•   29.11.: #Devon günstig zu haben, Ölpreisrückgang aufgrund Null-Covid-Politik Chinas könnte enden, sobald die Politik aufgeweicht wird. Das ist nun absehbar. bit.ly/RtX2jz #Börse #Aktien   29.11.: #Devon günstig zu haben, Ölpreisrückgang aufgrund Null-Covid-Politik Chinas könnte enden, sobald die Politik aufgeweicht wird. Das ist nun absehbar. bit.ly/RtX2jz #Börse #Aktien   29.11.: #Devon günstig zu haben, Ölpreisrückgang aufgrund Null-Covid-Politik Chinas könnte enden, sobald die Politik aufgeweicht wird. Das ist nun absehbar. bit.ly/RtX2jz #Börse #Aktien   29.11.: #Devon günstig zu haben, Ölpreisrückgang aufgrund Null-Covid-Politik Chinas könnte enden, sobald die Politik aufgeweicht wird. Das ist nun absehbar. bit.ly/RtX2jz #Börse #Aktien

Heibel-Ticker 22/18 - Jay Powell macht seinen ersten Fehler

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06.05.2022:



H E I B E L - T I C K E R    S T A N D A R D

B Ö R S E N B R I E F

- Einfach einen Tick besser -



DEUTSCHE BIBLIOTHEK : ISSN 1862-5428

17. Jahrgang - Ausgabe 18 (06.05.2022)
Erscheinungsweise: wöchentlich Freitag/Samstag



Die PDF-Version dieser Ausgabe steht Ihnen ab sofort im Archiv sowie unter dem folgenden Link zur Verfügung: https://www.heibel-ticker.de/downloads/hts220508.pdf



Im heutigen Börsenbrief lesen Sie:

01.Info-Kicker: Jay Powell macht seinen ersten Fehler
02.So tickt die Börse: Falsch: Die Welt bricht auseinander
 - Die Welt ist auseinander gebrochen
 - Zinserhöhung um 0,75% steht nicht zur Diskussion
 - 1+1 = Scholz bittet Japan um LNG
 - Wochenperformance der wichtigsten Indizes
03.Sentiment: Kurzfristig bleibt es turbulent
 -
04.Ausblick: Videokonferenz am Montag
05.Update beobachteter Werte
 40% Umsatzwachstum, 77% Gewinnwachstum
 Entweder die Kurse steigen, oder wir haben andere Probleme
 Profiteur der Turbulenzen
 Für und Wider
 300% Gewinnsprung
 Erfreuliche Entwicklung der Gewinnmarge
 Q-Zahlen ohne Überraschung
06.Leserfragen
07.Übersicht HT-Portfolio
08.Disclaimer / Haftungsausschluss und Risikohinweise
09.An-/Ab-/Ummeldung



01. Info-Kicker: Jay Powell macht seinen ersten Fehler

Liebe Börsenfreunde,

Diese Woche hatte es in sich: Die lange erwartete Zinsanhebung in den USA fiel aus wie erwartet, doch ein Kommentar von Fed-Chef Jay Powell schickte die Märkte zunächst nach oben, dann nach unten. Was es damit auf sich hat, lesen Sie in Kapitel 02.

Dort habe ich auch eine Idee formuliert: Warum ist Olaf Scholz nach Japan geflogen, wo doch andere Probleme drängender sind. Ich habe eine Vermutung, was er getan haben könnte ... und wenn er es nicht getan hat, dann sollte er es schleunigst nachholen.

Die Stimmung unter den Anlegern ist schlecht, die Achterbahnfahrt dieser Woche hat zu großer Verunsicherung geführt. Was wir aus der Sentimentanalyse für die kommenden Wochen ableiten, lesen Sie in Kapitel 03.

Der heutige Ausblick (Kapitel 04) ist kurz: Unzählige Updates dieser Woche haben eigentlich schon alle Themen behandelt. Aber wir können am Montag erneut eine Videokonferenz abhalten. Die Details dazu habe ich in Kapitel 04 geschrieben.

Diese Woche habe ich sechs Updates zu unseren Portfoliotiteln, sowie ein allgemeines Update zur Marktlage geschrieben. Sie können diese in Kapitel 05 nachlesen.

Die heutigen Leserfragen behandeln in Kapitel 06 Spotify, Daimler Truck und Mercedes-Benz sowie allgemeine Fragen zum drohenden Gasstopp und meiner Vorgehensweise bei Käufen und Verkäufen.

Wie immer gibt es eine tabellarische Übersicht über unser Portfolio in Kapitel 07.

Nun wünsche ich eine anregende Lektüre,

take share, Ihr Börsenschreibel

Stephan Heibel

Chefredakteur und Herausgeber des Heibel-Ticker Börsenbriefs




02. So tickt die Börse: Falsch: Die Welt bricht auseinander

Panik ist zu spüren, meine Gesprächspartner listen die aktuellen Probleme auf und deuten, dass die Welt zusammenbreche. Doch das ist falsch.

DIE WELT IST AUSEINANDER GEBROCHEN

Wer jetzt erst bemerkt, dass wir einen Zeitenwechsel durchlebt haben, der ist zu spät dran. Seit November hat der DAX inzwischen 21% verloren. Die Zinsen steigen, wir haben Krieg in Europa und China schließt seine Bevölkerung weg (Lockdown) wegen Corona.

Die Helden der Corona-Pandemie haben ihre Corona-Gewinne weitgehend wieder abgegeben: TeamViewer -80%, HelloFresh -65%, Drägerwerk -50%, Delivery Hero -77% ... und das sind die soliden Unternehmen der DAX-Familie.

Wenn ich mir die Liste der IPOs, der SPACs, der Start-Ups usw. anschaue, wird das Minus auch noch deutlich größer. Zum Glück können Aktien keinen negativen Kurs haben, der Kursrutsch stoppt spätestens bei 0 Euro.

Viele Aktien, fast alle Aktien sind im Kielwasser des Ausverkaufs nach unten gezogen worden. Es gibt bereits eine ganze Reihe von Unternehmen, die inzwischen günstig bewertet sind. Es gibt eine Reihe von anderen Unternehmen, die dem Ausverkauf trotzen. Wer sich jetzt von der Panik anstecken lässt und all seine Aktien verkauft, wird die anschließende Erholung verpassen.

Wir haben gestern gesehen, wie kreditfinanzierte Aktiendepots liquidiert wurden. Um 14 Uhr beginnen die Banken, Kundendepots zu liquidieren, wenn der Aktienbestand im Wert nicht mehr ausreichend hoch ist, um als Sicherheit für den aufgenommenen Aktienkredit zu dienen. Aktien können zu 50% als Sicherheit gezählt werden, Cash mit 100%. Wenn der Aktienbestand also nicht mehr ausreicht, "heilen" die Banken das Problem durch die Liquidation der Aktien. Bis 14 Uhr geben sie normalerweise dem Kunden Zeit, dies selbst zu tun. Danach wird die Axt angesetzt.

Dennoch kam der aktuelle Ausverkauf überraschend.

ZINSERHÖHUNG UM 0,75% STEHT NICHT ZUR DISKUSSION

Am Mittwoch hat die US-Notenbank den US-Leitzins um 0,5% angehoben. Der Schritt war zuvor gut kommuniziert worden, eine Überraschung war das nicht. Im anschließenden Conference-Call wurde Fed-Chef Jay Powell gefragt, ob im Falle einer Verschlechterung der Situation auch mit noch größeren Zinsschritten zu rechnen sei. Powell sagte, derzeit sehe es nach zwei weiteren Zinsschritten um jeweils 0,5% aus, eine Zinsanhebung von 0,75% sei nicht Bestandteil der Überlegungen.

Es ist wohl der erste wirklich große Fehler, den sich Jay Powell als Notenbankchef erlaubt. Immer wieder hat sich die Fed mit Vorfestlegungen ihr eigenes Grab geschaufelt. Am Finanzmarkt möchte man gerne sehen, dass die Fed flexibel auf die jeweiligen Entwicklungen reagiert. Zuletzt wurde diskutiert, ob eine Zinsanhebung um 0,5% überhaupt ausreichen würde.

Die Angst vor einer ausufernden Inflation ist groß. Unternehmen stöhnen unter steigenden Kosten, Preise werden regelmäßig angehoben. Dennoch kann die Nachfrage nicht bedient werden. Während die globalen Lieferketten unterbrochen sind, boomt die Nachfrage. Die Nachfrage sollte, so die Überzeugung der meisten Marktteilnehmer, nur durch höhere Zinsen gebremst werden. Geschieht das nicht, steigen die Preise immer schneller an, bis das Kartenhaus zusammen bricht.

Wir haben jedoch zwei unterschiedliche Reaktionen auf diese Aussage von Jay Powell gesehen. Die erste Reaktion erfolgte am Mittwoch Abend, direkt nach seiner Aussage: Die Aktienmärkte sprangen um 3% nach oben vor Erleichterung darüber, dass man sich über einen eventuellen Zinsschritt von 0,75% keinen Kopf mehr machen muss.

Doch schon am Donnerstag Morgen standen die Anleger mit Kopfschmerzen auf: Was, wenn die zwei weiteren Zinsanhebungen um jeweils nur 0,5% nicht ausreichen, um die Inflation zu bremsen?

Und so machte sich Panik breit, die Notenbank könne dieses Mal bei der Inflationsbekämpfung zu spät dran bzw. der Aufgabe nicht gewachsen sein. Die Aktienmärkte rauschten in den Keller. Am heutigen Freitag kamen dann noch fulminante US-Arbeitsmarktdaten, die diese Angst befeuerten.

Ich weiß, der Zinsmarkt ist schwer zu verstehen. Die Notenbank hat verschiedene Instrumente, um den Marktzins zu beeinflussen: Ein Instrument ist der Leitzins. Wird dieser angehoben, so wird die Refinanzierung von Krediten für Banken teurer und der Kreditzins steigt. Höhere Kreditzinsen bremsen die Konjunktur und somit auch die Inflation.

Aber auch die Kommunikation der Notenbank hat einen starken Einfluss auf den Marktzins. Die Notenbank redet seit Monaten davon, den Leitzins anzuheben. Daher ist das keine Überraschung mehr. Der Marktzins ist bereits in vorauseilendem Gehorsam kräftig nach oben geklettert.

2022-05-06_10-Jahre-laufende-US-Anleihe
Abbildung 1: Rendite der 10 Jahre laufenden US-Staatsanleihe


Wir erleben auch hier eine Zeitenwende: In den vergangenen 35 Jahren sind die Zinsen IMMER gefallen. Diese Zeit ist nun vorbei, Anleger dürfen sich auf viele Jahre mit steigenden Zinsen einstellen. Daher werden nicht nur die "zu hoch" bewerteten Aktien verkauft, sondern einfach alle, die hoch bewertet sind - selbst wenn die hohe Bewertung durch hohes Wachstum gerechtfertigt ist.

"Multipel Kompression" nennt man das: Wir haben vor einem Jahr Wachstumsaktien noch auf Basis ihres Kurs/Umsatz-Verhältnisses (KUV) bewertet. Kurs/Gewinn-Verhältnisse (KGVs) von 30, 50, 100 oder mehr waren keine Seltenheit. Im Umfeld steigender Zinsen sind hohe KUVs ein Todesurteil. Und KGVs über 20 gelten als hoch, egal wie das Wachstum aussieht.

Seit Jahresbeginn sind die Dividenden der Aktien im S&P 500 um 1% gestiegen, das Gewinnwachstum liegt bei durchschnittlich 2% doch das durchschnittliche Bewertungsmultipel KGV ist um 16% kleiner geworden. 1+2-16= -13% --> Der S&P 500 hat seit Jahresbeginn 13% abgegeben.

In Deutschland sieht es ziemlich ähnlich aus: Die Umlaufrendite ist von -0,83% im Coronacrash auf inzwischen +0,94% angesprungen, der Großteil des Sprungs erfolgt seit Jahresende.

2022-05-06_Umlaufrendite
Abbildung 2: Entwicklung der Umlaufrendite


Auch ohne Leitzinsanhebungen hat sich der Marktzins bereits deutlich nach oben bewegt. Der Bund Future, also der Kurs der Papiere, aus denen die Umlaufrendite ermittelt wird, ist im Umkehrschluss entsprechend eingebrochen. Von 175 EUR im Dezember auf inzwischen nur noch 151 EUR. Ein dramatischer Ausverkauf, der als Chart wie die horizontal gespiegelt Umlaufrendite verläuft.

2022-05-06_BundFuture-Sentiment-5Wochen
Abbildung 3: 5-Wochen-Sentiment für den Bund-Future auf historisch niedrigem Niveau


Die Stimmung am Anleihemarkt ist auf einem Tiefpunkt. Der 5-Wochendurchschnitt, der stets ein ziemlich verlässlicher Signalgeber für einen Boden ist, notiert bei -56%. Das ist der niedrigste Stand seit der Eurokrise im Jahr 2011: Damals drohte der Euro auseinander zu brechen. Und davor gab es einen so niedrigen Wert nur noch 2007 im Rahmen der Finanzkrise.

Reicht das, um die in Panik geratenen Anleger zu beruhigen? Ich werde in Kapitel 04 näher darauf eingehen.

1+1 = SCHOLZ BITTET JAPAN UM LNG

Wieso macht unser Bundeskanzler Scholz eigentlich lieber eine Reise zur Stärkung der freundschaftlichen Kontakte nach Japan, wenn vor unserer Haustür Krieg ist?

Vor ein paar Tagen habe ich bereits aufgezeigt, dass die USA der weltweit größte Exporteur von Flüssigerdgas LNG ist. Die größten Importeure sind China, Südkorea und ... Japan.

Ich weiß nicht, ob sich Joe Biden daran gewöhnen möchte, dass unser Wirtschaftsminister Habeck in Katar auf die Knie geht, um LNG zu erbetteln. Habeck selbst hatte daran gewiss keine Freude. Warum kann unser "Geschäfts"-Partner USA nicht das LNG nach Deutschland und Europa liefern?

Weil die derzeitigen Kapazitäten nach Südostasien gehen. Und das lässt sich nicht binnen weniger Monate ändern, da Lieferverträge meist über ein oder mehrere Jahre laufen. Wenn die USA also Deutschland aushelfen sollen, um schneller vom russischen Gas unabhängig zu werden, dann müssten die US-Gasunternehmen ihre Lieferverträge mit den Chinesen, Südkoreanern und ... den Japanern brechen.

Ich hoffe mal, dass Kanzler Olaf Scholz schon längst bei US-Präsident Joe Biden angerufen und um LNG gebeten hat. Wenn er dies getan hat, wird ihm Joe Biden gesagt haben, dass er seine Vertragspartner, unter anderem Japan, nicht vor den Kopf stoßen kann.

Also wenn ich Biden wäre, hätte ich Scholz gesagt: "Wenn Du unser LNG haben möchtest, dann musst Du Dir etwas ausdenken, mit dem Du die Japaner entschädigst."

Also ist Scholz zu Japans Ministerpräsident Kishida geflogen und hat mit ihm ein freundschaftliches Gespräch geführt. Über Nacht könnten die Japaner, die seit 1990 ihre Wirtschaft nicht in den Griff bekommen, zum wichtigen strategischen Partner werden. Zölle könnten verschwinden, Japan könnte mit Hilfe neuer Exportmöglichkeiten endlich aus seiner Misere kommen.

... ist nur so eine Idee, aber mir gefällt sie. @Scholz: Wenn Sie Kishida auf dieses Thema noch nicht angesprochen haben, dann tun Sie das bitte umgehend!

Schauen wir uns mal die Wochenentwicklung der wichtigsten Indizes an:

WOCHENPERFORMANCE DER WICHTIGSTEN INDIZES


INDIZES5.5.22Woche ΔΣ '22 Δ
Dow Jones32.877 -2,0%-9,5%
DAX13.674 -2,9%-13,9%
Nikkei27.004 0,6%-6,2%
Shanghai A 3.146 -1,5%-17,5%
Euro/US-Dollar1,060,3%-6,8%
Euro/Yen137,850,8%5,4%
10-Jahres-US-Anleihe3,10%0,191,58
Umlaufrendite Dt0,94%0,151,22
Feinunze Gold$1.888 -0,9%3,5%
Fass Brent Öl$113,13 3,4%43,6%
Kupfer$9.454 -4,1%-2,4%
Baltic Dry Shipping$2.644 10,0%19,3%
Bitcoin$36.184 -7,4%-23,0%



Cancom bekommt keine Elektronikteile mehr aus Asien und kann daher nicht so viel verkaufen, wie es will. Die Aktie ist diese Woche um 23% eingebrochen. RTL Group (-17%) und ProSiebenSat.1 (-14%) spüren die Zurückhaltung bei Investitionen als erstes: Werbung wird zurückgefahren, wenn man eh nicht liefern kann, was die Kunden kaufen wollen. HelloFresh (-13%), Zalando (-12%), Delivery Hero (-13%) und Flatex DeGiro (-11%) geben ihre Corona-Gewinne inzwischen fast vollständig ab. Nemetschek (-14%) spürt die Zurückhaltung der Bauherren bezüglich neuer Bauprojekte.

Die Liste der Belastungsfaktoren ist einfach zu breit: Inflation, Rezessionsangst, Krieg, Lieferkettenprobleme, ... ach so, hätte ich fast vergessen: Adidas kann in China nicht so verkaufen, wie es gerne möchte, wegen des Lockdowns. Aber auch für Under Armour und Nike hat sich das Blatt gewendet, Schuhe und Kleidung türmen sich in den Lagern.

Schauen wir mal, wie sich die Stimmung in diesem Umfeld entwickelt hat.




03. Sentiment: Kurzfristig bleibt es turbulent

Das war heftig: Im ersten Augenblick waren Anleger erleichtert über die Aussage des US-Notenbankchefs Jay Powell, dass eine Zinsanhebung um 0,7% nicht zur Diskussion stünde. Doch kurz danach sorgte genau diese Aussage für einen Ausverkauf an den Aktienmärkten, da Angst darüber aufkam, ob die Notenbank denn überhaupt in der Lage sein wird, die Inflation einzudämmen. Aus einem Wochenplus am Mittwoch Abend wurde so bis zum Ende der Woche ein Wochenminus.

Das schlägt auf die Laune der Anleger. Unser Aktiensentiment ist auf -5,7 abgerutscht und notiert damit im Extrembereich. Nur jede 10. Woche ist die Stimmung so schlecht. Wenn wir uns die Stimmung seit Jahresbeginn anschauen, dann haben wir eine historisch einmalige Konstellation: In der achtzehnten Woche in Folge ist die Anlegerstimmung negativ. Eine so lange Phase der depressiven Stimmung gab es seit 2006, seit wir die Sentiment-Daten erheben, noch nie.

Verunsicherung macht sich breit, der Wert ist auf -8,1 eingebrochen. Eine so große Verunsicherung haben wir zuletzt beim Kriegsausbruch gemessen. Erstaunlich, dass Zinsentwicklungen ähnlich stark auf das Gemüt der Anleger schlagen können wie ein Krieg.

Die Zukunftserwartung bleibt mit einem Wert von -0,4 negativ, Bären dominieren das Parkett nun schon seit sechs Wochen.

Doch das aktuelle Kursniveau an den Aktienmärkten wird offensichtlich bereits als Einstiegsgelegenheit betrachtet. Die Investitionsbereitschaft ist leicht auf +2,4 angestiegen.

Das Euwax-Sentiment der Privatanleger ist auf -6 gefallen. Hier sehen Anleger offensichtlich noch keine Chancen, sondern sichern sich weiterhin gegen eine Fortsetzung des Ausverkaufs ab.

Institutionelle Anleger, die sich über die Eurex absichern, sind inzwischen neutral positioniert.

Das Put/Call-Verhältnis der CBOE ist diese Woche sprunghaft angestiegen. In den USA haben Anleger offensichtlich sprunghaft Absicherungsprodukte wie Puts nachgefragt.

US-Fondsmanager hatten wohl ein richtiges Gespür für den aktuellen Ausverkauf. Deren zuvor niedrige Investitionsquote von nur 46% ist diese Woche auf 57% angestiegen.

Das Bulle/Bär-Verhältnis der US-Privatanleger notiert bei -26% und zeigt einen deutlichen Überhang der Bären an. 53% Bären stehen nur 27% Bullen gegenüber. Das Verhältnis hat sich jedoch gegenüber der Vorwoche etwas zurück entwickelt, einige ehemalige Bären haben sich zu den Bullen gesellt.

Der technische Angst und Gier Indikator des S&P 500 zeigt mit einem Wert von 31% moderate Angst an. Erst ab 25% sprechen wir von extremer Angst.

Der deutlich stärker schwankende S&P Short Range Oscillator ist auf -6% gefallen. Der Markt ist "überverkauft", es sollte schon bald zu einer Gegenbewegung kommen.

Interpretation



Die Schlussfolgerungen, die wir diese Woche aus der Sentimentumfrage ziehen können, unterscheiden sich kaum von denen der Vorwoche. Sowohl in Deutschland als auch in den USA ist die Stimmung extrem schlecht. Allerdings haben viele Anleger die tiefen Kurse dieser Woche genutzt, um Aktien einzukaufen. Die Investitionsquote ist angestiegen.

Anfang März war der DAX bis auf 12.500 Punkte eingebrochen. Von diesem Niveau sind wir noch weit entfernt. Genau genommen noch knapp 10%. Dennoch zeigen die Stimmungswerte extreme Verunsicherung an, wie wir sie zuletzt Anfang März beim Abtauchen auf 12.500 Punkte gemessen haben. Das macht mich nachdenklich.

Eine konstruktive Entwicklung würde gegenteilige Zahlen liefern: Ein erneutes Abtauchen auf 12.500 Punkte sollte dann negative Stimmungswerte zur Folge haben, die nicht mehr so extrem sind wie beim ersten Abtauchen. Man spricht dann von einem Gewöhnungseffekt.

Das scheint heute nicht der Fall zu sein, im Gegenteil: Schon ein leichteres Abtauchen auf 13.600 Punkte führt zu Panik, die mit der Panik von Anfang März mithalten kann. Gleichzeitig haben viele Anleger Aktien gekauft, die Investitionsquote ist nach oben geschnellt und Cash für weitere Käufe wird rar.

Jetzt darf keine negative Überraschung mehr passieren, denn Stützungskäufe wird es kaum geben. Es ist zu hoffen, dass keine weitere Eskalation der Krisenherde erfolgt: Krieg in der Ukraine, Inflationsdruck und Corona-Lockdown in China. Ohne negative Meldungen ist die technische Verfassung der Märkte so, dass die Kurse sich erholen sollten ... einfach nur, weil der Verkaufsdruck nachlässt.

Aber neuem Verkaufsdruck stünde nun kaum Kaufkraft gegenüber.

Retten wir uns mit einem längeren Zeithorizont: Auf Sicht von 3-6 Monaten dürften die Aktienmärkte deutlich höher notieren. So war es zumindest zweimal in der Vergangenheit, wenn wir so negative Sentimentwerte hatten. Mag also sein, dass die Aktienmärkte mit uns auf Sicht von wenigen Wochen noch Karussell fahren, doch auf Sicht von wenigen Monaten könnten sich Käufe lohnen.










04. Ausblick: Videokonferenz am Montag

Der Ausblick bleibt den zahlenden Abonnenten des Heibel-Ticker PLUS vorbehalten. Bitte haben Sie Verständnis dafür, aber ohne eine kleine Einnahmequelle kann ich diesen Dienst nicht aufrecht erhalten.

Hier im Heibel-Ticker Standard erhalten Sie überwiegend vergangenheitsbezogene Erklärungen von mir. Detaillierte Analysen und Einschätzungen über die künftige Börsenentwicklung gibt es nur im kostenpflichtigen Heibel-Ticker PLUS. Das Angebot für die zahlenden Abonnenten des Heibel-Ticker PLUS baue ich kontinuierlich weiter aus und komme dabei insbesondere den Wünschen meiner Kunden nach. Inzwischen bietet das Heibel-Ticker PLUS Abonnement folgende Zusätze:

INTERNET: Kundenbereich

- täglich aktuelle Einschätzungen zu den Meldungen, die unsere offenen Positionen betreffen

- einen Chart für jede offene Position, um die Kurssituation schneller zu erfassen

- die Möglichkeit, nur die 10 neuesten Kommentare zu den offenen Positionen anzeigen zu lassen.

- Sie können sich aus den empfohlenen Werten Ihr eigenes Musterportfolio zusammenstellen, um gezielter und schneller die für Sie relevanten Neuigkeiten zu sehen.

Weiterhin erhalten meine Kunden eine übersichtliche Tabelle über alle offenen Positionen mit der jeweiligen Wochenperformance sowie Performance seit Empfehlung und mit einer Übersicht über die anstehenden Aktivitäten wie Stopp Loss nachziehen oder verkaufen bzw. kaufen.

Für die besonders aktiven Anleger unter Ihnen biete ich an, die unterwöchigen Updates direkt per E-Mail an Sie zu senden und ich benachrichtige Sie im Falle von Aktionsempfehlungen (Kauf oder Verkauf) direkt per SMS auf Ihr Handy. Dabei handelt es sich um einen Zusatzdienst (Express!), den ich mit 6,25 € pro Monat berechne. Keine Angst, sämtliche Updates befinden sich natürlich dann auch nochmals in der Freitagsausgabe für die normalen PLUS-Kunden.

Den Reaktionen meiner Kunden entnehme ich, dass der Heibel-Ticker PLUS die Bedürfnisse von Anlegern gezielt und verständlich sowie fundiert und erfolgreich befriedigt. Schauen Sie sich das neue Angebot einmal mit einem Schnupperangebot (6 Wochen zu 20 €) an. Es würde mich freuen, wenn ich Sie als neuen Abonnenten gewinnen kann.

Für eine Jahresgebühr von 150 Euro erhalten Sie ein Jahresabonnement sowie einen Vorzugspreis für sämtliche Sonderanalysen, die in unregelmäßigen Abständen veröffentlicht werden. Viele Sonderanalysen stelle ich den Heibel-Ticker PLUS Kunden sogar kostenfrei zur Verfügung.

Falls Ihnen ein Jahr zu lang erscheint, dann können Sie den Heibel-Ticker PLUS auch zunächst für ein halbes- oder viertel Jahr bestellen. Oder bestellen Sie einfach das Schnupperabo zu 20 € für 6 Wochen.

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05. Update beobachteter Werte

Bitte beachten Sie auch den Kundenbereich auf meiner Internetseite unter www.heibel-ticker.de. Dort finden Sie aktuelle Charts mit meinen jeweils aktualisierten Einschätzungen.

Dieses Kapitel bleibt den Heibel-Ticker PLUS-Abonnenten vorbehalten.

In Deutschland gibt es kaum einen anderen, der die Hintergründe der Aktienmärkte so messerscharf von dem täglichen Medienrummel trennen kann, wie der Autor des Heibel-Tickers Stephan Heibel.

Von seinen Fähigkeiten, komplizierte Zusammenhänge verständlich darzustellen, können Sie sich mit diesem Heibel-Ticker Standard überzeugen. Wenn Sie allerdings seine Schlussfolgerungen und Empfehlungen erfahren möchten, dann sollten Sie sich einmal um den Heibel-Ticker PLUS kümmern.

Für eine Jahresgebühr von 150 Euro erhalten Sie ein Jahresabonnement sowie einen Vorzugspreis auf sämtliche Sonderanalysen, die in unregelmäßigen Abständen veröffentlicht werden. Viele Sonderanalysen stellen wir den Heibel-Ticker PLUS Kunden sogar kostenfrei zur Verfügung.

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06. Leserfragen

Vielen Dank für Ihre zahlreichen Fragen! Allerdings erhalte ich inzwischen zu viele Leserfragen, als dass ich alle individuell beantworten könnte. Wenn ich eine Frage beantworte, dann möchte ich das fundiert und hilfreich machen.

Ich bitte daher um Ihr Verständnis, wenn ich wie folgt vorgehe. Sie profitieren davon wie die anderen 25.000 Heibel-Ticker Leser:

1. Fragen zu administrativen Themen (Abo, E-Mail-Zustellung, interner PLUS-Bereich …) werden natürlich stets binnen kurzer Zeit beantwortet.

2. Fragen zu Aktien aus unserem Portfolio werden inhaltlich in das nächste Update zum entsprechenden Portfoliotitel eingearbeitet, sofern für die Allgemeinheit von Interesse.

3. Wöchentlich drei Fragen zu allgemeinen Börsenthemen sowie zu Einzeltiteln werde ich im Heibel-Ticker beantworten.

Mit dieser Vorgehensweise hoffe ich, wieder mehr Zeit für die Recherche von Themen zu haben, die ich für wichtig halte und überzeugt bin, dass dies vielen Lesern meines Börsenbriefs Mehrwert bietet. Leider war es in der Vergangenheit teilweise so, dass ich mehr Zeit in die Recherche für individuelle Fragen gesteckt habe und Zeit für die Analyse von Aktien und das Ausarbeiten von neuen Empfehlungen fehlt. Das ist jedoch den zahlenden Abonnenten des Heibel-Ticker PLUS gegenüber unfair, denn es darf erwartet werden, dass ich meine Energie dahingehend einsetze, für alle Abonnenten relevante Themen auszuarbeiten. Ich hoffe auf Ihr Verständnis :-)
Spotify: Investoren brauchen gute Nerven und langen Atem

Hallo Herr Heibel,

müsste Spotify nicht mittlerweile zu Kursen von 110 USD auf ihrer Watchliste sein?
Das operative Geschäft hat sich gegenüber 02/2021 recht positiv entwickelt.

Freundliche Grüße
Erik aus Kelkheim

ANTWORT
Wenn Sie sich Spotify anschauen, dann ja. Wenn Sie sich den Markt anschauen, dann haben Anleger derzeit jedoch keinen Appetit auf Aktien mit hohem Bewertungsniveau oder Unternehmen ohne Gewinn. Spotify wird Analystenschätzungen zufolge 2023 erstmals einen Gewinn erwirtschaften. Vor dem Hintergrund steigender Zinsen ist es für Anleger derzeit ein rotes Tuch, in Aktien zu investieren, die keinen Gewinn erwirtschaften.

Zur Erinnerung: Je höher die Zinsen, desto stärker werden in den Bewertungsmodellen zukünftige Gewinne auf den heutigen Tag abdiskontiert. Solange die Zinsen steigen, verstärkt sich dieser Effekt und Anleger wollen erst einmal ein Ende der Zinssteigerungen sehen, bevor sie sich an die Bewertung solcher Aktien setzen.

Wenn Sie gute Nerven und einen langen Atem haben, könnte sich ein Investment auf dem aktuellen Kursniveau als gute Entscheidung herausstellen :-).


Wahrscheinlichkeit eines Gas-Stopps

Ja, auch wenn Russland die Gaslieferungen nach Deutschland einstellt, würde der DAX kräftig einbrechen. Ich kann mir das derzeit aber schwer vorstellen. Die Spannungen waren diesbezüglich bereits eskaliert, als die Zahlungen aus Deutschland nicht seinem Wunsch entsprechend in Rubel erfolgten. Da hätte er eigentlich den Gashahn zudrehen müssen. Der Umstand, dass er dies nicht tat, deutet für mich daraufhin, dass er nicht kann ..., zumindest derzeit nicht.

ANTWORT
Sehr geehrter Herr Heibel,

vielen Dank für Ihre Analyse. Einen wichtigen Punkt vermisse ich: was ist, wenn es zu einem Gasembargo bzw Einstellung der Lieferung seitens Russland käme, z.B. für den Fall der Nicht-Eröffnung eines Rubelkontos bei der Gazprombank. Das Problem der Wertschöpfung aus Gas wurde ja intensiv die letzten Wochen diskutiert. Ohnehin wird Deutschland künftig erhebliche Wohlstandseinbußen hinzunehmen haben wegen gestiegener Rohstoff-, insbesondere Gaspreise. Die Gefahr der Abwanderung von Industrien wächst. Wie schätzen Sie dieses Risiko ein?

Mit freundlichen Grüßen
Peter (62) aus München

Daimler Truck und Mercedes-Benz

Hallo Hr. Heibel,
Kurze Frage zu Mercedes/Daimler:
Habe für meine ehemals Daimler Aktien die entsprechenden Mercedes und Daimler Trucks Aktien eingebucht bekommen.
Was wäre Ihre Empfehlung zu diesen beiden Werten.

Vielen Dank für Ihre Bemühungen.
Beste Grüße aus Österreich
Bert aus Linz

ANTWORT
Daimler Truck sieht wie eine solide Dividendenaktie aus. Allerdings fehlt natürlich die Historie, wir wissen also nicht, ob das Management wirklich so solide wirtschaften wird wie derzeit prognostiziert. Doch die Dividendenrendite 2023e von 4,8% und das KGV 23e von 8 machen die Aktie attraktiv.

Mercedes sieht auf den ersten Blick auch aus wie eine attraktive Dividendenaktie, doch bei Mercedes fehlen mir die Wachstumsaussichten. In den vergangenen drei Jahren stagnierte der Umsatz, für die kommenden drei Jahre wird ein Umsatzwachstum von 3,5% erwartet. Entsprechend ist die Dividendenrendite 23e von 7% zwar Ausdruck der finanziellen Stärke des Unternehmens, das KGV von nur noch 6 jedoch schon eher Ausdruck des Zukunftspessimismus.


Teilkäufe & -verkäufe, ETF-Sentimentsstrategie, Einstiegskurse

Sehr geehrter Herr Heibel,

ich frage mich die ganze Zeit ob Sie in allen Bereichen des Heibel Depots auch in Zukunft Teilkäufe,- sowei Verkäufe vornehmen werden?

Ich persönlich würde nämlich gerne ihre fundamentale Recherche benutzen, um mit ein paar ihrer Titel zu spekulieren und das auch im Dividendenbereich und Teilverkäufe Ihrerseits dann bei mir zu nutzen um komplette Gewinne zu realisieren.

Würden Sie für diese Strategie welche ich bevorzuge eher die Titel, welche mit "B" gekennzeichnet sind empfehlen wegen des dortigen Potenzials, oder eher doch die mit "C" gekennzeichneten, da diese ja bei gewinnen eh veräußert werden?

Die andere Möglichkeit welche Ich mir überlegt habe wäre nur einen ETF auf den Dax zu kaufen wenn laut Sentiment Panik am Markt herrscht um diesen DAX ETF wieder beim nächsten Widerstand zu verkaufen oder ist diese Idee zu Trivial?

Letzte Frage welche ich mir Stelle ist, wie sie die Einstiegskurse beim dem Heibel Depot ausrechnen?

Mit freundlichen Grüßen

Dennis aus Heinsberg

ANTWORT
Teilverkäufe und Teilnachkäufe nehme ich bei Dividenden- und Wachstumstiteln vor. Spekulationen sind in der Regel eine Ganz oder gar nicht-Entscheidung.

Mit einem DAX-ETF auf der Sentiment-Analyse zu segeln, halte ich für eine gute Idee. Ich habe das noch nicht getan, weil ich lieber in Einzelaktien investiere und weil die Sentimentanalyse nur einmal wöchentlich erstellt wird, da gibt es manchmal unterwöchige Schwankungen, die dann nicht in den Zahlen zu sehen sind.

Ich „errechne“ keine Kurse, sondern schaue in erster Linie auf die Marktentwicklung. An schwachen Tagen kaufen ich dann Aktien, die ich grundsätzlich für günstig halte, egal ob sie eine bestimmte Marke erreicht haben oder nicht.




07. Übersicht HT-Portfolio

Bitte beachten Sie auch den Kundenbereich auf meiner Internetseite unter www.heibel-ticker.de. Dort finden Sie aktuelle Charts mit meinen jeweils aktualisierten Einschätzungen.

==========

Im Wochenverlauf habe ich zu mehreren Titeln Anmerkungen im Kundenbereich der Webseiten verfasst.

Die tabellarische Übersicht bleibt den zahlenden Abonnenten des Heibel-Ticker PLUS vorbehalten.

Die dritte Spalte zeigt die Schlusskurse von Donnerstagabend. Unter „Woche“ steht die Veränderung im Vergleich zur Vorwoche. Unter „2014“ steht das Ergebnis der Position seit Jahresbeginn bzw. seit Aufnahme ins Portfolio. Unter „Anteil“ finden Sie den Anteil der jeweiligen Position am Gesamtdepot.

Unter ! steht zur Information meine Grundtendenz:
Kbei Gelegenheit Kaufen, 
NKNachkaufen 
HHalten, 
Vbei Gelegenheit Verkaufen, 
TVTeilverkauf, also nicht die ganze Position 
VLVerkaufslimit, bei überschreiten eines bestimmten Kurses sollte verkauft werden 
SLStopp Loss, bei Unterschreiten eines bestimmten Kurses sollte verkauft werden 
TSTrailing Stopp, wie SL, nur dass das Limit kontinuierlich nachgezogen wird 



Die „Gelegenheit“ zum Kaufen oder Verkaufen wird sodann kurzfristig von mir per Update an Sie bekanntgegeben.

Ich habe diese Spalte „!" insbesondere für neue Kunden vorgesehen, die zu einem späteren Zeitpunkt wissen wollen, ob ich die Position noch zukaufen würde, wenn ich beispielsweise darin nicht schon voll investiert wäre. Zukaufen würde ich jeweils jedoch niemals zu Höchstkursen, sondern stets nur nach kurzfristigen Kursrückschlägen von mindestens 5-7%.

Kauffolge: Je spekulativer, desto aggressiver würde ich kaufen und verkaufen. Derzeit verwende ich die folgenden Schritte:

Value Positionen in drei Schritten aufbauen: 25%-25%-50%,

Spekulative und alternative Positionen in zwei Schrittenaufbauen: 50%-50%,

Tradingpositionen ganz oder gar nicht: 100%.

Stopp Loss Limits, Verkaufslimits und ähnliche Aktionsmarken verwalte ich aktiv in meinem System und ändere ich unter der Woche mehrfach, fast täglich. Eine Veröffentlichung der entsprechenden Limits ist in der Regel nicht sinnvoll, allenfalls Stopp Loss Marken werde ich bisweilen im Text bekanntgeben.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, aber ohne eine kleine Einnahmequelle kann ich diesen Dienst nicht aufrecht erhalten.

***************** WERBUNG ***************

In Deutschland gibt es kaum einen anderen, der die Hintergründe der Aktienmärkte so messerscharf von dem täglichen Medienrummel trennen kann, wie der Autor des Heibel-Tickers Stephan Heibel.

Von seinen Fähigkeiten, komplizierte Zusammenhänge verständlich darzustellen, können Sie sich mit diesem Heibel-Ticker Standard überzeugen. Wenn Sie allerdings seine Schlussfolgerungen und Empfehlungen erfahren möchten, dann sollten Sie sich einmal um den Heibel-Ticker PLUS kümmern.

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Stephan Heibel
Chefredakteur und Herausgeber des Heibel-Ticker Börsenbriefs

www.heibel-ticker.de


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08. Disclaimer / Haftungsausschluss und Risikohinweise

Wer un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen nachmacht oder verfälscht oder nachgemachte oder verfälschte un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen in Umlauf setzt, wird mit Lust-, manchmal auch mit Erkenntnisgewinn belohnt; und wenn alles gut geht, fällt davon sogar etwas für Sie ab. (frei nach Robert Gernhardt)

Wir recherchieren sorgfältig und richten uns selber nach unseren Anlageideen. Für unsere eigenen Transaktionen befolgen wir Compliance Regeln, die auf unsere eigene Initiative von der BaFin abgesegnet wurden. Dennoch müssen wir jegliche Regressansprüche ausschließen, die aus der Verwendung der Inhalte des Heibel-Tickers entstehen könnten.

Die Inhalte des Heibel-Tickers spiegeln unsere Meinung wider. Sie stellen keine Beratung, schon gar keine Anlageempfehlungen dar.

Die Börse ist ein komplexes Gebilde mit eigenen Regeln. Anlageentscheidungen sollten nur von Anlegern mit entsprechenden Kenntnissen und Erfahrungen vorgenommen werden. Anleger, die kein tiefgreifendes Know-how über die Börse besitzen, sollten unbedingt vor einer Anlageentscheidung die eigene Hausbank oder einen Vermögensverwalter konsultieren.

Die Verwendung der Inhalte dieses Heibel-Tickers erfolgt auf eigene Gefahr. Die Geldanlage an der Börse beinhaltet das Risiko enormer Verluste bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals.

Quellen:
Kurse: Deutsche Kurse von comdirect.de, Goldbarren & Münzen von proaurum.de, US-Kurse von finance.yahoo.com. Alle Kurse sind Schlusskurse vom Donnerstag sofern nichts Gegenteiliges vermerkt ist.
Bilanzdaten: Comdirect, Yahoo! Finance sowie Geschäftsberichte der Unternehmen
Informationsquellen: dpa-AFX, Aktiencheck, Yahoo! Finance, TheStreet.com, IR-Abteilung der betreffenden Unternehmen



09. An-/Ab-/Ummeldung

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