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11.09.2020:



H E I B E L - T I C K E R    S T A N D A R D

F I N A N Z I N F O R M A T I O N E N

- Einfach einen Tick besser -



DEUTSCHE BIBLIOTHEK : ISSN 1862-5428

15. Jahrgang - Ausgabe 37 (11.09.2020)
Erscheinungsweise: wöchentlich Freitag/Samstag



I N H A L T

01.Info-Kicker: Rotation setzt sich fort, wird kleinteilig und zermürbt Anleger
02.So tickt die Börse: DAX hängt Dow Jones ab
 - Wochenperformance der wichtigsten Indizes
03.Sentiment: Anleger suchen Antwort auf falsche Frage
 -
04.Ausblick: Erste Schnäppchen werden schon sichtbar
05.Leserfragen
 - : Digitale Währungen sind nicht wertstabiler als Papiergeld
06.Update beobachteter Werte
 Europäischer Zuckermarkt bessert sich
 Teilverkauf: Da braut sich was zusammen
 PRIIPs Chaos
 Warum die Goldfrage für mich keine Goldfrage ist
 Gut durch die Coronakrise
07.Übersicht HT-Portfolio
08.Disclaimer / Haftungsausschluss und Risikohinweise
09.An-/Ab-/Ummeldung



01. Info-Kicker: Rotation setzt sich fort, wird kleinteilig und zermürbt Anleger

Liebe Börsenfreunde,

So: Wenn ich am heutigen Freitag viele Stunden vor dem Computer sitze und ziemlich wenig zu (digitalem) Papier bringe, dann gibt es vielleicht einen Grund dafür: Habe ich gestern einen über den Durst getrunken? Nein. Bin ich verschnupft, Grippe? Nö, kerngesund. Habe ich schlecht geschlafen? Auch nicht. Hmmm ...

...vielleicht liegt es am Markt?

Seit vielen Wochen berichte ich Ihnen von der "Rotation", die am Aktienmarkt stattfindet: Raus aus den Corona-Gewinnern, rein in die Nachzügler. Ich kann Ihnen heute nichts wirklich Neues präsentieren, die Rotation geht weiter.

In Kapitel 02 habe ich einen Erklärungsansatz gefunden, warum der Dow Jones diese Woche 2% abgegeben hat, während der DAX um 2,9% angesprungen ist. Da die globalen Tech-Monopolisten, die Hauptprofiteure der Corona-Pandemie, überwiegend in den USA sitzen, ist deren Korrektur nicht nach Deutschland übergeschwappt.

Wirklich geholfen hat mir heute der Blick auf die Sentimentdaten: Die Analyse ergibt, dass Anleger nicht mehr so pauschal unterwegs sind wie in den vergangenen Monaten: Der Teufel steckt im Detail und da viele die aufwendige Bilanzanalyse scheuen, wurden zunächst mal einige Aktien verkauft, während man sich mit der Entscheidung für Neukäufe noch Zeit lässt. Mehr dazu in Kapitel 03.

Wir haben frühzeitig Cash generiert und sind daher nun bereits in der Lage, Schnäppchen ins Portfolio zu holen. In Kapitel 04 erinnere ich mich an ein gutes Unternehmen, das ich Ihnen im Februar vorgestellt habe, das heute jedoch deutlich günstiger zu haben ist. Wir schlagen nun zu. Zudem habe ich in Kapitel 04 die fünf Stolpersteine der kommenden Wochen aufgezeigt, damit wir nicht überrascht werden.

Ein Leser fragte mich diese Woche nach digitalen Währungen, und deren Einfluss auf die Aktienkurse. Meine Antwort dazu lesen Sie in Kapitel 05.

Ich habe mir mal wieder unsere beiden Unternehmensanleihen angeschaut, sowie unsere Goldposition hinterfragt. Insgesamt gibt es heute fünf Updates zu unseren offenen Portfoliopositionen in Kapitel 06. Die tabellarische Übersicht über unser Portfolio sehen Sie in Kapitel 07.

Die PDF-Version dieser Ausgabe steht Ihnen ab sofort im Archiv sowie unter dem folgenden Link zur Verfügung: http://www.heibel-ticker.de/downloads/hts200913.pdf

Nun wünsche ich eine anregende Lektüre,

take share, Ihr
Börsenschreibel

Stephan Heibel

Chefredakteur und
Herausgeber des
Heibel-Ticker




02. So tickt die Börse: DAX hängt Dow Jones ab

Diese Woche ist der DAX um 2,9% angestiegen, während der Dow Jones um 2% gefallen ist. In den USA haben Technologietitel den gesamten Markt mit in die Knie gezwungen: Zu hoch waren die Kursgewinne der vergangenen Monate, so dass nun eine fällige Korrektur entsprechend heftig ausfiel. In Deutschland hingegen blieb der Ausverkauf der Corona-Profiteure moderat, während eine ganze Reihe von Aktien eingesammelt wurde. "Profis nutzen die Rotation zum Aufbau von Positionen" schrieb ich vor einer Woche, und genau das ist auch diese Woche geschehen.

Zu den Wochengewinnern gehören eine ganze Reihe von Aktien, zu denen es keine besonderen Meldungen gab: Logistikunternehmen Kion, Lebensmittellieferant HelloFresh, Medizin-IT-Unternehmen Stratec Biomedical, Chemieunternehmen Fuchs Petrolub und Industrieunternehmen Pfeiffer Vacuum sowie auch Deutz legten alle um 8-10% zu. Auch Technologieunternehmen Elmos gehört zu den Gewinnern: Aus so ziemlich allen Branchen ist was dabei.

Diese Woche gab es die Meldung, dass die britische AstraZeneca die Testreihen zum Corona-Impfstoff des Hauses pausiert, weil ein Testpatient erkrankt sei. Es muss nun zunächst geklärt werden, ob die Krankheit im Zusammenhang mit dem getesteten Impfstoff steht. Ein normaler Vorgang auf dem Zulassungsweg von Impfstoffen, aber aufgrund der Dringlichkeit vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie wurde die Meldung an den Finanzmärkten mit großer Besorgnis aufgenommen.

Seit Monaten steigen die Aktienkurse, weil Anleger in die Fähigkeiten der Medizinforschung vertrauen. Jetzt ist erstmals ein Stolperstein auf dem Weg zum Impfstoff sichtbar geworden. Bislang bewegten wir uns zu einem großen Teil in der Forschungstheorie, jetzt sind wir in der Phase, wo Beweise benötigt werden. Ich rechne damit, dass in den kommenden Monaten noch viele weitere Stolpersteine auftauchen werden, aber auch daran werden sich Anleger nach einiger Zeit gewöhnen.

Gestern gab die EZB-Chefin Christine Lagarde die Zinsentscheidung der europäischen Notenbank bekannt: Alles bleibt wie es ist. Damit entsprach sie den Erwartungen, dennoch sind Interessenvertreter unzufrieden. In Deutschland wurden in den vergangenen Tagen bessere Konjunkturdaten veröffentlicht als bislang prognostiziert. Entsprechend gibt es Stimmen, die eine Rückführung der ultralockeren Geldpolitik begrüßen würden. Gleichzeitig würde das jedoch der Linie der US-Notenbank entgegenlaufen, die ihre ultralockere Geldpolitik gerade erst verlängert hat. Der Euro-Wechselkurs würde gestärkt, was wiederum eine Belastung für die deutsche Exportwirtschaft bedeuten würde.

In den USA hat man bereits das Inflationsziel aufgeweicht und somit den Weg frei gemacht für eine lange, lange Zeit der ultralockeren Geldpolitik. Der US-Dollar ist seither auf Talfahrt, oder anders gesagt: Der Euro hat seinen zwei Jahre andauernden Abwärtstrend verlassen und ist nach oben ausgebrochen. Es ist meiner Einschätzung nach nur eine Frage der Zeit, bis die EZB unter Christine Lagarde den Wettlauf um die schwächste Währung wieder aufnimmt.

Natürlich hat die EZB nicht das Ziel, den Wechselkurs zu beeinflussen. Dennoch sagte Lagarde, der Wechselkurs werde sehr genau beobachtet. Damit hat sie den Spagat geschafft: Eine weitere Lockerung ist derzeit nicht möglich, im Gegenteil: Wenn, dann hätten die Konjunkturdaten eine gegenteilige Aussage erfordert. Gleichzeitig hat sie dokumentiert, den Euro-Wechselkurs im Blick zu haben, was soviel heißt, dass die EZB sich was ausdenken wird, wenn der Euro zu stark steigt.

Die Reaktion des Euros: Zunächst ein kräftiger Anstieg nach der Bekanntgabe der Zinsentscheidung der EZB, dann wurde der Anstieg wieder abgegeben, während Lagarde sprach. Ich bin gespannt, wie lange die Verbalakrobatik den Euro zurückhalten kann.

Neben der Korrektur am US-Technologiemarkt und der EZB-Entscheidung gab es diese Woche noch Neuigkeiten aus Großbritannien: Auf der Suche nach einer Lösung des Irland-Problems fühlt man sich nicht mehr an bisherige Vereinbarungen gebunden. Ein ungeregelter Brexit bleibt damit weiterhin eine Möglichkeit. Der DAX hatte kurz verschnupft auf diese Meldung reagiert, aber die meisten Anleger haben sich auch auf diese Gefahr inzwischen vorbereitet.

Schauen wir mal, wie sich die wichtigsten Indizes im Wochenvergleich entwickelt haben:

WOCHENPERFORMANCE DER WICHTIGSTEN INDIZES


INDIZES10.9.20Woche ΔΣ '20 Δ
Dow Jones27.718 -1,5%-3,2%
DAX13.203 2,8%-0,3%
Nikkei23.406 0,9%-1,1%
Shanghai A 3.417 -2,8%7,3%
Euro/US-Dollar1,180,0%5,7%
Euro/Yen125,65-0,1%2,8%
10-Jahres-US-Anleihe0,67%-0,05-1,27
Umlaufrendite Dt-0,48%0,01-0,25
Feinunze Gold$1.950 0,8%28,9%
Fass Brent Öl$40,13 -5,9%-41,7%
Kupfer6.709 -1,2%8,0%
Baltic Dry Shipping1.269 -13,7%16,4%
Bitcoin10.307 -13,4%41,3%



Der Ölpreis hat diese Woche wieder abgegeben und notierte zeitweilig wieder unter 40 USD/Fass. Früher galt der Ölpreis richtungsweisend für die Konjunktur, das scheint inzwischen nicht mehr der Fall zu sein.

Doch auch der Baltic Dry Verschiffungsindex hat stark abgegeben, der Kupferpreis ist leicht zurückgegangen. Vieles deutet darauf hin, dass die Konjunkturhoffnungen der vergangenen Wochen nun erst einmal eine Abkühlung benötigen.




03. Sentiment: Anleger suchen Antwort auf falsche Frage

Um knapp 3% ist der DAX in der abgelaufenen Woche angesprungen: Gewinner sind in so ziemlich allen Branchen zu finden: Gesundheit (Stratec Biomedical +10%), Industrie (Pfeiffer Vacuum & Deutz je +9%), Chemie (Fuchs Petrolub +8%), Bauwirtschaft (Wacker Neuson +8%) bis hin zur Technologiebranche (Elmos +10%). Es zeigt sich bei der Branchenbetrachtung ein buntes Bild aus Gewinnern und Verlierern: Anleger beginnen zu differenzieren. Es werden nicht mehr einfach Branchen nach oben gekauft oder abgestraft, sondern einzelne Unternehmen.

Das ist gesund, doch ist es für den flüchtigen Betrachter schwer, diese Zusammenhänge zu verstehen. Man muss schon in die einzelnen Unternehmensbilanzen hinein schauen.

So bleibt die Stimmung unter den Anlegern neutral (-0,2%), allerdings nimmt die Verunsicherung zu (-2,1): Das Börsentreiben ist schwer erklärbar und vermittelt bei vielen Anlegern daher ein Gefühl der Unsicherheit darüber, was denn die Gründe für die so unterschiedlichen Kursbewegungen einzelner Aktien sein mögen.

Auf Sicht von drei Monaten etabliert sich hingegen Zuversicht (1,5): Auch wenn die Zulassung eines Impfstoffes durch Rückschläge verzögert werden könnte, so setzt sich jedoch die Erkenntnis durch, dass die Corona-Pandemie mit einem Ende-Datum versehen werden kann. Da ist es zweitrangig, ob da Frühjahr 2021 oder Herbst 2021 drauf steht, Hauptsache, die Beschränkungen bleiben nicht dauerhaft.

Und so steigt die Investitionsbereitschaft (2,9): Doppelt so viele Anleger möchten lieber Zukaufen als Verkaufen. So viel Kaufbereitschaft hatten wir zuletzt im April, kurz nach dem Tief im Corona-Crash. Die Aktienpositionen wurden in den vergangenen Wochen sowohl bei Privatanlegern als auch bei den Profis stark heruntergefahren, die Shortquote ist insbesondere bei den institutionellen Anlegern in die Höhe geschossen. Das ist ein bullisches Setup.

Das Euwax-Sentiment der Privatanleger ist erstmals seit dem Corona-Crash im März wieder im neutralen Bereich, die starken Absicherungspositionen wurden aufgelöst. Bei den Profis, die sich über die Eurex absichern, sieht es jedoch genau umgekehrt aus: Das Put/Call-Verhältnis ist auf 1,8 geschossen: Nachdem vor einer Woche noch Call-Käufe überwogen, ist das Pendel nun umgeschwungen. Institutionelle Anleger haben sich mit Put-Positionen eingedeckt.

In den USA zeigt das Put/Call-Verhältnis der CBOE einen extrem starken Überhang von Call-Käufen. Dort wurde die ohnehin stark bullische Positionierung in die Korrektur dieser Woche hinein noch ausgebaut.

US-Fondsmanager hingegen haben ihre Investitionsquote um 40% auf 53% reduziert! Binnen einer Woche wurde ein großer Teil der Long-Positionen aufgelöst.

US-Privatanleger haben ein Bulle/Bär-Verhältnis von -25%, die Bären haben dort ganz klar die Oberhand.

Der technische Angst und Gier Indikator des S&P 500 zeigt mit einem Wert von 59% eine relativ neutrale Verfassung an.

Interpretation



Der heftige Schwenk bei den US-Fondsmanagern fällt ins Auge: Dort wurden die Technologie-Titel auf den Markt geworfen. Neue Positionen wurden noch nicht eingegangen. Fondsmanager suchen ebenfalls gerne nach "Themen": Was wird in der zweiten Jahreshälfte dominieren: Corona oder der wirtschaftliche Aufschwung?

Ich denke, dass schon die Frage falsch ist: Die Zeit, in der alle Aktien aus dem Gesundheitssektor in den Himmel gejubelt werden, sind vorbei. Und die Zeiten, in denen alle Logistik-Aktien ausverkauft werden, sind ebenfalls vorbei. Jetzt wird geschaut, welche Unternehmen gut aus der Krise herauskommen und wie die Aktien bislang gelaufen sind. Nachzügler werden gesucht.

Doch das fällt schwer, wenn man obige Frage nicht beantworten kann: Wird eine zweite Corona-Welle mit neuen Lockdowns der globalen Konjunktur den Todesstoß versetzen? Oder stellt sich Corona als schwere Grippe heraus, die uns nicht mehr lange beschäftigen wird? Beides ist meiner Einschätzung nach falsch.

Soeben habe ich gelesen, dass es in Israel wieder einen Lockdown für zwei Wochen gibt. Corona wird in vielen Ländern der Erde in diesem Herbst für starke Einschränkungen sorgen. Unternehmen, die im Lockdown profitieren, werden weiterhin eine gute Nachfrage haben.

Doch gleichzeitig haben sich viele Unternehmen auf Probleme in der Lieferkette eingestellt, Lagerbestände hochgefahren und alternative Lieferanten unter Vertrag genommen. Für die Nachfrageseite haben Regierungen und Notenbanken weltweit mit einer historisch einmaligen Liquiditätsflutung in vielen Bereichen für Besserung gesorgt. Beschränkungen werden künftig nicht gleich landesweit, sondern eher regional verhängt werden, so dass die gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen nicht mehr so heftig sein werden wie in diesem Frühjahr.

Die Suche nach der Antwort auf obige Frage scheint einige Anleger zu lähmen. In dieser Marktphase steigen einzelne Titel, während andere an schwachen Tagen besonders heftig korrigieren. Es tut mir leid, aber Sie werden als Anleger nicht drum herumkommen, sich künftig etwas detaillierter mit dem Unternehmen auseinanderzusetzen, in das Sie investieren wollen. Pauschal kann ich Ihnen keine Branche empfehlen.

Aber auch das ist eine wichtige Erkenntnis: Nachdem viele Anleger über Monate Aktien von konjunktursensiblen Unternehmen gemieden haben, ist es nun an der Zeit, Aktien von beiden Vertretern, Corona-Profiteuren als auch konjunktursensible Unternehmen, ins Portfolio zu holen. Diversifikation ist das Einzige, was Ihnen in den kommenden Wochen helfen wird, wenn die Tagesschwankungen an den Aktienmärkten zunehmen, bevor die Rallye meiner Einschätzung nach dann irgendwann fortgesetzt wird.










04. Ausblick: Erste Schnäppchen werden schon sichtbar

Der Ausblick bleibt den zahlenden Abonnenten des Heibel-Ticker PLUS vorbehalten. Bitte haben Sie Verständnis dafür, aber ohne eine kleine Einnahmequelle kann ich diesen Dienst nicht aufrecht erhalten.

Hier im Heibel-Ticker Standard erhalten Sie überwiegend vergangenheitsbezogene Erklärungen von mir. Detaillierte Analysen und Einschätzungen über die künftige Börsenentwicklung gibt es nur im kostenpflichtigen Heibel-Ticker PLUS. Das Angebot für die zahlenden Abonnenten des Heibel-Ticker PLUS baue ich kontinuierlich weiter aus und komme dabei insbesondere den Wünschen meiner Kunden nach. Inzwischen bietet das Heibel-Ticker PLUS Abonnement folgende Zusätze:

INTERNET: Kundenbereich

- täglich aktuelle Einschätzungen zu den Meldungen, die unsere offenen Positionen betreffen

- einen Chart für jede offene Position, um die Kurssituation schneller zu erfassen

- die Möglichkeit, nur die 10 neuesten Kommentare zu den offenen Positionen anzeigen zu lassen.

- Sie können sich aus den empfohlenen Werten Ihr eigenes Musterportfolio zusammenstellen, um gezielter und schneller die für Sie relevanten Neuigkeiten zu sehen.

Weiterhin erhalten meine Kunden eine übersichtliche Tabelle über alle offenen Positionen mit der jeweiligen Wochenperformance sowie Performance seit Empfehlung und mit einer Übersicht über die anstehenden Aktivitäten wie Stopp Loss nachziehen oder verkaufen bzw. kaufen.

Für die besonders aktiven Anleger unter Ihnen biete ich an, die unterwöchigen Updates direkt per E-Mail an Sie zu senden und ich benachrichtige Sie im Falle von Aktionsempfehlungen (Kauf oder Verkauf) direkt per SMS auf Ihr Handy. Dabei handelt es sich um einen Zusatzdienst (Express!), den ich mit 6,25 € pro Monat berechne. Keine Angst, sämtliche Updates befinden sich natürlich dann auch nochmals in der Freitagsausgabe für die normalen PLUS-Kunden.

Den Reaktionen meiner Kunden entnehme ich, dass der Heibel-Ticker PLUS die Bedürfnisse von Anlegern gezielt und verständlich sowie fundiert und erfolgreich befriedigt. Schauen Sie sich das neue Angebot einmal mit einem Schnupperangebot (6 Wochen zu 20 €) an. Es würde mich freuen, wenn ich Sie als neuen Abonnenten gewinnen kann.

Für eine Jahresgebühr von 150 Euro erhalten Sie ein Jahresabonnement sowie einen Vorzugspreis für sämtliche Sonderanalysen, die in unregelmäßigen Abständen veröffentlicht werden. Viele Sonderanalysen stelle ich den Heibel-Ticker PLUS Kunden sogar kostenfrei zur Verfügung.

Falls Ihnen ein Jahr zu lang erscheint, dann können Sie den Heibel-Ticker PLUS auch zunächst für ein halbes- oder viertel Jahr bestellen. Oder bestellen Sie einfach das Schnupperabo zu 20 € für 6 Wochen.

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05. Leserfragen



Digitale Währungen sind nicht wertstabiler als Papiergeld

Fr, 11. September um 17:22 Uhr
Lieber Herr Heibel,

Ein vieldiskutiertes Thema ist im Moment CBDC - Central Bank Digital Currency.

Früher oder später wird so eine digitale Währung den Euro ablösen.

Welche direkte oder indirekte Auswirkungen könnte das für Aktieninvestments haben?

Konkret: kann so eine digitale Zentralbankenwährung theoretisch und praktisch den Kurs einer Aktie beeinflussen?

LG
Harald aus Wien

ANTWORT
Das kommt auf die Ausgestaltung der digitalen Währung an. Auch für den Bitcoin gibt es ein Gremium, das die Menge der zu schürfenden Bitcoins festlegt. Dieses Gremium kann derzeit jedoch nicht durch Zentralbanken beeinflusst werden, also beschäftigen sich Zentralbanken mit der Konzeption einer eigenen digitalen Währung.

Sie spielen darauf an, dass die ultralockere Geldpolitik der vergangenen Jahre den Aktienmarkt in die Höhe treibt. Das wäre mit einer digitalen Währung unter der Regie von Notenbanken vermutlich genauso möglich. Derzeit sind Bitcoin und andere Kryptowährungen Fluchtorte, genau wie das Gold, um sich der Liquiditätsflutung durch die Notenbanken zu entziehen.

Wichtig ist, wer die Geldmenge steuert. Es ist egal, ob die Währung digital oder auf Papier gedruckt wird.



06. Update beobachteter Werte

Bitte beachten Sie auch den Kundenbereich auf meiner Internetseite unter www.heibel-ticker.de. Dort finden Sie aktuelle Charts mit meinen jeweils aktualisierten Einschätzungen.

Dieses Kapitel bleibt den Heibel-Ticker PLUS-Abonnenten vorbehalten.

In Deutschland gibt es kaum einen anderen, der die Hintergründe der Aktienmärkte so messerscharf von dem täglichen Medienrummel trennen kann, wie der Autor des Heibel-Tickers Stephan Heibel.

Von seinen Fähigkeiten, komplizierte Zusammenhänge verständlich darzustellen, können Sie sich mit diesem Heibel-Ticker Standard überzeugen. Wenn Sie allerdings seine Schlussfolgerungen und Empfehlungen erfahren möchten, dann sollten Sie sich einmal um den Heibel-Ticker PLUS kümmern.

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07. Übersicht HT-Portfolio

Bitte beachten Sie auch den Kundenbereich auf meiner Internetseite unter www.heibel-ticker.de. Dort finden Sie aktuelle Charts mit meinen jeweils aktualisierten Einschätzungen.

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Im Wochenverlauf habe ich zu mehreren Titeln Anmerkungen im Kundenbereich der Webseiten verfasst.

Die tabellarische Übersicht bleibt den zahlenden Abonnenten des Heibel-Ticker PLUS vorbehalten.

Die dritte Spalte zeigt die Schlusskurse von Donnerstagabend. Unter „Woche“ steht die Veränderung im Vergleich zur Vorwoche. Unter „2014“ steht das Ergebnis der Position seit Jahresbeginn bzw. seit Aufnahme ins Portfolio. Unter „Anteil“ finden Sie den Anteil der jeweiligen Position am Gesamtdepot.

Unter ! steht zur Information meine Grundtendenz:
Kbei Gelegenheit Kaufen, 
NKNachkaufen 
HHalten, 
Vbei Gelegenheit Verkaufen, 
TVTeilverkauf, also nicht die ganze Position 
VLVerkaufslimit, bei überschreiten eines bestimmten Kurses sollte verkauft werden 
SLStopp Loss, bei Unterschreiten eines bestimmten Kurses sollte verkauft werden 
TSTrailing Stopp, wie SL, nur dass das Limit kontinuierlich nachgezogen wird 



Die „Gelegenheit“ zum Kaufen oder Verkaufen wird sodann kurzfristig von mir per Update an Sie bekanntgegeben.

Ich habe diese Spalte „!" insbesondere für neue Kunden vorgesehen, die zu einem späteren Zeitpunkt wissen wollen, ob ich die Position noch zukaufen würde, wenn ich beispielsweise darin nicht schon voll investiert wäre. Zukaufen würde ich jeweils jedoch niemals zu Höchstkursen, sondern stets nur nach kurzfristigen Kursrückschlägen von mindestens 5-7%.

Kauffolge: Je spekulativer, desto aggressiver würde ich kaufen und verkaufen. Derzeit verwende ich die folgenden Schritte:

Value Positionen in drei Schritten aufbauen: 25%-25%-50%,

Spekulative und alternative Positionen in zwei Schrittenaufbauen: 50%-50%,

Tradingpositionen ganz oder gar nicht: 100%.

Stopp Loss Limits, Verkaufslimits und ähnliche Aktionsmarken verwalte ich aktiv in meinem System und ändere ich unter der Woche mehrfach, fast täglich. Eine Veröffentlichung der entsprechenden Limits ist in der Regel nicht sinnvoll, allenfalls Stopp Loss Marken werde ich bisweilen im Text bekanntgeben.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, aber ohne eine kleine Einnahmequelle kann ich diesen Dienst nicht aufrecht erhalten.

***************** WERBUNG ***************

In Deutschland gibt es kaum einen anderen, der die Hintergründe der Aktienmärkte so messerscharf von dem täglichen Medienrummel trennen kann, wie der Autor des Heibel-Tickers Stephan Heibel.

Von seinen Fähigkeiten, komplizierte Zusammenhänge verständlich darzustellen, können Sie sich mit diesem Heibel-Ticker Standard überzeugen. Wenn Sie allerdings seine Schlussfolgerungen und Empfehlungen erfahren möchten, dann sollten Sie sich einmal um den Heibel-Ticker PLUS kümmern.

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Eine erfolgreiche Börsenwoche,
take share

Stephan Heibel
www.heibel-ticker.de


mailto:info/at/heibel-ticker/./de



08. Disclaimer / Haftungsausschluss und Risikohinweise

Wer un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen nachmacht oder verfälscht oder nachgemachte oder verfälschte un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen in Umlauf setzt, wird mit Lust-, manchmal auch mit Erkenntnisgewinn belohnt; und wenn alles gut geht, fällt davon sogar etwas für Sie ab. (frei nach Robert Gernhardt)

Wir recherchieren sorgfältig und richten uns selber nach unseren Anlageideen. Für unsere eigenen Transaktionen befolgen wir Compliance Regeln, die auf unsere eigene Initiative von der BaFin abgesegnet wurden. Dennoch müssen wir jegliche Regressansprüche ausschließen, die aus der Verwendung der Inhalte des Heibel-Tickers entstehen könnten.

Die Inhalte des Heibel-Tickers spiegeln unsere Meinung wider. Sie stellen keine Beratung, schon gar keine Anlageempfehlungen dar.

Die Börse ist ein komplexes Gebilde mit eigenen Regeln. Anlageentscheidungen sollten nur von Anlegern mit entsprechenden Kenntnissen und Erfahrungen vorgenommen werden. Anleger, die kein tiefgreifendes Know-how über die Börse besitzen, sollten unbedingt vor einer Anlageentscheidung die eigene Hausbank oder einen Vermögensverwalter konsultieren.

Die Verwendung der Inhalte dieses Heibel-Tickers erfolgt auf eigene Gefahr. Die Geldanlage an der Börse beinhaltet das Risiko enormer Verluste bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals.

Quellen:
Kurse: Deutsche Kurse von comdirect.de, Goldbarren & Münzen von proaurum.de, US-Kurse von finance.yahoo.com. Alle Kurse sind Schlusskurse vom Donnerstag sofern nichts Gegenteiliges vermerkt ist.
Bilanzdaten: Comdirect, Yahoo! Finance sowie Geschäftsberichte der Unternehmen
Informationsquellen: dpa-AFX, Aktiencheck, Yahoo! Finance, TheStreet.com, IR-Abteilung der betreffenden Unternehmen



09. An-/Ab-/Ummeldung

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