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18.05.2007:
______________________________________________

H E I B E L - T I C K E R P L U S

F I N A N Z I N F O R M A T I O N E N

- Einfach einen Tick besser -
______________________________________________

DEUTSCHE BIBLIOTHEK : ISSN 1862-5436

2. Jahrgang - Ausgabe 20 (18.05.2007)
Erscheinungsweise: wöchentlich Freitag/Samstag
* Bitte Schriftart Courier einstellen *
(-;______________________________________________;-)

I N H A L T

01. INFO-KICKER: NUR NOCH MIT VORSICHT SPEKULIEREN
02. SO TICKT DIE BÖRSE: KEINE KORREKTUR IN SICHT
DAIMLERCHRYSLER
YAHOO!
CITIGROUP
03. AUSBLICK: OS-SPEKULATION AUF DEN ABGANG DES CHEFS
04. DEPOT-CHECK: WIE GUT IST IHRE RISIKOSTREUUNG?
05. LESERFRAGE: SOLAR-FABRIK
06. BEOBACHTETE WERTE
07. DISCLAIMER / HAFTUNGSAUSSCHLUSS UND RISIKOHINWEISE
08. AN-/ABMELDUNG

Nur für Heibel-Ticker PLUS Kunden: Hier können Sie die PDF-
Datei mit allen beobachteten Werten herunterladen:
http://www.heibel-ticker.de/downloads/htp-alle-0720-1900.pdf

Hier ist die PDF-Datei mit allen aktualisierten Werten zum
Herunterladen:
http://www.heibel-ticker.de/downloads/htp-neue-0720-1900.pdf

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01. INFO-KICKER: NUR NOCH MIT VORSICHT SPEKULIEREN
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Liebe Börsenfreunde,

höher, schneller, weiter, streben die Börsen – und dennoch
werden die Weltuntergangspropheten immer lauter. Ich habe den
Eindruck die Hausse befindet sich noch in einem sehr frühen
Stadium.

Im heutigen Rückblick gebe ich Ihnen die Gründe, warum noch
immer ausreichend Skepsis vorhanden ist, um für weitere
Kursanstiege zu sorgen.

Im Ausblick habe ich eine Spekulation vorgestellt, die ich für
die aktuelle Situation für angemessen halte, die jedoch
besondere Vorsicht erfordert.

100 % Gewinn bei der Solar-Fabrik. Verkaufen Sie die Hälfte,
lassen Sie den Rest mit engem Stopp Loss weiterlaufen. Wie
genau es dazu kam, lesen Sie in der heutigen Leserfrage.

Der Depotcheck bleibt heute leer. Wenn Sie die fünf größten
Positionen Ihres Depots auf ihre Korrelation zueinander
untersucht haben wollen, dann schicken Sie mir Ihre fünf Werte.
Ich werde sie dann nächste Woche besprechen.

Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre.

take share, Ihr
Börsenschreibel

Stephan Heibel

Chefredakteur und
Herausgeber des
Heibel-Ticker

P.S.: Lassen Sie mich Ihre Meinung, Kritik oder
Verbesserungsvorschläge wissen (selbst Lob ist willkommen ;-)
und schreiben Sie mir an leserbrief/at/heibel-ticker/./de.

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02. SO TICKT DIE BÖRSE: KEINE KORREKTUR IN SICHT

Bei uns in Deutschland haben wir gute Gründe für die Hausse:
Der Einzelhandel vermeldet gute Umsätze, der Euro notiert
fester denn je, die Arbeitslosigkeit ist etwas zurück gegangen
und Daimler Benz, BMW und Porsche vermelden bessere Zahlen als
die amerikanischen Konkurrenten. Kein Wunder also, dass der DAX
erneut das beste Wochenergebnis im Vergleich zum Dow Jones und
Nikkei vermelden kann.

In den USA hingegen versteht man die Welt nicht mehr: Obwohl
weithin mit einer baldigen Leitzinssenkung gerechnet wird,
steigt die Rendite der langfristigen Staatsanleihen an. Der US-
Dollar fällt ins Bodenlose, internationale Unternehmen gehen
derzeit auf Shoppingtour in den USA. Der Konsum geht zurück,
der Einzelhandel hat einen verheerenden Monat April vermeldet.
Die drei Automobilkonzerne aus Detroit, Ford, General Motors
und Chrysler, werden immer unwichtiger – Chrysler ist nun in
den Händen von Privatinvestoren.

Der Technologiesektor wird erwachsen, die Wachstumsraten fallen
in den niedrigen zweistelligen Bereich. Der Benzinpreis ist
über 4 USD gestiegen – ich habe 1999 noch 1,22 USD je Gallone
gezahlt. Der Immobilienmarkt ist noch nicht über dem Berg und
jeder Amerikaner spürt, wie sich sein Portemonnaie leichter
leert als füllt. Das sieht doch alles nach einer Rezession aus,
oder?

Der Dow Jones hätte doch in den vergangenen Wochen 2.000 Punkte
abgeben müssen, nicht zulegen. Insbesondere die amerikanischen
Kleinanleger spüren die Probleme der Binnenkonjunktur und
halten sich mit ihrem Konsum zurück. Dies spürt sowohl der
Einzelhandel, als auch der Teil des Finanzsektors, der auf die
Kleinanleger zählt: Online-Broker. E-Trade, Ameritrade und
Schwab haben schlechte Quartalsergebnisse vermeldet. Das
Handelsvolumen an der New York Stock Exchange (NYSE) verharrt
auf niedrigem Niveau, trotz der steigenden Kurse.

Dennoch jagt auch der Dow Jones von einem Höchstkurs zum
nächsten. Schauen Sie selbst:

INDIZES
17.5.07

Dow Jones 13.476 1,98%
NASDAQ 2.539 0,24%
S&P 500 1.512 1,41%
DAX 7.564 2,01%
Nikkei 17.399 -1,90%
Euro/US-Dollar 1,3488 -0,13%
Euro/Yen 163,62 1,21%
10-Jahre-US-Anlei 4,76% 0,11
Umlaufrendite Dt 4,32% 0,06
Feinunze Gold USD $659,50 -1,01%
Fass Crude Öl USD $65,70 6,29%

Die Amerikaner können es nicht glauben, dass sie inzwischen
auch nur ein Rädchen im internationalen Getriebe sind. Das
weltweite Wirtschaftswachstum, getrieben von den BRICs
(Schwellenländer Brasilien, Russland, Indien und China), sorgt
für gute Umsätze bei internationalen Unternehmen.

Nicht nur die Umsätze ziehen an, Unternehmen können sogar
wieder Preissteigerungen durchsetzen und dadurch ihre Margen
verbessern. Der Preisdruck, der in den vergangenen Jahren durch
den gestiegenen internationalen Wettbewerb entstand, nimmt
derzeit ab. Die Nachfrage ist so groß und das Wachstum so hoch,
dass von dem gekauft wird, der liefern kann – egal, welchen
Preis er verlangt.

Unternehmen vermelden also Rekordgewinne und die Aktienkurse
steigen gerade einmal proportional zum Gewinnanstieg. Die
Börsenhausse seit 2003 spiegelt also gerade einmal die
Gewinnanstiege der Unternehmen wieder.

Vergangenen Freitag schrieb ich von einer Korrektur, die
begonnen hatte. Doch schon während des Versendens des Heibel-
Tickers drehten die Börsen und schlossen im Plus. Die von mir
erwartete 5-7 % Korrektur war das nicht.

Immer häufiger werde ich von Lesern nach Absicherungsstrategien
gegen einen eventuellen Ausverkauf an den Börsen gefragt. Ich
habe verschiedene, mir möglich erscheinende Szenarien
durchgespielt und berechnet und bin zu dem Schluss gekommen,
dass es noch immer zu früh ist, um hohe Beträge für eine Crash-
Versicherung zu investieren. Die Gründe dafür nenne ich Ihnen
im nächsten Kapitel.


DAIMLERCHRYSLER

Mein alter Professor aus meinen Würzburger Studienzeiten, Prof.
Wenger, ist verschrien im Vorstand von Daimler Benz. Wenger,
der zunächst Physik studierte und erst zur Promotion hin auf
BWL umsattelte, liebt das nüchterne Zahlenspiel. Und daraus
ging sehr schnell hervor, dass die globalen Expansionsträume
der Vorstandschefs von Daimler Benz oder später auch
DaimlerChrysler, die Träume einer „Welt AG" ein kostspieliges
Abenteuer würde, das lediglich dem Geltungsbedürfnis des
Vorstands hilft – nicht aber den Aktionären.

Warum kann ein Vorstand seiner Eitelkeit folgen und Strategien
umsetzen, die bereits sehr früh als schädlich für die Aktionäre
enttarnt werden können? Nun, unser System ist nicht gerade dazu
geeignet, unliebsame Vorstände zurecht zu weisen. Die
Institution, die eigentlich diese Aufgabe übernehmen sollte,
ist der Aufsichtsrat. Im Aufsichtsrat ist der
Aufsichtsratsvorsitzende der mächtigste Mann. Bei den DAX-
Unternehmen ist es schon fast Tradition, dass der Vorstandschef
bei seinem Ausscheiden dann in den Aufsichtsrat wechselt und
dessen Vorsitzender wird. So kann er seine früheren Fehler
kaschieren und großen Einfluss auf die Suche eines Nachfolgers
nehmen, denn der Aufsichtsrat ernennt den Vorstand.

Aber der Aufsichtsrat wird von den Eigentümern gewählt. Den
Aktionären also! Können die Aktionäre nicht einfach einen
anderen Aufsichtsratsvorsitzenden wählen und damit dem Treiben
in der Spitze ein Ende setzen?

Nun, viele Aktionäre versuchen dies. Schauen Sie sich die
Hauptversammlungen der Telekom oder auch von DaimlerChrysler
an. Endlose Rednerlisten, aufmüpfige Kleinaktionäre und
unangenehme Fragen sind dort an der Tagesordnung. Doch wenn es
dann zur Abstimmung kommt, zur Wahl des Aufsichtsrat oder
anderen geschäftlichen Entscheidungen, so fällt das Ergebnis in
der Regel mit 99,7 % zugunsten des Vorschlags des Vorstandes
bzw. Aufsichtsrats aus. Man könnte meinen, dass die Kritiken
und Unmutsäußerungen, die zuvor den ganzen Tag durch die
Mikrofone gejagt wurden, vergessen sind.

Sind sie auch. Oder schlimmer noch, sie wurden gar nicht
gehört. Denn selbst wenn ein Verbund der Kleinaktionäre über
Vollmachten die Aktien von unzähligen Eigentümern und damit ein
Unternehmenskapital von einigen Millionen Euro vertritt, so
machen diese wenigen Millionen nur eine kleine Ziffer hinterm
Komma aus bei einem Unternehmen wie DaimlerChrysler mit einer
Marktkapitalisierung von 65 Mrd. Euro.

Die anderen Eigentümer haben bei ihrer Bank standardmäßig
angekreuzt, dass die Bank doch bitte die Stimmrechtsvollmacht
für sie wahrnehmen solle. Die Bank wiederum schickt einen
Angestellten zur Hauptversammlung mit der Weisung, doch bitte
dem Großkunden der Bank, und das ist eben DaimlerChrysler und
nicht der Kleinaktionär, nicht in die Suppe zu spucken und
stets im Sinne des Vorschlags der Unternehmensleitung zu
stimmen.

Mit anderen Worten: Strategische Entscheidungen werden nicht
von den Eigentümern auf der Hauptversammlung getroffen, sondern
vom Führungsgremium, das schon längstens vergessen hat, für wen
es eigentlich arbeitet.

Immerhin hat Prof. Wenger mit seiner Kritik stets Recht
behalten. Nachdem Reuter in den frühen 90ern nicht auf seinen
Vorschlag eingehen wollte, wurde er schließlich abgesägt und
Schrempps erste Amtshandlung war die Umsetzung eines Vorschlags
von Prof. Wenger.

Die Fehlinvestition von Daimler in Nissan wurden bereits vor
einigen Jahren korrigiert. Die als Fusion kaschierte Übernahme
Chryslers wurde diese Woche korrigiert. Für offiziell 5,5 Mrd.
Euro hat Daimler die Chrysler Gruppe an Cerberus verkauft, das
Private Equity Unternehmen, das vor einigen Monaten bereits
GMAC, den Finanzzweig von General Motors, zur Hälfte übernahm.

Cerberus hat nun also das Finanzhaus aus der Automobilbranche
mit dem größten Volumen an laufenden Unternehmensanleihen sowie
den Bauer von den sprithungrigsten Autos auf dem Markt unter
seinem Dach. Ob Cerberus in der Lage sein wird, die
Pensionsverpflichtungen General Motors und Chryslers über GMAC
zu finanzieren, werden wir sehen. Ohne eine kräftige Inflation
wird das wohl kaum gehen.

Die Daimler Benz AG, oder besser gesagt, wie sie künftig heißen
soll, die Daimler AG – wo ist eigentlich der Benz geblieben? -
hat nun den größten Teil ihrer Abenteuer beendet. Kostspielige
Abenteuer, aber immerhin scheint das Unternehmen gelernt zu
haben.

Das integrierte, globale und branchendiversifizierte
Unternehmen hat einen Umsatz von 150 Mrd. Euro und wird mit 65
Mrd. Euro Marktkapitalisierung belegt. Toyota hingegen, das
Unternehmen, das sich nur auf das vermeintlich langweilige
Bauen von Autos konzentriert, hat ebenfalls einen Umsatz von
rund 150 Mrd. Euro und wird mit einer Marktkapitalisierung von
145 Mrd. Euro versehen. Das ist wohl der Beweis für das
Scheitern der integrierten Welt AG.

Das Chrysler Abenteuer allein hat das Unternehmen rund 36 Mrd.
Euro gekostet. Das war nämlich der Kaufpreis im Jahr 1998. Von
dem Verkaufspreis von 5,5 Mrd. Euro, die Chrysler nun von
Cerberus erhalten soll, wird das Unternehmen nichts sehen, denn
zuvor muss Daimler noch Schulden für Chrysler in Höhe von 4,5
Mrd. Euro abbezahlen und anschließend folgen noch ein paar
andere Verpflichtungen Daimlers.

Wenn ich mir diese Zahlen so anschaue, dann bin ich mit meinem
Fahrzeug um so zufriedener: Ein 1993er E-Kombi. Damals hat
Daimler Benz noch gute Autos gebaut, dass es sich die
kostspieligen Abenteuer erlauben konnte. Das Auto hat nun
250.000 km runter und zeigt noch keine Ermüdungserscheinungen.

Wenn Daimler nun die künftig eingesparten Milliarden in die
Entwicklung neuer Fahrzeuge steckt, dann freue ich mich schon
heute darauf, in zwei Jahren einen neuen Daimler zu kaufen. Bis
dahin hält mein alter sicher noch.

So, genug Polemik, aber manchmal muss auch Ihr Autor seinem
Unmut Luft machen. Doch wie sieht die Zukunft Daimlers aus?

In erster Linie wird die Ertragskraft wieder ansteigen. Schon
heute liegen 7,5 Mrd. Euro in der Barkasse, bis Jahresende
könnte dieser Betrag durch die Umstrukturierungen und Verkäufe
(denken Sie auch an die EADS-Anteile) deutlich über 10 Mrd.
Euro steigen.

Diese Barreserve könnte dann für erneute Abenteuer verwendet
werden (Gott bewahre!) oder als Sonderdividende ausgeschüttet
werden. Eine Daimler AG, die mit einem Marktwert von dann rund
55 Mrd. Euro einen Umsatz von 150 Mrd. Euro erwirtschaftet,
eine attraktive Dividendenrendite hat und dann auch noch
ordentlich im Gewinn zulegen kann (es fehlen ja die
Restrukturierungskosten für die teuren Abenteuer!) wird
sicherlich deutlich höher stehen, als heute.

Das aktuelle KGV von 18 ist damit nicht aussagekräftig, denn
bei Daimler wird das Gewinnwachstum nicht aus dem
Umsatzwachstum kommen, sondern aus den eingesparten
Abenteuerkosten. Vielmehr würde ich für einen langfristigen
Vergleich das Kurs/Umsatzverhältnis (KUV) von Toyota als Ziel
betrachten. Es beträgt 1. Die Marktkapitalisierung ist genau so
hoch wie der Jahresumsatz.

Bei Daimler steht dieses Verhältnis bei 0,43. Sollte Daimler
nun erfolgreich zurück zu einem Automobilkonzern kommen, dann
könnte ich mir auch für Daimler ein KUV von 1 vorstellen.
Dieser Prozess würde jedoch mindestens zwei Jahre benötigen und
auch nur dann erfolgen, wenn Dieter Zetsche sich auf das Bauen
guter Autos und LKWs konzentriert.

Kurzfristig, also für die nächsten Wochen, würde ich 70 Euro
als Obergrenze der Rallye sehen. Anschließend sollte es
nochmals zu Gewinnmitnahmen kommen, die den Kurs dann wieder in
die niedrigen 60er zurückführen könnten. Es ist also noch nicht
zu spät, um aufzuspringen. Halten Sie sich aber bereit, um
nochmals zu tieferen Preisen nachzukaufen.


YAHOO!

Unsere Yahoo!-Positionen, Aktien und Optionsscheine, haben wir
spätestens zu dem Gerücht der Übernahme durch Microsoft
aufgelöst. Der Kurs sprang damals vorübergehend in die Höhe und
bot uns somit eine attraktive Gelegenheit, die restlichen
unserer Papiere noch zu verkaufen.

Meine Kritik an Yahoo! kennen Sie: CEO Terry Semel hat das
Unternehmen auf Ertragskraft getrimmt und sonnt sich nun in
seinem Erfolg. Er muss niemandem mehr etwas beweisen und sieht
tatenlos zu, wie Google an Yahoo! vorbei zieht. Mit anderen
Worten: Semel ist satt, der muss nicht mehr.

Mir wäre ein hungriger CEO bei Yahoo! lieber. Einer, der sich
erst noch seine Lorbeeren verdienen muss. Die Kritik an der
Führungsriege von Yahoo! wird immer lauter, die Eitelkeit des
Managements wird inzwischen bereits gestört. Also wurde diese
Woche der CFO – Chief Financial Officer, also Finanzchef,
geschasst. Sue Decker, die bis dato von einigen als mögliche
Nachfolgerin Semels gehandelt wurde, hat den Posten der
Finanzcheffin geräumt.

Sie war die Nummer zwei bei Yahoo!, gleich hinter Semel. Doch
ich glaube nicht, dass damit die Probleme Yahoo!s behoben sind,
denn die Nummer eins sitzt noch immer auf dem Chefsessel. Der
Fisch stinkt immer vom Kopfe her und selbst ein so großes
Bauernopfer wie dieses reicht nicht aus, um Yahoo! wieder auf
Kurs zu bringen.

Wir warten also weiter ab, bis sich Semel verabschiedet. Die
Aktie ist im Wochenverlauf wieder auf das Niveau von vor dem
Übernahmegerücht mit Microsoft zurück gefallen. Am heutigen
Freitag wurde bekannt, dass Microsoft die Online-Werbeagentur
aQuantive gekauft hat. Damit ist die Möglichkeit einer
Übernahme von Yahoo! durch Microsoft nun endgültig vom Tisch:
Microsoft kauft sich seine Online-Werbeplattform selber
zusammen.

Die Aktien von Yahoo! sind heute wieder um 2 % angesprungen.
Ich kann nicht erkennen, was für Yahoo! so positiv an der
Meldung ist, dass es zu teuer ist für Microsoft. Ich würde noch
immer die Finger von Yahoo! lassen.


CITIGROUP

Die Aktien der weltgrößten Bank haben diese Woche einen
Kurssprung von 4 % gemacht. Auch hier wissen die treuen Leser
unter Ihnen, dass ich von Chuck Prince, dem aktuellen Chef des
Unternehmens, nichts halte. Chuck Prince wurde auf den
Chefsessel gehoben, weil er ein hyperkorrekter Buchhalter ist
und weil Citigroup vor einigen Jahren stark unter Beschuss des
New Yorker General-Staatsanwaltes Elliot Spitzer stand,
rechtswidrige Kick-Back Provisionen an Fondsverwalter und
andere Vertragspartner gezahlt zu haben – zu Lasten der
Anleger.

Nur die engstirnige Sichtweise des Buchhalters haben Citigroup
vor größeren Problemen bewahrt. Chuck Prince war der richtige
Mann, um bei der Citigroup dahingehend Regelwerke einzubauen,
damit künftig solche unlauteren Wettbewerbsmethoden nicht mehr
angewendet werden können. Ihm ist es zu verdanken, dass
schlimmere Strafen für die Citigroup vermieden werden konnten.

Doch er hat seine Aufgabe erfüllt, nun sollte er den Chefsessel
räumen. Denn er ist nicht der geeignete Mann, um das weltgrößte
Finanzinstitut mit strategischen Entscheidungen in die Zukunft
zu führen. Das können andere besser.

Verstehen Sie mich also bitte nicht falsch: Ein Unternehmer
muss immer die Grenzen des Möglichen austesten, sonst kann er
sich nicht gegen seine Wettbewerber durchsetzen. Damit ist der
Charakter eines Unternehmers meist mit dem Charakter eines
Buchhalters nicht gerade kompatibel, denn ein Buchhalter muss
in erster Linie darauf achten, alle gesetzlichen Vorschriften
zu erfüllen.

Diese Woche gaben gleich zwei Großinvestoren ihren Einstieg bei
Citigroup bekannt. Beiden wurde nun an der Wallstreet
unterstellt, sie würden für ein baldiges Ausscheiden von Chuck
Prince sorgen, daher stiegen die Aktien an.

Wer diese beiden Großinvestoren sind und was deren tatsächliche
Anlageentscheidung war, werde ich Ihnen im nächsten Kapitel
aufzeigen. Außerdem habe ich mir erneut Gedanken dazu gemacht,
wie weit uns diese Rallye noch tragen kann.


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03. AUSBLICK: SPEKULATION AUF DEN ABGANG DES CHEFS
==============================================================

Tja, mit der Korrektur vom vergangenen Donnerstag war es
schneller vorbei, als wir gucken konnten. Die Unternehmen
vermelden Rekordgewinne und die Aktien steigen und dennoch
hören Sie in den Medien nichts als Warnungen vor dem nächsten
Crash. Vor lauter Angst verpassen so viele Anleger die nächste
Hausse.

Bitte unterscheiden Sie zwischen unseren langfristigen
Positionen und den kurzfristigen. Die langfristigen Positionen
stehen bei mir seit langem meistens auf Halten oder Kaufen –
nur bei besonderen Kurssprüngen habe ich mitunter einmal zu
Gewinnmitnahmen geraten. Langfristig werden wir noch einiges an
Kurssteigerungen erleben.

Kurzfristig jedoch warte ich auf eine Korrektur. Je später
diese Korrektur kommt, desto heftiger wird sie ausfallen. Doch
so langsam zweifle ich daran, dass sie überhaupt noch kommt.
Denn jeder auch noch so leichte Kursrückgang von gerade einmal
ein bis drei Prozent wird sofort wieder für Käufe genutzt. Die
von mir erwartete Korrektur von 5-7 % kommt und kommt einfach
nicht.

In den Medien wird immer wieder von den finanzstarken Private
Equity Firmen, den Hedgefonds und anderen Großinvestoren
gesprochen. Diese hätten so viel Geld, das sie unbedingt
anlegen müssten, so dass sie Unternehmen und Aktien kaufen,
selbst wenn deren Preis schon viel zu hoch sei. Daher, so höre
ich derzeit regelmäßig in den Medien, sei das Kursniveau an den
Börsen bereits künstlich nach oben manipuliert und ein Crash
stünde unweigerlich bevor.

Ich halte das für Quatsch, ja sogar für schädlich. Denn durch
dieses Gequatsche werden viele Anleger aus dem Markt gehalten.
Horchen Sie sich einmal um bei Ihren Freunden: Wer ist denn
derzeit investiert? Der Anteil an Aktienvermögen bei den
deutschen Privathaushalten ist seit 2000 kontinuierlich
gesunken. Selbst während der Hausse in den vergangenen vier
Jahren wurden mehr Aktien versilbert, als zugelegt.

Der Kleinanleger, der Taxifahrer also, ist derzeit nicht
investiert. An ihm geht die Hausse vorbei. Das große Geld, die
reichen Anleger also, die ihre Millionenbeträge in Private
Equity Firmen geben, die kaufen heute alles was sie kriegen
können. Diese Menschen wissen, dass das Bewertungsniveau noch
immer extrem günstig ist.

Im Herbst 1999 habe ich zu Verkäufen geraten. Ein halbes Jahr
zu früh, aber damals war die kolossale Überbewertung an den
Börsen, die Internet-Spekulationsblase bereits deutlich in
Erscheinung getreten und ich hatte den Mut, mich gegen die
Masse zu stellen und zu Verkäufen zu raten.

Heute sind wir noch weit von einer solchen Übertreibung
entfernt. Der Taxifahrer-Indikator zieht noch nicht. Der
Taxifahrer-Indikator besagt folgendes: Wenn Sie mit Ihrem
Taxifahrer bereits die heißesten Aktientipps austauschen
können, dann sollten Sie alle Ihre Aktien verkaufen. Denn wer
in der Gesellschaft kann anschließend noch zum Kauf von Aktien
motiviert werden, wenn selbst schon die Taxifahrer glauben, mit
Aktien mehr Geld verdienen zu können, als mit dem Taxi fahren?
Eine Wirtschaft, die nur noch vom Spekulieren lebt,
erwirtschaftet nichts mehr und dann ist der Crash nah.

Der Kleinanleger in Deutschland will von Aktien noch immer
nichts wissen. Der Schmerz des Crashs von 2000 bis 2003 sitzt
ihm noch zu tief in den Knochen. In den USA sieht es genauso
aus, auch dort halten sich die Kleinanleger noch von der Börse
fern. Wie eingangs erwähnt haben die Online Broker
enttäuschende Quartalsergebnisse vermeldet. E-Trade, Schwab und
Ameritrade verdienen an Kauf- und Verkauforders ihrer Kunden.
Nicht viel, aber in der Masse doch genug, um gute Ergebnisse zu
erwirtschaften. Rekordergebnisse gibt es stets zum Ende einer
Aktienhausse, denn da sind alle Anleger fiebrig am Spekulieren.

Noch funktioniert das Börsenspiel so, wie es die Börseninsider
am liebsten haben: Anleger geben das Geld an Emissionshäuser
von Zertifikaten und anderen Finanzprodukten. Diese legen das
Geld dann an und warnen vor den Gefahren dieses Geschäftes.
Denn nur so ergeben sich immer wieder Kaufmöglichkeiten für die
großen Summen.

Wenn einmal genug Geld eingesammelt und angelegt sein sollte,
dann werden die Kleinanleger motiviert, selber anzulegen. Das
Anlegen sei nicht so schwer und die Gebühren bei den
Emissionshäusern könne man sich sparen, wird es heißen. Also
verkaufen die Emissionshäuser ihre Bestände in die dadurch
erzeugte Nachfrage. Am Ende halten die Kleinanleger jede Menge
Aktien und es gibt keine neuen Käufer mehr – der Crash folgt.

Es gibt genügend Hiobsbotschaften, die immer wieder gezückt
werden: Benzinpreis über 1,50 Euro (das sind 3 DM!), steigendes
Zinsniveau weltweit wird den Wirtschaftsaufschwung bremsen,
Chinas Wachstum auf gesellschaftlich wackeligen Füßen,
Globalisierung radiert Gewinnmargen aus, der Crash des
Weltfinanzsystems steht bevor, usw.

Wer sich nicht intensiv mit der Börse beschäftigt, der hat bei
der Berieselung mit solchen Hiobsbotschaften sicherlich nicht
den Mut, diese Warnungen über Bord zu werfen und zu
investieren. Aber genau das wäre das Richtige, denn wir
befinden uns noch immer in einem frühen Stadium der Hausse.

In den vergangenen Wochen haben wir schon einiges verkauft.
Diese Verkäufe und Teilverkäufe haben mir meine Disziplin
vorgeschrieben, denn wenn ich zu günstigen Kursen kaufe, um auf
eine Erholung zu warten, dann muss ich nach erfolgter
Kurserholung Gewinne einstreichen. Es bleiben die langfristigen
Positionen, die ich künftig mit einem engeren Stopp Loss
absichern werde.

Für die nächsten Monate werde ich den spekulativen Anteil
unserer Empfehlungsliste weiter verringern, denn es ist trotz
all dem langfristigen Optimismus so, dass die Rückschlagsgefahr
mit steigenden Kursen ebenfalls ansteigt. Und für ein
ordentliches Chance/Risiko-Verhältnis muss die spekulative
Position bei höheren Kursen einfach kleiner sein.

Nichts desto trotz werde ich in den nächsten Wochen einige
kurzfristige Spekulationen ausarbeiten, bei denen ich jedoch
das Verlustrisiko wesentlich geringer ansetzen werde, als noch
vor einigen Monaten.

FAZIT:
Die Hausse geht weiter, setzen Sie weiterhin auf steigende
Kurse, aber verringern Sie Ihr Risiko.


CITIGROUP
Die Schlinge um den Hals von Chuck Prince zieht sich immer
enger. Die beiden oben angesprochenen Großinvestoren sind Eddie
Lampert und Jim Cramer. Eddie Lampert kennen Sie von Sears
Holding, unserem Einzelhändler. Lampert führt Sears wie einen
Hedgefonds, verkauft unprofitable Teile und investiert in
profitable Geschäftsbereiche (bspw. Lands End, siehe
Kundenbereich).

Lampert ist zufällig sehr reich und verwaltet nebenbei noch
sein eigenes Vermögen und das einiger anderer. Mit diesem
Vermögen hat er sich bei Citigroup eingekauft, gab allerdings
inzwischen bekannt, dass er nicht aktiv gegen Chuck Prince
vorgehen werde.

Jim Cramer ist ein ehemaliger Hedgefondsmanager und ist heute
Journalist. Er führt ein Musterdepot, das von vielen seiner
Leser nachgebaut wird und darin hat er nun die Citigroup
aufgenommen. Kein Wunder also, dass der Kurs von Citigroup um 4
% in die Höhe schnellte. Aber auch Jim Cramer wird nicht aktiv
werden, da er nicht die Vollmachten seiner Leser hat.

Beide können aber Stimmung machen – und das tun sie bereits mit
ihren Äußerungen. Cramer lässt keinen Tag verstreichen, an dem
er nicht einen Kommentar gegen Prince schreibt.

Sollten die beiden Erfolg haben, und vieles spricht dafür, dann
würde die Aktie meiner Ansicht nach umgehend von derzeit 55 USD
in Richtung 60 USD steigen.

Ich habe einen Optionsschein herausgesucht, mit dem wir auf
eine entsprechende Entwicklung spekulieren können. Der
Optionsschein wird in Deutschland gehandelt, notiert in Euro
und Sie können ihn in Ihr deutsches Depot kaufen. Bitte lassen
Sie sich nicht durch das folgende Währungsspiel verwirren.

Goldman Sachs Call auf Citigroup
Basispreis: 55 USD
Kurs der Citigroup-Aktie in den USA aktuell: 54,91 USD.
Laufzeit bis 21.9.07 – also nur noch vier Monate
Preis des Optionsscheins aktuell: 0,41 EUR

Wir werden dieser Spekulation lediglich zwei Wochen Zeit geben.
Wenn bis dahin keine entsprechende Meldung über einen Rücktritt
von Prince erschienen ist, dann werden wir mit Verlust
verkaufen.

Sollte der Kurs tatsächlich in Richtung 60 USD ansteigen, so
steht uns eine Kursverdopplung des Optionsscheins bevor.

Vorsicht: Diejenigen unter Ihnen, die sich mit Optionsscheinen
nicht auskennen, sollten diese Spekulation nicht mitmachen. Sie
müssen notfalls sehr kurzfristig Ihre Scheine verkaufen können.
Ich werde gegebenenfalls eine eMail verschicken und gehe davon
aus, dass Sie dann innerhalb von einer halben Stunde reagieren
können.


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04. DEPOT-CHECK: WIE GUT IST IHRE RISIKOSTREUUNG?
===============================================================

Nur wer ein diversifiziertes Portfolio hat, wer also in seinem
Depot eine gesunde Risikostreuung verwirklicht hat, wird bei
plötzlichen Korrekturen wie in diesen Tagen dennoch gut
schlafen können. Spekuliert wird hier im Heibel-Ticker nur mit
einem kleinen Teil des Vermögens. Der Rest wird auf solide Füße
gestellt.

Es folgt nun eine Analyse auf Risikostreuung von den 5 größten
Positionen eines Lesers. Dabei werde ich weniger auf die
einzelnen Werte eingehen, als viel stärker auf die Branchen, in
denen sie wirtschaften. Schicken Sie mir Ihre 5 größten
Positionen an Risikostreuung/at/heibel-ticker/./de. Bitte
unterschreiben Sie mit Ihrem Vornamen und der Stadt, in der Sie
leben. Diese Information wird dann veröffentlicht.

==========

Im Moment haben wir alle Depotchecks aufgearbeitet und freuen
uns auf neue Anfragen von Ihnen

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05. LESERFRAGE: SOLAR-FABRIK
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Ihre Fragen schicken Sie bitte an leserfragen/at/heibel-
ticker/./de. Ich werde künftig nur noch eine Leserfrage
veröffentlichen. Den Rest beantworte ich direkt. Bitte fragen
Sie mich nur zu Unternehmen mit einem Marktwert von mindestens
100 Mio. Euro bzw. USD.

=================

FRAGE:

Sehr geehrter Herr Heibel,

bedanke mich für den Tipp "Solar-Fabrik". Habe an diesem Titel
aufgrund der sehr positiven Berichterstattung im Heibel Ticker
festgehalten und kann heute nach wenigen Monaten bereits ca.
100% Buchgewinn realisieren. Damit meine Frage: wie sehen Sie
die weitere Entwicklung? Halten oder Verkaufen? Über ihre
aktuelle Bewertung des Unternehmens würde ich mich freuen.

Viele Grüße, Dieter aus München


ANTWORT:

Herzlichen Glückwunsch zu Ihrem Treffer :-)

Der Umsatz von der Solar-Fabrik wächst mit 30 % p.a., der
Gewinn hält mit dieser Wachstumsgeschwindigkeit Schritt. Wenn
auch das KGV heute noch bei 24 steht, so dürfte es im kommenden
Jahr bereits auf 16 fallen. Für die Wachstumsgeschwindigkeit,
die dieses Unternehmen an den Tag legt, ist das ein sehr
günstiges Bewertungsniveau. Ich würde also auf Sicht von ein
bis zwei Jahren weiter investiert bleiben.

Allerdings ist das Unternehmen von der Gesetzgebung, bzw. der
gesetzlichen Förderung alternativer Energien in Deutschland
abhängig. Es sieht alles danach aus, als werde es weiterhin
eine für die Solar-Fabrik hilfreiche Gesetzgebung geben, aber
garantieren kann Ihnen das niemand. Auch die Ölpreisentwicklung
hat ihren Einfluss auf die Umsätze und damit auf den Aktienkurs
des Unternehmens.

Mit 100 % Buchgewinn sollten Sie meiner Ansicht nach die Hälfte
Ihrer Position verkaufen. Damit haben Sie Ihren Einsatz wieder
raus. Mit dem Rest können Sie die Aktien noch eine Weile laufen
lassen. Ich würde mir 14 Euro als Verkaufsmarke vormerken -
wenn der Kurs darunter fällt, dann sollten Sie nehmen, was Sie
noch bekommen. Auf der anderen Seite ist das weitere
Gewinnpotential noch groß - wenn alles zugunsten der Solar-
Fabrik läuft, dann kann ich mir durchaus eine weitere
Kursverdopplung in den nächsten 18 Monaten vorstellen.

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06. BEOBACHTETE WERTE
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Bitte beachten Sie auch den Kundenbereich auf meiner
Internetseite unter www.heibel-ticker.de. Dort finden Sie
aktuelle Charts mit meinen jeweils aktualisierten
Einschätzungen.

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Im Wochenverlauf habe ich zu mehreren Titeln Anmerkungen im
Kundenbereich der Webseiten verfasst. Selten sind diese
Anmerkungen nur tagesaktuell, es reicht in der Regel, wenn Sie
einmal die Woche dort hinein schauen.

Auf der Einstiegsseite heibel-ticker.de sehen Sie im Ticker am
oberen Bildrand auf den ersten Blick, zu welchen Titel aktuelle
Anmerkungen erstellt wurden.

Hier nun die Übersicht über die offenen Positionen. Wie
angekündigt habe ich jeweils die langfristigen von den
spekulativen Positionen getrennt. Bei den langfristigen
Positionen werde ich in den kommenden Wochen jeweils eine
Risikostreuung berücksichtigen.

Weiter habe ich in Empfehlungen unterschieden zwischen denen,
die vorwiegend über die deutschen Börsen zu haben sind, und
jenen, die Sie in Ihr US-Depot kaufen sollten.

Insgesamt gibt es nun also vier Kategorien: Deutsches Depot
lang- und kurzfristig sowie US-Depot lang- und kurzfristig.

Unter „Änd" steht die Gesamtveränderung seit Empfehlung. Unter
„Woche" steht die Änderung zur Vorwoche. Unter „Empf." steht
die Empfehlung, ob diese Position zu H - Halten, K - Kaufen,
V - Verkaufen ist oder mit einem SL - Stop Loss versehen werden
sollte.

Firma Kürzel Kauf am 17.5.07 Änd.Woche Empf.

DEUTSCHES DEPOT
LANGFRISTIG
UBS UB0BL6 12.05.06 46,98 € 5% 1% H
Apple Comp. 865985 21.01.06 80,00 € 53% 3% H
Anglo American 922169 29.12.06 41,87 € 12% -1% H
DB Japan ETF DBX1MJ 27.02.07 37,28 € -8% -2% K
Goldbarren 100 gr. 13.10.06 1.557,00 € 1% -1% H
Goldmünze 20 Mk Wi 13.10.06 108,50 € -10% -1% H
GMAC 2010 5,75% 908511 24.03.06 99,60 € 8% 0% SL

SPEKULATIV
ABB 919730 4.08.06 14,83 € 48% 2% H
Nabors Ind. 662778 21.01.06 25,42 € -10% 3% H
Gold Zert. ABN 859341 2.06.06 49,20 € 0% -2% H
Berentzen AG 520163 28.07.06 5,39 € -23% -4% H
Matsushita 853666 27.02.07 14,58 € -5% -2% K

US-DEPOT
LANGFRISTIG
Goldman Sachs GS 23.06.06 $ 227,38 52% 2% H
Google GOOG 20.10.06 $ 470,96 10% 2% H
Sears Holding SHLD 20.10.06 $ 178,68 3% 2% H
BHP Billiton BHP 26.01.07 $ 50,63 27% -2% H
Japan ETF EWJ 27.02.07 $ 14,29 -5% -1% K
Gold&Silberfond CEF 13.10.06 $ 9,06 12% -2% H

SPEKULATIV
Marvell MRVL 17.04.06 $ 17,00 -23% -2% H
Gold ETF GLD 13.10.06 $ 65,06 12% -1% H
Silber ETF SLV 13.10.06 $ 127,70 12% -1% H
Fannie Mae FNM 10.11.06 $ 62,99 5% 1% H
DRD Gold A0DNZ1 3.11.06 $ 0,88 -32% 6% H
Transocean RIG 19.01.07 $ 93,31 24% 6% TV
Annaly Cptl. Mg NLY 23.03.07 $ 15,70 5% 0% H

SL: GMAC Anleihe bei 98 % zur Absicherung der Gewinne wegen
unsicherer Zukunft GMs
SL: ABB Stop Loss bei 12,67 EUR

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Eine erfolgreiche Börsenwoche,
take share

Stephan Heibel
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nachmacht oder verfälscht oder nachgemachte oder verfälschte
un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen in Umlauf
setzt, wird mit Lust-, manchmal auch mit Erkenntnisgewinn
belohnt; und wenn alles gut geht, fällt davon sogar etwas für
Sie ab. (frei nach Robert Gernhardt)

Wir recherchieren sorgfältig und richten uns selber
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