US-Anleihe-Rückkäufe: Darum sprangen Gold und Bitcoin an
Das US-Finanzministerium verdoppelt vom 9. September bis zum 4. November die Rückkäufe lang laufender Staatsanleihen von 2 auf 4 Milliarden US-Dollar je Transaktion – finanziert über kurz laufende Anleihen, die später erneut refinanziert werden müssen. Je größer dieser Anteil am Schuldenberg wird, desto abhängiger wird die US-Regierung von den Zinsen am kurzen Ende, und desto genauer prüfen Anleger die Solvenz der USA. Mittelfristig untergräbt das die Reputation der US-Staatsschulden. Genau deshalb suchen Anleger nach Werten außerhalb des Fiat-Systems: Gold und Bitcoin legten in der vergangenen Woche zu, während KI-Aktien trotz sinkender Zinsen am langen Ende einbrachen – weil der Markt den Eingriff als kosmetisch statt wirtschaftlich substanziell einordnet.
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