•   12.8.: #Barrick Gold leidet unter Kostendruck, kann den Gewinn dennoch um 17% steigern. Kupferpreis rückläufig w/Rezessionsangst, Goldpreis niedrig w/niedrigem Zinsniveau. Guter Hedge für aktuelle Turbulenzen bit.ly/RtX2jz #Börse #Aktien   12.8.: #Barrick Gold leidet unter Kostendruck, kann den Gewinn dennoch um 17% steigern. Kupferpreis rückläufig w/Rezessionsangst, Goldpreis niedrig w/niedrigem Zinsniveau. Guter Hedge für aktuelle Turbulenzen bit.ly/RtX2jz #Börse #Aktien   12.8.: #Barrick Gold leidet unter Kostendruck, kann den Gewinn dennoch um 17% steigern. Kupferpreis rückläufig w/Rezessionsangst, Goldpreis niedrig w/niedrigem Zinsniveau. Guter Hedge für aktuelle Turbulenzen bit.ly/RtX2jz #Börse #Aktien   12.8.: #Barrick Gold leidet unter Kostendruck, kann den Gewinn dennoch um 17% steigern. Kupferpreis rückläufig w/Rezessionsangst, Goldpreis niedrig w/niedrigem Zinsniveau. Guter Hedge für aktuelle Turbulenzen bit.ly/RtX2jz #Börse #Aktien

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16.02.2022:

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H E I B E L - T I C K E R P L U S U P D A T E

F I N A N Z I N F O R M A T I O N E N

- Einfach einen Tick besser -
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DEUTSCHE BIBLIOTHEK : ISSN 1862-5436
17. Jahrgang - Update 03 (16.02.2022)
Erscheinungsweise: Bei Bedarf
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I N H A L T

01. TICKER-UPDATE: GOODYEAR TIRE & DEVON ENERGY KAUFEN
02. DISCLAIMER / HAFTUNGSAUSSCHLUSS UND RISIKOHINWEISE
03. AN-/ABMELDUNG

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01. TICKER-UPDATE: GOODYEAR TIRE & DEVON ENERGY KAUFEN
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Liebe Börsenfreunde,

Kaum hatte ich gestern Mittag auf den „Senden“-Knopf gedrückt, kamen die Meldungen über den Abzug russischer Panzer aus der Grenzregion zur Ukraine. Ein solcher Konflikt endet aber nicht mit einem plötzlichen Sinneswandel eines Akteurs (Putin), sondern ist in der Regel komplexer. Ich habe daher nicht wenige Minuten später das nächste Update verschickt.

Und wie nicht anders zu erwarten, hat heute der Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg verkündet, dass Fernsehbilder von Panzertransporten noch kein ausreichender Beleg für eine Entspannung seien: Noch immer sei Russland in der Lage, jederzeit in die Ukraine einzumarschieren. Bewegungen von Material in beide Richtungen seien normal und Stoltenberg wartet daher auf eine Bestätigung durch Satellitenbilder, also Nato-eigene Quellen.

Heute haben sich in meinem Kopf zwei wesentliche Dinge geändert: Erstens habe ich nach der Eskalation am Wochenende das Gefühl, dass wir vorerst einen Zenit der Kriegsangst überschritten haben. Zum zweiten habe ich den Eindruck, dass wir vorerst den Zenit der Zinsangst überschritten haben.

Gefühl und Eindruck sind nicht unbedingt die Argumente, die Mathematiker gelten lassen. Doch die Finanzmärkte handeln die Zukunft, und darüber gibt die Mathematik wenig Auskunft. Daher lege ich stets einen Schwerpunkt meiner Analysen auf das Sentiment.

Wie am vergangenen Freitag gezeigt, signalisiert auch der 5-Wochendurchschnitt unseres animusX-Sentiments einen Extrempunkt. Daraus können wir ableiten, dass wir dem Tief näher sind als dem nächsten Hoch. Oder anders ausgedrückt, kurzfristig kann es natürlich immer wieder zu Rückschlägen kommen, doch tendenziell dürften die kommenden Wochen, vielleicht sogar bis in den April hinein, eher positiv verlaufen.

Denn derzeit sind die schlimmsten Befürchtungen an den Aktienmärkten eingepreist: Ein Einmarsch der Russen in die Ukraine würde für heute vorhergesagt, fand offensichtlich jedoch nicht statt.

Und in Sachen Inflation ist die Gefahr nicht die Inflation selbst, die wir seit vielen Monaten beobachten, sondern eine gegebenenfalls machtlose Notenbank.

Am Wochenende hat US-Notenbankmitglied James Bullard gesagt, das Leitzinsniveau werde vielleicht bis zum 1. Juli bereits um 1% ansteigen. Das würde einen Zinsschritt von 0,5% im März bedeuten, und danach weitere zwei Schritte zu jeder Notenbanksitzung. Mehr geht nicht und nun hat man an den Märkten nicht mehr die Angst, die US-Notenbank könne die Inflation unterschätzen, sondern nun hat man Angst vor einem Abwürgen der Konjunktur.

Und genau die Angst vor einem Abwürgen der Konjunktur belastet die Aktienkurse. Inflation allein belastet den Aktienkurs nicht, im Gegenteil: Steigende Preise werden an die Kunden durchgereicht, nach den Rohstoffpreisen steigen die Löhne, was wiederum den Kauf der Produkte zu höheren Preisen ermöglicht und so werden auch die Aktienkurse angekurbelt. Angst hat man also nur vor einer restriktiven Geldpolitik seitens der Notenbanken.

Und mit der Aussage von Bullard wurde diese berechtigte Angst meines Erachtens nun in aller Offenheit adressiert. Schlimmer kann‘s nimmer, würde ich meinen.

Also: wir haben den Ukraine-Konflikt, wir haben Inflationssorgen, Omikron-Hoffnung und Taiwan-Angst. Zu viele Konfliktherde, um eine einfache Lösung für die Aktienmärkte zu suchen. Schrittweise passen wir unser Portfolio daher an unsere veränderte Erwartung an.

Was kann nun in den kommenden Wochen passieren?

Nun, wenn die Inflation weiter ansteigt, wird man sagen, oh je, unsere schlimmsten Befürchtungen werden wohl wahr. Gut, dass wir in den vergangenen Wochen Aktien verkauft haben.

Wenn die Inflation aber Beruhigungstendenzen zeigen sollte, dürfen wir eine Aktienmarktrallye erwarten.

Wenn Russland in die Ukraine einmarschiert, dürften die Aktienmarkt tatsächlich nochmals kräftig einbrechen – aber nur sehr kurz. Denn für die globale Wirtschaft hat Russland wenig Bedeutung. Und eine Energiekrise in Deutschland würde zwar Deutschland belasten, die Weltwirtschaft würde jedoch in absehbarer Zeit Lösungen finden.

Ich denke daher, dass die Chancen am Aktienmarkt auf dem aktuellen Kursniveau deutlich größer sind, als die Risiken. Und da wir in den vergangenen Wochen unsere Cashposition erhöht haben, können wir nun wieder ein wenig davon einsetzen.

Ich möchte mich bewusst nicht mehr in den niedergeprügelten Aktien unseres Portfolios engagieren, denn die sind nicht ohne Grund niedergeprügelt. Ich denke, der Ausverkauf war viel zu heftig, sonst hätte ich die entsprechenden Positionen schon längst verkauft. Aber die „jungen“ Anleger haben ohne Rücksicht auf Bewertungsniveaus verkauft und daher zum Teil sehr günstige Kurse erzeugt. Daher würde ich mit einem Verkauf noch ein wenig warten.

Dennoch sollten wir uns auf die Zeit nach Corona einstellen und entsprechend bereits neue Positionen ins Depot holen.

Zum einen Gefällt mir Devon Energy seit einiger Zeit: Das Unternehmen bietet die höchste Dividendenrendite im S&P 500. Obwohl Devon das Öl, das es produziert, zu einem großen Teil zu Preisen verkauft, die vor ein oder zwei Jahren bereits festgelegt wurden, beträgt die erwartete Dividendenrendite derzeit etwa 9%.

Devon bietet eine Basisdividende 0,16 USD/Quartal sowie eine variable Dividende in Abhängigkeit vom erzielten Verkaufspreis beim Öl. Insgesamt wird derzeit eine Quartalsdividende von 1 USD/Aktie zum 31. März avisiert, das ganze mal 4 macht dann 4 USD/Jahr.

Doch diese Dividende wurde mit den gehedgten Preisen erzielt. Was, wenn die aktuellen Preise des Öls nördlich der 90 USD/Fass realisiert werden können? Da ist noch viel Luft nach oben für die Dividende.

Zum Jahreswechsel hatte ich Ihnen eine US-Dividendenaktie versprochen. Ich würde heute eine halbe Dividendenposition kaufen und im Falle eines rückläufigen Ölpreises in den kommenden Wochen dann nachkaufen.

Devon Energy
WKN: 925345, ISIN: US25179M1036
Kaufen


Zudem würde ich eine spekulative Position in Goodyear Tires eröffnen. Goodyear ist einer der größten Reifenhersteller weltweit. Die jüngsten Quartalszahlen waren herausragend, allerdings wurde ein sehr verhaltener Ausblick aufgrund der Inflationstendenzen gegeben, die insbesondere die energieintensive Produktion von Plastikreifen betrifft.

Die Aktie ist um 25% eingebrochen. Zu Unrecht, wie ich meine. Reifen sind ein Verbrauchsmaterial, über deren Anschaffung nicht der Preis entscheidet. Die Anschaffung eines Autos ist preissensitiv, nicht aber der Reifenwechsel. Ich gehe daher davon aus, dass Goodyear den Inflationsdruck an seine Kunden weitergeben kann.

Der Ausverkauf ist eine erste Reaktion der Anleger, die genau dies bezweifeln.

20 Mrd. USD Jahresumsatz werden mit einer Marktkapitalisierung von nur 4 Mrd. USD bewertet. Das KGV 23e steht bei 5, der Schuldenstand ist moderat. Ich gehe davon aus, dass die Aktie nicht lange auf diesem niedrigen Bewertungsniveau verharren wird.

Goodyear Tire
WKN: 851204, ISIN: US3825501014
Kaufen

Beides sind große Titel, bei denen wir den Kurs mit unseren Käufen hoffentlich nicht beeinflussen. Grundsätzlich sollten Sie stets überlegen, Orders mit Limit aufzugeben, damit Sie kein böses Erwachen erleben. Doch bei liquiden Titeln wie diesen beiden sollte zumindest zu Handelszeiten der US-Börsen, also zwischen 15:30 und 17:30 Uhr, keine Kursbelastung durch unsere Käufe zu sehen sein.

Weitere Details zu den beiden Unternehmen werde ich am Freitag in der Wochenausgabe mitteilen. Bis dahin würde ich einfach mal unsere Luky Luke Methode anwenden: Erst kaufen, dann denken :-) …und wenn das Denken dann zum Ergebnis hat, dass wir uns irrten, dürften wir noch immer mit einem blauen Auge, vielleicht sogar mit einem kleinen Gewinn eine Kehrtwende machen können.

Luky Luke, der Mann, der schneller zieht, als sein eigener Schatten.

Take Share,

Ihr
Börsenschreibel

Stephan Heibel

Chefredakteur und
Herausgeber des
Heibel-Ticker

P.S.: Lassen Sie mich Ihre Meinung, Kritik oder
Verbesserungsvorschläge wissen (selbst Lob ist willkommen ;-)
und schreiben Sie mir an leserbrief/at/heibel-ticker/./de.


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02. DISCLAIMER / HAFTUNGSAUSSCHLUSS UND RISIKOHINWEISE
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Wer un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen
nachmacht oder verfälscht oder nachgemachte oder verfälschte
un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen in Umlauf
setzt, wird mit Lust-, manchmal auch mit Erkenntnisgewinn
belohnt; und wenn alles gut geht, fällt davon sogar etwas für
Sie ab. (frei nach Robert Gernhardt)

Wir recherchieren sorgfältig und richten uns selber
nach unseren Anlageideen. Dennoch müssen wir jegliche
Regressansprüche ausschließen, die aus der Verwendung
der Inhalte des Heibel-Tickers entstehen könnten.

Die Inhalte des Heibel-Tickers spiegeln unsere Meinung
wider. Sie stellen keine Beratung, schon gar keine
Anlageempfehlungen dar.

Die Börse ist ein komplexes Gebilde mit eigenen Regeln.
Anlageentscheidungen sollten nur von Anlegern mit
entsprechenden Kenntnissen und Erfahrungen vorgenommen
werden. Anleger, die kein tiefgreifendes Know-how über
die Börse besitzen, sollten unbedingt vor einer
Anlageentscheidung die eigene Hausbank oder einen
Vermögensverwalter konsultieren.

Die Verwendung der Inhalte dieses Heibel-Tickers erfolgt
auf eigene Gefahr. Die Geldanlage an der Börse
beinhaltet das Risiko enormer Verluste bis hin zum
Totalverlust des eingesetzten Kapitals.

Es tut mir Leid, dass im Heibel-Ticker nicht die viel
versprechenden neuen Regeln der Rechtschreibreform
berücksichtigt werden, aber ich müsste Kopf stehen, um
diese zu verstehen.

Ich pflege einen respektvollen Umgang mit Menschen
jeglicher Herkunft und jeglichen Geschlechts. Solange
es heißt „der“ Busen und „die“ Eichel möchte ich mich
nicht am Genderwahn und anderen Verunstaltungen der
Umgangssprache beteiligen.

Quellen:
Kurse: Deutsche Kurse von comdirect.de, Goldbarren von
proaurum.de, US-Kurse von finance.yahoo.com. Alle Kurse sind
Schlusskurse vom Donnerstag, sofern nichts Gegenteiliges
vermerkt ist.
Bilanzdaten: Comdirect, Yahoo! Finance sowie Geschäftsberichte
der Unternehmen
Informationsquellen: dpa-AFX, Aktiencheck, Yahoo! Finance,
TheStreet.com, IR-Abteilung der betreffenden Unternehmen


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03. AN-/ABMELDUNG
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Heibel-Ticker Ende
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