•   12.8.: #Barrick Gold leidet unter Kostendruck, kann den Gewinn dennoch um 17% steigern. Kupferpreis rückläufig w/Rezessionsangst, Goldpreis niedrig w/niedrigem Zinsniveau. Guter Hedge für aktuelle Turbulenzen bit.ly/RtX2jz #Börse #Aktien   12.8.: #Barrick Gold leidet unter Kostendruck, kann den Gewinn dennoch um 17% steigern. Kupferpreis rückläufig w/Rezessionsangst, Goldpreis niedrig w/niedrigem Zinsniveau. Guter Hedge für aktuelle Turbulenzen bit.ly/RtX2jz #Börse #Aktien   12.8.: #Barrick Gold leidet unter Kostendruck, kann den Gewinn dennoch um 17% steigern. Kupferpreis rückläufig w/Rezessionsangst, Goldpreis niedrig w/niedrigem Zinsniveau. Guter Hedge für aktuelle Turbulenzen bit.ly/RtX2jz #Börse #Aktien   12.8.: #Barrick Gold leidet unter Kostendruck, kann den Gewinn dennoch um 17% steigern. Kupferpreis rückläufig w/Rezessionsangst, Goldpreis niedrig w/niedrigem Zinsniveau. Guter Hedge für aktuelle Turbulenzen bit.ly/RtX2jz #Börse #Aktien

Heibel-Ticker PLUS Update #2/22: Vorläufiger Panikboden erreicht, wieder kaufen

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25.01.2022:
Liebe Börsenfreunde,

Der DAX und der Dow Jones müssen derzeit unterschiedlich bewertet werden: In den USA läuft die Zinswende und der Konflikt in der Ukraine hat kaum einen Einfluss auf die Gewinnerwartung der US-Konzerne.

In Deutschland sieht das völlig anders aus: Die EZB verschläft die Inflation und der Ukraine-Konflikt birgt die Gefahr, Europas Energieversorgung zu kappen. So, wie sich die Situation in der Ukraine nach dem Treffen der beiden Außenminister Russlands und der USA entwickelt, ist es inzwischen durchaus vorstellbar, dass Russland tatsächlich einmarschiert. Weder Europa, noch die USA, weder die Nato, noch die EU könnten den Russen Einhalt gebieten.

Im Instrumentenkasten der wirtschaftlichen Sanktionen ist nicht nur die Nordseepipeline North Stream II, sondern auch North Stream I, sowie der Großteil der Öllieferungen aus Russland. Wenn wir einen Einmarsch in die Ukraine sanktionieren wollten, müssten wir fast die Hälfte der Öl- und Gasimporte kappen. Können Sie sich das vorstellen?

Es fällt mir schwer, bei allen Lippenbekenntnissen unserer Politiker, an ein so konsequentes Handeln zu glauben.

Der Ausverkauf, der am Freitag und gestern Vormittag in Panik überging, bewertete aber genau ein solches Szenario. Und es ist richtig: Wenn wir die Öl- und Gaszufuhr aus Russland kappen würden, dann dürfte der DAX seinen Crash erst begonnen haben. Die Welt würde in Turbulenzen geraten, wie wir es seit der großen Finanzkrise 2008/2009 nicht mehr sahen. Wenn Sie eine solche Reaktion Deutschlands und Europas für möglich halten, dann sollten Sie tatsächlich deutlich mehr Cash generieren.

Aber, wie gesagt, mir fällt es schwer, an ein solches Szenario zu glauben. Und daher könnte der Ausverkauf für einige Wochen erst einmal vorbei sein. Heute werden einige Trader, die am Freitag und gestern in die fallenden Kurse hinein zugekauft haben, ihre Tradinggewinne mitnehmen. Die Gegenbewegung, die gestern Abend begann, könnte dadurch immer wieder unterbrochen werden. Doch die Stimmung am Markt lässt darauf schließen, dass die Panik-Verkäufe vorerst vorbei sind.

Ich würde daher nun schon wieder ein paar spekulative Positionen aufbauen:

1. Bitcoin ETC WKN A27Z30 ISIN: DE000A27Z304
Der Bitcoin hat die Hälfte seines Wertes verloren. So heftig, wie der Ausverkauf erfolgte, so heftig dürfte auch die Gegenbewegung ausfallen. Daher möchte ich über unsere Absicherungspositionen hinaus mit dem Bitcoin-ETC noch eine entsprechende spekulative Position (2,5% Portfolioantail) aufbauen.

2. Nike WKN: 866993 ISIN: US6541061031
Die Olympischen Spiele stehen an, doch die Aktie von Nike wurde seit dem Jahreswechsel um 20% ausverkauft. Ich halte das für übertrieben und würde die Aktie ebenfalls ins spekulative Portfolio holen.

3. BVB Borussia Dortmund WKN: 549309 ISIN: DE0005493092
Omikron wütet und führt zu heftiger Verbalpolitik, während die Entscheidungen sukzessive in Richtung Öffnung laufen. Die Aktie des BVB ist allein gestern um 10% gefallen, seit August brach die Aktie von 6,50 Euro auf nunmehr 3,90 Euro ein. Ich würde hier eine spekulative Position aufbauen und setze darauf, dass schon bald die Diskussion über die Zulassung von Zuschauern in den Stadien an Dynamik gewinnen wird.

Soweit ein paar neue Ideen. Wie gesagt: Ich gehe davon aus, dass die gestern begonnene Gegenbewegung ein paar Wochen anhalten kann. Ob Russland tatsächlich in die Ukraine einmarschiert und wie die westliche Welt darauf reagieren wird, ist noch völlig ungewiß. Die Frage wird vermutlich schon bald wieder auf dem Tisch liegen, doch vorerst haben wir genug Panik am Markt gesehen. Wer verkaufen wollte, der hat dies nun getan.

Ich wünsche Ihnen gute Nerven für die kommenden Tage,

Take Share,
Stephan Heibel

Herausgeber des
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