Heibel-Ticker PLUS 19/27 - G20-Gipfel heizt Zukunftsoptimismus an

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05.07.2019:



H E I B E L - T I C K E R    P L U S

F I N A N Z I N F O R M A T I O N E N

- Einfach einen Tick besser -



DEUTSCHE BIBLIOTHEK : ISSN 1862-5436

14. Jahrgang - Ausgabe 27 (05.07.2019)
Erscheinungsweise: wöchentlich Freitag/Samstag



I N H A L T

01.Info-Kicker: Chaos abgewendet, Anleger jubeln
02.So tickt die Börse: Wer Huawei beliefern darf
 - Wochenperformance der wichtigsten Indizes
03.Sentiment: G20-Gipfel heizt Zukunftsoptimismus an
 -
04.Ausblick: Subventionsstreit um Boeing und Airbus
05.Update beobachteter Werte: bet-at-home, FinTech Group
 - bet-at-home: Gücksspielring ausgehoben
 - FinTech Group: Strategische Optionen mit Lazard
06.Übersicht HT-Portfolio
07.Disclaimer / Haftungsausschluss und Risikohinweise
08.An-/Ab-/Ummeldung



01. Info-Kicker: Chaos abgewendet, Anleger jubeln

Liebe Börsenfreunde,

Der G20-Gipfel brachte eine überraschende Wende im Handelsstreit der USA und Chinas, die Aktienmärkte sind vor Freude deutlich angesprungen. Doch im weiteren Wochenverlauf machte sich Skepsis breit: Welche Aktien profitieren, welche Aktien sollten weiterhin gemieden werden. Im heutigen Kapitel 02 habe ich den chip-Sektor auf diese Frage hin untersucht.

Die Stimmung ist angesprungen und insbesondere der Zukunftspessimismus ist verflogen. Was vor kurzem noch dem Aktienmarkt die Nachfrage entzog, kann in den kommenden Wochen eine Quelle zusätzlicher Aktiennachfrage sein. Meine Sentimentanalyse lesen Sie in Kapitel 03.

Boeing und Airbus streiten sich seit 20 Jahren über unerlaubte Subventionen, die dem jeweils anderen vorgeworfen werden. Dieser Streit hat nun das Weiße Haus erreicht und liefert uns eine weitere Branche, in die wir derzeit nicht investieren dürfen. Die Einzelheiten dazu lesen Sie in Kapitel 04.

Wie immer gibt es eine Reihe von Updates in Kapitel 05 sowie eine tabellarische Übersicht über unser Portfolio in Kapitel 06.

Die PDF-Version dieser Ausgabe steht Ihnen ab sofort im Archiv sowie unter dem folgenden Link zur Verfügung: https://www.heibel-ticker.de/downloads/htp190707.pdf

Nun wünsche ich eine anregende Lektüre,

take share, Ihr
Börsenschreibel

Stephan Heibel

Chefredakteur und
Herausgeber des
Heibel-Ticker




02. So tickt die Börse: Wer Huawei beliefern darf

Der dickste Faustpfand Präsident Trumps war Huawei: Mit jeder Woche, die ohne Fortschritte in den US-chinesischen Verhandlungen verlief, steuerte Huawei auf die Insolvenz zu. Die meisten Marktbeobachter waren davon ausgegangen, dass Trump an Huawei zeigen wird, wie abhängig einer der größten chinesischen Tech-Konzerne von den USA ist.

Auf dem G20-Gipfel in Osaka hat Trump nun völlig überraschend, ich glaube sogar auch für seine Mitarbeiter überraschend, zugelassen, dass US-Unternehmen Huawei mit nicht-sicherheitsrelevanten Komponenten wieder beliefern dürfen. Huawei, das viele seiner Vorprodukte aus den USA bezieht, wird also weiter Handys produzieren können und somit im Markt bestehen bleiben.

In den Folgetagen wurde das überraschende Zugeständnis Trumps konkretisiert: Ja, US-Unternehmen dürfen nun wieder Komponenten an Huawei liefern, die nicht "die nationale Sicherheit gefährden". Dennoch bleibt Huawei auf der Schwarzen Liste. Die USA hätten ein großes Interesse daran, 5G-Technologie von Nokia und Ericsson zu kaufen und eben nicht von Huawei. China habe mit Hilfe von Huawei die Strategie verfolgt, weltweit führender Anbieter von 5G-Technologie zu werden, was eben nach US-Interpretation eine Gefährdung für die nationale Sicherheit darstellen würde.

An der kritischen Einstellung gegenüber der Huawei-Technologie hat sich also nichts geändert. Die US-Administration hat lediglich den Zeitdruck aus den Verhandlungen genommen, da Huawei mit der aktuellen Vereinbarung weiter existieren wird ... wenngleich auch die Eroberung des 5G-Weltmarktes mit den weiterhin gültigen Beschränkungen nunmehr ziemlich unwahrscheinlich ist.

Warum nur hat Trump die Zügel gelockert? Augenscheinlich hat er nichts im Gegenzug von Xi erhalten. Ist es ein Akt der Güte, des Entgegenkommens, um die weiteren Verhandlungen zu befördern?

Hmm, es gibt Stimmen, die den Grund für das Einlenken Trumps in Apple sehen. Xi könnte gesagt haben: "Wenn Du unser Huawei kaputt machst, dann mache ich euer Apple kaputt". Sandkastenniveau, aber wer sagt denn, dass es in der Politik anders zugeht?

Als Huawei auf die Schwarze Liste gesetzt wurde, brachen die Aktienkurse so ziemlich aller Chip-Unternehmen ein. Nachdem nun Huawei wieder Komponenten in den USA kaufen darf, sprangen so ziemlich alle Chip-Aktien kräftig an. Im weiteren Wochenverlauf setzte sich die Erkenntnis durch, dass je nach Einzelfall entschieden wird, welche Komponenten nach China verkauft werden dürfen, und welche nicht. Das ist ungemütlich und so gaben sämtliche Chip-Aktien wieder ab.

Wenn wir uns aber von der platten Verurteilung der Trump-Administration in den Massenmedien als "unberechenbar" verabschieden und zugeben, dass diese Administration ihre Ziele ziemlich konsequent verfolgt, dann können wir bereits jetzt feststellen, welche Chip-Aktien in den kommenden Wochen profitieren dürften, und welche weiterhin Probleme haben werden.

Einfach formuliert bedeutet dies, dass Tech-Unternehmen, deren Produkte auf Standardkomponenten aufbauen, wieder im Geschäft sind. Tech-Unternehmen mit Cutting-Edge High-End Lösungen hingegen, die insbesondere für die 5G-Technologie genutzt werden, müssen weiter mit Handelsbeschränkungen rechnen. Gerade Technologien, die für den Ausbau des 5G-Netzwerks erforderlich sind, bleiben aus Sicht der US-Behörden Bestandteil der nationalen Sicherheit. Und da verlässt man sich eben lieber auf Nokia, Ericsson (die wurden schon von den Behörden genannt) und meiner Ansicht nach auch auf Samsung.

Doch Samsung hat ein so großes TV- und Handy-Geschäft, dass dieser Konzern kaum über das 5G-Geschäft einen spürbaren Auftrieb erhalten kann. Und Nokia und Ericsson haben die letzten Jahre verschlafen: sie liegen technologisch zurück und sind viel zu teuer. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass sie in die großen Fußstapfen von Huawei treten können.

Schauen wir uns also die Tech-Zulieferer an und beurteilen, welche davon von der aktuellen Situation profitieren könnten, und welche nicht.

Micron bietet Festplatten und Flash-Speicher an. Es handelt sich um Standard-Produkte, deren Verkaufserfolg sich einzig über den Preis definiert. Und der Preis bildet sich durch Angebot und Nachfrage. Periodisch leidet dieser Bereich der Technik-Branche unter Überproduktion, die Preise purzeln in den Keller und die Aktie von Micron notiert teilweise auf so niedrigem Niveau, dass man aus dieser Perspektive eine Insolvenz fürchten könnte. Doch wenn einige Fabriken dann schließen und die Nachfrage leicht anzieht, hebt Micron ab wie eine Rakete.

Da gibt es nichts an Know-how, was Micron zu einem nationalen Sicherheitsrisiko machen könnte. Daher gehe ich davon aus, dass Micron vom aktuellen KGV von 4,5 in den kommenden Monaten kräftig profitieren wird.

Texas Instruments bietet Chips für die Stromversorgung und Beleuchtungssteuerung bei Laptops und Handys an. Da ist auch nichts "Proprietäres" dabei, also wenig, was mit Patenten geschützt wäre, sondern überwiegend ist es die Produktionstechnik und -steuerung, mit der Texas Instruments sich am Markt behauptet.

Qorvo bietet Hochfrequenzchips an, die in Handys eingebaut werden. Auch die Qorvo-Technologie ist allen zugänglich. Das Unternehmen hängt an den Absatzerfolgen der Handy-Industrie und da Huawei mit der nunmehr gültigen Regelung zwar Handys, aber keine 5G-Netze bauen kann, wird auch Qorvo von einer anziehenden Handy-Produktion profitieren.

Ich habe für unser Heibel-Ticker Portfolio am Montag das Unternehmen empfohlen, dessen 5G-Chips in die Kleingeräte des Internets der Dinge (IoT) gehen. Das 5G-Netz wird die Kommunikation von so vielen Geräten unterstützen, wie es 5G-fähige Geräte gibt. Das von mir empfohlene Unternehmen hat eine proprietäre 5G-Lösung für Kleinstchips und steht vor einem Nachfrageboom, der mit der Lizenzversteigerung nun endlich beginnen kann. Obwohl die Produkte proprietäre sind, fallen sie doch nicht in das Thema 5G-Netz, sondern gelten als Massenprodukt ohne strategische Bedeutung.

Außerdem habe ich für das Heibel-Ticker Portfolio einen deutschen Produzenten von Vorprodukten für die Chip-Branche empfohlen, der aktuell extrem günstig bewertet ist (ähnlich günstig wie Micron).

Ein weiterer Chip-Titel befindet sich bereits in unserem Portfolio. Dieses Unternehmen strebt derzeit eine große Übernahme an, die von den Chinesen blockiert werden könnte. Mit den nunmehr wieder aufgenommenen Gesprächen ist es wahrscheinlicher geworden, dass die Übernahme nun doch noch erlaubt wird.

Nicht profitieren wird meines Erachtens die Aktie von Xilinx: das Unternehmen baut programmierbare Chips für Rechenzentren, Netzbetreiber und fürs Militär. Xilinx-Chips sind ein wesentlicher Bestandteil beim Aufbau des 5G-Netzwerks, weil sie individuell konfiguriert und eingesetzt werden können, um die neue Technologie in bestehende Strukturen einzufügen. In diesen Chips können - US-Behörden zufolge - Programme über Updates nachgeschoben werden, die ein Risiko für die "nationale Sicherheit" darstellen könnten. Ich kann mir nur schwer vorstellen, das Xilinx seine Chips an Huawei liefern darf.

Broadcom bietet eine Vielzahl von Netzwerkkomponenten an, die für die Steuerung der Datenströme unverzichtbar sind. System-on-Chips heißt das Schlagwort, SoC, mit dem Broadcom die Netzwerktechnologie dominiert. Ich kann mir gut vorstellen, dass auch dieser Bereich von den US-Behörden sehr kritisch gesehen wird.

In meinen Augen war der G20-Gipfel richtungsweisend für die kommenden Wochen: Die Spannungen zwischen China und den USA waren auf ein Maximum eskalierte: Huawei-Verbot & drakonische Strafzölle drohten ernsthafte Schäden zu erzeugen. Trump wird sich bemühen, den Druck auf dem Kessel zu halten, doch tendenziell dürfte sich die Situation schrittweise entspannen.

Schauen wir mal, wie sich die wichtigsten Indizes in dieser Woche entwickelt haben:

WOCHENPERFORMANCE DER WICHTIGSTEN INDIZES


INDIZES4.7.19Woche ΔΣ '19 Δ
Dow Jones26.841 1,1%16,4%
DAX12.569 1,5%19,0%
Nikkei21.746 2,2%8,7%
Shanghai A 3.154 1,1%20,8%
Euro/US-Dollar1,12-1,5%-2,0%
Euro/Yen121,73-0,7%-3,5%
10-Jahres-US-Anleihe2,05%0,04-0,68
Umlaufrendite Dt-0,39%-0,04-0,49
Feinunze Gold$1.398 -0,9%9,2%
Fass Brent Öl$64,07 -3,7%22,7%
Kupfer5.898 -0,9%-2,0%
Baltic Dry Shipping1.700 26,9%33,8%
Bitcoin11.368 2,9%189,9%



Ein dickes Plus steht an sämtlichen Aktienmärkten. Der US-Dollar hat gegenüber dem Euro zugelegt. Draghi hat sich in meinen Augen zu weit aus dem Fenster gelehnt, er wird weitere Lockerungsmaßnahmen durchführen müssen. Sein US-Counterpart Powell hingegen hat sich alle Optionen offen gelassen, er wird seine nächste Zinsentscheidung von den Konjunkturdaten abhängig machen.

Kein Wunder also, dass der Zins in Deutschland auf ein Rekord-Minus gefallen ist. Im Brüsseler Postengeschacher hat Angela Merkel nun bereits zum zweiten Mal den Posten des EZB-Chefs geopfert. Jens Weidmann ist aus dem Rennen, Christine Lagarde wird Mario Draghi beerben. Damit wird die in meinen Augen zu lockere Geldpolitik der vergangenen acht Jahre um weitere acht Jahre fortgesetzt. Die Politisierung der EZB wird fortgesetzt. Die guten Erfahrungen, die Deutschland mit einer unabhängigen Notenbank gemacht hat, werden weiter eine verschwommene Erinnerung der Geschichte bleiben.

Der Goldpreis ist über 1.350 USD/Oz gesprungen und konnte damit seinen viele Jahre alten Widerstand endlich überwinden. Zwar ist der Sprung bereits vor 3 Wochen erfolgt, doch passt der Zeitpunkt langfristig betrachtet wunderbar mit der jüngsten Entwicklung an den Finanzmärkten, als die weiteren Lockerungsübungen vor wenigen Wochen angekündigt wurden. Ich gehe davon aus, dass wir vor einer Renaissance des Goldes als Sicherer Hafen stehen.

Schauen wir mal, wie sich die Stimmung unter den Anlegern entwickelt hat.




03. Sentiment: G20-Gipfel heizt Zukunftsoptimismus an

Sie wissen, dass ich hier eine vorläufige Auswertung der bis Samstag Abend laufenden Umfrage vornehme. Die Ergebnisse können sich also noch ändern. Wesentlicher Bestandteil der Umfrage ist eine Kooperation mit dem Handelsblatt, die bereits seit fünf Jahren läuft. Das Handelsblatt hat diese Woche einen Systemwechsel vollzogen und irgendwie haben heute zu diesem Zeitpunkt nur ein Drittel so viele Teilnehmer abgestimmt wie sonst. Bitte sehen Sie die heutigen vorläufigen Ergebnisse daher heute besonders kritisch.

Anleger waren vor dem G20-Gipfel zu defensiv positioniert und mussten den Kursen zum Wochenbeginn hinterher laufen. Doch schon bald beendeten Gewinnmitnahmen anderer Anleger die Rallye und als dann noch Befürchtungen aufkamen, die Notenbanken hüben und drüben könnten ihre in Aussicht gestellten Zinslockerungen nun doch nicht umsetzen, bröckelten einige Kurse auch schon wieder ab. Doch es bleibt noch immer ein Wochenplus von 1,5% im DAX.

Den Aufwärtsimpuls haben 40% (+13%) unserer Umfrageteilnehmer als Beginn einer nachhaltigen Rallye registriert, weitere 21% (+8%) gehen von einer Topbildung aus. Mit 28% (-30%) gehen noch immer viele Anleger von einer übergeordneten Seitwärtsbewegung aus. Mit einem Indikatorwert von 3,5% können wir den Anlegern eine sehr gute Laune attestieren, doch Euphorie ist das noch nicht.

Der Kurssprung kam für 38% (+11%) überraschend, 7% (+2%) wurden sogar auf dem falschen Fuß erwischt. Dennoch hatten 43% (-13%) grundsätzlich an steigende Kurse geglaubt, 12% (-1%) geben sogar an, darauf spekuliert zu haben. Wir verzeichnen heute den seltenen Fall, dass die Selbstzufriedenheit sinkt, obwohl der DAX gestiegen ist. Mit einem Wert von -1,2% herrscht aufgrund des Kurssprungs leichte Verunsicherung.

Der Zukunftsoptimismus ist zurück! 30% (+8%) glauben an steigende Kurse in drei Monaten, weitere 29% (-12%) gehen von einer Seitwärtsbewegung aus. Weiterhin nur 27% fürchten fallende Kurse in drei Monaten. In den Vorwochen hatten wir den großen Zukunftspessimismus als Hindernis für kurzfristige Kursgewinne interpretiert. Dieses Hindernis ist nun aus dem Weg geräumt.

Und so wollen 24% (+6%) der Umfrageteilnehmer in den kommenden zwei Wochen Aktien zukaufen, nur 19% (-4%) wollen ihre Aktienpositionen verkleinern. Mit 66% (-2%) sind zwei von drei Anlegern derzeit noch unentschlossen über ihre nächsten Aktivitäten.

Die Fehlpositionierung der Anleger wird im Euwax-Sentiment offensichtlich: Vor einer Woche wurde mit einem Wert von -10 ein Extrempunkt erreicht. Extrem viele Anleger haben sich gegen fallende Kurse abgesichert. In die steigenden Kurse hinein mussten diese Woche diese Absicherungsgeschäfte aufgelöst werden, doch noch immer zeigt das Euwax-Sentiment mit einem Wert von -8,5 eine stark defensive Positionierung der Privatanleger an. Dieser Indikator spricht für eine Fortsetzung der Rallye schon allein durch die notwendigen Deckungskäufe.

Die Profis, die sich über die Eurex absichern, haben rechtzeitig auf die Long-Seite gewechselt. Das Put/Call-Verhältnis zeigt mit einem Wert von 1,0 eine überdurchschnittliche Long-Positionierung der institutionellen Anleger an (Durchschnitt 1,5). In den USA sieht es ganz ähnlich aus, das Put/Call-Verhältnis der CBOE steht mit 0,8 ebenfalls auf einem verhältnismäßig niedrigen Niveau.

US-Fondsmanager haben ihre Investitionsquote um 7% auf 79% hochgefahren. Das ist weiterhin eine durchschnittliche Investitionsquote.

US-Privatanleger haben eine Bullenquote von -2,5%. Die extrem pessimistische Bullenquote von -20% in der Vorwoche ist deutlich zurückgekommen, doch von überbordendem Optimismus kann man auch bei den US-Privatanlegern noch lange nicht sprechen.

Der technische Angst und Gier Indikator des S&P 500 zeigt mit 60% eine leichte Gier an, ist jedoch als neutral zu werten.

Interpretation



Trump ist unberechenbar. Vielleicht können die Notenbanken ihre versprochenen Lockerungen nicht umsetzen, weil die Konjunktur in freudiger Erwartung eines USA-China-Deals anspringt. Aber was, wenn Trump nun Europa oder gar Deutschland mit der gleichen Härte angeht, wie er China bearbeitet? Und was, wenn der harte Brexit nun Gestalt annimmt? ...

Auch nach dem G20-Gipfel ist die Situation für Anleger alles andere als rosig. Man könnte sagen, die Katastrophe (weitere Strafzölle) konnte abgewendet oder zumindest verschoben werden. Entsprechend ist die Stimmung deutlich angesprungen und auch der zuvor extreme Zukunftspessimismus ist verflogen. Doch von überbordendem Optimismus und Euphorie ist nichts zu sehen. Eigentlich ist das ideal für uns Anleger.

Denn die längsten Rallyes ziehen sich "an einer Wand der Angst" nach oben. Und Ängste gibt es, wie oben aufgezeigt, nach wie vor genug.

Es gibt noch eine ganze Menge an Absicherungsgeschäften unter Privatanlegern, die aufgelöst werden müssen. Die Investitionsquote der Profis ist noch lange nicht als hoch zu bezeichnen, also kann auch von dieser Seite weitere Nachfrage erfolgen und die Kurse hochtreiben.

Die rosige Aussicht, die ich also zum Beginn dieser Woche bereits formuliert habe, wird durch die aktuelle Sentiment-Umfrage unterstützt. Nicht jede Aktie wird steigen, wie im vorangegangenen Kapitel gezeigt, aber die Bedingungen für Anleger haben sich deutlich verbessert. Eine ganze Reihe von Aktien, die vor 10 Tagen noch als "nicht investierbar" galten, sind nun wieder interessant. Die Liste der "nicht investierbaren" Aktien wird in den kommenden Wochen vermutlich sukzessive kürzer werden.

Rückschläge an den Aktienmärkten sind damit nun wieder Kaufgelegenheiten.







04. Ausblick: Subventionsstreit um Boeing und Airbus

Der Vollständigkeit halber: Skyworks liefert die kleinen Funkchips für Geräte des IoT. Skyworks liefert sogar auch Chips für den Aufbau des 5G-Netzwerks, doch beliefert ausschließlich Nokia und Ericsson, nicht aber Huawei.

Siltronic ist der deutsche Zulieferer der Chipindustrie, die Wafer gehen in Autos, Handys und Bildschirme. Durch die Entscheidung der US-Behörden ist die Chip-Industrie, betrachtet als Massenmarkt, gerettet.

Und Nvidia möchte Mellanox kaufen, um Servernetze in Rechenzentren effizienter zusammenzuschalten. Das ist keine Aufgabe der nationalen Sicherheit, sondern einfach eine Performance-Frage. Eine Blockade dieser Übernahme seitens der Chinesen wäre ein Sandkasteninstrument, nicht aber eine technologisch-strategisch nachvollziehbare Entscheidung.

Durch die Nominierung von Christine Lagarde als neue EZB-Chefin dürfen wir uns auf eine Fortsetzung des Immobilienbooms, insbesondere in Deutschland freuen. Es ist ein echtes faules Ei, das uns Angela Merkel noch für die kommenden Jahre ins Nest gelegt hat. Da wird in sämtlichen Städten von zu hohen Mieten gesprochen, Enteignung und Preisdiktat sollen den Wohnungsmangel stoppen. Und nun macht Merkel den Immobilienmarkt noch teurer.

Diese Woche ist noch der Streit zwischen Boeing und Airbus in die Schlagzeilen gerückt: Gegenseitig wirft man sich unzulässige Subventionen zu, seit 20 Jahren schwelt dieser Streit und während Subventionen inzwischen gar nicht mehr bestritten werden, geht es inzwischen nur noch darum, wer letztlich schlimmer gehandelt hat.

Ich habe 1987 Boeing in Seattle besichtigt, im Rahmen eines Austauschprogramms ermöglichte meine Gastfamilie diese Führung durch einen befreundeten Ingenieur. Der Stolz, mit dem mir das Werk gezeigt wurde, hat sich in meinem Gedächtnis fest eingebrannt. Boeing hat in seiner Geschichte immer wieder mutige Entscheidungen getroffen, neue Technologien entwickelt, um dann für Jahrzehnte einen Bereich zu dominieren.

Airbus wurde von den Europäern als Gegenpol ins Leben gerufen, nicht um Boeing das Leben schwer zu machen, sondern um die attraktiven Jobs, die an dieser Branche hängen, auch in Europa zu ermöglichen. Wenn man sich anschaut, wie viele hochqualifizierte Jobs an dieser Industrie hängen, ist es leicht nachvollziehbar, dass Subventionen, die für ein Gelingen sorgen sollen, da gerne von der Politik bezahlt werden. Oder anders ausgedrückt: Wie kann ein europäischer Konzern, der ohne die Historie von Boeing und dann auch noch über verschiedensprachige Länder hinweg politisch gewollt ins Leben gerufen wurde, ohne Subventionen Boeing Konkurrenz machen?

Auf der anderen Seite beliefert Boeing auch das US-Militär, dessen Budget 13 mal größer ist als das von Deutschland. Das kann man natürlich auch als wettbewerbsverzerrend bezeichnen.

Nun ja, neben der Autoindustrie müssen wir also auch die Flugzeugindustrie bis auf weiteres als nicht investierbar titulieren.

Übrigens auch die Olivenölindustrie in Italien, denn als Vergeltungszölle für die Subventionen an Airbus haben die USA eine Liste von Strafzöllen veröffentlicht, auf der auch italienisches Olivenöl steht.

Noch kurz zum Markt: Nach dem Freudensprung erfolgten Gewinnmitnahmen, nun reichte eine gesunde Skepsis über den US-Nationalfeiertag aus, um die Kurse zu deckeln. Die Skepsis kann sich nun in meinen Augen beliebig ausleben, solange der DAX nicht unter 12.400 Punkte gedrückt wird.

Der Sprung über die 12.400 Punkte zeigt die neue Richtung auf. Nach einem solchen Sprung folgt stets eine Konsolidierung und es ist nur eine Frage der Zeit, bis der DAX in Richtung 12.800 Punkte läuft.



05. Update beobachteter Werte: bet-at-home, FinTech Group

Bitte beachten Sie auch den Kundenbereich auf meiner Internetseite unter www.heibel-ticker.de -> Portfolio -> 10 neueste Einträge. Dort finden Sie aktuelle Charts mit meinen jeweils aktualisierten Einschätzungen.

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Im Wochenverlauf habe ich zu mehreren Titeln Anmerkungen im Kundenbereich der Webseiten verfasst.


bet-at-home
Gücksspielring ausgehoben

Fr, 05. Juli um 20:02 Uhr
Heute früh macht die Nachricht die Runde, dass die saarländische Staatsanwaltschaft einen Glücksspielring ausgehoben hat. Mit über 400 Internetseiten habe man Anleger um viele Millionen Euro betrogen. Online-Wetten auf Wechselkurse und der Bitcoin wären der Lockvogel gewesen, mit dem Kundengelder eingesammelt aber vermutlich niemals zurückgezahlt wurden.

Der Anführer sitzt seit Januar in Untersuchungshaft. Es handelt sich um einen 55 jährigen Deutschen mit guten Kontakten nach Österreich und in die Welt der Online-Casinos.

Ich habe soeben mit der IR-Abteilung von Bet-at-Home telefoniert, um sicher zu stellen, dass erst gar keine Verbindung zu bet-at-home hergestellt wird. Bet-at-Home bietet Wetten auf Sportereignisse an, nicht aber auf Finanzprodukte. Aus den verfügbaren Informationen konnten wir nicht ableiten, um wen es sich handelt bzw. welche Kontakte er in die Glücksspielwelt hat. Mit Bet-at-Home hat das Ganze aber sicherlich nichts zu tun.

Die Aktie von Bet-at-Home war nach der Auszahlung der Dividende nochmals weiter abgesackt. Viele Anleger haben auf die attraktive Dividende gewartet und verkauften anschließend ihre Position. Auch für das kommende Jahr rechnen Analysten wieder mit einer attraktiven Dividendenrendite von derzeit 8,9%. Wir sind die großen Kursschwankungen in der Aktie inzwischen gewohnt und behalten die Position als lukrative Dividendenposition im Portfolio.


FinTech Group
Strategische Optionen mit Lazard

Fr, 05. Juli um 19:55 Uhr
Gestern Abend hat die FinTech Group bekannt gegeben, Lazard beauftragt zu haben, strategische Optionen zu prüfen. Dies beinhalte auch Unternehmensteilverkäufe sowie neue Investoren.

Lazard ist eine der weltweit größte Unternehmen im Bereich Mergers und Acquisitions (M&A), Fusionen und Übernahmen. Möchte die FinTech Group ihre IT-Sparte, die Whitelabel-Handelsplattformen vertreibt, losschlagen? Oder aber stellt sich das Hauptgeschäft flatex selbst zum Verkauf?

Bei meinem letzten Kontakt mit dem Unternehmen wurde ich mehrfach darauf hingewiesen, dass flatex der Robin Hood Europas werden möchte. Witzig, dachte ich mir, denn ich selbst wurde bereits in einem Buch als Robin Hood unter den Börsenbriefschreibern bezeichnet. Klingt natürlich nett, wenn man den Stempel aufgedrückt bekommt, dass man sich gegen die Finanzindustrie stellt und für den Kleinanleger unterwegs ist. Doch dieses Prädikat mit Leben ausfüllen, ist nicht leicht.

Flatex hat Holland mit 0€-Orderkosten erobert und möchte dieses Modell auf Europa ausweiten. Ich habe mir das Ganze nun nochmal etwas näher angeschaut und dabei festgestellt, dass die Assoziation mit Robin Hood bei flatex noch einen wesentlich einfacheren Bezugspunkt hat: In den USA gibt es eine Handelsplattform namens RobinHood.com. Mit kommissionsfreien Orders erobert diese Plattform derzeit Millenials als Kunden. Als Millenials bezeichnet man die Generation, die um die Jahrtausendwende geboren wurde. Jeder soll investieren können, so das Mantra von RobinHood.com. Und so ist die Plattform extrem intuitiv, jeder Neukunde erhält eine Aktie geschenkt und ein besonderer Schwerpunkt wird auf die App-Entwicklung gelegt.

RobinHood.com ist erst 6 Jahre alt und wurde mit Hilfe von Crowdfunding ins Leben gerufen. Für das laufende Jahr 2019 ist der Börsengang (IPO) geplant. Ein Börsengang führt immer dazu, dass das Unternehmen eine Menge Bargeld in die Kasse gespült bekommt, mit dem dann in der Regel die Expansion vorangetrieben werden soll.

Nun erlauben Sie mir mal das folgende Gedankenspiel: RobinHood wurde im Rahmen der letzten Finanzierungsrunde Anfang 2018 auf 5,6 Mrd. USD Marktwert geschätzt. Dank der ordentlichen Wachstumsraten dürfte dieser Wert inzwischen auf vielleicht 7 Mrd. USD gestiegen sein. Wenn nun im Rahmen des IPOs die üblicherweise 15-20% von Unternehmensaktien an die Börse gegeben werden, dann dürften 1-1,5 Mrd. USD in die Kasse gespült werden.

Die FinTech Group ist derzeit 430 Mio. Euro wert, also rund 485 Mio. USD. Eine Expansion nach Europa wäre durch die Übernahme der flatex dann möglich. Insbesondere wenn zuvor bspw. die IT-Abteilung ausgegliedert wurde, denn IT hat RobinHood.com selbst.

Die Aktie der FinTech Group notiert heute mit 10% im Plus, nachdem gestern Abend bereits 4% zugelegt wurden. Lazard ist ein Unternehmen, das strategische Optionen dahingehend auslotet, wie für die Aktionäre der bestmögliche Profit erzielt werden kann. Das sorgt bei Anlegern für Euphorie.

Nachdem mein worst case Kurs bei 17 Euro gehalten hat, ist es nun an der Zeit, den Blick nach oben zu wenden: Wohin kann die Aktie denn laufen? Optimistisch geschätzt könnte das Umsatz- und Gewinnwachstum in diesem Jahr auf 15% hinauslaufen. Ein KGV von 20 würde so zu einem Kursziel von 28,25 Euro führen. Wenn die Stimmung gegenüber der FinTech Group von "drohender Weltuntergang" auf "unendlich große Chancen" umschwenkt, hat die Aktie also noch deutlich Luft nach oben.

Wenn meine hier ausgeführte Idee stimmen sollte, dann dürfen wir in den kommenden Monaten Ankündigungen weiterer europäischer Markteroberungen seitens der FinTech Group erwarten, sowie die Suche nach einem Käufer für die IT. Wir bleiben mit unserer vollen Position also bis auf weiteres dabei.



06. Übersicht HT-Portfolio

Spekulation (≈10%) =7,8%WKN4.7.19Woche ΔΣ '19 ΔAnteil 5x2%!
Skyworks Solutions85776071,59 €11%0%1,9%A
TUITUAG008,93 €4%2%2,0%A
AlibabaA117ME154,60 €4%0%2,0%A
SiltronicWAF30061,96 €-9%-8%1,8%A







Wachstum (≈30%) =32,3%WKN4.7.19Woche ΔΣ '19 ΔAnteil 4x7,5%!
BB BiotechA0NFN360,70 €2%6%7,6%B
Nvidia918422141,66 €-1%10%6,9%B
FinTech GroupFTG11123,60 €21%26%9,1%B
ZuoraA2JHJJ14,35 €9%-14%8,7%A







Dividende (≈25%) = 27%WKN4.7.19Woche ΔΣ '19 ΔAnteil 3x8%!
Innotec54051010,90 €2%9%6,3%C
FreenetA0Z2ZZ18,23 €4%8%6,7%C
Bet-at-HomeA0DNAY53,65 €-3%17%6,8%B
Deutsche Post55520029,59 €2%16%7,2%B







Absicherung (≈20%) =20,9%WKN4.7.19Woche ΔΣ '19 ΔAnteil 3x7%!
Goldbarren 100 gr100 gr.3.992,00 €1%12%7,7%A
Südzucker-AnleiheA0E6FU74,00%0%-3%6,5%A
Nokia-AnleiheA0T9L2108,72%0%7%6,7%B





Cashquote
Σ-Portfolio Ergebnis seit 2018

3%-1%12,0%
Ergebnis seit 2019


15,1%


Heibel-Ticker
GewichtungAnzahl Positionenangestrebte Positionsgröße
PortfolioZielSollIstSollIst
SpekulationEreignis10%7,8%542%
WachstumEnkelkinder30%32,3%447,5%
DividendeUrlaub25%27%348%
AbsicherungZins & Gold20%20,9%336,7%
Summe
85%88,0%15Err:508


Anmerkungen:
- Die Überschrift über jedem Portfoliobereich in der jeweiligen ersten Spalte (bspw. Absicherung (≈20%) =21,8%) bedeutet: Der beabsichtigte Anteil dieses Portfoliobereichs am Gesamtportfolio beträgt ungefähr 20%. Aktuell beträgt der Anteil 21,8%.
- Die dritte Spalte zeigt die Schlusskurse von Donnerstagabend.
- Unter „Woche” steht die Veränderung im Vergleich zur Vorwoche.
- Unter „Σ 'XX Δ” steht das Ergebnis der Position seit Jahresbeginn bzw. seit Aufnahme ins Portfolio.
- Unter „Anteil” finden Sie den Anteil der jeweiligen Position am Gesamtdepot.

Unter ! steht zur Information meine Grundtendenz:


ATop-Aktie mit günstigem Kurs, 
BKursrücksetzer zum Kaufen nutzen 
CKurssprünge zum Verkaufen nutzen, 
Dbei Gelegenheit Verkaufen, 
ESofort Verkaufen 


Die „Gelegenheit” zum Kaufen oder Verkaufen wird sodann kurzfristig von mir per Update an Sie bekanntgegeben.

Ich habe diese Spalte „!” insbesondere für neue Kunden vorgesehen, die zu einem späteren Zeitpunkt wissen wollen, ob ich die Position noch zukaufen würde, wenn ich beispielsweise darin nicht schon voll investiert wäre. Zukaufen würde ich jeweils jedoch niemals zu Höchstkursen, sondern stets nur nach kurzfristigen Kursrückschlägen von mindestens 5-7%.

Kauffolge: Je spekulativer, desto aggressiver würde ich kaufen und verkaufen. Derzeit verwende ich die folgenden Schritte:
- Dividenden- & Wachstumspositionen in drei Schritten aufbauen: 25%-25%-50%,
- Zyklische Positionen in zwei Schritten aufbauen: 50%-50%,
- Spekulative Positionen ganz oder gar nicht: 100%.

Stopp Loss Limits, Verkaufslimits und ähnliche Aktionsmarken verwalte ich aktiv in meinem System und ändere ich unter der Woche mehrfach, fast täglich. Eine Veröffentlichung der entsprechenden Limits ist in der Regel nicht sinnvoll, allenfalls Stopp Loss Marken für unseren Spekulationen werde ich bisweilen im Text bekanntgeben.

Eine erfolgreiche Börsenwoche,
take share

Stephan Heibel

https://www.heibel-ticker.de


mailto:info/at/heibel-ticker/./de



07. Disclaimer / Haftungsausschluss und Risikohinweise

Wer un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen nachmacht oder verfälscht oder nachgemachte oder verfälschte un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen in Umlauf setzt, wird mit Lust-, manchmal auch mit Erkenntnisgewinn belohnt; und wenn alles gut geht, fällt davon sogar etwas für Sie ab. (frei nach Robert Gernhardt)

Wir recherchieren sorgfältig und richten uns selber nach unseren Anlageideen. Für unsere eigenen Transaktionen befolgen wir Compliance Regeln, die auf unsere eigene Initiative von der BaFin abgesegnet wurden. Dennoch müssen wir jegliche Regressansprüche ausschließen, die aus der Verwendung der Inhalte des Heibel-Tickers entstehen könnten.

Die Inhalte des Heibel-Tickers spiegeln unsere Meinung wider. Sie stellen keine Beratung, schon gar keine Anlageempfehlungen dar.

Die Börse ist ein komplexes Gebilde mit eigenen Regeln. Anlageentscheidungen sollten nur von Anlegern mit entsprechenden Kenntnissen und Erfahrungen vorgenommen werden. Anleger, die kein tiefgreifendes Know-how über die Börse besitzen, sollten unbedingt vor einer Anlageentscheidung die eigene Hausbank oder einen Vermögensverwalter konsultieren.

Die Verwendung der Inhalte dieses Heibel-Tickers erfolgt auf eigene Gefahr. Die Geldanlage an der Börse beinhaltet das Risiko enormer Verluste bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals.

Quellen:
Kurse: Deutsche Kurse von comdirect.de, Goldbarren & Münzen von proaurum.de, US-Kurse von finance.yahoo.com. Alle Kurse sind Schlusskurse vom Donnerstag sofern nichts Gegenteiliges vermerkt ist.
Bilanzdaten: Comdirect, Yahoo! Finance sowie Geschäftsberichte der Unternehmen
Informationsquellen: dpa-AFX, Aktiencheck, Yahoo! Finance, TheStreet.com, IR-Abteilung der betreffenden Unternehmen



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