•   12.8.: #Barrick Gold leidet unter Kostendruck, kann den Gewinn dennoch um 17% steigern. Kupferpreis rückläufig w/Rezessionsangst, Goldpreis niedrig w/niedrigem Zinsniveau. Guter Hedge für aktuelle Turbulenzen bit.ly/RtX2jz #Börse #Aktien   12.8.: #Barrick Gold leidet unter Kostendruck, kann den Gewinn dennoch um 17% steigern. Kupferpreis rückläufig w/Rezessionsangst, Goldpreis niedrig w/niedrigem Zinsniveau. Guter Hedge für aktuelle Turbulenzen bit.ly/RtX2jz #Börse #Aktien   12.8.: #Barrick Gold leidet unter Kostendruck, kann den Gewinn dennoch um 17% steigern. Kupferpreis rückläufig w/Rezessionsangst, Goldpreis niedrig w/niedrigem Zinsniveau. Guter Hedge für aktuelle Turbulenzen bit.ly/RtX2jz #Börse #Aktien   12.8.: #Barrick Gold leidet unter Kostendruck, kann den Gewinn dennoch um 17% steigern. Kupferpreis rückläufig w/Rezessionsangst, Goldpreis niedrig w/niedrigem Zinsniveau. Guter Hedge für aktuelle Turbulenzen bit.ly/RtX2jz #Börse #Aktien

Heibel-Ticker PLUS Update 22#02: Wheaton & Bitcoin verkleinern

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15.02.2022:

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H E I B E L - T I C K E R P L U S U P D A T E

F I N A N Z I N F O R M A T I O N E N

- Einfach einen Tick besser -
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DEUTSCHE BIBLIOTHEK : ISSN 1862-5436
17. Jahrgang - Update 02 (15.02.2022)
Erscheinungsweise: Bei Bedarf
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I N H A L T

01. TICKER-UPDATE: WHEATON & BITCOIN VERKKLEINERN
02. DISCLAIMER / HAFTUNGSAUSSCHLUSS UND RISIKOHINWEISE
03. AN-/ABMELDUNG

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01. TICKER-UPDATE: WHEATON & BITCOIN VERKKLEINERN
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Liebe Börsenfreunde,

nein, ich weiß auch nicht mehr darüber, ob Russland nun tatsächlich in die Ukraine einmarschieren wird, oder nicht.

Unter den Informationen, die derzeit kursieren, hinterlässt insbesondere eine ein ungutes Gefühl bei mir: Putin, so mächtig er auch sein mag, kann nicht alleine regieren. Er braucht die Unterstützung vieler Kreml-Gruppen, um an der Macht zu bleiben. Welche das sind, und was diese verschiedenen Gruppen für Interessen haben, ist für uns kaum einsehbar. Es reicht also nicht, Putin mit Argumenten zu überzeugen, sondern die verschiedenen Interessengruppen müssen ebenfalls berücksichtigt werden, um die Lage zu entschärfen.

Die andere Information, die ich einem Nebensatz entnahm, die mir so aber zuvor nicht bewusst war, ist diese: Weder Deutschland, noch die USA, noch die Nato können Russland zusichern, die Ukraine nicht in die Nato aufzunehmen. Die Nato ist ein Bündnis, dem prinzipiell jeder beitreten kann, der das wünscht und die Voraussetzungen erfüllt. Ein entsprechender Antrag muss also entsprechend behandelt werden.

Wir wissen, dass die Ukraine derzeit (und nach Aussagen der Verantwortlichen aller Voraussicht auch für viele Jahre) noch nicht die erforderlichen Voraussetzungen erfüllt. Daher ist eine Zusicherung seitens der Nato, die Ukraine nicht aufzunehmen, nichts Neues für Putin.

Die Einzigen, die diesen Konflikt beruhigen können, sind die Ukrainer selbst. Eine Verpflichtung, eine Nato-Mitgliedschaft auf absehbare Zeit nicht anzustreben, wäre eine Zusicherung, die Putin sicherlich gefallen würde. Doch in der Ukraine gibt es derzeit eine Mehrheit, die das nicht zusichern möchte und stattdessen die Konfrontation riskiert.

Die Amerikaner haben am Wochenende veröffentlicht, dass Russland den morgigen Mittwoch zum Start einer Invasion festlegte. Niemand kann sagen, wie verlässlich diese Information ist. Sicher ist, wenn die Invasion tatsächlich erfolgt, kann US-Präsident Joe Biden sagen, er habe davor gewarnt. Sollte die Invasion nicht erfolgen, kann er behaupten, er habe sie durch die Veröffentlichung obiger Information verhindert.

Schauen wir kurz durch die Brille der Finanzmärkte auf den Konflikt: Im Falle einer kriegerischen Auseinandersetzung werden die Finanzmärkte innerhalb weniger Tage die Folgen einpreisen: Welche Sanktionen werden wohl umgesetzt, was bedeutet das für die Wirtschaft und die einzelnen Unternehmen? Man wird sehr schnell herausfinden, dass insbesondere die Rohstoffmärkte davon betroffen sind. Die Rohstoffpreise, insbesondere die Energiepreise werden steigen, der DAX wird stärker leiden als die Indizes von Ländern, die weniger Energie (Gas & Öl) importieren müssen. Schon sehr bald werden dann jedoch die breiten Aktienindizes wieder steigen, weil die wirtschaftliche Vernetzung mit Russland seit vielen Jahren rückläufig ist: Russland kauft nicht viel aus der westlichen Welt.

Dass die Börsen steigen werden, sollte sich abzeichnen, dass die russischen Soldaten abgezogen werden, brauche ich Ihnen nicht zu erklären.

Das aus Börsensicht unangenehmste Szenario ist eine anhaltende Ungewissheit. In dieser Phase befinden wir uns gerade. Daher hielt ich es gestern noch für verführt, unsere gerade geschaffene Liquidität schon wieder einzusetzen.

Gestern sind so ziemlich alle Aktien abgetaucht: Gestern Mittag gab es unter den 160 DAX-Familienaktien keine Aktie, die über 5% verloren hatte. Gleichzeitig gab es nur zwei Aktien, die im Plus notierten (Verbio & Delivery Hero). Das spricht dafür, dass Anleger nach der Rasenmäher-Methode einfach ihre Cashquote erhöht haben, ohne irgendwelche Szenarien zu berücksichtigen.

Heute sind fast alle Aktien im Plus. Wir befinden also in einer klassischen Gegenbewegung, die leider noch keine Entwarnung signalisiert.

Auffällig war die Entwicklung der US-Rendite (10-Jahre laufende US-Staatsanleihe). Aus Angst vor der Inflation war die Rendite Ende der vergangenen Woche über 2% gesprungen. Die übers Wochenende geschürte Kriegsangst führte am gestrigen Montag zu einer großen Nachfrage nach dem sicheren Hafen der Anleihen, die Rendite fiel daher wieder auf 1,94% zurück. Heute notiert die Rendite aktuell bei 1,996%, also ziemlich genau bei der psychologischen Hürde von 2%.

Der Ölpreis, den wir getrost als Barometer der Kriegsgefahr verwenden können, war gestern auf 96 USD/Fass Brent (EU-Öl) gestiegen. Wir müssen damit rechnen, dass im Falle einer kriegerischen Auseinandersetzung die 100 USD/Fass-Marke übersprungen wird.

Heute geht der Ölpreis jedoch wieder auf aktuell 93,75 USD/Fass Brent zurück. Der Rückgang ist jedoch noch zu klein, um von einer Entspannung zu sprechen. Sollte der Ölpreis deutlich unter 90 USD/Fass, in Richtung 85 USD/Fass laufen, dann wäre das in meinen Augen ein Zeichen dafür, dass sich die Situation an der ukrainischen Grenze entspannte.

Aktuell haben wir knapp 10% Cash in unserem Portfolio. In der Freitag-Ausgabe, die vor der US-Meldung über den vermuteten Invasionsbeginn verschickt wurde, hatte ich einige Positionen aufgezählt, die ich bei nächster Gelegenheit noch verkaufen oder verkleinern möchte.

Nachdem nun die Kriegsangst ein Maximum erreicht hat, würde ich unsere spekulative Position im Bitcoin, also den Bitcoin-ETC, verkaufen. Seit unserem Kauf Ende Januar ist die Position um 22% angesprungen. Die Spekulation war damit erfolgreich und kann nun geschlossen werden.

Wir haben den Bitcoin weiterhin in unserem Absicherungsbereich und werden, sollte der Bitcoin weiter ansteigen, weiterhin davon profitieren. Doch zwischenzeitlich würde mich auch eine Konsolidierung der jüngsten Rallye nicht überraschen.

Außerdem würde ich die Gelegenheit nutzen und unsere Position in Wheaton Precious Metals von aktuell 8,4% Portfolioanteil auf die Zielgröße von 6% stutzen. Die Edelmetallpreise sind über’s Wochenende angesprungen.

Auch Gold haben wir zusätzlich noch im Absicherungsbereich. Außerdem bleibt Wheaton Precious Metals weiterhin in unserem Wachstumsbereich, da ich die Aktie bereits auf dem aktuellen Goldpreisniveau für zu günstig halte.

Durch die beiden Transaktionen erhöhen wir unsere Cashquote auf über 15%. Damit sind wir in der Lage, erste Schnäppchen einzusammeln.


Take Share,

Ihr
Börsenschreibel

Stephan Heibel

Chefredakteur und
Herausgeber des
Heibel-Ticker

P.S.: Lassen Sie mich Ihre Meinung, Kritik oder
Verbesserungsvorschläge wissen (selbst Lob ist willkommen ;-)
und schreiben Sie mir an leserbrief/at/heibel-ticker/./de.


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02. DISCLAIMER / HAFTUNGSAUSSCHLUSS UND RISIKOHINWEISE
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Wer un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen
nachmacht oder verfälscht oder nachgemachte oder verfälschte
un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen in Umlauf
setzt, wird mit Lust-, manchmal auch mit Erkenntnisgewinn
belohnt; und wenn alles gut geht, fällt davon sogar etwas für
Sie ab. (frei nach Robert Gernhardt)

Wir recherchieren sorgfältig und richten uns selber
nach unseren Anlageideen. Dennoch müssen wir jegliche
Regressansprüche ausschließen, die aus der Verwendung
der Inhalte des Heibel-Tickers entstehen könnten.

Die Inhalte des Heibel-Tickers spiegeln unsere Meinung
wider. Sie stellen keine Beratung, schon gar keine
Anlageempfehlungen dar.

Die Börse ist ein komplexes Gebilde mit eigenen Regeln.
Anlageentscheidungen sollten nur von Anlegern mit
entsprechenden Kenntnissen und Erfahrungen vorgenommen
werden. Anleger, die kein tiefgreifendes Know-how über
die Börse besitzen, sollten unbedingt vor einer
Anlageentscheidung die eigene Hausbank oder einen
Vermögensverwalter konsultieren.

Die Verwendung der Inhalte dieses Heibel-Tickers erfolgt
auf eigene Gefahr. Die Geldanlage an der Börse
beinhaltet das Risiko enormer Verluste bis hin zum
Totalverlust des eingesetzten Kapitals.

Es tut mir Leid, dass im Heibel-Ticker nicht die viel
versprechenden neuen Regeln der Rechtschreibreform
berücksichtigt werden, aber ich müsste Kopf stehen, um
diese zu verstehen.

Ich pflege einen respektvollen Umgang mit Menschen
jeglicher Herkunft und jeglichen Geschlechts. Solange
es heißt „der“ Busen und „die“ Eichel möchte ich mich
nicht am Genderwahn und anderen Verunstaltungen der
Umgangssprache beteiligen.

Quellen:
Kurse: Deutsche Kurse von comdirect.de, Goldbarren von
proaurum.de, US-Kurse von finance.yahoo.com. Alle Kurse sind
Schlusskurse vom Donnerstag, sofern nichts Gegenteiliges
vermerkt ist.
Bilanzdaten: Comdirect, Yahoo! Finance sowie Geschäftsberichte
der Unternehmen
Informationsquellen: dpa-AFX, Aktiencheck, Yahoo! Finance,
TheStreet.com, IR-Abteilung der betreffenden Unternehmen


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03. AN-/ABMELDUNG
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Heibel-Ticker Ende
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