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20.12.2019:



H E I B E L - T I C K E R    P L U S

F I N A N Z I N F O R M A T I O N E N

- Einfach einen Tick besser -



DEUTSCHE BIBLIOTHEK : ISSN 1862-5436

14. Jahrgang - Ausgabe 51 (20.12.2019)
Erscheinungsweise: wöchentlich Freitag/Samstag



I N H A L T

01.Info-Kicker: Frohe Weihnachten!
02.So tickt die Börse: Amazon erfolgreich bei Paketzustellung, Boeing in Warteschleife
 - Ruinöser Wettbewerb bei der Paketzustellung
 - Amtsenthebung irrelevant
 - Boeing stopp Produktion des 737 MAX
 - Micron kündigt Ende der Chipflaute an
 - Wochenperformance der wichtigsten Indizes
03.Sentiment: Entspannung in Deutschland, Euphorie in den USA
 -
04.Ausblick: Chancen zwischen den Feiertagen
 - Marktbetrachtung
05.Update beobachteter Werte: Südzucker-Anleihe, Twitter, Wheaton Precious Metals, Skyworks Solutions, Nvidia, American Express, TUI
 - Südzucker-Anleihe: Positive Entwicklung auf dem Zuckermarkt
 - Twitter: Aktie springt an trotz negativem Analystenkommentar
 - Wheaton Precious Metals: Bewertung fair, Stopp Loss setzen
 - Skyworks Solutions: Rückläufiger Umsatz und Gewinn schaden der Aktie nicht
 - Nvidia: EU gibt Mellanox-Übernahme frei
 - American Express: US-Finanzsektor zieht an, Amex wird folgen
 - TUI: Flug- und Kreuzfahrtscham
06.Übersicht HT-Portfolio
07.Disclaimer / Haftungsausschluss und Risikohinweise
08.An-/Ab-/Ummeldung



01. Info-Kicker: Frohe Weihnachten!

Liebe Börsenfreunde,

Weihnachtliche Stimmung zieht selbst auf dem Börsenparkett ein: Anleger werden milde und ziehen ruhige Weihnachtstage vor - ich auch.

Im heutigen Kapitel 02 gehe ich auf die wenigen Ereignisse dieser Woche ein: Die Geschenke werden nicht mehr vom Christkind, Weihnachtsmann oder Nikolaus gebracht, sondern von Amazon. Boeing stoppt die Produktion des 737 MAX, die Demokraten eröffnen ein Amtsenthebungsverfahren gegen Trump mangels Alternativen und die Chipindustrie beendet ihre jahrelange Flautephase.

Das Sentiment in Deutschland hat sich in dieser Woche abgekühlt, gleichzeitig hellte sich die Zukunftserwartung auf. Das ist sehr konstruktiv für die letzten Handelstage, wenn nicht in den USA Euphorie Einzug gehalten hätte. Mehr dazu in Kapitel 03.

Klimaneutral bis 2050, sagt Brüssel. Ich habe eine Aktie, die von dieser Entscheidung besonders profitieren wird. In Kapitel 04 stelle ich das Unternehmen kurz vor.

Die PDF-Version dieser Ausgabe steht Ihnen ab sofort im Archiv sowie unter dem folgenden Link zur Verfügung: http://www.heibel-ticker.de/downloads/htp191222.pdf

Nun wünsche ich eine wunderschöne und besinnliche Weihnachtszeit im Kreise Ihrer Lieben,

take share, Ihr
Börsenschreibel

Stephan Heibel

Chefredakteur und
Herausgeber des
Heibel-Ticker




02. So tickt die Börse: Amazon erfolgreich bei Paketzustellung, Boeing in Warteschleife

Diese Woche gab es nicht viele marktrelevanten Ereignisse. Die meisten Kursbewegungen dieser Woche waren die Folge der Entscheidungen der Vorwoche. Es war gut, dass wir unser Portfolio letzten Freitag noch auf die geänderte Situation ausgerichtet haben, denn so konnten wir von den Sektorrotationen profitieren, während der DAX unterm Strich unverändert aus der Woche geht.

RUINÖSER WETTBEWERB BEI DER PAKETZUSTELLUNG

Information über die Zustellung Ihres Pakets:

FedEx: Wir liefern Ihr Paket.

DPD: Bald ist Ihr Paket da. Bitte stellen Sie sicher, dass jemand das Paket entgegen nehmen kann.

DHL: Voraussichtliche Zustellung: Heute.

UPS: Wir liefern morgen zwischen 11:37 Uhr und 12:37 Uhr.

Amazon: Ich bin in Ihrer Wohnung. Wo darf ich das Paket abstellen: In der Garderobe oder auf dem Wohnzimmertisch?

Es war mit großer Skepsis beobachtet worden, als Amazon vor einigen Jahren begann, Pakete selber auszuliefern. Natürlich ist das eine ernstzunehmende Konkurrenz für die etablierten Paketdienste wie DPD und DHL in Deutschland, oder UPS und FedEx in den USA. Diese Woche hat Amazon bekannt gegeben, keine Pakete mehr über FedEx zustellen zu lassen. Auch den Amazon-Händlern (Marketplace) wurde untersagt, FedEx zu nutzen. Der Grund: FedEx sei unzuverlässig.

Bereits im August stoppte Amazon die Nutzung FedEx. Nun wurde das Verbot auf den Marktplatz von Amazon ausgeweitet und einmal mehr zeigt sich der Fluch und Segen von Amazon: Immer mehr Produkte werden immer günstiger, zuverlässiger und schneller zugestellt. Doch immer mehr Wettbewerber werden vom Markt verdrängt, denn Amazon nutzt seine Marktmacht natürlich auch im Wettbewerb.

FedEx hat einen Tag später Quartalszahlen veröffentlicht. Die Zahlen waren schlecht, die Unternehmensprognose noch schlechter. Analysten streiten nun, ob die schwachen FedEx-Zahlen ein schlechtes Omen für die US-Konjunktur darstellen, oder einfach nur schlecht für FedEx sind. Ich gehe von letzterem aus, FedEx ist nicht mehr wettbewerbsfähig gegenüber Amazon.

Schon heute liefert Amazon in den USA die Hälfte aller ihrer Sendungen selbst aus. Bis 2024 werde Amazon auch in absoluter Marktgröße sowohl FedEx als auch UPS überholt haben, sagt ein Analyst von Morgan Stanley.

Deutschland ist der zweitgrößte Markt von Amazon. Hierzulande befinden sich die Amazon-Lieferungen noch im Aufbau - zumindest habe ich diesen Eindruck, wenn ich mir die Fahrzeuge anschaue, mit denen die Amazon-Zusteller bei uns vorfahren. DHL (Deutsche Post) ist noch Platzhirsch, doch Amazon pickt sich die lukrativsten Gebiete heraus, ohne den staatlichen Auftrag der flächendeckenden Zustellung berücksichtigen zu müssen. Wenn die Deutsche Post nicht dem Schicksal von FedEx folgen soll, dann muss die Politik hier die Rahmenbedingungen anpassen. Als Großaktionär mit 25% der Anteile hat die Politik hier ein doppeltes Interesse: Die eigene Aktie stützen sowie den Wettbewerb fair halten.

AMTSENTHEBUNG IRRELEVANT

Anders als in vielen anderen Medien ist mir das Impeachment-Verfahren (Amtsenthebungsverfahren) gegen US-Präsident Donald Trump kaum einen Kommentar wert: Es ist aussichtslos, dass der Kongress unter republikanischer Mehrheit eine zwei Drittel-Mehrheit für eine Amtsenthebung erzielt. Derzeit sind alle republikanischen Vertreter ihrem Präsidenten treu. Es ist also ein Schaukampf, mit dem von etwas anderem abgelenkt werden soll.

Wenn ich mir Arbeitslosenquote, Lohnentwicklung und Wirtschaftswachstum sowie Börsenentwicklung in den USA anschaue, habe ich eine Vermutung, wovon abgelenkt werden soll. Mit skrupellosen Methoden hat Trump hervorragende Ergebnisse erzielt. Der Zweck heiligt die Mittel? Nun, es ist eine Gefahr, wenn Trumps Methoden Schule machen (Erdogan, Johnson, Putin, Bolsonaro, ...). Die einzige Chance der Demokraten ist also, die Methoden Trumps anzuklagen.

Ob sich damit jedoch eine Präsidentschaftswahl gewinnen lässt, wage ich zu bezweifeln.

BOEING STOPP PRODUKTION DES 737 MAX

Nachdem Boeing neun Monate Flieger produziert hat, die nicht fliegen dürfen, stoppt das Unternehmen nun die Produktion, bis die Zulassung durch ist. Alle Mitarbeiter behalten ihre Arbeit. Doch die Stellplätze für die Flieger sind voll und nach den jüngsten Aussagen der US-Flugbehörde gibt es derzeit keinen Zeitplan für die Wieder-Zulassung.

Ich halte den Produktionsstopp für einen strategisch cleveren Schachzug von Boeing. Keine andere Industrie ist so stark innerhalb des eigenen Landes vernetzt wie die Flugzeugbranche. Und da hängen jede Menge Arbeitsplätze für hochqualizierte, gut bezahlte Ingenieure dran. Ob Boeing in den USA oder Airbus in Europa, auf deren Rücken bildet sich eine Hightech-Infrastruktur, die der gesamten Wirtschaft zugute kommt.

Der 737 MAX ist das Massenprodukt von Boeing. Mit dem Produktionsstopp wird nun die gesamte Lieferkette auf Eis gelegt. Während der Boeing-Konzern finanziell solide aufgestellt ist, sind viele Lieferanten von den regelmäßigen Zahlungen Boeing abhängig. Da wird es nicht lange dauern, bis von dort aus Druck auf die Politik gemacht wird, sich mit der Wieder-Zulassung zu beeilen.

Vertrauen ist das, was Boeing nun fehlt. Da hilft es auch nicht, dass die heutige Starliner-Mission, mit der erstmals seit dem Einstellen des Space Shuttle Programms wieder eine US-Rakete zur ISS fliegen soll, Probleme vermeldet: Der letzte Antriebsschub habe nicht gezündet, lautet die erste Diagnose.

Okay, wir sind hier also bei Rocket Science, bei Raketentechnologie, also dem komplexesten Thema, dem sich unsere Wissenschaftler stellen. Augenscheinlich ist Boeing an die eigenen Grenzen gestoßen, gleich an mehreren Stellen.

Doch was ist die Alternative? Soll Jeff Bezos die Probleme lösen? Oder Elon Musk? Richard Branson? Oder fliegen wir künftig in brasilianischen Fliegern? Russischen? Chinesischen? Vom Konzipieren eines massentauglichen Zivilfliegers bis zur Massenproduktion inklusive der zugehörigen Zulieferer-Infrastruktur dauert es Jahrzehnte, so etwas verlässlich aufzubauen. Da ist neben Airbus und Boeing niemand weltweit auch nur annähernd in der Lage, die Auftragsbücher der beiden abzuarbeiten.

Was passiert also? Nun, es gibt ein paar vereinzelte Kunden, die von Boeing zu Airbus wechseln und dadurch längere Wartezeiten in Kauf nehmen (teilweise bis zu 10 Jahre!). Alle anderen werden jedoch geduldig warten, bis Boeing die Probleme gelöst hat - egal ob das nun noch ein halbes Jahr oder ein ganzes Jahr dauert.

Und die Aktie hält sich derweil erstaunlich stabil.

MICRON KÜNDIGT ENDE DER CHIPFLAUTE AN

Micron hat diese Woche Q-Zahlen vorgelegt. Seit Jahren ist CEO Sanjay Mehrotra konsistent mit seiner Analyse, dass der Markt Konsolidierung bedarf, dass der Boden noch nicht erreicht sei, etc. Mehrotra war stets ehrlich und - viel wichtiger - sollte stets Recht behalten. Nun hat er erstmals verkündet, dass der Boden im Q3 durchschritten sei, nun bereite man sich auf einen Aufschwung vor.

Micron produziert Speicher für die gesamte Chipbranche. Eine solche Aussage von Mehrotra hat also Auswirkungen auf die gesamte Chip-Branche. Micron ist zwar im Vorfeld bereits abgehoben, auch Infineon und Siltronic hoben leider ohne uns ab. Doch wir haben für unser Portfolio eine Reihe von Chip-Aktien gefunden, die erst jetzt ihre nächste Antriebsstufe zünden dürften :-).

Schauen wir mal, wie sich die wichtigsten Indizes im Wochenvergleich entwickelt haben:

WOCHENPERFORMANCE DER WICHTIGSTEN INDIZES


INDIZES19.12.19Woche ΔΣ '19 Δ
Dow Jones28.504 1,3%23,6%
DAX13.319 0,3%26,1%
Nikkei23.817 -0,9%19,0%
Shanghai A 3.149 1,3%20,6%
Euro/US-Dollar1,11-0,4%-3,2%
Euro/Yen121,22-0,3%-3,9%
10-Jahres-US-Anleihe1,92%0,09-0,82
Umlaufrendite Dt-0,25%0,01-0,35
Feinunze Gold$1.478 0,2%15,4%
Fass Brent Öl$65,94 2,0%26,3%
Kupfer6.160 1,3%2,4%
Baltic Dry Shipping1.151 -17,1%-9,4%
Bitcoin7.143 -1,0%82,1%



Nicht viel Bewegung unterm Strich, wenn ich mir die Aktienindizes anschaue: der Dow Jones erklimmt ein Allzeithoch nach dem anderen, der DAX hingegen ist noch zögerlich. Auch bei den Währungen und Rohstoffen bleiben die Bewegungen gering.

Einziger Ausreißer diese Woche ist der Baltic Dry Verschiffungsindex: Mit -17% zeigen die Verschiffungsraten, was wir im Vorfeld auch so in Aussicht gestellt hatten: Vor der drohenden Zollerhöhung am 15. Dezember haben sich Chinesen noch schnell mit Vorprodukten und Rohstoffen eingedeckt. Obwohl die Zollerhöhung nun nicht kam, sind die Lager voll und die Verschiffung geht entsprechend zurück - die Preise fallen.

Schauen wir mal, wie sich die Stimmung unter Anlegern entwickelt hat.




03. Sentiment: Entspannung in Deutschland, Euphorie in den USA

Das Stimmungsbild in Deutschland unterscheidet sich diese Woche stark von dem in den USA. Das mag an der schwachen Performance des DAX liegen. Immerhin scheinen die USA im Handelsstreit mit China einen Schritt voran gekommen zu sein, während sich der Handelsstreit mit Deutschland nun so langsam ausweitet. Sanktionen für Unternehmen, die am Bau der Pipeline Nord Stream II beteiligt sind, warten nur noch auf die Unterschrift von Donald Trump, denn Senat und Kongress haben die Sanktionen bereits genehmigt.

Kürzlich hat Tesla angekündigt, die weltweit dritte Gigafactory in Brandenburg, nahe Berlin, zu bauen. Teslas Aktie ist auf ein Allzeithoch gestürmt, während die deutsche Automobilindustrie mit rückläufigen Absatzmärkten zu kämpfen hat. Auch hier droht das Ungemach, das sich seit Jahren zusammenbraut, im Jahr 2020 zuzuschlagen.

Das Sentiment unserer Umfrageteilnehmer ist von "Euphorie" auf "gute Laune" zurück gekommen. 15% der Anleger haben ihr Champagnerglas weggeworfen und gesellten sich zu den neutral eingestellten Kollegen. Dabei ist auch die Selbstsicherheit flöten gegangen, Anleger sind leicht verunsichert über die weitere Aktienmarktentwicklung.

Doch in der Zukunft wird alles besser, glaubt immerhin jeder dritte Anleger.

Die Zukunftserwartung für den DAX in drei Monaten ist deutlich angesprungen und notiert auf dem höchsten Niveau der vergangenen zwei Monate. Man spürt also den Druck aus den USA, ist aber gleichzeitig zuversichtlich, dass die Wirtschaft schon Lösungen finden wird. Vielleicht spiegelt sich hier auch das Ergebnis der britischen Wahlen: Der gordische Knoten des Brexit scheint zerschlagen, egal ob nun geregelt oder ungeregelt. Hauptsache die Zeit der Ungewissheit kommt zu einem Ende. So sind Privatanleger derzeit wieder so stark bullisch positioniert, wie wir auch dem Euwax-Sentiment entnehmen können, wie zuletzt im Sommer.

Privatanleger lagen in letzter Zeit häufig richtig: Nach dem Sommer kam der Lauf des DAX von 11.500 auf 13.300. Auch vor der Zollentscheidung Mitte Dezember waren Privatanleger ordentlich investiert und profitierten von den steigenden Kursen. Ganz ähnlich sieht es übrigens bei den Profis aus, die sich über die Eurex absichern: Die meisten Absicherungspositionen wurden zurückgefahren, es überwiegen derzeit Long-Spekulationen.

Doch neu investieren möchten nur wenige Anleger. Jeder zweite Anleger weiß noch nicht, wie er sich in den kommenden zwei Wochen verhalten wird. Nur 19% wollen Aktien zukaufen. Doch die meisten wollen nach einem erfolgreichen Börsenjahr 2019 den Aktien für die Feiertage mal den Rücken zukehren.

In den USA sieht es, wie eingangs bereits angekündigt, ganz anders aus: Immerhin zeigt auch dort das Put/Call-Verhältnis eine ziemlich bullische Positionierung der Anleger auf. Fondsmanager haben ihre Investitionsquote in der abgelaufenen Woche um 20% auf 99% hochgefahren! Das ist die höchste Investitionsquote seit anderthalb Jahren. Nur ganz selten sind Fondsmanager zu über 100% long (das geht mit Hilfe von gehobelten Finanzprodukten).

Und auch die Bullenquote unter den US-Privatanlegern notiert mit 24% auf dem höchsten Niveau seit ... seit zwei Jahren! der technische Angst und Gier Indikator des S&P 500 notiert mit 89% im Bereich der extremen Gier. Alarm, Alarm, würden die Überhitzungswarnmelder ausrufen.

Interpretation



Die Stimmung ist also hüben wie drüben gut, aber in den USA im extremen Bereich, so dass ich dort mit Aktienpositionen über die Feiertage sehr vorsichtig wäre.

Wenn die USA husten, haben wir in Deutschland eine ausgewachsene Erkältung. Soll heißen, so ganz unabhängig von der Überhitzung in den USA können wir uns hier in Deutschland nicht machen. Dennoch hat der DAX in den kommenden zwei Wochen aus Sicht der Sentiment-Analyse die stabilere Ausgangsposition als der Dow Jones.

Mit heftigen Rückschlägen des einen oder anderen Aktienmarktes rechne ich bis zum Jahresende dennoch kaum: Die Zukunftserwartung ist dafür zu positiv, es dürften bei fallenden Kursen schnell Käufer auf den Plan treten. Das schließt allerdings heftige Kursrückschläge in Einzeltiteln nicht aus: Aufgrund des dünnen Handelsvolumens reicht es mitunter schon, wenn einige wenige Verkaufsorders auf den Markt treffen, um eine Aktie in den Keller zu prügeln. Meist werden solche Bewegungen jedoch in den ersten Handelstagen des Neuen Jahres wieder kompensiert.

Für mich ergibt sich ein Sentiment-Bild, das Anleger weiterhin ermutigt, Gewinne zu realisieren, um die Weihnachtstage entspannen zu können.







04. Ausblick: Chancen zwischen den Feiertagen

Ich habe einen neuen Kandidaten für unsere Wunschliste: Verbio. Das Unternehmen hat ein Verfahren industriell nutzbar gemacht, mit dem aus Sch... Geld gemacht wird. Und das gleich doppelt.

Wir kennen das Verfahren, mit dem aus Zucker oder Korn Energie - bspw. in Form von Ethanol - gewonnen wird. Da ist die Kritik laut geworden, dass das Zeug lieber auf den Teller und nicht in den Tank kommen soll. Verbio kann aus organischen Reststoffen Ethanol herstellen. Das ist sehr aufwendig, daher kam die Aktie jahrelang nicht wirklich vom Fleck. Doch mit den nun angekündigten Anstrengungen Europas, klimaneutral zu werden, kommen solche Ansätze wieder verstärkt in den Fokus. Verbio verdient dabei nicht nur an dem Ethanol, das verkauft wird, sondern auch noch an den CO2-Zertifikaten. Der Preis für die CO2-Zertifikate soll auf politischem Weg von derzeit 5-6 Euro auf 25 Euro angehoben werden. Und Verbio hat reichlich CO2-Zertifikate, da das hergestellte Ethanol klimaneutral hergestellt wird.

Die Aktie ist in den vergangenen zwei Jahren bereits um 150% angesprungen. Dennoch halte ich es noch lange nicht für zu spät, auf diesen anfahrenden Zug aufzuspringen. Der Gewinn ist im laufenden Jahr 2015 explodiert, wir haben vor einigen Tagen vom Wettbewerber CropEnergies eine Prognoseanhebung zu hören bekommen. Der Ethanolpreis ist in den vergangenen Monaten um 40% angesprungen, wie Sie hier sehen können: https://www.cmegroup.com/trading/energy/ethanol/ethanol-t2-fob-rdam-including-duty-platts-balmo.html --> auf den obersten Balken in der Spalte "Charts" klicken.

Auch der Zuckerpreis steigt, wie wir durch unsere Südzucker-Anleihe unlängst mitbekommen haben. Wenn also Ethanol aus überschüssigem Zucker in der Vergangenheit oftmals die Bilanz von Verbio kaputt gemacht hat, so gehen diese Zeiten dem Ende zu. Wenn der Zuckerpreis steigt, wird weniger Zucker zu Ethanol gemacht.

Für das laufende Jahr ergibt sich ein erwartetes KGV von 12 für Verbio. Da der Ethanolpreis stark schwankt und in den vergangenen Jahren eher als Grund für Gewinnwarnungen fungierte, ist die Unternehmensprognose entsprechend konservativ, auch Analysten halten sich stark zurück. Wenn aber das Niveau des laufenden Jahres gehalten werden kann, dann sollte die Aktie von Verbio sich in den kommenden Monaten deutlich nach oben entwickeln.

Ich würde daher Verbio auf dem aktuellen Kursniveau in unser Wachstumsportfolio holen. Anschließen würde ich hoffen, dass die Aktie nochmal deutlich nachgibt, damit wir gegebenenfalls unter 10,30 Euro nochmals nachkaufen können.

Verbio Vereinigte BioEnergie
WKN: A0JL9W, ISIN: DE000A0JL9W6
Kaufen zum aktuellen Kurs
Nachkaufen unter 10,30 Euro
Wachstumswert als Mittel für Klimaneutralität
Ethanolpreis angesprungen, Zertifikatepreis politisch angehoben

MARKTBETRACHTUNG

Ich gehe eigentlich von ruhigen Handelstagen zwischen den Feiertagen aus. Wie bereits ausgeführt ist damit zu rechnen, dass Aktien, die im Jahr 2019 gut gelaufen sind, noch weiter angetrieben werden, weil Fondsmanager genau diese Aktien in ihrem Depot haben wollen, wenn zum Jahreswechsel die Liste der enthaltenen Aktien erstellt wird. Solche Titel werden dann zum Jahresbeginn unter Druck geraten, weil ihnen teilweise nach der guten Kursperformance von 2019 nicht mehr weiteres Kurspotential zugesprochen wird.

In unserem Portfolio könnte das die Deutsche Post treffen (+35%). Wir haben eine halbe Position und ich würde einen entsprechenden Rückschlag zum Jahresbeginn zum Aufstocken nutzen.

Auf der anderen Seite werden diejenigen Aktien verkauft, die schlecht gelaufen sind. Sollten sie dann für das neue Jahr gute Aussichten versprechen, gegebenenfalls so etwas wie "Aufholpotential", dann werden sie zum Jahresbeginn entsprechende Verluste wieder aufholen.

In unserem Portfolio würde ich Zora und Zooplus in diese Schublade stecken. Beide Unternehmen sind meiner Ansicht nach extrem günstig, daher werde ich sie im Portfolio behalten.

An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei Ihnen für Ihre Treue bedanken. Wir haben im Jahr 2019 mehr als gut gemacht, was wir im Dezember 2018 verloren hatten. Es war ein Jahr, in dem ich betont defensiv unterwegs war. Dennoch konnten wir mehr als kompensieren, was uns im Vorjahr auf die Füße fiel. Vielen Dank, dass Sie diese Reise gemeinsam mit mir unternommen haben.

Ich wünsche Ihnen besinnliche Weihnachtstage und einen guten Start ins neue Jahr 2020! Einen ausführlichen Jahresrückblick gibt es wie gewohnt zum Jahreswechsel und erst im Anschluss ist es für mich sinnvoll, einen Jahresausblick zu erstellen.



05. Update beobachteter Werte: Südzucker-Anleihe, Twitter, Wheaton Precious Metals, Skyworks Solutions, Nvidia, American Express, TUI

Bitte beachten Sie auch den Kundenbereich auf meiner Internetseite unter www.heibel-ticker.de -> Portfolio -> 10 neueste Einträge. Dort finden Sie aktuelle Charts mit meinen jeweils aktualisierten Einschätzungen.

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Im Wochenverlauf habe ich zu mehreren Titeln Anmerkungen im Kundenbereich der Webseiten verfasst.


Südzucker-Anleihe
Positive Entwicklung auf dem Zuckermarkt

Fr, 20. Dezember um 15:27 Uhr
Südzucker hat heute Mittag die Unternehmensprognose angehoben: Trotz leicht rückläufigem Umsatz wird das operative Ergebnis gesteigert. Insbesondere CropEnergies hat positiv überrascht, da der Preis für Ethanol in den vergangenen Wochen in den Orbit geschossen ist (wenigstens dort hat der Moonshot funktioniert ;-).

Die Gefahr, die 5%-Hürde (Anteil des Cashflow vom Umsatz) zu reißen, ist damit deutlich kleiner geworden. Entsprechend ist der Kurs unserer Anleihe kräftig gestiegen: Heute +2,5%, da sich das jedoch bereits abzeichnete, war der Kurs im Vorfeld seit Anfang November bereits um 20% angestiegen.

Zusätzlich positiv dürfte sich die Äußerung von Christine Lagarde ausgewirkt haben, im kommenden Jahr erst einmal die bestehende Geldpolitik unverändert fortzuführen, bis dann Ergebnisse aus dem Strategiepapier umgesetzt werden. Meine negative Einschätzung bezieht sich auf die Zeit nach Abschluss dieses Projektes, also erst auf die Zeit ab 2021. Im Jahr 2020 dürfte das Zinsniveau folglich nahezu unverändert bleiben, was wiederum erst einmal positiv für die Anleihe ist. wir bleiben also dabei :-).


Twitter
Aktie springt an trotz negativem Analystenkommentar

Fr, 20. Dezember um 15:36 Uhr
Am Mittwoch hat der Analyst der Citigroup das Kursziel für die Aktie von Twitter von 45 USD auf 36 USD gesenkt. Es sei die Folge der schlechten Visibilität durch die neuen politischen Werbeverbote auf Twitter, so der Analyst zur Begründung.

Die Aktie ist in Folge dieser Meldung um 2% angesprungen, auf Wochensicht konnte Twitter sogar um 4% zulegen. Genau so stellt man sich einen Boden vor: Die Aktie steigt an, obwohl es schlechte Meldungen gibt. Alle, die verkaufen wollten, haben bereits verkauft, nicht einmal ein schlechter Analystenkommentar kann der Aktie noch etwas anhaben. Wie die Aktie wohl reagieren wird, wenn mal wieder eine positive Meldung veröffentlicht wird? Nun, ich freue mich drauf :-).


Wheaton Precious Metals
Bewertung fair, Stopp Loss setzen

Fr, 20. Dezember um 15:38 Uhr
Gold- und Silberpreis sind im Jahr 2019 kräftig angesprungen (+20%), auch die Aktie von Wheaton Precious ist schon um 45% angezogen. Wir haben hier also kein Schnäppchen, das wir durch eine Korrektur hindurch halten würden, sondern so etwas wie einen gehobelten Optionsschein auf die Entwicklung der Edelmetallpreise.

Entsprechend ist es notwendig, diese Spekulation mit einem Stopp Loss abzusichern. Ich kann mir gut vorstellen, dass wir nach den heftigen Kursgewinnen des ablaufenden Jahres 2019 an den Aktienmärkten zum Beginn des neuen Jahres 2020 erst einmal eine Konsolidierung sehen, in dessen Rahmen sich die Edelmetalle dann gut behaupten. Daher möchte ich Wheaton Precious gerne im Portfolio behalten.

Grundsätzlich bin ich jedoch ziemlich bullisch für die Aktenmärkte 2020 gestimmt und aus diesem Blickwinkel ist die Spekulation auf den Edelmetallmärkten vielleicht nicht so wichtig, wie gute Aktien aus der Technologiebranche. Sollte Wheaton Precious also zu wackeln beginnen, möchte ich die Position frühzeitig aus dem Portfolio entfernen.

In den vergangenen vier Wochen war die Aktie zweimal bis auf die Unterstützung bei 24,30 Euro zurück gekommen. Dort würde ich nun einen Stopp Loss platzieren. das ist zwar sehr eng am aktuellen Kurs (3%), aber dafür ist es eben eine Spekulation. Zur Erinnerung: Ich war diese Position eingegangen, als eine Teileinigung mit China durch Kommentare von Trump unwahrscheinlich klang. Das ist nun nicht mehr gegeben, daher der enge Stopp Loss.


Skyworks Solutions
Rückläufiger Umsatz und Gewinn schaden der Aktie nicht

Fr, 20. Dezember um 15:32 Uhr
Skyworks hat einen seiner größten Kunden verloren: Huawei. Der Umsatz ist um 18% zurückgegangen, der Gewinn sogar um 26%. Darüber hinaus ist Skyworks weiterhin stark auf dem chinesischen Markt unterwegs und würde von einer weiteren Zollerhöhung stark getroffen. Skyworks ist daher so etwas wie ein gehebelter Optionsschein auf den US-chinesischen Handelsstreit.

Erschwerend kommt hinzu, dass seit dem Verlust von Huawei nunmehr Apple der mit Abstand größte Kunde von Skyworks ist: Im laufenden Jahr 2019 wird der Anteil von Apple-Käufen am Gesamtumsatz von Skyworks auf 51% geschätzt.

In meinen Augen ist das Fluch und Segen zugleich: Fluch, weil Apple jederzeit den 5G-Chip von Skyworks auch selber entwickeln könnte. Segen, weil Apple mit dem nächsten iPhone (12er Serie), das im Herbst 2020 vorgestellt wird, wohl erneut eine große Nachfragewelle lostreten wird. Wenn Skyworks im iPhone 12 dabei ist, wird der Konzern gut verdienen. Und genau danach sieht es derzeit aus.

Mit einem KGV 2020e von 16 ist Skyworks günstig bewertet, denn das Gewinnwachstum für die kommenden 5 Jahre wird auf durchschnittlich 14% p.a. geschätzt. Die Schätzungen sind stark zurückgekommen, seit Huawei von der Kundenliste gestrichen werden musste. Sprich: die negative Entwicklung (Handelsstreit) ist inzwischen in den Schätzungen enthalten. Von hier aus wären positive Entwicklungen im Handelsstreit, bspw. eine Teilzulassung des Handels mit Huawei, positive Überraschungen, die Umsatz und Gewinn von Skyworks nach oben katapultieren würden.

Natürlich werden die weiteren Verhandlungen mit China nicht linear positiv verlaufen. So, wie wir Trump kennengelernt haben, wird er immer mal wieder den Vorschlaghammer rausholen. Ich würde daher die Aktie mit einem sehr engen Stopp Loss versehen, um die bislang erzielten 5% Buchgewinn nicht in ein Minus zu verkehren. Stopp Loss daher bei 99,60 Euro.


Nvidia
EU gibt Mellanox-Übernahme frei

Fr, 20. Dezember um 15:29 Uhr
Die EU hat gestern die Übernahme von Mellanox durch Nvidia freigegeben: 6,8 Mrd. USD möchte Nvidia für den Netzwerkspezialisten bezahlen.

Da Mellanox die Rechenzentren von Alibaba und Baidu mit seiner schnellen Netzwerktechnologie ausstattet, wird für die Übernahme noch das Okay Chinas benötigt. Die zieren sich seit Monaten. Es wird vermutet, dass China die Freigabe als Trumpf in den Verhandlungen mit den USA zurückhält.

Derzeit kommt Bewegung in die Verhandlungen und eine baldige Entscheidung ist daher wahrscheinlicher geworden.

Ungeachtet dieser schwebenden Unsicherheit ist Nvidia meiner Einschätzung nach bestens für die Themen Künstliche Intelligenz und autonomes Fahren positioniert. Auch AMD hat inzwischen entsprechende Graphikchips auf den Markt gebracht, doch wir erleben hier einen Entwicklungsboom, in dem zwei Anbieter profitieren können. Intel, der Dritte im Bunde, hat Produktionsprobleme.

Auch bei Nvidia würde ich die Position mit einem Stopp Loss absichern: Wenn wir den Stopp Loss bei 200 Euro platzieren, vermeiden wir Verluste.


American Express
US-Finanzsektor zieht an, Amex wird folgen

Fr, 20. Dezember um 15:28 Uhr
Die Teileinigung mit China hat dem US-Finanzsektor Leben eingehaucht: Finanztitel gehörten in der abgelaufenen Woche zu den Gewinnern. Amex hat allerdings auf der Stelle getreten. Ich denke, es ist den Anlegern noch nicht bewusst, welche Chancen Amex in China noch vor sich hat. Gegebenenfalls benötigen wir hier etwas Geduld.

Die Geduld würde ich mir bis zu 8% kosten lassen ;-) - sprich, ich würde einen Stopp Loss bei 102 Euro vorsehen, um unsere Position vor größeren Verlusten abzusichern.


TUI
Flug- und Kreuzfahrtscham

Fr, 20. Dezember um 15:34 Uhr
Die Reiselaune der Deutschen hat sich im Jahr 2019 um 0,5% vermindert. Der Tourismusverband führt das auf die Reisescham zurück, die im Rahmen der Klimadebatte strapaziert wurde. Da das Jahr 2018 jedoch ein Rekordjahr war und das Minus im laufenden Jahr sehr klein ist, ist die Reiselust nach wie vor auf sehr hohem Niveau.

Boeing stoppt die Produktion des 737MAX. Es ist das Eingeständnis, dass jegliche bislang vorgeschlagenen Lösungen der US-Flugbehörde FAA nicht ausreichen. Einen Zeitplan für die Wieder-Zulassung des Fliegers gibt es nach offiziellen Aussagen inzwischen nicht mehr, da alle bisherigen Zeitpläne gerissen wurden.

Für TUI ist das ein herber Rückschlag: Gerade zu einem Zeitpunkt, wo das Unternehmen abtrünnige Thomas Cook Kunden aufsammeln möchte, wird die eigene Fliegerflotte um 9 Flieger reduziert. Es müssen Ersatzmaschinen gemietet werden, um die Reiseziele im eigenen Bestand gewohnt zuverlässig bedienen zu können. Das ist teuer, schmälert den Gewinn auch im Jahr 2020 und es ist ungewiss, ob TUI jemals eine Kompensation dafür von Boeing erhalten wird.

In meinen Augen ist das jedoch ein vorübergehender Schaden, der keinen Einfluss auf die mittel- und langfristige Entwicklung des Konzerns hat. Ein Einmaleffekt, wenngleich er - genau genommen - nun zum zweiten Mal erfolgt. Einmaleffekte belasten kurzfristig das Bewertungsniveau, die Aktie ist daher zurückgekommen. Langfristig wird dadurch der Wachstumspfad jedoch nicht geschädigt. Die Aktie wird diesen Rückschlag irgendwann kompensieren.

Ich denke, es wird nicht lange dauern, bis Anleger die gesunde Position TUIs entsprechend honorieren.



06. Übersicht HT-Portfolio

Spekulation (≈10%) =12,2%WKN19.12.19Woche ΔΣ '19 ΔAnteil 5x2%!
TUITUAG0011,15 €-4%-5%1,9%A
TwitterA1W6XZ29,03 €7%9%2,1%B
Wheaton Precious MetalsA2DRBP24,76 €-2%1%1,9%A
Skyworks Solutions857760107,00 €7%7%2,2%A
Nvidia918422215,55 €7%8%2,1%A
American ExpressWAF300113,50 €3%3%2,1%A







Wachstum (≈30%) =24,8%WKN19.12.19Woche ΔΣ '19 ΔAnteil 4x7,5%!
BB BiotechA0NFN362,70 €2%10%7,4%B
ZuoraA2JHJJ12,86 €0%-23%7,4%A
Zooplus51117081,00 €-3%-19%6,3%A
SpotifyA2JEGN135,50 €2%1%3,7%B







Dividende (≈25%) = 22%WKN19.12.19Woche ΔΣ '19 ΔAnteil 3x8%!
Innotec5405109,95 €2%-1%5,5%C
FreenetA0Z2ZZ20,53 €0%21%8,7%B
Deutsche Post55520034,49 €0%35%4,0%C
Deutsche Telekom55575014,80 €0%1%3,8%C







Absicherung (≈20%) =18,5%WKN19.12.19Woche ΔΣ '19 ΔAnteil 3x7%!
Goldbarren 100 gr100 gr.4.273,00 €1%20%7,8%A
Südzucker-AnleiheA0E6FU86,75%4%14%7,3%A
Nokia-AnleiheA0T9L2114,19%-3%13%3,4%B





Cashquote
Σ-Portfolio Ergebnis seit 2018

1%4%22,5%
Ergebnis seit 2019


20,8%


Heibel-Ticker
GewichtungAnzahl Positionenangestrebte Positionsgröße
PortfolioZielSollIstSollIst
SpekulationEreignis10%12,2%562%
WachstumEnkelkinder30%24,8%447,5%
DividendeUrlaub25%22%348%
AbsicherungZins & Gold20%18,5%336,7%
Summe
85%77,5%1517


Anmerkungen:
- Die Überschrift über jedem Portfoliobereich in der jeweiligen ersten Spalte (bspw. Absicherung (≈20%) =21,8%) bedeutet: Der beabsichtigte Anteil dieses Portfoliobereichs am Gesamtportfolio beträgt ungefähr 20%. Aktuell beträgt der Anteil 21,8%.
- Die dritte Spalte zeigt die Schlusskurse von Donnerstagabend.
- Unter „Woche” steht die Veränderung im Vergleich zur Vorwoche.
- Unter „Σ 'XX Δ” steht das Ergebnis der Position seit Jahresbeginn bzw. seit Aufnahme ins Portfolio.
- Unter „Anteil” finden Sie den Anteil der jeweiligen Position am Gesamtdepot.

Unter ! steht zur Information meine Grundtendenz:


ATop-Aktie mit günstigem Kurs, 
BKursrücksetzer zum Kaufen nutzen 
CKurssprünge zum Verkaufen nutzen, 
Dbei Gelegenheit Verkaufen, 
ESofort Verkaufen 


Die „Gelegenheit” zum Kaufen oder Verkaufen wird sodann kurzfristig von mir per Update an Sie bekanntgegeben.

Ich habe diese Spalte „!” insbesondere für neue Kunden vorgesehen, die zu einem späteren Zeitpunkt wissen wollen, ob ich die Position noch zukaufen würde, wenn ich beispielsweise darin nicht schon voll investiert wäre. Zukaufen würde ich jeweils jedoch niemals zu Höchstkursen, sondern stets nur nach kurzfristigen Kursrückschlägen von mindestens 5-7%.

Kauffolge: Je spekulativer, desto aggressiver würde ich kaufen und verkaufen. Derzeit verwende ich die folgenden Schritte:
- Dividenden- & Wachstumspositionen in drei Schritten aufbauen: 25%-25%-50%,
- Zyklische Positionen in zwei Schritten aufbauen: 50%-50%,
- Spekulative Positionen ganz oder gar nicht: 100%.

Stopp Loss Limits, Verkaufslimits und ähnliche Aktionsmarken verwalte ich aktiv in meinem System und ändere ich unter der Woche mehrfach, fast täglich. Eine Veröffentlichung der entsprechenden Limits ist in der Regel nicht sinnvoll, allenfalls Stopp Loss Marken für unseren Spekulationen werde ich bisweilen im Text bekanntgeben.

Eine erfolgreiche Börsenwoche,
take share

Stephan Heibel

http://heibel-ticker.de


mailto:info/at/heibel-ticker/./de



07. Disclaimer / Haftungsausschluss und Risikohinweise

Wer un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen nachmacht oder verfälscht oder nachgemachte oder verfälschte un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen in Umlauf setzt, wird mit Lust-, manchmal auch mit Erkenntnisgewinn belohnt; und wenn alles gut geht, fällt davon sogar etwas für Sie ab. (frei nach Robert Gernhardt)

Wir recherchieren sorgfältig und richten uns selber nach unseren Anlageideen. Für unsere eigenen Transaktionen befolgen wir Compliance Regeln, die auf unsere eigene Initiative von der BaFin abgesegnet wurden. Dennoch müssen wir jegliche Regressansprüche ausschließen, die aus der Verwendung der Inhalte des Heibel-Tickers entstehen könnten.

Die Inhalte des Heibel-Tickers spiegeln unsere Meinung wider. Sie stellen keine Beratung, schon gar keine Anlageempfehlungen dar.

Die Börse ist ein komplexes Gebilde mit eigenen Regeln. Anlageentscheidungen sollten nur von Anlegern mit entsprechenden Kenntnissen und Erfahrungen vorgenommen werden. Anleger, die kein tiefgreifendes Know-how über die Börse besitzen, sollten unbedingt vor einer Anlageentscheidung die eigene Hausbank oder einen Vermögensverwalter konsultieren.

Die Verwendung der Inhalte dieses Heibel-Tickers erfolgt auf eigene Gefahr. Die Geldanlage an der Börse beinhaltet das Risiko enormer Verluste bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals.

Quellen:
Kurse: Deutsche Kurse von comdirect.de, Goldbarren & Münzen von proaurum.de, US-Kurse von finance.yahoo.com. Alle Kurse sind Schlusskurse vom Donnerstag sofern nichts Gegenteiliges vermerkt ist.
Bilanzdaten: Comdirect, Yahoo! Finance sowie Geschäftsberichte der Unternehmen
Informationsquellen: dpa-AFX, Aktiencheck, Yahoo! Finance, TheStreet.com, IR-Abteilung der betreffenden Unternehmen



08. An-/Ab-/Ummeldung

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