H E I B E L - T I C K E R S T A N D A R D
F I N A N Z I N F O R M A T I O N E N
- Einfach einen Tick besser -
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DEUTSCHE BIBLIOTHEK : ISSN 1862-5428
5. Jahrgang - Ausgabe 30 (30.07.2010)
Erscheinungsweise: wöchentlich Freitag/Samstag
* Bitte Schriftart Courier einstellen *
(-;______________________________________________;-)
I N H A L T
01. INFO-KICKER: UNTERNEHMENSANLEIHEN FÜR IHRE RISIKOSTREUUNG
02. SO TICKT DIE BÖRSE: BESONDERHEITEN DES BALTIC DRY INDEX
03. AUSBLICK: ZWEI KURZLAUFENDE ANLEIHEN FÜR IHR DEPOT
04. WUNSCHANALYSE: DEUTSCHE POST
05. LESERFRAGE: TRANSOCEAN
06. BEOBACHTETE WERTE
07. DISCLAIMER / HAFTUNGSAUSSCHLUSS UND RISIKOHINWEISE
08. AN-/ABMELDUNG
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01. INFO-KICKER: UNTERNEHMENSANLEIHEN FÜR IHRE RISIKOSTREUUNG
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Liebe Börsenfreunde,
heute habe ich für Sie in Kapitel 03 – Ausblick - zwei
kurzfristig attraktive Unternehmensanleihen ausgearbeitet. Wie
in der letzten Woche bei den langläufigen Unternehmensanleihen
gibt es auch heute eine, die ich als solide einschätzen würde
(4,39% Rendite) und eine spekulative Anleihe (10,28% Rendite!).
Ich habe hier mein Know-how bei der Unternehmensbewertung
eingesetzt, um Anleihen herauszufiltern, deren Rendite in
meinen Augen höher ist als durch die Unternehmenssituation
gerechtfertigt. Ich hoffe, dass Sie diese Ausarbeitung nutzen
können.
Im Kapitel 02 bin ich heute nochmals auf den Baltic Dry Index
der Schiffstransporte eingegangen. Nachdem ich letzte Woche
einen Artikel abdruckte, der eine Korrelation zur
Ölpreisentwicklung feststellte, haben mich einige Leser auf die
kurzfristig unterschiedliche Entwicklung der beiden Komponenten
hingewiesen. Ich habe daher nochmals tiefergehend recherchiert
und einige interessante Zusammenhänge herausgefunden.
In Kapitel 04 finden Sie die Wunschanalyse zur Deutschen Post.
Der internationale Logistikkonzern bietet meiner Einschätzung
nach eine überaus attraktive Dividendenrendite, die dazu noch
steuerfrei ist. Auf einen großen Kursgewinn der Aktie würde ich
jedoch nicht setzen.
Nach dem Ölunglück von BP in der Karibik fragt mich nun ein
Leser nach den Kurschancen zu Transocean, dem Vermieter der
dort verwendeten Tiefseebohrinsel. Die Aktie war ebenfalls
stark eingebrochen, doch ich erwarte höchstens eine kleine
Gegenbewegung. Die alten Gewinnmargen können meiner
Einschätzung nach aus mehreren Gründen kurzfristig nicht mehr
erzielt werden.
Im Kapitel 06 gibt es wie immer eine Auflistung meiner
Aktualisierungen zu den beobachteten Werten. Wir haben diese
Woche einige Veränderungen vorgenommen, bitte verpassen Sie
diese nicht.
Die PDF-Version dieser Ausgabe wird Ihnen ab morgen früh im
Archiv sowie unter dem folgenden Link zur Verfügung stehen:
http://www.heibel-ticker.de/downloads/hts100730.pdf
Ich wünsche eine anregende Lektüre,
take share, Ihr
Börsenschreibel
Stephan Heibel
Chefredakteur und
Herausgeber des
Heibel-Ticker
P.S.: Lassen Sie mich Ihre Meinung, Kritik oder
Verbesserungsvorschläge wissen (selbst Lob ist willkommen ;-)
und schreiben Sie mir an leserbrief/at/heibel-ticker/./de.
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02. SO TICKT DIE BÖRSE: BESONDERHEITEN DES BALTIC DRY INDEX
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SONDEREFFEKTE DES BALTIC DRY INDEX
Nachdem ich Ihnen in der Ausgabe vom vergangenen Freitag eine
ausführliche Besprechung der Einflussfaktoren des Baltic Dry
Indexes geliefert hatte, war der Wissensdurst einiger Leser
nicht gestillt, sondern gerade erst angeheizt. So habe ich
aufbauend auf die Besprechung des befreundeten Autors nochmals
meine eigenen Informationsquellen aufgesucht. Dabei sind noch
einige wichtige Details zutage gekommen.
Marc Ewers hatte gezeigt, dass die Schwankungen im Baltic Dry
Index weniger von der Aktienmarktentwicklung und weniger von
der Größe der verfügbaren weltweiten Transportflotte abhängen,
als vielmehr vom Ölpreis. Das traf, grob betrachtet, in den
vergangenen Jahren ziemlich gut zu.
Doch in den vergangenen Wochen war der Baltic Dry Index von
4.500 auf 1.700 Punkte eingebrochen, während der Ölpreis im
gleichen Zeitraum von 70 auf 76 USD/Fass anstieg. Kurzfristig
trifft die Abhängigkeit also offensichtlich nicht zu. Um den
kurzfristigen Zusammenhang besser zu verstehen, habe ich mir
den Index einmal im Detail angeschaut.
Der Baltic Dry Index ist ein Preisindex für Transportkosten von
Schüttgut auf den Weltmeeren, der sich aus verschiedenen
Größenordnungen und Routen zusammensetzt. In den Index gehen
verschieden große Schiffe ein, die unterschiedlich viel Tonnen
an Schüttgut aufnehmen können.
Die Bezeichnung der Schiffsgröße richtet sich nach den
Passagen, die mit den Schiffen möglich sind, so heißen die ganz
großen Schiffe mit einer Ladekapazität von 165.000 Tonnen
Schüttgut „Capesize“. Diese Schiffe sind groß genug, um das Kap
der guten Hoffnung (Südafrika, Cape – früher hieß es nicht ohne
Grund Kap der wilden Stürme) zu umfahren. Routen um das Kap der
Guten Hoffnung gelten als die gefährlichsten Routen auf den
Weltmeeren, weil dort Atlantic und Indischer Ozean mit
unterschiedlichen Temperaturen aufeinanderstoßen und zu einer
besonders wilden See führen. Unzählige Schiffe sind dort
bereits gekentert.
Schiffe mit einer Kapazität von 72.000 Tonnen sind gerade noch
klein genug, um durch den Panama-Kanal zu passen, der den
Atlantik und den Pazifik in Mittelamerika miteinander
verbindet. Diese Schiffsgröße heißt entsprechend „Panamax“.
So gibt es noch die Schiffsgröße Suezmax, die nach den Maßen
des Suezkanals bezeichnet wird und noch eine Reihe weiterer
Größen. Darüberhinaus gehen in den Baltic Dry Index auch die
kleineren Schiffsgrößen wie „Handymax“ und „Small Handy“ ein.
Ich habe Ihnen eine Graphik der unterschiedlichen
Preisentwicklungen dieser Schiffsgrößen auf meine Webseite
gestellt, Sie können die Graphik über den folgenden Link
aufrufen: http://www.heibel-ticker.de/BDI.gif
Aus der Graphik können Sie sehen, dass die Preisentwicklung der
meisten Transportgrößen mittel- und langfristig nur geringen
Schwankungen unterliegt, lediglich die Transportkosten für die
Riesenschiffe der Capesize-Kategorie unterliegen seit Ende 2007
heftigen Schwankungen.
So, wir wissen nun, dass der Baltic Dry Index sich aus
verschiedenen Schiffsgrößen zusammensetzt. Ich verzichte hier
darauf, die unterschiedlichen Preise für die verschiedenen
Transportrouten zu betrachten, da die entsprechenden Daten für
mich völlig unübersichtlich und schwer zu interpretieren sind.
Ich habe meine Schlussfolgerungen auch ohne diese Daten ziehen
können, denn Rückschlüsse auf unterschiedliche regionale
Entwicklungen kann ich auch aus anderen Informationsquellen
ziehen, wie Sie gleich sehen werden.
Doch zuvor möchte ich noch auf einen weiteren Punkt aufmerksam
machen: Der Baltic Dry Index gibt die Spotpreise wieder, also
die Tagespreise, die Charterer an Reeder bezahlen, um Güter zu
transportieren. Typischerweise werden die Preise tageweise
berechnet, teilweise auf bis zu 6-Monatssicht. Doch diese
kurzfristigen Preisverhandlungen zwischen Charterern und
Reedern sind die Ausnahme.
Während der Finanz- und Wirtschaftskrise wurden natürlich kaum
langfristige Verträge zwischen den Charterern und Reedern
geschlossen. Charterer hatten Mühe, die bestehenden
langfristigen Transportverträge auszulasten, und so fiel der
Baltic Dry Index unter 800 USD/Tag. Die mit langfristigen
Verträgen ausgehandelten Transportkapazitäten wurden von den
Charterern nicht ausgenutzt und so wurden die Überkapazitäten
der Reeder verramscht.
Es folgte der für viele überraschende Konjunkturaufschwung,
während sich viele schon auf eine Weltwirtschaftskrise
eingestellt hatten (Sie erinnern sich wie lange ich hier im
Heibel-Ticker meine Meinung über die Aktienrallye gegen die
weit verbreitete Erwartung eines Double-Dips oder einer
Bärenmarktrallye und ähnliches verteidigen musste). So ist es
nicht verwunderlich, dass die durch langfristige Verträge
bepreisten Transportkapazitäten bald ausgelastet waren und
Charterer händeringend nach weiteren Transportkapazitäten
suchten. So sprang vor dem Hintergrund des überraschenden
Konjunkturaufschwungs der Baltic Dry Index, der die
kurzfristigen Nachfrageschwankungen zeigt, stark an.
Als sich sodann jedoch der Aufschwung etablierte, begannen die
Charterer wieder langfristige Rahmenverträge mit den Reedern zu
schließen. Die Preise von langfristigen (5 bis 10 Jahre
laufenden) Rahmenverträgen für die Transporte werden im Baltic
Dry Index nicht wiedergegeben. Ich gehe jedoch davon aus, dass
heute Rahmenverträge über wesentlich mehr Tonnen existieren als
noch vor einem Jahr. Im Umkehrschluss gehen heute also
wesentlich weniger Daten in den Baltic Dry Index ein, als noch
vor einem Jahr, als viele Charterer ihre Transportbedürfnisse
auf dem Spotmarkt eindeckten.
Wenig Handelsvolumen führt nicht nur an der Aktienbörse zu
starken Preisschwankungen, sondern auch auf dem Spotmarkt für
die Transportschiffe. So würde ich aus der Intensität des
Ausschlages in der jüngsten Zeit, sowie über das endgültige
Preisniveau, nicht mehr relative Schlüsse ziehen, sondern
lediglich einen Trend ableiten.
Wenn Sie sich nun noch den starken Preisanstieg des BDI im
vergangenen Jahr anschauen, dann fällt es nicht schwer sich
vorzustellen, dass viele Charterer diese hohen Spotpreise nicht
zahlen wollten und lieber auf dem langfristigen Markt mit
Rahmenverträgen günstigere Raten vereinbarten – wenn auch mit
festen Abnahmemengen. Heute sind die Charterer daher garnicht
mehr so abhängig vom Spotmarkt.
Auch die Reeder sind dankbar für langfristige Verträge, weil
sie auf diese Weise besser kalkulieren können. Eine
verlässliche Planung ist Reedern meist wichtiger als die Chance
auf eine Überrendite auf dem Spotmarkt mit einem entsprechenden
Risiko.
So also die aktuelle Entwicklung auf dem Markt der
Transportschiffe.
Regionale Entwicklungen können wir in China und Indien
betrachten: In Indien ist der Monsun dieses Jahr besonders
heftig und das führt zu einem Rückgang der dortigen
Wirtschaftsleistung, also auch der Transportmengen. In China
werden mehr neue Schiffe gebaut als irgendwo sonst in der Welt
und insbesondere die riesigen Capesize Schiffe verlassen im
Akkord die chinesischen Werften. Einer Branchenstudie zufolge
wird derzeit mehr zusätzliche Transportkapazität geschaffen als
Bedarf durch den Rohstoffhandel ansteigt. Auch eine solche
Entwicklung könnte kurzfristig auf den Preis drücken, jedoch
nicht langfristig, wie wir aus der Betrachtung von vor einer
Woche wissen.
Aus allen diesen Einflussfaktoren schließe ich nun, dass aus
der Preisentwicklung des Baltic Dry Index kaum Rückschlusse
über die Konjunkturentwicklung gezogen werden können. Es ist
jeweils ein Blick ins Detail notwendig, um die verschiedenen
Entwicklungen besser einzuschätzen. Ich werde das auch künftig
sporadisch tun, doch als wöchentlicher Index ist der Baltic Dry
Index nunmehr meiner Einschätzung nach nicht sonderlich
sinnvoll. Ich streiche den Index daher aus meiner Index-
Übersicht.
INDIZES 29.7.10
Dow Jones 10.467 1,4%
DAX 6.134 -0,6%
Nikkei 9.537 1,1%
Euro/US-Dollar 1,304 0,8%
Euro/Yen 112,495 -0,2%
10-Jahres-US-Anleihe 3,00% 0,1
Umlaufrendite Dt 2,42% 0,2
Feinunze Gold USD $1.168,45 -2,5%
Fass Crude Öl USD $76,80 -0,8%
Baltic Dry Shipping I 1.942 7,8%
Diese Woche ist der Baltic Dry Index beispielsweise um 7,8%
angestiegen obwohl der Ölpreis rückläufig war.
Der Goldpreis ist auf dem Rückzug und ich werde am kommenden
Freitag eine detaillierte Betrachtung zum Gold ausarbeiten.
Natürlich werde ich mir eine Meinung erst beim Erstellen der
Ausarbeitung bilden, doch ich erwarte, dass die Goldhausse
nunmehr zunächst eine Verschnaufpause einlegen wird. Wer also
noch immer spekulative Goldpositionen offen hat, der sollte
sich mit der Idee befassen, diese zu schließen.
Die schlechte Performance des DAX gegenüber Nikkei und Dow
Jones führe ich auf den angestiegenen Euro-Wechselkurs zurück.
Der für die deutschen Exporte hilfreiche billige Euro blieb nur
wenige Wochen billig, inzwischen ist der Außenwert der
europäischen Währung erneut in einem Aufwärtstrend. Schlecht
für die Exportwirtschaft, gut für Ihre Urlaubsreise.
SENTIMENTDATEN
ANALYSTEN:
Empfehlungen (Anzahl Empfehlungen):
Kaufen / Verkaufen
09.07.- 16.07. (163): 44% / 15%
16.07.- 23.07. (149): 40% / 12%
23.07.- 30.07. (159): 53% / 12%
ANALYSTEN KAUF
Fresenius Medical Care, Vossloh, Wincor Nixdorf
ANALYSTEN VERKAUF
Banco Popular Espanol, Beiersdorf, Puma
PRIVATANLEGER:
28. KW 2010: 60% Bullen (69 Stimmen)
29. KW 2010: 53% Bullen (82 Stimmen)
30. KW 2010: 63% Bullen (71 Stimmen)
Durchschnittlich erwarteter DAX-Endstand für heute: 6.195
PRIVATANLEGER KAUF
YRC Worldwide, Sanofi-Aventis, Transocean
PRIVATANLEGER VERKAUF
Société Générale, Arques, Credit Agricole
Die Sentiment-Daten wurden in Zusammenarbeit mit Sharewise
erstellt: http://www.sharewise.com?heibel
Na, da ist der Optimismus ja sowohl unter den Analysten als
auch unter den Anlegern kräftig angestiegen in dieser Woche.
Das dürfte an den guten Konjunkturdaten liegen, die in dieser
Woche gemeldet wurden, sowohl der Ifo-Index sprang kräftig an,
als auch die Arbeitsmarktdaten in Deutschland haben sich
positiv entwickelt.
In den USA war der Dow Jones gestern Nachmittag plötzlich
eingebrochen. Dort kommt derzeit Unsicherheit auf, ob denn der
Aufschwung wirklich nachhaltig ist oder nicht. Nachdem in den
vergangenen Wochen und Monaten viel mit der Hoffnung gespielt
wurde, zeigen nun jedoch die harten Fakten (Konjunkturdaten),
dass die US-Wirtschaft noch lange nicht aus dem gröbsten heraus
ist. Die Arbeitslosigkeit ist hoch und eine Rückführung der
Konjunkturprogramme wird als dramatisch gesehen, denn alleine
kann die Wirtschaft noch nicht laufen.
US-Notenbankchef Ben Bernanke hat diese Woche dem Kongress Rede
und Antwort gestanden. Er hat darin die jüngsten
Konjunkturdaten zitiert und von weiter anhaltend notwendigen
Maßnahmen der Notenbank gesprochen, um die Wirtschaft zu
stabilisieren. An der Börse hätte man lieber gehört, dass die
US-Konjunktur sich erholt hat und weitere Maßnahmen der Fed
überflüssig seien, doch diesen Gefallen tat Bernanke den
Märkten nicht. So rutschte der Dow Jones in Folge dieser
Aussagen kräftig ab.
Es folgte die Veröffentlichung des Beige Books in den USA, in
dem alle Konjunkturdaten der jüngsten Vergangenheit
zusammengetragen werden. Nichts Neues also, aber erneut wurde
den Anlegern die schwache Verfassung der US-Wirtschaft vor
Augen geführt. Die Börsen brachen abermals ein.
Und nun hat sich ein Notenbankmitglied in die Medien gespielt
und warnt immer wieder vor einem drohenden Konjunktureinbruch.
James Bullard ist derzeit täglich in der Presse mit Warnungen
vor einer drohenden Deflation, mit einem Vergleich der USA mit
dem Japan der letzten fünfzehn Jahre (Deflation!) und mit der
Forderung nach weiteren Schritten seitens der US-Notenbank, um
die Liquiditätsversorgung in den USA auszuweiten.
Jedes Mal, wenn James Bullard in den Medien erscheint, starte
ein Ausverkauf an den Aktienbörsen. Gestern konnte dieser
Ausverkauf jedoch zum ersten Mal im weiteren Tagesverlauf
wieder ausgeglichen werden, der Dow Jones schloss nur noch mit
einem kleinen Minus von 0,29%, nachdem er im Tagesverlauf schon
einmal mit einem Prozent im Minus notierte.
Für diese pessimistische Erwartung sprechen Quartalsergebnisse
von Technologieunternehmen wie Nvidia (Graphikchips) und Akamai
(Verfügbarkeitsoptimierung von Daten im Internet). Während
Nvidia mich nicht sonderlich überrascht hat, muss ich zugeben,
dass ich für Akamai ein besseres Ergebnis erwartet hätte.
Aber diese Meldungen werden nur deswegen auf die Titelseite
geschoben, weil die Börsen in den vergangenen Wochen so stark
angestiegen waren, dass der einer schlechten Meldung folgende
Ausverkauf um so heftiger ausfällt. Auf der anderen Seite gibt
es aber auch jede Menge gute Quartalsergebnisse wie
beispielsweise das von Citrix, ein Internetdienst, der sehr
nutzerfreundlich Außendienstler mit der Zentrale verbindet
(GotoMyPC oder GotoMyVideo).
Über allen diesen Kursschwankungen steht jedoch ein sehr
schwaches Handelsvolumen in den Sommermonaten. Und weder Dow
Jones noch der DAX sind bislang aus den von mir vor einigen
Wochen definierten Handelsspannen ausgebrochen, es gibt also
noch keine neue Richtung. So würde ich dem Treiben an der Börse
in diesen Sommertagen nicht allzu viel Bedeutung beimessen.
Konzentrieren Sie sich auf die Auswertung einzelner
Unternehmensergebnisse und ziehen Sie daraus Ihre eigenen
Schlüsse, wie wir es mit den Titeln unserer Beobachtungsliste
tun. Wenn der Sommer vorbei ist (im September), richten Anleger
den Blick auf das kommende Jahr 2011 und auf die entsprechenden
Schätzungen und spätestens dann werden wir eine neue Richtung
erhalten.
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03. AUSBLICK: ZWEI KURZLAUFENDE ANLEIHEN FÜR IHR DEPOT
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Der Ausblick bleibt den zahlenden Abonnenten des
Heibel-Ticker PLUS vorbehalten. Bitte haben Sie Verständnis
dafür, aber ohne eine kleine Einnahmequelle kann ich diesen
Dienst nicht aufrecht erhalten.
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vergangenheitsbezogene Erklärungen von mir. Detaillierte
Analysen und Einschätzungen über die künftige Börsen-
entwicklung gibt es nur im kostenpflichtigen Heibel-Ticker
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dabei insbesondere den Wünschen meiner Kunden nach.
Inzwischen bietet das Heibel-Ticker PLUS Abonnement
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unsere offenen Positionen betreffen
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schneller zu erfassen
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Positionen anzeigen lassen.
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04. WUNSCHANALYSE: DEUTSCHE POST
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Die Deutsche Post sucht nach neuen Geschäftskonzepten, um sich
von der Briefbeförderung unabhängig zu machen. E-Postbrief und
Beschaffungslogistik lauten die Schlagworte, hinter denen
bislang noch kaum Erfolg zu finden ist. Lediglich die weltweite
Expansion in das Expressgeschäft mit DHL stellt sich als
gewinnbringende Investition dar. Eine Einschätzung der
einzelnen Geschäftsbereiche gibt Aufschluss über die
Wachstumschancen des Unternehmens ... und natürlich der Aktie.
VOM BRIEFTRÄGER ZUM GLOBALEN LOGISTIKKONZERN
Das Austragen der Post, einst die wichtigste Aufgabe des
ehemaligen Staatskonzerns, wird zunehmend zur Belastung für die
Deutsche Post. So ist das Unternehmen die Flucht nach vorne
angetreten und bietet inzwischen weltweit das breiteste
Spektrum an Logistikleistungen an. Die Weltkonjunktur erholt
sich und das globale Geschäft unter dem Mantel des
Konzernbereichs DHL verzeichnet kräftige Zuwachsraten in Umsatz
und Gewinn. Doch es ist fraglich, ob das ausreicht, um das
schrumpfende Briefgeschäft aufzufangen. Schauen wir uns die
Bereiche also einmal separat an.
ÄRGER MIT BRIEFEN: MINDESTLOHN, E-MAIL, MEHRWERTSTEUER
Das Briefgeschäft ist schon fast ein Klotz am Bein der
Deutschen Post. Geliebt als zuverlässiger Cashflow-Garant, aber
gehasst wegen der immer neu aufkommenden Probleme. Sie werden
sich noch an das Gezerre um den Mindestlohn erinnern:
Wettbewerber hatten mit Dumpinglöhnen für Briefzusteller
versucht, der Dt. Post Marktanteile in der Briefbeförderung
abzujagen. Erst nach mehreren Jahren Streit wurde entschieden,
dass Mindestlöhne gezahlt werden müssen und Wettbewerber
konnten so dem flächendeckenden Netz der Deutschen Post kein
Paroli bieten.
Doch die Wettbewerber beklagten zu Recht das Privileg der
Deutschen Post, keine Mehrwertsteuer für ihre Leistungen an
andere Unternehmen berechnen zu müssen. Die Deutsche Post ist
inzwischen nicht mehr nur ein Briefbeförderer, sondern ein
Logistikpartner großer Konzerne. Und so ist es nur zu
verständlich, dass Beförderungsleistungen für andere
Unternehmen der Märchensteuer unterliegen. Doch wie grenzt man
die verschiedenen Leistungen gegeneinander ab? Briefe und
kleine Päckchen sind weiterhin mehrwertsteuerfrei, doch wo wird
die Grenze gezogen? Seit diesem Monat gilt die
Mehrwertsteuerpflicht für die Deutsche Post und schon gibt es
Streit über die korrekte Abgrenzung.
Analysten schätzen, dass die Post künftig pro Jahr etwa 500
Mio. Euro an Vorsteuer aus mehrwertsteuerpflichtigen Leistungen
zusätzlich abführen muss.
Während sich Preissteigerungen für Porto nur sehr schwer
durchsetzen lassen, es geht jeder Preiserhöhung ein politischer
Prozess voraus, steigen die Kosten für die Abwicklung
kontinuierlich. Steigende Löhne und steigende Benzinkosten sind
die Hauptverantwortlichen für die schwindende Gewinnmarge bei
der Briefbeförderung.
E-POSTBRIEF SOLL BRIEFVERKEHR REVOLUTIONIEREN
Die Rettung soll der E-Postbrief bringen: Ein Brief, den Sie
per E-Mail an die Post übermitteln und der von der Post nah am
Ort des Empfängers ausgedruckt und sodann zugestellt wird. Sie
können sich also das Ausdrucken, Unterschreiben, Eintüten und
zur Post bringen sparen, zahlen dafür einen kleinen Aufpreis.
Die Post steuert Papier und Umschlag bei, druckt selber aus und
spart auf der anderen Seite Transportkosten.
Im ersten Schritt wird das nur mit Briefen gehen, für die keine
Unterschrift benötigt wird (Werbesendungen). Die Königsklasse
in diesem Umfeld wäre natürlich, wenn Sie die E-Mail über ein
gesichertes Verfahren an die Post übermitteln und der Brief
sodann Rechtsgültigkeit hätte, obwohl Sie nicht persönlich
„unterschrieben“ haben. Aber auch das ist nur eine kleine
technische Herausforderung.
DHL WORLDNET MIT GEWINNSPRUNG
Analysten erwarten einen Gewinnsprung des Express-
Versandgeschäfts der DHL von 65 auf 180 Mio. Euro im zweiten
Quartal 2010. Darin spiegelt sich insbesondere der starke
Volumenanstieg wieder, der zu höheren Umsätzen führt und in den
USA die noch immer anfallenden Verluste verringert. Damit wird
im Express-Geschäft mehr Gewinn eingefahren, als im wesentlich
umsatzstärkeren, aber margenschwächeren Geschäft mit der
Briefbeförderung.
In diesem Geschäftsbereich sieht die Deutsche Post ihre
Zukunft. Der Konjunkturaufschwung, insbesondere in Asien und
Südamerika, führt zu einer hohen Auslastung der
Transportkapazitäten. Hier steigt der Gewinn überproportional,
da eine höhere Auslastung der Flotte nicht zu proportional mehr
Kosten führt.
DIENSTLEISTUNG BESCHAFFUNGSLOGISTIK MIT ANLAUFPROBLEMEN
Na, ob die Probleme bei der Deutschen Post liegen oder bei dem
prominenten Kunden, der kürzlich in die Insolvenz ging, bleibt
ungeklärt. Die Insolvenz von Arcandor (Karstadt / Quelle) hat
zu hohen Zahlungsausfällen bei der Deutschen Post geführt. In
wie weit die Beschaffungslogistik (Supply Chain) die Insolvenz
verzögert oder gar beschleunigt hat, können wir heute kaum
abschätzen. Eine alte Managementweisheit besagt „Der Gewinn
wird im Einkauf gemacht“. Ob also die Auslagerung der
Beschaffungslogistik eine strategisch erstrebenswerte Strategie
zum Kostensparen ist, sei dahingestellt.
BEWERTUNGSNIVEAU FAIR
Der erwartete Gewinnsprung im Express-Bereich wird im laufenden
Jahr Analystenschätzungen zufolge zu einem Gewinnanstieg um 33%
führen. Für das Jahr 2010 wird so ein KGV von 13 erwartet. Für
ein Umsatzwachstum von 3% ist das jedoch in meinen Augen
bereits ein faires Bewertungsniveau. Und vor dem Hintergrund,
dass bereits im nächsten Jahr deutlich weniger Gewinnwachstum
erwartet wird (12%), lässt sich ein höheres KGV kaum
rechtfertigen.
Auf der anderen Seite zahlt die Deutsche Post eine attraktive
Dividende i.H.v. 0,60 EUR aus, was einer Dividendenrendite von
4,6% entspricht. Versuchen Sie mal, eine solche Verzinsung für
Ihr Festgeld zu bekommen – das ist derzeit unmöglich. Und diese
Dividende ist steuerfrei, denn (stark vereinfacht gesagt)
aufgrund des hohen Verlustvortrags der Deutschen Post zum
Zeitpunkt der Privatisierung wird bis heute noch kein Gewinn
ausgewiesen, die Dividende kann dennoch aus dem freien Cashflow
ausgeschüttet werden - steuerfrei. Aktionäre sparen also 25%
Abgeltungssteuer plus Soli.
FAZIT: FAIR BEWERTETER DIVIDENDENTITEL OHNE KURSPHANTASIE
Kursphantasie könnte nur dann aufkommen, wenn der E-Postbrief
einen überraschend schnellen Siegeszug erfährt oder wenn die
Weltkonjunktur überraschend stark anzieht. Ersteres ist nach
meiner Einschätzung nicht zu erwarten, die Adaption dieses
Dienstes wird zwar erfolgen, jedoch nicht so schnell, wie die
Post sich das wünscht. Dem ersparten Ausdrucken und Eintüten
steht die für Laien zunächst komplizierte Einrichtung
entsprechender gesicherter Postfächer im Weg. Letzteres kann
meiner Einschätzung nach tatsächlich erfolgen, und so gibt es
tatsächlich ein klein wenig Kursphantasie für die Aktie der
Deutschen Post.
Aber wenn Sie sich UPS und FedEx anschauen, dann werden Sie
feststellen, dass dort ein Großteil des weltweiten
„überraschenden“ Konjunkturwachstums eingefangen wird. Deren
Wachstumsraten waren in den vergangenen Quartalen wesentlich
größer als die von DHL. Ich würde den diesbezüglichen
Überraschungseffekt also als eher klein einstufen.
Dennoch ist das Geschäft stabil und ein Kursrisiko ist gering.
Es bleibt somit die Aktie der Deutschen Post als
Dividendentitel. Für einen defensiv ausgerichteten Anleger, der
die Freigrenzen bei seinen Kapitaleinkünften überschritten hat,
stellt die steuerfreie Dividende eine sehr attraktive
Verzinsung dar.
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05. LESERFRAGE: TRANSOCEAN
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Ihre Fragen schicken Sie bitte an leserfragen/at/heibel-
ticker/./de. Ich werde künftig nur noch eine Leserfrage
veröffentlichen. Den Rest beantworte ich direkt. Bitte fragen
Sie mich nur zu Unternehmen mit einem Marktwert von mindestens
100 Mio. Euro bzw. USD.
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FRAGE:
Sehr geehrter Herr Heibel,
für wie gefährlich halten Sie Transocean A0REAY? Der Wert steht
ziemlich "im Süden". Ich meine, wenn der politische Pulverdampf
sich verzogen hat, könnte es wieder aufwärts gehen. Haben Sie
hierzu Hintergrundinfos?
Mit freundlichem Gruß, Siegfried aus Neuberg
ANTWORT:
Ja, ich habe Transocean in den vergangenen Wochen mehrfach
angeschaut. Auf der einen Seite zeichnet sich ab, dass
Transocean keine oder wenig Schuld an dem Unglück in der
Karibik trifft. Auf der anderen Seite scheint das Leck
inzwischen unter Kontrolle zu sein und ein Verbot von
Tiefseebohrungen ist in meinen Augen ziemlich unwahrscheinlich.
Wahrscheinlicher ist es, dass die Sicherheitsauflagen für
Tiefseebohrungen drastisch verschärft werden, die Kosten also
drastisch steigen. So würde dann auch auf Transocean ein
stärkerer Margendruck zukommen, denn beauftragende Ölkonzerne
werden dadurch weniger Spielraum in der Kalkulation haben. Ich
erwarte daher nicht, dass die Aktie schon bald wieder die alten
Jahreshochs von Anfang 2010 bei 95 USD erreicht, vom
Allzeithoch bei 160 USD ganz zu schweigen.
Auf dem aktuellen Niveau von 46 USD notiert die Aktie mit einem
KGV von sensationellen 5. Allerdings ist der Umsatz rückläufig
(-16% im Vergleich zum Vorjahr) und der Gewinn entsprechend
eingebrochen. Das Unternehmen ist hoch verschuldet (10 Mrd. USD
Nettoschulden bei 11 Mrd. USD Jahresumsatz) und hat somit auch
wenig Handlungsspielraum, um auf verschärfte
Sicherheitsbestimmungen zu reagieren.
Im Umfeld eines steigenden Ölpreises ist Transocean wie eine
Rakete, die gezündet werden könnte. Doch ohne einen steigenden
Ölpreis ist Transocean ziemlich riskant, für meinen Geschmack
zu spekulativ.
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06. BEOBACHTETE WERTE
==============================================================
Bitte beachten Sie auch den Kundenbereich auf meiner
Internetseite unter www.heibel-ticker.de. Dort finden Sie
aktuelle Charts mit meinen jeweils aktualisierten
Einschätzungen.
==========
Im Wochenverlauf habe ich zu mehreren Titeln Anmerkungen im
Kundenbereich der Webseiten verfasst. Selten sind diese
Anmerkungen nur tagesaktuell, es reicht in der Regel, wenn Sie
einmal die Woche dort hinein schauen.
Auf der Einstiegsseite heibel-ticker.de sehen Sie im Ticker am
oberen Bildrand auf den ersten Blick, zu welchen Titel aktuelle
Anmerkungen erstellt wurden.
Hier nun die Übersicht über die offenen Positionen. Wie
angekündigt habe ich jeweils die langfristigen von den
spekulativen Positionen getrennt. Bei den langfristigen
Positionen werde ich in den kommenden Wochen jeweils eine
Risikostreuung berücksichtigen.
Unter „Änd“ steht die Gesamtveränderung seit Empfehlung. Unter
„Woche“ steht die Änderung zur Vorwoche. Unter „Empf.“ steht
die Empfehlung, ob diese Position zu
H - Halten,
K - Kaufen,
NK – Nachkaufen,
V – Verkaufen,
TV - Teilverkaufen ist oder mit einem
SL - Stopp Loss
KL - Kauflimit oder
VL - Verkaufslimit versehen werden sollte.
Auch dieses Kapitel bleibt den zahlenden Abonnenten des
Heibel-Ticker PLUS vorbehalten. Bitte haben Sie Verständnis
dafür, aber ohne eine kleine Einnahmequelle kann ich diesen
Dienst nicht aufrecht erhalten.
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In Deutschland gibt es kaum einen anderen, der die
Hintergründe der Aktienmärkte so messerscharf von dem
täglichen Medienrummel trennen kann, wie der Autor des
Heibel-Tickers Stephan Heibel.
Von seinen Fähigkeiten, komplizierte Zusammenhänge
verständlich darzustellen, können Sie sich mit diesem
Heibel-Ticker Standard überzeugen. Wenn Sie allerdings seine
Schlussfolgerungen und Empfehlungen erfahren möchten,
dann sollten Sie sich einmal um den Heibel-Ticker PLUS kümmern.
Für eine Jahresgebühr von 120 Euro erhalten Sie ein
Jahresabonnement sowie einen Vorzugspreis auf sämtliche
Sonderanalysen, die in unregelmäßigen Abständen veröffentlicht
werden. Viele Sonderanalysen stellen wir den Heibel-Ticker PLUS
Kunden sogar kostenfrei zur Verfügung.
Falls Ihnen ein Jahr zu lang erscheint, dann können Sie den
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Jahr bestellen. Oder bestellen Sie einfach das Schnupperabo.
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Bei Fragen senden Sie direkt eine eMail an den Autor unter
Leserfragen/at/heibel-ticker/./de
(Schrägstriche weglassen, at durch den Klammeraffen ersetzen)
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Eine erfolgreiche Börsenwoche,
take share
Stephan Heibel
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07. DISCLAIMER / HAFTUNGSAUSSCHLUSS UND RISIKOHINWEISE
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Wer un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen
nachmacht oder verfälscht oder nachgemachte oder verfälschte
un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen in Umlauf
setzt, wird mit Lust-, manchmal auch mit Erkenntnisgewinn
belohnt; und wenn alles gut geht, fällt davon sogar etwas für
Sie ab. (frei nach Robert Gernhardt)
Wir recherchieren sorgfältig und richten uns selber
nach unseren Anlageideen. Dennoch müssen wir jegliche
Regressansprüche ausschließen, die aus der Verwendung
der Inhalte des Heibel-Tickers entstehen könnten.
Die Inhalte des Heibel-Tickers spiegeln unsere Meinung
wider. Sie stellen keine Beratung, schon gar keine
Anlageempfehlungen dar.
Die Börse ist ein komplexes Gebilde mit eigenen Regeln.
Anlageentscheidungen sollten nur von Anlegern mit
entsprechenden Kenntnissen und Erfahrungen vorgenommen
werden. Anleger, die kein tiefgreifendes Know-how über
die Börse besitzen, sollten unbedingt vor einer
Anlageentscheidung die eigene Hausbank oder einen
Vermögensverwalter konsultieren.
Die Verwendung der Inhalte dieses Heibel-Tickers erfolgt
auf eigene Gefahr. Die Geldanlage an der Börse
beinhaltet das Risiko enormer Verluste bis hin zum
Totalverlust des eingesetzten Kapitals.
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08. AN-/ABMELDUNG
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Heibel-Ticker Ende
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