•   29.11.: #Devon günstig zu haben, Ölpreisrückgang aufgrund Null-Covid-Politik Chinas könnte enden, sobald die Politik aufgeweicht wird. Das ist nun absehbar. bit.ly/RtX2jz #Börse #Aktien   29.11.: #Devon günstig zu haben, Ölpreisrückgang aufgrund Null-Covid-Politik Chinas könnte enden, sobald die Politik aufgeweicht wird. Das ist nun absehbar. bit.ly/RtX2jz #Börse #Aktien   29.11.: #Devon günstig zu haben, Ölpreisrückgang aufgrund Null-Covid-Politik Chinas könnte enden, sobald die Politik aufgeweicht wird. Das ist nun absehbar. bit.ly/RtX2jz #Börse #Aktien   29.11.: #Devon günstig zu haben, Ölpreisrückgang aufgrund Null-Covid-Politik Chinas könnte enden, sobald die Politik aufgeweicht wird. Das ist nun absehbar. bit.ly/RtX2jz #Börse #Aktien

Heibel-Ticker Plus 07/52 - Steigende Kurse zum Jahresabschluss als gutes Ohmen für das Nächste?

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28.12.2007:
______________________________________________

H E I B E L - T I C K E R P L U S

F I N A N Z I N F O R M A T I O N E N

- Einfach einen Tick besser -
______________________________________________

DEUTSCHE BIBLIOTHEK : ISSN 1862-5436

2. Jahrgang - Ausgabe 52 (28.12.2007)
Erscheinungsweise: wöchentlich Freitag/Samstag
* Bitte Schriftart Courier einstellen *
(-;______________________________________________;-)

I N H A L T

01. INFO-KICKER: KURZER PERSÖNLICHER JAHRESRÜCKBLICK
02. SO TICKT DIE BÖRSE: STEIGENDE KURSE ZUM JAHRESENDE
03. AUSBLICK: INTERNETAKTIEN STARTEN UNTERSCHIEDLICH IN 2008
04. DEPOT-CHECK: WIE GUT IST IHRE RISIKOSTREUUNG?
APPLE, SOLON, SOLARWORLD, CS EUROREAL, HYPOVEREINS-ANLEIHE
05. LESERFRAGE: ALGODYNE ODER WIE ANLEGER ÜBER'S OHR
GEHAUEN WERDEN
06. BEOBACHTETE WERTE
07. DISCLAIMER / HAFTUNGSAUSSCHLUSS UND RISIKOHINWEISE
08. AN-/ABMELDUNG

Nur für Heibel-Ticker PLUS Kunden: Hier können Sie die PDF-
Datei mit allen beobachteten Werten herunterladen:
http://www.heibel-ticker.de/downloads/htp-alle-0752-1808.pdf

Hier ist die PDF-Datei mit allen aktualisierten Werten zum
Herunterladen:
http://www.heibel-ticker.de/downloads/htp-neue-0752-1808.pdf

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01. INFO-KICKER: KURZER PERSÖNLICHER JAHRESRÜCKBLICK
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Liebe Börsenfreunde,

ich hoffe, Sie hatten einige erholsame und besinnliche
Weihnachtsfeiertage im Kreise Ihrer Lieben. Keine Angst, die
heutige Ausgabe ist als Gegenpol zu dem schwer im Magen
liegenden Braten der Feiertage eine leichte Kost.

Im Ausblick habe ich die verschiedenen Schwergewichte der
Internetbranche unter die Lupe genommen und diejenige
Internetaktie mit dem größten Potential herausgearbeitet.

Der heutige Depotcheck behandelt das Portfolio eines Rentners,
der sein Vermögen zur Aufbesserung seines Alltags nutzen
möchte. Ich habe einige Änderungsvorschläge angebracht.

In der Leserfrage werde ich wieder einmal mit den schwarzen
Schafen unserer Branche konfrontiert: Es gibt sie noch immer,
die systematische Abzocke ahnungsloser Kunden. Ich habe dem
Leser meine Dokumente HT-Rüstzeug sowie HT-Glossar ans Herz
gelegt, um seine Kenntnisse etwas aufzubessern. Wenn Sie
Interesse an diesen Dokumenten haben, schicken Sie uns einfach
eine entsprechende eMail.

Doch nun zu einem kurzen, aber persönlichen Jahresrückblick,
den ich an dieser Stelle stets ausgebe, damit Sie besser über
mich Bescheid wissen. Denn bei allem Fachwissen, bei allen
Begründungen und zahlenmäßigen Argumentationen, so ist es doch
am Ende mein persönlicher Horizont, der für den Inhalt des
Heibel-Tickers verantwortlich ist. Und je besser Sie über mich
Bescheid wissen, desto besser können Sie meine Analysen, meine
Empfehlungen und Beschreibungen verstehen und für sich selber
anwenden.

Aus diesem Grund habe ich meinen Lebenslauf auf meiner Webseite
schon sehr ausführlich geschrieben. Nun folgt hier noch eine
kurze Ergänzung über die Neuigkeiten dieses Jahres:

Nun, zu aller erst einmal habe ich mich diesen November
verlobt. Mit meiner Freundin, äh Verlobten, lebe ich schon seit
einiger Zeit zusammen und ein harmonischeres Zusammenleben kann
ich mir nicht vorstellen. Auf Kuba habe ich mir daher ein Herz
und einen Ring gefasst und habe die Frage gestellt. Geheiratet
wird im nächsten Sommer. Sie müssen sich folglich darauf
einrichten, das die Heibel-Ticker Ausgabe am 20. Juni entweder
sehr kurz oder ganz ausfallen wird.

Das Jahr 2007 war dadurch gekennzeichnet, dass ich fast
wöchentlich zwischen meiner Wohnung in Hamburg und meinem Büro
in Berlin hin und her gependelt bin. Ich kann von zu Hause aus
arbeiten, doch meine Assistentin Frau Schilling sitzt in
Berlin. Im neuen Jahr werden wir häufiger Dinge telefonisch
absprechen, gependelt wird nur noch alle zwei Wochen. Frau
Schilling und ich sind inzwischen ein eingespieltes Team, so
dass Sie auch weiterhin keine Ungereimtheiten oder Probleme
befürchten müssen. Der persönliche und kurze Kommunikationsweg
zu Ihnen, liebe Börsenfreunde, bleibt bestehen.

Apropos: Die Heibel-Ticker Gemeinde ist inzwischen auf über
8.000 angestiegen. Damit sind wir noch immer so klein, dass wir
kaum auffallen. Gleichzeitig entschließen sich mehr von Ihnen
als bei irgendeinem Wettbewerber für den kostenpflichtigen
Heibel-Ticker PLUS. Für mich ist das neben Ihren lobenden
Worten im Feedback eine willkommene Belohnung.

Soll ich es erwähnen? Es kommt vor, dass mir ein Kunde nach
einem gelungenen Trade eine Sacher-Torte zuschickt. Ein anderer
hat mir einen Satz Visitenkarten und einen Heibel-Ticker
Stempel angefertigt. Das sind so Kleinigkeiten, die mir Spaß
machen :-)

Im abgelaufenen Jahr ist es mir auch noch gelungen, sämtliche
E-Mails von Ihnen zu bearbeiten. Jede E-Mail von Ihnen läuft
durch mein Postfach. Nicht, weil ich Frau Schilling
kontrollieren möchte, sondern weil ich genau wissen möchte, wie
der Umgangston von Ihnen ist und welche Probleme derzeit
auftreten. Ich habe vor sieben Jahren meine feste Anstellung
verlassen, weil ich mitunter für unterlassene Arbeiten gelobt
und für geistige Höchstleistungen gescholten wurde. Das ist
beim Heibel-Ticker anders: Ich erfahre immer sofort, was gut
und was schlecht war.

Das Resultat meines Fleißes im Jahr 2007 ist, dass ich
inzwischen so viel veröffentliche, dass Sie als Kunde den
Überblick verlieren. Sie haben dies in der Nikolaus-Ausgabe
gelesen. Das wird die erste Änderung sein, die ich im nächsten
Jahr angehe: Die verschiedenen Veröffentlichungsplattformen und
meine verschiedenen Empfehlungen besser zu strukturieren,
übersichtlicher zusammen zu stellen.

Gleichzeitig wird sich bei mir dadurch, dass ich seltener den
Ort wechsele, eine Kontinuität einstellen, die zu zeitnäheren
Reaktionen auf Entwicklungen an den Börsen führt. Ich denke
also, dass ich im nächsten Jahr häufiger einmal auf
Spezialsituationen mit einem Heibel-Ticker Update werde
eingehen können.

Für Ihre Treue und insbesondere für Ihre immer hilfreichen,
sachlichen und wohlmeinenden E-Mails möchte ich mich an dieser
Stelle herzlich bedanken. Ich hoffe, dass wir noch lange
miteinander durch die Börsenwelten schreiten. Für das nächste
Jahr habe ich einen Glückwunsch für Sie parat:

Der Glückwunsch

Ein Glückwunsch ging ins neue Jahr,
Ins Heute aus dem Gestern.
Man hörte ihn Sylvestern.
Er war sich aber selbst nicht klar,
Wie eigentlich sein Hergang war
Und ob ihn die Vergangenheit
Bewegte, oder die neue Zeit.
Doch brachte er sich dar, und zwar
Undeutlich und verlegen.

Weil man ihn nicht so ganz verstand,
So drückte man sich froh die Hand
Und nahm ihn gern entgegen.


take share, Ihr
Börsenschreibel

Stephan Heibel

Chefredakteur und
Herausgeber des
Heibel-Ticker

P.S.: Lassen Sie mich Ihre Meinung, Kritik oder
Verbesserungsvorschläge wissen (selbst Lob ist willkommen ;-)
und schreiben Sie mir an leserbrief/at/heibel-ticker/./de.

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02. SO TICKT DIE BÖRSE: STEIGENDE KURSE ZUM JAHRESENDE
==============================================================


Die verkürzte Weihnachtswoche hat im Wesentlichen steigende
Preise und Kurse gebracht. Sämtliche Indizes konnten zulegen,
auch der Gold- und Ölpreis sind angestiegen.

Obwohl die heutige Ausgabe eine leichte Kost bleiben soll,
komme ich nicht umhin, ein paar Worte zur Ermordung von
Pakistans Oppositionsführerin Benazir Bhutto zu verlieren.
Unter Verdacht steht der pakistanische Geheimdienst, der
unlängst in der Öffentlichkeit seine Unterstützung der Taliban
in Afghanistan bekräftigt hat.

So schmerzlich der Verlust Bhuttos ist, so wenig darf diese
Ermordung überraschen. Seit ihrer Rückkehr gab es bereits
mehrere Mordversuche. In Pakistan gehört diese Form der
Auseinandersetzung leider noch immer zur Tagesordnung.

Die Aktienmärkte haben den Anschlag als Rückschlag für die
Demokratiebewegung Pakistans und somit auch als Rückschlag für
freie Märkte in der Region gewertet, die Börsen sind am
gestrigen Donnerstag in Folge des Anschlags um über 1%
eingebrochen.

Trotz des Kursrückschlags vom gestrigen Donnerstag schlossen
die Börsen mit einem komfortablen Wochenplus. Nach vier Tagen
mit kräftigen Kursgewinnen kann man die Meldung über die
Ermordung Bhuttos auch anders sehen: Es wurde auf einen Grund
gewartet, ein paar Gewinne mitzunehmen. Schauen Sie sich die
maßgeblichen Indizes im Wochenvergleich in der folgenden
Tabelle selber an:

INDIZES 27.12.07

Dow Jones 13.359 0,9%
NASDAQ 2.676 1,4%
S&P 500 1.476 1,1%
DAX 8.038 2,1%
Nikkei 15.307 0,3%
Euro/US-Dollar 1,4650 2,1%
Euro/Yen 165,78 1,9%
10-Jahre-US-Anleihe 4,20% 0,2
Umlaufrendite Dt 4,32% 0,0
Feinunze Gold USD $ 826,8 3,2%
Fass Crude Öl USD $ 96,96 6,1%


Apple hat diese Woche erstmals die 200 US-Dollar Marke
übersprungen. Das starke Weihnachtsgeschäft sowie die
Jahresendmanipulationen, die ich Ihnen in der Ausgabe vom
vergangenen Freitag aufgezeigt hatte, haben dafür gesorgt, dass
Apple und Transocean die größten Kursgewinner dieser Woche
sind. Gab es neue Meldungen? Nein! Es gab lediglich eine Schar
von Geldmanagern, die diese Erfolgsaktien des Jahres 2007 zum
Jahreswechsel in ihrer Bilanz stehen haben wollen.

Natürlich können Sie sagen, dass der anziehende Ölpreis
(+6,1%!) für die Kursrallye bei Transocean verantwortlich ist.
Aber dann hätten auch die Aktien der Ölkonzerne und vieler
anderer Ölindustriedienstleister anziehen müssen. Und das taten
sie kaum.

Der Ölpreis selbst ist angestiegen, weil die Prognosen für die
Ölversorgung im nächsten Jahr recht schlecht aussehen. Es ist
offensichtlich geworden, dass die OPEC ihre Macht verloren hat,
den Ölpreis zu beeinflussen. Die Reserven in der
Förderkapazität reichen kaum aus, die ansteigende Nachfrage zu
befriedigen.

Natürlich werden vielerorts auch der Luftangriff der Türkei auf
Teile Iraks als Grund für den steigenden Ölpreis genannt. Oder
auch die fallenden Öl-Lagerbestände der USA, die sich nun sechs
Wochen in Folge verringert haben. Oder aber eine für die
Ölkonzerne recht schlechte Vereinbarung zwischen Venezuela und
den ausländischen Ölfirmen über die Bedingungen der Ölförderung
in Venezuela: Ausländische Firmen müssen viel investieren,
dürfen aber nur Minderheitsbeteiligungen eingehen.

Aber unterm Strich ist derzeit einfach nicht genug Öl
verfügbar. Und daher erwarte ich für das kommende Jahr einen
Ölpreis, der noch deutlich über 100 USD/Fass steigen wird.

Der Goldpreis ist ebenfalls angestiegen, dies würde ich jedoch
größtenteils auf den schwachen US-Dollar zurückführen. Nachdem
der US-Dollar in den vergangenen Wochen eine Rallye bis auf
1,43 USD/EUR vollzogen hat, folgte nun eine Gegenreaktion bis
1,47 USD/EUR. Wenn der US-Dollar fällt, dann steigt im Gegenzug
das in US-Dollar gehandelte Gold.

Das Zinsniveau in den USA steigt wieder langsam an. Merrill
Lynch hat nun nach der Citibank und nach Bear Sterns ebenfalls
Milliarden Zuschüsse gesichert, diesmal aus Singapur. Es
zeichnet sich meiner Ansicht nach ab, dass Bernanke seine
Geldpolitik genau so gestaltet, dass viele
Immobilienunternehmen pleite gehen, also vom Markt geschwemmt
werden und die verbleibenden, hoffentlich sauber agierenden
Finanzinstitute mit einem blauen Auge davon kommen. Wie gesagt,
dieses Spiel halte ich für sehr gewagt, ich habe unsere
Beobachtungsliste in den vergangenen Wochen darauf
ausgerichtet.

Soweit der kurze Überblick. Ich kann nur nochmals wiederholen:
Nehmen Sie die Meldungen in diesen Tagen nicht zu ernst:
Mangels Ereignisse, weil die meisten Menschen in den
Weihnachtsferien sind, werden Meldungen, die sonst nur als
Randbemerkung erwähnt werden, in diesen Tagen ordentlich hoch
gepuscht. In den ersten Tagen im Januar wird sich das dann
wieder egalisieren.


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03. AUSBLICK: INTERNETAKTIEN STARTEN UNTERSCHIEDLICH IN 2008
==============================================================

Am Montag wird die US-Börse nur am Vormittag geöffnet sein, am
Dienstag, dem Neujahrstag, bleibt sie geschlossen. Wir haben
also auch in der kommenden Woche eine verkürzte Handelszeit.

Ich glaube nicht, dass derzeit schon wieder Vorsicht angesagt
ist. Obwohl viele Aktien in den vergangenen Tagen kräftig
zulegen konnten, steckt noch so viel Skepsis im Markt, dass
noch weitere kräftige Kursgewinne im Januar möglich sind. Es
schadet nie, ein paar Gewinne mitzunehmen. Aber nachdem wir in
den vergangenen Wochen schon gut verkauft haben, würde ich nun
nicht weitere Positionen auflösen, sondern eher halten.


INTERNETENTWICKLUNGEN 2008

AMAZON

Das Jahr 2007 war das Jahr von Google (+50%) und Amazon
(+130%). Amazon hat endlich seine Investitionswut gezügelt und
begonnen, die Gewinne einzusammeln. Anlegern war dieser Schwenk
sehr willkommen.

Doch damit ist nicht der Umsatz von Amazon in die Höhe
geschnellt, sondern lediglich die Gewinnmarge. Und ich denke
nicht, dass sich dieser Schachzug wiederholen lässt.

Inzwischen notiert Amazon auf einem KGV von 110. Das
Umsatzwachstum betrug lediglich 41%. Ausschlaggebend für das
hohe Bewertungsniveau ist jedoch das Gewinnwachstum und das
betrug aufgrund obiger Maßnahme 320%. Für das Jahr 2008 wird
ein KGV 08e von 58 geschätzt.

Amazon wird im nächsten Jahr weiter wachsen, aber dieses
Wachstum ist meiner Ansicht nach bereits im Kurs enthalten. Ich
würde also derzeit nicht weiter in Amazon-Aktien investieren.

GOOGLE

Im Gegensatz dazu hat Google im laufenden Jahr beim Online-
Werbegeschäft Marktanteile hinzugewonnen. Dem Unternehmen geht
es so gut, dass es sich praktisch jedes Investment leisten
kann, jede Idee kann umgesetzt werden. Und das tut Google auch:
Google wird bei der nächsten Versteigerung von
Mobilfunklizenzen in den USA 4,6 Mrd. USD bieten. Google baut
ein Satelliten-TV sowie -Radio auf und schiebt über
Kooperationen die Werbeanzeigen auch in die gedruckten
Zeitungen und Zeitschriften. Ach so, Google versucht auch noch,
einen energieeffizienteren Brennstoff als Kohle zu entwickeln.

Ich weiß nicht, aber irgendwie habe ich da Angst, dass sich
Google verzettelt. Doch die Aktienperformance kann sich noch
immer sehen lassen:

Der Umsatz wächst mit 57%, die Gewinne mit 46%. Bei 13 Mrd. USD
Bargeld auf dem Konto laufen Investitionen, wie das Ersteigern
einer Mobilfunklizenz, fast durch die Portokasse.

Das KGV ist mit 55 im Verhältnis zum Wachstum in meinen Augen
jedoch noch immer moderat. Das KGV 08e wird auf 34 fallen, und
das ist ein Niveau, das schon wieder viel zu niedrig ist für
einen Marktführer und absoluten Blue Chip.

Mit unserer Google-Position sitzen wir auf einem komfortablen
Gewinn. Aus fundamentaler Sicht ist hier noch eine Menge drin,
aber ich werde ein Auge auf das Google-Management haben: Wenn
sie sich verzetteln, werde ich die Aktien abstoßen.

YAHOO!

Yahoo! ist nach wie vor unangefochtener Marktführer bei
Werbebannern im Internet. Während Google die Textanzeigen
dominiert, hat sich Yahoo! die Banner sichern können. Doch
Yahoo! wird von allen Seiten angegriffen: Google hat
Doubleclick gekauft, den größten eigenständigen
Bannervermarkter und wartet nur noch auf die Freigabe der
Übernahme durch die US-Kartellbehörde. Microsoft hat aQuantive
gekauft. Damit wird Yahoo! im nächsten Jahr mit zwei
schwergewichtigen und finanzkräftigen Wettbewerbern rechnen
müssen.

Schon heute ist das Wachstum bei 11% viel zu niedrig für das
KGV von 45. Und da die Gewinne inzwischen stagnieren, wird sich
das KGV auch im Jahr 2008 nicht weiter verbessern. Ich fürchte,
Firmengründer Jerry Yang wird noch ein paar geniale Einfälle
haben müssen, um Yahoo! auf Kurs zu halten. Derzeit würde ich
nicht in das Unternehmen investieren.


EBAY

Bleibt unter den Großen noch eBay. Das Unternehmen hat ein KGV
von 283, was aber aufgrund von der außerordentlichen
Abschreibung Skypes nicht aussagekräftig ist. Im nächsten Jahr
wird das KGV 08e bei 20 liegen. Für ein Umsatzwachstum von 30%
ist das günstig.

Wenn Sie nun noch berücksichtigen, dass eBay in den nächsten
Jahren mit 20% p.a. wachsen will, dann sieht mir dieses
Bewertungsniveau schon fast zu günstig aus. Es bestehen keine
Schulden und 4 Mrd. USD liegen in der Barkasse. Ich finde, das
sieht sehr gesund aus.

Das Skype-Abenteuer hat eBay ein paar Jahre zurück geworfen. Es
wurden ein paar Milliarden verbrannt, gebracht hat die
Übernahme für die Online-Auktionen nichts. Skype ist zwar eine
nette Möglichkeit, mit Freunden und sogar Geschäftspartnern zu
kommunizieren, aber Geld lässt sich damit nicht verdienen. Auch
bei Online-Auktionen ist diese Funktion eher ein nettes Gimmik,
mehr nicht.

Aber während Skype alle Schlagzeilen für sich vereinnahmte,
übersehen viele, dass eBay noch eine andere Akquisition
getätigt hat: PayPal.

PayPal ist zum quasi-Bezahlstandard im Internet herangewachsen.
Und hier zahlt sich die Größe von eBay aus: Viele andere haben
ebenfalls Online-Zahlungssysteme auf den Markt gebracht. Viele
davon funktionieren, einige sind sogar richtig brauchbar. Aber
Sie möchten ja nicht so viele verschiedene Konten unterhalten,
am liebsten lässt man alles über eines laufen. Und dann am
besten über den Größten: PayPal.

PayPal verdient genau, wie die Kreditkartenunternehmen: Der
Verkäufer muss einen bestimmten Prozentsatz der über PayPal
erwirtschafteten Einnahmen an PayPal zahlen. Wenn Sie also ein
Heibel-Ticker PLUS Abonnement über PayPal zahlen, dann verdient
PayPal daran mit. Nicht viel, aber es läppert sich.

Und ein solches Zahlungssystem im Internet ist in meinen Augen
ein eigenes kleines Juwel. Der Wettbewerb ist groß, aber
letztlich wird sich meiner Ansicht nach der Größte durchsetzen
und die anderen Wettbewerber in Nischen zurückdrängen. Genau so
ist es auch bei den Auktionen gelaufen.

Also: eBay ist nicht nur günstig bewertet, sondern hat auch
noch ein Juwel im Haus, das derzeit noch gar nicht richtig
bewertet wird. Wenn in ein oder zwei Jahren das Geschäft von
eBay zum einen Teil aus Auktionseinnahmen und zum anderen aus
Einnahmen durch PayPal-Zahlungsgebühren besteht, dann können
Sie sich aussuchen, welches Bewertungsniveau Sie ansetzen
möchten: Internetmaßstab, also ein KGV von mindestens 30? oder
Zahlungsabwicklungsmaßstab? Mastercard hat ebenfalls ein KGV
08e von 30.

Egal, wie Sie es drehen: eBay sollte meiner Ansicht nach im
Jahr 2008 um 50% zulegen.

Zusätzlich wird der Bedarf an Online-Werbung laut einer Studie
von Nielsen im nächsten Jahr erneut um 29% ansteigen. Und eBay
ist da schon lange ein willkommener Kooperationspartner, denn
nur wenige andere Internetseiten haben so viel Traffic.

Für Phantasie ist bei eBay also gesorgt. Ich würde die aktuelle
Korrekturphase, bedingt durch die unpopuläre Abschreibung von
Skype, für den Aufbau einer ersten Position nutzen. Ebay ist
auch an den deutschen Börsen gut handelbar, ich werde es daher
in das spekulative deutsche Depot nehmen.

Ebay Inc.
WKN 916529
Kurs aktuell: 22,90 EUR
Kaufen unter 23 EUR
Nachkaufen unter 21,50 EUR
Ziel: 33 EUR bis Ende 08
Kaufen ins spekulative dt. Depot


==============================================================
04. DEPOT-CHECK: WIE GUT IST IHRE RISIKOSTREUUNG?
APPLE, SOLON, SOLARWORLD, CS EUROREAL, HYPOVEREINS-ANLEIHE
==============================================================

Nur wer ein diversifiziertes Portfolio hat, wer also in seinem
Depot eine gesunde Risikostreuung verwirklicht hat, wird bei
plötzlichen Korrekturen wie in diesen Tagen dennoch gut
schlafen können. Spekuliert wird hier im Heibel-Ticker nur mit
einem kleinen Teil des Vermögens. Der Rest wird auf solide Füße
gestellt.

Es folgt nun eine Analyse auf Risikostreuung von den 5 größten
Positionen eines Lesers. Dabei werde ich weniger auf die
einzelnen Werte eingehen, als viel stärker auf die Branchen, in
denen sie wirtschaften. Schicken Sie mir Ihre 5 größten
Positionen an Depotcheck/at/heibel-ticker/./de. Bitte
unterschreiben Sie mit Ihrem Vornamen und der Stadt, in der Sie
leben. Diese Information wird dann veröffentlicht.

==========

FRAGE:

Sehr geehrter Herr Heibel,

es ist schon einige Zeit her, dass ich zum 1.Mal in Ihren News
gestöbert habe, habe das aber seither immer wieder sehr
aufmerksam getan, auch deshalb, weil mir Ihre Art mit den
sensiblen Themen umzugehen zugesagt hat.

Im Gegensatz dazu fand ich kürzlich eine höchst reißerische
Darstellung des Zustandes der Weltwirtschaft von Martin Weiss,
der ein außerordentlich desaströses Szenario aufgetischt hat,
das an die Jahre 1923 und 1929 erinnerte und Ähnliches
prognostizierte. Wer das Beschriebene ernst nimmt muss ja in
Panik geraten!

Da ich davon ausgehe, dass Sie das auch gelesen haben, stelle
ich nun die Frage an Sie, ob Sie die Lage auch so düster
einschätzen? Wenn ja, bitte ich Sie mir reinen Wein
einzuschenken, denn als nicht auf Rosen gebetteter Rentner von
74 muss ich von den paar Luschen leben, die ich im Depot habe -
und das sind:

1. Apple (weil ich selbst seit 1992 ein sehr zufriedener Apple-
Nutzer bin)
2. Solon und
3. Solarworld (beide weil ich in dieser Branche ein erhebliches
Wachstums-Potential sehe, die ich aber wegen Spekulationssteuer
bis April 2008 nicht verkaufen kann)
4. CS - Euroreal (weil sich im Chart ein sehr kontinuierlicher
Trend nach oben zeigt)
5. eine HypoVereinsbank - Anleihe "2x5%", bei der in den
ersten 2 Jahren je 5% ausgeschüttet werden und die Anleihe erst
im Mai 2013 wieder zur Auszahlung fällig wird. Das heißt aber,
dass mir das eingesetzte Kapital bis dahin nicht in voller
Höhe zur Verfügung steht (ein Umstand der mir beim Abschluss
nicht deutlich ins Bewusstsein gerückt worden war)

In Erwartung Ihrer geschätzten Antwort verbleibe ich mit
freundlichen Grüßen, Horst bei Freising


ANTWORT:

Herzlichen Dank für Ihr freundliches Schreiben.

Angst, Panik und Schrecken verkauft sich besser, als eine
nüchterne und objektive Darstellung der Realität. Sie müssen
wissen, dass bei Martin Weiss immer noch ein "Marketingexperte"
die Texte überarbeitet. Und dieser Marketingexperte sorgt für
so reißerische Schlagzeilen, dass auch der Letzte einmal sein
Portemonnaie öffnet, um die alleinseligmachenden Weisheiten des
Martin Weiss zu kaufen.

Martin Weiss schreibt schon seit Anfang 2000 vom Untergang
unseres Finanzsystems, der großen Banken und prognostiziert die
nächste Weltwirtschaftskrise. Nun ist tatsächlich die US-
Immobilienblase geplatzt und er fühlt sich in seiner Panikmache
bestätigt. Wer allerdings im Jahr 2000 auf Martin Weiss hörte,
der hat in den vergangenen sieben Jahren viel Geld verloren.

Kurz gesagt: Mit Panik verdient ein Verlag zwar gut, ein
Anleger hat jedoch noch nie mit Panik Geld verdient. Anleger
verdienen durch Besonnenheit und eine ausgewogene Sicht der
Realität. Ich lese solche Artikel seit vielen Jahren nicht
mehr.

Zu Ihrem Portfolio:

APPLE

Nun, Apple hat gestern ein Allzeithoch geschrieben. iPod,
iPhone und Macs verkaufen sich wie warme Semmel und am
15.Januar wird Apple Chef Steve Jobs seine neue
Produktgeneration präsentieren. Die Erwartungen sind hoch. Ich
fürchte, diese Erwartungen können kaum übertroffen werden.
Demzufolge wird der Kurs noch bis kurz vor dem 15.Januar
ansteigen, anschließend erwarte ich eine Korrektur.


SOLON

Ende November hat Solon eine Wandelschuldverschreibung mit
einem Volumen von 200 Mio. Euro ausgegeben. Die
Finanzierungskosten wurden vom Markt als hoch eingestuft, auch
war man überrascht über den großen Liquiditätsbedarf Solons.

In den vergangenen Monaten habe ich die Solarbranche gemieden,
meiner Ansicht nach war das Thema CO2 und umweltverträgliche
Energiegewinnung überstrapaziert worden. Inzwischen haben die
Solaraktien korrigiert und ein verträgliches Bewertungsniveau
erreicht, der Hype sollte nun aus dem Aktienkurs heraus sein.

Solon hat ein KGV von 30, aufgrund des großen Wachstums wird
dieses KGV im nächsten Jahr auf 21 fallen. Der Umsatz
explodiert in diesem Zeitraum um 75% auf 846 Mio. Euro. Die
Gewinne steigen unterproportional um 45% an. Bei einer solchen
Geschäftsentwicklung ist in meinen Augen ein KGV deutlich über
50 vertretbar.

Nun müssen wir natürlich noch die Verwässerung durch die
Ausgabe der Wandelschuldverschreibung herausrechnen. Im Jahr
2011 können die Eigner der Wandelanleihe ihre Papiere in Aktien
wandeln. Dies würde zu einer Eigenkapitalquote von derzeit 35%
auf dann 60% führen. Die künftigen Gewinne müssten dann mit den
neuen Aktionären geteilt werden.

Vor diesem Hintergrund ist der Kursrückgang der vergangenen
Wochen verständlich. Die neuen liquiden Mittel werden jedoch
Solon in die Lage versetzen, weiter zu expandieren und damit
sollte im nächsten Jahr der Aufwärtstrend wieder eingeschlagen
werden.

Aufgrund der Wandelschuldverschreibung würde ich daher nur ein
KGV von maximal 30 für das nächste Jahr für fair erachten. Die
Aktie hat damit aber noch immer Potential für 50% Kursgewinn.


SOLARWORLD

Auch die Aktien der Solarworld haben im November unter starken
Kursverlusten gelitten. Die Solarbranche war einfach überhitzt.
Die Solarworld hat in den vergangenen Jahren kräftig investiert
und wurde somit zum größten deutschen Solarunternehmen.

Doch dabei wurden alle Barreserven aufgebraucht und die Gewinne
werden erst in der Zukunft entsprechend ansteigen. Das KGV
beträgt aktuell 45, das KGV 08e soll bei 30 liegen. Für ein
Umsatzwachstum von 38% p.a. ist das aber ein gutes
Bewertungsniveau.

Im Vergleich zu Solon ist die Solarworld sicherlich das reifere
Unternehmen, dafür aber auch mit nicht soviel Kurspotential.
Auf der anderen Seite ist bei Solon dafür auch das
Rückschlagpotential größer. Ich denke, es ist durchaus
sinnvoll, auf diese zwei unterschiedlichen Solarunternehmen
gleichzeitig zu setzen.


CS EUROREAL (WKN 980500)

Dieser offene Immobilienfonds der Credit Suisse investiert
ausschließlich in europäische Immobilien. 38% davon befinden
sich in Deutschland, 17% in Frankreich und 13% in England.
Danach folgen Holland und Italien.

Die Mietverträge der im Besitz gehaltenen Büroimmobilien sind
größtenteils sehr langläufig, 26% der Verträge laufen bis 2017
oder länger. Dadurch ist ein kontinuierlicher Einnahmenfluss
gewährleistet.

Der Ausgabeaufschlag von 2,5% ist in Ordnung. Die jährlichen
Gebühren betragen 0,7%.

Mit einer Jahresperformance von 4,45% gewinnt der Fonds keinen
Blumentopf, aufgrund seiner geringen Volatilität
(Schwankungsbreite) ist dieses Papier jedoch eine solide
Rücklage für ein ansonsten chancenorientierteres Portfolio.


HYPOVEREINS-ANLEIHE

Ich habe leider keine entsprechende Wertpapierkennnummer
gefunden, kann also nicht zu diesem Papier Stellung nehmen. Ich
werte es als festverzinsliche Unternehmensanleihe mit
vertretbarer Verzinsung.


FAZIT

Mit 74 Jahren würde ich mich an die Faustregel halten: 100-
Alter (74)=26. Ich würde daher den Großteil meines Vermögens,
also ca. 74%, in Anleihen halten und nur 26% in Aktien.

Der von Ihnen genannte Immobilienfonds scheint mir eine gute
Alternative zu einer Anleihe, denn die Ausschüttungen kommen
regelmäßig und in konstanter Höhe.

Die Unternehmensanleihe scheint nun für einige Jahre keine
Ausschüttung vorzunehmen. Das ist für jemanden, der sich seine
Rente noch ein wenig mit seinen Kapitalerträgen aufbessern
möchte, nicht brauchbar. Erkundigen Sie sich doch einmal über
die tatsächliche Verzinsung und die jährliche Rendite sowie
über die Kosten einer vorzeitigen Auflösung des Vertrags.

Ihre drei Aktien sind alles Wachstumsaktien. Solaraktien
wachsen parallel zum ansteigenden Ölpreis, damit haben Sie also
eine indirekte Methode gefunden, am Rohstoff Öl zu verdienen.
Apple hatte ein historisch sensationell gutes Jahr und schickt
sich an, auch im nächsten Jahr wieder den Ton in der
Technologiewelt anzugeben. Ich würde die Apple-Position etwas
verringern.

Für ein ausgewogenes Portfolio fehlt mir noch eine
Rohstoffaktie aus dem Bereich der Industriemetalle oder
Edelmetalle. Hierfür finden Sie einige Vorschläge in meiner
aktuellen Beobachtungsliste.

Aus Währungssicht sind Sie sehr Euro-lastig. Apple ist ein
amerikanisches Unternehmen. Aus Südostasien würde ein
Unternehmen noch gut in Ihr Portfolio passen. Vermutlich würde
aber auch ein Edelmetall-Papier die notwendige
Währungsabsicherung beisteuern.

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05. LESERFRAGE: ALGODYNE ODER WIE ANLEGER ÜBER'S OHR
GEHAUEN WERDEN
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Ihre Fragen schicken Sie bitte an leserfragen/at/heibel-
ticker/./de. Ich werde künftig nur noch eine Leserfrage
veröffentlichen. Den Rest beantworte ich direkt. Bitte fragen
Sie mich nur zu Unternehmen mit einem Marktwert von mindestens
100 Mio. Euro bzw. USD.

=================

FRAGE:

Tag Herr Heibel,

aufgrund einer Empfehlung aus Ihrem Kundenkreis, wende ich mich
heute mit folgender Frage an Sie und hoffe eine faire Antwort
zu erhalten.

Vor ca.3 Monaten investierte ich, da massive Werbung seitens
eines anderen Börsenbriefes erfolgte, in eine Biosprit-Aktie
namens ALGODYNE. Mein Einstiegskurs war 0,37ct/Aktie, heutiger
Kurs 0,12ct/Aktie, d.h., nachdem kein Bewerben mehr erfolgte,
kannte diese Aktie nur einen Weg und der war nach unten. Somit
habe ich rechnerisch Tausende verloren - ich halte die Aktie
noch und hoffe auf Positives. Ich habe diesen Börsenbrief 6x
per eMail angeschrieben, um Näheres zu erfahren. Bis zum
heutigen Tage erfolgte keinerlei Reaktion!

Nun werde ich seit einiger Zeit vom selben Schreiberling
wiederum mit Erfolgsmeldungen versorgt. Sein Musterdepot, was
er angeblich selber hält, hat von Nov.2003 bis heute 571%
Gewinn erwirtschaftet. Letztendlich gipfelt seine Loberei in
der Aufforderung, ein 6-12 monatiges Abo abzuschließen.

Jetzt bin ich auf Ihrer homepage und die Verunsicherung
wächst....Auch Sie bieten per Abo eine Lesermitgliedschaft an,
ohne dass ich wirklich das Gefühl der "Geborgenheit" vermittelt
bekomme. Liege ich falsch, habe ich vielleicht Scheuklappen
aufgesetzt, durch den Reinfall bedingt? Wie erwähnt, ich bin
Neuling und habe im Grunde genommen von Aktiengeschäften wenig
bis gar keine Ahnung. (Jetzt drängt sich sicherlich bei Ihnen
der Gedanke auf: Dann sollte er die Finger von diesen
Geschäften lassen - womit Sie wohl auch recht hätten).

Abschließend noch Folgendes: Sind Ihre Empfehlungen -
Kauf/Verkauf- so gelagert, dass ich meine Verluste ausgleichen
kann? Arbeiten Sie zeitnah mit den Empfehlungen? Verwalten Sie
auch Kundengelder? Können Sie zur ALGODYNE und den o.g.Gruppen
eine Aussage treffen?

Danke im voraus für die Zeit, die Sie sich für die Beantwortung
nehmen.

Mit freundlichen Grüßen, Dietmar


ANTWORT:

Vielen Dank für Ihr offenes Schreiben und den Einblick in Ihre
Finanzerfahrungen.

Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus, also werden Sie bei
mir nicht hören, dass irgendein anderer Brief schlecht oder
betrügerisch ist. Ich kann allerdings zu Algodyne sagen, dass
es sich bei dieser Aktie um eine in meinen Augen kriminelle
Abzocke handelt. Informationen über das vermeintlich
amerikanische Unternehmen sind nicht einmal im
englischsprachigen Internet erhältlich.

Es tut mir leid, aber hier sind Sie meiner Ansicht nach
Betrügern aufgesessen.

Ganz ähnlich würde ich auch den zweiten Autor einschätzen, den
Sie genannt haben.

Wenn Sie sich nun an den Heibel-Ticker halten, dann kann ich
Ihnen nicht versprechen, dass Sie keine Verluste mehr machen.
Auch kann ich Ihnen nicht versprechen, dass Sie bis zum Tag x
Ihre Verluste ausgleichen. Aber ich kann Ihnen versprechen,
dass es keinen anderen deutschsprachigen Börsenbrief gibt, der
so lehrreich ist, wie meiner ... zumindest sagen das meine
Leser immer wieder.

Der Heibel-Ticker wird ausschließlich von mir geschrieben,
meine Assistentin führt vor dem Versand noch eine
Rechtschreibkorrektur durch. Weitere Personen gibt es nicht,
die an dem Heibel-Ticker mitwirken. Sie haben damit die
Gewissheit, dass ich mit meinem Namen für den Inhalt stehe. Sie
laufen damit jedoch auch Gefahr, dass ich nicht alles weiß.
Mein Ansatz ist, dass ich lieber selber Fehler mache, die ich
dann umgehend korrigiere, als dass ich mich einem anonymen
Konstrukt wie der Vermögensverwaltung einer großen Bank
anvertraue, bei der am Ende niemand schuld war, wenn etwas
schief gelaufen ist. Seien Sie also mutig, testen Sie aus und
gestehen Sie sich frühzeitig Ihre eigenen Fehler ein. So können
Sie besser werden, als ein Bankberater es jemals werden kann.

Ich habe einmal ein paar Grundlagen für meine Leser zusammen
gestellt. Schauen Sie einmal dort hinein, vielleicht sind da ja
für Sie hilfreiche Informationen enthalten. Darüber hinaus
würde ich an Ihrer Stelle mal ein paar Ausgaben des Heibel-
Ticker Standard lesen und beurteilen, ob Sie das meiste davon
verstehen. Bei Fragen können Sie sich jederzeit wieder an mich
wenden.

Wenn Sie sich dann wohl fühlen mit dem Heibel-Ticker, dann kann
ich Ihnen gerne mal eine Probeausgabe der kostenpflichtigen
Version zuschicken. Wer weiß, vielleicht kann ich Sie ja auf
diesem Wege irgendwann als neuen Abonnenten gewinnen.

Ich wünsche einen guten Rutsch.

==============================================================
06. BEOBACHTETE WERTE
==============================================================

Bitte beachten Sie auch den Kundenbereich auf meiner
Internetseite unter www.heibel-ticker.de. Dort finden Sie
aktuelle Charts mit meinen jeweils aktualisierten
Einschätzungen.

==========

Im Wochenverlauf habe ich zu mehreren Titeln Anmerkungen im
Kundenbereich der Webseiten verfasst. Selten sind diese
Anmerkungen nur tagesaktuell, es reicht in der Regel, wenn Sie
einmal die Woche dort hinein schauen.

Auf der Einstiegsseite heibel-ticker.de sehen Sie im Ticker am
oberen Bildrand auf den ersten Blick, zu welchen Titel aktuelle
Anmerkungen erstellt wurden.

Hier nun die Übersicht über die offenen Positionen. Wie
angekündigt habe ich jeweils die langfristigen von den
spekulativen Positionen getrennt. Bei den langfristigen
Positionen werde ich in den kommenden Wochen jeweils eine
Risikostreuung berücksichtigen.

Weiter habe ich in Empfehlungen unterschieden zwischen denen,
die vorwiegend über die deutschen Börsen zu haben sind, und
jenen, die Sie in Ihr US-Depot kaufen sollten.

Insgesamt gibt es nun also vier Kategorien: Deutsches Depot
lang- und kurzfristig sowie US-Depot lang- und kurzfristig.

Unter „Änd" steht die Gesamtveränderung seit Empfehlung. Unter
„Woche" steht die Änderung zur Vorwoche. Unter „Empf." steht
die Empfehlung, ob diese Position zu
H - Halten,
K - Kaufen,
NK – Nachkaufen,
V – Verkaufen,
TV - Teilverkaufen ist oder mit einem
SL - Stopp Loss oder
VL - Verkaufslimit versehen werden sollte.

Firma Kürzel Kauf am 27.12 Änd.Woche Empf.

DEUTSCHES DEPOT
LANGFRISTIG
NYSE Euronext A0MLCE 16.7.07 60,20 € 6% 1% H
Apple Comp. 865985 21.1.06 137,90 € 164% 7% H
Total S.A. 850727 31.8.07 56,45 € 3% 2% H
DB Japan ETF DBX1MJ 27.2.07 32,72 € -19% 1% H
Goldbarren 100 gr. 13.10.06 1.796,00 € 16% 2% H
Goldmünze 20 Mk Wil 13.10.06 124,50 € 3% 2% H
Uran. PartizipatA0EQYX 12.11.07 7,33 € -13% 2% NK

SPEKULATIV
Gold Zert. ABN 859341 2.6.06 55,99 € 17% 1% H
Matsushita 853666 27.2.07 14,12 € -4% 2% H
Yamana 357818 2.7.07 8,80 € 10% 4% K
Norddt. Affineri676650 24.8.07 27,50 € -8% 6% H
Uranium One A0MU9G 21.9.07 6,22 € -25% 1% NK

US-DEPOT
LANGFRISTIG
Google GOOG 20.10.06 $700,74 64% 2% H
Bunge BG 31.10.07 $117,30 4% -2% H
Japan ETF EWJ 27.2.07 $13,11 -13% -1% H
Gold&SilberfondsCEF 13.10.06 $10,63 31% 4% K

SPEKULATIV
Gold ETF GLD 13.10.06 $81,56 40% 4% K
Silber ETF SLV 13.10.06 $145,26 27% 3% K
DRD Gold DROOY 3.11.06 $7,41 -43% 3% NK
Transocean RIG 19.1.07 $146,90 96% 7% H
Annaly Cptl.Mgm NLY 23.3.07 $17,79 19% 1% H
Lundin Mining LMC 12.5.07 $9,36 -23% 3% H
Monster MNST 8.6.07 $33,33 -22% 1% H
Royal Gold RGLD 22.10.07 $30,28 1% 5% K
Freeport McMoRanFCX 15.11.07 $103,91 4% 3% K
Oil Service HoldOIH 18.12.07 $190,32 9% 5% K

Quellen: Deutsche Kurse von comdirect.de, Goldbarren & Münzen
von proaurum.de, US-Kurse von finance.yahoo.com

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Eine erfolgreiche Börsenwoche,
take share

Stephan Heibel
http://heibel-ticker.de


mailto:info/at/heibel-ticker/./de

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07. DISCLAIMER / HAFTUNGSAUSSCHLUSS UND RISIKOHINWEISE
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Wer un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen
nachmacht oder verfälscht oder nachgemachte oder verfälschte
un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen in Umlauf
setzt, wird mit Lust-, manchmal auch mit Erkenntnisgewinn
belohnt; und wenn alles gut geht, fällt davon sogar etwas für
Sie ab. (frei nach Robert Gernhardt)

Wir recherchieren sorgfältig und richten uns selber
nach unseren Anlageideen. Dennoch müssen wir jegliche
Regressansprüche ausschließen, die aus der Verwendung
der Inhalte des Heibel-Tickers entstehen könnten.

Die Inhalte des Heibel-Tickers spiegeln unsere Meinung
wider. Sie stellen keine Beratung, schon gar keine
Anlageempfehlungen dar.

Die Börse ist ein komplexes Gebilde mit eigenen Regeln.
Anlageentscheidungen sollten nur von Anlegern mit
entsprechenden Kenntnissen und Erfahrungen vorgenommen
werden. Anleger, die kein tiefgreifendes Know-how über
die Börse besitzen, sollten unbedingt vor einer
Anlageentscheidung die eigene Hausbank oder einen
Vermögensverwalter konsultieren.

Die Verwendung der Inhalte dieses Heibel-Tickers erfolgt
auf eigene Gefahr. Die Geldanlage an der Börse
beinhaltet das Risiko enormer Verluste bis hin zum
Totalverlust des eingesetzten Kapitals.


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08. AN-/ABMELDUNG
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