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07.05.2021:



H E I B E L - T I C K E R    S T A N D A R D

F I N A N Z I N F O R M A T I O N E N

- Einfach einen Tick besser -



DEUTSCHE BIBLIOTHEK : ISSN 1862-5428

16. Jahrgang - Ausgabe 18 (07.05.2021)
Erscheinungsweise: wöchentlich Freitag/Samstag



Die PDF-Version dieser Ausgabe steht Ihnen ab sofort im Archiv sowie unter dem folgenden Link zur Verfügung: https://www.heibel-ticker.de/downloads/hts210509.pdf



I N H A L T

01.Info-Kicker: Zwei verschiedene Welten auf dem Börsenparkett
02.So tickt die Börse: Coronaverlierer Hui! Coronagewinner Pfui!
 - Wochenperformance der wichtigsten Indizes
03.Sentiment: Zugeknöpfte Taschen
 -
04.Ausblick: Sommerturbulenzen nur in Einzeltiteln zu erwarten
05.Update beobachteter Werte
 Zuversicht für Nach-Corona-Zeit
 Falscher Tonfall bei Q-Zahlen
 Gute Q-Zahlen, Turbo wird angeworfen
 USA befürworten Patentaufhebung für Corona-Impfstoffe
 Dividendenliebe treibt Aktie auf 2,5-Jahreshoch, Stopp Loss einziehen
 Erwartungen verfehlt
06.Leserfragen: ASML & Amazon
07.Übersicht HT-Portfolio
08.Disclaimer / Haftungsausschluss und Risikohinweise
09.An-/Ab-/Ummeldung



01. Info-Kicker: Zwei verschiedene Welten auf dem Börsenparkett

Liebe Börsenfreunde,

Gestern hatten wir Steffen Munz zu Gast bei Salz & Pfeffer zum Mittag. Ich muss zugeben, das mich seine Geschichte begeistert hat: viele Unternehmen scheitern in ihren Expansionsträumen an Nebensächlichkeiten wie ... dem Geld.

Munz hat als CFO von Varta bewiesen, dass er auch große Ideen finanzieren kann. Und nun möchte er mit Schaltbau offensiv in die eMobilität vorstoßen. Den Bau einer ersten Fabrik hat er en passent bereits mit einer Wandelanleihe finanziert. Ich bin gespannt, ob das Abenteuer gelingt.

Wenn Sie sich die Videokonferenz nochmals anhören möchten, dann gerne auf
unserem YouTube-Kanal Salz und Pfeffer

Ich werde nun auch nicht mehr gesondert per E-Mail einladen. Bitte klicken Sie auf den Link und "abonnieren" Sie unseren Kanal, dann werden Sie auch die nächsten Videokonferenzen nicht verpassen.

Unsere bisherigen Gäste haben sich als Glücksgriffe entpuppt. Und wenn ich mir die Pipeline unserer Gäste anschaue, kann ich Ihnen sagen: Es wird immer besser :-).

***

Im heutigen Rückblick habe ich eine Zweiteilung am Aktienmarkt festgestellt: Unternehmen, die als Coronagewinner galten, haben diese Woche kräftig Federn gelassen. Die vermeintlichen Coronaverlierer hingegen entpuppen sich nun als Nach-Coronagewinner und ziehen kräftig an. In Kapitel 02 habe ich eine ganze Reihe von Aktien mit großen Kursbewegungen aufgezeigt.

Während die Kurseinbrüche von den meisten Anlegern deutlich wahrgenommen werden, scheinen die Chancen der Nach-Coronagewinner noch gar nicht im Scheinwerferlicht zu stehen. Das zumindest zeigt die Analyse des dieswöchigen Anlegersentiments. Mehr dazu in Kapitel 03.

Im heutigen Ausblick gebe ich meine Einschätzung zu den Sommermonaten und zeige auf, wie ich mich verhalten würde. Kleiner Tipp: Auch das Grillen kommt zur Sprache! Die Details dazu lesen Sie in Kapitel 04.

Eine ganze Reihe von Portfoliowerten hat diese Woche für Schlagzeilen gesorgt. Im Rahmen der Updates in Kapitel 05 bespreche ich auch meine Einschätzung zur Diskussion um die temporäre Aufhebung des Patentschutzes für Impfstoffe.

Diese Woche habe ich zwei Leserfragen in die Ausgabe genommen: Ein Leser möchte wissen, was es mit den ultrahohen Aktienkursen von Titeln wie bspw. Amazon auf sich hat. Ein anderer Leser macht mich auf ASML als Maschinenbauer für die Chipindustrie aufmerksam. Meine Antworten lesen Sie in Kapitel 06.

Nun wünsche ich eine anregende Lektüre,

take share, Ihr
Börsenschreibel

Stephan Heibel

Chefredakteur und
Herausgeber des
Heibel-Ticker




02. So tickt die Börse: Coronaverlierer Hui! Coronagewinner Pfui!

Der Einzelhandel zeigt deutlich, welche Geschmacksrichtung derzeit auf dem Börsenparkett bevorzugt wird: Adidas kann mit einer neuen Angriffsstrategie die Anlegerherzen erobern, die Aktie ist diese Woche um 9% angesprungen. Der Konzern litt stark unter der Coronakrise und zog noch den Unmut der Bevölkerung auf sich, als man Mieten kürzen wollte, obwohl man schon Coronahilfen eingesackt hatte.

Die Aktie war im Coronacrash von 300 auf 200 EUR eingebrochen, konnte sich jedoch im Anschluss wieder bis auf das Vorkrisenniveau erholen. In den vergangenen Wochen jedoch kamen Zweifel darüber auf, ob Adidas denn von einem Nachkrisenboom profitieren könne, oder aber ob Nike und Under Armour den Jungs aus Herzogenaurach die Butter vom Brot gestohlen haben. Doch mit der neuen Strategie scheint diese Befürchtung nun adressiert zu sein, die Aktie springt an.

Auch Hugo Boss hat diese Woche einen kräftigen Kurssprung hingelegt: +11%! Der Konzern hat den Onlinehandel verstärkt und konnte einen großen Teil des Umsatzausfalls im Einzelhandel durch neue Großhandelsverträge im asiatischen Raum (=China?) auffangen.

Auch Zalando legte Zahlen vor, die über den Erwartungen lagen. Die Unternehmensprognose wurde angehoben und ein Aktienrückkauf gestartet. Was kann das Anlegerherz mehr wünschen?

... aber die Aktie hat kaum darauf reagiert: das Wochenplus beträgt magere 1,6%.

Zalando ist ein Coronagewinner, denn als Online-Versandhändler hat sich die Nation in den vergangenen Monaten Kleidung ins Haus bestellt. Die herausragenden Zahlen werden nach einer Kursverdreifachung in den vergangenen 15 Monaten nur noch als Bestätigung der in den Himmel gewachsenen Erwartungen gewertet.

Schlimmer noch ist es der Global Fashion Group gegangen: der Online-Versandhändler hat sich auf Schwellenländer konzentriert und tritt in Deutschland gar nicht auf. Schwer greifbar also für heimische Anleger. Die Aktie war in der Coronakrise von 1 auf 14 Euro katapultiert worden, doch seit Februar schwankt der Kurs nun zwischen 12 und 14 Euro. Neue Treiber werden erst wieder nächste Woche Mittwoch (12.5.) erwartet, wenn die Q1-Zahlen veröffentlicht werden. In der Zwischenzeit kann sich die Aktie nicht von der allgemeinen Abneigung der Anleger gegen die ehemaligen Coronagewinner entziehen, diese Woche verlor die Aktie 10%.

Auch Rational, der Anbieter von Großküchen, passt in das aktuelle Bild: Noch im Februar gab man sich sehr zurückhaltend beim Ausblick auf das laufende Jahr. Doch diese Woche meldeten die Zulieferer der Hotellerie und Gastronomie, dass ihre Kunden langsam die Zurückhaltung aufgeben würden und Bestellungen anziehen. Die Aktie springt diese Woche um 12% an.

Zeal hingegen, der Anbieter von Online-Glücksspielen (Lotto), der im Lockdown stark profitierte, konnte heute mit guten Quartalszahlen und einem unverändert beibehaltenen Ausblick nicht begeistern, die Aktie bricht um 8% ein.

TeamViewer, ein absoluter Corona-Gewinner, vermeldete einen Anstieg der ausgestellten Rechnungen von 22%. Es handelt sich um ein Abo-Modell für die Fernwartung von IT-Infrastruktur, daher ist die Rechnungsstellung ein ziemlich guter Indikator für das künftige Wachstum. Doch der Gewinn blieb hinter den Erwartungen zurück und so brach auch diese Aktie kräftig ein, -13%.

Die absoluten Gewinner dieser Woche waren die Rohstofftitel K+S (Kali und Salz +11%), Aurubis (Kupfer, +9%) und Salzgitter (Stahl, +8%). Sie haben sicherlich schon gehört, dass die globale Chipknappheit nur einer der Bereiche ist, in dem die globalen Lieferketten nicht mehr rund laufen. Das zieht sich durch alle Branchen bis runter auf die Rohstoffmärkte, so dass die Rohstoffpreise nun anziehen.

Inflation? Nein, ist nicht in Sicht, behaupten unsere Altvorderen von den Notenbanken weiterhin: Wer von Ihnen kauft denn Stahl für den täglichen Bedarf ein, oder Aluminium? Okay, beim Salz und sogar beim Kalium (Dünger) lasse ich mit mir reden, doch bis deren Preisanstieg im Warenkorb des statistischen Bundesamtes Auswirkungen hat, dauert es noch einige Zeit.

Nein, Inflation ist nicht in Sicht. Auch diese Übersicht, die mir ein Kunde netterweise zukommen ließ, ist sicherlich nur ein Einzelfall:
Preisanpassung bei Raab Karcher

Nun ist es durchaus kritisch zu betrachten, ob der Erfolg auf der Rohstoffseite so gut ist für die gesamte Wirtschaft. Steigende Preise lassen sich nicht immer an die Endkunden durchreichen, häufig bleiben einige Zulieferer auf den gestiegenen Kosten sitzen. Ich denke zwar, dass die Liquiditätsflutung genug Geld in die Portemonnaies der Endkunden gespült hat, um Preissteigerungen zu tolerieren. Doch zwischenzeitlich, vielleicht in den Sommermonaten, könnte das zu Unruhe führen.

Während diese Woche also der Rohstoffbereich um 4,5% zulegen konnte, gaben Aktien aus dem Gesundheitsbereich durchschnittlich 3,3% ab: Compugroup Medical -14%, Morphosys -11%. Ach so, nicht zu vergessen, der Pandemie-Retter BioNTech gab zwischenzeitlich um 30% nach!

Der Grund: Die USA finden nun, nachdem sie sich dem Export der im eigenen Land produzierten Impfstoffe verweigert haben, dass man den Patentschutz auf Corona-Impfstoffe vorübergehend aufheben könnte. Das würde den Entwicklungsländern zugute kommen.

Europa kontert, dass auch ohne Aufhebung des Patentschutzes bereits die Hälfte der 400 Mio. in Europa produzierten Impfdosen exportiert wurde. Zudem sei der Aufbau von Impfstoffkapazitäten nur durch Kooperation und nicht per Dekret zu erreichen. Nimmt man den innovativen Forschern die Aussicht auf ihre Belohnung, würden sie in der Zukunft diesen Forschungsbereich als "risikobehaftet" meiden. Außerdem könne man eine Impfstoffproduktion nicht wie eine Bauanleitung von Ikea aufziehen, vielmehr müsse man das erforderliche Know-how in den ärmeren Ländern in Kooperation erst einmal aufbauen.

Ich hoffe mal, dass die Diskussion dazu führt, dass der Know-how Transfer ohne Patentverletzung organisiert wird, und dass die Patentinhaber im Falle der erzwungenen Offenlegung ausreichend entschädigt werden. Im Idealfall resultiert aus dieser Diskussion eine weltweite Anstrengung, das globale Gesundheitsnetz besser auszubauen. Und ich will nicht ausschließen, dass gerade BioNTech und die anderen Impfstoffunternehmen letztlich von einer solchen Entscheidung profitieren würden.

Der Kurseinbruch war daher meiner Ansicht nach übertrieben. Ein Großteil des gestern erlittenen Kursverlusts wurde heute schon wieder ausgeglichen.

In Deutschland hat sich das Narrativ geändert: Nachdem man sich noch vor vier Wochen in der Härte der Lockdowns überbot, gibt es nun einen Wettlauf um die Öffnungsschritte. Ich bin froh, dass wir am Wochenende den 80. Geburtstag meiner Mutter gemeinsam mit meiner Schwester und unseren Familien feiern können. Und so, wie sukzessive immer mehr möglich wird, wird auch die Laune unter den Anlegern wieder ansteigen. Dennoch konkurrieren derzeit zwei Überzeugungen auf dem Börsenparkett: Auf der einen Seite werden die Coronagewinner trotz guter Meldungen verkauft. Auf der anderen Seite werden die Coronaverlierer konsequent eingesammelt.

Schauen wir mal, wie sich das auf die wichtigsten Indizes im Wochenvergleich auswirkt:

WOCHENPERFORMANCE DER WICHTIGSTEN INDIZES


INDIZES6.5.21Woche ΔΣ '21 Δ
Dow Jones34.705 2,5%13,8%
DAX15.400 1,7%12,3%
Nikkei29.358 1,9%7,0%
Shanghai A 3.583 -0,8%0,1%
Euro/US-Dollar1,221,1%-1,1%
Euro/Yen131,970,3%4,1%
10-Jahres-US-Anleihe1,57%-0,070,63
Umlaufrendite Dt-0,29%-0,020,27
Feinunze Gold$1.835 3,9%-2,6%
Fass Brent Öl$68,40 1,7%33,1%
Kupfer$9.929 0,8%26,6%
Baltic Dry Shipping$3.212 6,8%135,1%
Bitcoin$57.625 1,4%104,6%



Noch besser als der Bitcoin performt übrigens der Baltic Dry Verschiffungsindex in diesem Jahr: +135% seit Jahresanfang! Die Verschiffungsraten, die insbesondere in chinesischen Häfen für Schüttgut, also Rohstoffe, gebildet werden, gehen durch die Decke.

Sie haben es sicherlich auch schon gemerkt: Viele Produkte, die Sie gerne kaufen möchten, sind derzeit nicht verfügbar. Ich kann mich nicht erinnern, wann wir so eine Situation schon mal hatten. Freunde von uns haben nun, nach 4 Monaten Wartezeit, ihre zu Weihnachten bestellte Playstation 5 erhalten. Fahrräder und e-Bikes sind ausverkauft, die Produktionslinien vieler Automodelle stehen mangels Komponenten still ...

... aber Inflation ist nicht in Sicht.

Der Goldpreis ist diese Woche über 1.800 USD/Oz gesprungen und nimmt damit Kurs auf sein Allzeithoch knapp über 2.000, ich könnte mir sogar einen Lauf bis 2.200 USD/Oz vorstellen. In den vergangenen Monaten habe ich immer wieder aufgerufen, jetzt Ihren Goldbestand aufzustocken. Das Fenster dieser Möglichkeit schließt sich nun langsam.

Auch der Ölpreis ist inzwischen deutlich über die 60 USD/Fass gestiegen. Unter einem US-Präsidenten Donald Trump, der zitiert wird mit "drill , Baby, drill!", Bohr, Baby, bohr!, gab es zu viel Öl, als dass das schwarze Gold im Preis ansteigen konnte. Im Gegenteil, die OPEC+ war immer wieder genötigt, weitere Förderkapazitäten zu stutzen.

US-Präsident Joe Biden hingegen beendet die laxe Politik gegenüber der Ölindustrie und so wird es nun schwerer, in den USA neue Ölquellen zu erschließen. Der Ölpreis steigt, die Saudis, Russland und Venezuela werden es Biden danken.

Jetzt bin ich gespannt, wie sich die Anlegerstimmung entwickelt hat.




03. Sentiment: Zugeknöpfte Taschen

Der DAX hat in der abgelaufenen Woche 1,7% zulegen können, das Allzeithoch ist nur noch 0,4% entfernt. Dennoch kommt keine Feierlaune mehr auf, im Gegenteil: Das Anlegersentiment steht bei nur 0,8 und liegt damit nur knapp im positiven Bereich. Und schlimmer noch, trotz der guten Börsenlage zeigen sich unsere Umfrageteilnehmer verunsichert. Die Selbstzufriedenheit ist auf -0,8 gesackt. Die Verunsicherung ist bemerkenswert, wenn wir uns das hohe Kursniveau vor Augen führen.

Da strahlt wohl schon die pessimistische Grundhaltung der Anleger in die momentane Stimmung aus: Mit einem Wert von -0,8 dominieren die Bären nun in der fünften Woche in Folge das Börsenparkett. Kein Wunder, dass die Investitionsbereitschaft mit -0,2 ebenfalls auf extrem niedrigem Niveau notiert.

Das Euwax-Sentiment der Privatanleger ist auf einen Wert von +8 gesprungen. Noch vor vier Wochen wurde ein Rekordtief bei -17 erzielt. Das heißt, in den vergangenen vier Wochen wurden Absicherungspositionen aufgelöst und schließlich Long-Spekulationen eingegangen. Ich kann in Verbindung mit obigen Sentimentdaten daraus nur schließen, dass viele Anleger den Bullen mit spekulativen Instrumenten reiten wollen, solange es geht. Oder zeigt sich hier schon eine gewisse Kaufpanik? Anleger gehen gehebelt long, weil sie einen Großteil der Rallye verpasst haben und nun aufholen möchten?

Das Put/Call-Verhältnis der CBOE zeigt unverändert eine extrem bullische Positionierung der US-Anleger. Bereits seit November notiert dieser Indikator auf einem Niveau, der außerhalb der mehrjährigen Durchschnittswerte liegt.

US-Fondsmanager haben ihre Investitionsquote nun wieder leicht zurückgefahren. Nach 104% vor einer Woche beträgt sie nun nur noch 88%. Das sieht nach Gewinnmitnahmen aus.

US-Privatanleger haben ein Bulle/Bär-Verhältnis von 17%: 44% Bullen stehen 23% Bären gegenüber. Damit ist die Stimmung in den USA noch immer sehr bullisch, wenngleich die Extremwerte des Aprils nicht mehr erreicht werden.

Der technische Angst und Gier Indikator des S&P 500 notiert mit einem Wert von 55 im neutralen Bereich.

Interpretation



Es hat den Anschein, dass Anleger überwiegend die Coronagewinner im Auge haben, denen nun nicht mehr viel Kurspotential zugeschrieben wird, oder die in den vergangenen Tagen kräftig Federn ließen. Die Coronaverlierer, die in der abgelaufenen Woche zu den Börsengewinnern gehörten, scheinen von den meisten Anlegern noch gar nicht wirklich wahrgenommen zu werden.

Anders kann ich mir die desolate Stimmungslage so nah an einem Allzeithoch im DAX nicht erklären.

Wir haben diese Woche gesehen, dass bei einzelnen Aktien, insbesondere bei ehemaligen Coronaverlierern, bereits kräftige Kurssprünge verzeichnet wurden. Offensichtlich sind es noch wenige Anleger, die bereits ausreichen, solche Kurssprünge zu erzeugen.

Nun könnten die Massen noch eine Weile in Angststarre verbleiben, während die Coronagewinner weiter Federn lassen. Doch irgendwann werden die Chancen der Coronaverlierer, deren Zeit jetzt gekommen ist, ins Rampenlicht rücken. Und gleichzeitig wird sich meiner Einschätzung nach auch der Ausverkauf in den Coronagewinnern als Übertreibung herausstellen.

Doch bevor sich ein solcher, neuer Trend durchsetzen kann, bedarf es meist noch eines reinigenden Gewitters. Das haben wir noch nicht gesehen. Der Ausverkauf, den wir diese Woche in Richtung 14.850 im DAX gesehen haben, mag das schon gewesen sein. Ich habe aber das Gefühl, dass das noch nicht gereicht hat.

Die "Besten" trifft es immer erst zum Schluss. Wenn für die Nach-Coronazeit jetzt die Zeit der Coronaverlierer gekommen ist, dann ist meiner Einschätzung nach zu erwarten, dass gerade diese Aktien nochmals deutlich zurückkommen, bevor die Rallye fortgesetzt werden kann. Geduld ist also angesagt.










04. Ausblick: Sommerturbulenzen nur in Einzeltiteln zu erwarten

Der Ausblick bleibt den zahlenden Abonnenten des Heibel-Ticker PLUS vorbehalten. Bitte haben Sie Verständnis dafür, aber ohne eine kleine Einnahmequelle kann ich diesen Dienst nicht aufrecht erhalten.

Hier im Heibel-Ticker Standard erhalten Sie überwiegend vergangenheitsbezogene Erklärungen von mir. Detaillierte Analysen und Einschätzungen über die künftige Börsenentwicklung gibt es nur im kostenpflichtigen Heibel-Ticker PLUS. Das Angebot für die zahlenden Abonnenten des Heibel-Ticker PLUS baue ich kontinuierlich weiter aus und komme dabei insbesondere den Wünschen meiner Kunden nach. Inzwischen bietet das Heibel-Ticker PLUS Abonnement folgende Zusätze:

INTERNET: Kundenbereich

- täglich aktuelle Einschätzungen zu den Meldungen, die unsere offenen Positionen betreffen

- einen Chart für jede offene Position, um die Kurssituation schneller zu erfassen

- die Möglichkeit, nur die 10 neuesten Kommentare zu den offenen Positionen anzeigen zu lassen.

- Sie können sich aus den empfohlenen Werten Ihr eigenes Musterportfolio zusammenstellen, um gezielter und schneller die für Sie relevanten Neuigkeiten zu sehen.

Weiterhin erhalten meine Kunden eine übersichtliche Tabelle über alle offenen Positionen mit der jeweiligen Wochenperformance sowie Performance seit Empfehlung und mit einer Übersicht über die anstehenden Aktivitäten wie Stopp Loss nachziehen oder verkaufen bzw. kaufen.

Für die besonders aktiven Anleger unter Ihnen biete ich an, die unterwöchigen Updates direkt per E-Mail an Sie zu senden und ich benachrichtige Sie im Falle von Aktionsempfehlungen (Kauf oder Verkauf) direkt per SMS auf Ihr Handy. Dabei handelt es sich um einen Zusatzdienst (Express!), den ich mit 6,25 € pro Monat berechne. Keine Angst, sämtliche Updates befinden sich natürlich dann auch nochmals in der Freitagsausgabe für die normalen PLUS-Kunden.

Den Reaktionen meiner Kunden entnehme ich, dass der Heibel-Ticker PLUS die Bedürfnisse von Anlegern gezielt und verständlich sowie fundiert und erfolgreich befriedigt. Schauen Sie sich das neue Angebot einmal mit einem Schnupperangebot (6 Wochen zu 20 €) an. Es würde mich freuen, wenn ich Sie als neuen Abonnenten gewinnen kann.

Für eine Jahresgebühr von 150 Euro erhalten Sie ein Jahresabonnement sowie einen Vorzugspreis für sämtliche Sonderanalysen, die in unregelmäßigen Abständen veröffentlicht werden. Viele Sonderanalysen stelle ich den Heibel-Ticker PLUS Kunden sogar kostenfrei zur Verfügung.

Falls Ihnen ein Jahr zu lang erscheint, dann können Sie den Heibel-Ticker PLUS auch zunächst für ein halbes- oder viertel Jahr bestellen. Oder bestellen Sie einfach das Schnupperabo zu 20 € für 6 Wochen.

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05. Update beobachteter Werte

Bitte beachten Sie auch den Kundenbereich auf meiner Internetseite unter www.heibel-ticker.de. Dort finden Sie aktuelle Charts mit meinen jeweils aktualisierten Einschätzungen.

Dieses Kapitel bleibt den Heibel-Ticker PLUS-Abonnenten vorbehalten.

In Deutschland gibt es kaum einen anderen, der die Hintergründe der Aktienmärkte so messerscharf von dem täglichen Medienrummel trennen kann, wie der Autor des Heibel-Tickers Stephan Heibel.

Von seinen Fähigkeiten, komplizierte Zusammenhänge verständlich darzustellen, können Sie sich mit diesem Heibel-Ticker Standard überzeugen. Wenn Sie allerdings seine Schlussfolgerungen und Empfehlungen erfahren möchten, dann sollten Sie sich einmal um den Heibel-Ticker PLUS kümmern.

Für eine Jahresgebühr von 150 Euro erhalten Sie ein Jahresabonnement sowie einen Vorzugspreis auf sämtliche Sonderanalysen, die in unregelmäßigen Abständen veröffentlicht werden. Viele Sonderanalysen stellen wir den Heibel-Ticker PLUS Kunden sogar kostenfrei zur Verfügung.

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06. Leserfragen: ASML & Amazon

ASML, Maschinenbauer der Chipindustrie, profitiert von Chipknappheit

Guten Morgen Herr Heibel,

Mich würde sehr ihre Meinung und Expertise zu ASML Holding als mittelfristige Spekulation von ca. 12-24 Monaten mit einer angenommenen Steigerung von 100 - 150 % interessieren. Können Sie diese Annahmen für möglich halten?
Vielen Dank für Ihre Rückmeldung.

Als neuer Leser freue ich mich bereits auf die zukünftige Teilhabe an ihre Arbeit und Gedanken.

Einen guten Sonntag und Gesundheit,
Thorben aus Oldenburg

ANTWORT
Der holländische Anbieter von Maschinen für die Halbleiterindustrie profitiert überproportional von der weltweiten Chipknappheit: In der Branche geht man davon aus, dass die Chipknappheit nicht vor 2023 gelöst werden kann. Wir befinden uns also in einer Marktphase, in der Chipfabriken aus dem Boden gestampft werden, was das Zeug hält.

Maschinenbauer darben über Jahre vor sich hin, um dann in einer solchen Marktphase das Geschäft ihres Lebens zu machen. Die Aktie springt in solchen Marktphasen häufig um mehrere hundert Prozent an.

ASML hat in den vergangenen 12 Monaten bereits einen Kurssprung von 150% hinter sich. 20 Mrd. EUR Jahresumsatz, die für das Jahr 2022 erwartet werden, werden mit einer Marktkapitalisierung von 220 Mrd. EUR bewertet, ein KUV von 11. Das ist abenteuerlich. Doch das Geschäft wirft derzeit dicke Gewinne ab, das KGV 22e steht bei 36 bei einem Gewinnwachstum von erwarteten 16%. Diese Kennziffer sieht nun nicht mehr so abenteuerlich aus. Aber Sie sollten wissen, dass der Kurs irgendwann genauso heftig einbrechen wird, wie er nun steigt.

Wie weit die Euphorie den Kurs noch treiben kann, vermag ich nicht zu beurteilen. Ich habe früher versucht, solche Trends zu spielen, bin jedoch regelmäßig auf die Nase gefallen. Wenn Sie also aufspringen wollen, dann auf eigene Gefahr und bitte nur mit einem fest eingegebenen Stop Loss, damit Sie am Ende der Rallye nicht den Absprung verpassen.

Amazon ohne Aktiensplitt zu teuer

Hallo Herr Heibel,
ich verfolge den Heibel-Ticker regelmäßig, er gibt mir Halt und Orientierung, vielen Dank dafür.
Ich habe nur eine Frage, gibt es einen Grund dafür, daß Amazon die Aktie nicht splittet ?

Mit freundlichen Grüßen, Waltraud aus Frankfurt

ANTWORT
Ja: Warren Buffett.

Es galt als ungeschriebenes Gesetz, dass der Aktienkurs des eigenen Unternehmens möglichst unter 100 USD oder Euro liegen sollte. Stieg er darüber, wurde ein Aktiensplitt vollzogen. Das hatte zur Folge, dass man 50er-Pakete von Aktien mit vierstelligen Summen handeln konnte. Wenn der Kurs zu weit steigt, kann sich der normale Aktionär „nur noch“ weniger als 50 Aktien kaufen, und dann „fühlt“ man sich arm.

Warren Buffett hat nie einen Aktiensplit bei seiner Berkshire Hathaway gemacht. Daher steht die Aktie heute bei 355.000 USD. Kein Privatanleger kann sich inzwischen auch nur eine Aktie davon leisten, allerdings macht Warren Buffett durch den Kurs seinen Erfolg für jedermann sichtbar.

Kurz gesagt: Ich halte das für eine Modeerscheinung und finde es nicht gut.

Eine tiefere Bedeutung gibt es nicht. Sie haben nicht mehr Kuchen, wenn sie ihn in zwei oder vier Teile schneiden. Genauso ist es bei Aktien.




07. Übersicht HT-Portfolio

Bitte beachten Sie auch den Kundenbereich auf meiner Internetseite unter www.heibel-ticker.de. Dort finden Sie aktuelle Charts mit meinen jeweils aktualisierten Einschätzungen.

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Im Wochenverlauf habe ich zu mehreren Titeln Anmerkungen im Kundenbereich der Webseiten verfasst.

Die tabellarische Übersicht bleibt den zahlenden Abonnenten des Heibel-Ticker PLUS vorbehalten.

Die dritte Spalte zeigt die Schlusskurse von Donnerstagabend. Unter „Woche“ steht die Veränderung im Vergleich zur Vorwoche. Unter „2014“ steht das Ergebnis der Position seit Jahresbeginn bzw. seit Aufnahme ins Portfolio. Unter „Anteil“ finden Sie den Anteil der jeweiligen Position am Gesamtdepot.

Unter ! steht zur Information meine Grundtendenz:
Kbei Gelegenheit Kaufen, 
NKNachkaufen 
HHalten, 
Vbei Gelegenheit Verkaufen, 
TVTeilverkauf, also nicht die ganze Position 
VLVerkaufslimit, bei überschreiten eines bestimmten Kurses sollte verkauft werden 
SLStopp Loss, bei Unterschreiten eines bestimmten Kurses sollte verkauft werden 
TSTrailing Stopp, wie SL, nur dass das Limit kontinuierlich nachgezogen wird 



Die „Gelegenheit“ zum Kaufen oder Verkaufen wird sodann kurzfristig von mir per Update an Sie bekanntgegeben.

Ich habe diese Spalte „!" insbesondere für neue Kunden vorgesehen, die zu einem späteren Zeitpunkt wissen wollen, ob ich die Position noch zukaufen würde, wenn ich beispielsweise darin nicht schon voll investiert wäre. Zukaufen würde ich jeweils jedoch niemals zu Höchstkursen, sondern stets nur nach kurzfristigen Kursrückschlägen von mindestens 5-7%.

Kauffolge: Je spekulativer, desto aggressiver würde ich kaufen und verkaufen. Derzeit verwende ich die folgenden Schritte:

Value Positionen in drei Schritten aufbauen: 25%-25%-50%,

Spekulative und alternative Positionen in zwei Schrittenaufbauen: 50%-50%,

Tradingpositionen ganz oder gar nicht: 100%.

Stopp Loss Limits, Verkaufslimits und ähnliche Aktionsmarken verwalte ich aktiv in meinem System und ändere ich unter der Woche mehrfach, fast täglich. Eine Veröffentlichung der entsprechenden Limits ist in der Regel nicht sinnvoll, allenfalls Stopp Loss Marken werde ich bisweilen im Text bekanntgeben.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, aber ohne eine kleine Einnahmequelle kann ich diesen Dienst nicht aufrecht erhalten.

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In Deutschland gibt es kaum einen anderen, der die Hintergründe der Aktienmärkte so messerscharf von dem täglichen Medienrummel trennen kann, wie der Autor des Heibel-Tickers Stephan Heibel.

Von seinen Fähigkeiten, komplizierte Zusammenhänge verständlich darzustellen, können Sie sich mit diesem Heibel-Ticker Standard überzeugen. Wenn Sie allerdings seine Schlussfolgerungen und Empfehlungen erfahren möchten, dann sollten Sie sich einmal um den Heibel-Ticker PLUS kümmern.

Für eine Jahresgebühr von 150 Euro erhalten Sie ein Jahresabonnement sowie einen Vorzugspreis auf sämtliche Sonderanalysen, die in unregelmäßigen Abständen veröffentlicht werden. Viele Sonderanalysen stellen wir den Heibel-Ticker PLUS Kunden sogar kostenfrei zur Verfügung.

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Geben Sie bitte den folgenden Link in Ihren Browser ein und bestellen Sie unter

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Eine erfolgreiche Börsenwoche,
take share

Stephan Heibel
www.heibel-ticker.de


mailto:info/at/heibel-ticker/./de



08. Disclaimer / Haftungsausschluss und Risikohinweise

Wer un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen nachmacht oder verfälscht oder nachgemachte oder verfälschte un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen in Umlauf setzt, wird mit Lust-, manchmal auch mit Erkenntnisgewinn belohnt; und wenn alles gut geht, fällt davon sogar etwas für Sie ab. (frei nach Robert Gernhardt)

Wir recherchieren sorgfältig und richten uns selber nach unseren Anlageideen. Für unsere eigenen Transaktionen befolgen wir Compliance Regeln, die auf unsere eigene Initiative von der BaFin abgesegnet wurden. Dennoch müssen wir jegliche Regressansprüche ausschließen, die aus der Verwendung der Inhalte des Heibel-Tickers entstehen könnten.

Die Inhalte des Heibel-Tickers spiegeln unsere Meinung wider. Sie stellen keine Beratung, schon gar keine Anlageempfehlungen dar.

Die Börse ist ein komplexes Gebilde mit eigenen Regeln. Anlageentscheidungen sollten nur von Anlegern mit entsprechenden Kenntnissen und Erfahrungen vorgenommen werden. Anleger, die kein tiefgreifendes Know-how über die Börse besitzen, sollten unbedingt vor einer Anlageentscheidung die eigene Hausbank oder einen Vermögensverwalter konsultieren.

Die Verwendung der Inhalte dieses Heibel-Tickers erfolgt auf eigene Gefahr. Die Geldanlage an der Börse beinhaltet das Risiko enormer Verluste bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals.

Quellen:
Kurse: Deutsche Kurse von comdirect.de, Goldbarren & Münzen von proaurum.de, US-Kurse von finance.yahoo.com. Alle Kurse sind Schlusskurse vom Donnerstag sofern nichts Gegenteiliges vermerkt ist.
Bilanzdaten: Comdirect, Yahoo! Finance sowie Geschäftsberichte der Unternehmen
Informationsquellen: dpa-AFX, Aktiencheck, Yahoo! Finance, TheStreet.com, IR-Abteilung der betreffenden Unternehmen



09. An-/Ab-/Ummeldung

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