• 27.3.: Heute im Heibel-Ticker: Zinsen steigen durch Vertrauensverlust https://bit.ly/3aqesdN #Börse #Aktien
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Archiv Heibel-Ticker STANDARD

Arrow down Heibel-Ticker 20/13 - Zinsen steigen durch Vertrauensverlust

27.03.2020 :  So, heute gibt's wieder die "normale" Heibel-Ticker Ausgabe: Die Suche nach Normalität scheint bei vielen Anlegern ein großes Anliegen zu sein. Doch ich fürchte es wird schwer, die alte Normalität nach Überwinden der Coronakrise wieder herzustellen.

In Kapitel 02 habe ich mir den Zinsmarkt ein wenig näher angeschaut: Die Finanzen vieler Länder sind bereits seit Jahren auf Kante genäht, nun folgen gigantische Hilfsprogramme und eine weitere Liquiditätsflutung durch die Notenbanken. Das ist alles sinnvoll, doch es wird immer schwerer, irgendwann einmal wieder zu "normalen" Kapitalmärkten zurückzukehren. Was genau da passiert, lesen Sie in Kapitel 02.

Der Zukunftsoptimismus unter den Anlegern schwindet. Da wir uns in einem Bärenmarkt befinden, ist das eine Voraussetzung für die Bildung eines tragfähigen Bodens. In Kapitel 03 habe ich für Sie das aktuelle Anlegersentiment aufbereitet.

Kommt eine zweite Ausverkaufswelle oder nicht? In Kapitel 04 habe ich die Für und Wider aufgeführt. Für den Fall einer erneuten Ausverkaufswelle habe ich eine ganze Reihe von Aktien, die ich in dieser Krise gerne im Depot hätte ... nur lieber zu Ausverkaufspreisen, als zu den derzeitig deutlich höheren Kursen.

Vielen Dank für die positiven Rückmeldungen zu meiner Sonderausgabe vom Mittwoch, in der ich die vielen Leserfragen beantwortet habe. In dieser Menge halte ich das nicht durch, aber die eine oder andere, die ich für allgemein interessant halte, kann ich gerne jede Woche in die Ausgabe einflechten. Daher diesmal also zwei Leserfragen mit Antwort in Kapitel 05.

Wir haben ein wenig Cash aufgebaut in dieser Woche. Zudem gab es eine ganze Reihe von Ereignissen, die für einige unserer Portfoliowerte wichtig waren. Die entsprechenden Updates finden Sie in Kapitel 06.

Eine tabellarische Übersicht über unser Portfolio steht in Kapitel 07. Dort sind auch noch alte Positionen aufgeführt, die nicht mehr im Portfolio sind. Sie erkennen das am Depotanteil von 0%. Ich lösche solche Zeilen immer ein bis zwei Wochen später, damit jeder mitbekommt, wann eine Position rausgeflogen ist.

Haben wir hier die Ruhe vor dem Sturm in Deutschland? Oder wird es eventuell gar nicht so schlimm bei uns wie in Italien, Frankreich, Spanien und den USA? Was auch immer da auf uns zukommt, halten Sie sich bitte an die Vorgaben der Bundesregierung und bleiben Sie gesund!

Arrow down Heibel-Ticker 20/13 - Leserfragen zur aktuellen Marktsituation

25.03.2020 :  Heute schicke ich Ihnen mal einen kleinen Einblick in das, was hier über mich hereingebrochen ist: Knapp 100 Leserfragen habe ich in den vergangenen Tagen beantwortet, eine Reihe davon habe ich Ihnen in dieser Ausgabe abgedruckt.

Meine Frau erklärt mich für verrückt, dass ich jede Leserfrage beantworte. Für mich gehört das aber dazu, wenn Sie mein Produkt kaufen, dass ich Sie dann nicht im Regen stehen lasse. Doch gleichzeitig zerreiße ich mich in der Fragen, das ich bei der Beantwortung jeder Leserfrage alle anderen Kunden benachteilige. Denn eigentlich möchte ich meine Zeit dafür einsetzen, für ALLE ordentlich zu recherchieren.

Immer wieder weisen mich Leser auf interessante Dinge hin, Zusammenhänge oder Einblicke, die ohne das Fachwissen meiner Kundschaft nicht ans Tageslicht kämen. Letztlich profitieren dann doch wieder alle davon, dass ich mich so intensiv um die Leserfragen kümmere.

Übrigens: Seit 1998 beantworte ich jede Leserfrage, seit 2005 sind es jedes Jahr ungefähr 1.000-2.000, dieses Jahr wohl eher noch mehr. Meinen Dank für Ihr Engagement möchte ich mit der Bitte verbinden, dass Sie sich gut überlegen, was Sie mir schicken und sich möglichst kurz fassen :-)

Heute also mal die gesammelten Leserfragen der vergangenen Tage. Da ist nicht jede Frage zufriedenstellend beantwortet, das schaffe ich in diesen Tagen nicht. Beispielsweise ist mir aufgefallen, dass die Auswirkung der Coronakrise auf die Zinsmärkte recht komplex sein wird, ich werde das Thema am Freitag aufarbeiten.

Die abgedruckten Leserfragen sind für diejenigen unter Ihnen gedacht, deren Gedanken sich bei verschiedenen Themen im Kreis drehen. Vielleicht finden Sie ja die eine oder andere Anregung in meiner Korrespondenz. Meine Antworten sind aufgrund der chaotischen Ereignisse aus der Hüfte geschossen. Wer verlässliche Analysen in gewohnter Qualität bevorzugt, wartet bitte auf die Freitags-Ausgabe.

Die unzähligen Leserfragen finden Sie in Kapitel 04.

Im Kapitel 02 habe ich mich um die zwei aus meiner Sicht wesentlichen Punkte der aktuellen Coronakrise gekümmert: Die statistische Ungenauigkeit bei der Situationsanalyse und die Planung des Endes der öffentlichen Beschränkungen auf der anderen Seite.

Im Ausblick (Kapitel 03) diskutiere ich, ob wir das Tief an den Aktienmärkten schon gesehen haben, oder nicht.

Arrow down Heibel-Ticker 20/12 - Globalisierung im Rückwärtsgang: Die Weltwirtschaft hält den Atem an

20.03.2020 :  Mit dem Durchrutschen des DAX unter 10.200 Punkte vor einer Woche wurde offensichtlich, dass das Coronavirus keine vorübergehende Beeinträchtigung unserer Lebensgewohnheiten bedeuten würde, sondern viele Lebensgewohnheiten verändern wird. Ich habe mir diese Woche die Zeit genommen, verschiedene Szenarien der weiteren Krisenentwicklung zu untersuchen und stelle Ihnen in Kapitel 02 das von mir mit der größten Eintrittswahrscheinlichkeit versehene Szenario vor.

Auch wenn Szenarien nicht eintreten, haben sie dennoch einen großen Vorteil: Solange sich die Ereignisse entlang des Szenarios entwickeln, können wir an der heute ausgearbeiteten Strategie festhalten. Wenn die Ereignisse von meinem Szenario abweichen, dann erkennen wir dies frühzeitig und können schnell analysieren, was genau anders läuft. So ist es dann möglich, unsere Strategie gezielt an die Veränderungen anzupassen.

Wer kein Szenario hat, stochert im Ungewissen ziellos herum. Mit der heutigen Ausgabe möchte ich uns ein Szenario an die Hand geben und leite daraus meine Strategie für die kommenden Wochen und Monate ab. Das gilt dann so lange, bis sich was ändert ;-).

Es gibt eine ganze Reihe von Unternehmen aus dem Gesundheitsbereich, die sich mit COVID-19 beschäftigen: Test Kits, Schutzartikel, Behandlungen und Impfstoffe werden produziert und erforscht. Ein Blick auf die entsprechenden Unternehmen zeigt jedoch schnell, dass die Aktien dieser Unternehmen auch im Erfolgsfall nicht unbedingt durch die Decke gehen müssen.

Doch nicht nur in der Gesundheitsbranche sind Unternehmen zu finden, die von der aktuellen Situation profitieren könnten, sondern auch in anderen Bereichen, wie ich ebenfalls in Kapitel 02 aufzeige.

Das Anlegersentiment macht mir Sorgen: Zwar deutet alles auf eine baldige Gegenbewegung hin, doch für einen nachhaltigen Boden ist noch immer zu viel Optimismus im Markt vorhanden. Die Einzelheiten dazu lesen Sie in Kapitel 03.

In Kapitel 04 habe ich das Szenario aus Kapitel 02 weitergeführt: Die Coronakrise wird die Schwächen unserer Gesellschaft enthüllen. Die Folgen daraus werden uns noch Monate, vielleicht Jahre beschäftigen. Es ist eine Zäsur: Aktien, die vor drei Wochen noch als sicher und solide galten, stehen heute am Abgrund: die Lufthansa und TUI haben ihren Geschäftsbetrieb bspw. weitgehend eingestellt. Der Heimarbeitsplatz bringt eine Reihe von Unternehmen ans Tageslicht, deren Dienste bislang nur für einige wenige attraktiv waren.

Die Lufthansa wurde im Rahmen der Wunschanalyse gewünscht. Doch die Analyse kann diesmal recht kurz ausfallen: Es geht im Wesentlichen derzeit bei der Lufthansa-Aktie nur darum abzuschätzen, wie viel Geld die Regierung der Lufthansa schenkt und wie viele Anteile der Bund im Gegenzug haben möchte. Die Entscheidung darüber hängt von der Stimmung in der Bevölkerung ab. Und das kann man derzeit schwer abschätzen. Der Ausverkauf der vergangenen Wochen hat bessere Schnäppchen zu Tage gebracht als die Lufthansa. Alles Weitere dazu lesen Sie in Kapitel 05.

Ich werde immer wieder nach Optionsscheinen gefragt: Mit Puts hätte man in den vergangenen Wochen doch reich werden können, oder? Und mit Calls könnte man an einer Gegenbewegung, die doch heftig ausfallen sollte, profitieren, oder? In Kapitel 06 erkläre ich Ihnen, warum diese Erwartungen falsch sind.

Die Coronakrise kommt einer Zäsur unserer Wirtschaft gleich. Ich habe aus diesem Grund heute in Kapitel 07 alle 21 Portfoliotitel einzeln betrachtet und vor dem Hintergrund der neuen Situation neu eingeschätzt. In der ersten Ausverkaufswelle kamen wir mit einem blauen Auge davon, doch die zweite Welle hat dann auch uns getroffen. Immerhin ist unser Minus nur halb so groß wie das des DAX, doch das ist ein schwacher Trost. Für die kommenden Wochen und Monate werden wir konsequent diejenigen Titel aus dem Portfolio entfernen, die unter der Krise leiden könnten. Und wir werden konsequent auf die Titel setzen, die in der Welt danach, wie sie sich für mich derzeit darstellt, profitieren könnten.

Die tabellarische Übersicht über unser Portfolio finden Sie in Kapitel 08.

Die heutige Ausgabe ist die längste, die ich in den bisher 22 Jahren meiner Tätigkeit als Börsenschreibel erstellt habe. Ich habe in den vergangenen Tagen daran gearbeitet und denke, dass die meisten Dinge aktuell sind. Bei der Geschwindigkeit, mit der sich die Krise derzeit entwickelt, kann es aber sein, dass hier oder da mal was überholt ist - ich bitte um Entschuldigung.

Ziel der heutigen, überaus umfangreichen Ausgabe ist es, die nächsten Beiträge wieder kurz verfassen zu können, da wir alle den gleichen Wissensstand haben.

Arrow down Heibel-Ticker 20/11 - Corona-Pandemie führt zu Aktienmarktcrash

13.03.2020 :  Ich habe 164 unbeantwortete Leserfragen in meinem Postfach. Ich lese zwar alle E-Mails, aber sorry, wenn ich anfange, die E-Mails zu beantworten, dann komme ich nicht mehr dazu, meine Analysen zu machen.

In dieser Woche habe ich Sie mit drei Updates versucht, auf dem Laufenden zu halten. Die heutige Ausgabe ist daher sehr kurz und auf das Wesentliche fokussiert.

Zwei Anmerkungen:

1. Ich habe aufgrund der besonderen Situation die drei Updates an alle zahlenden Kunden geschickt - egal ob Express-Kunde oder "nur" Plus-Kunde. Die Verunsicherung ist groß und ich kann nachvollziehen, dass Sie Informationen suchen. Bitte verlassen Sie, liebe Plus-Kunden, sich nicht darauf, dass ich immer solche Updates an alle verschicke, denn zum einen ist das ungerecht gegenüber den zahlenden Express-Kunden. Und zum anderen verzeichne ich schon erste Abmeldungen von Plus-Kunden, denen die drei zusätzlichen Updates auf den Senkel gingen. Sehen Sie diesen Hinweis also als Aufforderung, den Express-Zusatzdienst (anteilig für Ihre Restlaufzeit) hinzu zu buchen.

2. Alle Standard-Leser: Ich bemühe mich, auch sie stets zumindest über die Geschehnisse auf dem Laufenden zu halten. Als Mensch mit ausgeprägtem Sendungsbewusstsein ist es mir ein Anliegen, verlässliche Informationen zu liefern. Doch bitte sehen Sie es mir nach dieser turbulenten Woche nach, wenn in der heutigen Ausgabe von mir nicht alles wiederholt wird, was ich in den drei Updates bereits besprochen habe. Auch Sie dürfen diesen Hinweis als Aufforderung betrachten, zumindest mal ein Schnupperabo (20€ für 6 Wochen) zu buchen :-)

Im heutigen Kapitel 02 habe ich die in meinen Augen wesentlichen Dinge zum Stand der Corona-Pandemie aufgelistet. Der Ausverkauf an den Aktienmärkten ist Zeichen des Vertrauensverlusts der Finanzmarktakteure in die Notenbanken, und vielleicht auch in die Politik.

Die Sentimentbetrachtung in Kapitel 03 gibt Anlass zur Sorge, ob wir überhaupt schon das Tief des Crashs gesehen haben: Zu viele Privatanleger sind noch immer zu optimistisch.

In Kapitel 04 habe ich Ihnen die zwei wesentlichen Dinge aufgezeigt, die noch erfüllt werden müssen, bevor der Crash enden kann. Ich warte erstens noch auf eine geeignete politische Reaktion und zweitens auch eine charttechnische Besonderheit. Worauf genau ich warte, lesen Sie in Kapitel 04.

Arrow down Heibel-Ticker 20/10 - Panik setzt sich fort, Notenbank schürt das Feuer

06.03.2020 :  Der Ausverkauf nimmt historische Form an: Vergleiche mit 1987 werden aus der Schublade gezogen, denn so viele Tage hintereinander ohne nennenswerte Gegenbewegung gab es nie zuvor. Man könnte meinen, in der Finanzwelt rechnet man damit, dass der Coronavirus unser Wirtschaftsleben vollständig zum Erliegen bringt.

In Kapitel 02 schaue ich mir näher an, wie genau dieser Ausverkauf abläuft: Wer genau hat Panik: Menschen? Oder sind Algorithmen einfach nur falsch programmiert? Wer hat den ganzen Schlamassel ausgelöst? Natürlich der Coronavirus, aber der Auslöser ist nicht immer auch gleich die Ursache.

Wenn Sie Kinder oder Enkel haben, können Sie meiner Ansicht nach Adidas, Disney oder den BVB kaufen, denn das sind drei Markennamen, die es auch in 10 Jahren noch geben wird. Dann wird man lächelnd auf diese Episode zurückblicken.

Das Anlegersentiment ist weiterhin extrem panisch, verunsichert, aber gleichzeitig extrem optimistisch für die Zukunft, gepaart mit hoher Investitionsbereitschaft. Die Extremwerte der vergangenen Woche werden zwar nicht nochmals erreicht, dennoch liegen die Nerven offen. Was das bedeutet, lesen Sie in Kapitel 03.

Die Wunschanalyse über Dividendenaktien vor einer Woche war der Startschuss, ich habe diese Woche meine 11 Dividendenfavoriten einer näheren Untersuchung unterzogen. Übrig geblieben sind nur noch vier Aktien, die alle hochgesteckten Anforderungen für langfristige Dividendenkönige erfüllen. Meine detaillierte Analyse lesen Sie in Kapitel 04.

Arrow down Heibel-Ticker 20/9 - Weltmärkte im Crashmodus, Coronavirus erreicht die Finanzwelt

28.02.2020 :  In meinem Update vom Dienstag dieser Woche habe ich eigentlich schon alles erklärt. Die Intensität dieses Ausverkaufs hat jedoch alle überrascht: -12,4% in nur 5 Tagen, das ist rekordverdächtig.

In Kapitel 02 gehe ich auf die vier Bereiche ein, mit denen man den Coronavirus beherrschen möchte: Desinfektion, Diagnose, Behandlung und Vorbeugung. Für jeden Bereich gibt es Unternehmen, die sich aufgrund ihrer Produkte dem Ausverkauf entziehen können. Doch ein näherer Blick auf diese Unternehmen zeigt, dass dies nur ein Spielfeld für Spekulanten ist.

Die künftige Aktienmarktrichtung wird häufig von den Anleihemärkten signalisiert. Das Zinsniveau sowohl in den USA als auch in Europa ist wieder auf historischem Niedrigst-Niveau. In den USA wurde heute für die 10 Jahre laufende Anleihe der niedrigsten Zins aller Zeiten erreicht ... und das ganze vier Jahre nach der vermeintlichen Zinswende. Was das zu bedeuten hat, untersuche ich ebenfalls in Kapitel 02.

Die Stimmung ist, wie Sie es nicht anders erwarten, von Angst und Panik beherrscht. Doch gleichzeitig mischt sich Optimismus hinzu und der feste Glaube, dass die Kurse schon bald wieder ihr ursprüngliches Niveau zurückerobern können. Ob das nicht verfrühter Optimismus ist, untersuche ich in Kapitel 03.

Der heutige Ausblick in Kapitel 04 fällt kurz aus, da ich alles Wesentliche in den beiden Updates vom Dienstag und heutigen Freitag früh bereits behandelt habe.

Dafür gibt es heute eine Wunschanalyse zu den von Ihnen vorgeschlagenen 26 Dividendenaktien. Ich habe Kriterien definiert, die Dividendenaktien erfüllen müssen und konnte so sieben Dividendenlieblinge identifizieren. Alle Details dazu lesen Sie in Kapitel 05.

Arrow down Heibel-Ticker 20/8 - Ausverkauf und kein Boden unter den Füßen: Pessimismus dominiert

21.02.2020 :  Im heutigen Kapitel 02 liste ich zunächst die Gründe für die gestiegene Volatilität an den Aktienmärkten auf: Apples Umsatzwarnung, Michael Bloombergs schwache TV-Performance und natürlich bleibt der Coronavirus im Fokus der Anleger.

Aber auch zu Wirecard und Tesla gibt es wieder Neuigkeiten: Wirecard wehrt sich gegen das Gerücht, man habe das Verfahren gegen die Financial Times aufgegeben. Die Tesla-Aktie strebt schon wieder in Richtung 1.000 USD, ich bin aber dennoch der Ansicht, dass wir das Hoch erst einmal gesehen haben.

Die heutige Sentimentanalyse ist überaus interessant ... wenn ich das als Verfasser sagen darf. Denn auch mich fasziniert immer wieder, was aus der Stimmung herauszulesen ist. Ich komme zu dem Schluss, dass die Korrektur dieses Mal deutlich heftiger ausfallen wird als in den vergangenen Monaten. Die Gründe dafür lesen Sie in Kapitel 03.

Ich werde natürlich immer wieder nach Unternehmen gefragt, die von dem Coronavirus profitieren könnten. Wenngleich zunächst einmal der gesundheitliche Aspekt im Vordergrund stehen muss, so bietet die Finanzwelt doch die Möglichkeit, ein wenig tiefer in die Geschehnisse zu blicken. In Kapitel 04 habe ich Ihnen drei Unternehmen herausgesucht, die mittelbar von dem Coronavirus profitieren sollten. Doch für ein Investment ist in meinen Augen keine der drei Aktien geeignet, wie ich in Kapitel 04 zeige.

Ebenfalls in Kapitel 04 gehe ich kurz auf meine Erwartung für die Aktienmärkte im weiteren Jahresverlauf ein. Ja, ich habe mir so einen groben Fahrplan zurechtgelegt. Es hilft, einen solchen Fahrplan zu haben, denn dann kann man jederzeit vergleichen, ob's noch passt, oder nicht. Wenn nicht, dann ist das auch eine gute Information, denn dann muss ich herausfinden, welche meiner Annahmen falsch war und warum.

Arrow down Heibel-Ticker 20/7 - Tesla, Wirecard, Shopify, Dropbox, Medios, Smartbroker, Flatex

14.02.2020 :  Okay, Mega-Ausgabe heute - nehmen Sie sich ein wenig Zeit :-).

In Kapitel 02 habe ich Stellung zu den jüngsten Entwicklungen der heißen Börsenthemen Tesla und Wirecard bezogen. Tesla hat überraschend eine Kapitalerhöhung im Volumen von bis zu 2,3 Mrd. USD angekündigt, obwohl CEO Elon Musk kürzlich noch gesagt hat, er brauche kein weiteres Kapital. Wirecard hat heute Zahlen veröffentlicht, das Testat des Wirtschaftsprüfers KPMG steht jedoch weiterhin aus.

Das Geschäftsmodell von Shopify habe ich erst jetzt so richtig verstanden, daher ein kleiner Beitrag zu Shopify, ein aussichtsreiches Unternehmen mit abenteuerlich hoher Bewertung.

Haben Sie sich auch schon gewundert, warum die DropBox, die wir doch alle kennen und schätzen, nicht zum Börsenstar geworden ist? Ich weiß nun warum. Auch das lesen Sie in Kapitel 02.

Am Ende des Kapitels gehe ich noch auf die Branchenentwicklungen und deren Ausreißer ein, um die Aktienmarktsituation besser zu verstehen.

Die heutige Sentimentanalyse in Kapitel 03 ist spannend: Wie in den Vorwochen herrscht gute Laune, was alleine noch kein Alarmsignal ist. Doch inzwischen steigt die Skepsis gegenüber der Zukunft, Bären übernehmen das Ruder. Es wird spannend.

Im heutigen Ausblick motiviere ich Sie zur Mitarbeit auf der Suche nach neuen Dividendentiteln für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Zudem gebe ich natürlich auch einen kleinen Ausblick auf die kommenden Tage.

Vor 10 Tagen hatte ich die Gelegenheit, Matthias Gärtner, Finanzchef des Berliner Pharmaunternehmens Medios, mit Fragen zu löchern. In Kapitel 05 stelle ich Ihnen nun dieses überaus interessante Unternehmen vor.

In Kapitel 06 nähere ich mich einem Brokervergleich: Alle Brokervergleiche, die ich finden konnte, lassen Unabhängigkeit vermissen. Daher ist es gar nicht so einfach herauszufinden, was für Sie als Kunde wirklich wichtig ist. Ich nähere mich dem Thema wie gewohnt aus der Adlerperspektive, ich schaue mir die Branche an und werfe einen besonderen Blick in Flatex und Smartbroker.

Arrow down Heibel-Ticker 20/6 - Q-Zahlen, Vorstandsgespräche, Tesla-Einbruch, Konjunkturhilfen und mehr

07.02.2020 :  Diese Woche hatte es in sich: Ich traf am Dienstag die Vorstände von Wallstreet:Online, Bertrandt, Ringmetall, STS Group und Medios, führte am Mittwoch ein Telefonat mit W:O Wettbewerber Flatex und konnte am Donnerstag einen tiefen Blick in die Auswertung von ESG-Kriterien mit Hilfe künstlicher Intelligenz werfen. Zuviel für mich, ich habe nicht alles in die heutige Ausgabe packen können. Sorry, ich werde meine Erkenntnisse sukzessive in den kommenden Tagen/ Wochen zu Papier bringen, damit auch Sie im Bilde sind.

Heute habe ich erst einmal die Tesla-Story ausgearbeitet: Das ist schon historisch, was wir diese Woche bei Tesla gesehen haben. Und anders als in der Finanzpresse zu lesen habe ich herausgefunden, dass es sich NICHT um einen Shortsqueeze handelt, sondern um reine Spekulation. In Kapitel 02 gehe ich näher darauf ein.

Die Stimmung ist diese Woche ebenso schnell wieder angesprungen, wie sie sich wieder eintrübte. Unglaublich, muss ich sagen, und offensichtlich bin ich nicht der einzige, der von der Geschwindigkeit des Stimmungsumschwungs überrascht ist. Mehr zu den Ergebnissen unserer Sentimentumfrage lesen Sie in Kapitel 03.

Der Finanzchef von Bertrandt ging geduldig auf meine Fragen zu seinem Unternehmen ein. Er hat ein völlig anderes Bild vom autonomen Fahren als ich, doch im Bereich der Elektromobilität ist Bertrandt inzwischen gut positioniert. In Kapitel 04 gehe ich näher darauf ein, wie ich die Bewertung sowie die Zukunftschancen von Bertrandt einschätze.

Das Upright Project aus Finnland hatte ich vor einigen Wochen schon mal kurz angesprochen. Inzwischen hatte ich einen Termin mit dem Unternehmen und konnte weitere Einblicke in die Arbeitsweise gewinnen. Mein Fazit: hochinteressant! In Kapitel 05 erkläre ich, wie die Datenbank mit Hilfe wissenschaftlicher Studien ethische, ökologische und soziale Auswirkungen der Tätigkeit von Unternehmen bemisst.

Arrow down Heibel-Ticker 20/5 - Coronavirus vs. Q-Zahlen

31.01.2020 :  Der Coronavirus bestimmt die Schlagzeilen, im Wirtschaftsteil dominieren jedoch positive Überraschungen von unzähligen Quartalsergebnissen, die in diesen Tagen veröffentlicht werden. In Kapitel 02 schaue ich auf eine Reihe von Q-Zahlen.

Die Stimmung ist heftig eingebrochen, von Euphorie ging es binnen weniger Tage direkt in die Depression. Was das bedeutet, untersuche ich in Kapitel 03.

In Kapitel 04 habe ich den Verlauf des SARS Virus aus dem Jahr 2003 und dessen Auswirkung auf die Aktienmärkte näher untersucht und mit dem aktuellen Coronavirus verglichen.

Arrow down Heibel-Ticker 20/4 - Optimismus in Davos, positive Konjunkturerwartung und gute Q-Zahlen ermöglichen neues Allzeithoch im DAX

24.01.2020 :  In den USA ist die Berichtssaison in vollem Gange. Da bereits einige Unternehmen aus unserem Portfolio mit Meldungen herauskamen, sind viele aktuelle Entwicklungen im Rahmen der Updates zu unseren offenen Positionen behandelt worden, siehe Kapitel 05.

Im heutigen Rückblick (Kapitel 02) gehe ich auf die unterstützenden Faktoren aus Davos, aus der Konjunkturfront sowie aus der Berichtssaison der USA ein, die dem DAX trotz des sich ausbreitenden Coronavirus zu einem neuen Allzeithoch verholfen haben.

Das Anlegersentiment verbleibt weiterhin auf hohem Niveau und lässt sich mit gesunder Euphorie beschreiben. Doch je länger die gute Laune anhält, desto wichtiger ist es für Anleger, ein wenig Cash zu generieren, um im Falle einer Korrektur handlungsfähig zu sein. Meine Stimmungsanalyse lesen Sie in Kapitel 03.

Der heutige Ausblick geht kurz auf die zu erwartenden Q-Zahlen der kommenden Woche in Deutschland ein. Der DAX notiert auf dem höchsten durchschnittlichen KGV der vergangenen 12 Jahre. Die anstehende Berichtssaison in Deutschland ist daher extrem wichtig. Mehr dazu in Kapitel 04.

Arrow down Heibel-Ticker 20/3 - Verantwortungsvoll investieren: Aus hohem Anspruch wird Notwendigkeit

17.01.2020 :  Ich erwarte ein Jahrzehnt unter neuen Finanzmarktregeln: Umwelt, Soziales und Unternehmensführung werden unter dem Begriff ESG bewertet und für jedes Unternehmen individuell analysiert. Die Jugend fordert nicht mehr Profit um jeden Preis, sondern verantwortungsvollen Profit. Beides lässt sich vereinen, das haben in den vergangenen Jahren bereits viele Unternehmen gezeigt. Ab jetzt wird aus diesem bislang Alleinstellungsmerkmal besonders gut geführter Unternehmen eine Notwendigkeit für alle Unternehmen.

Die westliche Welt erlebt ihre längste Friedenszeit seit Jahrhunderten. Da soll man nicht in der Lage sein, so komplizierte Zusammenhänge wie Umwelt, Soziales und Unternehmensführung unter einen Hut zu bringen? Die Jugend sagt: Doch! Im Kapitel 02 zeige ich, wie aus diesem hohen Anspruch ein Trend und schon bald eine Notwendigkeit wird.

Das Börsensentiment ist weiterhin euphorisch, wenngleich die Verschnaufpause dieser Woche für ein wenig Abkühlung sorgte. Doch es gibt handfeste Gründe für Euphorie, daher kann die Rallye durchaus weitergehen. Mehr dazu in Kapitel 03.

Das Teilabkommen zwischen China und den USA wird von der Presse in meinen Augen nicht ausreichend gewürdigt. In Kapitel 04 gehe ich näher auf die Details ein und zeige, warum die Börsenrallye mit Vertragsunterzeichnung nicht endete, sondern erst richtig Schwung aufnahm. Außerdem analysiere ich, welche Unternehmen von der Einigung am stärksten profitieren.

Ältere Ausgaben aus dem Archiv Heibel-Ticker PLUS

Arrow down Heibel-Ticker PLUS 20/2 - Anleger sehen mehr Gefahren als Chancen

10.01.2020 :  Seit fünf Jahren führe ich für das Handelsblatt jährlich eine Umfrage durch, die uns immer wieder wichtige Anhaltspunkte für die zu erwartende Jahresentwicklung gibt. Die Ergebnisse der diesjährigen Umfrage habe ich für Sie in Kapitel 05 ausgewertet.

Im heutigen Rückblick in Kapitel 02 gehe ich auch kurz auf den Iran-Konflikt ein, der schon wieder in seiner Intensität in den Hintergrund getreten ist. Carlos Ghosn ist aus Japan geflohen. Seine Geschichte zeigt, wie schlecht es um die Automobilindustrie in Europa, Japan sowie auch in den USA (ex Tesla) bestellt ist.

Bezüglich Wirecard habe ich neue Informationen: Die Leerverkaufsquote betrug in den vergangenen Monaten nicht die von deutschen Behörden veröffentlichten knapp 5%, sondern ist vielmehr auf 20% angewachsen! Die Information gilt als verlässlich, auch wenn sie nur über Twitter verbreitet wurde. Die Details dazu lesen Sie in Kapitel 02.

Die Stimmung unter den Anlegern ist euphorisch, dennoch fürchte ich keine baldige Korrektur ohne ein entsprechendes Ereignis. In Kapitel 03 analysiere ich die derzeitige Sentiment-Verfassung der Finanzmärkte.

Im heutigen Ausblick in Kapitel 04 gehe ich kurz auf meine Erwartungen für den Zinsmarkt, die Aktie und Währungen sowie für das Gold ein. Außerdem habe ich aus meinem Jahresrückblick der vergangenen Woche Veränderungen für unser Portfolio abgeleitet.

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