•   16.9.: #Wheaton Precious Metals ist für mich so etwas wie ein Optionsschein auf die Edelmetallpreise - vor Turbulenzen sollte das Engagement reduziert werden. bit.ly/RtX2jz #Börse #Aktien   16.9.: #Wheaton Precious Metals ist für mich so etwas wie ein Optionsschein auf die Edelmetallpreise - vor Turbulenzen sollte das Engagement reduziert werden. bit.ly/RtX2jz #Börse #Aktien   16.9.: #Wheaton Precious Metals ist für mich so etwas wie ein Optionsschein auf die Edelmetallpreise - vor Turbulenzen sollte das Engagement reduziert werden. bit.ly/RtX2jz #Börse #Aktien   16.9.: #Wheaton Precious Metals ist für mich so etwas wie ein Optionsschein auf die Edelmetallpreise - vor Turbulenzen sollte das Engagement reduziert werden. bit.ly/RtX2jz #Börse #Aktien

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03.09.2021:



H E I B E L - T I C K E R    S T A N D A R D

B Ö R S E N B R I E F

- Einfach einen Tick besser -



DEUTSCHE BIBLIOTHEK : ISSN 1862-5428

16. Jahrgang - Ausgabe 35 (03.09.2021)
Erscheinungsweise: wöchentlich Freitag/Samstag



Die PDF-Version dieser Ausgabe steht Ihnen ab sofort im Archiv sowie unter dem folgenden Link zur Verfügung: https://www.heibel-ticker.de/downloads/hts210905.pdf



Im heutigen Börsenbrief lesen Sie:

01.Info-Kicker: Marktbreite nimmt ab, ein Warnsignal
02.So tickt die Börse: Neue Rekorde fallen zunehmend schwerer
 - Gute Konjunkturdaten sind schlecht für die Börse
 - Immer weniger Titel verantworten Höchstkurse der Indizes
 - HHLA mit 300 Mio. EUR Gewinnziel für 2025
 - Wochenperformance der wichtigsten Indizes
03.Sentiment: Richtungsentscheidung steht an
 -
04.Ausblick: Konzeptionelle Überlegungen
05.Update beobachteter Werte
 Spekulation erfolgreich, Position über 53 EUR auflösen
06.Leserfragen
07.Übersicht HT-Portfolio
08.Disclaimer / Haftungsausschluss und Risikohinweise
09.An-/Ab-/Ummeldung



01. Info-Kicker: Marktbreite nimmt ab, ein Warnsignal

Liebe Börsenfreunde,

Das Sommerloch hat seine letzte Woche erfolgreich überstanden. Der DAX notiert nahe seiner Allzeithochs, doch die Marktbreite schwindet. Ich mache mir Sorgen über die nächsten Wochen. Warum, das erläutere ich in Kapitel 02.

Auch das Sentiment macht mir wenig Hoffnung, eine Richtungsentscheidung steht an. Natürlich kann die neue Richtung auch gen Norden führen, doch es gibt eine Reihe von Warnsignalen, die ich in der Sentimentanalyse in Kapitel 03 aufzeige.

Das Heibel-Ticker Portfolio besteht nun seit 14 Jahren und wir haben mit meinen Leitlinien den DAX deutlich geschlagen. Dennoch gibt es eine Überlegung, die bislang zu kurz gekommen ist. Im Kapitel 04 stelle ich Ihnen dar, was mich derzeit bewegt.

Über den Sommer habe ich die Leserfragen liegen gelassen, sorry. Um das Ganze aufzuholen, habe ich diese Woche besonders viele Leserfragen beantwortet. Sicherlich ist da auch das eine oder andere für Sie dabei. Schauen Sie sich das Kapitel 06 bitte an.

Wie immer gibt es Updates zu unseren Portfoliotiteln in Kapitel 05 sowie eine tabellarische Übersicht in Kapitel 07.

Nun wünsche ich eine anregende Lektüre,

take share, Ihr Börsenschreibel

Stephan Heibel

Chefredakteur und Herausgeber des Heibel-Ticker Börsenbriefs




02. So tickt die Börse: Neue Rekorde fallen zunehmend schwerer

Robinhood ist diese Woche eingebrochen (-11%): Die US-Börsenaufsicht wolle sich die Praxis anschauen, in der Broker für die Weitergabe der Kundenorders an Dritte (bspw. Hedgefonds) pauschal bezahlt werden (payment for order flow). Diese Praxis ist in Deutschland sowie in vielen anderen Ländern verboten. Das Vertrauensverhältnis zwischen Broker und Kunden wird meiner Einschätzung nach jedoch missbraucht, wenn man Dritten die Möglichkeit gibt, aus dem gesammelten Orderflow weitere Erkenntnisse zu erzielen und zum eigenen Vorteil (also zum Nachteil der Kunden) zu nutzen.

Natürlich wünsche ich mir einen Broker und eine Bank, die mir Geld dafür bezahlt, dass ich Kunde bei ihnen bin. Die Comdirect hat das über viele Jahre getan, indem sie mir monatlich einen Euro für mein Girokonto überwiesen hat. Doch solche Geschäftsmodelle sind in Zeiten, in denen die Guthaben der Kunden keinen Ertrag abwerfen - im Gegenteil, derzeit kostet es die Banken sogar Geld - nicht tragfähig.

Die Alternative ist also, den Kunden zu verarschen, wie es Robinhood tut: Man verspricht kostenfreie Wertpapierorders, gibt den Kunden jedoch schlechtere Kurse und verdient an dieser Kursspanne. Natürlich darf man das nicht selber tun, Robinhood überlässt das Dritten und gibt sich mit einer Pauschale zufrieden.

Oder aber man ist ehrlich und berechnet für die eigenen Dienstleistungen dann eben eine Gebühr: Guthabengebühr (auch Strafzins genannt), Depotgebühr, Odergebühr, etc. Damit darf man dann sicher sein, in der weichgespülten Presse einer Leistungsgesellschaft zerrissen zu werden. Leistung bezieht sich hier offensichtlich darauf, Transferleistungen zu erhalten, kostenfreie Dienstleistungen zu erhalten, usw. Wer hingegen Leistungen durch den Kunden bezahlen lässt, und das auch noch transparent, wird als gieriger zerrissen.

Vor diesem Hintergrund halte ich die Vorgehensweise von Flatex nach wie vor für ehrlich, auch nach der heftigen Kritik, die ich diese Woche für meine Ausführungen erhalten habe.

Übrigens: Flatex hat heute einen Aktiensplitt im Verhältnis 1:4 durchgeführt. Nein, der Kurs ist nicht um 75% eingebrochen, sondern im Wochenvergleich um 2,7% angestiegen.

GUTE KONJUNKTURDATEN SIND SCHLECHT FÜR DIE BÖRSE

Wenngleich US-Notenbankchef Jay Powell in seiner Rede im Rahmen des Treffens der führenden Notenbanken in Jackson Hole relativ moderate Worte zur weiteren Geldpolitik wählte, gibt es viele Anleger, die nun den Einstieg in den Ausstieg der ultralockeren Geldpolitik, also ein Ende der Geldflutung, befürchten. Je besser die Konjunkturdaten, desto früher wird Powell wohl in den Ausstieg einsteigen.

Damit sind gute Konjunkturdaten nunmehr eine Gefahr für die Aktienmärkte. Denn je besser die Konjunktur läuft, desto früher wird Powell die Zügel anziehen. Statt das man sich am Aktienmarkt über die gut laufende Wirtschaft freut, fürchtet man ein Ende der Geldflutung und verkauft Aktien.

Die Arbeitsmarktdaten der USA fielen diese Woche schwach aus. Anleger schließen daraus, dass die Geldflutung länger bestehen bleibt und jubeln Aktien nach oben. Wir haben diese Woche wieder neue Allzeithochs beim S+P 500 gesehen.

IMMER WENIGER TITEL VERANTWORTEN HÖCHSTKURSE DER INDIZES

Doch die Höchstkurse werden durch immer weniger Unternehmen erzeugt. Gigant Apple ist diese Woche allein 4,2% angestiegen, Amazon und Tesla sogar um je 4,5%. Kleinere Unternehmen sind derweil teilweise weit von ihren Höchstkursen entfernt. Es fällt ihnen immer schwerer, neue Begeisterung zu entfachen:

Okta meldet einen Verlust von nur 11 Cents je Aktie statt 35 Cents, den Umsatz über Erwartungen. Die Aktie fällt dennoch um 1,5%. Auch Crowdstrike übertraf die Erwartungen in Umsatz und Gewinn und hob die Unternehmensprognose an. Doch auch diese Aktie fiel (-2%).

Zoom Video übertraf ebenfalls Gewinn- und Umsatzerwartung, die Aktie brach anschließend jedoch um 14% ein. Das explosionsartige Wachstum der Corona-Zeit konnte nicht gehalten werden - oh Wunder.

Chewy (US-Wettbewerber von Zooplus für Tierbedarf) vermeldet mit 4 Cents je Aktie doppelt so viel Verlust wie erwartet. Viele Waren seien nicht verfügbar, die Lager sind leer. Hier zeigen sich die globalen Logistikprobleme. Die Aktie bricht um 10% ein.

Im DAX sieht es ähnlich aus: Um die Kursverluste der 18 DAX-Titel auszugleichen, reichten überproportional große Kursgewinne in den 12 DAX-Titeln, die diese Woche mit einem Plus aus dem Rennen gingen. Der DAX hat sich unterm Strich nicht verändert, doch die Mehrzahl der Aktien befindet sich schon auf dem Weg in den Keller.

Einen Branchentrend kann ich diese Woche schwer ausmachen: Technologietitel haben diese Woche um 2,0% zulegen können, gefolgt von Gesundheitstiteln mit 1,1%. Daraus könnte man ablesen, dass sich Börsianer auf den nächsten Lockdown vorbereiten...?

Schlecht gelaufen sind diese Woche Immobilientitel (-0,9%) und ... nö, kein "und". Der Rest konnte mit leichtem Plus aus der Woche gehen.

Am Montag bleiben die US-Börsen geschlossen: Labor Day (Tag der Arbeit). Danach ist die Sommerzeit an den Aktienmärkten offiziell beendet. Das Handelsvolumen dürfte ansteigen, Portfolios werden auf den Herbst und Winter vorbereitet und neue Investmentideen, die den Börsianern in den Sommerferien eingefallen sind, werden publiziert und breit getreten.

HHLA MIT 300 MIO. EUR GEWINNZIEL FÜR 2025

Am vergangenen Freitag habe ich in meinen Ausführungen zur Hamburger Hafen + Logistik AG fälschlicherweise gesagt, die HHLA transportiere mehr Volumen über die Schiene als die DB Cargo. Richtig muss es jedoch heißen, dass die HHLA im CEE-Korridor eine dominante Position bei der Verteilung der Container per Bahn aus den deutschen Seehäfen einnimmt. Die Volumenzahlen lassen sich nicht so einfach vergleichen, da die einen von Standardcontainern sprechen, die anderen von Tonnen. Erst der Blick auf das entsprechende Umsatzvolumen zeigt, dass ich mich auf Deutschland bezogen in der Dimension um den Faktor 10 vertan habe. Die dominante Position bezieht sich also nur auf die per Bahn transportierten Container, vor allem aus dem Hamburger Hafen.

Bis 2025 hat die HHLA als Ziel ausgegeben, einen Gewinn (EBIT) von 300 Mio. Euro zu erzielen. Von 110 Mio. Euro im abgelaufenen Coronajahr 2020 ist da noch ein weiter Weg. Für das laufende Jahr erwarten Analysten einen operativen Gewinn im Teilkonzern Hafenlogistik von 164 Mio. Euro. Doch der große Gewinntreiber im Segment Container wird erst für die Zeit nach 2023 erwartet. Dann nämlich wird die zweite Komponente der Automatisierung des Buchardkais eingeführt. Die Container sollen dann von den Brückenkränen an der Wasserkante, die mit Personal arbeiten, mittels autonom fahrender Chassis (AGVs) in das dahinter liegende Blocklager transportiert werden.

Schauen wir nun einmal, wie sich die wichtigsten Indizes im Wochenvergleich entwickelt haben:

WOCHENPERFORMANCE DER WICHTIGSTEN INDIZES


INDIZES2.9.21Woche ΔΣ '21 Δ
Dow Jones35.355 -0,3%16,0%
DAX15.781 -0,4%15,0%
Nikkei29.128 5,4%6,1%
Shanghai A 3.754 1,7%4,9%
Euro/US-Dollar1,190,7%-3,3%
Euro/Yen130,280,5%2,8%
10-Jahres-US-Anleihe1,32%0,010,39
Umlaufrendite Dt-0,44%0,030,12
Feinunze Gold$1.829 0,8%-2,9%
Fass Brent Öl$72,78 0,3%41,6%
Kupfer$9.340 0,4%19,1%
Baltic Dry Shipping$4.001 -4,6%192,9%
Bitcoin$50.653 4,9%79,9%








03. Sentiment: Richtungsentscheidung steht an

Die letzte Woche der inoffiziellen Sommerflaute endete genau so: Sehr wenig Handelsvolumen, kaum Veränderung in den Indizes. Charttechniker sprechen schon von der Ruhe vor dem Sturm. Schauen wir mal, wie sich die Anleger nach 3 Monaten Seitwärtsbewegung mit nur einer Unterbrechung fühlen.

Das Anlegersentiment ist leicht auf 0,7 angestiegen. Der DAX notiert in Schlagweite des Allzeithochs, dennoch zeigt sich keinerlei Euphorie.

Mit einem Wert von +0,8 ist auch die Selbstzufriedenheit unter den Anlegern nicht sonderlich groß. Kein Wunder, denn Anleger neigen dazu, entweder auf steigende Kurse zu hoffen, oder aber fallende Kurse zu fürchten. Eine Seitwärtsbewegung dient weder dem einen, noch dem anderen Lager.

Noch schöner als der Begriff "Seitwärtsbewegung" ist der Begriff "Seitwärtskonsolidierung". Damit wollen Börsianer ausdrücken, dass die Zeit, in der an der Oberfläche kaum Bewegung zu sehen war, unter der Oberfläche zittrige Anleger aus ihren Aktien getrieben wurden, während überzeugte Investoren diese Aktien aufgegriffen haben. Was in der Regel nur durch Angst und Panik im Ausverkauf erzielt wird, nämlich das Ausschütteln der Anleger mit zittrigen Händen, gelingt manchmal eben auch ohne Angst und Panik im Rahmen einer "Seitwärtskonsolidierung".

Ob das diesen Sommer über gelungen ist, wird die Zukunft zeigen. Doch viele Anleger glauben daran: Der Zukunftsoptimismus ist auf 3,7 gestiegen. Ab Werten über 4,0 sprechen wir von Euphorie. Seit Mitte Juni verzeichnen wir bereits einen hohen Optimismus unter Anlegern, ohne das Niveau der Euphorie zu erreichen.

Überraschend ist vor diesem Hintergrund, dass die Investitionsbereitschaft auf -0,6 gefallen ist: Viele sind überzeugt von steigenden Kursen, doch Kaufen möchte niemand. Hmm, aber wer soll denn dann für steigende Kurse sorgen, wenn niemand mehr kaufen möchte? Ich würde diese Konstellation als gefährlich bezeichnen.

Das Euwax Sentiment hat sich auf -2 erholt, vor zwei Wochen stand es noch bei -13. Damit haben Privatanleger aufgehört, sich gegen fallende Kurse abzusichern.

Institutionelle Anleger, die sich über die Eurex absichern, sind leicht optimistisch positioniert. Das Put/Call-Verhältnis von 1,3 zeigt leicht weniger Long-Spekulationen an als im Durchschnitt der vergangenen 12 Monate (1,8). Dabei müssen wir natürlich berücksichtigen, dass die Nach-Corona-Rallye besonders viele Long-Spekulationen nach sich zog. Historisch betrachtet ist mir ein durchschnittliches Put/Call-Verhältnis von etwa 1,4 im Gedächtnis. Damit liegen wir derzeit also in einem neutralen Bereich.

In den USA bleiben die Bullen am Ruder. Das Put/Call-Verhältnis der CBOE zeigt weiterhin ein deutliche größeres Handelsvolumen in Call-Optionen an.

US-Fondsanleger bleiben mit einer Investitionsquote von 94% weiterhin hoch investiert.

Unter US-Privatanlegern haben die Optimisten ebenfalls wieder leicht die Oberhand gewonnen, die Bullenquote liegt bei 10%. Überraschend ist jedoch der Blick ins Detail: 43,3% der US-Privatanleger sind bullisch gestimmt, 33% bärisch. Die Polarisierung steigt weiter an. Das Lager der noch neutral eingestellten Anleger leert sich zusehends. Ein gutes Indiz dafür, dass größere Kursschwankungen anstehen.

Der technische Angst und Gier Indikator des S&P 500 zeigt mit einem Wert von 56% eine neutrale Verfassung an.

Interpretation



Die Investitionsquote ist hoch, die Zukunftserwartung ist bullisch und dennoch ist die Investitionsbereitschaft gering. You can't have it both ways, sagen die Amerikaner: Du kannst nicht alles haben. Wenn Anleger kein Cash mehr verfügbar haben, frage ich mich, welches Geld die nächste Rallye antreiben soll. Es müsste schon eine überraschend positive Meldung geben, um frisches Anlegerkapital zu mobilisieren.

Doch die Sentimentanalyse kann lediglich Schiefstände aufzeigen. Dieser Schiefstand wird sich in den kommenden Wochen lösen, doch wir wissen nicht wie. Wie in den vergangenen drei Monaten kann sich auch dieser Schiefstand durch eine aufzehrende Seitwärtsbewegung auflösen. Doch die steigende Polarisierung deutet darauf hin, dass dies dieses Mal nicht passieren wird. Der Schiefstand dürfte sich in den kommenden Wochen durch eine Kursreaktion in die eine oder andere Richtung auflösen.

Nehmen wir mal an, die "eine" Richtung ist abwärts und die "andere" ist aufwärts. Eine Abwärtsbewegung könnte Dynamik gewinnen, weil viele Anleger investiert sind. Sie sehen zunächst ihre Gewinne dahin schmelzen und werden versuchen, frühzeitig Positionen abzustoßen. Gleichzeitig fehlt es am Kapital, dass ein so entstehendes Angebot aufnehmen sollte, denn die Cashquote ist gering. Eine beginnende Abwärtsdynamik ist zu dem aktuellen Zeitpunkt gefährlich.

Eine Aufwärtsbewegung auf der anderen Seite könnte ebenfalls erfolgen: Der große Optimismus unter den Anlegern verhindert frühzeitige Gewinnmitnahmen, sollten die Kurse steigen. Für einen Kursanstieg im DAX könnten beispielsweise ausländische Investoren sorgen, die vor dem Tapering, der Drosselung der Geldflutung, in den USA flüchten. Das durchschnittliche KGV im DAX steht aktuell schon wieder bei 15, beim Dow Jones sind wir noch bei 22.

Sie sehen, beide Richtungen sind denkbar und für beide Richtungen gibt es gute Argumente. Ich werde in diesen Tagen immer wieder auf die vermeintliche Gefahr durch die Delta-Mutation von Corona hingewiesen. Die Inzidenz sei selbst in Israel, das am besten durchgeimpft ist, dramatisch angestiegen. Die Antwort dazu müssen wir in zwei Teile untergliedern:

1. Corona ist nicht neu und dramatische Ausverkäufe, wie wir es im vergangenen Frühjahr gesehen haben, erfolgen nur dann, wenn etwas wirklich Neues und Unvorhersehbares passiert. Gesellschaft und Wirtschaft wären dieses Mal besser vorbereitet.

2. Es setzt sich zunehmend die Erkenntnis durch, dass die Inzidenz als einzelne Ziffer nicht geeignet ist, über Lockdown-Maßnahmen zu entscheiden. Es lohnt sich, ein differenzierteres Bild zu betrachten, in dem auch die Belegung der Krankenhausbetten berücksichtigt wird, das Alter der Infizierten und der Krankheitsverlauf, etc. Ohne das Ergebnis vorweg nehmen zu können, sind wir da in einer komplexen Welt, die von der Börse dann schon auch differenziert und nicht panikartig aufgenommen wird.

Natürlich kann ein sich stark ausbreitendes Infektionsgeschehen die Aktienmärkte negativ beeinflussen. Und wenn wir uns die oben beschriebene "eine" Richtung, also Abwärts, vor Augen führen, kann das auch eine Dynamik entwickeln, in der schnell einige hundert DAX-Punkte verloren gehen. Aber weder Dauer, noch Intensität dürften auch nur annähernd an das heranreichen, was wir im vergangenen Frühjahr erlebt haben.

Ich denke es ist auf dem aktuellen Niveau nicht verkehrt, ein wenig Cash vorzuhalten, damit Sie handlungsfähig bleiben, sollte die "eine" Richtung eingeschlagen werden. Für einen ungezügelten Ausbruch in die "andere" Richtung fehlt es kurzfristig an Cash, um für große Kurssprünge zu sorgen.

Aber, und so wird ein Schuh draus: Ein kurzer Ausverkauf, vielleicht mit einem Anflug von Panik, würde ausreichend Cash generieren, das anschließend als Treibstoff für eine Fortsetzung der Rallye wirken kann.










04. Ausblick: Konzeptionelle Überlegungen

Der Ausblick bleibt den zahlenden Abonnenten des Heibel-Ticker PLUS vorbehalten. Bitte haben Sie Verständnis dafür, aber ohne eine kleine Einnahmequelle kann ich diesen Dienst nicht aufrecht erhalten.

Hier im Heibel-Ticker Standard erhalten Sie überwiegend vergangenheitsbezogene Erklärungen von mir. Detaillierte Analysen und Einschätzungen über die künftige Börsenentwicklung gibt es nur im kostenpflichtigen Heibel-Ticker PLUS. Das Angebot für die zahlenden Abonnenten des Heibel-Ticker PLUS baue ich kontinuierlich weiter aus und komme dabei insbesondere den Wünschen meiner Kunden nach. Inzwischen bietet das Heibel-Ticker PLUS Abonnement folgende Zusätze:

INTERNET: Kundenbereich

- täglich aktuelle Einschätzungen zu den Meldungen, die unsere offenen Positionen betreffen

- einen Chart für jede offene Position, um die Kurssituation schneller zu erfassen

- die Möglichkeit, nur die 10 neuesten Kommentare zu den offenen Positionen anzeigen zu lassen.

- Sie können sich aus den empfohlenen Werten Ihr eigenes Musterportfolio zusammenstellen, um gezielter und schneller die für Sie relevanten Neuigkeiten zu sehen.

Weiterhin erhalten meine Kunden eine übersichtliche Tabelle über alle offenen Positionen mit der jeweiligen Wochenperformance sowie Performance seit Empfehlung und mit einer Übersicht über die anstehenden Aktivitäten wie Stopp Loss nachziehen oder verkaufen bzw. kaufen.

Für die besonders aktiven Anleger unter Ihnen biete ich an, die unterwöchigen Updates direkt per E-Mail an Sie zu senden und ich benachrichtige Sie im Falle von Aktionsempfehlungen (Kauf oder Verkauf) direkt per SMS auf Ihr Handy. Dabei handelt es sich um einen Zusatzdienst (Express!), den ich mit 6,25 € pro Monat berechne. Keine Angst, sämtliche Updates befinden sich natürlich dann auch nochmals in der Freitagsausgabe für die normalen PLUS-Kunden.

Den Reaktionen meiner Kunden entnehme ich, dass der Heibel-Ticker PLUS die Bedürfnisse von Anlegern gezielt und verständlich sowie fundiert und erfolgreich befriedigt. Schauen Sie sich das neue Angebot einmal mit einem Schnupperangebot (6 Wochen zu 20 €) an. Es würde mich freuen, wenn ich Sie als neuen Abonnenten gewinnen kann.

Für eine Jahresgebühr von 150 Euro erhalten Sie ein Jahresabonnement sowie einen Vorzugspreis für sämtliche Sonderanalysen, die in unregelmäßigen Abständen veröffentlicht werden. Viele Sonderanalysen stelle ich den Heibel-Ticker PLUS Kunden sogar kostenfrei zur Verfügung.

Falls Ihnen ein Jahr zu lang erscheint, dann können Sie den Heibel-Ticker PLUS auch zunächst für ein halbes- oder viertel Jahr bestellen. Oder bestellen Sie einfach das Schnupperabo zu 20 € für 6 Wochen.

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05. Update beobachteter Werte

Bitte beachten Sie auch den Kundenbereich auf meiner Internetseite unter www.heibel-ticker.de. Dort finden Sie aktuelle Charts mit meinen jeweils aktualisierten Einschätzungen.

Dieses Kapitel bleibt den Heibel-Ticker PLUS-Abonnenten vorbehalten.

In Deutschland gibt es kaum einen anderen, der die Hintergründe der Aktienmärkte so messerscharf von dem täglichen Medienrummel trennen kann, wie der Autor des Heibel-Tickers Stephan Heibel.

Von seinen Fähigkeiten, komplizierte Zusammenhänge verständlich darzustellen, können Sie sich mit diesem Heibel-Ticker Standard überzeugen. Wenn Sie allerdings seine Schlussfolgerungen und Empfehlungen erfahren möchten, dann sollten Sie sich einmal um den Heibel-Ticker PLUS kümmern.

Für eine Jahresgebühr von 150 Euro erhalten Sie ein Jahresabonnement sowie einen Vorzugspreis auf sämtliche Sonderanalysen, die in unregelmäßigen Abständen veröffentlicht werden. Viele Sonderanalysen stellen wir den Heibel-Ticker PLUS Kunden sogar kostenfrei zur Verfügung.

Falls Ihnen ein Jahr zu lang erscheint, dann können Sie den Heibel-Ticker PLUS auch zunächst für ein halbes- oder viertel Jahr bestellen. Oder bestellen Sie einfach das Schnupperabo zu 20 € für 6 Wochen.

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06. Leserfragen


ETF auf DAX oder S&P 500

Sehr geehrter Herr Heibel ich habe ein paar Fragen an Sie:

1. Den sentiment Daten, welche Sie wöchentlich erheben gelten nur für den Dax
oder auch für den MDax?

2. Können die sentiment Daten auch für den s&p verwendet werden?

3. Ist es sinnvoller mit aktien auf Unterstützungen und Widerstände zu spekulieren,
oder kann dies auch mit dem Dax als etf gemacht werden weil dieser ja ein Index
ist und daher unter Umständen nicht so genau verläuft wie einzel Aktien?

4. Wie finden Sie die Bewertung des Dax und S&p 500, da ich überlege bei beiden
Indexen einen etf zu kaufen und laufen zu lassen und Korrekturen dann mit
weiterem Geld nachzukaufen und diese Positionen nur bis zum letzten hoch
laufen zu lassen. Da würde mich ihre Unabhängige Profi Ansicht sehr interessieren!

5. Gibt es Profis welche Atieb kaufen die im Dax am schwersten sind um damit
den Index in eine für Sie günstige Position zu bewegen?

Mit freundlichen Grüßen

Dennis aus Heinsberg

ANTWORT
Die Sentimendaten geben einen Einblick in die Gemütslage der deutschen Anleger. Eine Übertragung für den MDAX ist grundsätzlich möglich, Unterschiede zwischen den beiden Indizes DAX und MDAX bestehen dann nur im Detail. Eine Übertragung auf den S&P ist grundsätzlich ebenfalls möglich, da US- und deutsche Märkte teilweise in die gleiche Richtung laufen. Doch an dieser Stelle gibt es manchmal Unterschiede, diese beziehen sich dann jedoch eher auf die Intensität einer Bewegung, nicht auf die Richtung. Daher betrachte ich separat stets auch die US-Sentimentdaten.

Unterstützungen und Widerstände sind Marken aus der technischen Analyse. Im Heibel-Ticker gehe ich jedoch eher fundamental an die Analyse heran und nehme technische Marken dann erst im zweiten Schritt auf, um geeignete Kauf- oder Verkaufsmarken zu bestimmen. Ob dies nun mit Aktien oder einem ETF geschieht, ist da zweitrangig. Da ETFs inzwischen ein großes Gewicht am Aktienmarkt haben, sind technische Marken für den DAX eine wichtige Orientierung, genau wie für Einzelaktien.

Ein guter Indikator dafür, ob die Märkte „teuer“ oder „billig“ sind, ist das KGV. Doch auch das Index-KGV muss man differenziert betrachten. Zum einen darf das KGV um so höher ausfallen je niedriger das Zinsniveau am Markt ist. Beim aktuellen Negativzins in Deutschland und niedrigem Zins in den USA dürfen die KGVs also im historischen Vergleich etwas höher sein, ohne eine Überbewertung anzuzeigen.

Außerdem kommen wir aus einer Krise, in der viele Unternehmen kaum Geld verdienten. Jetzt wird um so mehr verdient. Das KGV eines Indexes berücksichtigt die Gewinne der jüngsten vier Quartale. Da ist es wenig verwunderlich, dass das KGV des S&P kürzlich auf historisch hohem Niveau über 45 notierte. Man könnte fürchten, dass die Kurse purzeln müssen, um das KGV auf ein vernünftiges Maß unter 20 zurück zu holen. Doch stattdessen springen die Gewinne deutlich an, so dass das KGV inzwischen auf 33 zurück gekommen ist, ohne dass die Kurse purzeln mussten. Gewinnaussichten werden reihenweise angehoben. Es ist nicht undenkbar, dass aufgrund der niedrigen Zinsen sowie des hohen Gewinnwachstums auf absehbare Zeit ein KGV von deutlich über 20 als fair betrachtet wird, und dieses KGV könnte allein durch Gewinnwachstum und nicht durch purzelnde Kurse erreicht werden.

Für den DAX gilt das Gleiche, nur dass der DAX immer etwas günstiger bewertet ist, also immer ein etwas niedrigeres KGV mit sich trägt. Im Frühjahr sprang das durchschnittliche DAX-KGV von 10 auf 30, aktuell notiert es wieder bei 15. So betrachtet ist der DAX schon wieder deutlich günstiger als der S&P 500.

Sie fragen nach Marktmanipulation: Ja, das versuchen viele. Manchmal gelingt das, jedoch nur kurzfristig. Besonders anfällig dafür sind die Sommer- und Weihnachtsferien :-).

Verbio auf Wolke 7

Hallo, Herr Heibel,
wagen Sie sich an eine Analyse zu VERBIO (VERBIO VER.BIOENERGIE ON A0JL9W)
heran? Ich seit Ihrer ersten Empfehlung dabeigeblieben, habe schon ein paarmal
Gewinne gesichert, nun wird mir die Entwicklung unheimlich.
Leider habe ich nicht die Zeit und die Professionalität, die weitere Entwicklung
realistisch einzuschätzen.
Wag Sie sich dran?
Viele Grüße aus dem Odenwald
Edgar

ANTWORT
Herzlichen Glückwunsch :-). Verbio hat über Jahre eine hochkomplexe, integrierte Produktionsanlage aufgebaut und optimiert. Endlich läuft alles rund und just zu diesem Zeitpunkt bricht das Angebot der Wettbewerber (Ethanol aus Brasilien) wegen einer schwachen Ernte ein und die Margen schießen nach oben. Verbio ist eine aussichtsreiche Firma, doch aktuell spielte alles in die Hände von Verbio. Das bleibt nicht so, schon die nächste Saison kann wieder anders aussehen. Ein KGV von 39 lässt sich mit einer im Jahr 2022 erwarteten rückläufigen Gewinnentwicklung nicht halten. Ich würde weitere Gewinne mitnehmen und mich bei nächster Gelegenheit von Verbio vorerst verabschieden. Sie werden später günstiger wieder einsteigen können.

Wenn Sie ganz viel Geduld haben, können Sie die Sache auch aussitzen, bis weitere Produktionsanlagen aufgebaut und ans Laufen gebracht wurden. Ich kann mir aber vorstellen, dass in den nächsten 12-18 Monaten keine positiven Überraschungen am Fließband mehr geliefert werden können.


Schaltbau +35% durch Übernahme

Hallo Herr Heibel,

einen kleinen «Nachtrag» zum aktuellen Börsenbrief hätte ich noch:

Zu den grössten Wochengewinnern gehört auch die Schaltbau AG mit über 35% Plus. Grund: «Erhalt einer Mitteilung über die Absicht zum Abschluss eines Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags zwischen Schaltbau Holding AG und Voltage BidCo GmbH».

Da hätte ich gerne mal Ihre Meinung dazu gehabt (die Schaltbau AG haben sie ja einmal vorgestellt…ich bin damals eingestiegen und freue mich natürlich nun über einen schönen Zuwachs…).

Besten Dank schon mal im Voraus und ein schönes Wochenende!


Viele Grüsse

Berthold aus Waldshut

ANTWORT
Ja, das hatte ich damals gesehen. Das freut mich für die Schaltbau AG, die dadurch Zugang zu Investitionskapital erhält. Der Käufer, Carlyle, ist ein strategischer Finanzinvestor, der sich hier ein lukratives Unternehmen mit aussichtsreicher Zukunft sichert. Schade, ich hätte das Unternehmen gerne weiterhin am Aktienmarkt gesehen. Wer die Aktie hat, der kann jetzt verkaufen, denn viel weiter wird die Aktie nicht ansteigen: Herzlichen Glückwunsch :-).


Flatex DeGiro zu teuer

Sehr geehrter Herr Heibel,

ich muss nun endlich eine gegenteilige Meinung bezüglich ihrer "Jubelarien" über die flatex-deGiro-Bank los werden.

Die flatex-deGiro-Bank ist die einzige Online-Bank mit Negativzinsen auf dem Guthaben ab dem ersten Euro und zusätzlichen Depotgebühren von 0.1% p.a. + MwSt. Des Weiteren ist diese Bank mit ihrer eigenen, hochgelobten IT die langsamste Bank bei der Erstellung der Jahressteuerbescheinigungen.

Ein buy-and-hold-Anleger blutet mit Depotgebühren, ein Trader bezahlt Negativzinsen für jeden Euro, der auf dem Konto als Liquiditätsreserve vorrätig gehalten wird. Daher ist es kein Wunder zu erraten, woher die Gewinne stammen. Ich habe mein Konto bei der flatex nach 10 Jahren gekündigt, weil flatex immer nur die Expansion und immer weniger die Interessen seiner Kunden im Blickfeld hatte. Übrigens war die deGiro-Bank eine der günstigsten Onlinebanken, wenn nicht sogar die günstigste, bis, ja bis sie von flatex übernommen wurde. Und pünktlich mit der Übernahme der deGiro-Bank wurden die Depotgebühren eingeführt. Letztlich haben alle Kunden, sowohl die flatex- als auch die vormaligen deGiro-Kunden keinen Vorteil aus dieser Übernahme erfahren. Für die Aktionäre ist die flatex-Bank sicher wunderbar, aber sie ist keine Empfehlung für den Trader und Anleger. Vielleicht erwähnen sie diese Umstände in der nächsten Beurteilung der flatex einmal. Der ständige Hinweis auf die Ordergebühren von 5,90 € pro Trade spiegeln eben nur die halbe Wahrheit wieder.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas aus Berlin

ANTWORT
Ja, da haben Sie Recht - aber ;-)

Eine Bank, die kein Geld verdient, kann nicht überleben. Flatex ist, im Unterschied zu vielen Wettbewerbern, profitabel. DeGiro war nicht in der Lage, ein tragfähiges Geschäftsmodell aufzubauen, ohne die Kunden zur Kasse zu bitten. Verständlich, dass Sie den kundenfreundlichen, aber nicht tragfähigen Geschäftsmodellen nachweinen. Solche Angebote kann man aber immer nur kurze Zeiten nutzen. Ich bevorzuge eben tragfähige Geschäftsmodelle :-).

Service / Jahresabschluss: Wie gesagt: Das Unternehmen wächst schnell, so etwas sind in meinen Augen Wachstumsschmerzen.

Arbitrage von DAX-Umstellung auf 40 nutzen

Hallo Herr Heibel,

wie schätzen Sie denn die Auswirkungen bei der Umstellung auf den DAX40 ein?

Theoretisch (aus Sicht des DAX) soll sich nichts ändern (der Punktestand bleibt gleich). Allerdings denke ich, dass z.B. die DAX Fonds dann Mittel aus den „alten“ Dax-Werten in „neue“ DAX-Werte umschichten müssen, um die DAX40 Zusammensetzung abzubilden. Und da in DAX-Werten erhebliche Mittel stecken nehme ich an, dass das auch Auswirkungen auf die Kurse haben sollte?

Also, vereinfacht gesagt: „alte“ Dax-Werte verkaufen, „neue“ Dax Werte kaufen (vor der Umstellung)? Was meinen Sie ?

Mit freundlichen Grüßen, Willy aus Rastatt

ANTWORT
Ja, da ist was dran. Arbitrageure werden entsprechende Trades machen. Arbitrageure sind Spekulanten, die auf genau solche unterschiedlichen Entwicklungen zwischen Aktiengruppen setzen. Da ist es egal, ob der Index unterm Strich nach oben, oder nach unten läuft. Arbitrageure verdienen am Unterschied in der Entwicklung der beiden Aktiengruppen.

Im Heibel-Ticker spekulieren wir nicht auf solche Dinge. Dazu müsste ich mir nun ein paar Aktien aus dem DAX aussuchen, die besonders leiden dürften, sowie einige potentielle Aufsteiger. Dann müssten wir die alten DAX-Aktien leerverkaufen (Shorten) und die DAX-Aspiranten kaufen. Dazu nimmt man dann Kennziffern, die meist durch griechische Buchstaben symbolisiert werden, um ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen den beiden Gruppen zu erzeugen.

Wie gesagt. Da ist was dran, aber das ist nicht mein Revier :-)


Block.one beteiligt sich an Northern Data

Hallo Herr Heibel,

seit einigen Jahren lese ich sie bereits, seit einigen Monaten auch mit Abo. Mit Spannung habe ich verfolgt das sie sich für Northern Data interessieren. Ein Unternehmen welches ich ebenfalls seit einiger Zeit verfolge.

Nun habe ich ihre aktualisierte Analyse gelesen und kann diese auch nachvollziehen. Aber trotzdem Frage ich mich ob sie zutrifft. Vor ein paar Tagen hat block.one an Northern Data ziemlich viel Hardware verkauft. Dafür gab es Geld und Aktienanteile. Damit hat block.one jetzt fast 20% des Unternehmens. Block.one ist eine bekannte Größe in der Szene und versteht das Geschäft von ND, wieso sollten die ihre Anteile nochmal erhöhen, wenn sie befürchten müssen das ND betrügt? Zu dem Deal hat ja sicherlich eine DD gehört und wenn man sich die begleitende Kanzlei anguckt, dann waren das zumindest keine Amateure.

Was meinen Sie dazu? Ich bin etwas ratlos.

Anbei die Pressemeldung

Viele Grüße

Felix aus Siegen

ANTWORT
Aha, wenn die neue Hardware wollen, können die nur noch mit neuen, eigenen Aktien bezahlen? Dadurch wird der Anteil der bestehenden Aktionäre verwässert, sofern die Aktien dafür neu ausgegeben wurden. Andernfalls könnte auch ein Eigner Kasse machen. Da sind die abenteuerlichsten Konstellationen möglich. Natürlich ist auch möglich, dass Block.one wirklich ein großes Interesse an Northern Data hat.

Soll heißen: So eine Transaktion ist sehr komplex, unterschiedliche Interessen vieler Parteien müssen in Einklang gebracht werden. Für mich ist diese Transaktion nicht klar genug, um Northern Data einen Freibrief zu geben.

China Aktien im Ausverkauf

Hallo Herr Heibel,


seit geraumer Zeit halte ich die "Alibaba Group", WKN: a117me. Inzwischen sitze ich auf einem Minus von gut 25 %. Das Papier wird aber von verschiedenen Analysten zum Kauf empfohlen, wie so einige chinesische Werte auch.

Frage: Wie schätzen Sie das Papier ein? Eine Bodenbildung soll es angeblich bei Kurs 189 geben, derzeit notiert das Papier bei 199. Sollte ich die Unterstützungslinie abwarten, oder doch besser jetzt verkaufen?

Danke für Ihre Antwort,


mfG,

Herri aus Münster

ANTWORT
Tut mir leid, ich bin vermutlich nicht qualifiziert, Ihnen dazu eine Empfehlung zu geben. China ist ein autoritäres System, das mit unserem Demokratieverständnis nicht gut geheißen werden darf. Dennoch schaffen die Chinesen es mit Autorität, wichtige Regelungen umzusetzen:

- Lehrbetriebe dürfen keinen Gewinn machen
- Tech-Giganten dürfen mit individuellen Daten Individuen nicht bei Kaufentscheidungen beeinflussen
- Tech-Giganten müssen ihre gesammelten Nutzerdaten frei zugänglich machen
- Kinder dürfen nur noch Freitags zwischen 20 und 21 Uhr, Samstags sowie Sonntags je eine Stunde spielen
- …

Das sind Eingriffe in Wettbewerb und persönliche Belange, die wir nicht tolerieren. Dennoch muss ich zugeben, dass ich diese Entscheidungen eigentlich gut finde.

Das hat jedoch zur Folge, dass die Verdienstmöglichkeiten von Alibaba, Tencent und Co. stark beschnitten werden. Die Aktienkurse brechen ein.

Wenn Sie die Vorgänge in China einschätzen können und eine Meinung dazu haben, dann können Sie gegebenenfalls die künftige Aktienentwicklung für Alibaba daraus ableiten. Ich denke, dazu ist in Deutschland kaum jemand in der Lage.

Werden die Chinesen ihre Wirtschaft kaputt machen? Nein. Irgendwann werden sich Alibaba und Tencent wieder erholen. Doch wann das sein wird, und was Aktionäre auf dem Weg noch aushalten müssen, das weiß ich nicht. Genau das ist der Grund, warum ich den Hype um chinesische Aktien in den vergangenen Jahren selten, und wenn, dann nur sehr kontrolliert, mitgemacht habe.


CureVac oder BioNTech

Hallo Herr Heibel,

Sie hatten ja in Ihrer letzten HT-Ausgabe u.a. BioNTech empfohlen und Abstand von Cure-Vac genommen. Richtigerweise aufgrund der Probleme und Erfahrungen bei Cure-Vac. Da ich allerdings den Stop-Loss nicht fest im System eingegeben hatte, wurde auch der Verkauf nicht ausgefuehrt. Anschliessend wollte ich dann einfach nicht mehr zu den tiefen Kursen verkaufen. Mittlerweile ist ja der Kurs wieder etwas gestiegen und es stellt sich die Frage, jetzt schnell verkaufen und auf BioNTech umsteigen oder auf eine weitere Erholung von Cure-Vac setzen. Ganz so dumm sollten die ja auch nicht sein, um bald mal Erfolge veroeffentlichen zu koennen und dann sollte der Kurs wieder an alte Werte anknuefpen?

Oder was sehe ich hier falsch?
Oder ist es besser: Ein Ende mit Schrecken …….. als hinterher zu träumen? Und dann in einen Marktfuehrer einzusteigen?

Danke fuer Ihre Meinung. Vielleicht sind ja auch noch andere Abonennten von Ihnen in einer aehnlichen Lage.

Liebe Gruesse

Joerg aus Thailand

ANTWORT
Wenn ich mir anschaue, dass CureVac seit dem Ausverkauf wieder um fast 50% angestiegen ist, BioNTech jedoch um 25% zurück gekommen ist, dann würde ich einen Umstieg von CureVac auf BioNTech für aussichtsreich halten.

Cathie Wood und Spotify

Hallo Herr Heibel,
ich lese Ihre Newsletter seit Iwatch-Zeiten und bin damit sehr zufrieden.
„Prognosen sind schwierig, vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen“ (Mark Twain)
Sie haben keine Glaskugel und trotzdem wagen Sie jeden neuen Brief eine Prognose. Respekt.

Meine Frage:
Wie hoch schätzen Sie die Folgen eines möglichen Crash von Cathie Wood Fonds für Spotify?
Dann könnte es ja im schlimmsten Fall zu unlimitierte Verkäufen kommen.
Können Sie das "Klumpenrisiko" für den Kurs von Spotify abschätzen?

Vielen Dank und machen Sie weiterso.

Klaus-Peter aus Ahaus

ANTWORT
Hui, seit iWatch-Zeiten - das ist aber lange. Den habe ich Anfang 2000 gegründet und wollte damit ausdrücken: iWatch … the Markets for you - ich beobachte die Märkte für Sie. Leider habe ich das damals mit einem Partner zusammen getan, mit dem ich mich irgendwann auseinander entwickelt habe. Anfang 2006 folgte dann der Heibel-Ticker (ohne Partner). Vielen Dank, dass Sie mir so lange die Treue halten :-).

Wenn Cathie Wood die Grätsche machen sollte, wird das schwere Folgen für Spotify und viele andere darin enthaltene Aktien haben. Denn viele Anleger, auch einige Profis, kopieren die Trades von Cathie Wood oder lassen sich durch sie zumindest inspirieren. Wenn Anleger also Cathie Woods ARK Fonds fliehen, dann werden diese Aktien inklusive ausverkauft, Cathie Wood steht plötzlich als Verliererin da und viele Anleger, die ihr zuvor gefolgt sind, werden sich nun von den Aktien ebenfalls verabschieden. Ich mag mir das gar nicht vorstellen.


Günstige PEG-Rate bei deutschen Unternehmen

Guten Tag Herr Heibel,

vielen Dank für die sehr interessante Gegenüberstellung bzw. Einschätzung in dem letzten Heibel-Ticker!

Zu dem PEG Faktor noch eine Frage: Ich kenne ihn mit einem Grenzwert von 1 anstatt von 2, wie von Ihnen angesetzt. Das macht natürlich einen Riesenunterschied, einige Billionen von Marktkapitalisierung. Danach wäre nur Alphabet/Google gerade mal fair bewertet, und Apple, Amazon und Microsoft wären hoffnungslos überbewertet. Andererseits sind tatsächlich viele zyklische Werte immer noch unterbewertet, auch mit einem PEG von unter 1. Was sagen Sie dazu?

Viele Grüße aus dem regnerischen Harz!

Hanns-André aus Seesen

ANTWORT
Ja, normalerweise wird eine PEG-Rate von 1 angesetzt. Da ich im Heibel-Ticker jedoch sehr viel über Technologie- und Wachstumstitel schreibe, die ihre jeweiligen Märkte dominieren, habe ich mich den in den USA in diesem Fall angesetzten 2 angepasst. Also eine PEG-Rate von bis zu 2 wird nur dann als fair bezeichnet, wenn das Unternehmen hochprofitabel ist und den Wettbewerb beherrscht (Marktführer).

Ich suche nach Marktführern in konjunkturunabhängigen Wachstumsmärkten mit ordentlicher Bilanz, weil ich diesen Unternehmen ordentliches Wachstumspotential zuschreibe. Daher kommt bei mir die PEG-Rate von 2 so häufig vor.

Die deutsche Industrie segelt häufig mit PEG-Raten unter 1. Das liegt an schwachen Wachstumszahlen, an den reifen Märkten und an Altlasten, die sie mit sich herum schleppen (hohe Verschuldung, Pensionsverpflichtungen). Derzeit erleben wir einen starken Konjunkturaufschwung, der zunächst die Rohstoffe, dann die Industrieunternehmen mit sich zieht. Es gibt viele Industrieunternehmen, die nun starkes Umsatzwachstum ausweisen und noch eine niedrige PEG-Rate mit sich tragen. Da gibt es viele Chancen, die ich mir auch derzeit anschaue.

ESG im Heibel-Ticker

Sehr geehrter Herr Heibel,

ich lese seit 2009 ihren Ticker und bin immer noch begeistert, wie sehr Sie es schaffen, ihre Analyse unemotional, nett, teilweise lustig zu lesen mit sympathischen, persönlichen Kommentaren garniert zu präsentieren und diesem Stil über die lange Zeit treu zu bleiben. Danke!

Mit Ihren Anregungen habe ich gute Erfahrungen gemacht und auch meine daraus initiierten Investitionen waren nicht übel. Der Schelm in mir wartet immer, bis ihre Empfehlungen im Keller sind ;) auf diese Art stellen Sie eine Art ganz eigenen Index für mich dar, mit Verlaub. :)

Seit einiger Zeit habe ich etwas Kopfweh mit dem Portfolio im HTP. Das liegt darin begründet, dass ich mich intensiv mit Nachhaltigkeit befasse - und hier mit Aktien wie von Airbus und einigem im Goldbereich nach Recherche von Ökobilanzen etc. gar nichts mehr anfangen kann und dabei sehr begeistert und enthusiastisch in Erneuerbare, plastikfreies, Öl-, Gas- und waffenloses und tatsächlich enkeltaugliches investiere und das auch gerne mit Ihren Anregungen.

Meine Fragen an Sie: Wie stehen Sie zu Paris-kompatibler Anlage? (1,5°-Ziel...), Sie schreiben von "Enkel-Anlagen" als Kategorie, das ist in meinen Augen aber rein finanziell und lässt die äußeren Umstände etwas außer Acht (Umwelt-, Arten-, Klimaveränderungen und -chancen/Möglichkeiten).

Dabei ist das Thema längst in der Großfinanz angekommen Gelegentlich verweisen Sie auch darauf (bei Deutscher Bank zB) - ich bin beruflich auch mit einigem davon in Kontakt und kann Ihnen z.B. die Global Coal Exit List von NGOs wie urgewald e.V. ans Herz legen, siehe auch hier. Ferner die Initiativen von fossilfree (350.org) o.ä. Bei uns entstehen daneben auch Startups wie Right.Basedonscience, die etwa eine Klima-Metrik für Unternehmen entwickelt haben und auch einige spannende Referenzen aufweisen.

Solche Dinge nehmen zu - und ich denke, dass auch die Anlegerschaft sich zunehmend in so eine Richtung orientiert - wie ich z.B.

Daher fände ich gelegentliche Ausführungen zu diesem Thema gut, abgesehen davon, dass wenn Sie sich zB mit der Windkraftausbau-Lücke und der dazugehörigen Industrie befassen, die Bundestagswahl mit Sicherheit eine Wende darstellen wird in diesem Thema - und dazu passende Investitionschancen birgt? Welche "Nuggets" bringt der Green New Deal bzw. das, was in den USA davon übrig geblieben ist mit? Welche Klima-Invests mit Zukunft können Sie empfehlen?

Mag sein, dass das nicht ihrer Philosophie im Invest zusagt, aber von den persönlichen Anmerkungen Ihrer Person her, denke ich, dass das einen fruchtbaren Boden trifft. Vielleicht greifen Sie die Anregung und Fragen auf, ich würde mich freuen, zu lesen welchen Klima-Heibel Sie ansetzen. (Der Wortwitz sei Angesichts des Börsenschreibel erlaubt).

mit klimafreundlichen Grüßen
Markus aus München

ANTWORT
Herzlichen Dank für Ihre Ausführungen. Ich habe bereits mehrere Anläufe in Sachen ESG-Investments unternommen. Leider war ich mit dem Resultat bislang noch nicht zufrieden: Jedes Unternehmen stellt sich ins rechte Licht und behauptet, höchste ESG-Ziele zu erfüllen. Es gibt einige junge Unternehmen, die ein ESG-Score erstellen und Unternehmen entsprechend einstufen. Doch diese Ansätze sind, wenn man dann ins Detail schaut, sehr beliebig und meinem Eindruck nach ideologisch verstrahlt.

Aller Anfang ist schwer und Sie haben ja richtig angemerkt, dass ich immer wieder entsprechende Analysen und aussichtsreiche Aktien anbiete. Ich bleibe am Ball, doch ich bin auf eine bessere Datenlage angewiesen. Tatsächlich kenne ich zwei der in diesem Bereich führenden Marktteilnehmer persönlich und suche nach Möglichkeiten, deren Know-how im Heibel-Ticker einfließen zu lassen :-).

Ausbau der 5G-Netze durch Telefonica, 1&1, Vodafone & Dt. Telekom

Sehr geehrter Herr Heibel!

Ich bin seit über einem Jahr Bezieher des Heibel Tickers.

Ihr Heibel Ticker ist hervorragend, weil sehr informativ, verständlich erklärt, immer auf dem Neuesten Stand und vor allem schätze ich Ihre außerordentliche kompetente Stellungnahme zu den aktuellen Finanzmärkten und damit verbunden eindeutige Aussagen darüber und nicht wie in vielen Börsennewsletter nichtssagende Statements.

Wenn es Ihnen irgendwann möglich ist (wenn nicht macht dies überhaupt nichts), könnten Sie im Heibel Ticker kurz ihre Einschätzung zu den deutschen Telefon- bzw. Internetanbieter abgeben und zwar insbesondere der Telefonica Deutschland, United Internet/1&1 Drillitsch und Vodafone.

Ein sehr großer Fan aus Österreich, Josef

ANTWORT
Vielen Dank für das Lob. Für jemandem mit einem ausgeprägten Sendungsbewusstsein wie mich ist Lob ein wesentlicher Bestandteil meiner Entlohnung :-).

Telefonica: Toller Dividendentitel (7%), aber nur Tochtergesellschaft und daher nicht Entscheidungsbefugt: Wenn’s Probleme bei der Mutter gibt, wird man sich in den Kassen der Tochter bedienen. Ich mag daher solche Konstrukte nicht.

United Internet / 1&1: Ebenfalls tolles Unternehmen mit pfiffigem CEO Dommermuth. Gigantische Investition in den Aufbau eines eigenen 5G-Netzes stehen an. Das wird sich mMn auszahlen, kann aber dauern: Kann sein, dass Sie hier viel Geduld brauchen.

Vodafone: Und noch ein tolles Unternehmen, toller Dividendentitel (6%) aber bereits hoch verschuldet, daher nicht wirklich handlungsfähig im Wettkampf um den Ausbau des besten 5G-Netzes.

—> Alle vier Unternehmen investieren in die 5G-Welt, Genbau wie auch die Dt. Telekom. Es ist noch zu früh, einen Gewinner auszurufen, daher bin ich ganz zufrieden mit unserer Position in Freenet, Freenet investiert nicht, sondern mietet später entsprechende Kapazitäten. Wenn Sie das Unternehmen herausfiltern möchten, das am besten für die 5G-Welt positioniert ist, würde ich anschauen, wer die besseren Lösungen im B2B-Bereich anbietet.




07. Übersicht HT-Portfolio

Bitte beachten Sie auch den Kundenbereich auf meiner Internetseite unter www.heibel-ticker.de. Dort finden Sie aktuelle Charts mit meinen jeweils aktualisierten Einschätzungen.

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Im Wochenverlauf habe ich zu mehreren Titeln Anmerkungen im Kundenbereich der Webseiten verfasst.

Die tabellarische Übersicht bleibt den zahlenden Abonnenten des Heibel-Ticker PLUS vorbehalten.

Die dritte Spalte zeigt die Schlusskurse von Donnerstagabend. Unter „Woche“ steht die Veränderung im Vergleich zur Vorwoche. Unter „2014“ steht das Ergebnis der Position seit Jahresbeginn bzw. seit Aufnahme ins Portfolio. Unter „Anteil“ finden Sie den Anteil der jeweiligen Position am Gesamtdepot.

Unter ! steht zur Information meine Grundtendenz:
Kbei Gelegenheit Kaufen, 
NKNachkaufen 
HHalten, 
Vbei Gelegenheit Verkaufen, 
TVTeilverkauf, also nicht die ganze Position 
VLVerkaufslimit, bei überschreiten eines bestimmten Kurses sollte verkauft werden 
SLStopp Loss, bei Unterschreiten eines bestimmten Kurses sollte verkauft werden 
TSTrailing Stopp, wie SL, nur dass das Limit kontinuierlich nachgezogen wird 



Die „Gelegenheit“ zum Kaufen oder Verkaufen wird sodann kurzfristig von mir per Update an Sie bekanntgegeben.

Ich habe diese Spalte „!" insbesondere für neue Kunden vorgesehen, die zu einem späteren Zeitpunkt wissen wollen, ob ich die Position noch zukaufen würde, wenn ich beispielsweise darin nicht schon voll investiert wäre. Zukaufen würde ich jeweils jedoch niemals zu Höchstkursen, sondern stets nur nach kurzfristigen Kursrückschlägen von mindestens 5-7%.

Kauffolge: Je spekulativer, desto aggressiver würde ich kaufen und verkaufen. Derzeit verwende ich die folgenden Schritte:

Value Positionen in drei Schritten aufbauen: 25%-25%-50%,

Spekulative und alternative Positionen in zwei Schrittenaufbauen: 50%-50%,

Tradingpositionen ganz oder gar nicht: 100%.

Stopp Loss Limits, Verkaufslimits und ähnliche Aktionsmarken verwalte ich aktiv in meinem System und ändere ich unter der Woche mehrfach, fast täglich. Eine Veröffentlichung der entsprechenden Limits ist in der Regel nicht sinnvoll, allenfalls Stopp Loss Marken werde ich bisweilen im Text bekanntgeben.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, aber ohne eine kleine Einnahmequelle kann ich diesen Dienst nicht aufrecht erhalten.

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In Deutschland gibt es kaum einen anderen, der die Hintergründe der Aktienmärkte so messerscharf von dem täglichen Medienrummel trennen kann, wie der Autor des Heibel-Tickers Stephan Heibel.

Von seinen Fähigkeiten, komplizierte Zusammenhänge verständlich darzustellen, können Sie sich mit diesem Heibel-Ticker Standard überzeugen. Wenn Sie allerdings seine Schlussfolgerungen und Empfehlungen erfahren möchten, dann sollten Sie sich einmal um den Heibel-Ticker PLUS kümmern.

Für eine Jahresgebühr von 150 Euro erhalten Sie ein Jahresabonnement sowie einen Vorzugspreis auf sämtliche Sonderanalysen, die in unregelmäßigen Abständen veröffentlicht werden. Viele Sonderanalysen stellen wir den Heibel-Ticker PLUS Kunden sogar kostenfrei zur Verfügung.

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Eine erfolgreiche Börsenwoche,
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Stephan Heibel
Chefredakteur und Herausgeber des Heibel-Ticker Börsenbriefs

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08. Disclaimer / Haftungsausschluss und Risikohinweise

Wer un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen nachmacht oder verfälscht oder nachgemachte oder verfälschte un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen in Umlauf setzt, wird mit Lust-, manchmal auch mit Erkenntnisgewinn belohnt; und wenn alles gut geht, fällt davon sogar etwas für Sie ab. (frei nach Robert Gernhardt)

Wir recherchieren sorgfältig und richten uns selber nach unseren Anlageideen. Für unsere eigenen Transaktionen befolgen wir Compliance Regeln, die auf unsere eigene Initiative von der BaFin abgesegnet wurden. Dennoch müssen wir jegliche Regressansprüche ausschließen, die aus der Verwendung der Inhalte des Heibel-Tickers entstehen könnten.

Die Inhalte des Heibel-Tickers spiegeln unsere Meinung wider. Sie stellen keine Beratung, schon gar keine Anlageempfehlungen dar.

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Die Verwendung der Inhalte dieses Heibel-Tickers erfolgt auf eigene Gefahr. Die Geldanlage an der Börse beinhaltet das Risiko enormer Verluste bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals.

Quellen:
Kurse: Deutsche Kurse von comdirect.de, Goldbarren & Münzen von proaurum.de, US-Kurse von finance.yahoo.com. Alle Kurse sind Schlusskurse vom Donnerstag sofern nichts Gegenteiliges vermerkt ist.
Bilanzdaten: Comdirect, Yahoo! Finance sowie Geschäftsberichte der Unternehmen
Informationsquellen: dpa-AFX, Aktiencheck, Yahoo! Finance, TheStreet.com, IR-Abteilung der betreffenden Unternehmen



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