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Archiv Heibel-Ticker PLUS

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16.02.2007:
______________________________________________

H E I B E L - T I C K E R P L U S

F I N A N Z I N F O R M A T I O N E N

- Einfach einen Tick besser -
______________________________________________

DEUTSCHE BIBLIOTHEK : ISSN 1862-5436

2. Jahrgang - Ausgabe 07 (16.02.2007)
Erscheinungsweise: wöchentlich Freitag/Samstag
* Bitte Schriftart Courier einstellen *
(-;______________________________________________;-)

I N H A L T

01. INFO-KICKER: DAIMLERCHRYSLER SPIEGELT AUTOPROBLEME WIEDER
02. SO TICKT DIE BÖRSE: DIE AUTOMOBILSCHLACHT IST ZU ENDE
03. AUSBLICK: SCHWACHE BINNENKONJUNKTUR UND LEITZINSSENKUNG
04. DEPOT-CHECK: WIE GUT IST IHRE RISIKOSTREUUNG?
NORTEL NETWORKS, NORTHWESTERN MINERAL, RAIFFEISEN INTERN.,
ANDRITZ, BOEHLER-UDDEHOLM
05. LESERFRAGE: SIEMENS
06. BEOBACHTETE WERTE
07. DISCLAIMER / HAFTUNGSAUSSCHLUSS UND RISIKOHINWEISE
08. AN-/ABMELDUNG

Nur für Heibel-Ticker PLUS Kunden: Hier können Sie die PDF-
Datei mit allen beobachteten Werten herunterladen:
http://www.heibel-ticker.de/downloads/htp-alle-077-1357.pdf

Hier ist die PDF-Datei mit allen aktualisierten Werten zum
herunterladen:
http://www.heibel-ticker.de/downloads/htp-neue-077-1357.pdf

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01. INFO-KICKER: DAIMLERCHRYSLER SPIEGELT AUTOPROBLEME WIEDER
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Liebe Börsenfreunde,

DaimlerChrysler hat sich die Möglichkeit eröffnet, Chrysler
nach zehn Jahren schlechter Ehe abzuspalten. Das Ende der „Welt
AG". Wie es dazu kommen konnte und wer der Gewinner dieser
Entwicklung ist, sowie ob nun ein Investment in
DaimlerChrysler-Aktien lukrativ ist, lesen Sie im Kapitel 02 –
So tickt die Börse.

Im Kapitel 03 – Ausblick zeichne ich Ihnen die Situation der
US-Konjunktur, mögliche Zinsschritte und deren Auswirkung auf
die internationalen Finanzmärkte bis zu diesem Frühjahr auf.
Wir werden unsere Anlagestrategie nach diesen Erkenntnissen
ausrichten.

Der Depotcheck im Kapitel 04 enthält kurze Analysen zu drei
sehr interessanten Unternehmen aus dem Alpenstaat Österreich.
Die beiden internationalen Aktien dieses Depots sind meiner
Ansicht nach ein Fehlgriff.

Siemens ist ein Unternehmen, dessen Aktien bei vielen von Ihnen
im Depot liegen. Anläßlich einer Leserfrage habe ich Siemens
genauer unter die Lupe genommen. Mehr dazu im Kapitel 05.

Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre.

take share, Ihr
Börsenschreibel

Stephan Heibel

Chefredakteur und
Herausgeber des
Heibel-Ticker

P.S.: Lassen Sie mich Ihre Meinung, Kritik oder
Verbesserungsvorschläge wissen (selbst Lob ist willkommen ;-)
und schreiben Sie mir an leserbrief@heibel-ticker.de.

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02. SO TICKT DIE BÖRSE: DIE AUTOMOBILSCHLACHT IST ZU ENDE
==============================================================

DAIMLERCHRYSLER, TOYOTA & GENERAL MOTORS

Die Autoindustrie wird immer übersichtlicher. Sie läßt sich in
drei Gruppen unterteilen:

1.: Billigproduzenten aus China, Korea, Taiwan und seit dem
Logan auch Renault / Nissan. Dort dreht sich die Preisspirale
abwärts. Die Autos können immer günstiger produziert werden,
Komfort und Qualität werden dabei zur Nebensache.

2.: Langweilige Qualitätsautos ohne das gewisse „Etwas", wie
DaimlerChrysler, BMW, VW, Ford, General Motors und Peugeot.
Diese Autobauer stechen sich gegenseitig die Augen aus, indem
der hohe Qualitätsstandard zu immer günstigeren Preisen
angeboten wird. Natürlich gibt es dann hier und da Abstriche
beim Komfort. Aber man versucht bei diesen Marken trotz des
tobenden Preiskrieges das hohe Qualitäts- und Komfortniveau zu
halten. Darunter leiden die Gewinnmargen.

3.: Qualitätsautos mit dem gewissen „Etwas" wie die Sportwagen
von Porsche, oder die Hybridautos von Toyota und Honda. Sie
können es rechnen wie Sie wollen: Die Hybridautos sind deutlich
teurer als vergleichbare Autos von Marken aus der zweiten
Gruppe. Dennoch sind die Menschen bereit, den Aufpreis für das
gewisse „Etwas" zu zahlen.

Vorgestern gab DamilerChrysler bekannt, daß für die
verlustbringende amerikanische Tochter Chrysler ALLE Optionen
geprüft würden. Das war eine klare Botschaft, daß auch ein
Verkauf von Chrysler nach zehn Jahren schlechter Ehe zur
Diskussion steht. Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein
Schrecken ohne Ende, wird sich Dieter Zetsche gedacht haben,
als er die aktuellen Quartalszahlen der Tochter auf den Tisch
bekam.

Der Grund für die Misere bei DaimlerChrysler ist nicht etwa ein
rückläufiger Absatzmarkt, eine nachlassende Nachfrage. Vielmehr
sind die Autos von Chrysler nicht gefragt. In den USA herrschte
in den vergangenen Jahren ein Preiskrieg zwischen Ford, General
Motors und auch Chrysler. Es wurden 0 % Finanzierungen
angeboten, Händler übertrafen sich mit Rückkaufwerten für alte,
in Zahlung zu gebende Autos, wenn dafür ein Neuwagen gekauft
wurde. Das erklärte Ziel war bei allen die Ausweitung des
Marktanteils, zu jedem Preis.

Doch wenn die Geldquellen versiegen, dann bekommt die Aussage
„um jeden Preis" eine andere Bedeutung. Plötzlich fehlen die
liquiden Mittel und die Existenz steht auf dem Spiel. Ford und
General Motors haben dies gerade durchgemacht, Chrysler konnte
auf die dicken Taschen der deutschen Mutter zurückgreifen.

Die Autos dieser Marken wurden am Kunden vorbei produziert. Es
fehlte das gewisse „Etwas", so daß in der
Informationsgesellschaft von heute die Kunden genaue Vergleiche
anstellen konnten. Es gibt nicht mehr die Entscheidung: „Es muß
aber ein Auto der Marke X sein", denn das Auto von „Y" bietet
genau das gleiche.

Mit einer Ausnahme: Toyotas Prius. Das Hybridauto ist das
erste, welches weltweit die Hybridtechnologie serienmäßig
enthält. Wer mit einem Prius fährt, der symbolisiert damit
seine Verbundenheit zur Umwelt. Er zeigt, daß ihm der
Umweltschutz etwas wert ist. Der Prius kann mit einem solchen
„Etwas" deutlich teurer verkauft werden, als vergleichbare
Autos der Wettbewerber. Toyota freut sich nicht nur über dicke
Gewinnmargen (Toyota 9,6 %, DaimlerChrysler 1,6 %, General
Motors -5,7 %), sondern verzeichnet auch wachsende
Absatzzahlen. Der Prius wird den Händlern regelrecht aus den
Händen gerissen.

Ich würde diese Situation mit Apples iPod vergleichen: Der MP3-
Player von Apple ist nicht günstiger, nicht besser als die der
Wettbewerber. Es gibt aber eine einfach zu bedienende Plattform
(iTunes), über die Titel auch von einem Computerlaien auf den
iPod befördert werden können. Dafür zahlen die Leute gerne
Geld.

Der Käufer eines Prius wird durch die Hybridtechnologie mit den
eingesparten Spritkosten den Aufpreis des Autos nicht
erwirtschaften. Dennoch zahlt er den Aufpreis gerne, denn er
zählt sich dann zu etwas Besonderem.

Denn das Rennen auf dem amerikanischen Kontinent ist vorbei.
Ford und General Motors haben das Handtuch geschmissen, Daimler
hat keine Geduld mehr mit seinem Sprößling Chrysler. Alle drei
Unternehmen werden künftig ihre Produktion zurückfahren. Die
Marktanteile gehen an Toyota, die ihre Produktionskapazitäten
in den USA weiter ausbauen. Im laufenden Jahr wird Toyota
General Motors als weltgrößten Autobauer sowohl gemessen am
Umsatz, als auch an der Absatzzahl an Autos überholen, und
General Motors muß dieser Niederlage tatenlos zusehen.

Marktanteile sind eben doch nicht alles, das muß auch Daimler
nun eingestehen und seine Strategie der Welt AG mit Chrysler
überdenken.

DaimlerChrysler hat ein KGV von 15, Toyota steht bei 16. Der
Umsatz von Toyota wächst mit 15 % p.a., der von DaimlerChrysler
ist rückläufig. Im Vergleich dazu: General Motors wächst nicht
und hat ein negatives KGV, fährt also Verluste ein.

Alle drei erzielen in etwa den gleichen Jahresumsatz von rund
200 Mrd. US-Dollar. Bei General Motors wird dieser Umsatz mit
einem Börsenwert von insgesamt 20 Mrd. US-Dollar versehen, bei
DaimlerChrysler mit 71 Mrd. US-Dollar und bei Toyota mit 246
Mrd. US-Dollar. Das sind schon recht kräftige Unterschiede,
oder?

Auf absehbare Zeit würde ich daher Toyota als konservative
Aktie in ein Langfrist-Depot nehmen, DaimlerChrysler und
General Motors jedoch höchstens als Turnaround-Spekulation in
ein kurzfristiges Depot. Natürlich haben Turnaround-
Spekulationen die höheren Gewinnchancen, aber dafür sind auch
die Risiken deutlich größer, als bei der Lokomotive Toyota, die
unter Volldampf läuft.

General Motors habe ich nach dem Ausstieg Kerkorians mit guten
Gewinnen aus unserer Empfehlungsliste gestrichen. Dort scheint
mir nun erst einmal die Umstrukturierung ins Stocken geraten zu
sein. Dieter Zetsche macht mir den Eindruck, als würde er die
Probleme DaimlerChryslers zügig angehen. Doch es fehlt mir das
gewisse „Etwas", was die Kunden dazu bringt, auch die höheren
Preise zu zahlen. Daher ist derzeit für mich nur Toyota eine
Aktie, in die Sie investieren können.

==============================================================
03. AUSBLICK: SCHWACHE BINNENKONJUNKTUR UND LEITZINSSENKUNG
==============================================================

Im Mai wird es die erste Zinssenkung in den USA geben. Ben
Bernanke bereitet die Anleger derzeit auf diesen Schritt vor.
Dabei gibt er derzeit auch auf den ersten Blick
widersprüchliche Aussagen von sich. Für mich sind das jedoch
nur Bemerkungen, mit denen er die Rahmenbedingungen absteckt.

So hat Bernanke am Mittwoch geäußert, daß er die
Inflationsneigung im Blick behält und zur Vermeidung einer
ansteigenden Inflation gegebenenfalls den Zins erhöhen würde.
Wer die US-Notenbank und ihre Zinspolitik kennt, der weiß nun,
daß bei anhaltend niedriger Inflationsneigung der Leitzins
gesenkt wird.

Bernanke kann natürlich nicht sagen, daß er den Zins senken
wird, wenn keine Inflation zu beobachten ist. Nein, er sagt,
daß er den Zins senken wird, wenn der Immobilienmarkt nicht auf
die Beine kommt. Aber dem steht natürlich die Inflationsgefahr
gegenüber. So schafft er nun Vertrauen am Markt, indem er
versichert, die Inflation im Auge zu behalten und nötigenfalls
zu agieren.

Wenn also im Mai eine Zinssenkung erfolgt, dann wird er diese
mit den Worten begleiten, daß die niedrige Inflation eine
Zinssenkung zuläßt. Jeder Anleger wird sich dann beruhigt
zurücklehnen.

Ja, manchmal muß man das Gegenteil dessen denken, was gesagt
wird. Nach 17 Leitzinserhöhungen in den vergangenen drei Jahren
ist es nun an der Zeit, an Zinssenkungen zu denken. Und wenn
der Notenbankchef androht, den Zins anzuheben, wenn die
Inflation aus dem Ruder läuft, dann ist das die Vorbereitung
einer Zinssenkung.

Für die Börse gibt es derzeit eine Vielzahl an Einflüssen: Der
niedrige Ölpreis hat natürlich den Konsum in den USA
angetrieben, denn wenn die Menschen das Gefühl haben, günstig
zum Einkaufszentrum fahren zu können, dann geben sie dort mehr
Geld aus. Die Kurse an den Börsen stiegen also aufgrund der
angestiegenen Einzelhandelsumsätze, aufgrund der gesunden
Binnenkonjunktur der USA.

Zusätzlich zu den Amerikanern, die sich über die niedrige
Inflation und günstigen Einkaufsmöglichkeiten gefreut haben,
freuten sich die Chinesen, die all die Produkte produzierten,
die von den Amerikanern gekauft wurden. Das chinesische
Außenhandelsplus stieg also weiter an und wurde in altbewährter
Manier zu einem großen Teil in US-Anleihen angelegt. Der
langfristige Zins bleibt daher am Boden (derzeit 4,7 % bei 10-
jähriger Staatsanleihe).

Ein weiter steigender Ölpreis würde zwar den Konsum
einschränken, es kämen aber die Petrodollar ins Spiel: Die
Gewinne aus den Ölgeschäften steigen und werden ebenfalls an
den US-Börsen, insbesondere am Anleihemarkt angelegt. So
stiegen die Börsen ja bereits in den vergangenen Jahren trotz
kräftig angestiegenen Energiepreisen. Die Handelsüberschüsse
der Ölländer werden nämlich ebenfalls vorzugsweise in den USA
angelegt.

Die Gewinne der US-Unternehmen waren in dieser Berichtssaison
extrem gut. Insbesondere international aufgestellte Unternehmen
konnten dicke Gewinnanstiege vermelden. Doch ein Blick ins
Detail offenbart, daß die größten Gewinne tatsächlich im
Ausland erzielt wurden. Die Binnenkonjunktur zeigt bereits
erste Anzeichen von Schwäche. Der strauchelnde Immobilienmarkt,
die durch den warmen Winter verdeckte Arbeitslosigkeit und die
verhaltenen Prognosen der Unternehmenslenker zeichnen ein
klares Bild: Im Frühjahr dürfen wir uns auf einige
Hiobsbotschaften einstellen.

Und zu diesem Zeitpunkt, also bei der nächsten Fed-Sitzung am
10. Mai, wird Bernanke bereit sein, den Leitzins erstmals um
0,25 % von 5,25 % auf 5 % zu senken.

Wird das einen Ausverkauf an den Aktienmärkten verhindern
können? Nein, aber mildern. Ich stelle mich darauf ein, im
April, vielleicht schon im März unsere inzwischen recht üppig
angewachsene Empfehlungsliste zu verkleinern.

Dabei werden wir insbesondere die hochspekulativen Werte
aussortieren. Unternehmen, deren Aktienkurs mit einer soliden
Dividende untermauert ist, werden hingegen von dieser
Entwicklung profitieren.

Die Zinssenkung wird eine Signalwirkung für die ganze Welt
haben: Da die Amerikaner bekanntlich Weltmeister im Konsumieren
sind, wird eine schwächere US-Konjunktur auf eine verminderte
Nachfrage nach den Produkten der Schwellenländer projiziert
werden. Ich halte die Auswirkungen für überschaubar, aber der
psychologische Effekt darf nicht unterschätzt werden. Daher
würde ich mich derzeit von Anlagen in den Schwellenländern fern
halten.

An den Rohstoffmärkten werden sich zwei unterschiedliche
Entwicklungen abzeichnen: Industriemetalle und Agrarrohstoffe
werden fallen, die Edelmetalle Gold, Silber und Palladium
werden als sicherer Hafen aufgesucht werden.

Ich werde also in den nächsten Wochen die Aktien von
Unternehmen mit großem Umsatzwachstum reduzieren und die Aktien
von Unternehmen mit hohen Dividenden stärker gewichten. Wenn
dann die Zinssenkung kommt, können wir der Rotation der Anleger
gemütlich zuschauen.

Abschließend noch ein paar Worte zu den Argumenten der Gegner
dieser Meinung: Sehr verbreitet ist die Panikmache, daß der US-
Dollar einbrechen wird, da die USA verschuldet sind, wie nie
zuvor. Wäre da nicht eine restriktive Zinspolitik angebracht?
Nein!

Also: Eigentlich ja, aber das ist den USA egal. Eigentlich
sollte die USA ihre Währung durch weniger Neuverschuldung und
eine restriktivere Zinspolitik (also höhere Zinsen) stützen.
Wenn sie das nicht tut, dann, dann..., dann, ja was dann?

Dann wird gar nichts passieren. Ein Absturz des US-Dollars
wird, wenn nicht von den USA selber, dann von den Ländern
verhindert werden, die Milliardenbeträge in US-Devisen angelegt
haben. Sie werden weiterhin US-Anleihen kaufen und den US-
Dollar gegenüber anderen Währungen stützen. Es wird also der
Goldpreis steigen, ohne dass der US-Dollar sonderlich fällt.

Ganz verhindern werden die anderen Länder einen Dollarverfall
nicht können. Aber es wird auch nicht zu der globalen
Finanzkatastrophe kommen, die mitunter von Panikmachern
prognostiziert wird.

FAZIT:

Gold, sowie dividendenstarke Aktien werden wir stärker
gewichten und US-Aktien, Wachstumsaktien und Schwellenländer
untergewichten. Außerdem werde ich künftig verstärkt auf Europa
und Japan schauen.


EMPFEHLUNGSLISTE

Im Kundenbereich aktualisiere ich täglich unsere offenen
Empfehlungen. So habe ich diese Woche zum Quartalsergebnis von
UBS geschrieben, daß der Kurseinbruch aufgrund Gewinnmitnahmen
erfolgt. Das Quartalsergebnis war gut und die Aussichten noch
besser.

Ähnlich sieht es bei ABB und Mastercard aus. Heute früh habe
ich zum Quartalsergebnis von ABB Stellung genommen. Mastercard
veröffentlichte seine Zahlen schon letzten Freitag.

Zu unserem Problemkind Nabors habe ich herausgefunden, daß in
diesem Jahr rund 300 neue Bohrausrüstungen auf den Markt
kommen. Die Preise für Onshore-Drilling steigen also nicht
mehr. Dafür aber für Offshore-Drilling, Transocean profitiert
davon. BHP hat ein gutes Quartalsergebnis vermeldet und steigt
aufgrund der Spekulationen um eine Übernahme von Alcoa.

Zu Dell habe ich heute früh die Neueinstellung von Cannon
analysiert: Meiner Ansicht nach der falsche Mann! Marvell wird
noch ein schlechtes Quartal haben, danach sollte das Geschäft
anziehen. Die Aktie sollte meiner Erwartung nach schon früher
loslegen, daher hatte ich einen Nachkauf empfohlen.

Soweit ein kleiner Rundumschlag zu den offenen Empfehlungen.
Bitte schauen Sie regelmäßig in den Kundenbereich hinein. Für
besonders dringende Neuigkeiten werde ich eine separate
Information an Sie per E-Mail verschicken. Aber die täglichen
Meldungen verarbeite ich dort.

Haben Sie Verbesserungsvorschläge? Ich freue mich über Ihr
Feedback.

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04. DEPOT-CHECK: WIE GUT IST IHRE RISIKOSTREUUNG?
NORTEL NETWORKS, NORTHWESTERN MINERAL, RAIFFEISEN INTERN.,
ANDRITZ, BOEHLER-UDDEHOLM
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Nur wer ein diversifiziertes Portfolio hat, wer also in seinem
Depot eine gesunde Risikostreuung verwirklicht hat, wird bei
plötzlichen Korrekturen wie in diesen Tagen dennoch gut
schlafen können. Spekuliert wird hier im Heibel-Ticker nur mit
einem kleinen Teil des Vermögens. Der Rest wird auf solide Füße
gestellt.

Es folgt nun eine Analyse auf Risikostreuung von den 5 größten
Positionen eines Lesers. Dabei werde ich weniger auf die
einzelnen Werte eingehen, als viel stärker auf die Branchen, in
denen sie wirtschaften. Schicken Sie mir Ihre 5 größten
Positionen an Risikostreuung/at/heibel-ticker/./de. Bitte
unterschreiben Sie mit Ihrem Vornamen und der Stadt, in der Sie
leben. Diese Information wird dann veröffentlicht.

==========

FRAGE:

Sehr geehrter Herr Heibel,

da ich bei der Sendung an Risikostreuung@heibel-ticker.de und
an leserbrief@heibel-ticker.de immer eine Fehlermeldung bekomme
(550 Recipient verification problem) probier ich es so:

Es hat mich sehr gefreut, als ich vor 2 Wochen eine e-mail
erhalten habe, in der mir mitgeteilt wurde, dass Sie wieder
einen eigenen Börsenbrief machen.

Schade, dass ich nicht schon früher davon erfahren habe –
trotzdem ein herzliches Dankeschön für die Verständigung. Sie
haben dadurch wieder einen neuen, alten Leser dazubekommen.

Ich hoffe, Sie haben etwas Zeit, sich meine 5 größten
Positionen anzusehen und Ihre Einschätzung dazu abzugeben:

Nortel Networks CA6565685089

Northwestern Mineral CA6681301074

Raiffeisen International AT0000606306

Andritz AT0000730007

Boehler-Uddeholm AT0000903851

Ich würde mich über Ihre Einschätzung sehr freuen (keine
Hemmungen mit Kritik).

Danke noch mal und schöne Grüße von Thomas aus
Sitzendorf/Niederösterreich


ANTWORT:

Vielen Dank für den Hinweis, ich habe die beiden Postfächer nun
eingerichtet. Nach Deaktivierung des "Catch-All"-Befehls mußte
ich nun erst alle Adressen explizit einrichten, um eMails
empfangen zu können.

Nortel Networks

Am 1. Dezember vergangenen Jahres hat das Unternehmen einen
umgekehrten Aktiensplitt gemacht, also Aktien zusammengeführt.
Zehn alte wurden zu einer neuen Nortel-Aktie. Dadurch ist der
Kurs nun bei 30 statt bei 3 US-Dollar.

Der kanadische Netzwerkausstatter hat es nicht geschafft, sich
gegen Cisco eine Marktnische zu erkämpfen. Stattdessen wurde
irgendwann ein Kriegsveteran an die Spitze gesetzt, und der
konnte sich nicht anders helfen, als sich mit dem französischen
Staatsbetrieb Alcatel (nein, kein Staatsbetrieb? Wird aber
geführt, als wäre es einer!) zusammen zu schließen.

Ich will es kurz machen: Das Management ist unfähig, sonst wäre
der Kurs im Rahmen des Nachfrageschubs der vergangenen zwei
Jahre schon nach oben geschossen. Ob der Kurs nun eventuell
noch fünf Dollar nach oben treibt oder nicht, möchte ich nicht
beurteilen. Nortel gehört für mich zu den Unternehmen, deren
Aktien ich nicht besitzen möchte. Denn langfristig bekommt
Nortel keine Schnitte gegen Cisco.

Northwestern Mineral

Mit einer Marktkapitalisierung von 46 Mio. Euro ist das
Unternehmen zu klein, um hier besprochen zu werden. Das
Unternehmen soll die Konzession für Uran-Abbaugebiete im Niger
haben und fällt damit in den Sektor der Rohstoff- und
Energieunternehmen.

Raiffeisen International

Die österreichische Raiffeisenbank wächst seit Jahren mit
durchschnittlich 20 % p.a. aufgrund ihrer Expansion in die
ehemaligen Ostblockländer. Entsprechend hat sich der Kurs in
den vergangenen zwei Jahren verdoppelt. Mitte Januar hatte ich
schon einmal über die Raiffeisenbank geschrieben, damals
empfahl ich Kursgewinne zu sichern, denn nach dieser Rallye
kann ich mir nun eine Verschnaufpause gut vorstellen.
Tatsächlich läuft der Kurs seit Mitte Januar seitwärts.

Ich würde noch immer dafür sorgen, daß nach dem kräftigen
Kursanstieg der vergangenen Jahre der Anteil der Raiffeisen-
Aktien nicht zu groß in Ihrem Depot wird, sprich ich würde
Teile verkaufen. Grundsätzlich ist noch kein Ende des
überdurchschnittlichen Wachstums zu sehen. Das Bewertungsniveau
ist mit einem KGV von 20 in Ordnung.

Andritz

In Graz sitzt dieser Papierproduzent, der mit knapp 14 %
Umsatzwachstum p.a. bei einem KGV von 19 günstig bewertet
erscheint. Wenngleich Ihr Autor ein nahezu papierloses Büro
betreibt, so steigt dennoch der Papierverbrauch weiter an.

Die Gewinne steigen derzeit noch schneller an, so daß das KGV
im laufenden Jahr schon auf 16 fallen wird. Die Papierindustrie
ist eine recht gut berechenbare Industrie, die eine
langfristige Planung ermöglicht. Als konservativen Wert hat
diese Aktie einen Platz in jedem Depot.

Boehler-Uddeholm

Die Stahlindustrie boomt. Boehler-Uddeholm ist nicht erst seit
der Übernahme von Buderus am 1.7.05 in Deutschland ein Begriff.
Mit Absatzmärkten in Asien, Amerika und Europa ist das
Unternehmen ein Global Player. Hauptbereich des Unternehmens
ist die Herstellung von Werkzeugstahl.

Das KGV ist mit 12 denkbar günstig, insbesondere vor dem
Hintergrund des Umsatzwachstums von 10 %. Hinzu kommt noch eine
attraktive Dividendenrendite von 3,8 %.

Im Vergleich zu ThyssenKrupp und Salzgitter ist Boehler-
Uddeholm günstig bewertet. Die Kursverdopplung der deutschen
Wettbewerber hat das Unternehmen noch nicht vollzogen, als
Spezialproduktanbieter unterliegt das Unternehmen nicht so sehr
den Konjunkturzyklen der Stahlbranche.


FAZIT

Eine Bank (Raiffeisen), ein Technologieunternehmen (Nortel) und
dann gleich drei Rohstoffunternehmen (Northwestern Mineral,
Andritz und Boehler-Uddeholm), wobei das eine Unternehmen
Rohstoffe abbaut (Northwestern Mineral), das andere in der
relativ konjunkturunabhängigen Holzbranche tätig ist (Andritz)
und das dritte in der Stahlbranche agiert (Boheler-Uddeholm).
Als Rohstoffbulle würde ich bis zu zwei rohstoffbezogene Werte
in einem 5-Werte-Depot tolerieren. Drei sind aber auch mir zu
viele.

Regional sind Sie recht gut aufgestellt, neben Amerika (Nortel,
Northwestern Mineral) haben Sie jedoch nur österreichische
Unternehmen. Und die beiden amerikanischen Titel sind nicht
meine erste Wahl, wie Sie unschwer zwischen den Zeilen haben
herauslesen können. Was halten Sie von einem asiatischen
Technologiekonzern wie Matsushita beispielsweise?

In Sachen Risikoneigung haben Sie eine gute Mischung aus
soliden Dividendenwerten und spekulativen Unternehmen in der
Explorationsphase (Northwestern Mining) und einem Turnaround-
Kandidaten (Nortel).

Insgesamt sieht das aus Sicht der Depotstreuung alles sehr gut
aus. Ich würde jedoch Nortel gegen einen anderen Turnaround-
Kandidaten austauschen (siehe meine Heibel-Ticker PLUS-
Empfehlungen).

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05. LESERFRAGE: SIEMENS
==============================================================

Ihre Fragen schicken Sie bitte an leserfragen/at/heibel-
ticker/./de. Ich werde künftig nur noch eine Leserfrage
veröffentlichen. Den Rest beantworte ich direkt. Bitte fragen
Sie mich nur zu Unternehmen mit einem Marktwert von mindestens
100 Mio. Euro bzw. USD.

=================

FRAGE:

Hallo Herr Heibel,

ich lese schon seit einigen Monaten Ihren Newsletter, den mir
damals ein Freund empfohlen hat.

Da ich sehr begeistert von Ihren Analysen, Bewertungen und
Sichtweisen bin, habe ich jetzt ein Probeabo abgeschlossen, um
mir Ihren Service im Kundenbereich einmal genauer anschauen zu
können.

Ich möchte Ihnen ein großes Lob aussprechen, ich denke nach
Ablauf des Probeabos werde ich das Abo zum Jahresabo
verlängern.

Wahrscheinlich bekommen Sie täglich Unmengen von e-mails und
kommen gar nicht dazu alle zu lesen und zu beantworten.

Trotzdem möchte ich es gerne versuchen und Ihnen meine Frage
stellen:

Was denken Sie derzeit über die Entwicklung von Siemens? Leider
habe ich in Ihrem Archiv der letzten Wochen gar keine
detaillierte Info zu Siemens gefunden.

Überall ist derzeit zu lesen, daß Siemens jetzt die Aufholjagd
beginnt, viel Nachholpotential hat,... Die breite Meinung zu
Siemens scheint doch ins Positive zu schwenken.

Was denken Sie über Siemens und über ein Investment in einen
Call Optionsschein am Geld bis 2008?

Ich verstehe, daß Sie nicht jede Mail beantworten können,
trotzdem
würde ich mich sehr über Ihre Meinung bzw. evtl. einen kurzen
Abschnitt in Ihrem nächsten Newsletter zu dem Thema freuen.

Ansonsten wünsche ich Ihnen alles Gute und hoffe Sie werden
Ihren Newsletter und Ihre Empfehlungen noch lange mit dem
gleichen Weitblick und Professionalität anbieten!

Viele Grüße, Andreas aus Singen


ANTWORT:

Vielen Dank für Ihr Lob. Nicht ganz ohne Stolz kann ich
vermelden, daß ich noch immer in der Lage bin, ALLE
Kundenanfragen persönlich zu beantworten. Nur ein kleiner Teil
meiner Antworten wird im Heibel-Ticker veröffentlicht. Weitere
Antworten auf Kundenfragen stelle ich auf meine Blogging-Seite
www.heibel-unplugged.de.

SIEMENS

Siemens ist ein Gemischtwarenladen, der mit vielen anderen
Einzelunternehmen verglichen werden könnte: Im Bereich der
großen Kraftwerke hat ABB derzeit die Nase vorn. Bei der
Netzwerktechnologie bevorzuge ich Cisco. Über die
Mobiltelephonsparte (BenQ-Pleite) brauchen wir nicht zu
sprechen.

Noch in diesem Jahr möchte Siemens 25-50 % der Anteile am
Automobilzulieferer VDO an die Börse bringen. Das Interesse von
Anlegern ist groß, Continental hat sogar Verhandlungen über
eine direkte Übernahme von Anteilen aufgenommen.

Der Vorstandsvorsitzende Dr. Klaus Kleinfeld mischt sich immer
weniger in das Geschäft der einzelnen Bereiche ein, sondern
kauft und verkauft, fusioniert und organisiert Börsengänge.
Damit ist Kleinfeld ein moderner Portfoliomanager. An der Börse
wird das gerne gesehen - sehr zum Leidwesen der Angestellten.

Ich kann mir vorstellen, daß Kleinfeld dadurch in den kommenden
Jahren die Gewinnmargen kräftig nach oben schrauben wird. Ein
Vergleich mit General Electric (GE) erscheint mir angebracht:
GE hat eine Profitmarge von 15 %, Siemens dümpelt mit 5 % vor
sich hin. GE gilt natürlich als Musterjunge was die
Profitabilität angeht, aber Kleinfeld wird das Potential seines
Unternehmens erkannt haben. Jeder Prozentpunkt
Profitabilitätszuwachs würde sich in einen Kurssprung von 15 %
umwandeln lassen.

Vor diesem Hintergrund ist das Umsatzwachstum kaum bedeutend.
Das aktuelle KGV von 15 ist in meinen Augen gerechtfertigt,
Kleinfeld muß nun zeigen, dass er die Profitabilität weiter
steigern kann. Ein vollständiger Börsengang bzw. Verkauf von
VDO würde die Gewinnmarge um ein halbes Prozent steigern.

Bis zur Jahresmitte kann ich mir daher gut einen Kursanstieg
auf 95 Euro vorstellen, bis Jahresende sollte die 100 Euro-
Hürde genommen werden. Ich werde mit Spannung die nächsten
strategischen Entscheidungen Kleinfelds erwarten.

Zu Ihrer Idee, einen Call zu kaufen: Nach unten scheint Siemens
derzeit gut abgesichert, aber nach oben wird der Kurs nur
langsam laufen. Für einen Call sollte es schon bald eine
"positive Überraschung" geben, und Überraschungen sind bei
Siemens nicht üblich. Vielmehr würde der Kurs meiner
Einschätzung nach langsam nach oben laufen - was bei einem
Zeitwertverlust eines Optionsscheines die möglichen Gewinne
schmälert.

Also: Eine Verdopplung ist bei einem Siemens-Call schwer
vorstellbar. Das Risiko eines Calls ist jedoch groß, so daß ich
bei Siemens das Chance/Risiko-Verhältnis für nicht optimal
halte. Es gibt bessere Chancen, mit Optionsscheinen zu
spekulieren.

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06. BEOBACHTETE WERTE
==============================================================

Bitte beachten Sie auch den Kundenbereich auf meiner
Internetseite unter www.heibel-ticker.de. Dort finden Sie
aktuelle Charts mit meinen jeweils aktualisierten
Einschätzungen.

==========

Im Wochenverlauf habe ich zu mehreren Titeln Anmerkungen im
Kundenbereich der Webseiten verfaßt. Selten sind diese
Anmerkungen nur tagesaktuell, es reicht in der Regel, wenn Sie
einmal die Woche dort hinein schauen.

Auf der Einstiegsseite heibel-ticker.de sehen Sie im Ticker am
oberen Bildrand auf den ersten Blick, zu welchen Titel aktuelle
Anmerkungen erstellt wurden.

Hier nun die Übersicht über die offenen Positionen. Wie
angekündigt habe ich jeweils die langfristigen von den
spekulativen Positionen getrennt. Bei den langfristigen
Positionen werde ich in den kommenden Wochen jeweils eine
Risikostreuung berücksichtigen.

Weiter habe ich in Empfehlungen unterschieden, die vorwiegend
über die deutschen Börsen zu haben sind, und jenen, die Sie in
Ihr US-Depot kaufen sollten.

Insgesamt gibt es nun also vier Kategorien: Deutsches Depot
lang- und kurzfristig sowie US-Depot lang- und kurzfristig.

Unter „Änd" steht die Gesamtveränderung seit Empfehlung. Unter
„Woche" steht die Änderung zur Vorwoche. Unter „Empf." Steht
die Empfehlung, ob diese Position zu H-Halten, K-Kaufen, V-
Verkaufen ist oder mit einem SL-Stop Loss versehen werden
sollte.

Firma Kürzel Kauf am 15.2.07 Änd. Woche
Empf.
DEUTSCHES DEPOT
LANGFRISTIG
UBS UB0BL6 12.5.06 47,76 € 7% -2% H
Apple Comp. 865985 21.1.06 65,10 € 24% -1% H
Anglo American 922169 29.12.06 38,22 € 2% 2% K
Goldbarren 100 gr. 13.10.06 1.619,00 € 5% 1% H
Goldmünze 20 Mk Wil 13.10.06 113,00 € -6% 1% H
GMAC 2010 5,75% 908511 24.3.06 101,80 € 11% 0% H

SPEKULATIV
Yahoo! 900103 21.7.06 23,30 € 17% 1% SL
ABB 919730 4.8.06 14,28 € 43% 0% SL
Nabors Ind. 662778 21.1.06 22,52 € -20% -5% H
Gold Zert. ABN 859341 2.6.06 51,00 € 4% 1% K
Berentzen AG 520163 28.7.06 6,01 € -14% 0% K
Apple Call CoBk CK1761 5.1.06 1,56 € -5% -5% V
Yahoo! Call SOP SCL1Z5 8.2.07 0,67 € 5% 5% K

US-DEPOT
LANGFRISTIG
Goldman Sachs GS 23.6.06 $216,82 45% 1% H
Google GOOG 20.10.06 $461,47 8% -2% H
Sears Holding SHLD 20.10.06 $186,11 7% 3% H
BHP Billiton BHP 26.1.07 $45,66 14% 5% H
Gold&SilberfondsCEF 13.10.06 $9,65 19% 1% H

SPEKULATIV
Mastercard MA 23.6.06 $108,04 127% -6% SL
Marvell MRVL 17.4.06 $19,35 -12% 4% K
Microsoft MSFT 17.3.06 $29,46 6% 1% H
FedEx FDX 28.9.06 $117,29 11% 3% H
Gold ETF GLD 13.10.06 $66,41 14% 1% H
Silber ETF SLV 13.10.06 $139,52 22% 1% H
Fannie Mae FNM 10.11.06 $59,00 -2% 5% K
DRD Gold A0DNZ1 3.11.06 $0,76 -41% -5% K
Transocean RIG 19.1.07 $76,27 2% -3% H
Dell DELL 2.2.07 $24,38 3% 2% H

SL: Yahoo! bei 20,50 EUR
SL: ABB bei 11,91 EUR
SL: Mastercard bei 95 USD
K: Anglo American, Marvell, Fannie Mae, DRD Gold, Transocean &
BHP Billiton, Dell

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Eine erfolgreiche Börsenwoche,
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Stephan Heibel
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07. DISCLAIMER / HAFTUNGSAUSSCHLUSS UND RISIKOHINWEISE
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Wer un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen
nachmacht oder verfälscht oder nachgemachte oder verfälschte
un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen in Umlauf
setzt, wird mit Lust-, manchmal auch mit Erkenntnisgewinn
belohnt; und wenn alles gut geht, fällt davon sogar etwas für
Sie ab. (frei nach Robert Gernhardt)

Wir recherchieren sorgfältig und richten uns selber
nach unseren Anlageideen. Dennoch müssen wir jegliche
Regressansprüche ausschließen, die aus der Verwendung
der Inhalte des Heibel-Tickers entstehen könnten.

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wider. Sie stellen keine Beratung, schon gar keine
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Die Börse ist ein komplexes Gebilde mit eigenen Regeln.
Anlageentscheidungen sollten nur von Anlegern mit
entsprechenden Kenntnissen und Erfahrungen vorgenommen
werden. Anleger, die kein tiefgreifendes Know-how über
die Börse besitzen, sollten unbedingt vor einer
Anlageentscheidung die eigene Hausbank oder einen
Vermögensverwalter konsultieren.

Die Verwendung der Inhalte dieses Heibel-Tickers erfolgt
auf eigene Gefahr. Die Geldanlage an der Börse
beinhaltet das Risiko enormer Verluste bis hin zum
Totalverlust des eingesetzten Kapitals.

Es tut mir Leid, dass im Heibel-Ticker nicht die viel
versprechenden neuen Regeln der Rechtschreibreform
berücksichtigt werden, aber ich müßte Kopf stehen, um
diese zu verstehen.

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