Heibel-Ticker PLUS 18/24 - Portugal wird Weltmeister

» zurück zur Übersicht

15.06.2018:



H E I B E L - T I C K E R    P L U S

F I N A N Z I N F O R M A T I O N E N

- Einfach einen Tick besser -



DEUTSCHE BIBLIOTHEK : ISSN 1862-5436

13. Jahrgang - Ausgabe 24 (15.06.2018)
Erscheinungsweise: wöchentlich Freitag/Samstag



I N H A L T

01.Info-Kicker: Portugal wird Weltmeister
02.So tickt die Börse: Draghi begeistert die Märkte
 - Trump kriegt seinen Willen und lässt Übernahme zu
 - Handelsstreit
 - Supermario verspricht weiter niedrige Zinsen, Fed beschleunigt
 - Wochenperformance der wichtigsten Indizes
03.Sentiment: Feierlaune in Deutschland, gefährliche Signale aus den USA
 -
04.Ausblick: Politik dominiert die Aktienbörse
 - Handelsstreit USA - China
 - Flüchtlingsstreit
 - Handelsstreit USA - Deutschland
 - Konjunktur
 - Unternehmen
 - Fazit
05.Parallelen Fußball-WM und Politik
 - : Portugal wird Weltmeister
06.You are fired!: The Apprentice Methodik
 - G7-Treffen:
 - Handelsstreit mit China
 - Handelsstreit mit der EU / Deutschland
 - Nordkorea
 - Fazit: Chaos
07.Update beobachteter Werte: bet-at-home, Meyer Burger, Cameco, Visa, Tesla Motors
 - bet-at-home: Nachkaufen, doppelten Tiefschlag nutzen
 - Meyer Burger: Ausgestoppt, Position auflösen über 0,86 EUR
 - Cameco: Neues, hohes Niveau wird gehalten
 - Visa: Verkaufen über 115 EUR, Cash generieren
 - Tesla Motors: Tesla Teilverkauf über 308 EUR
08.Übersicht HT-Portfolio
09.Disclaimer / Haftungsausschluss und Risikohinweise
10.An-/Ab-/Ummeldung



01. Info-Kicker: Portugal wird Weltmeister

Liebe Börsenfreunde,

Der Ball rollt, Russland hat einen gelungenen WM-Start hingelegt und Deutschland wird, wenn wir nicht aufpassen, den WM-Pokal verlieren. Jogi Löw hat in der Vorbereitung ordentlich tiefgestapelt und ich wünsche unserer Mannschaft viel Glück beim Verteidigen des WM-Titels. Doch leider wird Portugal diesmal den Titel holen. Warum das so ist, zeige ich in Kapitel 05. Kleiner Hinweis: Schauen Sie mal auf die EU-Politik, dann wissen Sie, wie die WM laufen wird.

EZB-Chef Mario Draghi hat seinem Spitzenamen "Supermario" wieder einmal alle Ehre gemacht. Er hat das Kaufprogramm für Anleihen nochmals verlängert, wenn auch mit kleinerem Volumen, und durch eine geschickte Verbalakrobatik die erste Zinserhöhung angekündigt und gleichzeitig wieder in Frage gestellt. Wie das geht, lesen Sie in Kapitel 02.

In Kapitel 02 verweise ich zudem auch auf eine Ausgabe von mir von vor zwei Monaten, als ich die Übernahme von Time Warner durch AT&T angekündigt und als Verhandlungserfolg von Donald Trump dargestellt habe. Über die Darstellung der Massenmedien, Trump habe vom Us-Justizministerium eine Klatsche erhalten, kann ich nur lächeln.

Das Sentiment in Deutschland ist stark angesprungen, während gleichzeitig die Zukunftsskepsis steigt. In den USA gibt es Anzeichen, die zur Vorsicht mahnen. Einen Überblick über die Stimmungslage lesen Sie in Kapitel 03.

Im heutigen Ausblick in Kapitel 04 zeige ich kurz auf, dass wir uns bei vielen Streitthemen erst am Anfang der Eskalationsstufen befinden. Es wird erst noch schlimmer werden, bevor der Schmerz nachlässt. Entsprechend haben wir unser Portfolio ein wenig angepasst.

"You are fired" schrie Donald Trump regelmäßig im Rahmen der US-Fernsehserie "The Apprentice - Der Auszubildende" seinen Untergebenen zu. Eine ähnliche Vorgehensweise wendet er nun auch im Weißen Haus mit seinen Ministern an und neuerdings, wenn Sie genau hinschauen, auch bei seinen internationalen Partnern. Eine fragwürdige Strategie, die im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen geht, doch seine politischen Ziele werden immer deutlicher und selbst die "fake news"-Presse kritisiert inzwischen nur noch seine Methoden, nicht mehr seine Ziele. In Kapitel 06 gebe ich ein paar Beispiele für seine Methoden.

Wie immer gibt es eine Reihe von wichtigen Updates in Kapitel 07, wir haben diese Woche einige Umschichtungen vorgenommen. In Kapitel 08 sehen Sie dann eine Übersicht über das aktuelle Heibel-Ticker Portfolio.

Die PDF-Version dieser Ausgabe steht Ihnen ab sofort im Archiv sowie unter dem folgenden Link zur Verfügung: https://www.heibel-ticker.de/downloads/htp180617.pdf

Nun wünsche unserer Mannschaft bei der WM alles Gute, den nötigen Biss und ein Quäntchen Glück und wünsche Ihnen eine anregende Lektüre,

take share, Ihr
Börsenschreibel

Stephan Heibel

Chefredakteur und
Herausgeber des
Heibel-Ticker




02. So tickt die Börse: Draghi begeistert die Märkte

TRUMP KRIEGT SEINEN WILLEN UND LÄSST ÜBERNAHME ZU

"Pech gehabt, Donald Trump! AT&T kauft Time Warner", titeld die ARD Börse. "Schlappe für US-Regierung - AT&T schließt Milliarden-Übernahme von Time Warner ab" behauptet Spiegel Online und "AT&T schluckt Time Warner - Trump-Regierung gibt klein bei" ist bei Focus Money zu lesen. In den USA klingen die Schlagzeilen nicht anders.

Ich rege mich hier im Heibel-Ticker bisweilen über die grenzenlose Inkompetenz der Massenmedien auf. Heute kann ich das sogar beweisen: Schauen Sie sich mal den Heibel-Ticker vom 20.4. an (https://www.heibel-ticker.de/heibel_tickers/1479 -> Kapitel 02).

Ich habe vor zwei Monaten behauptet, dass Donald Trump AT&T gezwungen hat, die chinesische Huawei nicht auf den US-Markt zu holen. AT&T hat die recht weit fortgeschrittenen Verhandlungen im Januar abgebrochen - en Geschenk an Donald Trump. Nun bedankt sich Trump und lässt die ohnehin sinnvolle Übernahme von Time Warner durch AT&T zu.

Heute tun die Massenmedien zum einen so, als sei diese Entscheidung völlig überraschend und zum anderen, als liefe sie gegen den Willen von Trump. Beides ist falsch.

Die Übernahme ist erforderlich, wie der zuständige Richter begründet, weil die FANGs (Facebook, Amazon, Netflix und Google/ Alphabet) im Media-Markt eine Dominanz erreicht haben, denen die Offline-Anbieter nichts mehr entgegenzusetzen haben. Nur intelligente Allianzen werden es den etablierten Unternehmen ermöglichen, den internet-Quasi-Monopolen Paroli zu bieten.

Kein Wunder, dass umgehend Comcast ein Übernahmeangebot für Fox vorgelegt hat. Disney ist bereits an Fox dran. Während bislang Übernahmeschlachten dadurch entschieden wurden, dass man der Kartellbehörde weitreichende Zugeständnisse machen musste, gibt es nunmehr bei der Übernahme von Fox keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken mehr. Der Verweis auf die FANGs reicht, um die Notwendigkeit dieser Übernahme zu begründen.

HANDELSSTREIT

Ich habe mal bei unserer Zollbehörde nachgefragt, wie sich denn die aktuellen Anti-Dumpingzölle der EU auf chinesischen Stahl darstellen. Dazu habe ich eine Tonne von Dokumenten erhalten, die ich nun durchforstet habe. Resultat: Die EU, und damit auch Deutschland, erheben schon seit 2005 Anti-Dumpingzölle auf chinesischen Stahl in Höhe von bspw. 27,4% auf nicht rostenden Stahl. Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.

Ich habe mir auch die Statistiken angeschaut. Im Jahr 2017 hat die EU im Handel mit Gütern mit den USA ein Plus von 119 Mrd. Euro erzielt. Dieser Handelsüberschuss nervt Donald Trump. Dem halten Trump-Gegner entgegen, dass die USA doch im Handel mit Dienstleistungen gigantische Überschüsse erzielen würden, die dem Güterhandel entgegengestellt werden müssten. Hmm, die Statistik weist aber für den Dienstleistungshandel eine ausgeglichene Bilanz zwischen den USA und der EU aus: http://ec.europa.eu/trade/policy/countries-and-regions/countries/united-states/.

Einzige Einschränkung, die ich hier machen muss: Was ist mit den Gewinnen, die von den US-Dienstleistungsunternehmen in Europa erzielt, aber nicht in die USA transferiert werden? Sind das die Milliarden, auf die sich die Kritiker beziehen? Wir werden das Anfang nächsten Jahres erfahren, denn Dank der US-Unternehmenssteuerreform können diese Gewinne nun steuergünstig in die USA geholt werden.

Ein weiteres Beispiel für die Qualität der Recherchefähigkeiten unserer Massenmedien?

Es gibt auch ziemlich detaillierte Listen über den Handel einzelner Produktgruppen zwischen den USA und der EU (http://trade.ec.europa.eu/doclib/docs/2006/september/tradoc_113465.pdf). Im Jahr 2017 haben die USA Waren im Wert von 256 Mrd. Euro an die EU verkauft, den umgekehrten Weg fanden Waren im Wert von 375 Mrd. Euro. Differenz: 119 Mrd. Euro, die hatten wir oben ja schon genannt.

Die größte Einzelposition bei den Differenzen zeigt eine Zeile mit dem Titel "Automotive products": Autos und Autoteile im Wert von 9,7 Mrd. Euro werden von den USA in die EU geschickt, auf dem umgekehrten Weg sind es 47,4 Mrd. Euro. Die Differenz: 37,7 Mrd. Euro Handelsbilanzüberschuss der EU allein im Autosegment.

Unsere Qualitätsmedien behaupten immer wieder, deutsche Autos, die in den USA verkauft werden, würden zu einem großen Teil in den USA selbst produziert. In den USA würde sogar so viel produziert, dass viele in den USA gebauten Autos exportiert werden. Nun, in den Zahlen zwischen den USA und der EU kann ich diese Behauptung nicht belegen. Mag sein, dass BMWs aus den USA nach Mexiko und Südamerika exportiert werden. Doch um das zu beenden, hat BMW gerade eine riesige Fertigung in Mexiko selbst hochgezogen ... obwohl Trump BMW explizit aufgefordert hat, den Bau zu stoppen.

Ein Cadillac, für den General Motors 50.000 USD haben möchte, wird für die Einfuhr in Deutschland mit 10% Einfuhrzoll belegt und muss anschließend noch mit 19% Märchensteuer zurecht kommen. Im Laden steht der Wagen also für 65.450 Euro.

Ein 7er, für den BMW 50.000 Euro haben möchte, wird mit 2,5% Importsteuer belegt. Zusätzlich beträgt die Märchensteuer - je nach Bundesstaat - in New York bspw. 4%, in Kalifornien 7,25%. Je nach Stadt in Kalifornien kann noch eine lokale Umsatzsteuer erhoben werden. Der höchste Gesamtsatz herrscht derzeit in Long Beach mit 10,25%. In Long Beach steht der 7er also für 55.504 Euro im Schaufenster.

Okay, aus Wettbewerbssicht spielt die Märchensteuer keine Rolle. Aber wer Trump kennt, der weiß, dass ihn auch stört, wie viel Steuern in Europa für US-Autos eingesammelt werden, ohne dass davon ein in seinen Augen angemessener Anteil in die Verteidigung fließt.

Ich bleibe also bei meiner Einschätzung: Die Methoden von Donald Trump sind widerwärtig, undiplomatisch und häufig menschenunwürdig - nicht ohne Grund hat sein Wirtschaftsberater Larry Kudlow diese Woche wenige Monate nach Amtsantritt einen Herzinfarkt erlitten. Seine Ziele jedoch entbehren nicht einer gewissen Logik.

SUPERMARIO VERSPRICHT WEITER NIEDRIGE ZINSEN, FED BESCHLEUNIGT

So, nun kommen wir endlich zu den Zinsentscheidungen dieser Woche. Einmal mehr ist Supermario seinem Ruf gerecht geworden. Er hat die Straffung der Geldpolitik hinausgezögert und Zinsanhebungen für die Zukunft angekündigt, aber gleichzeitig wieder für unwahrscheinlich erklärt.

Das Ende der Liquiditätsflutung wurde ja bereits vor einem Jahr eingeläutet, die Aktienmärkte haben empfindlich darauf reagiert. Der Ankauf von Anleihen im Wert von monatlich 80 Mrd. Euro (LTRO) ist inzwischen auf 30 Mrd. Euro zurückgefahren und hätte frühestens Ende September auslaufen können. Die Konjunktur brummt, es gibt genügend Gründe, LTRO Ende September auslaufen zu lassen, doch Mario Draghi verkündete gestern nur eine Reduktion auf 15 Mrd. Euro pro Monat für weitere drei Monate. Aber dann ist Schluss.

Getreu dem Verständnis der EZB bedeutet diese Entscheidung, dass eine erste Zinserhöhung nicht vor dem Sommer 2019 zu erwarten ist, denn nach dem Auslaufen von LTRO sollte zunächst eine Zeitlang abgewartet werden, bis der erste Zinsschritt folgt. Diesen Zeithorizont hat Draghi gestern auch so bestätigt. Bislang waren einige Volkswirte von einer ersten Zinserhöhung bereits im März 2019 ausgegangen, nun bleiben uns die Niedrigzinsen ein wenig länger erhalten.

Der eigentliche Hammer kam dann in Form des Konjunkturausblicks der EZB. Die derzeit guten Konjunkturindikatoren werden als temporär bezeichnet, die Inflation, die im vergangenen Monat von 1,2% auf 1,9% angesprungen ist, wird auf höhere Energie-, Dienstleistungs- und Nahrungsmittelpreise zurückgeführt. Der Energiepreis sei stark angesprungen und werde im kommenden Jahr eher eine bremsende Wirkung entfalten, so das Statement zur Zinsentscheidung. Sprich: Wir haben zwar das Inflationsziel von "unter, aber nahe an 2%" erreicht, aber das sei nur ein Sondereffekt. Ich weiß nicht wie es Ihnen geht, aber mir ist es egal, aus welchem Grund ich wieder mehr Geld an der Tankstelle lasse.

Für das laufende Jahr hat die EZB ihre Wachstumsprognose reduziert.

Mit diesen Handgriffen hat EZB-Chef Mario Draghi die für den Sommer 2019 in Aussicht gestellte erste Zinserhöhung schon wieder in Frage gestellt, denn bis dahin werde die Inflation wieder zurückgehen und auch die Konjunktur entwickele sich schwächer als bislang erwartet.

Fazit: Das Zinsniveau in Europa bleibt bis auf weiteres niedrig.

Einen Tag zuvor hat US-Notenbankchef Jay Powell den Zinsentscheid der Fed bekanntgegeben: Der US-Leitzins wurde um 0,25% auf 1,75-2,00% erhöht. Zudem sei die Arbeitslosigkeit auf einem Rekordtief und das Wirtschaftswachstum gewinne an Dynamik, daher werde man voraussichtlich im laufenden Jahr noch zwei weitere Zinsanhebungen vornehmen.

Damit schlägt die Fed den entgegengesetzten Weg zur EZB ein. Während die EZB eine Normalisierung des Zinsniveaus hinaus zögert, beschleunigt die Fed ihren Zinserhöhungspfad. Bislang war man nämlich überwiegend von nur drei Zinsschritten im laufenden Jahr ausgegangen. Auch für das Jahr 2019 legte Powell die Messlatte ein wenig höher, auch dort werde es gegebenenfalls vier Zinsschritte geben, erwartet wurden bislang auch nur drei.

So erhöht sich das Zinsniveau in den USA während sich das Zinsniveau in der EU, insbesondere in Deutschland, reduziert hat. Vorgestern hat der Bund eine 10 Jahre laufende Bundesanleihe ausgegeben. Die Verzinsung beträgt 0,48%, noch vor einem Monat stand der Zins bei 0,62%.

Der US-Dollar wird attraktiver und Kapital strömt in die USA. Die Konjunktursorgen Mario Draghis zogen für den Euro das Gegenteil nach sich, Kapital wurde aus Europa abgezogen. So fiel der Wechselkurs binnen eines Tages von 1,183 auf 1,155 USD/EUR, der größte Tagesverlust seit seit dem Brexit (-2,4%).

Niedrige Zinsen sind gut für die Finanzierung von Investitionen und ein niedriger Wechselkurs ist gut für die deutsche Exportwirtschaft. Kein Wunder also, dass der DAX einen Freudensprung von 12.880 auf 13.164 Punkte machte, +2,2%.

WOCHENPERFORMANCE DER WICHTIGSTEN INDIZES


INDIZES14.6.18Woche ΔΣ '18 Δ
Dow Jones25.201 -0,1%1,5%
DAX13.107 2,3%1,5%
Nikkei22.739 -0,4%-0,1%
Shanghai A 3.188 -2,1%-7,9%
Euro/US-Dollar1,16-1,5%-3,0%
Euro/Yen128,51-0,9%-4,8%
10-Jahres-US-Anleihe2,95%0,020,53
Umlaufrendite Dt0,32%0,000,04
Feinunze Gold$1.304 0,5%0,1%
Fass Brent Öl$76,05 -1,2%14,2%
Kupfer7.201 0,8%0,6%
Baltic Dry Shipping1.433 2,7%4,9%
Bitcoin6.617 -13,7%-52,4%



Im Wochenvergleich ist der Euro um 1,5% gefallen und der DAX im Umkehrschluss um 2,3% angesprungen. Der positive Ausgang des Treffens zwischen Trump und Kim Jong-un hat sich nicht auf die Aktienmärkte übertragen, stattdessen fürchtet man den beschleunigten Zinsanhebungspfad der US-Notenbank. Alle anderen Aktienmärkte außerhalb Europas haben die Woche Verluste erlitten.

Das Zinsniveau in den USA steigt langsam weiter an, während die Entscheidung von Draghi die Umlaufrendite nochmals hat sinken lassen.

Der Ölpreis ist weiterhin leicht rückläufig.

Schauen wir uns nun einmal die Entwicklung des Sentiments unter den Anlegern an.




03. Sentiment: Feierlaune in Deutschland, gefährliche Signale aus den USA

Die Rallye im DAX um 2,3% hat die Laune der Anleger beflügelt, auch wenn zum Wochenschluss ein paar Punkte der Rallye aus Sorgen um den sich wieder anheizenden Handelsstreit zwischen China und den USA abgegeben wurden.

Inzwischen sehen 31% (+25%) der Anleger in der aktuellen Bewegung des DAX einen Aufwärtsimpuls. Weitere 20% (+11%) betrachten die aktuellen Kurse über 13.000 Punkten als Topbildung. Auf der anderen Seite bleiben 42% (-8%) skeptisch und sehen die Kursgewinne nur als Pendelbewegung in einer übergeordneten Seitwärtsbewegung. Die Niedergeschlagenheit der Vorwoche ist damit in kürzester Zeit in Feierlaune umgeschwungen.

Und das wollen 51% (+13%) zum größten Teil so erwartet haben, weitere 11% (+6%) geben an, vor einer Woche bereits darauf spekuliert zu haben. Nur noch 28% (-10%) sehen ihre Erwartungen kaum erfüllt und weitere 10% (-10%) wurden auf dem falschen Fuß erwischt. Die Verunsicherung der Anleger von vor einer Woche ist damit verflogen.

Die Bodenbildung ist damit abgeschlossen, meinen unsere Umfrageteilnehmer. Nur noch 4% (-8%) erwarten für den DAX erst in drei Monaten eine Bodenbildung. Stattdessen gehen nun 34% (+3%) von einem erneuten Abwärtsimpuls aus, weitere 8% (+3%) erwarten eine Topbildung. Anhaltend steigende Kurse erwarten weiterhin 21%, weitere 32% (+2%) gehen von einer Seitwärtsbewegung aus. Der Zukunftsoptimismus verharrt damit auf ziemlich niedrigem Niveau.

Entsprechend wollen auch nur 19% (+1%) in den kommenden zwei Wochen Aktien zukaufen, 22% (+4%) hingegen wollen verkaufen. Mit 59% (-5%) wollen die meisten erst einmal abwarten. Die Investitionsbereitschaft ist damit so niedrig wie zuletzt vor einem Jahr, als das Weiße Haus im Chaos zu versinken drohte.

Das Euwax-Sentiment ist in den vergangenen Tagen ein wenig gefallen (-2,7), Privatanleger sind offensichtlich wieder stärker Absicherungspositionen eingegangen. Institutionelle hingegen, die sich über die Eurex absichern, haben ein Put/Call-Verhältnis von 1,3 erzeugt, kaufen also mehr Calls als im Schnitt der vergangenen 12 Monate (1,5). Auch in den USA sichern sich institutionelle Anleger wieder stärker ab, das Put/Call-Verhältnis der Chicagoer Börse CBOE zeigt mit 0,89 eine moderate Absicherungsneigung an.

Der technische Angst und Gier Index des S&P 500 zeigt mit 59% eine neutrale Verfassung auf, hingegen wurde beim Short Range Oscillator des S&P 500 kurzfristig eine überkaufte Situation erzeugt. Für die US-Märkte ist also zumindest auf Sicht von wenigen Tagen Vorsicht geboten.

Die Investitionsquote der US-Profis ist auf 104% angesprungen und erreicht damit ein Niveau, das wir zuletzt im vergangenen Herbst gesehen haben - kurz vor der US-Unternehmenssteuerreform. In Folge der Unternehmenssteuerreform war die Investitionsquote noch weiter angestiegen, doch diesmal wird es schwer, etwas Äquivalentes zu finden, um die Profis zu einer weiteren Erhöhung ihres Engagements zu bewegen. Somit ist auch dieser Indikator derzeit eher ein Warnsignal.

Der Bulle/Bär-Index der US-Privatanleger zeigt mit 23% deutlich mehr Bullen. Auch hier haben wir ein Niveau erreicht, das nur noch durch eine äquivalente Meldung zur US-Unternehmenssteuerreform vom vergangenen Winter weiter nach oben gebracht werden kann.

Sentimentdaten



Wir haben diese Woche ein überraschend lange anhaltendes, niedriges Zinsumfeld in Europa und dadurch einen überraschend niedrigen Wechselkurs für den Euro erhalten. Super, jubeln die deutschen Anleger, und treiben die Aktienmärkte nach oben. Dabei vergessen sie den aufziehenden Handelsstreit mit den USA, oder die aufziehende Regierungskrise um das Thema der Flüchtlingspolitik.

Seit zehn Jahren hält die EZB das Zinsniveau in Europa extrem niedrig und betont seit zehn Jahren gebetsmühlenartig, die Politik solle Strukturänderungen vornehmen, da die Geldpolitik keine Strukturprobleme lösen, sondern der Politik nur ein wenig Zeit zum Lösen verschaffen könne.

An der Flüchtlingspolitik wird uns einmal mehr in diesen Tagen vor Augen geführt, wie gut die EU bei Krisen konstruktive Lösungen finden kann: die Aquaris sucht noch immer einen Hafen für die aufgenommenen Flüchtlinge.

Eine eklatante Stimmungsschieflage kann ich in Deutschland nicht entdecken, die Rallye könnte, wenn am Wochenende Lösungen gefunden werden, weiterlaufen.

Im nächsten Kapitel entwickle ich eine Strategie für die kommenden Wochen.







04. Ausblick: Politik dominiert die Aktienbörse

Ach, schön waren die Zeiten, als man an der Aktienbörse durch die Analyse von Geschäftszahlen zu Einschätzungen kam. Davon sind wir derzeit weit entfernt, heute dominiert das politische Tagesgeschäft die Aktienmarktentwicklung. Schauen wir uns also die wichtigsten Themen an:

HANDELSSTREIT USA - CHINA

Trump wird zum Äußersten gehen. Nicht, weil China nicht ausreichend einlenkt, sondern weil er ein Dealmaker ist und stets das Maximum herausholen möchte. Er wird also meiner Ansicht nach in der letzten Eskalationsstufe ankündigen, dass chinesische Unternehmen in den USA keine Unternehmen mehr kaufen dürfen. Das wird die Aktienmärkte natürlich stark belasten.

FLÜCHTLINGSSTREIT

Angela Merkel verspricht seit Jahren eine europäische Lösung, doch die Vorstellungen gehen zu weit auseinander. Allein durch gutes Zureden lässt sich hier keine Einigung erzielen, also hat die CSU nun - getreu der Strategie von Donald Trump - einfach mal den Druck erhöht. Italien spielt mit und verweigert gleich mal die Aufnahme der Flüchtlinge von einem Rettungsboot, weil die meisten aufgenommenen Flüchtlinge letztlich doch in Italien verbleiben und nicht von den europäischen Partnern abgenommen werden.

Auch bei diesem Thema befinden wir uns also noch lange nicht in der letzten Eskalationsstufe, sondern vermutlich erst am Anfang.

HANDELSSTREIT USA - DEUTSCHLAND

Nun, das habe ich oben ausgeführt: Automobilexporte in die USA sind der Hebel, mit dem Trump die Europäer zur Erhöhung ihrer Verteidigungsetats bewegen möchte. Autozölle werden derzeit von ihm geprüft, ein Ergebnis ist für Ende Juni in Aussicht gestellt worden. Auch hier befinden wir uns noch lange nicht am Ende der Eskalation, sondern erst am Anfang.

KONJUNKTUR

Das ist schwer einzuschätzen: Während in Europa eine Reihe von Strukturreformen dazu führen, dass wir derzeit recht gut wachsen, ist das Wachstum in den USA auf eine ausufernde neue Staatsverschuldung zurückzuführen. Bei uns also gesund, drüben auf Sand gebaut. Doch dieses Kreditfinanzierte Wachstum machen uns die Amis nun schon seit Jahrzehnten vor und irgendwie kommen sie da bislang stets mit einem blauen Auge (US-Dollar Abwertung) davon.

Es muss also nicht zwangsläufig in einen Schuldenschnitt der USA führen, was Trump da so tut. Und dass wir in Europa sehr geduldig mit Schulden umgehen können, haben wir in den vergangenen Jahren gezeigt.

UNTERNEHMEN

Trump hat seine Wirtschaft auf den nun tobenden Handelsstreit vorbereitet, indem er die Unternehmenssteuern gesenkt hat. Wenn Unternehmen nun also im Rahmen des Handelsstreits leiden, dann fällt das unter Geben und Nehmen.

In Deutschland haben wir hingegen eine ganze Reihe von stark geschwächten Branchen: Autohersteller, Energieversorger und Banken sind die Buhmänner der Nation, deren Bilanzen sind stark geschunden.

FAZIT

So oder so erwarte ich für die Aktienmärkte einen weiterhin turbulenten Sommer. Kann sein, dass der US-Markt tendenziell leicht besser läuft als der DAX. Für einen Ausbruch der Aktienmärkte zu neuen Allzeithochs sehe ich derzeit jedoch zu viele Probleme, die noch in den Kinderfüßen stecken. Daher habe ich heute unsere Cashquote ein wenig erhöht und schaue mir das Spielchen dadurch etwas gelassener an.



05. Parallelen Fußball-WM und Politik



Portugal wird Weltmeister

Fr, 15. Juni um 08:00 Uhr
Gestern hat die Fußball-WM in Russland begonnen. Für diejenigen, die mir vorwerfen werden, Fußball habe in einem Börsenbrief nichts zu suchen, möchte ich kurz darlegen, wie groß die Parallelen dieser beiden Welten sind.

Genau wie bei der WM sucht auch die EU händeringend nach einem neuen Weltmeister. Die besten Chancen werden Deutschland zugeschrieben, denn Merkel/ Jogi haben den größten Erfahrungsschatz und genießen international einen hervorragenden Ruf. Sie können es sich sogar erlauben, mit Mitgliedern ihrer Mannschaft (Seehofer/ Sandro Wagner, Leroy Sané) auf Konfrontationskurs zu gehen.

Die Mannschaft strotzt vor Erfahrung (Seehofer, Altmaier, von der Leyen, Scholz, Müller/ Neuer, Boateng, Hummels, Gomez, Kroos, Müller), doch junge Wilde, die häufig den Unterschied machen, stehen eher in der zweiten Reihe.

Ganz anders sieht es in Frankreich aus. Griezmann (27) zählt schon fast zum alten Eisen, denn Dembélé (21) und Mbappé (19) wirbeln jede eingespielte Abwehr durcheinander. Mit viel Kreativität treibt Trainer Emmanuel Macron seine Mannschaft nach vorn, mit immer neuen Varianten versucht er, den Status quo, den aktuellen Spielstand, zu ändern. Frankreich wird das größte Überraschungspotential bei der WM/ in der EU zugesprochen.

Ich habe mal nachgeschaut: frühestens im Halbfinale können Deutschland und Frankreich direkt aufeinander treffen. Schauen wir uns also eimal die anderen Länder an: Italien hat sich selber aus dem Rennen geschossen. Die Qualifikation für eine Führungsrolle in der EU/ für die Teilnahme an der WM wurde verpasst. Nun werden kreativ andere Aktionen gefahren, um die anderen zu beschäftigen. Sei es durch die Verweigerung der Aufnahme von Flüchtlingen (Aquarius), sei es durch die Organisation von öffentlichen Versammlungen (Panini-Tauschbörsen). Es wird wichtige Zeit gestohlen. Zeit, die dringend für sinnvolle Dinge benötigt wird.

Spanien hat ein hochqualifiziertes Führungsteam, das ähnlich beständig wie das deutsche Team beste Chancen hat, ohne Gelbe Karte ins Endspiel zu kommen. Kein anderes Land hat in der jüngeren Vergangenheit so viel Erfahrung gesammelt, sei es bei der Bewältigung des Flüchtlingsstroms aus Marokko, seien es die jüngsten internationalen Titel, die das Team geholt hat. Doch jetzt, wo die Endrunde gestartet ist, wird der Chef plötzlich gefeuert (Lopetegui/ Rajoy).

Wer also wird Weltmeister? Werden es die jungen Wilden aus Frankreich schaffen, das Abwehrbollwerk Deutschlands zu durchbrechen?

Vielleicht braucht es eine Überraschung. Ein häufig unterschätzter, eifriger Arbeiter, der nach dem Training noch Überstunden macht und über Jahre stetig immer besser wurde: Portugal hat die EU-Auflagen erfüllt und erfreut sich heute einer anziehenden Wirtschaftskraft. Christiano Ronaldo ist ebenfalls seit vielen Jahren ein Garant für die Zielerfüllung (Tore), wobei er nicht immer eins zu eins umsetzt, was sein Trainer möchte. Die Portugiesen haben einen Weg gefunden, die EU-Vorgaben nur teilweise umzusetzen und zeigen dennoch stetig Verbesserungen in ihrem Haushalt. Manchmal braucht es einfach eine Führungskraft, die das Heft in die Hand, den Ball an den Fuß nimmt und die Sache alleine entscheidet.

Für mich ist daher heute schon klar: Portugal wird Weltmeister.

Zum gestrigen Eröffnungsspiel: Russland hat einmal mehr gezeigt, dass man auf dem Schlachtfeld Ergebnisse liefern kann. Saudi Arabien hingegen beschränkt sich auf die Finanzierung der Kriege. Auf dem Schlachtfeld selbst wirken die Saudis etwas verloren.



06. You are fired!: The Apprentice Methodik

Im Jahr 2004 startete der erfolgreiche Bau-Milliardär Donald Trump die TV-Serie "The Apprentice" - "Der Auszubildende". Eine Reihe von Kandidaten bilden zwei Teams und müssen jede Woche eine Aufgabe lösen. Die Juri entscheidet anschließend, wer die bessere Lösung erarbeitet hat und schmeißt mit den Worten "You're fired" einen Auszubildenden aus dem Verliererteam.

Die Grundzüge dieser Methodik finden sich heute im Regierungsstil des US-Präsidenten wieder. Es ist leicht nachvollziehbar, dass dieser Wettbewerb einen hohen Druck auf die Teilnehmer ausübt. Denn es reicht nicht, eine Aufgabe gut oder gar perfekt zu lösen, sondern man muss sie "besser" lösen als die anderen. Schlafen wird als Schwäche ausgelegt.

Es gehört zur Methodik Trumps, für ein und dieselbe Aufgabe mitunter zwei unterschiedliche Personen zu betreuen. Ich habe im Heibel-Ticker die Personalrochaden Trumps bereits häufiger erläutert: Gary Cohen wird durch Larry Kudlow als Wirtschaftsberater abgelöst, Außenminister Rex Tillerson wird durch Mike Pompeo abgelöst. Stabschef des Weißen Hauses Reince Priebus wurde durch Anthony Scaramucci geschasst. Wie Scaramucci als Henker fungierte, habe ich im Heibel-Ticker vom 17.11.2017 beschrieben (https://www.heibel-ticker.de/heibel_tickers/1422 -> Kapitel 05).

Erstes prominentes Opfer dieses in meinen Augen unmenschlichen Führungsstils ist Wirtschaftsberater Larry Kudlow, der diese Woche mit einem Herzinfarkt ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Doch glauben Sie nicht, dass Trump nun seinen Führungsstil ändert. Er ist es gewohnt, den Druck so lange aufrecht zu erhalten, bis nur ein ein Teilnehmer steht.

Mit dieser Methodik geht er nun auch in die Außenpolitik, erhöht den Druck, lobt Zwischenschritte, um jedoch sogleich die nächste Aufgabe zu stellen. Eine Lösung, die Trump zufriedenstellt, ist in den meisten Konflikten auf absehbare Zeit nicht zu erwarten. So hat er für dieses Wochenende neue Strafzölle auf chinesische Güter angekündigt, dabei sah doch alles nach einer Entspannung im Handelsstreit zwischen den USA und China aus. und so hat er auch die Sanktionen für Nordkorea nicht aufgehoben, obwohl er ja nun mit Kim Jong-un dick befreundet ist. Und so geht er auch mit dem G7-Treffen um. Gehen wir die einzelnen Ereignisse mal durch:

G7-TREFFEN:

Warum provoziert Donald Trump die anderen G7-Teilnehmer so stark, dass diese sich zu abfälligen Bemerkungen in der Öffentlichkeit verleiten lassen (PM von Kanada)? Die G7 haben sich im Kalten Krieg bewährt. Nach dem Fall der Sowjetunion hat man Russland hinzugeholt, doch nun sind die Russen wieder draußen. Trump wird sich überlegen, was derzeit wichtiger ist: Den Graben zwischen Ost und West tiefer zu graben (Russland außen vor lassen), oder aber den Ölpreis senken? Nun, Russland könnte helfen, den Ölpreis zu senken. Was haben die Deutschen zu bieten? Ich habe den Eindruck, Trump erachtet die Zusammensetzung des G7 als überflüssig.

HANDELSSTREIT MIT CHINA

Immer wieder gibt es widersprüchliche Statusberichte zum Handelsstreit mit China. Hier sehen wir die Apprentice-Methode bei der Arbeit. Unterschiedliche Verantwortliche im Trump-Umfeld gehen mit unterschiedlichen Lösungsansätzen an die Öffentlichkeit. Trump wartet ab, welcher Versuch am erfolgsversprechendsten ist. Aktuell erhöht er mal wieder den Druck auf China. China hat nun die Übernahme von NXP durch Qualcomm erlaubt, doch Trump erlässt neue Strafzölle als Antwort. Das zeigt, dass es ihm niemals um einzelne Unternehmen ging.

Geht es Trump um Zölle auf Stahl und Aluminium? Nein. Er möchte den Diebstahl des geistigen Eigentums der USA durch China stoppen und er möchte Investitionen von US-Amerikanern in China ermöglichen. Heute wurden neue Strafzölle angekündigt, aber ich denke, das ist noch nicht der Schlusspunkt dieser Auseinandersetzung. Gemäß seinem Dogma der Reziprozität wird er irgendwann Übernahmen von US-Firmen durch chinesische Firmen kategorisch verbieten. Das wird der Zeitpunkt sein, an dem China ernsthafte Zugeständnisse machen wird.

HANDELSSTREIT MIT DER EU / DEUTSCHLAND

Wir werden Ende Juni Strafzölle auf deutsche Autos bekommen, die in die USA geliefert werden. Vermutlich wird er sich an die 10% halten, die von der EU für US-Autos erhoben werden. Es wird nicht reichen, wenn Europa den Importzoll auf US-Autos von 10% auf 2,5% senkt, Trump wird gleichzeitig auch eine beschleunigte Aufstockung des Verteidigungsetas einfordern.

NORDKOREA

Kim Jong-un und Donald Trump haben beschlossen, Nordkorea zurück in die freie Welt zu holen. Trump hat ohne Not verkündet, die provokativen Manöver vor der nordkoreanischen Küste ab sofort einzustellen, keine Übungen mehr mit Südkorea. "Die Übungen kosten Millionen", sagt Trump. Aber außer der Willenserklärung gibt es nichts handfestes, die Medien zerreißen den Nordkorea-Gipfel als Rückschritt zu längst durchexerzierten Vereinbarungen von vor vielen Jahren, die ebenfalls nicht eingehalten wurden.

Doch so tickt Trump nicht. Für ihn ist es nicht wichtig, an einem geschriebenen Stück Papier festzuhalten, für ihn ist ein gemeinsames Ziel wichtiger. Und das Ziel lautet "Denuklearisierung Nordkoreas". In der Presse wird kritisiert, dass die Formulierung "vollständige, nachprüfbare und unumkehrbare Abrüstung des Nuklearprogramms" nicht Eingang in die Erklärung gefunden hat. Ich halte das für einen vertretbaren Kompromiss, denn über 100 Atomanlagen in Nordkorea können nicht mal eben schnell platt gewalzt werden: Da hängt ein Netzwerk dran, viele Jobs, vertragliche Bindungen und physikalische Erfordernisse. Wissenschaftler stufen die Abrüstung Nordkoreas um ein vielfaches komplexer ein als die Abrüstung im Iran. In Nodkorea würde dies über 10 Jahre in Anspruch nehmen.

Und wer sich die Mühe macht, die in der gemeinsamen Erklärung von Trump und Kim Jong-un aufgeführten Verweise zu lesen, dem wird der Verweis auf die Vereinbarung zwischen Kim Jong-un und Südkoreas Moon Jae-in nicht entgangen sein: die Panmunjom Erklärung zeichnet einen klaren Weg für eine friedliche koreanische Halbinsel ohne gegenseitige Waffenbedrohung. Die Umsetzung dieser Vereinbarung wird auch Donald Trump vollumfänglich unterstützen.

An irgendeinem Punkt muss man dem geschundenen Verlierer ein Zuckerstückchen zuwerfen, so hat Gorbatschow die Öffnung der Mauer zugelassen und so hat Trump nun die Einstellung der Kriegsmanöver vor Nordkorea verkündet. Mit diesem Erfolg im Rücken kann Kim Jong-un nun sein Volk in die westliche Welt führen. Vergessen Sie nicht, dass Kim Jong-un in seiner Ausbildung einige Zeit in der Schweiz verbracht hat. er weiß sehr gut, wie es in unserer Welt aussieht.

FAZIT: CHAOS

Auch das ist keine Überraschung. Trump hat viele Versprechen gegeben, um als Präsident gewählt zu werden. Um diese Versprechen auch nur teilweise einzulösen, muss er zunächst vorhandene Strukturen zerstören, Chaos schaffen. Genau das tut er.



07. Update beobachteter Werte: bet-at-home, Meyer Burger, Cameco, Visa, Tesla Motors

Bitte beachten Sie auch den Kundenbereich auf meiner Internetseite unter www.heibel-ticker.de -> Portfolio -> 10 neueste Einträge. Dort finden Sie aktuelle Charts mit meinen jeweils aktualisierten Einschätzungen.

==========

Im Wochenverlauf habe ich zu mehreren Titeln Anmerkungen im Kundenbereich der Webseiten verfasst.


bet-at-home
Nachkaufen, doppelten Tiefschlag nutzen

Fr, 15. Juni um 11:34 Uhr
Ich war in den vergangenen Tagen in der Schweiz und habe hautnah miterlebt, wie die Schweizer über ihre neue Glücksspielregelung denken: die Pensionskassen werden damit finanziert. Da ist der Ausgang der Abstimmung wenig überraschend.

Aber eins nach dem anderen: In der Schweiz regte sich Widerstand gegen das Online-Glücksspiel, weil die Schweizer Glücksspielbetreiber 80% ihres Gewinns stets an die Pensionskassen abführen. Eine lukrative Quersubventionierung, die in der Bevölkerung große Zustimmung genießt.

Nun hat man gemerkt, dass es kaum Schweizer Unternehmen Glücksspielbetreiber gibt, die den Weg in das Internet gefunden haben. Dort werden die Gewinne von ausländischen (bspw. Bet-at-Home) Unternehmen erzielt und diese führen natürlich nichts an die Schweizer Pensionskassen ab.

So gab es nun eine Volksabstimmung über dieses Thema und es wurde beschlossen, ausländische Glücksspielanbieter über technische Methoden wie das IP-Blocking von der Schweiz fernzuhalten. Ab Anfang 2019 soll die neue Regelung gelten.

Bet-at-Home erwirtschaften nach Unternehmensangaben "einen einstelligen Prozentsatz des Konzernumsatzes" in der Schweiz. Die einzige veröffentlichte Zahl zu diesem Thema sind 13% Umsatz in den Ländern Finnland, Großbritannien, Irland, Malta, Niederlande, Schweden, Zypern und eben Schweiz zusammen, wobei die Schweiz wohl einen eher größeren Anteil hat.

Es ist also zu befürchten, dass Bet-at-Home im Jahr 2019 einen ordentlichen Umsatz- und Gewinnrückgang erleiden wird. Mit den 2-3% organischem Umsatzwachstum kann das so schnell nicht aufgefangen werden.

Die zweite Meldung, die Bet-at-Home belastet, war, dass die Aktie per 18. Juni aus dem SDAX fliegt. Fonds werden also Bet-at-Home verkaufen, um ihr Portfolio entsprechend anzupassen. Für die Zukunft, so die Befürchtung, könnte die Aktie von Bet-at-Home eine nur noch untergeordnete Rolle bei institutionellen Anbietern spielen.

Doch das ist falsch: der SDAX wird zum 24. September von 50 auf 70 Werte vergrößert. Bet-at-Home wurde von Hello Fresh, einem schnell wachsenden Unternehmen, überholt und flog deshalb nun raus. Wenn ab September jedoch 20 weitere Titel in den SDAX kommen, gehe ich davon aus, dass Bet-at-Home wieder dabei sein wird. Ab dem 18. Juni wird die Deutsche Börse eine Liste der 70 zu erwartenden SDAX-Unternehmen veröffentlichen.

Insgesamt ist die Aktie von Bet-at-Home in den vergangenen Wochen um 30% eingebrochen. Der erste Rückschlag war nur optisch, da sie dem Abzug der ausgeschütteten Dividende entsprach (52 Mio. EUR). Doch die Meldung über den SDAX-Ausschluss sowie dann über die Schweizer Abstimmung haben den Unternehmenswert nochmals um 134 Mio. Euro reduziert.

Ich gehe davon aus, dass der Ausschluss vom SDAX durch die Wiederaufnahme im September zu einem Non-Event wird, also mittelfristig keine Auswirkung auf Bewertungsniveau oder Geschäftsverlauf hat. Die Dividendenausschüttung ist eine Barmaßnahme, die können wir eins zu eins einrechnen. Damit bleibt ein Verlust der Marktkapitalisierung von 134 Mio. Euro allein aufgrund des zu erwartenden Verlustes von vielleicht 10 Mio. Euro in der Schweiz.

Die Schweiz unterliegt nicht dem EU-Recht, kann sich also einen solchen Alleingang erlauben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dieses Beispiel in Europa Schule macht, da es gegen das EU-Recht verstoßen würde. Doch genau das fürchten derzeit viele Anleger und flüchten daher aus Bet-at-Home. Doch 134 Euro Wertverlust für 10 Mio. Euro Umsatzverlust (nicht Gewinnverlust!) halte ich für maßlos überzogen.

Das Unternehmen ist bemüht, eine saubere Bilanz auszuweisen und strebt gleichzeitig eine konstante Dividendenausschüttung für die Eigentümer an. Die Bilanz gibt es her, dass auch nach dem Verlust des Schweizer Geschäfts weiterhin eine Dividende in Höhe von über 7 Euro ausgeschüttet wird, die Dividendenrendite ist damit weiterhin über 9%.

Damit werte ich den aktuellen Kurs von Bet-at-Home als Schnäppchenkurs, zu dem ich unsere Dividendenposition voll machen würde. Ich würde zu Kursen unter 64 Euro nachkaufen.


Meyer Burger
Ausgestoppt, Position auflösen über 0,86 EUR

Fr, 15. Juni um 11:28 Uhr
Nach meinem Telefonat mit der IR-Abteilung von Meyer Burger hat sich auch der CFO nochmals bei mir gemeldet. Seine Antworten auf meine Fragen bestätigten meine Schlussfolgerungen aus dem Telefonat mit der IR-Abteilung.

Ja, es ist möglich, dass Panasonic die Meyer Burger Technologie irgendwann für die Giga Factory von Tesla einsetzt. Das wäre dann tatsächlich eine Super-Story. Doch wann? Das ist fraglich.

Ja, die Förderdeckelung in China ist negativ. Der CFO führt die Entscheidung darauf zurück, dass in China die Netzparität erreicht wurde (d.h., Solarstrom kostet genauso wenig wie herkömmlich erzeugter Strom). Er verweist darauf, dass in China häufig nach so radikalen Entscheidungen wenige Monate später abfedernde Maßnahmen folgten und spricht von vermutlich kurzfristig negativen Auswirkungen der Förderdeckelung.

Meyer Burger ist als Maschinenbauer der Erste, der die Auswirkungen solcher Entscheidungen zu spüren bekommt, denn als Erstes werden Unternehmen ihre Investitionen kappen. Ich fürchte, es wird eine Weile dauern, bis Anleger wieder Vertrauen in Meyer Burger fassen und die Aktie sich erholen kann.

Gestern hat die Schweizer Börse dann noch Bilanzierungsvorwürfe gegen Meyer Burger erhoben. Das Unternehmen habe ein zugekauftes Unternehmen falsch bilanziert. Meyer Burger hat eine ausführliche Stellungnahme zu den Vorwürfen veröffentlicht, aus denen hervorgeht, dass man vorhandene Interpretationsspielräume genutzt und sich streng innerhalb der vorgegebenen Bilanzierungsrichtlinien bewegt habe.

Ich kann die Argumentation von Meyer Burger nachvollziehen, doch bin ich kein Bilanzbuchhalter und habe mir daher bereits vor vielen Jahren eine Regel auferlegt: Bilanzierungsunregelmäßigkeiten sind ein K.O.-Kriterium für eine Aktie, egal wie gut das Unternehmen seine Praxis begründet. Allein schon die Auseinandersetzung mit der Schweizer Börse wird die Aktie belasten, bis das Problem aus der Welt geschafft ist. Und sollte was an den vorwürfen der Börse gegenüber Meyer Burger dran sein, dann haben wir noch lange nicht das Tief im Kurs gesehen.

Ich hatte bei 0,80 Euro einen Stopp Loss vorgesehen. Je nachdem, an welchem Börsenplatz Sie schauen, wurde gestern bspw. in Frankfurt die 0,80 EUR unterschritten. Grundsätzlich betrachte ich eine solche Stopp Loss Marke nur auf Basis der Tagesschlusskurse, doch die hier aufgeführten negativen Entwicklungen veranlassen mich dazu, die Position aus unserem Portfolio zu schmeißen.

Wir haben Meyer Burger zu 1,16 EUR ins Portfolio geholt und zu 1,08 nachgekauft. Zum Glück haben wir bei 1,76 EUR 57% Gewinn realisiert. Mit dem heutigen Verkauf wird der damals realisierte Gewinn leider aufgezehrt.

Die Aktie steht unter starkem Verkaufsdruck, daher sollten Sie bitte nur limitiert verkaufen. Ich halte ein Verkaufslimit von 0,86 EUR für aussichtsreich.


Cameco
Neues, hohes Niveau wird gehalten

Fr, 15. Juni um 11:27 Uhr
Der Uranpreis kann sich auf seinem neuen Niveau über 23 USD/lb halten. Auch die Aktie von Cameco bleibt über 10 Euro. Neuigkeiten gab es diese Woche nicht. Bitte Stopp Loss bei 9,30 Euro beachten, ansonsten laufen lassen.


Visa
Verkaufen über 115 EUR, Cash generieren

Fr, 15. Juni um 18:28 Uhr
Irgendwie wird mir mulmig vor diesem Wochenende und ich möchte ein wenig Cash für unser Portfolio generieren. Da ich ohnehin Visa in Paypal tauschen wollte, würde ich heute usere Visa-Position verkaufen. Die Aktie steht aktuell bei 116 Euro, ich würde als Limit 115 Euro eingeben.

Wir haben allein in diesem Jahr 21% mit Visa verdient :-).


Tesla Motors
Tesla Teilverkauf über 308 EUR

Fr, 15. Juni um 18:27 Uhr
Tesla hat in den vergangenen Wochen über 30% zugelegt, allein diese Woche kamen 14% hinzu. Unsere Positionsgröße ist dadurch auf 9,6% des Portfolios angeschwollen und ich möchte dies dazu nutzen, um ein wenig Cash zu generieren. Ich stutze die Position auf die gewünschten 7,5% und verkaufe den überschüssigen Teil zu Kursen über 308 Euro.



08. Übersicht HT-Portfolio

Spekulation (≈10%) =3,5%WKN14.6.18Woche ΔΣ '18 ΔAnteil 5x2%!
Cameco88201710,41 €4%32%3,5%C







En Vogue (≈15%) =11,6%WKN14.6.18Woche ΔΣ '18 ΔAnteil 5x3%!
Bank of America85838825,29 €-1%4%3,0%C
WeiboA110V796,08 €8%-1%2,9%B
Meyer BurgerA0YJZX0,85 €-17%-34%0,0%A
Deutsche Bank5140009,66 €0%-34%3,7%C
FinTech GroupFTG11130,45 €-4%-1%2,0%C







Wachstum (≈30%) =24,5%WKN14.6.18Woche ΔΣ '18 ΔAnteil 4x7,5%!
Apple865985164,33 €1%20%4,4%B
FacebookA1JWVX168,23 €6%13%4,0%B
VisaA0NC7B116,00 €2%21%0,0%C
BB BiotechA0NFN357,70 €1%4%7,4%C
TeslaA1CX3T305,59 €14%30%8,7%B







Dividende (≈25%) = 28,6%WKN14.6.18Woche ΔΣ '18 ΔAnteil 3x8%!
Innotec54051016,70 €-1%1%7,1%C
Hawesko60427053,50 €-2%5%2,7%B
FreenetA0Z2ZZ24,49 €0%-9%7,0%A
Bet-at-HomeA0DNAY65,00 €-12%-18%7,7%B







Absicherung (≈20%) =22,7%WKN14.6.18Woche ΔΣ '18 ΔAnteil 3x6,7%!
Goldbarren 100 gr100 gr.3.583,00 €2%4%10,2%A
Südzucker-AnleiheA0E6FU95,50%-1%-5%6,4%B
Nokia-AnleiheA0T9L2104,24%-2%-5%6,0%C





Cashquote
Σ-Portfolio

1%5%9,2%

Heibel-Ticker
GewichtungAnzahl Positionenangestrebte Positionsgröße
PortfolioZielSollIstSollIst
SpekulationEreignis10%3,5%512%
ZyklischTrump15%11,6%543%
WachstumEnkelkinder30%24,5%447,5%
DividendeUrlaub25%28,6%358%
AbsicherungZins & Gold20%22,7%336,7%
Summe
100%90,8%2017


Anmerkungen:
- Die Überschrift über jedem Portfoliobereich in der jeweiligen ersten Spalte (bspw. Absicherung (≈20%) =21,8%) bedeutet: Der beabsichtigte Anteil dieses Portfoliobereichs am Gesamtportfolio beträgt ungefähr 20%. Aktuell beträgt der Anteil 21,8%.
- Die dritte Spalte zeigt die Schlusskurse von Donnerstagabend.
- Unter „Woche” steht die Veränderung im Vergleich zur Vorwoche.
- Unter „Σ 'XX Δ” steht das Ergebnis der Position seit Jahresbeginn bzw. seit Aufnahme ins Portfolio.
- Unter „Anteil” finden Sie den Anteil der jeweiligen Position am Gesamtdepot.

Unter ! steht zur Information meine Grundtendenz:


ATop-Aktie mit günstigem Kurs, 
BKursrücksetzer zum Kaufen nutzen 
CKurssprünge zum Verkaufen nutzen, 
Dbei Gelegenheit Verkaufen, 
ESofort Verkaufen 


Die „Gelegenheit” zum Kaufen oder Verkaufen wird sodann kurzfristig von mir per Update an Sie bekanntgegeben.

Ich habe diese Spalte „!” insbesondere für neue Kunden vorgesehen, die zu einem späteren Zeitpunkt wissen wollen, ob ich die Position noch zukaufen würde, wenn ich beispielsweise darin nicht schon voll investiert wäre. Zukaufen würde ich jeweils jedoch niemals zu Höchstkursen, sondern stets nur nach kurzfristigen Kursrückschlägen von mindestens 5-7%.

Kauffolge: Je spekulativer, desto aggressiver würde ich kaufen und verkaufen. Derzeit verwende ich die folgenden Schritte:
- Dividenden- & Wachstumspositionen in drei Schritten aufbauen: 25%-25%-50%,
- Zyklische Positionen in zwei Schritten aufbauen: 50%-50%,
- Spekulative Positionen ganz oder gar nicht: 100%.

Stopp Loss Limits, Verkaufslimits und ähnliche Aktionsmarken verwalte ich aktiv in meinem System und ändere ich unter der Woche mehrfach, fast täglich. Eine Veröffentlichung der entsprechenden Limits ist in der Regel nicht sinnvoll, allenfalls Stopp Loss Marken für unseren Spekulationen werde ich bisweilen im Text bekanntgeben.

Eine erfolgreiche Börsenwoche,
take share

Stephan Heibel

https://www.heibel-ticker.de


mailto:info/at/heibel-ticker/./de



09. Disclaimer / Haftungsausschluss und Risikohinweise

Wer un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen nachmacht oder verfälscht oder nachgemachte oder verfälschte un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen in Umlauf setzt, wird mit Lust-, manchmal auch mit Erkenntnisgewinn belohnt; und wenn alles gut geht, fällt davon sogar etwas für Sie ab. (frei nach Robert Gernhardt)

Wir recherchieren sorgfältig und richten uns selber nach unseren Anlageideen. Für unsere eigenen Transaktionen befolgen wir Compliance Regeln, die auf unsere eigene Initiative von der BaFin abgesegnet wurden. Dennoch müssen wir jegliche Regressansprüche ausschließen, die aus der Verwendung der Inhalte des Heibel-Tickers entstehen könnten.

Die Inhalte des Heibel-Tickers spiegeln unsere Meinung wider. Sie stellen keine Beratung, schon gar keine Anlageempfehlungen dar.

Die Börse ist ein komplexes Gebilde mit eigenen Regeln. Anlageentscheidungen sollten nur von Anlegern mit entsprechenden Kenntnissen und Erfahrungen vorgenommen werden. Anleger, die kein tiefgreifendes Know-how über die Börse besitzen, sollten unbedingt vor einer Anlageentscheidung die eigene Hausbank oder einen Vermögensverwalter konsultieren.

Die Verwendung der Inhalte dieses Heibel-Tickers erfolgt auf eigene Gefahr. Die Geldanlage an der Börse beinhaltet das Risiko enormer Verluste bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals.

Quellen:
Kurse: Deutsche Kurse von comdirect.de, Goldbarren & Münzen von proaurum.de, US-Kurse von finance.yahoo.com. Alle Kurse sind Schlusskurse vom Donnerstag sofern nichts Gegenteiliges vermerkt ist.
Bilanzdaten: Comdirect, Yahoo! Finance sowie Geschäftsberichte der Unternehmen
Informationsquellen: dpa-AFX, Aktiencheck, Yahoo! Finance, TheStreet.com, IR-Abteilung der betreffenden Unternehmen



10. An-/Ab-/Ummeldung

Ihre eMail Adresse oder Adressdaten ändern Sie bitte mit Ihrer bestehenden eMail Adresse und Ihrem Passwort unter

https://www.heibel-ticker.de

oder senden Sie uns einfach eine entsprechende eMail an:

verwaltung/at/heibel-ticker/./de