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07.12.2018:



H E I B E L - T I C K E R    S T A N D A R D

F I N A N Z I N F O R M A T I O N E N

- Einfach einen Tick besser -



DEUTSCHE BIBLIOTHEK : ISSN 1862-5428

13. Jahrgang - Ausgabe 49 (07.12.2018)
Erscheinungsweise: wöchentlich Freitag/Samstag



I N H A L T

01.Info-Kicker: Von Euphorie bis Panik war alles dabei
02.So tickt die Börse: Knecht Ruprecht wütet auf dem Parkett
 - Blick auf Verlierer der Woche
 - Wochenperformance der wichtigsten Indizes
03.Sentiment: Düstere Stimmung deutet auf baldige Gegenbewegung
 -
04.Ausblick: Ausverkauf an Aktienmärkten erreicht Panik-Niveau
05.Update beobachteter Werte
 Edelmetallpreise steigen
06.Übersicht HT-Portfolio
07.Disclaimer / Haftungsausschluss und Risikohinweise
08.An-/Ab-/Ummeldung



01. Info-Kicker: Von Euphorie bis Panik war alles dabei

Liebe Börsenfreunde,

Die anfängliche Euphorie über die erfolgreichen Verhandlungen zwischen Trump und Xi auf dem G20-Gipfel in Argentinien verflog viel zu schnell, es folgte diese Woche ein heftiger Ausverkauf, der am Nikolaustag sogar für Panik sorgte. Die Hintergründe lesen Sie in Kapitel 02.

Die Stimmung ist so düster wie nie zuvor, ein Hinweis auf eine baldige Gegenbewegung. Doch reicht das für eine Trendwende? Dieser Frage gehe ich in Kapitel 03 nach.

Der heutige Ausblick in Kapitel 04 bleibt kurz, denn die Ereignisse treffen in diesen Tagen so schnell aufeinander ein, dass schon ein Ausblick über dieses Wochenende als mutig bezeichnet werden muss. Ich werde mich nächste Woche wohl wieder mit Updates melden müssen.

Wie immer gibt es einige Updates in Kapitel 05 sowie einen Überblick über unser Portfolio in Kapitel 06.

Die PDF-Version dieser Ausgabe steht Ihnen ab sofort im Archiv sowie unter dem folgenden Link zur Verfügung: http://www.heibel-ticker.de/downloads/hts181209.pdf

Nun wünsche ich eine anregende Lektüre,

take share, Ihr
Börsenschreibel

Stephan Heibel

Chefredakteur und
Herausgeber des
Heibel-Ticker




02. So tickt die Börse: Knecht Ruprecht wütet auf dem Parkett

Die Euphorie über die versöhnlichen Worte zwischen Präsident Trump und Präsident Xi war bereits wenige Minuten nach Börseneröffnung verflogen. Für eine Lösung des Handelsstreits haben sich die beiden auf eine Verhandlungsphase von 90 Tagen geeinigt, während der weitere Strafzölle ausbleiben werden.

Ich habe diese Woche fast täglich Updates geschrieben, werde mich daher hier auf eine kurze Zusammenfassung der Ereignisse beschränken. Trump beauftragte Robert Lighthizer als Chefverhandler mit den Chinesen. Anders als ich zunächst dachte, gehört Lighthizer dem Block der Headline um Peter Navarro und Vizepräsident Mike Pence an. Es ist also zu befürchten, dass die 90 Tage hart verhandelt wird.

Zum besseren Verständnis möchte ich an die Rede von Mike Pence erinnern, die er Anfang Oktober hielt. Ich habe mehrfach darauf hingewiesen. Darin beschuldigt er China nicht nur der unfairen Handelspraktiken, sondern zeichnet ein bedrohliches Szenario von China, das den machtpolitischen Anspruch der USA als Hegemonie unserer Erde in Frage stellt. Es geht den Hardlinern nicht um ein paar Handelsbeschränkungen, sondern um die Sicherung der globalen Vormachtstellung der USA.

Auf der anderen Seite sind Larry Kudrow und Finanzminister Steve Mnuchin, die "lediglich" an besseren Handelsbeziehungen interessiert sind.

Trump setzt sich in die Mitte dieser beiden Lager und schickt mal Vertreter des einen, mal des anderen Lagers vor die Kamera. Je nachdem, welchen Tonfall er gerade nach China senden möchte.

So kamen denn schnell Zweifel an der vereinbarten Frist auf: Wird es reichen, um all die 200 Konfliktpunkte, die diskutiert werden, zu lösen? Oder verschafft Trump mit dieser Frist der heimischen Wirtschaft einfach nur ein wenig Aufschub, um Produktions- und Beschaffungslogistik in andere asiatische Länder zu verlagern?

90 Tage Aufschub bedeuten, dass die befürchteten wirtschaftlichen Einbußen erst 90 Tage später eintreten. Vielleicht zu spät, um die US-Notenbank von weiteren Zinserhöhungen abzuhalten, befürchteten sodann Anleger am Anleihemarkt. Die Rendite der durch den Leitzins beeinflussten kurzläufigen Anleihen sprang nach oben, während die lang laufenden Renditen unverändert niedrig (pessimistisch) blieben.

10-Jahre-US-Rendite
Abbildung 1: 10-Jahre US-Rendite


Die Differenz zwischen der Rendite von langlaufenden Papieren zu kurzlaufenden Papieren wurde immer kleiner.

10-2-Jahre-US-Rendite
Abbildung 2: US-Rendite 10 abzgl. 2 Jahre


Die Rendite für 3 Jahre laufende Staatsanleihen stieg sogar über die Rendite für 5 Jahre laufende Staatsanleihen. Anleger verlangen für kurzfristige Kredite an den Staat also MEHR Zinsen als für länger laufende Kredite. Es ist ein Zeichen de Misstrauens in die kurzfristige Konjunkturentwicklung.

Zu sehen ist diese Entwicklung in der Zinsstrukturkurve (blau), die ihre typische ansteigende Form zwischen 3 und 5 Jahren "invertiert" (umgedreht) hat:

US-Zinsstrukturkurve
Abbildung 3: US-Zinsstrukturkurve


Es ist ein erste Warnsignal. Wenn sich diese Entwicklung fortsetzt und irgendwann sogar die Rendite für 2 Jahre laufende Papiere über die von 10 Jahre laufenden Papieren steigt, dann hat es in den vergangenen 100 Jahren stets binnen 12-18 Monaten eine Rezession gegeben.

Entsprechend gibt es bei vielen institutionellen und auf Algorithmen vertrauenden Anlegern fest verdrahtete Handlungsfolgen für den Fall einer invertierten Zinsstrukturkurve: Das Aktienengagement wird drastisch zurückgefahren. Das haben wir am Dienstag gesehen.

Mittwoch blieben die Börsen aufgrund der Beisetzung des ehemaligen US-Präsidenten George Bush Sr. geschlossen. Der DAX begab sich in eine Warteposition.

Am gestrigen Nikolaustag übernahm Knecht Ruprecht das Ruder: Morgens wurde bekannt, dass bereits am vergangenen Samstag, also während der freundschaftlichen Gespräche zwischen Trump und Xi, in Kanada die Finanzchefin und Tochter des Gründers von Huawei verhaftet wurde. Sie habe Sanktionen gegen Länder wie den Iran nicht befolgt, so der Vorwurf.

Huawei ist einer der größten Telco-Konzerne in China. Die Tochter des Gründers zu verhaften, ist keine Lappalie, es trägt die Handschrift der Hardliner um Trump.

Was für ein Spiel spielt Trump? Spielt er inzwischen den Lieben, der hinter dem Rücken seines Gesprächspartners jedoch die Hardliner mit weitreichenden Befugnissen ausstattet? Good cop, bad cop?

BLICK AUF VERLIERER DER WOCHE

Für uns die wichtigste Frage: Haben wir mit dem gestrigen Rutsch auf 10.800 Punkte eine Panik gesehen, die sämtliche unsicheren Hände aus dem Markt geschwemmt hat? Oder befinden wir uns mitten in einem Bärenmarkt, dessen nächstes Ziel nun bei 10.200 Punkten, vielleicht sogar noch viel tiefer anzusiedeln ist? Hmm, um eine Antwort zu finden, schauen wir uns mal die Unternehmen näher an, deren Aktien diese Woche am heftigsten ausverkauft wurden.

Fresenius SE hat diese Woche 20% abgegeben, die Dialysetochter FMC gab 13% ab. Der Familienbetrieb hat die Prognosen beider Unternehmen gekürzt. Sowohl die Helios-Kliniken als auch das Dialysegeschäft scheint an eine Decke gestoßen zu sein. Das Wachstum lässt nach, weitere Kosteneinsparungen scheinen kaum möglich. Nach anderthalb Erfolgsjahrzehnten könnte nun eine Phase bevorstehen, in der sich der Konzern neue Wachstumsbereiche erschließen muss. Das ist erst einmal teuer.

Es scheint, als ob wir hier eher am Beginn einer Neubewertung des Unternehmens stehen. Doch der Konzernumsatz von 34 Mrd. Euro wird inzwischen mit einer Marktkapitalisierung von 22 Mrd. Euro bewertet. Schlagen wir die 15 Mrd. Euro Schulden drauf, wird das Geschäft mit dem 1,1-fachen Kurs/Umsatz-Verhältnis bewertet. Das ist fair. Für FMC wird das 1,3-fache angesetzt.

Tja, da lässt sich keine eindeutige Aussage ableiten: Das Bewertungsniveau hat Spiel in beide Richtungen.

SGL Carbon hat diese Woche sogar 21% verloren. Die Aktie ist auf das tiefste Niveau seit 2002 gefallen. Die Prognose wurde reduziert, es werde noch ein Jahr länger ein negativer freier Cashflow ausgewiesen, so das Unternehmen gestern. Die Umsatzentwicklung war in den vergangenen Jahren stark rückläufig, aktuell stabilisiert sich der Verlust. Das KGV 2019e steht bei 28. Da ist in meinen Augen auch noch nicht unbedingt ein Bewertungsniveau erreicht, das ich als günstig bezeichnen würde.

Der Wert von Wacker Chemie hat sich dieses Jahr halbiert, allein diese Woche ging es um 13% in den Keller. Als Zulieferer der Solarbranche leidet Wacker Chemie unter dem Richtungswechsel in China, wo die Solarenergie nicht mehr so stark gefördert wird wie zuvor. Bei stabilem Umsatz liegt das KGV bei 13. Das ist fair, aber eben auch noch nicht billig.

Der Ausverkauf diese Woche ging quer durch sämtliche Branchen. Plötzlich werden die Bewertungsmethoden von Wachstum auf Rezession umgestellt, und da werden natürlich deutlich niedrigere Bewertungskennziffern gesucht.

Schauen wir uns nun einmal die Bremsspuren in den wichtigsten Indizes im Wochenvergleich an.

WOCHENPERFORMANCE DER WICHTIGSTEN INDIZES


INDIZES6.12.18Woche ΔΣ '18 Δ
Dow Jones24.948 -1,5%0,5%
DAX10.811 -4,3%-16,3%
Nikkei21.502 -3,8%-5,5%
Shanghai A 2.728 1,5%-21,2%
Euro/US-Dollar1,14-0,1%-5,1%
Euro/Yen128,22-0,8%-5,0%
10-Jahres-US-Anleihe2,88%-0,160,45
Umlaufrendite Dt0,11%-0,07-0,17
Feinunze Gold$1.238 1,1%-5,0%
Fass Brent Öl$59,86 -0,6%-10,1%
Kupfer6.161 -0,6%-13,9%
Baltic Dry Shipping1.339 4,5%-2,0%
Bitcoin3.497 -17,5%-74,8%



Mit einem Minus von 4,3% hat es den DAX am stärksten getroffen. Da spielen wohl Brexit, das italienische Schuldendrama sowie inzwischen auch die Gelben Westen Frankreichs eine wesentliche Rolle bei der besonders kräftigen Abstufung des deutschen Indexes. Der DAX ist inzwischen auf Jahressicht mit -16% im Minus.

Beim Dow Jones ist das Wochenminus moderater mit nur -1,5%. Und auch seit Jahresbeginn sieht es in den USA deutlich besser aus, denn der Dow Jones notiert noch mit 0,5% im Plus.

Interessant ist das Wochenplus in China mit +1,5%. Dort war das Kursplus zum Wochenbeginn so groß, dass es bis zum Ende der Woche trotz kontinuierlich abbröckelnder Notierungen nicht mehr aufgezehrt wurde. Da scheint in China die Zuversicht hinsichtlich einer Lösung des Handelsstreits größer zu sein als in den USA und deutlich größer als im skeptischen Deutschland.

Die Renditen für die Anleihen in den USA als auch in Deutschland sind diese Woche ebenfalls rückläufig gewesen. Der Sichere Hafen der Anleihen wurde gesucht, die Kurse stiegen an und im Gegenzug sinkt die Rendite auf das eingesetzte Kapital. In Deutschland laufen wir wieder auf die 0% zu, in den USA ist die Rendite wieder unter die 3%-Marke gerutscht. Diese Entwicklung ist auch ein Zeichen dafür, dass die Stimmung in der Wirtschaft derzeit eher so gelagert ist, dass man das Geld lieber langfristig beiseite legt, als dass man investiert. Und bei ausbleibenden Investitionen leidet die Wirtschaft. Die investierte Zinsstrukturkurve wird damit zur selbsterfüllenden Prophezeiung, wenn dieser Zustand länger anhält.

Der andere Sichere Hafen, das Gold, legte diese Woche ebenfalls zu (+1,1%).

Die OPEC tagt in Wien. Saudi Arabien, von den USA unter Druck gesetzt, sucht den Schulterschluss mit Russland. Noch ist völlig offen, wie die Tagung ausgehen wird. Entsprechend pendelt der Ölpreis seitwärts.

Der Bitcoin ist inzwischen unter 3.500 USD gesackt. Wurde im gesamten Jahr 2018 die Marke um 6.000 USD als ideale Kaufbasis bezeichnet, so lösen sich diese Erwartungen nun in Luft auf. Es bleibt bei der Aussage: Die Blockchain-Technologie hat Zukunft. Ob der Bitcoin jedoch eine Führungsrolle übernimmt, ist wieder offen.

Schauen wir nun einmal, wie sich die Stimmung unter den Anlegern entwickelt hat.




03. Sentiment: Düstere Stimmung deutet auf baldige Gegenbewegung

Der Kurseinbruch hat deutliche Spuren in der Stimmungsentwicklung unter den Anlegern hinterlassen. Mit dem Ausverkauf auf 10.800 Punkte am gestrigen Nikolaustag kam so etwas wie Panik auf. Schauen wir mal, ob sich Panik auch in unserer Stimmungsumfrage zeigt.

Tatsächlich: denn 74% (+34%) der Umfrageteilnehmer sehen den DAX diese Woche in einem Abwärtsimpuls befindlich. Weitere 19% (-1%) interpretieren die Bewegung als Bodenbildung. Mit einem Wert von -7,2 ist die Stimmung so düster wie ... hmm, in den vergangenen vier Jahren hatten wir noch nie ein so düsteres Stimmungsbild.

Und auch die Verunsicherung unter den Umfrageteilnehmern erreicht wieder Extremwerte. 55% (+41%) der Umfrageteilnehmer wurden von diesem Wochenverlauf völlig überrascht. Weitere 17% (-17%) sehen ihre jeweiligen Erwartungen von vor einer Woche kaum erfüllt. Nur noch 18% (-26%) wollen diesen Ausverkauf mehr oder weniger erwartet haben und 10% (+2%) geben an, sogar darauf spekuliert zu haben. Mit einem Wert von -11 ist die Verunsicherung extrem. Nur im Februar dieses Jahres sowie zum Jahreswechsel 2014/15 war die Verunsicherung größer.

Für die künftige Entwicklung sehen die meisten nun ebenfalls düstere Zeiten: 26% (-3%) erwarten für die kommenden drei Monate fallende Kurse, 25% (+15%) gehen von einer Bodenbildung aus. Immerhin noch 26% (-5%) erwarten eine Seitwärtsbewegung, hingegen gibt es nur noch 21% (-6%), die steigende Kurse erwarten. Die Zukunftserwartung ist von Pessimismus dominiert.

Komischerweise wollen jedoch nur noch 13% (-5%) Aktienpositionen verkaufen. Hingegen betrachten 19% (+1%) das aktuelle Kursniveau bereits als Kaufniveau. Mit 68% (+4%) sind jedoch mehr Anleger als sonst unentschlossen an der Seitenlinie.

Das Euwax-Sentiment der Privatanleger in Deutschland zeigt mit einem Wert von 8 eine deutliche optimistische Positionierung der Anleger an. In den Ausverkauf dieser Woche hinein wurden überwiegend Long-Positionen eingegangen.

Das Put/Call-Verhältnis der Eurex hingegen zeigt an, dass sich die Finanzprofis in den Ausverkauf hinein von ihren Long-Spekulationen verabschieden mussten. Im Verlauf der Vorwoche, sowie auch noch zum Beginn dieser Woche wurden extrem viele Call-Optionsscheine gekauft, die sodann im weiteren Wochenverlauf aufgelöst werden mussten. Dieser Schießstand ist noch nicht vollständig abgebaut.

In den USA nimmt die Absicherung der Anleger weiter ab, ein Überhang in die eine oder andere Richtung kann inzwischen nicht mehr festgestellt werden. Das Put/Call-Verhältnis der CBOE zeigt mit einem Wert um 0,95 eine neutrale Verfassung an.

Die Investitionsquote der US-Fondsmanager ist weiter angestiegen. Nach einem Rekordtief vor zwei Wochen bei 30% stieg die Investitionsquote weiter an auf inzwischen wieder 62%.

Die Bulle/Bär-Quote der US-Privatanleger zeigt mit 7,5% einen leichten Überhand der Bullen an. Da scheinen die aktuellen Kurse bereits als Kaufkurse interpretiert zu werden...

...während gleichzeitig der technische Angst und Gier Index des S&P 500 mit einem Wert von 12 extreme Angst im Markt signalisiert.

Interpretation



Tja, wir befinden uns einmal mehr an einem vermeintlichen Abgrund. Konjunkturdaten weltweit werden nich mehr besser, die Angst vor einer Rezession keimt auf. Gleichzeitig zeigt in den USA die Notenbank kaum den Willen, weitere Zinsanhebungen auszusetzen und in Europa gibt es trotz mehrjährigem Aufschwung seitens der EZB keinen Handlungsspielraum für den Fall der Fälle.

Unsere Sentimentanalyse zeigt Extremwerte an, sowohl bei der Stimmung als auch bei der Verunsicherung unter den Anlegern. Panik war diese Woche deutlich zu spüren. Leider zeigt das Euwax-Sentiment noch zu viele bullisch positionierte Anleger an, als dass man mit Sicherheit vom finalen Sell-Off sprechen könnte.

In den USA sind nun die Hardliner am verhandeln und somit ist für die kommenden 90 Tage noch mit der einen oder anderen Hiobs-Botschaft zu rechnen.

Doch gleichzeitig twittert Trump aus dem Weißen Haus, die Verhandlungen mit China liefen positiv. Und sein Wirtschaftsberater Larry Kudlow spricht von einer ganz neuen Verbindlichkeit der chinesischen Gesprächspartner, die in den vergangenen Monaten nie zuvor vorhanden war. Bewegt sich also vielleicht doch etwas?

Wenn ich auf den 5-Wochendurchschnitt unseres Sentiments schaue, stelle ich fest, dass dieser Indikator in den vergangenen vier Jahren niemals über einen so langen Zeitraum auf so niedrigem Niveau verharrte wie zur Zeit. Wir befinden uns also, wie bereits vor einigen Wochen festgestellt, in einem Bärenmarkt. Entsprechend wird wieder einmal gefordert sein, Gegenbewegungen zum Auslichten des Portfolios zu nutzen und an extremen Ausverkaufstagen erneut zuzugreifen.










04. Ausblick: Ausverkauf an Aktienmärkten erreicht Panik-Niveau

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Für die besonders aktiven Anleger unter Ihnen biete ich an, die unterwöchigen Updates direkt per E-Mail an Sie zu senden und ich benachrichtige Sie im Falle von Aktionsempfehlungen (Kauf oder Verkauf) direkt per SMS auf Ihr Handy. Dabei handelt es sich um einen Zusatzdienst (Express!), den ich mit 6,25 € pro Monat berechne. Keine Angst, sämtliche Updates befinden sich natürlich dann auch nochmals in der Freitagsausgabe für die normalen PLUS-Kunden.

Den Reaktionen meiner Kunden entnehme ich, dass der Heibel-Ticker PLUS die Bedürfnisse von Anlegern gezielt und verständlich sowie fundiert und erfolgreich befriedigt. Schauen Sie sich das neue Angebot einmal mit einem Schnupperangebot (6 Wochen zu 20 €) an. Es würde mich freuen, wenn ich Sie als neuen Abonnenten gewinnen kann.

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05. Update beobachteter Werte

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In Deutschland gibt es kaum einen anderen, der die Hintergründe der Aktienmärkte so messerscharf von dem täglichen Medienrummel trennen kann, wie der Autor des Heibel-Tickers Stephan Heibel.

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06. Übersicht HT-Portfolio

Bitte beachten Sie auch den Kundenbereich auf meiner Internetseite unter www.heibel-ticker.de. Dort finden Sie aktuelle Charts mit meinen jeweils aktualisierten Einschätzungen.

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Im Wochenverlauf habe ich zu mehreren Titeln Anmerkungen im Kundenbereich der Webseiten verfasst.

Die tabellarische Übersicht bleibt den zahlenden Abonnenten des Heibel-Ticker PLUS vorbehalten.

Die dritte Spalte zeigt die Schlusskurse von Donnerstagabend. Unter „Woche“ steht die Veränderung im Vergleich zur Vorwoche. Unter „2014“ steht das Ergebnis der Position seit Jahresbeginn bzw. seit Aufnahme ins Portfolio. Unter „Anteil“ finden Sie den Anteil der jeweiligen Position am Gesamtdepot.

Unter ! steht zur Information meine Grundtendenz:
Kbei Gelegenheit Kaufen, 
NKNachkaufen 
HHalten, 
Vbei Gelegenheit Verkaufen, 
TVTeilverkauf, also nicht die ganze Position 
VLVerkaufslimit, bei überschreiten eines bestimmten Kurses sollte verkauft werden 
SLStopp Loss, bei Unterschreiten eines bestimmten Kurses sollte verkauft werden 
TSTrailing Stopp, wie SL, nur dass das Limit kontinuierlich nachgezogen wird 



Die „Gelegenheit“ zum Kaufen oder Verkaufen wird sodann kurzfristig von mir per Update an Sie bekanntgegeben.

Ich habe diese Spalte „!" insbesondere für neue Kunden vorgesehen, die zu einem späteren Zeitpunkt wissen wollen, ob ich die Position noch zukaufen würde, wenn ich beispielsweise darin nicht schon voll investiert wäre. Zukaufen würde ich jeweils jedoch niemals zu Höchstkursen, sondern stets nur nach kurzfristigen Kursrückschlägen von mindestens 5-7%.

Kauffolge: Je spekulativer, desto aggressiver würde ich kaufen und verkaufen. Derzeit verwende ich die folgenden Schritte:

Value Positionen in drei Schritten aufbauen: 25%-25%-50%,

Spekulative und alternative Positionen in zwei Schrittenaufbauen: 50%-50%,

Tradingpositionen ganz oder gar nicht: 100%.

Stopp Loss Limits, Verkaufslimits und ähnliche Aktionsmarken verwalte ich aktiv in meinem System und ändere ich unter der Woche mehrfach, fast täglich. Eine Veröffentlichung der entsprechenden Limits ist in der Regel nicht sinnvoll, allenfalls Stopp Loss Marken werde ich bisweilen im Text bekanntgeben.

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Eine erfolgreiche Börsenwoche,
take share

Stephan Heibel
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07. Disclaimer / Haftungsausschluss und Risikohinweise

Wer un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen nachmacht oder verfälscht oder nachgemachte oder verfälschte un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen in Umlauf setzt, wird mit Lust-, manchmal auch mit Erkenntnisgewinn belohnt; und wenn alles gut geht, fällt davon sogar etwas für Sie ab. (frei nach Robert Gernhardt)

Wir recherchieren sorgfältig und richten uns selber nach unseren Anlageideen. Für unsere eigenen Transaktionen befolgen wir Compliance Regeln, die auf unsere eigene Initiative von der BaFin abgesegnet wurden. Dennoch müssen wir jegliche Regressansprüche ausschließen, die aus der Verwendung der Inhalte des Heibel-Tickers entstehen könnten.

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Die Börse ist ein komplexes Gebilde mit eigenen Regeln. Anlageentscheidungen sollten nur von Anlegern mit entsprechenden Kenntnissen und Erfahrungen vorgenommen werden. Anleger, die kein tiefgreifendes Know-how über die Börse besitzen, sollten unbedingt vor einer Anlageentscheidung die eigene Hausbank oder einen Vermögensverwalter konsultieren.

Die Verwendung der Inhalte dieses Heibel-Tickers erfolgt auf eigene Gefahr. Die Geldanlage an der Börse beinhaltet das Risiko enormer Verluste bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals.

Quellen:
Kurse: Deutsche Kurse von comdirect.de, Goldbarren & Münzen von proaurum.de, US-Kurse von finance.yahoo.com. Alle Kurse sind Schlusskurse vom Donnerstag sofern nichts Gegenteiliges vermerkt ist.
Bilanzdaten: Comdirect, Yahoo! Finance sowie Geschäftsberichte der Unternehmen
Informationsquellen: dpa-AFX, Aktiencheck, Yahoo! Finance, TheStreet.com, IR-Abteilung der betreffenden Unternehmen



08. An-/Ab-/Ummeldung

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