Sentimentanalyse DAX: Ohne Trigger kein Anstieg mehr
Die Sentimentdaten vom 8. Mai haben die DAX-Entwicklung der Folgewoche korrekt abgebildet: Ohne positiven Trigger ist der DAX von 24.379 auf rund 24.000 Punkte abgebröckelt. Die Sentiment-Theorie als Kontraindikator arbeitet mit Bedingungen, nicht mit Kursprognosen: In Extremphasen ist die Ableitung direkt — in mittleren Stimmungslagen hängt die Richtung am Trigger. Die animusX-Daten vom 8. Mai zeigten eine solche mittlere Lage: Das Sentiment stieg von −2,3 auf +0,8, die Zukunftserwartung fiel gleichzeitig auf −0,6. Institutionelle Anleger hielten hohe Short-Positionen, Private spekulierten auf eine Rallye — eine Konstellation ohne eigenständige Kursdynamik. Der Iran-Konflikt blieb ungelöst, der Trigger trat nicht ein. Die Sentimentanalyse hat Richtung und Bedingungen korrekt eingeordnet, nicht den genauen Kurs vorhergesagt.
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