Wer Trumps Handeln analysiert statt ihm zu folgen, trifft bessere Anlageentscheidungen – das ist der Kern meiner Arbeit als Börsenbrief-Herausgeber.
Ich werde regelmäßig als Trump-Versteher bezeichnet. Seit den US-Angriffen auf den Iran steht ein weiterer Vorwurf im Raum: ich hätte Krieg als Mittel zur Zielerreichung gutgeheißen. Das ist nicht der Fall. Als Herausgeber des Börsenbriefs Heibel-Ticker verurteile ich den Iran-Krieg auf das Schärfste. Menschen haben über Jahrtausende gelernt, dass Kriege immer unschuldige Opfer mit sich bringen – dieser nicht weniger als jeder andere.
Mein Job ist es, die Lage so realistisch wie möglich einzuschätzen. Das verlangt die Fähigkeit, gegen den Strom zu schwimmen – und genau das unterscheidet erfolgreiche von erfolglosen Anlegern. Wer nur wiedergibt, was gerade in den Medien dominiert, läuft dem Markt hinterher. Ich suche deshalb konsequent nach Sichtweisen, die von der dominanten Perspektive abweichen – gerade wenn es um Trump, den Iran-Konflikt und die Folgen für den Ölpreis geht.
Was Iran-Angriff, Konfliktdauer und Inflation konkret für Aktien bedeuten, habe ich hier bereits eingeordnet. Für Privatanleger gilt: Wer nur auf Schlagzeilen reagiert, kommt zu spät.
Einen anderen Weg hätte ich mir gewünscht: einen US-Präsidenten, der gemeinsam mit Europa eine florierende westliche Wirtschaft aufbaut – und damit Sanktionen konsequenter durchsetzen kann. Demokratie und Marktwirtschaft sind die leistungsfähigsten Gesellschaftsmodelle, die wir kennen. Ohne westliche Stärke können weder China noch Russland ernsthaft herausgefordert werden – mit direkten Folgen für globale Märkte und Portfolios.
Wie Trumps Iran-Politik und die Ölstrategie dabei zusammenhängen, habe ich in Trumps Iran- und Ölstrategie für China und Privatanleger beschrieben. Den breiteren Marktkontext beleuchtet dieser Beitrag zu den zwei Damoklesschwertern: Ölpreis und Private Equity.
Trump zu verstehen ist keine Zustimmung. Es ist die Voraussetzung dafür, in diesem Marktumfeld klare Entscheidungen zu treffen.
Ausführlicher eingeordnet in der aktuellen Heibel-Ticker Ausgabe.
Seit 1998 verfolge ich mit Begeisterung die US- und europäischen Aktienmärkte. Ich schreibe nun wöchentlich für mehr als 25.000 Mitglieder über die Hintergründe des Aktienmarktes und die Ursachen von Kursbewegungen. Heibel-Ticker Mitglieder schätzen meinen neutralen, simplen und unterhaltsamen Stil. Als Privatanleger nutzen sie meine Einschätzungen und Anlageideen, um ihr Portfolio unabhängig zu optimieren.
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