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21.01.2006:
______________________________________________

H E I B E L – T I C K E R P L U S

F I N A N Z I N F O R M A T I O N E N

- Einfach einen Tick besser -
______________________________________________

DEUTSCHE BIBLIOTHEK : ISSN 9999-9999

Erscheinungsweise: wöchentlich Freitag/Samstag
* Bitte Schriftart Courier einstellen *
(-;______________________________________________;-)

I N H A L T

01. Info-Kicker: KORREKTUR ERÖFFNET ANLAGECHANCEN
02. RÜCKBLICK: MANCHE TECHNOLOGIEAKTIEN GÜNSTIG DANK KORREKTUR
03. TEXAS INSTRUMENTS WIRD FÜR KAUFGELEGENHEITEN SORGEN
04. ÖLBOHRER DIKTIEREN PREISE UND SUCHEN SICH IHRE KUNDEN AUS
05. BEOBACHTETE WERTE
06. CHARTTECHNIK DOW JONES, Dax & GOLD, Öl, $, €, Yen, Nikkei
07. DISCLAIMER / HAFTUNGSAUSSCHLUSS UND RISIKOHINWEISE
08. AN-/ABMELDUNG


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01. Info-Kicker: KORREKTUR ERÖFFNET ANLAGECHANCEN
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Liebe Börsenfreunde,

na, diese Woche war nichts für schwache Nerven. Aber wer die
Nerven bewahrt, dem tun sich in den kommenden Tagen einige
attraktive Anlagechancen auf. Ich habe Ihnen in der heutigen
Ausgabe insbesondere Apple und Yahoo! nochmals analysiert. Für
einen Kauf habe ich Ihnen eine Besonderheit herausgesucht, mit
der Sie am kommenden Dienstag meiner Erwartung zufolge
nochmals einige Prozent günstiger einsteigen können.

Ein ganz besonders attraktives Unternehmen habe ich im Bereich
der Bohrunternehmen gefunden. Bei einem Ölpreis über 60 US-
Dollar beginnen Ölkonzerne wieder, nach neuem Öl zu suchen.
Bohrgesellschaften können derzeit die Preise diktieren, sofern
sie überhaupt noch Kapazitäten haben, um die Aufträge
auszuführen.

So, doch nun hinein in die Interpretation der teilweise
panischen Verkaufsaktionen dieser Woche.

Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre.

take share, Ihr
Börsenschreibel

Stephan Heibel

Chefredakteur und
Herausgeber des
Heibel-Ticker

P.S.: Lassen Sie mich Ihre Meinung, Kritik oder
Verbesserungsvorschläge wissen (selbst Lob ist willkommen ;-)
und schreiben Sie mir an leserbrief@heibel-ticker.de.

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02. RÜCKBLICK: MANCHE TECHNOLOGIEAKTIEN GÜNSTIG DANK KORREKTUR
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Nachdem die Aktienbörsen der USA, Europas und Japans in den
beiden ersten Wochen des neuen Jahres ein wahres Kursfeuerwerk
veranstalteten, war zu erwarten, dass eine Korrektur folgen
würde. Die Korrektur hatten wir in dieser Woche.

Der Dow Jones, der erstmals seit dem Jahr 2001 wieder über
11.000 Punkte springen konnte, sackte mit einem Wochenverlust
von 3 % wieder auf 10.766 Punkte ab. Der DAX brach von seinem
Hoch bei 5.554 Punkten ein auf 5.360 Punkte. Am heftigsten
jedoch traf es den Nikkei 225, der vorübergehend um 8 %
abrutschte.

Gibt es einen Grund für solch heftige Kursschwankungen? Sind
dies die Vorboten des Endes der jüngsten Börsenhausse?

Nun, es gibt Gründe und es gibt Auslöser. Das eine hat mit dem
anderen selten etwas zu tun. Der Grund für die heftigen
Korrekturen sind die heftigen Kursgewinne der letzten Wochen.
Je schneller die Kurse ansteigen, desto heftiger fallen
anschließende Korrekturen aus.


GRUND FÜR KORREKTUR: GEWINNREALISIERUNGEN VON SPEKULANTNEN

Viele Akteure der Börse sind kurzfristig orientierte
Spekulanten. Wenn diese binnen weniger Wochen ordentlich
Gewinne erzielt haben, dann sitzen sie vor dem Bildschirm mit
dem Finger am Abzug – äh, mit dem Finger über dem
Verkaufsknopf ihres Handelssystems. Je mehr Spekulanten in der
jüngsten Zeit Buchgewinne erzielten, desto mehr von ihnen
kreisen entsprechend über dem Verkaufsknopf.


AUSLÖSER DER KORREKTUR: BILANZSCHUMMEL BEI LIVEDOOR JAPAN

Der Auslöser der Korrektur dieser Woche ist etwas komplexer.
Es begann mit der Meldung, dass die japanische
Internetmarketingagentur Livedoor im Rahmen einer Übernahme
vor einem Jahr Bilanzfälschungen vorgenommen habe. Die
japanische Börsenaufsicht führt eine Untersuchung durch.

Glauben Sie aber nicht, dass eine japanische Internetbude die
Ursache für einen weltweiten Ausverkauf an den Börsen sein
kann. Die Ursache ist vielmehr darin zu sehen, dass nun ein
sich selbst verstärkender Prozess in Gang gesetzt wurde.
Spekulanten, die auf das erste Hüsteln an den Börsen warteten,
sicherten nun ihre Gewinne indem sie ihre Aktien und Optionen
verkauften. Der einsetzende Kursrutsch veranlasste weitere
Spekulanten zu verkaufen, was wiederum weitere Kursverluste
nach sich zog, die weitere Verkäufe hervorriefen, usw.

So kam es, dass allein der Nikkei 225 zum Wochenbeginn 7 %
abrutschte, so dass sich die Börsenaufsicht gezwungen sah, den
Handel erstmals in ihrer Geschichte auszusetzen.

Doch die Erde dreht sich und als in Deutschland die Anleger
die Vorgaben aus Japan sahen, wurde auch hierzulande kräftig
verkauft. Tja, wenn Sie mit Spekulanten zu tun haben, dann
werden Sie schnell feststellen, dass diese zuerst schießen und
hinterher Fragen stellen. Bevor Sie sich also versahen, war
der DAX 3 % im Minus.

Am Nachmittag ging auch in New York die Sonne auf. Beim ersten
Tageslicht stellten die dortigen Spekulanten fest, dass an
allen Börsen der Erde ein Aktienausverkauf stattfand – während
sie geschlafen haben. Na, nun aber nichts wie Gewinne sichern
– und das Verkaufen geht weiter.

Sie werden es nicht glauben, aber als nächstes ging die Sonne
wieder in Japan auf und dort sah man die Kursverluste der New
Yorker Börsen. Es ist nur natürlich, dass sich nun nochmals
eine Verkaufswelle entwickelte, so dass der Nikkei weiter in
den Keller gedrückt wurde.

Aber nachdem nun die Revolverhelden der Börse, ich nenne sie
mal Spekulanten, ihre Munition verschossen hatten, folgte die
Suche nach den fundamentalen Rahmenbedingungen. Und diese
sind, wie ich Ihnen nun zeigen werde, durchaus durchwachsen.


HINTERDRUND DER KORREKTUR: STEIGENDE ZINSEN UND ÖLPREIS

Denn die Unruhen um das Nuklearprogramm im Iran, sowie die
wiederholten Förderausfälle in Nigeria, haben den Ölpreis
wieder auf das Niveau vom vergangenen Herbst steigen lassen,
als Hurrikane Katrina für Förderausfälle im Golf von Mexiko
sorgte. Der Preis über 60 US-Dollar je Fass Crude Oil hatte
damals die Börse stark belastet – und das erwarte ich auch
diesmal wieder.

Denn ein hoher Ölpreis führt zu steigenden Energiepreisen,
dadurch folgen steigende Produktionskosten sowie höhere
Lebenshaltungskosten. Die Nachfrage nach den teurer zu
produzierenden Produkten sinkt, das Wirtschaftswachstum
leidet.

Selbiges gilt für hohe Leitzinsen. Die USA haben seit dem
Sommer 2004 den Leitzins von 1 % auf nunmehr 4,25 % angehoben.
Auch dort wird befürchtet, dass ein zu hoher Leitzins die
Wirtschaft beeinträchtigt.

Die Vorzeichen sind also alles andere als rosig. Vielmehr
handelt es sich um einen Drahtseilakt, den die US-Wirtschaft
derzeit vollführt. Die gerade in Schwung gekommene Wirtschaft
droht von dem hohen Ölpreis sowie den hohen Zinsen ausgebremst
zu werden.

Das hätte natürlich auch für uns in Europa schlechte Folgen.
Wenn das Konsumland Nummer eins, die USA, durch eine schwache
Wirtschaft nicht mehr ausreichend Gehälter auszahlt, um den
hohen Konsum aufrecht zu erhalten, dann werden auch weniger
deutsche Produkte dorthin verkauft.

Am Donnerstag jedoch wurde die Angst vor maßlos steigenden
Zinsen gedämpft. Im Beige Buch, einer Übersicht der US-
Notenbank über die wirtschaftliche Verfassung der USA, wurden
klare Indikatoren genannt, die für ein baldiges Ende der
Leitzinserhöhungen sprechen. Bei 4,5 % wird also zunächst
einmal Schluss sein.

Bleibt also der hohe Ölpreis, der auf die Wirtschaft drücken
könnte. Aber auch hier gibt es einige zuversichtlich stimmende
Zeichen: Die Lagebestände der USA sind aufgrund des
außergewöhnlich milden Winters 12 % höher als vor einem Jahr.

Also: So richtig dramatisch ist die allgemeine Situation noch
nicht...


SCHLECHTE UNTERNEHMENSPROGNOSEN BEI QUARTALSBERICHTEN

...wäre da nicht noch die Berichtssaison. In dieser Woche
haben gleich eine Reihe von großen Technologiefirmen ihre
Quartalsergebnisse präsentiert. IBM, Yahoo!, Intel, Apple,
Motorola und eBay haben allesamt die hochgesteckten
Erwartungen ihrer Aktionäre nicht erfüllen können. Kein
Wunder, nach der Rallye der letzten Wochen waren die
Erwartungen in den Himmel gewachsen.

Die Aktien von Yahoo! sind bereits um 20 % eingebrochen. Intel
gab um 15 % nach, Apple um 10 %. Bei diesen Aktien sind die
Erwartungen der Aktionäre viel zu hoch gewesen. Sämtliche oben
genannten Unternehmen konnten die offiziellen
Gewinnerwartungen erfüllen, aber der Ausblick fiel jeweils
eher verhalten aus.

Aktionäre, die es gewohnt sind, dass Quartal für Quartal die
offiziellen Erwartungen übertroffen und dass die
Geschäftsaussichten angehoben werden, sind eben enttäuscht,
wenn einmal „nur die Erwartungen erfüllt" werden.

Nehmen Sie einmal Apple zum Beispiel. Viele von Ihnen sehen in
Apple vermutlich einen Wettbewerber von Microsoft. Aber das
ist schon lange nicht mehr der Fall. Nicht erst seit Microsoft
einen ordentlichen Anteil an Apple hält, ist der Wettbewerb
zwischen den beiden entspannter geworden.

Inzwischen müssen sich ganz andere Untenehmen Sorgen machen,
dass Apple ihnen die Butter vom Brot nimmt. Allen voran Sony,
das Unternehmen, das einst den Walkman erfunden hat. Während
es in der Jugend Ihres Autors in den Achtzigern hip war, einen
Sony-Walkman in der Tasche und die zugehörigen Ohrstöpsel im
Ohr zu haben, so ist heute der iPod von Apple mit seinen
weißen Ohrstöpseln das non plus ultra.

Seit Apple-Chef und Gründer Steve Jobs Mitte 2003 seine iPod-
Pläne veröffentlichte, hat das Unternehmen eine Renaissance
erlebt. Der Aktienkurs stieg von damals 6 US-Dollar auf heute
über 70 US-Dollar. Für den kleinen, unterlegenen Wettbewerber
von Microsoft ist das doch nicht schlecht, oder?

Aber es hat sich wieder einmal gezeigt, dass Steve Jobs mit
Weitblick und unternehmerischem Geschick die richtige Richtung
für sein Unternehmen eingeschlagen hat. Mit dem iPod können
Sie Musik hören, Photos anschauen und inzwischen sogar Videos
abspielen. Die Technik hat Apple inzwischen auch mit Motorola
zusammen zu einem Handy geschnürt.

Der Umsatz von Apple hat sich dadurch in den letzten zwei
Jahren verdoppelt. Der Gewinn stieg gar um das 20-fache auf
1,3 Mrd. US-Dollar an. In der Pressekonferenz nach der
Veröffentlichung der Zahlen spielte Apple die Prognosen
herunter: Diese Wachstumsgeschwindigkeit könne nicht gehalten
werden, hieß es. Für das Jahr 2006 stünde eine Konsolidierung
bevor, usw.

Wer Apple kennt, der weiß, dass Steve Jobs stets vorsichtige
Prognosen abgibt. Dies tut er nicht nur als umsichtiger
Geschäftsmann, sondern auch mit dem Wissen, dass die Börse
einen unersättlichen Appetit auf positive Überraschungen hat.
Diese liefert Steve Jobs regelmäßig, aber ab und an müssen die
Erwartungen wieder zurück ins Lot geholt werden. Dies hat er
diese Woche getan.

Wird der Erfolgszug von Apple nun erst einmal eine Pause
einlegen? Oder wird es Apple gelingen, seine Aktionäre wieder
zu überraschen? Ist also der Kurssturz von Apple eine
Gelegenheit zum Kauf? Oder werden wir in den kommenden Monaten
noch tiefere Applekurse sehen?

In einem solchen Umfeld gibt es eine Reihe von Gelegenheiten,
die wir als Anleger nutzen können. Für die langfristigen
Positionen in Ihrem Depot werden wir einen genauen Blick auf
den Rohstoffsektor werfen – nicht aber in diesen Tagen, wo die
Rohstoffe auf Rekordhöhen notieren und Technologieaktien im
Sonderangebot zu haben sind. Da nutzen wir lieber die Gunst
der Stunde für eine Spekulation auf Sicht von wenigen Wochen.


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03. TEXAS INSTRUMENTS WIRD FÜR KAUFGELEGENHEITEN SORGEN
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Yahoo!

Bereits Dienstag Abend schrieb ich in den Heibel-Ticker auf
meiner Internetseite (www.heibel-ticker.de), dass Yahoo! unter
28 Euro in meinen Augen ein Schnäppchen darstellt.

Das Unternehmen wächst mit 30 % p.a. und notiert heute wieder
auf dem Kursniveau von 2004. In der vergangenen Woche habe ich
Yahoo! schon analysiert und festgestellt, dass die Entwicklung
des Unternehmens absolut gesund ist.

Im Gegensatz zu Google, einem Unternehmen, das derzeit in
aller Munde ist. Google hat es sogar schon geschafft, in den
deutschen Wortschatz aufgenommen zu werden. Meine zwölfjährige
Nichte beantwortete meine Frage, woher Sie die Informationen
für ihr Deutsch-Referat bekam: „das habe ich aus dem Internet
herausgegoogelt".

Aber Google hat sich gerade bei Boeing einen Jet für 200 Mio
US-Dollar bestellt. Außerdem klopft zur Zeit die US-Regierung
bei Google an: Sie wollen Zugriff auf die Datenbank von Google
haben. Das ist ein sensibles Thema, das von der Google-
Gemeinde skeptisch beobachtet wird. Sollte Google den Behörden
den Zugriff erlaufen, so wird ein weiterer Meilenstein in
Richtung Überwachungsstaat USA gelegt sein.

Das sind Anzeichen dafür, dass die Google Aktien ihren Zenit
bald erreicht haben werden. Bei Yahoo! gab es diese Phase
schon, das Unternehmen hat anschließend neue Führungskräfte
geholt und die Unternehmensstrategie umgestellt. So haben es
hunderte von anderen Internetunternehmen auch getan. Aber
nirgends ist es so gut geglückt, vom Start-up zum reifen
Unternehmen zu werden, wie bei Yahoo!.

Heute notiert Yahoo! schon bei 27,85 Euro. Aber das ist noch
nicht das Ende. Ich erwarte für Yahoo!, ebenso wie für Apple,
noch in der nächsten Woche niedrigere Kurse. Doch lassen Sie
mich zunächst über Apple sprechen:


Apple

Um die Zukunftsaussichten für Apple beurteilen zu können,
müssen wir uns den Mann, mit dem das Unternehmen steht und
fällt, ein wenig näher anschauen: Steve Jobs.

Jobs hatte das Unternehmen einmal für ein paar Jahre verlassen
– er war von seinen Kollegen herausgeekelt worden. Die Jahre
ohne Steve Jobs waren die schlechtesten in der Geschichte
Apples.

Nach seiner Rückkehr konnte sich das Unternehmen fangen und
ist nun wieder voll auf Erfolgskurs. Das Bewertungsniveau ist
ambitioniert: ein Kurs/Gewinn-Verhältnis von 45 und ein
Kurs/Umsatz-Verhältnis von 4 sind nicht mehr als günstig zu
bezeichnen.

Aber dem steht ein Umsatzwachstum von 60 % p.a. gegenüber, bei
explodierenden Gewinnen von über 300 % p.a. Somit ergibt sich
eine PEG-Rate (Price/Earnings-Ration – sollte um 1 liegen) von
rund 45/60=0,75. Das ist dann schon wieder okay.

Apple hat sich einen makellosen Ruf im Markt aufgebaut. Apple-
Produkte funktionieren halt! Ein Apple-Computer, den man wegen
eines Problems neu starten müsste, gibt es nicht. Diese für
Windows-Nutzer unvorstellbare Zuverlässigkeit hat Apple auch
mit dem iPod erreicht. Selbst die Kommunikation zwischen iPod
und Apple-Computer funktioniert einwandfrei. Und der nächste
Schritt, das Herunterladen von Musik aus dem Internet, ist
ebenfalls ein Kinderspiel.

Liebe Leser, sparen Sie sich bitte die E-Mails an mich, in
denen Sie mir von Ihrer funktionierenden Windows-Infrastruktur
vorschwärmen. Ja, es gibt funktionierende Windows-Rechner.
Aber die Fehleranfälligkeit ist ungleich höher als bei Apple.
Und nach Jahren des Kampfes mit den Windows-Problemen gibt es
nun eine Vielzahl von Anwendern, die dem makellosen Ruf von
Apple eine Chance geben.

Alles, was bislang dem Apple-Computer fehlte, um
durchschlagenden Erfolg zu haben, war eine
Zukunftsperspektive. Wer stellt sich auf Apple ein, wenn er
nicht weiß, wie lange das Unternehmen noch neben Microsoft
existieren kann?

Doch nun hat Apple eine Wachstumsgeschichte, neue Nutzer durch
den iPod und ein neues Marktsegment als Marktführer. Apple
wird auf absehbare Zeit nicht verschwinden.

Und Apple wird plötzlich auch zu einem wichtigen Bestandteil
unserer Zukunftsvisionen: Die Kombination von Computer (PC,
Spielekonsole usw.), Internet, Unterhaltungselektronik (Musik,
Fernsehen, usw.) und Kommunikation (WLAN, Mobil, usw.) ist das
zentrale Thema der heutigen Zeit. Es gibt sie alle schon, die
Technologien, die wir für eine Kombination der einzelnen
Bereiche benötigen. Aber die Software, die dafür geschrieben
wurde, ist noch nicht einfach genug zu bedienen, als dass die
Kombination bereits zur Massenanwendung würde.

Der Wirtschaftsinformatikprofessor Ihres Autors Prof. Thome
aus Würzburg sprach schon Anfang der 90er von einer
Softwarekrise. Die Anwendungsentwickler kommen nicht nach, die
heutigen technologischen Möglichkeiten sauber miteinander zu
verzahnen.

Steve Jobs ist ein Meister in dieser Sache. Und noch viel
mehr: Er hat sogar ein Auge auf neue Entwicklungen in der
Unterhaltungselektronik. Er ist nämlich gleichzeitig Präsident
von Pixar. Kennen Sie Toy Story? Findet Nemo? Die
Unglaublichen? Das sind Zeichentrickfilme, die zu 100 % am
Computer entstanden sind. Pixar ist das Unternehmen, das diese
Filme produziert hat.

So, und nun wird es interessant: Kennen Sie die Krise von Walt
Disney, die Michael Eisner seit dem missglückten
Internetprojekt Go.com nicht überwinden konnte? Seit 1997 hat
der Aktienkurs von Walt Disney nichts gemacht. Er stand damals
bei 20 US-Dollar, und nach einigem grundlosen Hype im Rahmen
des Internetbooms kam der Kurs von 48 US-Dollar wieder auf
seine ursprünglichen 20 US-Dollar zurück.

Mit anderen Worten: Bei Walt Disney ist in den letzten 9
Jahren nichts mehr geschehen. Diverse Versuche, mit dem neuen
Zeitalter der Informationstechnologie Schritt zu halten, sind
gescheitert. Sie haben das Unternehmen nur einige Millionen
gekostet.

Seit letztem Jahr ist Eisner weg und Bob Iger bestimmt nun die
Geschicke des Mickey Maus Konzerns. Iger und Jobs kommen
offenbar gut miteinander zurecht, denn vergangenen Oktober
gingen sie eine Kooperation ein, die es Apple ermöglichte,
über die iPod-Plattform iTunes Videos von Disney anzubieten.

Nun hat Bob Iger verlauten lassen, er sei in
Übernahmegesprächen mit Pixar. Da Sie nun wissen, dass Steve
Jobs an den Geschicken von Pixar beteiligt ist, wird es Sie
nicht überraschen, wenn ich Ihnen nun eine vernetzte Pixar-
Disney-Apple-Welt aufzeige.

Mit diesen drei Unternehmen, in welcher Form sie letztlich
auch immer zusammen arbeiten, haben Sie die Sahnehäubchen der
amerikanischen Unterhaltungsindustrie. Alle Kinder lieben
Mickey Maus. Alle Kinder lieben auch den iPod. Es würde
kinderleicht werden, Comics auf den iPod oder auch auf den
Apple Computer zu laden und dort abzuspielen.

Wenn bereits die Kinder an diese Technik gewöhnt werden, dann
werden sie auch später vermehrt auf Apple Computern arbeiten.
Damit können dann nämlich natürlich auch DVDs abgespielt oder
auch gleich die Video-Überarbeitung vorgenommen werden.

Na, ich rufe hier nicht das Ende der Microsoft-Dominanz aus,
aber Apple hat meiner Einschätzung nach gute Chancen, sich ein
großes Stück des Kuchens zurückzuerobern.

...und warum sollte Steve Jobs sich überhaupt noch ins Zeug
legen? Nun, schauen Sie sich einmal an, was er bei Pixar und
Apple an Gehalt und Optionen als Vergütung erhält: Null US-
Dollar. Nichts! Nada. Dieser Mann ist nicht für Geld zu
kaufen, über dieses Stadium ist er längst hinaus. Er möchte
seine Technik zur Massentechnik machen. Denn nur dann wird der
Wert seiner Aktien an den Unternehmen Pixar und Apple sich
erhöhen. Ach so, durch eine Übernahme von Pixar durch Disney
würde Jobs übrigens zum größten Einzelaktionär von Disney.

Also: die Apple-Geschichte ist noch lange nicht zu Ende,
sondern es gibt noch viele Bereiche, die derzeit von der
Unterhaltungsindustrie nicht ordentlich angegangen werden.
Apple ist prädestiniert dafür, einfache Lösungen auszuarbeiten
und kann damit noch um ein Vielfaches weiter wachsen.


WANN IST EIN GUTER KAUFZEITPUNKT

Nun, das schöne an der Börse ist, dass so viele Anleger nichts
von ihren Unternehmen verstehen und daher laufend Fehler
machen. So kommt es, dass Aktienkurse nicht raketenartig
ansteigen, sondern immer wieder einmal korrigieren.

Über die aktuelle Korrektur hinaus erwarte ich am kommenden
Dienstag nochmals einen Rücksetzer im Technologiesektor.
Warum?

Weil am Montag Abend Texas Instruments seinen Quartalsbericht
vorlegen wird. Die Erwartungen für TI sind in den letzten
Wochen in die Höhe geschossen. Insbesondere, da AMD von den
Problemen bei Intel so stark profitieren konnte, wünschen sich
TI-Aktionäre nun, dass auch ihr Unternehmen mit einer ähnlich
positiven Überraschung aufwarten kann.

Das wird aber nicht der Fall sein. AMD hat einfach gute Chips
entwickelt und konnte Intel damit Marktanteile abjagen. Bei TI
kann ich eine solche Chance nicht entdecken. Es wird also
vermutlich am Dienstag Morgen zu einem Ausverkauf der TI
Aktien kommen. Uninformierte Anleger werden daraus schließen,
dass die Technologiebranche in einer Krise steckt, denn nach
IBM, Intel und Motorola hat nun ja auch TI schlechte Zahlen
vorgelegt. Und so wird man alles, was Tech heißt, verkaufen.

Dass aber Tech nicht gleich Tech ist, haben Sie nun
verstanden: Wir brauchen nicht mehr den schnelleren Prozessor,
sondern wir brauchen eine vernünftige Verknüpfung der vielen
einzelnen Techniken unseres Alltags. Unternehmen, die sich nur
der Produktion der Hardware verschrieben haben, werden es im
Jahr 2006 schwer haben.

Unternehmen aber, die erfolgreich die Kompatibilitätsprobleme
überwinden, werden immer neue Märkte erschließen. Und Apple
ist eines davon.


VERGLEICH DER BEWERTUNGEN VON APPLE, PIXAR UND DISNEY

Lassen Sie uns kurz einen Blick auf die drei Aktien werfen:

Apple Pixar Disney
KGV 45 40 21
KUV 4 20 1,6
Schulden 0 0 12 Mrd.
Barreserve 8 Mrd. 500 Mio. 2 Mrd.
Wachstum 56 % 3 % 2 %
Umsatz 14 Mrd. 300 Mio. 32 Mrd.

Weiter brauchen wir gar nicht zu vergleichen: Pixar fehlt das
Wachstum. Das Unternehmen ist zu klein, um ohne Wachstum in
der Unterhaltungsbranche bestehen zu können.

Disney hat ebenfalls kaum Wachstum auszuweisen und schiebt
einen heftigen Schuldenberg vor sich her.

Apple hat Wachstum und ist schuldenfrei. Das KGV ist zwar am
höchsten, aber im Verhältnis zur Bilanz von Disney ist Apple
wesentlich attraktiver bewertet. Denn das Wachstum wird dafür
sorgen, dass schon im nächsten Jahr das Bewertungsniveau
halbiert wird. Bei Disney passiert seit 9 Jahren nichts.


CHARTTECHNIK

Wenn Sie sich den Kurs der Apple-Aktien anschauen, dann wird
Ihnen schwindelig werden: steil nach oben geht es da. Ich
kaufe ungern zu Höchstkursen ein und der jüngste Kursrückgang
um 10 % ist in meinen Augen noch nicht ausreichend. Vom
Höchstkurs bei 84 US-Dollar ist der Kurs nun auf 76 US-Dollar
gefallen.

Für kommenden Dienstag nach dem Quartalsergebnis von TI
erwarte ich eine weitere Korrektur bis deutlich unter 75 US-
Dollar.

WAS IHR AUTOR MACHEN WÜRDE

Wenn Ihr Autor 200 Apple Aktien kaufen wollte, so würde er
unter 75 US-Dollar, also unter 61,5 Euro, 100 Stück kaufen und
anschließend hoffen, dass der Kurs nochmals weiter absackt.
Denn nach den Kursgewinnen der letzten Monate kann Apple
jederzeit auch einmal heftiger korrigieren – sie haben gerade
in der abgelaufenen Woche vor Augen geführt bekommen, wie
Aktien von eigentlich soliden Unternehmen heftig ausverkauft
werden können.

Daher sollten Sie niemals alles auf eine Karte setzen, sondern
in Schritten ein- und aussteigen. Kaufen Sie also nächste
Woche zu Kursen unter 61,5 Euro eine erste kleine Position,
und hoffen Sie auf eine weitere Korrektur in den nächsten
Wochen. Sollte dies nicht der Fall sein, so sind Sie mit der
kleinen Position an der Apple-Rallye beteiligt. Kommt der Kurs
aber nochmals zurück, dann können Sie auch die zweite Tranche
kaufen. Betrachten Sie das dann als Sonderangebot.

Ich werde für Sie Apple im Auge behalten und Ihnen umgehend
mitteilen, wenn sich an meiner Einschätzung etwas ändern
sollte.

Apple Computers
WKN 865985
Börsenplatz Frankfurt
Kauflimit 65 Euro


Yahoo!
WKN 900103
Börsenplatz Berlin
Kauflimit 27 Euro

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04. ÖLBOHRER DIKTIEREN PREISE UND SUCHEN SICH IHRE KUNDEN AUS
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Immer, wenn der Ölpreis durch die Decke geht, fangen die
Ölkonzerne wieder fieberhaft an nach Öl zu suchen. Dazu müssen
sie nach neuen Vorkommen bohren. Das wird aber meist von
kleinen Bohrunternehmen durchgeführt.

Diese Bohrunternehmen erfahren immer dann einen Kursschub,
wenn der Ölpreis deutlich gestiegen ist und sich ihre
Auftragsbücher füllen. Das schöne für uns als Anleger: Der
Kursschub der Aktien der Bohrunternehmen erfolgt stets mit
einer kleinen Zeitverzögerung zum Ölpreisanstieg.

Ich habe für Sie unter den verschiedenen Bohrgesellschaften
eine herausgesucht, die im Vergleich zu den anderen noch
günstig bewertet ist, gleichzeitig aber bereits die richtigen
Schritte für die Zukunft eingeleitet hat.

Es handelt sich um Nabors Industries. Das Unternehmen hat
seinen Sitz auf den Bermudas, das ist in der Ölindustrie
nichts außergewöhnliches. 600 Bohrtürme nennt Nabors sein
eigen und weitere knapp 1.000 werden von Nabors instand
gehalten.

Der Umsatz beträgt 3 Mrd. US-Dollar, die Börse veranschlagt
einen Börsenwert von 12 Mrd. US-Dollar für das Unternehmen.
Das entspricht einem Kurs/Umsatz-Verhältnis von 4 – ziemlich
hoch. Aber das Geschäft ist profitabel, Nabors kann im Rahmen
der aktuellen Ölhausse die Preise bestimmen. Dadurch erzielte
das Unternehmen eine Marge von 17,5 %. Das Kurs/Gewinn-
Verhältnis liegt bei 23.

Ein Unternehmen, dass mit 52,5 % Umsatzwachstum aufwarten
kann, in einer Branche tätig ist, die boomt und dazu auch noch
ein Gewinnwachstum von 136 % ausweist, ist mit einem KGV von
23 extrem günstig bewertet! Das zeigt sich auch in der PEG-
Rate, die mit 0,3 so niedrig ist, dass Ihr Autor verzweifelt
nach irgendwelchen Haaren in der Suppe sucht...

...aber ich finde keines. Nein, die Bilanz ist sauber. Das
Unternehmen ist einfach noch nicht von Anlegern entdeckt
worden. Ohne sonderlich großes Handelsvolumen ist der Kurs von
Nabors in den vergangenen zwei Jahren bereits um 100 %
angestiegen.

Aber, wenn ich die Zeichen richtig deute, dann geht es jetzt
erst richtig los für Nabors: Im Jahr 2006 wird erwartet, dass
insbesondere Bohrgesellschaften, die auf dem Land nach Öl
bohren können, gefragt sein werden. Nabors hat sogar die ganze
Ausrüstung, um seine Bohrtürme über See- und Landwege an jeden
noch so verlassenen Fleck unserer Erde zu transportieren.

Gleichzeitig werden auch einige Finanzaktionen eingefädelt,
die Sie vermutlich nur noch aus der Boomzeit des Internets
kennen: Aktiensplits und Neunotierungen. Zum einen möchte das
Management auf der nächsten Aktionärsversammlung einen
Aktiensplit im Verhältnis von 2:1 vorschlagen. Das macht man
nur dann, wenn man von einem nachhaltig steigenden Aktienkurs
überzeugt ist. Irgendwie hat sich in den USA noch immer der
absolute Preis als bedeutungsvoll gehalten. Eine Aktie über
100 US-Dollar gilt als teuer. Da macht man lieber einen
Aktiensplit und hat dann zwei Aktien zu 50 US-Dollar.

Ich entnehme also dem Vorhaben, einen Aktiensplit
durchzuführen, dass das Management von einem anhaltenden
Kursanstieg überzeugt ist. Zum anderen wird Nabors seit Anfang
November an der New York Stock Exchange (NYSE) notiert und hat
sich dadurch neue Anlegerschichten erschlossen.

Ich weiß nicht, auf welchem Niveau Nabors notieren wird, wenn
es zu einer Korrektur auf den Ölmärkten kommt. Vielleicht
schon wieder 20 % höher als heute...? Seit dem Jahresanfang
tendiert der Kurs seitwärts zwischen 64 und 65 Euro. Eröffnen
Sie zu diesem Preis eine erste Position und hoffen Sie darauf,
dass Sie im Falle einer Korrektur nochmals günstiger
nachkaufen können.

Nabors Industries
WKN 662778
Börsenplatz München
Kauflimit 65 Euro


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05. BEOBACHTETE WERTE
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American Physicians (ACAP, $47,96) gekauft zu $33,30. Verkauft
mit 44 % Gewinn.

==========

Russland-Zertifikat der Raiffeisen Centrobank (WKN 609409,
€16,69) gekauft zu €7. Verkauft mit 128 % Gewinn.

==========

Nokia (WKN: 870737; NOK, $14,96) gekauft zu $11,80. Gedacht
als Langfristanlage. Schärfster Konkurrent Motorola hat diese
Woche ein enttäuschendes Ergebnis vermeldet und im Kielwasser
dieser Hiobsbotschaft wurde auch Nokia mit in den Keller
gerissen. Ich meine, dass Nokia jedoch ein überraschend gutes
Weihnachtsgeschäft hatte und baue darauf, dass kommenden
Donnerstag, wenn Nokia sein Quartalsergebnis veröffentlicht,
eine positive Überraschung aus Helsinki kommt.

==========

Newmont Mining (WKN: 853823; NEM; $56,59) gekauft zu 38,50 US-
Dollar, konnte als Langfristposition bislang 55 % zulegen.
Diese Position können Sie getrost noch einige Jahre im Depot
liegen lassen.

Letzte Woche schrieb ich: >Wer jedoch ein wenig spekulieren
will, der kann auf dem aktuellen Kursniveau beispielsweise die
Hälfte seiner Position verkaufen und auf einen Rücksetzer
warten, um zu günstigeren Kursen wieder einzusteigen.<

Tatsächlich ist der Kurs bereits von 60 US-Dollar um knapp 6 %
eingebrochen. Warten Sie mit dem Nachkauf noch ein wenig.

==========

BHP Billiton (WKN 850524; BHP; $36,58) gekauft zu $18.

Letzte Woche schrieb ich: >Genau wie Newmont Mining können Sie
diese Aktien noch einige Jahre halten, oder aber mit der
Hälfte Ihrer Position ein wenig spekulieren.<

Hier ging die Spekulation noch nicht auf, der Kurs notiert
noch unverändert zur Vorwoche. Wer verkauft hat, wartet hier
auch noch ein wenig mit dem Nachkauf.

==========

Phelps Dodge (WKN: 854909; PD, $136,5) gekauft zu
durchschnittlich $67,5. Verkauft mit 115 % Gewinn.
Erwartungsgemäß sackt der Kurs seither weiter ab.

==========

Kerr-McGee (WKN: 851470, KMG, $103,18) gekauft zu $52.

Letzte Woche schrieb ich: >Ich würde hier zur Absicherung der
Gewinne einen Trailing Stopp von 10 % setzen. So werden wir
von einem eventuellen erneuten Kursschub noch profitieren,
laufen aber nicht Gefahr, unter einer heftigen Korrektur zu
leiden.<

Die Idee war goldrichtig, denn so konnten Sie noch den Sprung
über die 100 % Marke mitmachen :-) Merken Sie sich einen Stopp
Loss von 94 US-Dollar vor.

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NEU

Apple Computers
WKN 865985
Börsenplatz Frankfurt
Kauflimit 65 Euro

Yahoo!
WKN 900103
Börsenplatz Berlin
Kauflimit 27 Euro

Nabors Industries
WKN 662778
Börsenplatz München
Kauflimit 65 Euro


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06. CHARTTECHNIK DOW JONES, Dax & GOLD, Öl, $, €, Yen, Nikkei
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Die Charts dazu können Sie im Kundenbereich unter
http://heibel-ticker.de/kundenbereich nachschlagen. Sie
benötigen dazu Ihre E-Mail Adresse und Ihr Passwort.

Charttechnik

Für kurzfristige Betrachtungen zur Bestimmung von optimalen
Ein- oder Ausstiegszeitpunkten sowie Marken wird die
Charttechnik zu Rate gezogen. Hier eine kurze Betrachtung
einiger wichtiger Charts:


Dow Jones Industrial 10.880 Punkte

Mit dem Abrutschen unter 10.900 Punkte ist der Dow Jones
wieder in seine ursprüngliche Handelsspanne der vergangenen
zwei Jahre zurückgefallen. Diese verläuft zwischen 10.200 und
10.900 Punkten seitwärts.


DAX 5.349 Punkte

Die erwartete Konsolidierung hat eingesetzt, bis 5.250 Punkte
ist noch Spiel, ohne dass der Aufwärtstrend gebrochen würde.


Gold 555 US-Dollar

Der Goldpreis notiert auf 24-Jahres-Hoch. Der
Aufwärtstrendkanal verläuft mit einer oberen Grenze von
derzeit 565 US-Dollar, eine Korrektur könnte bis auf 510 US-
Dollar führen, ohne den Bullenmarkt im Gold zu
beeinträchtigen.


Crude Oil 64 US-Dollar

Der Aufwärtskanal des Preisanstiegs des Öls verläuft zwischen
57 US-Dollar als untere Begrenzung und 72 US-Dollar am oberen
Ende. Noch ist kein Zeichen der Schwäche beim Ölpreis zu
erkennen, der Aufwärtstrend bleibt intakt.


Wechselkurs US-Dollar / Euro 1,2072 $/€

Der Wechselkurs pendelt in einer Bandbreite zwischen 1,18 und
1,26 US-Dollar je Euro. Den nächsten Schub erwarte ich von
derzeit 1,207 nach 1,23 US-Dollar je Euro.


Wechselkurs Yen / Euro 139 Y/€

Der Börsencrash in Japan ist auch am Wechselkurs nicht spurlos
vorüber gegangen, die Währung verlor ein wenig an Wert
gegenüber dem Euro. Die Handelsspanne zwischen 125 und 145 Yen
je Euro bleibt aber bestehen.


Nikkei 15.696 Punkte

Für den Nikkei hatte ich den größten Korrekturbedarf
errechnet, mit einem Ziel bei 14.322 Punkten. In der
vergangenen Woche erfolgte ein erster kräftiger Abwärtsrutsch.
Der Aufwärtstrend ist aber dennoch intakt, der Trendkanal
verläuft zwischen 16.100 und 16.700 Punkten.


Eine erfolgreiche Börsenwoche,
take share

Stephan Heibel
http://heibel-ticker.de


mailto:info@heibel-ticker.de



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07. DISCLAIMER / HAFTUNGSAUSSCHLUSS UND RISIKOHINWEISE
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Wer un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen
nachmacht oder verfälscht oder nachgemachte oder verfälschte
un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen in Umlauf
setzt, wird mit Lust-, manchmal auch mit Erkenntnisgewinn
belohnt; und wenn alles gut geht, fällt davon sogar etwas für
Sie ab. (frei nach Robert Gernhardt)

Wir recherchieren sorgfältig und richten uns selber
nach unseren Anlageideen. Dennoch müssen wir jegliche
Regressansprüche ausschließen, die aus der Verwendung
der Inhalte des Heibel-Tickers entstehen könnten.

Die Inhalte des Heibel-Tickers spiegeln unsere Meinung
wider. Sie stellen keine Beratung, schon gar keine
Anlageempfehlungen dar.

Die Börse ist ein komplexes Gebilde mit eigenen Regeln.
Anlageentscheidungen sollten nur von Anlegern mit
entsprechenden Kenntnissen und Erfahrungen vorgenommen
werden. Anleger, die kein tiefgreifendes Know-how über
die Börse besitzen, sollten unbedingt vor einer
Anlageentscheidung die eigene Hausbank oder einen
Vermögensverwalter konsultieren.

Die Verwendung der Inhalte dieses Heibel-Tickers erfolgt
auf eigene Gefahr. Die Geldanlage an der Börse
beinhaltet das Risiko enormer Verluste bis hin zum
Totalverlust des eingesetzten Kapitals.


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