• 11.1.: US-Shutdown dürfte am WE negative Schlagzeilen über konjunkturelle Auswirkungen erzeugen. bit.ly/RtX2jz #Börse #Aktien
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29.12.2018:



H E I B E L - T I C K E R    S T A N D A R D

F I N A N Z I N F O R M A T I O N E N

- Einfach einen Tick besser -



DEUTSCHE BIBLIOTHEK : ISSN 1862-5428

13. Jahrgang - Ausgabe 52 (29.12.2018)
Erscheinungsweise: wöchentlich Freitag/Samstag



I N H A L T

01.Info-Kicker: Vielen Dank für Ihre Treue im schweren Börsenjahr 2018
02.So tickt die Börse: Jahresrückblick
 - Absicherung -9,9%
 - Dividende -30,7%
 - Wachstum -5,1%
 - En Vogue -30,6%
 - Spekulation +15%
 - Wochenperformance der wichtigsten Indizes
03.Sentiment: Anlegerstimmung extrem niedergeschlagen
 -
04.Ausblick: Änderungen für 2019
05.Übersicht HT-Portfolio
06.Disclaimer / Haftungsausschluss und Risikohinweise
07.An-/Ab-/Ummeldung



01. Info-Kicker: Vielen Dank für Ihre Treue im schweren Börsenjahr 2018

Liebe Börsenfreunde,

Bis Ende November lagen wir ziemlich gut mit unserem Heibel-Ticker Portfolio, doch dann habe ich zwei Ereignisse falsch eingeschätzt und dadurch unsere Jahresperformance deutlich belastet. Im heutigen Jahresrückblick analysiere ich in Kapitel 02 detailliert das, was gut gelaufen ist und das, was daneben ging. Aus den Fehlern ziehe ich Schlüsse für die Zukunft, damit sich das nicht nochmals wiederholt.

Trotz der vielen Feiertrage haben wir auch diese Woche wieder die Anlegerstimmung gemessen. Die Stimmung bleibt auf extrem niedrigem Niveau und macht für die kommenden Wochen eine Gegenbewegung wahrscheinlich. Mehr dazu in Kapitel 03.

Im Ausblick in Kapitel 04 liste ich bereits kurz einige Schlussfolgerungen aus dem Jahresrückblick auf und kündige erste Änderungen für 2019 an.

Bei Ihnen möchte ich mich ganz herzlich für Ihre Treue im schweren Börsenjahr 2018 bedanken. Ihre Anregungen und ihre konstruktive Kritik motivieren mich immer auf's Neue, den Heibel-Ticker zuverlässig und fundiert Woche für Woche zu erstellen, auch wenn die Börsensituation mich manches Mal viel lieber den Kopf in den Sand stecken lassen würde. Ich freue mich, gemeinsam mit Ihnen durch das Jahr 2019 zu gehen.

Die PDF-Version dieser Ausgabe steht Ihnen ab sofort im Archiv sowie unter dem folgenden Link zur Verfügung: http://www.heibel-ticker.de/downloads/hts181230.pdf

Nun wünsche ich Ihnen einen guten Rutsch ins neue Jahr 2019 und hoffe, dass Sie eine schöne Weihnachtszeit im Kreise Ihrer Lieben genießen konnten.

take share, Ihr
Börsenschreibel

Stephan Heibel

Chefredakteur und
Herausgeber des
Heibel-Ticker




02. So tickt die Börse: Jahresrückblick

Erstmals in den zehn Jahren, die ich ein Portfolio beispielhaft im Heibel-Ticker führe, haben wir mit einem Minus abgeschlossen: -14,3% sind zwar besser als die -18,3% des DAX, aber mein Anspruch war es stets, auch in schlechten Jahren zumindest mit einer schwarzen Null aus dem Rennen zu gehen. Das ist dieses Mal gründlich misslungen. Um so wichtiger ist eine ordentliche Fehleranalyse, um dieses Malheur für die Zukunft möglichst zu vermeiden.

Bis Ende November lagen wir mit -5% noch verhältnismäßig gut, während gleichzeitig der DAX bereits -13% zum Jahresbeginn verloren hatte. Doch dann wurden die beiden von mir als die wichtigsten Bärentreiber definierten Gründe ausgeräumt und wir stiegen ein, während die Aktienmärkte dann ihren Sturzflug nochmals beschleunigten. Wie konnte es zu dieser Fehleinschätzung kommen?

Ich hatte zwei Bösewichte ausgemacht: US-Notenbankchef Jay Powell und US-Präsident Donald Trump.

Powell hatte Anfang Oktober angekündigt, im Dezember den US-Leitzins um ein Viertel Prozent zu erhöhen und im Jahr 2019 drei weitere Zinserhöhungen folgen zu lassen. Er ignorierte mit dieser Aussage die sich zu diesem Zeitpunkt bereits schnell verschlechternden Konjunkturdaten. Und steigende Zinsen bei nachlassender Konjunkturdynamik haben in der Vergangenheit stets zu einer Rezession geführt, die natürlich bereits im Vorfeld von einem Aktienmarktcrash angekündigt wurde.

Ich forderte also von Powell, seine Aussage der drei Zinserhöhungen für das Jahr 2019 zurückzunehmen. Er tat das auch Mitte November im Rahmen eines Interviews bei Rob Kaplan, Fed-Präsident von Dallas, indem er betonte, dass er natürlich zu jeder Notenbanksitzung die konjunkturelle Lage beurteilen werde und entsprechend der sich dann ergebenden Situation über weitere Zinsschritte entscheiden werde.

Für mich war das ausreichend, doch für andere Marktteilnehmer nicht. Der Aktienmarkt setzte seinen Abwärtstrend fort. Kurz vor Weihnachten erhöhte Powell dann, wie angekündigt, den Leitzins um ein Viertel Prozent und stellte für das Jahr 2019 weitere zwei (nicht mehr drei) Zinsschritte in Aussicht. Hoppla, da waren wir wieder bei den kategorischen Zinsschritten, die unabhängig von der jeweiligen konjunkturellen Situation vorgenommen werden müssen, wenn sich Powell nicht Lügner schimpfen lassen will. Katastrophal.

Ich frage mich, warum die anderen Marktteilnehmer sein Interview Mitte November nicht ernst genommen haben. Warum wurden die Aktienmärkte trotz seiner relativierenden Aussage ausverkauft? Ist es vielleicht gar nicht die Zinspolitik, die den Bärenmarkt verursacht? War der Bärenmarkt vielleicht überfällig und Powell kann tun und lassen, was er will? Ich werde in meinem Ausblick näher auf diese Frage eingehen.

Donald Trump setzt China unter Druck und erhöht den Druck kontinuierlich. Es hat den Anschein, dass China es ihm gar nicht recht machen kann, denn immer wieder kommt er mit neuen Vorwürfen: Von Zöllen ging es zu Handelsbeschränkungen wie der Vorgabe, bei jedem Joint Venture mindestens 51% in chinesischer Hand zu belassen. Dann kamen die Vorwürfe der Wirtschaftsspionage. Der Höhepunkt der Vorwürfe war wohl die Rede von Vizepräsident Mike Pence von Anfang Oktober, in der er China vorwarf, in das Verhalten von Chinesen im Ausland einzugreifen. Es folgte noch der Vorwurf des staatlich gesteuerten Cyberangriffs auf Marriott sowie die Verhaftung der CFO von Huawei, weil ihre Firma das Handelsembargo mit dem Irak gebrochen habe.

Ende November sprachen Chinas Präsident Xi und Trump miteinander und verkündeten im Anschluss den Durchbruch der Verhandlungen. Seither setzt China einige Forderungen um: Reis aus den USA wird gekauft, die 51%-Regel wird überarbeitet, Fusionen und Übernahmen, die zuvor blockiert wurden, werden genehmigt. In meinen Augen ist Land in Sicht.

Doch an den Aktienmärkten glaubt man das nicht, der Ausverkauf beschleunigte sich im Anschluss an diese positiven Signale. Ich habe mir nun bereits einige Jahresausblicke für 2019 durchgelesen und in den USA spricht man derzeit von der Gefahr eines dauerhaften Kalten Krieges zwischen den USA und China. Vergleiche zur Sowjetunion werden gezogen.

Ich halte das für übertrieben, aber Schwarzmaler nehmen diese Szenarien derzeit dankbar auf, weil der Aktienmarkteinbruch anders kaum noch zu erklären ist. Aber vielleicht habe ich mich auf die falschen Themen konzentriert: in den USA als auch bei uns in Deutschland herrscht Vollbeschäftigung. Gleichzeitig entziehen sämtliche Notenbanken aller Industrienationen den Märkten Liquidität. Da war eine Zäsur am Aktienmarkt unvermeidlich, behaupten nun einige Marktbeobachter. Nun, was letztlich derzeit die Märkte treibt, werde ich in meinem Jahresausblick nächste Woche ausarbeiten.

Heute analysieren wir das heibel-Ticker Portfolio.

ABSICHERUNG -9,9%

Seit vielen Jahren segeln wir mit zwei Unternehmensanleihen und einer Goldposition erfolgreich durch zwischenzeitliche Aktienmarktkorrekturen. Das Gold hat uns im Jahr 2018 Stabilität geliefert, die Position ist im Wert um 3% gestiegen.

Auch die Nokia-Anleihe hat vor dem Hintergrund der Liquiditätsverknappung und des Aktienmarktcrashs eine relative Stabilität geliefert. Inklusive Zinsen hat die Position "nur" 2,4% abgegeben. Nokia hat viel Cash (3 Mrd. EUR), daher halte ich die Anleihe nach wie vor für attraktiv. Die Anleihe läuft in US-Dollar, wir profitierten daher sogar vom steigenden Wechselkurs des US-Dollars gegenüber dem Euro im Jahr 2018 (+4,6%). Doch die 6,625% Zinsen sind nicht mehr einmalig, insbesondere in US-Dollar ist das Zinsniveau für langfristige Anleihen gestiegen und Jay Powell tut alles dafür, die Phantasie diesbezüglich noch weiter anzustacheln.

Ein Schlag ins Gesicht war die Südzucker-Anleihe: Der variable Zins im Jahr 2018 betrug 2,47%. Die Phantasie der steigenden Zinsen hat sich im Euroland noch nicht bemerkbar gemacht. Dafür ist der Zuckerpreis um 35% eingebrochen. Südzucker erzielt den größten Konzerngewinn aus der Sparte Zucker und je niedriger der Zuckerpreis, desto kleiner der Gewinn.

Nun gibt es eine Bedingung für die Zinszahlung: Wenn der Cashflow von Südzucker mal unter 5% des Konzernumsatzes sacken sollte, braucht unsere Anleihe nicht bedient werden, die Zinszahlung fällt für ein Jahr aus. Südzucker war schon des öfteren nah dran, diese Hürde zu reißen, doch da die Anleihe, die kein Fälligkeitsdatum besitzt, zur elementaren Finanzierungsstruktur des Konzerns zählt, wird stets alles dran gesetzt, die 5%-Hürde zu überspringen. Ich vermute, so wird es auch diesmal sein.

Doch es wird knapp und Ratingagenturen haben die Anleihe auf Ramsch-Niveau abgestuft. Es folgte ein Ausverkauf, die Anleihe hat uns nach Zinszahlungen in diesem Jahr 18% Verlust eingebracht. Von Absicherung kann da leider keine Rede sein.

Nun, die Anleihe schwankt schon immer stark. Wir haben sie 2014 erstmals zu einem Kurs von 94% gekauft und konnten zwischenzeitlich auch deutlich günstiger nachgreifen. Immer wieder hat sich die Anleihe in Richtung der 100% erholt. Ich gehe davon aus, dass es auch diesmal wieder so sein wird, insbesondere da sich der Zuckerpreis bereits seit einigen Monaten wieder stabilisiert hat.

Für das Jahr 2019 habe ich mir vorgenommen, in diesem Portfoliobereich auch mal einen Put aufzunehmen, wenn ein erneuter Abwärtsschub meines Erachtens bevor steht.

DIVIDENDE -30,7%

Das Dividendenportfolio haben wir in diesem Jahr ein wenig umgebaut. Und, oh Wunder, die Verkäufe erwiesen sich als goldrichtig, während die neu eröffneten Positionen ziemlich schlecht aussehen.

Anfang März haben wir Swiss Re mit einem Plus von 5,1% verkauft. Die Aktie bewegt sich seit 2015 nicht, weder nach oben, noch nach unten. So hat sich sie auch in diesem Börsenjahr im Vergleich zum gesamten Aktienmarkt verhältnismäßig gut gehalten, denn sie geht auf dem Kursniveau aus dem Rennen, auf dem sie das Jahr begonnen hat. Derzeit beträgt die Dividendenrendite 5,8% und die Schweiz könnte im Jahr 2019 wieder von ihrem Ruf als sicherer Hafen profitieren.

Die portugiesische Papierfabrik The Navigator haben wir zu 4,75 Euro mit einem Plus von 11,2% aufgelöst. Inzwischen ist die Aktie um 25% eingebrochen, die Dividendenrendite von 8% erscheint auf den ersten Blick surreal. Doch Umsatz und Gewinn wachsen, die ohnehin geringe Verschuldung wird konsequent abgebaut und die zugegeben hohe Dividende wird vom Cashflow voll abgedeckt.

Brexit und das Verhalten Italiens belasten die wirtschaftlichen Möglichkeiten der Unternehmen aus Ländern, die ebenfalls schwach auf der Brust sind, wie eben Portugal. Wenn in den kommenden Monaten die Spannungen in Europa noch anwachsen sollten, dann dürfte auch die Aktie von The Navigator noch weiter fallen, ungeachtet der guten Dividende. Wir haben das schon mal mitgemacht. Es lohnt sich, die Aktie im Blick zu behalten. Noch ist es zu früh, um einzusteigen.

Hawesko, Europas größten Weinhändler mit Sitz in Hamburg, haben wir im Sommer mit einem mageren Plus von 2% zzgl. 2,5% Dividende verkauft. Auch Hawesko ist nach unserem Verkauf noch um 21% eingebrochen, doch die Aktie gefällt mir auch auf diesem deutlich niedrigeren Niveau noch nicht. Hawesko baut ganz langsam und solide den Online-Weinhandel aus. Das ist teuer und ziemlich langsam, für mein Empfinden.

Auch Innotec wollte ich verkaufen, doch der Kurs fiel schneller, als ich gucken konnte: Im Sommer wollte ich zu 17 Euro verkaufen, doch unser Verkaufsniveau wurde knapp verfehlt und seither ging es abwärts bis auf inzwischen 10 Euro, also -41% bzw. -37,6% im Vergleich zum Jahresstart. Einen Unternehmensgrund für den Ausverkauf gibt es nicht, das Unternehmen kommuniziert überhaupt nicht mit dem Kapitalmarkt.

Immerhin beträgt die erwartete Dividendenrendite für das Jahr 2019 inzwischen 8,5%. Wenn das Unternehmen die Dividende halten kann, dann dürfte diese Aktie spätestens im Frühjahr deutlich anziehen.

Neu gekauft haben wir Freenet, die sich mit ihrem in meinen Augen unnötigen Investment in Ceconomy ziemlich verhoben haben. Die Metro/Ceconomy-Probleme rissen Freenet mit den den Abgrund, das Minus für uns beträgt 34,3%. CEO Vilanek hat mir noch im November eindringlich versichert, die Dividende sei sicher und entsprechend hat das Unternehmen kürzlich einige Bankschulden erfolgreich refinanziert. Wenn es Vilanek gelingt, das Geschäft von seiner Fehlinvestition schadlos zu halten, winken inzwischen tatsächlich 10% Dividendenrendite. Auch für Freenet würde dies eine deutliche Kurssteigerung im Frühjahr bedeuten, wenn die Dividende in Sicht kommt.

Das Geschäft von Freenet ist der Vertrieb von speziellen Mobilfunkverträgen an kleine Zielgruppen. Als flexibler Marketingbetrieb kann Freenet die Auslastung der verschiedenen Mobilfunknetze verbessern, den Netzbetreibern zusätzliche Einnahmen bringen und Kunden günstige Verträge anbieten. Derzeit läuft die Vergabe der LTE-Lizenzen und einige Anleger fragen sich, ob mit LTE nicht alle individuellen Probleme gelöst werden oder aber ob Freenet da überhaupt noch Nischen finden kann. Ich gehe davon aus, dass es auch künftig Menschen geben wird, die mit den Pauschalverträgen der großen Anbieter nicht zufrieden sind, daher halte ich die Ängste für übertrieben.

Doch Sorgen wegen LTE und das katastrophale Investment in Ceconomy haben die Aktie heruntergeprügelt. Jetzt zu verkaufen halte ich für falsch.

Bet-at-Home haben wir im Mai ins Dividendenportfolio geholt. Der Anbieter von Glücksspielen über das Internet kämpft immer wieder gegen Staatsmonopole, die den Glücksspielbetrieb erschweren oder verhindern. Letztes Jahr ist Polen als Markt für Bet-at-Home weggebrochen, da das Glücksspielmonopol des Staates eingesetzt wurde, obwohl EU-weit bereits die Liberalisierung diese Marktes Gesetz ist.

Es ist eine spannende Phase in diesem Markt: Auch weiterhin werden einzelne Länder versuchen, das Glücksspiel über das Internet zu verbieten. Doch die Liberalisierung schreitet voran und auch trotz solcher Rückschläge entwickelt sich das Geschäft von Bet-at-Home gut.

Mit einer Dividendenrendite von 12,5% ist Bet-at-Home natürlich eine heiße Spekulation und hat aus dieser Sicht nichts in einem auf Sicherheit bedachten Dividendenportfolio zu suchen. Zumal die Dividende nicht aus dem Cashflow ausgeschüttet werden kann, sondern aus dem Eigenkapital genommen wird. Das Unternehmen geht ziemlich sicher von einem positiven Geschäftsverlauf aus, der schon heute diese hohe Dividende rechtfertigt. Doch es bleibt das Risiko, dass ein weiterer Markt von Bet-at-Home getroffen wird und der Wachstumspfad erneut unterbrochen werden könnte.

Wir haben die Aktie auf dem Weg nach unten ins Depot geholt und konnten sogar zwischenzeitlich einen Spekulationsgewinn von 20% auf einen Teil der Position erzielen. Dennoch bleibt für die Gesamtposition ein Verlust von 23%. Seit der Entscheidung Polens vor anderthalb Jahren, Bet-at-Home auszusperren, ist die Aktie sogar um 66% eingebrochen.

Ich freue mich immer, wenn die Deutsche Post günstig zu haben ist. Als Logistik-Unternehmen profitiert die Deutsche Post wie kein anderes Unternehmen von dem Trend der Deutschen, online zu bestellen und sich die Waren nach Hause liefern zu lassen. Mit einer Dividendenrendite von aktuell 4,8% qualifiziert sich diese Aktie für unser Dividendenportfolio.

Wir haben die Position nach dem Einbruch von 41 auf 31 Euro im Sommer eröffnet und bei 28,90 Euro habe ich im Oktober nachgekauft. Die Aktie zottelte einige Wochen vor sich hin, obwohl ich einen schnellen Anstieg erwartet hatte, und so zog ich Ende November für einen Teil der Position die Reißleine und verkaufte die Hälfte zu 28,21 Euro.

Es folgte der beschleunigte Börsencrash, der insbesondere auf globale Konjunktursorgen zurückzuführen ist, und die Deutsche Post brach auf inzwischen 23,91 Euro ein. Das Minus beträgt 20,3%, zum Glück hier nur auf die halbe Position. Schauen wir mal, wann wir diese Position wieder aufstocken.

Im Dividendenbereich des Portfolios habe ich mich voll auf deutsche Titel gestützt, weil ausländische Dividenden häufig doppelt besteuert werden und ein Zurückholen der Steuer sehr aufwendig ist. Doch im Jahr 2018 sorgten die Querelen um den Brexit und um das italienische Staatsdefizit dafür, dass internationale Anleger ihr Kapital aus Europa, also auch Deutschland, abzogen. Die Steuerreform in den USA sowie das dort inzwischen deutlich höhere Zinsniveau machten US-Anlagen attraktiver. Schließlich kamen noch Konjunktursorgen, nicht zuletzt auch wegen des Handelsstreits zwischen den USA und China, hinzu, und das machte insbesondere die Aktien des Exportweltmeisters Deutschland unattraktiv.

WACHSTUM -5,1%

Auf der anderen Seite ist unser Wachstumsbereich verhältnismäßig stabil geblieben. Mit einem Minus von 5,1% schnitt dieser Portfoliobereich deutlich besser ab als der von deutschen Aktien dominierte Dividendenbereich.

Im Jahr 2009 hatten wir Apple zu 13,75 Euro ins Portfolio aufgenommen. Anfang November haben wir die Position mit 1.323% Gewinn verkauft. Apple ist bislang vom Handelsstreit zwischen den USA und China nicht belastet. Doch sämtliche iPhones werden in China gebaut und wenn der Streit nochmals eskalieren sollte, wäre Apple ein gutes Ziel für Vergeltungsmaßnahmen Chinas. Mir ist die Aktie in dieser Situation zu gefährlich. Im Jahr 2018 haben wir mit Apple 33,7% verdient. Nun warte ich darauf, dass sich die Wogen glätten, bevor wir die Aktie wieder ins Portfolio holen.

Auch mit Visa haben wir gut verdient, das Plus betrug 20,9%. Bereits im Sommer haben wir Visa verkauft, um Platz für Paypal zu schaffen. Doch die Aktie von Paypal hält sich auf hohem Niveau, eine "günstige" Kaufgelegenheit gab es bislang bei Paypal noch nicht. Die beiden Aktien sind der FinTech-Branche zuzuordnen. Mit einem erwarteten Gewinnwachstum von je 20% p.a. in den kommenden fünf Jahren ist das KGV 2019e von 21 bei Visa inzwischen günstiger als das von Paypal (28).

Auch mit Tesla haben wir durch diverse Nachkäufe und Teilverkäufe im Jahr 2018 gut verdient. Im April/ Mai nahmen wir 30% Gewinn für eine Teilposition mit, im Juli nochmals 21%. Ende September habe ich dem Hasch rauchenden CEO Elon Musk nicht mehr vertraut und löste die Position auf. Im Oktober/ November ist die Aktie nochmals um 40% angesprungen, um nun zum Jahresschluss wieder 15% abzugeben. Ein heißer Ritt, der sich fundamental kaum erklären lässt. Tesla bleibt ein aussichtsreiches Technologieunternehmen mit mehr Gegnern als jedes andere Unternehmen. Wer sich diese Aktie ins Depot holt, braucht Nerven aus Stahl.

Facebook wächst mit 18% p.a. und hat ein KGV 2019e von 18. Die Aktie könnte sich verdoppeln, wenn da nicht ... unzählige Sorgen im Markt umherschwirren würden. Die Situation erinnert mich ein wenig an die von Apple, als das Unternehmen von zweistelligen Wachstumsraten auf moderates Wachstum zurückfiel. Die Aktie hatte am Ende zeitweilig ein einstelliges KGV, bevor alle Wachstumsanleger aus der Aktie raus waren und Value-Anleger Interesse daran fanden. Aktuell wird Apple mit einem KGV 2019e von 10 bewertet, bei erwartetem Gewinnwachstum von 13% p.a.

Wenn also Facebook auch in diese Region abtaucht, dann steht der Aktie noch ein deutlich niedrigerer Kurs bevor. Auch bei Facebook verlangsamt sich die Wachstumsgeschwindigkeit. Die diversen Datenskandale haben nicht unbedingt geholfen, dem Unternehmen und seinem CEO Mark Zuckerberg zu vertrauen. Es braucht in meinen Augen nur ein Quartalsergebnis mit überraschend großem Nutzer- und Gewinnwachstum sowie einem optimistischen Ausblick, um die Aktie wieder in ihren steilen Wachstumspfad zurückzuführen. Doch wann dieses Quartalsergebnis kommt, ist ungewiss. Wir haben das Minus von 19,7%, das die Aktie im Jahr 2018 erlitten hat, noch durch einen ungünstigen Teilverkauf und anschließenden Nachkauf auf um 8% höherem Niveau noch verschlimmert. Vielleicht sollten wir uns unverbrauchten Themen zuwenden, davon gibt es genug, wie wir gleich sehen werden.

BB Biotech ist weiterhin unsere bevorzugte Aktie, mit der wir am Biotech-Trend partizipieren. Das Schweizer Beteiligungsunternehmen hat das schwere Börsenjahr 2018 gut gemeistert und geht mit -6,7% aus dem Rennen. Wir haben zwischenzeitlich unsere Position aufgestockt und anschließend diesen Teil der Position mit 6,5% wieder verkauft. Zudem haben wir eine ordentliche Dividende eingenommen, so dass das Minus unterm Strich lediglich bei 1% liegt.

Neu ins Portfolio aufgenommen haben wir im September Zalando. Ich bewerte das Unternehmen mit Kriterien, die eigentlich nur für Amazon gelten: das Umsatzwachstum liegt kontinuierlich über 20% und damit im Zielbereich des Unternehmens von 20-25%. Entsprechend würde ich mittelfristig ein KGV 2019e von 40 in Ordnung finden. Doch das Jahr 2018 hielt einige negative Überraschungen für Zalando bereit: der lange und heiße Sommer vereitelte den Verkauf von "Übergangsmoden" im Frühjahr als auch im Herbst. Der nun ausbleibende kalte Winter dürfte für schwache Umsätzen im Weihnachtsgeschäft sorgen. So muss Zalando die überschüssige Waren verramschen, der Gewinn im Jahr 2018 bricht ein. Das KGV für 2018e liegt derzeit bei 83 und für 2019 noch immer bei 55, weil Einzelhändler viel Ware auf Lager haben und daher anhaltend günstige Angebote machen müssen.

Rückläufige Wachstums- und Gewinnzahlen wirken sich verheerend auf die Kennziffern wie KGV aus. Zum Zeitpunkt, als wir Zalando ins Portfolio geholt haben, stand das KGV 2019e bei 70 bei 33% Gewinnwachstum. Nachdem die Gewinnerwartung für 2019 reduziert wurde, fiel das Wachstum auf 21% und das KGV sprang auf 88. Dieser Mechanismus kann der Aktie auch weiterhin zusetzen, wenn die Gewinnmarge immer dünner wird. Für mich zählt jedoch diese Kennziffer nicht. Genau wie Amazon setzt Zalando auf Umsatzwachstum, nicht auf Gewinnwachstum. Und der aktuelle Umsatz von erwarteten 5,4 Mrd. Euro im Jahr 2018 wird mit einer Marktkapitalisierung von 5,6 Mrd. Euro bewertet, ein KUV von 1. Das ist eine faire Bewertung.

Nun gut, seit der Aufnahme in unser Portfolio zu 37 Euro im September ist die Aktie, die noch im August bei 50 Euro stand, weiter abgestürzt und notiert inzwischen bei 22,58 Euro. Wir haben unterwegs noch nachgekauft und liegen derzeit mit 33,8% hinten. Mit dieser Aktie haben wir viel Kapital vernichtet.

Genau wie mit Nvidia, die wir Ende Oktober zu 190,90 Euro gekauft haben. Die Aktie hat sich binnen zwei Monaten halbiert, wir haben leider ins fallende Messer gegriffen und stehen mit -25,1% im Minus. Der Umstand, dass das Unternehmen im Jahr 2017 vom Bitcoin-Boom überproportional profitiert hatte, war weithin bekannt. Die fällige Korrektur nach dem Bitcoin-Crash nimmt jedoch mehr Zeit in Anspruch, als ich erwartet hatte. Hier müssen wir auf Quartalszahlen warten, aus denen ersichtlich wird, dass der Lagerüberhang bei Graphikkarten, der derzeit weltweit herrscht, abgebaut ist.

Ebenfalls Ende Oktober haben wir noch Splunk neu ins Wachstumsportfolio aufgenommen. Das Unternehmen kümmert sich um die Analyse großer Datenmengen in Echtzeit (Big Data) und wendet künstliche Intelligenz (AI) zur Auswertung an. Es hat den Anschein, dass Splunk im Zentrum eines Trends sitzt, für den Unternehmen große Investitionsvolumina locker machen. Wir haben die Aktie nur 6 Wochen im Portfolio gehabt und konnten ein kleines Plus von 6,3% realisieren. Splunk ist für mich einer der Kandidaten, die ich bei einer Beruhigung der Märkte wieder ins Portfolio holen möchte.

Wir haben hier im Bereich Wachstum des Portfolios stark auf US-Technologieunternehmen gesetzt, die sich in einem "säkularen" Wachstumsmarkt befinden. Säkular heißt, das Wachstum findet unabhängig von der Konjunktur statt. Es wird ein neuer Markt erschaffen. Da Konjunktursorgen ein wesentlicher Faktor für den Ausverkauf an den Aktienmärkten waren, konnten sich in diesem Bereich einige Aktien relativ gut halten. Zumindest deutlich besser als deutsche Dividendenaktien, bei denen sich diverse belastende Faktoren auswirkten.

EN VOGUE -30,6%

Unter En Vogue hatte ich eine Reihe von Trump-Aktien zusammengefasst. Ich war davon ausgegangen, dass Trump insbesondere der alten Industrie der USA zu Gewinnsteigerungen verhelfen würde.

Das war zunächst auch richtig, die entsprechenden Aktien liefen Ende 2017 und Anfang 2018 recht gut. Doch mit dem ausbrechenden Handelsstreit zwischen den USA und China brachen diese Aktien überproportional stark ein.

Ich war davon ausgegangen, dass ein industrieller Aufschwung insbesondere dem Bankensektor zugute kommt, der zudem seit Jahren unter immer neuen Lasten litt. Die Position der Bank of America konnten wir Mitte Oktober und Ende November mit kleinem Plus auflösen (+0,9%), gerade noch rechtzeitig vor dem Ausverkauf im Dezember (-15%).

Die Deutsche Bank jedoch hat uns viel Geld gekostet. Ende November lösten wir die Position mit -44,6% auf. Ich war davon ausgegangen, dass Deutschland eine starke, international vernetzte Bank brauche, doch das scheint in der Politik nicht so gesehen zu werden. Ein Skandal nach dem anderen sorgt für immer neue Tiefstände, so dass ich inzwischen nicht einmal mehr sicher bin, ob die Deutsche Bank in zwei Jahren in Ihrer jetzigen Form noch bestehen wird.

Mit der FinTech Group (Flatex) haben wir eine weitere Aktie aus dem FinTech Bereich im Portfolio gehabt. FinTech Aktien sind en vogue und, wie wir an Paypal und Visa gesehen haben, laufen besser als der Gesamtmarkt. Die FinTech Group erreichte ein ziemlich hohes Bewertungsniveau, so dass ich die Aktie im September mit einem Plus von 6,7% aus unserem Portfolio warf. Gerade rechtzeitig, seither hat sich der Kurs halbiert. Eine Kooperation mit der Österreichischen Post wurde von Anlegern extrem negativ aufgenommen. Nur drei Monte später nahm die FinTech Group Abstand von der Kooperation und konzentriert sich nun wieder auf ihre Kernmärkte. Mit einem KGV von 9 bei 15% Wachstum ist die Aktie nun wieder ein Schnäppchen.

Wenn ich mir meine Aktivitäten im Finanzsegment anschaue, Visa, Bank of America, FinTech Group und leider auch die Deutsche Bank, dann habe ich dreimal recht gut gelegen, mir aber durch die Deutsche Bank gehörig die Suppe versalzen.

Viel schlimmer sieht es mit meinen China-Aktivitäten aus: Meyer Burger baut Maschinen für die Produktion von Solarzellen und liefert überwiegend nach China. Überraschenderweise hat China Solarförderungen vorzeitig gestrichen und die Aktie von Meyer Burger auf Talfahrt geschickt. Bis ich im Juni die Tragweite dieser Entscheidung erkannt hatte, lag unsere Position mit -35,6% im Minus. Zum Glück habe ich dann die Reißleine gezogen, denn anschließend hat sich die Aktie nochmals halbiert.

Der Handelsstreit zwischen den USA und China sowie die neue Attraktivität der USA als Anlageort nach der Steuerreform und vor dem Hintergrund des steigenden Zinsniveaus, haben dazu geführt, dass Anleger Kapital aus China zogen und in die USA umschichteten. So wurden chinesische Highflyer geerdet. Die Aktie von Weibo haben wir erstmals zu 87 euro gekauft, konnten zwischenzeitlich einen Teilgewinn von 25% realisieren, doch dann gerieten wir in den Abwärtsstrudel und müssen heute für die noch immer offene Position ein Minus von 35,6% verbuchen. 32% Gewinnwachstum werden inzwischen mit einem KGV 2019e von 18 bewertet. Ich habe die Aktie im Portfolio belassen, weil ich jederzeit mit der Möglichkeit einer Einigung zwischen Trump und Xi rechne. Das würde dieser Aktie zu einem exorbitante Kurssprung verhelfen. Erst gestern hat Trump wieder über ein extrem konstruktives Telefonat mit Xi getweetet. Doch die Spannungen bleiben bestehen und Anleger meiden China, also auch Weibo.

Als Ausgleich für meine chinesischen Aktivitäten hatte ich Alphabet noch in diesen Portfoliobereich aufgenommen. Die Google-Mutter hat keinerlei Aktivitäten in China und ist somit von diesen Querelen nicht betroffen. Ich habe Alphabet jedoch im Rahmen der einsetzenden Korrektur bereits im Februar in zwei Schritten mit insgesamt +9% verkauft. Hätten wir diese Position behalten, so hätte Alphabet tatsächlich eine stabilisierende Wirkung gehabt, denn die Aktie war im Sommer noch kräftig angestiegen und notiert heute auf unserem damaligen Verkaufsniveau.

Ich hatte den Portfoliobereich "En Vogue" ursprünglich so konzipiert, dass wir von laufenden Trends profitieren können. Doch gleichzeitig war dieser Bereich aus heutiger Sicht zu unflexibel, um auf sich ändernde Trends schnell zu reagieren. Diese Positionen wären besser im Bereich der Spekulationen aufgehoben gewesen. Ich werde diesen Bereich daher zum Jahreswechsel schließen und die verbleibende Position in Weibo in die Spekulationen überführen.

SPEKULATION +15%

Denn im Bereich der Spekulationen habe ich meine Fehler frühzeitig korrigiert. Zudem habe ich hier immer wieder kurzfristige Bewegungen zu unserem Vorteil nutzen können und so konnte dieser Portfoliobereich in diesem schweren Börsenjahr mit +15,0% abschließen.

Genau wie Zalando in Deutschland baut auch JD.com in China eine Logistik-Infrastruktur auf, mit der Kunden zügig mit den von ihnen bestellten Waren beliefert werden können. Das Wachstum von JD.com wird ebenfalls hauptsächlich durch den Ausbau der Infrastruktur bestimmt. Ich hatte JD.com als Spekulation auf eine schnelle Einigung zwischen Trump und Xi ins Portfolio geholt, doch als die schnelle Einigung nicht kam, habe ich undiszipliniert lange an der Position festgehalten. Ein Fehler, der zu einem Minus von 31,4% führte.

Die anderen Spekulationen sind zumindest diszipliniert abgelaufen, wenngleich ich auch das eine oder andere Mal falsch lag. Am größten war das Minus bei meiner Spekulation auf die Trendwende an den Aktienmärkten Anfang Dezember in Folge des konstruktiven Gesprächs zwischen Trump und Xi. Ich holte einen Dow Jones Call Optionsschein ins Portfolio, der in den folgenden Tagen 44,3% an Wert verlor. Diese Spekulation hat mich überzeugt, künftig insbesondere im spekulativen Bereich des Portfolios, aber auch in anderen Bereichen aufgrund der gestiegenen Volatilität an den Märkten wieder verstärkt mit Stopp Loss Orders zu arbeiten.

Im DAX haben wir im Januar und Februar mehrfach mit einem Call Optionsschein spekuliert. Damit haben wir 37,5%, 10,2% und 5,7% gewonnen, nur einmal haben wir 12,9% verloren.

Unsere Uran-Spekulation in Cameco haben wir im Oktober mit einem Plus von 29,8% geschlossen. Die Aktie läuft seither seitwärts. Der Uranmarkt ist so stark von politischen Einflüssen abhängig, dass eine verlässliche Prognose kaum möglich ist, obwohl in der Branche sehr langfristige Rahmenverträge üblich sind.

Neben unserer Südzucker-Anleihe haben wir auch in der Südzucker-Aktie einmal spekuliert. Ich setzte auf einen Boden im Zuckerpreis, doch der Boden wurde erst im Frühjahr erreicht. Somit schloss ich diese Spekulation bereits Anfang Januar mit einem Minus von 8,7%.

Skyworks Solutions ist der Chipproduzent mit dem größten China-Engagement und daher am anfälligsten für den Handelsstreit zwischen den USA und China. Die Position hatten wir aus dem Vorjahr übernommen, ich löste die Position vorsorglich im März auf. Damals notierte die Aktie noch bei +9,3%, inzwischen hat die Aktie 33% verloren. Auch die Aktie von Skyworks wird abheben, wenn sich Xi und Trump einigen sollten. Doch bis dahin wird sie unter Druck bleiben.

Mit Wheaton Precious Metal spekulierten wir gleich zweimal auf steigende Edelmetallpreise. Im Frühjahr konnten wir ein Plus von 18,2% erzielen. Im Oktober holten wir die Aktie erneut ins Portfolio und erfreuen uns auch dank des beigelegten Steuerstreits mit der kanadischen Steuerbehörde heute über einen Buchgewinn von 10,8%.

Auch in Bet-at-Home spekulierten wir erfolgreich, bevor wir die Aktie als Dividendentitel ins Portfolio holten. Im Frühjahr verdienten wir damit 28,9%. Ein beabsichtigtes gesetzliches Verfahren gegen Bet-at-Home in Österreich wurde nicht durchgeführt. Wir hatten bei Aufkommen des Gerüchts gekauft und nachdem sich die Befürchtung in Luft auflöste, wieder verkauft. Eigentlich sollte dieses Schema beibehalten werden, doch seither bleibt die Erholung leider aus, die Sorge vor weiteren Verfahren wächst.

Mit der Deutschen Telekom hatten wir ebenfalls im Frühjahr einen Spekulationsgewinn. Ich hatte darauf spekuliert, dass die US-Tochter T-Mobile als attraktiver Fusionspartner für Sprint deutlich an Wert zulegen würde.

Mit Micron Technology lag ich falsch, im Sommer zog ich das niedrige Bewertungsniveau als Grund für einen baldigen Kursanstieg heran. Doch billig kann immer noch billiger werden, Überkapazitäten im Bereich der Flashspeicher drücken die Preise. Nach nicht einmal 10 Tagen habe ich diese Spekulation mit -11,9% aufgelöst.

Nur fünf Tage spekulierten wir in Amazon, doch ich löste die Position schnell mit einem kleinen Plus von 2,3% auf. Gerade noch rechtzeitig, denn im allgemeinen Ausverkauf des Einzelhandels ist auch Amazon seither um 19% eingebrochen.

Als Spekulation auf das autonome Fahren habe ich Anfang Dezember die niederländische NXP Semiconductors ins Portfolio geholt. Doch als sich die Einigungsträume von Trump und Xi nicht in steigende Kurse umsetzten, habe ich diese Spekulation nur eine Woche später mit einem Minus von 15,4% wieder aufgelöst. Auch NXP Semi behalte ich im Auge für den Zeitpunkt, wenn der Handelsstreit enden sollte.

In einem chaotischen Jahr haben sich die Schnellboote als den Tankern überlegen herausgestellt. Trotz des heftigen Ausverkaufs an den Märkten haben wir mit unseren Spekulationen immer wieder Sondersituationen gefunden, wo wir an kurzfristig steigenden Kursen partizipieren konnten.

Für das Jahr 2019 werde ich mich, wie oben bereits angekündigt, auch mit Short-Empfehlungen und Puts beschäftigen. Ich kann mir gut vorstellen, dass dieser chaotische Markt noch ein paar Monate bestehen bleibt. Gleichzeitig gibt es aber schon eine ganze Reihe von Aktien, die so günstig sind, dass wir sie mit längerfristigem Horizont ins Portfolio holen bzw. behalten.

Noch ein wenig Statistik: Im Jahr 2018 haben wir mit dem Heibel-Ticker Portfolio 51 Käufe und 51 Verkäufe getätigt. Derzeit sitzen wir auf 26,1% Cash und 24,5% Anleihen und Gold. Wir haben also weniger als 50% in Aktien investiert. Damit fühle ich mich vorerst gut positioniert für den Start ins Jahr 2019.

Schauen wir zum Abschluss noch, wie sich die wichtigsten Indizes in den chaotischen Tagen zwischen den Feiertagen entwickelt haben:

WOCHENPERFORMANCE DER WICHTIGSTEN INDIZES


INDIZES29.12.18Woche ΔΣ '18 Δ
Dow Jones23.062 0,3%-7,1%
DAX10.559 -0,5%-18,3%
Nikkei20.015 -1,9%-12,1%
Shanghai A 2.611 -1,7%-24,6%
Euro/US-Dollar1,140,1%-4,6%
Euro/Yen126,19-0,9%-6,5%
10-Jahres-US-Anleihe2,74%-0,030,31
Umlaufrendite Dt0,10%0,00-0,18
Feinunze Gold$1.281 1,7%-1,7%
Fass Brent Öl$52,21 -5,1%-21,6%
Kupfer6.016 0,0%-15,9%
Baltic Dry Shipping1.271 -3,6%-7,0%
Bitcoin3.922 -3,4%-71,8%



Unter heftigen Tagesschwankungen legte der Dow Jens unterm Strich nur 0,3% zu, der DAX verlor nur 0,5%. Damit beläuft sich das Jahresminus beim Dow Jones auf -7,1%, beim DAX auf -18,3%. Auch der japanische Nikkei gab 2018 deutlich ab, das Minus beträgt 12,1%. In China, wo sich das Wachstum in Folge des Handelsstreits verlangsamt, beträgt das Minus sogar 24,6%.

Besonders deutlich werden die eingetrübten Konjunkturaussichten beim Öl, das diese Woche nochmals 5,1% abgab und somit das Jahresminus auf 21,6% hievte. Auch Dr. Copper, das Kupfer, zeigt mit -15,9% die Angst vor einer sich eintrübenden globalen Konjunktur.

Der Bitcoin-Hype des Jahres 2017 endete, mit -71,8% ist der Bitcoin inzwischen bei vielen in Vergessenheit geraten.

Auch zwischen den Feiertagen haben wir eine Sentimentumfrage gemacht. Im folgenden Kapitel analysiere ich das Ergebnis.




03. Sentiment: Anlegerstimmung extrem niedergeschlagen

Die abgelaufene Woche bestand nur aus anderthalb Handelstagen: Am Donnerstag setzte sich der Ausverkauf fort, der DAX erreichte sein Jahrestief bei 11.288 Punkten. Am Freitag schlossen die Börsen bereits am Mittag, dennoch konnte der DAX mit einem Plus von 1,8% einen Teil des Vortagsverlusts ausgleichen. Weihnachtliche Stimmung und die Aussicht auf ein Neues Jahr, in dem alles, wenn auch nicht unbedingt besser, doch zumindest anders werden soll, haben die Panik der Vorwoche ein wenig relativiert.

So sehen nunmehr "nur" noch 64% (-14%) der Umfrageteilnehmer den DAX in einem Abwärtsimpuls, 26% (+12%) gehen nun von einer Bodenbildung aus. Mit einem Sentimentwert von -6,1 ist die Panik aber noch immer deutlich spürbar.

Auch die große Verunsicherung unter den Anlegern bleibt bestehen, wenngleich der Extremwert der Vorwoche nicht mehr ganz erreicht wird. "Nur" noch 40% (-5%) sind vom neuen Jahrestief auf dem falschen Fuß erwischt worden, weitere 24% (+5%) sehen ihre Erwartungen der Vorwoche kaum erfüllt. Zum größten Teil erfüllt sehen 27% (+3%) ihre Erwartungen und 9% (-2%) wollen sogar darauf spekuliert haben.

Den Kommentaren, die Umfrageteilnehmer mir zukommen ließen, entnehme ich, dass viele Anleger inzwischen einen längerfristigen Horizont ins Auge fassen, um ihre Positionen zu rechtfertigen. Das ist leider noch keine Kapitulation, die für einen Boden erforderlich wäre.

Und so sehen auch 26% (+6%) für den DAX in drei Monaten höhere Kurse. Weitere 26% (-3%) gehen von einer anhaltenden Seitwärtsbewegung auf dem aktuellen Niveau aus und 21% (-2%) bezeichnen die derzeitige Entwicklung bereits als Bodenbildung. Noch immer 25% (-1%) fürchten jedoch einen anhaltenden Bärenmarkt. Die Erwartung der Anleger hat sich somit ein wenig verbessert und kann nun als neutral bezeichnet werden.

So wollen 22% (+4%) in den kommenden zwei Wochen Aktien hinzu kaufen, während nur noch 14% (-1%) ihre Positionen verkleinern wollen. Mit 64% (-3%) sind die meisten wie immer unentschlossen, wie sie sich in den kommenden Tagen verhalten werden.

Der 5-Wochendurchschnitt unseres Sentiments hatte schon vor einer Woche den tiefsten Punkt der vergangenen vier Jahre erreicht und rutscht diese Woche nochmals tiefer. Was soll ich sagen: Wir sind einem zwischenzeitlichen Boden näher als einer neuen Ausverkaufswelle.

Das Euwax-Sentiment der Privatanleger zeigt mit 8,48 eine deutliche Long-Positionierung der Anleger an. Auch hier wird das aktuelle Kursniveau vorwiegend als Chance für den Positionsaufbau betrachtet.

Sogar die Profis sehen das ähnlich, denn das Put/Call-Verhältnis an der Eurex ist auf 0,9 gefallen und zeigt somit an, dass Profis ihre Absicherungen fallen lassen und verstärkt in Long-Positionen spekulieren.

In den USA sieht man das offensichtlich anders, das Put/Call-Verhältnis der CBOE ist in den vergangenen Tagen zwischenzeitlich auf ein extremes Hoch geschossen und notiert aktuell auf dem höchsten Niveau der vergangenen drei Jahre. US-Anleger sichern sich also so stark gegen weiter fallende Kurse ab, wie lange nicht mehr.

Auch die Investitionsquote der US-Fondsmanager ist mit 47% (+15%) noch immer auf einem niedrigen Niveau, wenngleich im Vergleich zur Vorwoche wohl auch Fondsmanager die niedrigen Kurse zum Aufbau von Positionen genutzt haben.

Die Bullenquote der US-Privatanleger ist mit -22,4% weiterhin auf einem extrem niedrigen Niveau, Pessimismus herrscht bei den US-Anlegern vor.

Der technische Angst und Gier Indikator des S&P 500 hat sich gegenüber der Vorwoche leicht auf 12% erholt, notiert aber ebenfalls noch im Bereich der extremen Angst. Der Short Range Oscillator des S&P 500 ist auf -12 gefallen. Ab Werten von -4 spricht man von einer überverkauften Situation, ab -10 sollte man auf eine zumindest kurzfristige Gegenbewegung setzen.

Interpretation



Die heftigen Tagesschwankungen der vergangenen Tage sind meines Erachtens darauf zurückzuführen, dass viele Anleger ihr Portfolio vor Jahresende noch umstrukturiert haben: Im Verlust notierende Positionen wurden aus steuerlichen Gründen noch verkauft, während aussichtsreiche Kandidaten für 2019 bereits gekauft wurden. Auch Aktien, die 2018 gut liefen, wurden gekauft. Man nennt das "Windows Dressing", das Schaufenster der Fonds wird aufgehübscht. Mit erfolgreichen Positionen, die im Jahresabschluss als Positionen erscheinen, soll einem flüchtigen Leser vorgegaukelt werden, dass man diese erfolgreichen Aktien das ganze Jahr über im Depot hatte, obwohl man sie in Wirklichkeit erst in den letzten Tagen des Jahres gekauft hat.

Insofern dürfen wir den Kursbewegungen der vergangenen Tage in einzelnen Aktien nicht zu viel Bedeutung beimessen. Erst in den ersten Tagen des neuen Jahres wird sich zeigen, welchen Aktien wirklich Chancen zugesprochen werden und welche Aktien vielleicht dann noch verkauft werden.

Ich vermute, dass die Anlegerstimmung hinter diesen technischen Transaktionen wenig Bedeutung hat. Erst in ein paar Tagen dürfte sich dann die überverkaufte Stimmung in den USA dahingehend durchsetzen, dass weitere Verkäufe ausbleiben und der Markt bei Ausbleiben neuer Hiobsbotschaften zu steigen beginnt.

In Deutschland ist in meinen Augen ebenfalls ein Extrem erreicht, das einen weiteren heftigen Ausverkauf in den ersten zwei Januarwochen unwahrscheinlich macht. Gleichzeitig ist die Zukunftserwartung jedoch noch zu gut, eine Kapitulation blieb bislang aus, so dass steigende Kurse wohl nicht nachhaltig sein dürften.










04. Ausblick: Änderungen für 2019

Der Ausblick bleibt den zahlenden Abonnenten des Heibel-Ticker PLUS vorbehalten. Bitte haben Sie Verständnis dafür, aber ohne eine kleine Einnahmequelle kann ich diesen Dienst nicht aufrecht erhalten.

Hier im Heibel-Ticker Standard erhalten Sie überwiegend vergangenheitsbezogene Erklärungen von mir. Detaillierte Analysen und Einschätzungen über die künftige Börsenentwicklung gibt es nur im kostenpflichtigen Heibel-Ticker PLUS. Das Angebot für die zahlenden Abonnenten des Heibel-Ticker PLUS baue ich kontinuierlich weiter aus und komme dabei insbesondere den Wünschen meiner Kunden nach. Inzwischen bietet das Heibel-Ticker PLUS Abonnement folgende Zusätze:

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Weiterhin erhalten meine Kunden eine übersichtliche Tabelle über alle offenen Positionen mit der jeweiligen Wochenperformance sowie Performance seit Empfehlung und mit einer Übersicht über die anstehenden Aktivitäten wie Stopp Loss nachziehen oder verkaufen bzw. kaufen.

Für die besonders aktiven Anleger unter Ihnen biete ich an, die unterwöchigen Updates direkt per E-Mail an Sie zu senden und ich benachrichtige Sie im Falle von Aktionsempfehlungen (Kauf oder Verkauf) direkt per SMS auf Ihr Handy. Dabei handelt es sich um einen Zusatzdienst (Express!), den ich mit 6,25 € pro Monat berechne. Keine Angst, sämtliche Updates befinden sich natürlich dann auch nochmals in der Freitagsausgabe für die normalen PLUS-Kunden.

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05. Übersicht HT-Portfolio

Bitte beachten Sie auch den Kundenbereich auf meiner Internetseite unter www.heibel-ticker.de. Dort finden Sie aktuelle Charts mit meinen jeweils aktualisierten Einschätzungen.

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Im Wochenverlauf habe ich zu mehreren Titeln Anmerkungen im Kundenbereich der Webseiten verfasst.

Die tabellarische Übersicht bleibt den zahlenden Abonnenten des Heibel-Ticker PLUS vorbehalten.

Die dritte Spalte zeigt die Schlusskurse von Donnerstagabend. Unter „Woche“ steht die Veränderung im Vergleich zur Vorwoche. Unter „2014“ steht das Ergebnis der Position seit Jahresbeginn bzw. seit Aufnahme ins Portfolio. Unter „Anteil“ finden Sie den Anteil der jeweiligen Position am Gesamtdepot.

Unter ! steht zur Information meine Grundtendenz:
Kbei Gelegenheit Kaufen, 
NKNachkaufen 
HHalten, 
Vbei Gelegenheit Verkaufen, 
TVTeilverkauf, also nicht die ganze Position 
VLVerkaufslimit, bei überschreiten eines bestimmten Kurses sollte verkauft werden 
SLStopp Loss, bei Unterschreiten eines bestimmten Kurses sollte verkauft werden 
TSTrailing Stopp, wie SL, nur dass das Limit kontinuierlich nachgezogen wird 



Die „Gelegenheit“ zum Kaufen oder Verkaufen wird sodann kurzfristig von mir per Update an Sie bekanntgegeben.

Ich habe diese Spalte „!" insbesondere für neue Kunden vorgesehen, die zu einem späteren Zeitpunkt wissen wollen, ob ich die Position noch zukaufen würde, wenn ich beispielsweise darin nicht schon voll investiert wäre. Zukaufen würde ich jeweils jedoch niemals zu Höchstkursen, sondern stets nur nach kurzfristigen Kursrückschlägen von mindestens 5-7%.

Kauffolge: Je spekulativer, desto aggressiver würde ich kaufen und verkaufen. Derzeit verwende ich die folgenden Schritte:

Value Positionen in drei Schritten aufbauen: 25%-25%-50%,

Spekulative und alternative Positionen in zwei Schrittenaufbauen: 50%-50%,

Tradingpositionen ganz oder gar nicht: 100%.

Stopp Loss Limits, Verkaufslimits und ähnliche Aktionsmarken verwalte ich aktiv in meinem System und ändere ich unter der Woche mehrfach, fast täglich. Eine Veröffentlichung der entsprechenden Limits ist in der Regel nicht sinnvoll, allenfalls Stopp Loss Marken werde ich bisweilen im Text bekanntgeben.

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Quellen:
Kurse: Deutsche Kurse von comdirect.de, Goldbarren & Münzen von proaurum.de, US-Kurse von finance.yahoo.com. Alle Kurse sind Schlusskurse vom Donnerstag sofern nichts Gegenteiliges vermerkt ist.
Bilanzdaten: Comdirect, Yahoo! Finance sowie Geschäftsberichte der Unternehmen
Informationsquellen: dpa-AFX, Aktiencheck, Yahoo! Finance, TheStreet.com, IR-Abteilung der betreffenden Unternehmen



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