,7%26.4
Allianz 8,00 € 189,06 € 4,2%9.5
Linde 7,00 € 187,70 € 3,7%9.5
BASF 3,10 € 84,19 € 3,7%4.5
Eon 0,30 € 8,45 € 3,6%9.5
Siemens 3,70 € 105,32 € 3,5%31.1
Vonovia 1,32 € 38,83 € 3,4%9.5
Deutsche Post 1,15 € 37,36 € 3,1%24.4
Bayer 2,80 € 97,48 € 2,9%25.5
Lufthansa 0,73 € 27,56 € 2,6%8.5
HeidelbergCement 2,06 € 82,74 € 2,5%9.5
Volkswagen Vz. 3,56 € 155,50 € 2,3%9.5
Deutsche Börse 2,45 € 109,70 € 2,2%16.5
Continental 4,50 € 218,30 € 2,1%27.4
Henkel Vz. 1,79 € 111,85 € 1,6%9.4
Merck 1,25 € 78,70 € 1,6%27.4
FMC 1,01 € 65,58 € 1,5%17.5
SAP 1,32 € 87,98 € 1,5%17.5
Adidas 2,47 € 174,10 € 1,4%9.5
Infineon 0,25 € 23,35 € 1,1%22.2
Fresenius 0,72 € 84,64 € 0,9%18.5
Deutsche Bank 0,11 € 13,02 € 0,8%24.5
Beiersdorf 0,70 € 89,10 € 0,8%19.4
ThyssenKrupp 0,15 € 21,81 € 0,7%19.1
Commerzbank - € 12,28 € 0,0%2.5







Schauen wir nun einmal, wie sich die wichtigsten Indizes im Wochenvergleich entwickelt haben. Ich habe heute die Schlusskurse von Freitag Abend verwendet, statt wie sonst die von Donnerstag.

WOCHENPERFORMANCE DER WICHTIGSTEN INDIZES


INDIZES9.3.18Woche ΔΣ '18 Δ
Dow Jones25.291 2,8%1,9%
DAX12.347 1,3%-4,4%
Nikkei21.469 -1,2%-5,7%
Shanghai A 3.464 1,0%0,0%
Euro/US-Dollar1,230,3%2,6%
Euro/Yen131,500,9%-2,6%
10-Jahres-US-Anleihe2,89%0,090,47
Umlaufrendite Dt0,44%0,020,16
Feinunze Gold$1.323 0,5%1,5%
Fass Brent Öl$65,25 2,6%-2,0%
Kupfer6.829 -1,8%-4,6%
Baltic Dry Shipping1.197 0,1%-12,4%
Bitcoin8.891 -19,2%-36,0%



So wie die Ankündigung der Importzölle die Finanzmärkte in den Abgrund gestürzt hat, so hat die Ankündigung der Ausnahmeregelungen nun für eine entsprechende Gegenbewegung gesorgt. Dow Jones und auch der DAX sind entsprechend kräftig angestiegen. Japans Nikkei hingegen noch nicht, immerhin ist Japan einer der größten Stahllieferanten der USA.

Auch das Zinsniveau in den USA sowie in Europa steigt. Gestern hat Mario Draghi die neueste Zinsentscheidung der EZB veröffentlicht. Der Satz, die Anleihekäufe bei Bedarf auch wieder zu vergrößern (aktuell noch 30 Mrd. EUR/Monat), ist aus der Erklärung weggefallen und wird von Zinspropheten als Einstieg in den Ausstieg gefeiert. Somit rechnen nun viele Marktteilnehmer mit einem Ende der Anleihekäufe zum September des laufenden Jahres und mit einem ersten Zinsschritt im Jahr 2019.

Der Ölpreis ist kräftig angestiegen (+2,6%). Ich gehe davon aus, dass dieser Anstieg im Rahmen der Markterholung erfolgt ist, doch viel Luft nach oben gebe ich dem Ölpreis aktuell nicht mehr.

Der Bitcoin ist eingebrochen (-19%). Weltweit befassen sich immer mehr Behörden mit der Kryptowährung und erlassen Einschränkungen und Vorgaben. Das belastet diese junge, digitale Währung.

Schauen wir nun einmal, wie sich die Stimmung unter den Anlegern entwickelt hat:




03. Sentiment: Abkühlung erfolgt erneut rasant schnell

Ja, der Boden hat gehalten: Mustergültig hat der DAX die Korrekturtiefs vom Anfang Februar vor einer Woche erneut besucht, aber nicht unterschritten. Wer sich in den Februar-Wochen ein paar schöne Aktien ausgesucht hatte, der konnte nun zu Schnäppchenpreisen zuschlagen. Inzwischen steht der DAX wieder um 3,8% über dem Tief vom Freitag der Vorwoche.

Diese Erholung betrachten 18% (+15%) der Umfrageteilnehmer bereits wieder als Aufwärtsimpuls im DAX, mit 43% (+28%) gehen die meisten jedoch von einer Seitwärtsbewegung aus. Nur noch 20% (-44%) fühlen sich in einem Abwärtsimpuls.

Für 52% (+30%) kommt die Erholung wie erwartet, 9% (+2%) wollen sogar darauf spekuliert haben. Immerhin 30% (+4%) unserer Umfrageteilnehmer geben an, dass ihre Erwartungen sich kaum erfüllt haben und nur noch 9% (-35%) wurden auf dem falschen Fuß erwischt.

Sowohl das Sentiment der Anleger als auch die Selbstzufriedenheit hat sich damit innerhalb weniger Tage wieder normalisiert.

Für den DAX in drei Monaten erwarten nur noch 24% (-3%) einen Aufwärtsimpuls, hingegen fürchten 22% (+1%) einen Abwärtsimpuls. Mit 36% (+2%) erwarten die meisten eine Seitwärtsbewegung. Der Zukunftsoptimismus ist gegenläufig zur Börsenentwicklung zurückgegangen.

Dennoch wollen weiterhin 27% der Anleger Aktienpositionen ausbauen, nur 12% (-3%) wollen verkaufen. Mit 61% (+3%) ist das Lager derer, die in den kommenden zwei Wochen vorerst abwarten wollen, am größten.

Das Euwax-Sentiment der Privatanleger hat sich deutlich abgekühlt und notiert nun erstmals seit vielen Wochen wieder im neutralen Bereich. Seit November letzten Jahres haben Privatanleger durchgängig überwiegend auf steigende Kurse gewettet.

Institutionelle Anleger hingegen, die sich über die Eurex absichern, gehen derzeit wieder verstärkt Long-Geschäfte ein, spekulieren also auf steigende Kurse.

Der technische Angst und Gier Index des S&P 500 zeigt mit einem Wert von 24% weiterhin extreme Angst an, was bullisch zu werten ist.

Institutionelle US-Anleger haben ihre Investitionsquote von 81% auf 72% zurückgefahren. Und auch die Bulle/Bär-Quote der US-Privatanleger ist mit einem Wert von -2 erstmals seit November letzten Jahres negativ, sprich: die Bären haben die Oberhand.

Sentimentdaten

Kaufempfehlungen der Privatanleger
Samsung Electronics, ProSiebenSat.1, Siemens, ElringKlinger

Verkaufsempfehlungen der Privatanleger
Krones, Samsung Biologics, Lafargeholcim, Zumtobel, Vossloh

Die Sentiment-Daten wurden in Zusammenarbeit mit Sharewise
erstellt:
http://www.sharewise.com?heibel

Ich habe den Eindruck, die Stimmung in den USA entwickelt sich anders als bei uns in Deutschland. In den USA erkenne ich eine gesunde Abarbeitung der vielen Wochen mit extrem bullischer Stimmung. Es kommt mir vor, als sei in den USA infolge der Steuersenkungen durch Trump ein Höhenflug erfolgt, der insbesondere die Stimmung der Anleger aus jeder bekannten Skala hinaus in optimistischste Bullenextreme schoss.

Diese Feierlaune wird in diesen Tagen abgebaut. Anfang Februar konnte aufgrund des von mir unterstellten vollautomatischen Crashs die Stimmung der Anleger dem rasant schnellen Ausverkauf gar nicht schnell genug von Euphorie in Panik folgen. Mit dem nun erfolgten zweiten Ausverkauf konnte die Stimmung jedoch mitgenommen werden und aus Zuversicht wurde Panik, so dass die Sentiment-Indikatoren, die als Kontraindikator dienen, durchaus ein Ende der Korrektur erhoffen lassen.

Ganz anders sieht es jedoch in Deutschland und beim DAX aus. Hier ist man sich fast schon zu sicher, dass wir es nur mit einer Zwischenkorrektur im Rahmen der übergeordneten Rallye zu tun haben und viele Anleger griffen in den vergangenen Tagen bei günstigen Kursen zu. Entsprechend fühlen sie sich nun durch die gestiegenen Kurse bestätigt und so haben die Stimmungswerte in den vergangenen Wochen rasant schnell von einem Extrem ins andere gewechselt.

Die Panik, die ich vor einer Woche festgestellt hatte, ist sehr schnell wieder verflogen und nun scheinen viele Anleger auf eine anhaltende Gegenbewegung zu spekulieren, gleichzeitig sinkt jedoch der Zukunftsoptimismus. Damit gibt es für den DAX nicht mehr so viel Luft nach oben, denn zumindest die einheimischen Anleger sind schon investiert und warten nur darauf, Gewinne mitzunehmen.

Ein Impuls zu weiter steigenden Kursen müsste also aus dem Ausland kommen, doch das ist nach den jüngsten Entwicklungen in Sachen Importzölle der USA kaum zu erwarten. Die Exportnation Nummer eins würde unter weltweiten protektionistischen Maßnahmen mit am stärksten leiden.










04. Ausblick: Komponenten der Bodenbildung

Der Ausblick bleibt den zahlenden Abonnenten des Heibel-Ticker PLUS vorbehalten. Bitte haben Sie Verständnis dafür, aber ohne eine kleine Einnahmequelle kann ich diesen Dienst nicht aufrecht erhalten.

Hier im Heibel-Ticker Standard erhalten Sie überwiegend vergangenheitsbezogene Erklärungen von mir. Detaillierte Analysen und Einschätzungen über die künftige Börsenentwicklung gibt es nur im kostenpflichtigen Heibel-Ticker PLUS. Das Angebot für die zahlenden Abonnenten des Heibel-Ticker PLUS baue ich kontinuierlich weiter aus und komme dabei insbesondere den Wünschen meiner Kunden nach. Inzwischen bietet das Heibel-Ticker PLUS Abonnement folgende Zusätze:

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- täglich aktuelle Einschätzungen zu den Meldungen, die unsere offenen Positionen betreffen

- einen Chart für jede offene Position, um die Kurssituation schneller zu erfassen

- die Möglichkeit, nur die 10 neuesten Kommentare zu den offenen Positionen anzeigen zu lassen.

- Sie können sich aus den empfohlenen Werten Ihr eigenes Musterportfolio zusammenstellen, um gezielter und schneller die für Sie relevanten Neuigkeiten zu sehen.

Weiterhin erhalten meine Kunden eine übersichtliche Tabelle über alle offenen Positionen mit der jeweiligen Wochenperformance sowie Performance seit Empfehlung und mit einer Übersicht über die anstehenden Aktivitäten wie Stopp Loss nachziehen oder verkaufen bzw. kaufen.

Für die besonders aktiven Anleger unter Ihnen biete ich an, die unterwöchigen Updates direkt per E-Mail an Sie zu senden und ich benachrichtige Sie im Falle von Aktionsempfehlungen (Kauf oder Verkauf) direkt per SMS auf Ihr Handy. Dabei handelt es sich um einen Zusatzdienst (Express!), den ich mit 6,25 € pro Monat berechne. Keine Angst, sämtliche Updates befinden sich natürlich dann auch nochmals in der Freitagsausgabe für die normalen PLUS-Kunden.

Den Reaktionen meiner Kunden entnehme ich, dass der Heibel-Ticker PLUS die Bedürfnisse von Anlegern gezielt und verständlich sowie fundiert und erfolgreich befriedigt. Schauen Sie sich das neue Angebot einmal mit einem Schnupperangebot (6 Wochen zu 20 €) an. Es würde mich freuen, wenn ich Sie als neuen Abonnenten gewinnen kann.

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05. Update beobachteter Werte

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In Deutschland gibt es kaum einen anderen, der die Hintergründe der Aktienmärkte so messerscharf von dem täglichen Medienrummel trennen kann, wie der Autor des Heibel-Tickers Stephan Heibel.

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06. Übersicht HT-Portfolio

Bitte beachten Sie auch den Kundenbereich auf meiner Internetseite unter www.heibel-ticker.de. Dort finden Sie aktuelle Charts mit meinen jeweils aktualisierten Einschätzungen.

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Im Wochenverlauf habe ich zu mehreren Titeln Anmerkungen im Kundenbereich der Webseiten verfasst.

Die tabellarische Übersicht bleibt den zahlenden Abonnenten des Heibel-Ticker PLUS vorbehalten.

Die dritte Spalte zeigt die Schlusskurse von Donnerstagabend. Unter „Woche“ steht die Veränderung im Vergleich zur Vorwoche. Unter „2014“ steht das Ergebnis der Position seit Jahresbeginn bzw. seit Aufnahme ins Portfolio. Unter „Anteil“ finden Sie den Anteil der jeweiligen Position am Gesamtdepot.

Unter ! steht zur Information meine Grundtendenz:
Kbei Gelegenheit Kaufen, 
NKNachkaufen 
HHalten, 
Vbei Gelegenheit Verkaufen, 
TVTeilverkauf, also nicht die ganze Position 
VLVerkaufslimit, bei überschreiten eines bestimmten Kurses sollte verkauft werden 
SLStopp Loss, bei Unterschreiten eines bestimmten Kurses sollte verkauft werden 
TSTrailing Stopp, wie SL, nur dass das Limit kontinuierlich nachgezogen wird 



Die „Gelegenheit“ zum Kaufen oder Verkaufen wird sodann kurzfristig von mir per Update an Sie bekanntgegeben.

Ich habe diese Spalte „!" insbesondere für neue Kunden vorgesehen, die zu einem späteren Zeitpunkt wissen wollen, ob ich die Position noch zukaufen würde, wenn ich beispielsweise darin nicht schon voll investiert wäre. Zukaufen würde ich jeweils jedoch niemals zu Höchstkursen, sondern stets nur nach kurzfristigen Kursrückschlägen von mindestens 5-7%.

Kauffolge: Je spekulativer, desto aggressiver würde ich kaufen und verkaufen. Derzeit verwende ich die folgenden Schritte:

Value Positionen in drei Schritten aufbauen: 25%-25%-50%,

Spekulative und alternative Positionen in zwei Schrittenaufbauen: 50%-50%,

Tradingpositionen ganz oder gar nicht: 100%.

Stopp Loss Limits, Verkaufslimits und ähnliche Aktionsmarken verwalte ich aktiv in meinem System und ändere ich unter der Woche mehrfach, fast täglich. Eine Veröffentlichung der entsprechenden Limits ist in der Regel nicht sinnvoll, allenfalls Stopp Loss Marken werde ich bisweilen im Text bekanntgeben.

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Eine erfolgreiche Börsenwoche,
take share

Stephan Heibel
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07. Disclaimer / Haftungsausschluss und Risikohinweise

Wer un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen nachmacht oder verfälscht oder nachgemachte oder verfälschte un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen in Umlauf setzt, wird mit Lust-, manchmal auch mit Erkenntnisgewinn belohnt; und wenn alles gut geht, fällt davon sogar etwas für Sie ab. (frei nach Robert Gernhardt)

Wir recherchieren sorgfältig und richten uns selber nach unseren Anlageideen. Für unsere eigenen Transaktionen befolgen wir Compliance Regeln, die auf unsere eigene Initiative von der BaFin abgesegnet wurden. Dennoch müssen wir jegliche Regressansprüche ausschließen, die aus der Verwendung der Inhalte des Heibel-Tickers entstehen könnten.

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Die Verwendung der Inhalte dieses Heibel-Tickers erfolgt auf eigene Gefahr. Die Geldanlage an der Börse beinhaltet das Risiko enormer Verluste bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals.

Quellen:
Kurse: Deutsche Kurse von comdirect.de, Goldbarren & Münzen von proaurum.de, US-Kurse von finance.yahoo.com. Alle Kurse sind Schlusskurse vom Donnerstag sofern nichts Gegenteiliges vermerkt ist.
Bilanzdaten: Comdirect, Yahoo! Finance sowie Geschäftsberichte der Unternehmen
Informationsquellen: dpa-AFX, Aktiencheck, Yahoo! Finance, TheStreet.com, IR-Abteilung der betreffenden Unternehmen



08. An-/Ab-/Ummeldung

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