Heibel-Ticker 11/52 - Jahresperformance des Heibel-Tickers

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H E I B E L - T I C K E R S T A N D A R D

F I N A N Z I N F O R M A T I O N E N

- Einfach einen Tick besser -
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DEUTSCHE BIBLIOTHEK : ISSN 1862-5428

6. Jahrgang - Ausgabe 52 (30.12.2011)
Erscheinungsweise: wöchentlich Freitag/Samstag
* Bitte Schriftart Courier einstellen *
(-;______________________________________________;-)

I N H A L T

01. INFO-KICKER: GUTEN RUTSCH!
02. SO TICKT DIE BÖRSE: JAHRESPERFORMANCE 2011: HEIBEL-TICKER
UM 15% BESSER ALS DER DAX
03. AUSBLICK: TEURE ROHSTOFFE & BILLIGE PRODUKTE
04. BEOBACHTETE WERTE
05. JAHRESPERFORMANCE & TRANSAKTIONEN 2011
06. DISCLAIMER / HAFTUNGSAUSSCHLUSS UND RISIKOHINWEISE
07. AN-/ABMELDUNG

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01.INFO-KICKER: GUTEN RUTSCH!
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Liebe Börsenfreunde,

ich hoffe, Sie hatten schöne Weihnachtstage und sind nun gut gestärkt für den
bevorstehenden Rutsch ins Neue Jahr 2012. Zwischen den Jahren geht es ruhig
zu an den Weltfinanzmärkten, und so habe ich die heutige Ausgabe genutzt, um
die Jahresperformance des Heibel-Tickers vorzustellen: 0,0% lautet das
Ergebnis, das ich nach den zum Jahresbeginn aufgestellten Regeln erzielt
habe. Bei einem Minus von 14,7% im DAX sieht das nicht schlecht aus, oder?

Die Einzelheiten dazu finden Sie in Kapitel 02. In Kapitel 03 gebe ich sodann
einen ersten und sehr kurzen Ausblick auf das Jahr 2012. Insbesondere
Euroland und China dürften meiner Einschätzung nach weiterhin die Titelseiten
der Finanzpresse bevölkern.

Transaktionen in unserer Beobachtungsliste gab es diese Woche keine, ich habe
nur einen kurzen Hinweis darauf gegeben, welche Transaktionen in den nächsten
Tagen anstehen könnten.

Die Liste aller Transaktionen des Jahres 2011 sowie die Berechnung der
Jahresperformance der Heibel-Ticker Beobachtungsliste finden Sie in Kapitel
05.

Das Jahr 2011 war sehr anstrengend für mich, da wir viel an der EDV gedreht
haben, ohne dass Sie dadurch beeinträchtigt werden durften. In diesem Rahmen
gab es eine Menge administrativen Mehraufwand, den unsere Frau Schilling wie
immer zuverlässig und zügig abgearbeitet hat. Ihnen allen für Ihre Nachsicht
und insbesondere Frau Schilling für Ihren Einsatz gilt mein herzlicher Dank.

Dass es uns dennoch gelungen ist, 52 Wochen - Ausgaben zu schreiben und
unsere Leser mit sehr vielen unterwöchigen Updates in turbulenten Zeiten eng
zu begleiten, macht uns zufrieden und auch ein wenig stolz.

Die PDF-Version dieser Ausgabe wird Ihnen ab morgen früh im
Archiv sowie unter dem folgenden Link zur Verfügung stehen:
http://www.heibel-ticker.de/downloads/hts111230.pdf

Nun wünsche ich eine anregende Lektüre und verbleibe mit den besten Wünschen
für das Neue Jahr 2012,

take share, Ihr
Börsenschreibel

Stephan Heibel

Chefredakteur und
Herausgeber des
Heibel-Ticker


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02. SO TICKT DIE BÖRSE: JAHRESPERFORMANCE 2011: HEIBEL-TICKER
UM 15% BESSER ALS DER DAX
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„In Krisenzeiten muss man darauf achten, weniger zu verlieren als sein
Nachbar“, heißt ein Spruch an der Börse. Der DAX hat im Jahr 2011 um 14,7%
nachgegeben, ein heftiges Minus, das vielen Anlegern die Aktienanlage als
Vermögensvorsorge vergrault haben dürfte. Wer die Empfehlungen des Heibel-
Ticker PLUS eins zu eins umgesetzt hat, der konnte das Jahr 2011 mit 0,0%
abschließen.

Und das zu fest vereinbarten und am Jahresbeginn veröffentlichten
Bedingungen: Nur Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung von mindestens
100 Mio. Euro werden berücksichtigt (keine Penny-Stocks!), in die Berechnung
gehen nur Kurse ein, die deutlich nach dem Versand meiner Empfehlung
existierten. Verschiedene Anlagegruppen werden unterschiedlich gewichtet
(Value 50%, Alternativ 25%, Spekulativ 20%, Tradingideen 5%).

Gleichzeitig berücksichtige ich sowohl eine gute Markowitz-Diversifizierung
im Portfolio als auch meine persönlichen Erwartungen für die verschiedensten
Branchen. Es ist nicht leicht, eine gute Diversifizierung hinzubekommen, wenn
man gleichzeitig bestimmte Branchen kategorisch meiden möchte – wie in diesem
Jahr die Finanz- und Solarbranche.

So ist das System im Verlauf der vergangenen zehn Jahre so langsam auf meinem
eigenen Mist gewachsen, und ich gebe heute unverblümt zu: Ich bin ziemlich
stolz darauf.

Als ich mich vor zwölf Jahren selbständig machte und meinen Job als gut
bezahlter SAP-Berater, der durch die Welt geschickt wurde, aufgab, hatte ich
eine Vorstellung von meiner Selbständigkeit: Ich wollte verantwortlich sein
für mein Tun, und ich wollte mir die Möglichkeit nehmen, Ausreden zu finden.
Nichts ist leichter, als die gesetzten Rahmenbedingungen für Fehler
verantwortlich zu machen. Ich war, zugegebenermaßen, Meister darin und
lächelte, wenn ich meinen Chef mal wieder an der Nase herumgeführt hatte.
Sie, liebe Heibel-Ticker Leser, kann ich nicht an der Nase herumführen.

Es wuchs in mir der Wunsch, die Rahmenbedingungen selber zu stecken, und
Kritik erhoffte ich mir direkt von denjenigen zu erhalten, die Grund zur
Kritik hatten. Nun, kein anderes Medium ist so kritikfreudig wie das Internet
und Sie, liebe Heibel-Ticker Leser, sind Meister der konstruktiven Kritik.
Ihre Mahnungen und Schimpfe aber auch Anregungen, Ideen und natürlich Ihr
Lob machen den Heibel-Ticker für mich zu einem Job, wie ich ihn mir gewünscht
habe.

Den schnellen Reichtum, den todsicheren Tipp oder das idiotensichere System
gibt es an der Börse leider nicht. Wenn Ihnen Renditen und Gewinne
versprochen werden, die zu gut sind um wahr zu sein, dann sind sie in der
Regel zu gut um wahr zu sein. Es gehört viel Arbeit dazu, besser zu sein als
der DAX. Arbeit, die sich Anlageberater großer Institute nicht machen können,
sie sind meist durch Rahmenbedingungen nicht ganz frei in ihren Empfehlungen.

Arbeit, zu der gute Kontakte gehören. Vielfach verwende ich Informationen,
die Analysten in wochenlanger Detailarbeit herausgefiltert haben. Ich habe
nicht die Zeit, Analysen bis ins kleinste Detail zu erstellen. Das ist die
Aufgabe von Analysten, und ich bin dankbar für meine Kontakte zu Analysten,
die mir manchen Einblick gewähren, der Privatanlegern nicht zugänglich ist.
Im Heibel-Ticker finden diese Einblicke manchmal nur wenige Zeilen Platz:
„Solarbranche ist von China kaputt gemacht worden“, schrieb ich frühzeitig.
Solon und Solar Millennium haben kürzlich Insolvenz angemeldet.

Oder „Lassen Sie die Finger von den Versorgern, die werden kaputt reguliert,
und da hilft auch eine Dividende nicht“, schrieb ich über RWE und E.On, die
in diesem Jahr -45% und -27% auf’s Parkett gelegt haben.

Also zurück zur Börse: Jahresgewinner im DAX sind Merck (+29%), Fresenius
Medical Care (+21%) und Fresenius SE (+14%). Es folgen noch SAP, Beiersdorf,
Adidas und Linde, „zufällig“ vier meiner DAX-Favoriten ,und der Rest hat 2011
im Minus abgeschlossen.

Nun ein wenig Statistik zur Heibel-Ticker Performance: Im Jahr 2011 wurden 52
Käufe und 40 Verkäufe getätigt. Sie mussten also jede Woche rund zweimal
aktiv werden. Mit dem Express-Zusatzdienst wurden Sie stets per E-Mail und
auf Wunsch auch per SMS auf diese Aktionen hingewiesen.

Wir haben im Jahr 2011 genau 37 verschiedene Positionen gehabt. Besonders
erfolgreich waren unsere Tradingideen mit durchschnittlich 4,5% sowie die
alternativen Investments, bestehend aus Unternehmensanleihen und Gold mit
5,3% Plus.

Die langfristigen Value-Positionen haben mit einem Minus von 0,6% bescheiden
abgeschnitten. Insbesondere Teva hat nicht die Erwartungen erfüllt, die ich
an ein Pharma-unternehmen stellte. „Schuld“ daran könnte der arabische
Frühling gewesen sein, der die Börsen in der dortigen Region unter Druck
setzte und somit auch das israelische Unternehmen Teva.

Auch Siemens hat diesen Bereich herunter gezogen. Hier war mein Timing
schlichtweg desaströs: Ende Juli und Anfang August haben wir dreimal gekauft
und somit haben wir den ab dem 1. August folgenden Einbruch voll mitgenommen.

Unsere spekulativen Positionen haben mit -6,5% am schlechtesten
abgeschnitten. Hier habe ich einige Finanztitel viel zu lange im Portfolio
behalten, obwohl ich bereits lange Zeit vor genau diesen Titeln gewarnt
hatte. Eine Warnung auszusprechen ist folglich etwas anderes, als einen
Verlust zu realisieren – stets hofft man auf eine kleine Zwischenerholung,
was über die Zeit den Verlust immer größer werden lässt.

Besonders schwer wurde dieses Jahr die Technologiebranche getroffen: Der
Niedergang des PCs ist bei vielen Tech-Unternehmen zu sehen. Der
Technologiebereich ist eigentlich der Bereich, in dem ich mich am wohlsten
fühle, in dem ich meiner Ansicht nach das beste Knowhow habe. Vielleicht
müssen wir hier dankbar sein, dass das Minus nicht noch größer wurde, denn
wir haben eigentlich ganz gute Titel ausgewählt.

Die Liste aller Transaktionen finden Sie in der PDF-Version der heutigen
Ausgabe ganz am Ende.

Das Jahr ist recht friedlich ausgeklungen, die Kurse kletterten bei leichtem
Handelsvolumen noch ein wenig hinauf. Hier wird höchstens noch ein bisschen
Bilanzkosmetik betrieben, aber bislang traut sich noch niemand so recht eine
Prognose und somit Positionierung für 2012 zu. Schauen wir einmal, wie die
Indizes in der verkürzten Weihnachtswoche abgeschnitten haben:


WOCHENPERFORMANCE DER WICHTIGSTEN INDIZES

INDIZES 30.12.11 DIFF
Dow Jones 12.235 0,5%
DAX 5.898 0,8%
Nikkei 8.455 0,7%
Euro/US-Dollar 1,294 -0,8%
Euro/Yen 99,6114 -2,4%
10-Jahres-US-Anleihe 1,87% -0,1
Umlaufrendite Dt 1,46% -0,1
Feinunze Gold USD $1.568,35 -2,3%
Fass Brent Öl USD $106,94 -0,8%
Kupfer in US$/to 7.570 0,2%
Baltic Dry Shipping I 1.787 -3,7%

Das Gold ist in den vergangenen Wochen recht schwach gewesen, und ich würde
hier nochmals nachkaufen, wenn Sie noch nicht genug Gold in Ihrem Portfolio
haben. Im Jahr 2011 stieg der Goldpreis in Euro um 14,4% an, und ich denke,
im Jahr 2012 wird diese gute Performance anhalten.

Die Stimmungsdaten, die wir natürlich wie immer erhoben haben, sind diese
Woche jedoch aufgrund des geringen Interesses an der Börse nicht gerade
aussagekräftig:


SENTIMENTDATEN

Analysten
Empfehlungen (Anzahl Empfehlungen):

Kaufen / Verkaufen
09.12.- 16.12. (501): 57% / 9%
16.12.- 23.12. (358): 53% / 12%
23.12.- 30.12. ( 80): 47% / 21%

Kaufempfehlungen der Analysten
Newcrest Mining, Lynas, Halliburton

Verkaufsempfehlungen der Analysten
Sears Holding, Bancolombia

Privatanleger
50. KW: 66% Bullen (141 Stimmen)
51. KW: 67% Bullen (156 Stimmen)
52. KW: 75% Bullen (136 Stimmen)

Kaufempfehlungen der Privatanleger
Derichebourg S.A., Rheinmetall, Mersen S.A.

Verkaufsempfehlungen der Privatanleger
Electronic Arts, Q-Cells, Commerzbank

Die Sentiment-Daten wurden in Zusammenarbeit mit Sharewise erstellt:
http://www.sharewise.com?heibel

Insbesondere Analysten haben zwischen den Jahren keinen Anreiz, eine Aktie
zum Kauf zu empfehlen, es hört ja doch keiner. Dafür jedoch werden längst
notwendige aber unangenehme Abstufungen gerne vorgenommen, denn es hört ja
kaum einer :-)

Auch mein Ausblick auf das Jahr 2012 wird noch ein wenig auf sich warten
lassen. Im folgenden Kapitel umreiße ich Ihnen lediglich kurz die Gedanken,
die ich bislang habe.

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03. AUSBLICK: TEURE ROHSTOFFE & BILLIGE PRODUKTE
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Chinas Wirtschaft und Europas Verschuldung werden noch lange Zeit auf den
Titelseiten erscheinen.

Für Europa habe ich in den vergangenen Wochen meine Einschätzung formuliert:
Frau Merkel hat endlich eine klare Linie vorgegeben, und ich bin nicht
sicher, ob dieser Weg von allen Euroländern erfolgreich beschritten werden
kann. Die EZB unterstützt nach Kräften, und so dürfte meines Erachtens das
Schlimmste hinter uns liegen, wenngleich wir uns an immer wieder heftige
Rückschläge gewöhnen müssen.

Noch wenig beachtet ist die Situation in China. Ich habe bislang stets
vertreten, dass China keinen wirtschaftlichen Einbruch erleben wird. Doch die
restriktiven geldpolitischen Maßnahmen wurden länger aufrecht erhalten als
ich es mir gewünscht hatte, und so will ich nun nicht mehr ausschließen, dass
auch China im Jahr 2012 mit einer wirtschaftlichen Abschwächung kämpfen
könnte, die stärker ist, als sich das Politbüro dies wünscht.

Lange bevor dies ersichtlich wird, dürfte man Gegenmaßnahmen ergreifen. Dazu
gehört natürlich, die geschaffene Infrastruktur aufrecht zu erhalten. Dazu
gehören Stahlproduzenten und Aluminiumfabriken, Autoproduzenten und High-
Tech-Fabriken. Statt einer wirtschaftlichen Abschwächung Tribut zu zollen und
Arbeitsplötze zu streichen, wird man in China weiterarbeiten lassen und die
Weltmärkte mit billigsten Produkten überschwemmen.

Uns wird es Recht sein, denn deflationärer Druck wird die befürchtete
Inflation durch das Gelddrucken der EZB von der Titelseite verbannen.
Rohstoffpreise dürften trotz schwacher Weltwirtschaft weiter ansteigen
während eben alle Produkte, die auch in China produziert werden können, einen
kräftigen Preisdruck verspüren werden.

Insgesamt wird es wechselhaft bleiben an der Börse, und ich werde im Heibel-
Ticker diesem Umstand dadurch Rechnung tragen, dass ich Tradingideen und
spekulative Positionen aktiver gestalten werde. Für unsere Value-Gruppe werde
ich weiterhin den Schwenk zu Dividendentiteln fortführen. Und bei den
Alternativen Werten werde ich höchstens die eine oder andere
Unternehmensanleihe austauschen.

Soweit mein erster kurzer Ausblick auf 2012. Ich hoffe, Sie halten meinem
Team und mir die Treue und freue mich auf weiterhin interessante
Entwicklungen auf den Weltfinanzmärkten, denn (hier bemühe ich einen
Werbeslogan der Wirtschaftswoche): „Nichts ist spannender als die
Wirtschaft!“

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04. BEOBACHTETE WERTE
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Bitte beachten Sie auch den Kundenbereich auf meiner Internetseite unter
www.heibel-ticker.de. Dort finden Sie aktuelle Charts mit meinen jeweils
aktualisierten Einschätzungen.

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Im Wochenverlauf habe ich zu mehreren Titeln Anmerkungen im Kundenbereich der
Webseiten verfasst.

Auf der Einstiegsseite heibel-ticker.de sehen Sie im Ticker am oberen
Bildrand auf den ersten Blick, zu welchen Titeln aktuelle Anmerkungen
erstellt wurden.

Hier nun die Übersicht über die offenen Positionen. Wie angekündigt habe ich
jeweils die langfristigen von den spekulativen Positionen getrennt. Bei den
langfristigen Positionen wird stets über eine Korrelationsanalyse die
Risikostreuung berücksichtigt.

Die dritte Spalte zeigt die Schlusskurse von Donnerstagabend. Unter „Woche“
steht die Veränderung im Vergleich zur Vorwoche. Unter „Pos“ steht die
Positionsgröße hinsichtlich der gestaffelten Käufe und Verkäufe.

Unter i steht zur Information meine Grundtendenz: K-bei Gelegenheit Kaufen,
H-Halten, V-bei Gelegenheit Verkaufen, wobei die „Gelegenheit“ sodann
kurzfristig von mir per Update an Sie bekanntgegeben wird. Ich habe diese
Spalte insbesondere für neue Kunden vorgesehen, die zu einem späteren
Zeitpunkt wissen wollen, ob ich die Position noch zukaufen würde, wenn ich
beispielsweise darin nicht schon zu 100% investiert wäre. Zukaufen würde ich
jeweils jedoch niemals zu Höchstkursen, sondern stets nur nach kurzfristigen
Kursrückschlägen von mindestens 5-7%.

Kauffolge: Je spekulativer, desto aggressiver würde ich kaufen und verkaufen.
Derzeit verwende ich die folgenden Schritte: Langfristige Positionen in drei
Schritten aufbauen: 25%-25%-50%,
Spekulative und alternative Positionen in zwei Schritten aufbauen: 50%-50%,
Tradingpositionen ganz oder gar nicht: 100%.

Stopp Loss Limits, Verkaufslimits und ähnliche Aktionsmarken verwalte ich
aktiv in meinem System und ändere ich unter der Woche mehrfach, fast täglich.
Eine Veröffentlichung der entsprechenden Limits ist in der Regel nicht
sinnvoll, allenfalls Stopp Loss Marken werde ich bisweilen im Text
bekanntgeben.

In der Spalte „Diff.“ können Sie die Entwicklung der Position seit
Jahresbeginn bzw. seit Kauf (sofern in diesem Jahr erfolgt) sehen.




VALUE = 50% Kürzel 30.12. Woche Pos. I Diff
Apple 865985 313,15 € 2,7% 0,5 H 20,4%
Teva Pharmaceuti883035 31,78 € 0,1% 100% VL -14,3%
Sto AG 727413 102,00 € 2,4% 100% NK -8,7%
John Deere 850866 59,90 € 0,2% 50% VL 1,5%
Siemens 723610 73,94 € 2,2% 100% H -10,5%
Unilever A0JMZB 26,43 € 2,1% 50% H 14,4%
Freeport McMoRan896476 28,14 € -4,4% 50% NK -1,1%

ALTERNATIV = 25% Kürzel 30.12. Woche Pos. I Diff
Goldbarren 100 gr. 3.859,00 -1,9% 100% K 14,4%
Südzucker AnleihA0E6FU 97,75% 1,6% 50% H 8,9%
Renault Anleihe A1ANEW 103,50% 0,6% 100% H 4,2%
HeidelbergCementA1A6PH 100,48% 1,2% 100% NK -3,0%
Drägerwerk Genuß555071 160,00 € 1,3% 100% H 13,2%
3W Power SchuldvA1A29T 90,00% 0,0% 100% H -3,4%

SPEKULATIV = 20% Kürzel 30.12. Woche Pos. I Diff
EMC 872526 16,65 € 0,3% 100 H 2,8%
Dialog Semicondu927200 12,58 € 1,7% 50% NK -7,1%
Villeroy & Boch 765723 5,88 € 2,9% 100% H -8,4%
Adobe 871981 21,84 € 2,3% 0% V 12,8%
Jungheinrich 621993 18,94 € -1,2% 100% K -14,0%

TRADINGIDEEN = 5 Kürzel 30.12. Woche Pos. I Diff
bet-at-home A0DNAY 24,62 € 11,9% 100% H -12,7




Quellen: Deutsche Kurse von comdirect.de, Goldbarren & Münzen
von proaurum.de, US-Kurse von finance.yahoo.com



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05. JAHRESPERFORMANCE & TRANSAKTIONEN 2011
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Die Jahresperformance entnehmen Sie bitte der PDF-Ausgabe

http://www.heibel-ticker.de/downloads/hts111230.pdf


Eine erfolgreiche Börsenwoche,
take share

Stephan Heibel
http://heibel-ticker.de


mailto:info/at/heibel-ticker/./de



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06. DISCLAIMER / HAFTUNGSAUSSCHLUSS UND RISIKOHINWEISE
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Wer un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen
nachmacht oder verfälscht oder nachgemachte oder verfälschte
un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen in Umlauf
setzt, wird mit Lust-, manchmal auch mit Erkenntnisgewinn
belohnt; und wenn alles gut geht, fällt davon sogar etwas für
Sie ab. (frei nach Robert Gernhardt)

Wir recherchieren sorgfältig und richten uns selber
nach unseren Anlageideen. Dennoch müssen wir jegliche
Regressansprüche ausschließen, die aus der Verwendung
der Inhalte des Heibel-Tickers entstehen könnten.

Die Inhalte des Heibel-Tickers spiegeln unsere Meinung
wider. Sie stellen keine Beratung, schon gar keine
Anlageempfehlungen dar.

Die Börse ist ein komplexes Gebilde mit eigenen Regeln.
Anlageentscheidungen sollten nur von Anlegern mit
entsprechenden Kenntnissen und Erfahrungen vorgenommen
werden. Anleger, die kein tiefgreifendes Know-how über
die Börse besitzen, sollten unbedingt vor einer
Anlageentscheidung die eigene Hausbank oder einen
Vermögensverwalter konsultieren.

Die Verwendung der Inhalte dieses Heibel-Tickers erfolgt
auf eigene Gefahr. Die Geldanlage an der Börse
beinhaltet das Risiko enormer Verluste bis hin zum
Totalverlust des eingesetzten Kapitals.

Quellen:
Kurse: Deutsche Kurse von comdirect.de, Goldbarren von
proaurum.de, US-Kurse von finance.yahoo.com. Alle Kurse sind
Schlusskurse vom Donnerstag sofern nichts Gegenteiliges
vermerkt ist.
Bilanzdaten: Comdirect, Yahoo! Finance sowie Geschäftsberichte
der Unternehmen
Informationsquellen: dpa-AFX, Aktiencheck, Yahoo! Finance,
TheStreet.com, IR-Abteilung der betreffenden Unternehmen

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07. AN-/ABMELDUNG
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Heibel-Ticker Ende
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