H E I B E L - T I C K E R S T A N D A R D
F I N A N Z I N F O R M A T I O N E N
- Einfach einen Tick besser -
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DEUTSCHE BIBLIOTHEK : ISSN 1862-5428
4. Jahrgang - Ausgabe 33 (21.08.2009)
Erscheinungsweise: wöchentlich Freitag/Samstag
* Bitte Schriftart Courier einstellen *
(-;______________________________________________;-)
I N H A L T
01. INFO-KICKER: WIDERSPRÜCHLICHE SIGNALE VON ÖL UND CHINA
02. SO TICKT DIE BÖRSE: GEFAHREN VON HEBELPRODUKTEN
03. AUSBLICK: SPEKULATIVE CHANCE IN DER FINANZBRANCHE
04. DEPOT-CHECK: WIE GUT IST IHRE RISIKOSTREUUNG?
SONOVA, ACTELION, ABB, XSTRATA, DEUTSCHE BANK
05. LESERFRAGE: KTG AGRAR
06. BEOBACHTETE WERTE
07. DISCLAIMER / HAFTUNGSAUSSCHLUSS UND RISIKOHINWEISE
08. AN-/ABMELDUNG
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01. INFO-KICKER: WIDERSPRÜCHLICHE SIGNALE VON ÖL UND CHINA
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Liebe Börsenfreunde,
na, das war eine turbulente Woche. Und alles vor dem
Hintergrund der Kurseinbrüche in China. Da haben die Anleger
völlig übersehen, dass der Ölpreis weiter ansteigt und somit
ein gegenläufiges Signal zum chinesischen Aktienmarkt ausgibt:
China sagt „Vorsicht“, Öl sagt „volle Kraft voraus“.
Wie Sie diese Entwicklungen einordnen können, habe ich im
Kapitel 02 beschrieben. Dort gehe ich auch auf die gefährliche
Wirkung von gehebelten ETFs und Short-ETFs ein.
Im Ausblick gebe ich Ihnen nochmals einen kurzen Überblick über
meinen derzeit favorisierten spekulativen Sektor. Darüber
hinaus erkläre ich die sinnvolle Anwendung eines Trailing Stopp
Loss, was mir nach den exorbitanten Kursgewinnen der
vergangenen Monate sinnvoll erscheint.
Der Depotcheck im Kapitel 04 behandelt einige sehr interessante
Schweizer Aktien. Die Risikomischung ist trotz anderer
technischer Signale in meinen Augen gut.
KTG Agrar ist Deutschlands einzig börsennotierter Bauer und ich
habe mir das Unternehmen im Rahmen einer Leserfrage etwas näher
angeschaut. Mehr dazu im Kapitel 05.
Ich wünsche eine anregende Lektüre und ein schönes Wochenende,
take share, Ihr
Börsenschreibel
Stephan Heibel
Chefredakteur und
Herausgeber des
Heibel-Ticker
P.S.: Lassen Sie mich Ihre Meinung, Kritik oder
Verbesserungsvorschläge wissen (selbst Lob ist willkommen ;-)
und schreiben Sie mir an leserbrief/at/heibel-ticker/./de.
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02. SO TICKT DIE BÖRSE: GEFAHREN VON HEBELPRODUKTEN
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In der vorigen Ausgabe des Heibel-Tickers beschrieb ich das
innere Verlangen der Bären, den DAX und Dow Jones einmal wieder
in die Knie zu zwingen. An einem Sommer-Freitag, an dem die
meisten Bullen mit guten Gewinnen im Rücken schon frühzeitig
ins Wochenende fahren, haben die Bären ein leichtes Spiel die
Kurse zu drücken.
Was anschließend jedoch in dieser Woche geschah, lässt sich mit
fundamentalen Gründen kaum erklären. Ich habe den Eindruck,
dass die Verwirrung unter den institutionellen Anlegern groß
ist, in meinen Augen ist dies ein Zeichen dafür, dass die
Entscheidungsträger im Urlaub sind.
Am Montag starteten die asiatischen Börsen mit heftigem Minus
in die Woche. In China kommen derzeit Ängste auf, dass die
lockere Kreditvergabe im Land schon bald massiv gedrosselt
werden könnte. Gemeinsam mit dem schwachen Freitag an den US-
Börsen breitete sich somit auch auf dem deutschen Börsenparkett
langsam Panik aus.
Im weiteren Wochenverlauf bestimmte die Sorge über das
Wirtschaftswachstum in China die Gespräche auf dem Parkett.
Nachdem nun monatelang China als Retter unserer Konjunktur
herhalten musste, ist es verwunderlich, dass der 20%ige
Kurseinbruch in China spurlos an unseren Börsen vorbei geht.
Als Werkbank der Welt kaufen die Chinesen hauptsächlich
Rohstoffe ein und verkaufen anschließend Fertigprodukte. So
haben insbesondere die Unternehmen des Rohstoffsektors in der
abgelaufenen Woche Federn lassen müssen. BHP Billiton, Vale und
Freeport McMoRan fallen mir da als erstes ein, aber auch
Salzgitter und ThyssenKrupp.
Und wenn das Zugpferd der Weltkonjunktur strauchelt, dann wird
auch der Ölpreis einbrechen: Der Preis für das Fass Öl ist
jedoch um 4,4% angestiegen. Wie passt denn das zusammen?
Und an dieser Stelle zeigt sich die Verwirrung oder das
hektische, ungerichtete Stochern im Ungewissen das die Anleger
derzeit an den Tag legen. Sollte Chinas Wirtschaft tatsächlich
straucheln, dann dürfte der Ölpreis schon schnell wieder unter
50 USD/Fass fallen. Doch in der abgelaufenen Woche wurden die
70 USD/Fass erneut übersprungen. Mit einem Wochenplus von 4,4%
verzeichnet der Ölpreis einen heftigen Preisanstieg.
Hier die Wochenperformance der wichtigsten Indizes im
Überblick:
INDIZES 20.8.09
Dow Jones 9.350 0,3%
DAX 5.311 0,0%
Nikkei 10.238 -3,4%
Euro/US-Dollar 1,429 0,6%
Euro/Yen 133,92 -0,3%
10-Jahre-US-Anleihe 3,44% -0,1
Umlaufrendite Dt 3,02% -0,2
Feinunze Gold USD $940,65 -0,5%
Fass Crude Öl USD $72,66 4,4%
Baltic Dry Shipping I 2.534 -7,9%
Im Juni haben der DAX und der Dow Jones korrigiert während der
Shanghai Index unbeeindruckt weiter nach oben strebte. Wenn nun
die chinesische Börse um 20% korrigiert, dann ist das in meinen
Augen nichts weiter als eine normale und überfällige
Konsolidierung der vorangegangenen Kursgewinne.
Besorgniserregend finde ich das nicht.
Viel erstaunlicher finde ich die verlorene Schlacht der Bären,
die nicht einmal aus der Schwäche der chinesischen Börse Panik
für den DAX und Dow Jones erzeugen konnten. Die Kursverluste
vom Montag wurden am Dienstag wieder ausgeglichen. Die großen
Schwankungen dieser Woche lassen in meinen Augen zwei
Folgerungen zu: Zum einen haben wir es wieder einmal mit
verstärkter Kursmanipulation aufgrund des heutigen
Optionsverfallstages zu tun, zum anderenen gibt es eine ganze
Menge von institutionellen Anlegern, die unbedingt „rein“
müssen. Mit zu hohen Barquoten lässt sich bei steigenden Börsen
kein Geld verdienen und so werden schon die geringsten
Korrekturen genutzt, um Positionen aufzubauen. Nur so ist zu
erklären, dass heftigere Kursrückgänge nicht erfolgten.
Ich interpretiere dies als ein absolut bullisches Zeichen für
die nächsten Wochen. Schauen wir einmal, wie Privatanleger und
Analysten über die aktuellen Entwicklungen denken:
SENTIMENTDATEN
ANALYSTEN:
Empfehlungen (Anzahl Empfehlungen):
Kaufen / Verkaufen
01.-07. Aug (184): 80% / 20%
07.-14. Aug (153): 47% / 53%
14.-21. Aug (132): 66% / 34%
ANALYSTEN KAUF
Hochtief, Aixtron, Wirecard
ANALYSTEN VERKAUF
Clariant, Sunways, Wienerberger
PRIVATANLEGER:
Aktuell 59,3% Bullen (+5%, 81 Stimmen)
Durchschnittlich erwarteter DAX-Endstand für heute: 5.267
PRIVATANLEGER KAUF
Royal Bank of Scotland, Arques, Freenet
PRIVATANLEGER VERKAUF
Volkswagen Stämme, AIG, Prosiebensat1 Media
Die Sentiment-Daten wurden in Zusammenarbeit mit Sharewise
erstellt: http://www.sharewise.com?heibel
Analysten werden ebenfalls wieder bullischer. Auch ihnen läuft
die Börse davon und in steigende Kurse hinein Kaufempfehlungen
zu rufen, wird in deren Zunft eher als Notwendigkeit, nicht
aber als weise Voraussicht gesehen. So haben viele Analysten
diese Woche genutzt um einige Aktien aufzuwerten.
Komisch, dass trotz Konjunkturängsten aus China gerade die
konjunktursensiblen Werte wie Hochtief (Bau) sowie Aixtron und
Wirecard (Technologie) auf dem Wunschzettel der Analysten
stehen.
Privatanleger werden auch immer bullischer gestimmt und stürzen
sich sowohl auf die hochspekulativen Finanztitel (RBS, Arques)
sowie auf einen defensiven Cashflow-König (Freenet).
Übrigens: Die langjährigen Leser unter Ihnen kennen meine
Kritik an den gehebelten Finanzprodukten. Im Juni wurde in den
USA von der dortigen Brokeraufsicht FINRA die Produktgruppe
„gehebelte ETFs sowie Short ETFs“ für Privatanleger als
ungeeignet bezeichnet. Der Umsatz mit diesen Produkten ist in
Folge der Warnung eingebrochen und die UBS sowie Morgan Stanley
stellten diese Produktgruppe ein.
Ich weiß, dass der eine oder andere unter Ihnen mit
Hebelprodukten schon gut Geld verdient hat. Doch mal ehrlich,
Hand auf’s Herz: Wenn Sie nicht als Daytrader täglich am Ball
sind dann werden Sie damit über einen längeren Zeitraum kaum
positive Erträge erzielen können. Die Kosten sind zu hoch,
Seitwärtsphasen zehren das eingesetzte Kapital schnell auf.
Wieder einmal sind uns die USA hier am Finanzmarkt um einige
Schritte voraus. Während diese Produktgruppe in den USA langsam
aussterben wird, werden bei uns noch neue Hebel-ETFs an den
Markt gebracht. Es ist meiner Ansicht nach nur eine Frage der
Zeit, bis auch bei uns diese Produkte für Privatanleger
zumindest mit besonderen Auflagen versehen werden.
Abgesehen von der gefährlichen Natur dieser Produkte führen sie
auch zu übertriebenen Kursbewegungen in den zugrunde liegenden
Werten. Wenn beispielsweise ein Double-DAX-Long-ETF, wie
unlängst von ETF Securities aufgelegt, Mittelzuflüsse von 1
Mio. Euro verzeichnet, dann werden DAX Aktien im Wert von 2
Mio. Euro gekauft bzw. entsprechende Käufe über Optionen und
andere Derivate abgebildet.
Unterm Strich wird also mit dem eingesetzten Kapital eine
doppelte Kaufbereitschaft vorgegaukelt und entsprechend heftig
wird auch der Kurs des DAX bewegt.
Ich habe zwei Kritikpunkte an diesen Produkten: Zum einen
werden alle DAX-Titel entsprechend der jeweiligen Gewichtung im
DAX gekauft, ein Umstand der zu einem Gleichlauf der DAX-Aktien
führt, egal ob das eine Unternehmen besser als das andere durch
die Krise läuft.
Zum anderen wird die Aufwärtsbewegung unnatürlich verstärkt.
Gleiches gilt dann in Abwärtsphasen, in denen der DOUBLE-DAX-
SHORT-ETF gekauft wird. Da die kurzfristig orientierten
Spekulanten meistens auf Trendfolgesysteme setzen, anders als
der langfristig orientierte Anleger, der auf unterbewertete
Aktien setzt, werden einmal angelaufene Kursbewegungen durch
diese gehebelten Finanzprodukte unnatürlich verstärkt.
So ist zu erklären, dass der DAX im Frühjahr auf 3.600 Punkte
fiel. Und so ist die nun angelaufene heftige, sich selbst
verstärkende Gegenbewegung zu verstehen, die erst auslaufen
wird, wenn alle Spekulanten ihr Risikokapital vollständig in
gehebelte Long-Produkte positioniert haben. Entsprechend heftig
wird sodann die Gegenbewegung wieder ausfallen.
Vielfach wurde schon ein Verbot dieser Finanzprodukte
gefordert. Der „freiwillige“ Rückzug der UBS und Morgan
Stanleys in den USA aus diesen Produkten wurde zwar von der PR-
Abteilung als „Einsicht zum Wohle der Kunden“ verkauft,
Hintergrund ist jedoch, dass die Umsätze mit diesen Produkten
nach der FINRA-Warnung um 1,56 Mrd. USD eingebrochen waren.
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03. AUSBLICK: SPEKULATIVE CHANCE IN DER FINANZBRANCHE
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Der Ausblick bleibt den zahlenden Abonnenten des
Heibel-Ticker PLUS vorbehalten. Bitte haben Sie Verständnis
dafür, aber ohne eine kleine Einnahmequelle kann ich diesen
Dienst nicht aufrecht erhalten.
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In den vergangenen Monaten habe ich das Angebot insbesondere
für die zahlenden Abonnenten des Heibel-Ticker PLUS deutlich
verbessert. Im Kundenbereich im Internet gibt es nun
- täglich aktuelle Einschätzungen zu den Meldungen, die
unsere offenen Positionen betreffen
- einen Chart für jede offene Position, um die Kurssituation
schneller zu erfassen
- die Möglichkeit, sämtliche Kommentare und Analysen zu den
einzelnen Empfehlungen sowie zu den Indizes, Währungen und
Rohstoffen Gold & Öl als PDF Datei herunterzuladen
- die Möglichkeit, nur die 10 neuesten Kommentare zu den offenen
Positionen anzeigen lassen.
- Sie können sich aus den empfohlenen Werten Ihr eigenes
Musterportfolio zusammenstellen, um gezielter und schneller
die für Sie relevanten Neuigkeiten zu sehen.
Weiterhin erhalten meine Kunden eine übersichtliche Tabelle
über alle offenen Positionen mit der jeweiligen
Wochenperformance sowie Performance seit Empfehlung und
mit einer Übersicht über die anstehenden Aktivitäten wie
Stopp Loss nachziehen oder verkaufen bzw. kaufen.
Der Heibel-Ticker wird bis auf weiteres als "nur-Text" E-Mail
verschickt werden. Graphische Bedürfnisse werden im
Kundenbereich des Internets und mit den PDF-Dateien befriedigt.
Doch inhaltliche Bedürfnisse deckt der Heibel-Ticker nun
besser ab denn je.
Den Reaktionen meiner Kunden entnehme ich, daß ich mit
diesen Änderungen einen echten Mehrwert geschaffen habe.
Schauen Sie sich das neue Angebot einmal mit einem
Schnupperangebot (6 Wochen zu 16 Euro) an. Es würde mich
freuen, wenn ich Sie als neuen Abonnenten gewinnen kann.
Für eine Jahresgebühr von 120 Euro erhalten Sie ein
Jahresabonnement sowie sämtliche Sonderanalysen, die in
unregelmäßigen Abständen veröffentlicht werden.
Falls Ihnen ein Jahr zu lang erscheint, dann können Sie den
Heibel-Ticker PLUS auch zunächst für ein halbes- oder viertel
Jahr bestellen. Oder bestellen Sie einfach das Schnupperabo.
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Bei Fragen senden Sie direkt eine eMail an den Autor unter
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04. DEPOT-CHECK: WIE GUT IST IHRE RISIKOSTREUUNG?
SONOVA, ACTELION, ABB, XSTRATA, DEUTSCHE BANK
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Nur wer ein diversifiziertes Portfolio hat, wer also in seinem
Depot eine gesunde Risikostreuung verwirklicht hat, wird bei
plötzlichen Korrekturen wie in diesen Tagen dennoch gut
schlafen können. Spekuliert wird hier im Heibel-Ticker nur mit
einem kleinen Teil des Vermögens. Der Rest wird auf solide Füße
gestellt.
Es folgt nun eine Analyse auf Risikostreuung von den 5 größten
Positionen eines Lesers. Dabei werde ich weniger auf die
einzelnen Werte eingehen, als viel stärker auf die Branchen, in
denen sie wirtschaften. Schicken Sie mir Ihre 5 größten
Positionen an Depotcheck/at/heibel-ticker/./de. Bitte
unterschreiben Sie mit Ihrem Vornamen und der Stadt, in der Sie
leben. Diese Information wird dann veröffentlicht.
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FRAGE:
Guten Tag Herr Heibel,
meine Depotposten sind:
>pre>
SONOVA, Med-Technik, 25%
ACTELION, Biotechnik, 22%
ABB, Technik, 17%
XSTRATA, Bergbau, Rohstoffe, 13%
DEUTSCHE BANK, 8% wobei ich diese lieber
wieder loswerden möchte
Mit freundlichen Grüssen, Peter aus der Schweiz
ANTWORT:
SONOVA
Der Schweizer Hörgerätehersteller bezeichnet sich als
Weltmarktführer. Der Umsatz mit Hörgeräten ist mit 1,3 Mrd.
Euro größer als der entsprechende Umsatz bei Siemens. Mit der
Marke Phonak hat Sonova den Bereich der hochqualitativen
Hörgeräte besetzt.
Die Bilanz ist sauber, es bestehen keine langfristigen Schulden
und 420 Mio. Euro liquide Mittel sind verfügbar. Die
Eigenkapitalquote steht bei über 70% und die Umsatzrendite
liegt bei 23%. Das sieht alles sehr gut aus, kein Wunder also,
dass ein entsprechend hohes Bewertungsniveau bereits angelegt
wird. Das KGV 09e steht bei 19, es wird den Prognosen zufolge
im nächsten Jahr auf 17 fallen.
Für einen Marktführer mit einem Umsatzwachstum von 8% p.a. ist
ein KGV von 19 bereits sehr ambitioniert. Aufgrund der soliden
Bilanz und guten Marktposition betrachte ich dieses
Bewertungsniveau jedoch als gerechtfertigt. Für den langfristig
orientierten Anleger stellt diese Aktie daher eine gute
Anlagemöglichkeit dar. Von einer kurzfristigen Unterbewertung,
wie bei vielen anderen Aktien derzeit der Fall, kann man bei
Sonova jedoch nicht sprechen.
ACTELION
Auch Actelion glänzt mit einer sauberen Bilanz und einer guten
Marktposition. Das Schweizer Biotech-Unternehmen erwirtschaftet
1,75 Mrd. Euro Umsatz, das Umsatzwachstum beträgt 12%.
Langfristige Schulden bestehen nicht, die verfügbaren liquiden
Mittel betragen 730 Mio. Euro. Bei diesen Zahlen ist das KGV
von 18 in meinen Augen als günstig anzusehen.
Der Erfolg des Unternehmens basiert im Wesentlichen auf dem
Blockbuster-Medikament Tracleer, mit dem Bluthochdruck in der
Lungenarterie behandelt wird. Weitere Anwendungsgebiete für
Tracleer werden derzeit erforscht. Vor einer Woche wurde eine
Ausweitung der möglichen Indikationen zur Anwendung des
Medikaments bekannt gegeben, für uns Anleger entspricht das
einer Umsatzausweitung.
Die Aktie ist günstig bewertet, die Chance auf weiteres
Umsatzwachstum ist groß. Aufgrund der Abhängigkeit von nur
einem Blockbuster ist jedoch auch das Risiko entsprechend groß.
Es befinden sich zwar weitere 10 Medikamente "in der Pipeline",
also im Zulassungsverfahren, jedoch ist der Ausgang des
Zulassungsverfahren stets ungewiss. Ich halte Actelion also für
eine sinnvolle spekulative Beimischung für ein diversifiziertes
Portfolio.
ABB
Der Schweizer Automatisierungs- und Kraftwerkkonzern hat mit
rückläufigem Umsatz zu kämpfen. Mit dem Löwenanteil des
Umsatzes in Europa blieb auch ABB nicht von dem jüngsten
Abschwung verschont. Doch mit 28% des Umsatzes in Asien dürfte
der Konzern schon bald von den dortigen Infrastrukturprojekten
profitieren.
Auch bei ABB ist die Bilanz überaus solide, es stehen 6 Mrd.
Euro liquide Mittel zur Verfügung. Vor einem Jahr wurde schon
einmal heftig diskutiert, ob die Barreserven nicht für
Akquisitionen genutzt werden sollten, damals wurde dieses
Vorhaben abgelehnt. Heute, vor dem Hintergrund rückläufiger
Umsätze, dürfte es schwer fallen, erneut die notwendige
Disziplin an den Tag zu legen, um sinnlose Akquisitionen zu
vermeiden. Sinnlos, weil ABB bereits zu Beginn dieses
Jahrtausends durch falsche Akquisitionen nahe an die Insolvenz
gebracht wurde.
Das KGV von 16 ist für eine rückläufige Umsatzentwicklung zu
hoch. Ich wäre bei ABB vorerst vorsichtig.
XSTRATA
Der britische Rohstoffkonzern agiert überwiegend im Bereich der
Industriemetalle. Die Finanzkrise hat dem Bergbauunternehmen zu
schaffen gemacht, die hohe Verschuldungsquote musste durch den
Verkauf von Unternehmensteilen zurückgeführt werden.
Dementsprechend ist der Umsatz nun eingebrochen, wie auch der
Gewinn je Aktie.
Das KGV beträgt auf Basis der Schätzungen für das laufende Jahr
15, mit einem Umsatz von 12 Mrd. Euro müssen Schulden von 7
Mrd. Euro bedient werden. Bei den augenblicklich niedrigen
Rohstoffpreisen, insbesondere im Bereich der Industriemetalle,
ist das nicht leicht.
Noch vor einem Jahr war Xstrata der Börsenstar, der Kurs
übersprang 30 Euro und die vermeintliche weltweite
Rohstoffknappheit führte zu exorbitanten Rohstoffpreisen und
für Xstrata zu exorbitanten Gewinnen. Doch im Verlauf der
Finanzkrise brach der Kurs auf 3,29 Euro ein, ein
Bewertungsniveau, das eine Insolvenz widerspiegelte.
Inzwischen wurden wichtige Finanzierungsvereinbarungen
getroffen und die Aktie hat sich wieder auf 8,80 Euro erholt.
Es wäre blauäugig, nun wieder von einem Anstieg auf 30 Euro zu
träumen, denn das waren überteuerte Rohstoffpreise, die diesen
Kursanstieg erzeugt hatten. Doch als überlebensfähigen Konzern
würde ich Xstrata inzwischen dennoch sehen und daher ein
deutlich höheres Bewertungsniveau ansetzen.
Noch sind die Rohstoffpreise extrem günstig und weltweit
zweifelt man an einem erfolgreichen Konjunkturaufschwung. Ich
gehe jedoch davon aus, dass wir zumindest für die nächsten drei
Jahre einen Aufschwung erleben werden und rechne daher auch
bald wieder mit anziehenden Rohstoffpreisen. Als
Langfristanlage ist Xstrata somit eine spekulative aber
aussichtsreiche Position.
DEUTSCHE BANK
Die Zinskurve ist steil, die Differenz zwischen langfristigen
Kreditzinsen für Kunden und kurzfristigen Refinanzierungszinsen
bei der EZB ist sehr groß, so dass die Banken derzeit mit ihrem
normalen Geschäft (Spareinlagen entgegen nehmen, Kredite
vergeben) sehr gut verdienen.
Die Bundesregierung hat einen großen Finanzierungsbedarf, denn
das Konjunkturprogramm muss ja irgendwie finanziert werden.
Natürlich werden dafür Anleihen ausgegeben und die Banken, die
diese Anleihen bei ihren Kunden platzieren, kassieren eine
Provision. Sie können davon ausgehen, dass die Deutsche Bank
hier in erster Reihe mitverdient.
Das Bewertungsniveau von Unternehmen ist günstig und viele
Unternehmen, die gut durch die Krise gefahren sind, gehen nun
auf die Suche nach Übernahmekandidaten. Das M&A Geschäft, das
in den vergangenen zwei Jahren fast vollständig eingeschlafen
war, erwacht langsam wieder zum Leben.
Anleger, private wie auch institutionelle, sind nach den
jüngsten Finanzmarktkrisen verunsichert und suchen sich
verlässliche Partner in der Bankenwelt. Welche Bank ist in
Deutschland wohl verlässlicher als die Deutsche Bank?
Sie sehen, es gibt eine ganze Reihe von Argumenten die für ein
Aufsteigen der Deutschen Bank wie Phönix aus der Asche
sprechen. Keine andere Bank in Deutschland hat die Krise so gut
gemeistert wie die Deutsche Bank. Und Sieger ziehen neue Kunden
an. Ich gehe daher davon aus, dass die Aufholjagd der Aktie der
Deutschen Bank auf Jahressicht noch nicht beendet ist.
KORRELATIONSANALYSE
Das Ergebnis der Korrelationsanalyse ist sehr verwirrend: Es
scheint mir, dass die Finanzkrise ungeachtet der
Branchenzugehörigkeit einige Aktien gleich behandelt hat und
andere eben anders. Schauen wir uns das Ergebnis im Detail
einmal an:
mittelfristig
phbn.de atln.vx abbn.vx xta.vx dbk.de
phbn.de 1,00 0,23 0,76 0,75 0,60
atln.vx 0,23 1,00 0,24 0,19 0,34
abbn.vx 0,76 0,24 1,00 0,95 0,76
xta.vx 0,75 0,19 0,95 1,00 0,77
dbk.de 0,60 0,34 0,76 0,77 1,00
Mittelfristig bestehen starke Abhängigkeiten zwischen ABB und
Xstrata (0,95) sowie zwischen Sonova und ABB (0,76), zwischen
Sonova und Xstrata (0,75), zwischen Xstrata und der Deutschen
Bank (0,77) und zwischen ABB und der Deutschen Bank (0,76).
Leider stehen mir nur Kursdaten (Wochenschlusskurse)
rückwirkend bis Mitte 2008 zur Verfügung, so dass ich diese
starke Abhängigkeit darauf zurückführe, dass diese Aktien alle
gleichermaßen von den Ausverkäufen der Hedgefonds und
Liquidationen der institutionellen Anleger betroffen waren,
ungeachtet ihrer Branchenzugehörigkeit.
kurzfristig
phbn.de atln.vx abbn.vx xta.vx dbk.de
phbn.de 1,00 0,24 0,50 0,26 0,47
atln.vx 0,24 1,00 -0,07 -0,15 0,13
abbn.vx 0,50 -0,07 1,00 0,14 0,93
xta.vx 0,26 -0,15 0,14 1,00 -0,03
dbk.de 0,47 0,13 0,93 -0,03 1,00
Die kurzfristige Betrachtung (Tagesschlusskurse) zeichnet ein
völlig anders Bild: Lediglich ABB und die Deutsche Bank weisen
eine hohe Korrelation aus (0,93), die Korrelationen der anderen
Aktien sind hingegen extrem niedrig. Hier sind Xstrata und die
Deutsche Bank sogar ein wenig gegenläufig (-0,03).
Erwartungsgemäß entwickelt sich das Biotech-Unternehmen
Actelion völlig unabhängig von den anderen Aktien (sowohl kurz-
als auch mittelfristig) und stellt somit eine gute defensive
Position im Portfolio dar.
Ungeachtet der verwirrenden Korrelationsanalyse sehe ich also
Actelion als nicht-zyklisch an und die Deutsche Bank als
soliden Banktitel. Auch das Medizintechnik-Unternehmen Sonova
würde ich als nicht-zyklisch betrachten, wenngleich dieser
Marktführer im Rahmen der Krise parallel zu den anderen Aktien
ausverkauft wurde. Die anderen beiden Positionen, Xstrata und
ABB sind sehr stark von der Konjunkturentwicklung in China
abhängig und haben derzeit stark unter den jüngsten
Entwicklungen gelitten. Vor dem Hintergrund Ihrer sonst sehr
defensiven Portfoliostruktur halte ich es für sinnvoll, mit
diesen beiden Positionen auf einen weltweiten
Konjunkturaufschwung zu setzen.
Mit anderen Worten: Ihre fünf Positionen gefallen mir sehr gut
:-)
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05. LESERFRAGE: KTG AGRAR
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Ihre Fragen schicken Sie bitte an leserfragen/at/heibel-
ticker/./de. Ich werde künftig nur noch eine Leserfrage
veröffentlichen. Den Rest beantworte ich direkt. Bitte fragen
Sie mich nur zu Unternehmen mit einem Marktwert von mindestens
100 Mio. Euro bzw. USD.
=================
FRAGE:
Guten Tag Herr Heibel,
im Rahmen meiner Analysetätigkeit habe ich im April 2008 KTG
Agrar als Small-Cap vorgestellt. Vielleicht ist das Unternehmen
etwas für den Agrarwissenschaftler. Hier mein Teaser, das
Profil und unten ein Kurzupdate vom Mai 2009. Die gesamte
Analyse ist leider nicht mehr aktuell.
KTG Agrar AG: Jetzt säen und später ernten
Unternehmensprofil
Die KTG Agrar AG gehört zu den führenden Produzenten von
Agrarprodukten in Europa und ist in vier Geschäftsfeldern
tätig:
a.. Ökologischer Marktfruchtanbau
b.. Konventioneller Marktfruchtanbau
c.. Energieproduktion/Biogas
d.. Ergänzende Agraraktivitäten
Kernkompetenz ist der ökologische und konventionelle Anbau von
Feldfrüchten wie Getreide, Mais und Raps. Bei ökologisch
erzeugten Produkten ist das Unternehmen nach eigener
Einschätzung marktführend in Deutschland. Als besondere Stärke
stellt die Firma die standardisierte Produktion im
industriellen Maßstab heraus, die es ermöglicht, auch bei
großen Mengen eine hohe Homogenität der Produkte zu erreichen.
Produziert wird hauptsächlich in Deutschland, wobei die
Anbauflächen regional breit gestreut sind, was wichtig ist, um
gegebenenfalls unterschiedliche Witterungseinflüsse
auszugleichen. Seit 2005 ist die Gesellschaft zusätzlich auch
in Litauen aktiv. Ihre landwirtschaftlichen Erzeugnisse
vertreibt KTG Agrar vornehmlich in Deutschland, Dänemark, den
Niederlanden und Großbritannien.
Mai 2009:
+++ KTG Agrar ++ wächst prächtig – und ein großer Teil der
Einnahmen ist sogar staatlich garantiert. Vor einem Jahr
explodierten die Preise für Nahrungsmittel – Milch wurde teuer,
Butter und Getreide ebenfalls. Wegen des Nachfragebooms bei
Agrarprodukten waren auch Unternehmen dieser Branche gefragt.
Die Aktie von KTG Agrar brachte es im Hoch auf ein 14er-KGV. In
Folge der Finanzkrise und der globalen Rezession hat sich die
Preis- und Kursfront bei den Agrarwerten jedoch entspannt. Bei
KTG Agrar brummt das Geschäft auch ohne Rekordpreise.
Wachstum erzeugt das Unternehmen mit dem beständigen Ausbau der
Ernteflächen, etwa durch Zukauf von Ackerland. Die Anbaufläche
soll 2009 um über 25% auf etwa 28.000 Hektar zulegen. 2010 soll
die Fläche auf etwa 34.000 Hektar ansteigen.
Niedrigeren Absatzpreisen wiederum stehen günstigere
Einkaufskonditionen gegenüber. Vielversprechend ist der Betrieb
von Biogasanlagen zur Stromerzeugung. Derzeit sind es zwölf,
2009 sollen 2 weitere dazukommen. Das treibt den Umsatz:
Steigerte KTG 2008 die Gesamtleistung (Umsatz,
Bestandsveränderung und Subventionen) insgesamt um 52,5% auf
48,2 Mio €, so gab es bei Biogas ein Umsatzplus von 175,8% auf
9,1 Mio €. Da die Margen bei Biogas höher sind als bei
Getreide, dürfte der Gewinn überproportional klettern.
Der Clou: Da es für die Einspeisung des Biostroms für die
nächsten 20 Jahre staatlich garantierte Preise gibt und KTG
zusätzlich EU-Ausgleichszahlungen für ökologische
Landwirtschaft erhält, sind für 2010 fast 40% der
Gesamtleistung staatlich garantiert. Ein neuer Agrarboom ist da
nicht mehr nötig. Wir bestätigen unser Rating mit Kaufen.
Dafür, dass ich Ihren Heibel-Ticker kostenlos lese - ein
kleines Dankeschön.
Mit freundlichen Grüßen, Dieter aus Frankfurt
ANTWORT:
Herzlichen Dank, dass Sie mich auf diesen Titel aufmerksam
gemacht haben. Allerdings hält sich meine Begeisterung für das
Unternehmen in Grenzen: Zum einen ist das Unternehmen hoch
verschuldet, zum anderen agiert es in einem subventionierten
Markt und könnte sich außerhalb der EU auf dem Weltmarkt kaum
behaupten, wenn die Subventionen / Zölle / etc. abgebaut
würden.
Darüber hinaus suche ich nach einer günstigen
Anlagemöglichkeit, um von einem steigenden Weizenpreis zu
profitieren. KTG Agrar baut nicht nur Weizen an, sondern
betreibt zusätzlich auch noch Biogas-Anlagen und hat einen
großen Anteil von Bio-Erzeugnissen, wie Sie oben aufzeigen.
Als einzig börsennotierter Bauer Deutschlands ist KTG Agrar
sicherlich ein Unternehmen, das ich gerne im Auge behalten
werde. Doch für ein Investment in die Aktien ist weder der
europäische Markt geeignet (von der Politik verzerrt), noch die
Bilanz überzeugend genug (hohe Schuldenquote).
Aufgrund meiner Anfrage hat mir das Unternehmen erklärt, dass
der hohe Schuldenstand (50 Mio. Euro) durch Fertigerzeugnisse
im Wert von 10 Mio. Euro relativiert wird. Da diese Erzeugnisse
mit festen Abnahmepreisen praktisch wie bares Geld zu sehen
sind, fällt es dem Unternehmen auch nicht schwer, die
entsprechenden Finanzierungen zu erhalten.
Auch habe das Unternehmen trotz Zukäufen die Eigenkapitalquote
auf 36% steigern können. So ist die hohe Verschuldung
vielleicht kein Alarmsignal, aber zumindest auch kein mich
beruhigender Zustand.
Natürlich wächst der weltweite Bedarf an Weizen, der Wohlstand
steigt und der Fleischkonsum bedarf eines vielfachen Einsatzes
von Getreide. Aber vor dem Hintergrund der starken Regulierung
in dieser Branche ist Deutschlands einzig börsennotierter Bauer
für mich kein geeignetes Vehikel, um an diesen Entwicklungen
teilzuhaben.
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06. BEOBACHTETE WERTE
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Bitte beachten Sie auch den Kundenbereich auf meiner
Internetseite unter www.heibel-ticker.de. Dort finden Sie
aktuelle Charts mit meinen jeweils aktualisierten
Einschätzungen.
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Im Wochenverlauf habe ich zu mehreren Titeln Anmerkungen im
Kundenbereich der Webseiten verfasst. Selten sind diese
Anmerkungen nur tagesaktuell, es reicht in der Regel, wenn Sie
einmal die Woche dort hinein schauen.
Auf der Einstiegsseite heibel-ticker.de sehen Sie im Ticker am
oberen Bildrand auf den ersten Blick, zu welchen Titel aktuelle
Anmerkungen erstellt wurden.
Hier nun die Übersicht über die offenen Positionen. Wie
angekündigt habe ich jeweils die langfristigen von den
spekulativen Positionen getrennt. Bei den langfristigen
Positionen werde ich in den kommenden Wochen jeweils eine
Risikostreuung berücksichtigen.
Unter „Änd“ steht die Gesamtveränderung seit Empfehlung. Unter
„Woche“ steht die Änderung zur Vorwoche. Unter „Empf.“ steht
die Empfehlung, ob diese Position zu
H - Halten,
K - Kaufen,
NK – Nachkaufen,
V – Verkaufen,
TV - Teilverkaufen ist oder mit einem
SL - Stopp Loss
KL - Kauflimit oder
VL - Verkaufslimit versehen werden sollte.
Auch dieses Kapitel bleibt den zahlenden Abonnenten des
Heibel-Ticker PLUS vorbehalten. Bitte haben Sie Verständnis
dafür, aber ohne eine kleine Einnahmequelle kann ich diesen
Dienst nicht aufrecht erhalten.
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In Deutschland gibt es kaum einen anderen, der die
Hintergründe der Aktienmärkte so messerscharf von dem
täglichen Medienrummel trennen kann, wie der Autor des
Heibel-Tickers Stephan Heibel.
Von seinen Fähigkeiten, komplizierte Zusammenhänge
verständlich darzustellen, können Sie sich mit diesem
Heibel-Ticker Standard überzeugen. Wenn Sie allerdings seine
Schlussfolgerungen und Empfehlungen erfahren möchten,
dann sollten Sie sich einmal um den Heibel-Ticker PLUS kümmern.
Für eine Jahresgebühr von 120 Euro erhalten Sie ein
Jahresabonnement sowie sämtliche Sonderanalysen, die in
unregelmäßigen Abständen veröffentlicht werden.
Falls Ihnen ein Jahr zu lang erscheint, dann können Sie den
Heibel-Ticker PLUS auch zunächst für ein halbes- oder viertel
Jahr bestellen. Oder bestellen Sie einfach das Schnupperabo.
Geben Sie bitte den folgenden Link in Ihren Browser ein und
bestellen Sie unter
http://www.heibel-ticker.de/bestellung.php
Bei Fragen senden Sie direkt eine eMail an den Autor unter
Leserfragen/at/heibel-ticker/./de
(Schrägstriche weglassen, at durch den Klammeraffen ersetzen)
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Eine erfolgreiche Börsenwoche,
take share
Stephan Heibel
http://heibel-ticker.de
mailto:info/at/heibel-ticker/./de
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07. DISCLAIMER / HAFTUNGSAUSSCHLUSS UND RISIKOHINWEISE
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Wer un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen
nachmacht oder verfälscht oder nachgemachte oder verfälschte
un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen in Umlauf
setzt, wird mit Lust-, manchmal auch mit Erkenntnisgewinn
belohnt; und wenn alles gut geht, fällt davon sogar etwas für
Sie ab. (frei nach Robert Gernhardt)
Wir recherchieren sorgfältig und richten uns selber
nach unseren Anlageideen. Dennoch müssen wir jegliche
Regressansprüche ausschließen, die aus der Verwendung
der Inhalte des Heibel-Tickers entstehen könnten.
Die Inhalte des Heibel-Tickers spiegeln unsere Meinung
wider. Sie stellen keine Beratung, schon gar keine
Anlageempfehlungen dar.
Die Börse ist ein komplexes Gebilde mit eigenen Regeln.
Anlageentscheidungen sollten nur von Anlegern mit
entsprechenden Kenntnissen und Erfahrungen vorgenommen
werden. Anleger, die kein tiefgreifendes Know-how über
die Börse besitzen, sollten unbedingt vor einer
Anlageentscheidung die eigene Hausbank oder einen
Vermögensverwalter konsultieren.
Die Verwendung der Inhalte dieses Heibel-Tickers erfolgt
auf eigene Gefahr. Die Geldanlage an der Börse
beinhaltet das Risiko enormer Verluste bis hin zum
Totalverlust des eingesetzten Kapitals.
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08. AN-/ABMELDUNG
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Heibel-Ticker Ende
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