Kapital bremst KI-Aktien, sobald der Cashflow nicht mehr reicht
Für KI-Aktien bestimmt das Kapital das Risiko: Am stärksten gefährdet sind die Unternehmen, die ihren KI-Ausbau auf Pump finanzieren. Hock Tan (Broadcom) und Lip-Bu Tan (Intel) nannten am 12.10.2026 in Singapur nicht Chips oder Strom, sondern das Kapital als Engpass. Microsoft, Alphabet, Amazon und Meta investieren 2026 zusammen rund 750 Mrd. USD in KI-Infrastruktur, doch nur Microsoft erwirtschaftet noch einen deutlich positiven freien Cashflow. Der Anteil neuen Fremdkapitals an den Investitionen der Hyperscaler stieg von 9% im Jahr 2024 auf 32% im Jahr 2026. Oracle und CoreWeave hat das Kapital bereits Grenzen aufgezeigt. Der Stromengpass dauert Jahre, die Chip-Knappheit löst sich schneller, und Nvidia bekommt Wettbewerb von den eigenen Abnehmern.
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