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10.04.2020:



H E I B E L - T I C K E R    S T A N D A R D

F I N A N Z I N F O R M A T I O N E N

- Einfach einen Tick besser -



DEUTSCHE BIBLIOTHEK : ISSN 1862-5428

15. Jahrgang - Ausgabe 15 (10.04.2020)
Erscheinungsweise: wöchentlich Freitag/Samstag



I N H A L T

01.Info-Kicker: Ostergeschenke an der Börse
02.So tickt die Börse: Maßnahmen weltweit wirken gegen Covid-19
 - Covid-19 - Medizinisch
 - Covid-19 Wirtschaftlich
 - Wochenperformance der wichtigsten Indizes
03.Sentiment: Licht am Ende des Tunnels reicht für Entspannung
 -
04.Ausblick: Zwei neue Titel für Wunschliste: Ernährung und Autos von Morgen
05.Wunschanalyse
 - : Mit mRNA gegen Covid-19
 - Projekt Lichtgeschwindigkeit
 - Flächenbombardierung gegen Covid-19
 - Erfolgreicher Ansatz
 - Forschung aus Mainz
 - FAZIT
06.Leserfragen
 - :
 - Notenbanken erschaffen Geld aus dem Nichts
 - Wohin strömt das Geld aus den Aktienverkäufen?
 - Nachtrag zu Übernahmeangebot für Isra Vision
 - Marvell mit Hauptsitz auf den Bermudas
 - Online- & Offline-Handel leiden unter Covid-19 Krise
07.Update beobachteter Werte
 Ende der Geduld, Verkaufen
 Teilverkauf, Cash generieren
 Stopp Loss bei 25 EUR setzen
 Stopp Loss bei 17 EUR einziehen
 Gute Zahlen für 2019, 9,3% Dividendenrendite bestätigt, Verkaufslimit 9 EUR
08.Übersicht HT-Portfolio
09.Disclaimer / Haftungsausschluss und Risikohinweise
10.An-/Ab-/Ummeldung



01. Info-Kicker: Ostergeschenke an der Börse

Liebe Börsenfreunde,

Apples iPhone-Verkäufe in den USA könnten im März um 56% eingebrochen sein, sagt ein Analyst. Die Aktie von Apple notiert heute Plusminusnull. SAP warnt vor einem Umsatzeinbruch im Lizenzgeschäft, auch die Aktie von SAP wird davon nicht belastet - im Gegenteil, sie gehört mit heute +5% zu den DAX-Gewinnern. Es scheint nichts mehr zu geben, was Aktien belastet, im Gegenteil: der Blick ist nach vorn gerichtet und mit scharrenden Füßen warten die Menschen auf die Lockerung der Quarantänemaßnahmen, um endlich wieder arbeiten zu können. In Kapitel 02 beschreibe ich Ihnen, welche Entwicklungen zu dem Kursplus von 11% in der abgelaufenen Woche im DAX geführt haben.

Dabei hat die Sentimentanalyse der vergangenen Woche doch vor einem erneuten Ausverkauf gewarnt. Wie verträgt sich das? Nun, in Kapitel 03 schaue ich besonders auf die Entwicklung des Zukunftsoptimismus. Der muss weiter absinken, um einen Rückschlag zu vermeiden.

Unsere Einkaufsliste mit Wunschpreisen wächst heute um zwei Titel auf insgesamt 16 an: Eine Ernährungsaktie der Zukunft und eine Autoaktie der Zukunft würde ich zu passendem Preis langfristig ins Depot holen. Die Einzelheiten dazu lesen Sie in Kapitel 04.

Die heutige Wunschanalyse in Kapitel 05 beschäftigt sich mit BioNTech, einem der drei Unternehmen weltweit, die mit mRNA in Lichtgeschwindigkeit einen passenden Impfstoff gegen Covid-19 entwickelt haben und nun zulassen wollen.

Vielen Dank für das positive Feedback zu den Leserfragen (heute Kapitel 06), die ich nun wieder in den Heibel-Ticker einbaue. Vor vielen Jahren hatte ich das schon regelmäßig getan, doch damals störten sich einige Leser daran, dass ich auf individuelle Probleme eingehe, was die Allgemeinheit "nicht interessiere". Ich habe das dann irgendwann gelassen. Ihr positives Feedback zur nun erfolgten Wiederaufnahme bestärkt mich darin, dies auch künftig zu tun. Bitte haben Sie aber Verständnis, dass ich nur wenige ausgewählt Leserfragen in den Heibel-Ticker aufnehme. Ich kann nicht mehr alle Fragen umfangreich beantworten.

Wie immer gibt es eine Reihe von Updates in Kapitel 07 sowie eine tabellarische Übersicht über unser Portfolio in Kapitel 08.

Ich wünsche Ihnen schöne Ostertage, bleiben Sie gesund!

Die PDF-Version dieser Ausgabe steht Ihnen ab sofort im Archiv sowie unter dem folgenden Link zur Verfügung: http://www.heibel-ticker.de/downloads/hts200412.pdf

Nun wünsche ich eine anregende Lektüre,

take share, Ihr
Börsenschreibel

Stephan Heibel

Chefredakteur und
Herausgeber des
Heibel-Ticker




02. So tickt die Börse: Maßnahmen weltweit wirken gegen Covid-19

COVID-19 - MEDIZINISCH

Während die Experten noch darüber streiten, ob eine Herdenimmunität überhaupt erreicht werden kann, oder ob das Virus durch strenge Quarantänemaßnahmen weltweit ausgerottet werden muss, erreicht uns aus Heinsberg die Meldung, dass dort einer Studie zufolge bereits 15% der Bevölkerung immunisiert seien. Bislang ging man in Deutschland von 1,0-1,5% aus.

Heinsberg ist nicht Deutschland, doch wenn sich diese Zahl übertragen ließe, dann gäbe es weitere Argumente für eine schrittweise Aufhebung der Quarantänemaßnahmen. Doch Vergleiche mit der Spanischen Grippe aus dem Jahr 1918 mahnen zur Vorsicht: 2-6% (je nach Zählung) der Menschheit kamen damals zu Tode, die meisten davon erst in der zweiten und dritten Welle der Infektion.

Zwei Erkenntnisse daraus: Zum einen können wir uns nicht zurücklehnen, wenn wir die erste Welle unter Kontrolle haben sollten. Schutzmaßnahmen werden uns sicherlich noch lange begleiten, Schutzausrüstung sollte daher mit unvermindertem Nachdruck weiter beschafft werden. Zum zweiten waren auch damals insbesondere Spanien und Italien betroffen, genau wie heute. Einen belastbaren Grund dafür hat man bis heute jedoch nicht gefunden.

COVID-19 WIRTSCHAFTLICH

Politik & Labor-Mediziner behandeln die Wirtschaft wie eine Behörde, die man für ein paar Monate absperren kann und anschließend wieder öffnen kann und weiterarbeiten lässt. Die Wirtschaft ist jedoch wie ein Organismus, der durch die internationale Vernetzung in der Zeit des Stillstands sterben kann und anschließend mit noch so viel Geld nicht wieder ans Laufen gebracht werden kann.

Zum Glück ist der wirtschaftliche Organismus globalisiert, könnte man nun meinen, denn internationale Unternehmen wurden nicht vollends stillgelegt, nur ihre europäischen und amerikanischen Zweige sind in Mitleidenschaft geraten. Doch die internationale Vernetzung könnte, wenn nun bald der Stillstand sukzessive aufgehoben wird, aufrecht erhalten werden und könnte somit auch tatsächlich für eine schnelle Erholung, vielleicht sogar Nachholeffekte sorgen.

Die Hoffnung dominierte in dieser Woche und so sprang der DAX um 11% an. Natürlich haben diejenigen Aktien am stärksten zugelegt, die zuvor am stärksten ausverkauft wurden. Die Automobilbranche (+18%) ist diese Woche unangefochten an der Spitze. Doch trotz der exorbitanten Kurszuwächse beläuft sich das Minus im Vergleich zum 21. Februar noch immer auf -30%.

Logistiker konnten diese Woche um 16% zulegen, Airbus, MTU und der Hamburger Hafen stechen mit 23-26% heraus. Trotzdem ist die Logistikbranche mit -36% im Vergleich zum 21. Februar noch immer das Schlusslicht der DAX-Familie.

Auch der Immobiliensektor (+14% auf nur noch -25%), der Rohstoffsektor (+13% auf nur noch -29%) und Marketingfirmen (+12% auf nur noch -27%) zeigen, dass wir es in dieser Woche mit einer technischen Gegenbewegung zu tun haben.

Die Gesundheitsbranche auf der anderen Seite (+5% auf nur noch -6%) und die Technologiebranche (+8% auf nur noch -15%) haben zwar die kleinsten Gegenbewegungen, hatten im Crash aber auch am wenigsten verloren.

Nun sitzen Analysten in ihrem Kämmerlein und beurteilen die neue Situation: Welche Unternehmen werden gestärkt aus der Krise hervorgehen? Welche werden auf absehbare Zeit am Tropf des Staates landen? Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, wo sich die Spreu vom Weizen trennt.

Wir werden unsere Einkaufsliste in Kapitel 04 weiter pflegen. Heute steigt die Liste von 14 auf 16 Wunschkandidaten an. Ich möchte damit erreichen, dass unser Portfolio gut durch die kommenden Monate segeln kann, egal ob es noch zu einer zweiten Ausverkaufswelle kommt, oder aber ob sich eine langsame Normalisierung durchsetzt.

Einen wichtigen Unterschied dieser Krise zur Finanzkrise 2007/2009 möchte ich nochmals betonen: Damals war unser Finanzsystem kaputt, der Immobilienmarkt kollabierte. Diesmal ist es ein externes Ereignis, ein Virus, dass uns in die Rezession zwingt. Wenn es uns gelingt, den Neustart erfolgreich zu organisieren, halte ich Nachholeffekte und somit ein positives zweites Halbjahr durchaus für möglich.

WOCHENPERFORMANCE DER WICHTIGSTEN INDIZES


INDIZES13.4.20Woche ΔΣ '20 Δ
Dow Jones23.913 13,5%-16,5%
DAX10.565 10,9%-20,3%
Nikkei19.346 8,6%-18,2%
Shanghai A 2.962 2,2%-7,0%
Euro/US-Dollar1,091,4%-2,3%
Euro/Yen118,411,1%-3,1%
10-Jahres-US-Anleihe0,72%0,14-1,21
Umlaufrendite Dt-0,34%0,11-0,11
Feinunze Gold$1.686 4,5%11,5%
Fass Brent Öl$33,37 1,4%-51,5%
Kupfer5.067 5,1%-18,4%
Baltic Dry Shipping607 -2,7%-44,3%
Bitcoin7.289 7,2%0,0%



Das Zinsniveau in Deutschland kann vom depressiven Niveau langsam wieder ansteigen, diese Woche ist die Umlaufrendite um 0,11%punkte auf -0,34% angestiegen. Wir hatten schon -0,72%, als die Coronakrise tobte. Auch hier ist Hoffnung zu erkennen.

Der Goldpreis ist ebenfalls kräftig angestiegen (+4,5%): Die Liquiditätsmaßnahmen der Notenbanken schüren die Angst vor Inflation. Ich habe heute in einer Leserfrage ausführlich erklärt, wie Notenbanken Geld aus dem Nichts erschaffen... und auch wieder dem Markt entziehen können. Gold wird daher zwar nicht zwangsläufig steigen, aber die Wahrscheinlichkeit ist, wenn wir uns die mehrtausendjährige Geschichte vor Augen führen, groß.

Der Ölpreis konnte nach dem Preissprung der Vorwoche sein Niveau halten. Heute haben die OPEC+ Staaten inklusive Russland, den USA und Norwegen eine Videokonferenz abgehalten, das Ergebnis müsste jeden Augenblick veröffentlicht werden. Saudi Arabien hat sich mit einer Milliarde USD an europäischen Ölkonzernen beteiligt: Royal Dutch Shell, Total, Enel und Equinor (Norwegen). Ich gehe daher davon aus, dass eine Fördermengenkürzung durch große Zugeständnisse der Saudis ermöglicht wird, was den Ölpreis weiter antreiben wird und somit insbesondere auch der US-Börse hilft.

Schauen wir mal, wie sich das Sentiment entwickelt hat.




03. Sentiment: Licht am Ende des Tunnels reicht für Entspannung

Um 11% ist der DAX in der abgelaufenen Woche angesprungen: Zunächst keimte Hoffnung auf, das Coronavirus erfolgreich einzudämmen. Nicht nur in Deutschland, sondern auch Italien, Spanien, Frankreich und schließlich auch die USA veröffentlichten Daten, die ein Licht am Ende des Tunnels darstellten. Und dann folgte die Diskussion über eine schrittweise Aufhebung der Quarantänemaßnahmen, begleitet von Fördermitteln zum Neustart der Wirtschaft.

Kein Wunder, dass sich die Stimmung unter den Anlegern sprunghaft aufgehellt hat: Nach der Weltuntergangsstimmung der vergangenen Wochen erreicht unser Sentiment aktuell einen Wert von -0,6, ist also fast schon neutral. Dabei notiert der DAX noch immer mit -20% im Vergleich zum Jahresbeginn. Doch das ist nicht mehr der Maßstab, in diesen Tagen richtet sich der Blick nach vorne, auf die schrittweise Aufhebung der Quarantänemaßnahmen.

Doch so richtig selbstzufrieden sind unsere Umfrageteilnehmer noch nicht mit sich selbst. Der Wert von -2,6 hat sich gegenüber der Vorwoche nicht verändert. Ich würde vermuten, dass einige Anleger diese Erholung im DAX verpasst haben. Selbst diejenigen, die frühzeitig ausgestiegen waren, haben wohl den Wiedereinstieg verpasst und müssen nun den angestiegenen Kursen hinterher blicken.

Denn das kann's noch nicht gewesen sein, denken sich immer mehr Anleger. Die Zukunftserwartung ist auf 1,0 gefallen und notiert somit auf dem niedrigsten Niveau seit Ausbruch der Coronakrise. Der Optimismus der vergangenen Wochen, als Anleger den Crash noch als günstige Kaufchance betrachteten, schwindet. Es kommen Sorgen auf, ob denn ein Neustart unserer Wirtschaft wirklich so reibungslos gelingen kann.

Und diese Sorgen halten Anleger auch davon ab, in den kommenden zwei Wochen neue Positionen eingehen zu wollen: die Investitionsbereitschaft ist auf 1,4 gesunken und somit ebenfalls auf dem niedrigsten Niveau seit Ausbruch der Coronakrise.

Das Euwax Sentiment der Privatanleger ist auf -8 abgerutscht. Offensichtlich glauben viele Anleger nicht so recht an die Tragfähigkeit der Aktienmarkterholung und sichern sich mit Put-Scheinen gegen eine erneute Ausverkaufswelle ab.

Institutionelle Anleger, die sich über die Eurex absichern, sind da schon mutiger: Sie haben in die Rallye dieser Woche hinein ihre Absicherungen aufgelöst und spekulieren nun sogar eher auf eine Fortsetzung der Rallye.

In den USA wurden ebenfalls die Absicherungspositionen teilweise aufgelöst, doch netto ist man dort noch von Long-Spekulationen weit entfernt.

US-Fondsmanager halten ihre Aktieninvestitionsquote weiterhin bei niedrigen 24%. US-Privatanleger sind weiterhin bärisch gestimmt, das Bulle/Bar-Verhältnis steht bei -15 zugunsten der Bären.

Der technische Angst und Gier Indikator des S&P 500 zeigt mit inzwischen 33% nur noch moderate Angst an, man könnte das nach den Extremausschlägen der Vorwochen schon
als neutral bezeichnen.

Interpretation



Als deutliche Entspannung würde ich das Ergebnis unserer Sentimentumfrage dieser Woche bezeichnen. Unter großer Anspannung wurden die Resultate der weltweiten Quarantänemaßnahmen beobachtet und im Verlauf der vergangenen Tage zeigten sich immer mehr Entwicklungen, die Grund zur Hoffnung gaben. Die Anspannung, die über Wochen auf dem Markt lag, wich. Nun wird der Blick nach vorn gerichtet.

Und da gibt es durchaus unterschiedliche Erwartungen. Die einen erwarten in Folge des künstlichen Komas, in das unsere Wirtschaft versetzt wurde, nachhaltige Schäden, die in diesem Jahr keine Rückkehr zur Normalität ermöglichen würden. Die anderen sehen die getroffenen Maßnahmen als erfolgreich an und erwarten Nachholeffekte in der Wirtschaft, so dass der Crash in ein paar Jahren nur wie eine kleine Zacke im Chart aussehen könnte.

Aus Sicht der Sentimenttheorie haben wir in den vergangenen Wochen vor einem erneuten Rückschlag, einer zweiten Ausverkaufswelle gewarnt, denn ein Boden benötigt Panik, die auch die Zukunftserwartung mit in den Abgrund reißt. Das war bislang noch nicht zu beobachten und daher kann es jederzeit nochmals eine Ausverkaufswelle geben.

Doch gegenläufig zur Erholungsentwicklung an den Aktienmärkten schwindet der Zukunftsoptimismus weiter. Der Glaube an höhere Kurse in der Zukunft schwindet mit steigenden Kursen. Ich möchte daher auf eine zweite Möglichkeit aufmerksam machen, die ebenfalls eintreten könnte:

Steigen die Kurse schneller, als viele Anleger sich neu positionieren können, dann werden die Kursanstiege als nicht nachhaltig betrachtet. Man glaubt an eine technische Rallye und verliert weiter den Zukunftsoptimismus, bis Pessimisten dominieren. In diesem Szenario kommt es ebenfalls noch zu einer zweiten Ausverkaufswelle, doch es ist dann nicht mehr unbedingt erforderlich, dass wir die Tiefs von Ende März nochmals besuchen. Pessimisten könnten dann auch schon auf einem deutlich höheren Kursniveau die Oberhand gewinnen, so dass eine weitere Voraussetzung für nachhaltig steigende Kurse gegeben wäre: Eine Rallye läuft in der Regel an einer Mauer der Zweifel entlang. Wir brauchen also Pessimismus, um eine nachhaltige Rallye zu erleben.

Beide Szenarien ändern nichts an dem von mir präferierten Vorgehen: In steigende Kurse hinein sollten weiterhin Positionen aufgelöst werden, die Sie nicht in einer erneuten Ausverkaufswelle behalten würden. Hinterherlaufen würde ich den Kursen nicht, denn die Kurse spiegeln nun sehr viel Hoffnung wider. Zu viel, in meinen Augen. Die Realität wird uns in den kommenden Wochen durch Unternehmenszahlen sukzessive serviert werden.










04. Ausblick: Zwei neue Titel für Wunschliste: Ernährung und Autos von Morgen

Der Ausblick bleibt den zahlenden Abonnenten des Heibel-Ticker PLUS vorbehalten. Bitte haben Sie Verständnis dafür, aber ohne eine kleine Einnahmequelle kann ich diesen Dienst nicht aufrecht erhalten.

Hier im Heibel-Ticker Standard erhalten Sie überwiegend vergangenheitsbezogene Erklärungen von mir. Detaillierte Analysen und Einschätzungen über die künftige Börsenentwicklung gibt es nur im kostenpflichtigen Heibel-Ticker PLUS. Das Angebot für die zahlenden Abonnenten des Heibel-Ticker PLUS baue ich kontinuierlich weiter aus und komme dabei insbesondere den Wünschen meiner Kunden nach. Inzwischen bietet das Heibel-Ticker PLUS Abonnement folgende Zusätze:

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Den Reaktionen meiner Kunden entnehme ich, dass der Heibel-Ticker PLUS die Bedürfnisse von Anlegern gezielt und verständlich sowie fundiert und erfolgreich befriedigt. Schauen Sie sich das neue Angebot einmal mit einem Schnupperangebot (6 Wochen zu 20 €) an. Es würde mich freuen, wenn ich Sie als neuen Abonnenten gewinnen kann.

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05. Wunschanalyse

Mit Lichtgeschwindigkeit wird an einem Impfstoff gegen Covid-19 geforscht, BioNTech gehört zu den wenigen Unternehmen, die Lichtgeschwindigkeit erreichen. In der Wunschanalyse untersuche ich den Ansatz des Unternehmens und versuche zu beurteilen, wie die Erfolgschancen sind und ob sich damit auch Geld verdienen lässt.


Mit mRNA gegen Covid-19

Do, 09. April um 18:23 Uhr
BioNTech ist neben CureVac und Moderna ein Biotech-Unternehmen mit einem neuen Ansatz der Impfstoffentwicklung. Es wird die Messenger RNA (mRNA) hergestellt und dem Menschen verabreicht, woraufhin der Mensch eine Abwehrreaktion bildet und sein Immunsystem aktiviert.

Herkömmliche Impfstoffe bestanden aus einem ungefährlichen Trägervirus und dem Virusprotein. Das Trägervirus kann dabei ungefährlich, oder aber auch bereits abgetötet sein. Wichtig ist, dass die ganze Sache in das Hüllprotein des entsprechenden Virus eingelagert ist. Wird dieser Impfstoff dem Menschen verabreicht, bildet der Mensch Antikörper gegen das Hüllprotein und so ist das Immunsystem vorbereitet, wenn tatsächlich mal das Virus auf den geimpften Menschen trifft.

An der Entwicklung solcher bewährten Impfstoffe sitzen die klassischen Pharmakonzerne. Die Entwicklung dauerte früher häufig über 10 Jahre, heute spricht man von der Möglichkeit, im Eilverfahren nur 12-18 Monate zu benötigen.

mRNA hingegen kann synthetisch erzeugt werden. Bei der DNA-Vermehrung wird vorübergehend eine mRNA gebildet, das die Information für die neu zu bildende DNA enthält. Nachdem aus dem Bauplan der mRNA eine neue DNA gebildet wurde, zerfällt die mRNA.

Bei der Herstellung der mRNA können Modifizierungen vorgenommen werden. So haben CureVac, Moderna und BioNTech binnen weniger Wochen jeweils eine mRNA entwickelt, die sich als Impfstoff eignen könnte. Das würde wie folgt funktionieren:

Der Impfstoff enthält die mRNA in einer Form, in der sie von den Zellen des geimpften Menschen aufgenommen und sodann zum Bau einer entsprechenden DNA verwendet werden kann. So werden nicht die abgetöteten und ungefährlichen Viren mit der Virushülle geimpft, sondern nur ein Bauplan dafür.

Vorteil: Das Verfahren ist schneller, die mRNA kann daher schneller an sich ändernde Anforderungen angepasst werden.

PROJEKT LICHTGESCHWINDIGKEIT

Eigentlich forscht BioNTech im Bereich der Krebsbehandlung. Auch dort wird der Ansatz mit mRNAs verfolgt. Anlässlich der Corona-Pandemie hat sich BioNTech mit Pfizer und FosunPharma zusammengetan und entwickelt nun einen entsprechenden Impfstoff unter dem Projektnahmen „Lichtgeschwindigkeit”. Der Name ist Programm, wie Sie sich vorstellen können, denn ohne Impfstoff sind alle Wege aus dem social distancing provisorisch. Wissenschaftler weltweit, Zulassungsbehörden und Produktionslabore arbeiten Hand in Hand 24/7.

Wenn alles reibungslos läuft, könnte ein Impfstoff bereits bis zum Ende des Jahres, manche sprechen auch vom Herbst, zur Verfügung stehen. Es wäre das erste Mal, dass ein Impfstoff auf diese Weise und auch so schnell verfügbar gemacht würde.

FLÄCHENBOMBARDIERUNG GEGEN COVID-19

Ich habe in den vergangenen Wochen eine ganze Reihe von CEOs von Pharmakonzernen in Interviews gehört. Sie alle bestätigten, Geld ist kein Problem. Die Finanzierung der Forschung nach einem Impfstoff ist kein Problem. Staatliche Hilfen und Garantien wurden ausgegeben, die Privatwirtschaft ist ebenfalls zur Stelle und finanziert derzeit jede Kapitalerhöhung eines im entsprechenden Bereich forschenden Unternehmens.

Flächenbombardierung gegen Covid-19 könnte man das nennen, was die Menschheit gerade auffährt. Ich habe den Eindruck, weltweit gibt es kaum einen Menschen, der nicht irgendwie an der Lösung der Coronakrise arbeitet. Das macht mich auf der einen Seite zuversichtlich, dass wir das Virus erfolgreich eindämmen werden. Auf der anderen Seite erscheint es mir sehr schwer zu beurteilen, welcher der Ansätze „erfolgreich” ist.

ERFOLGREICHER ANSATZ

Noch schwerer wird es bei der Frage, die danach folgen muss: Welcher erfolgreiche Ansatz lässt es später auch zu, damit Geld zu verdienen?

Ich bin kein Mediziner und kein Forscher, die obigen Erklärungen habe ich mir mühsam angeeignet und ich bin sicher, dass sich darin im Detail viele Fehler befinden. Mir hilft es jedoch, ein grobes, wenn auch im Detail nicht immer ganz richtiges, Verständnis von der Sache zu haben, daher habe ich das gerne gemacht.

Wenn Sie, liebe Leser, meine Ausführungen interessant fanden, dann ist die Aktie von BioNTech nichts für Sie. Wenn Sie allerdings eine Reihe von Fehlern entdeckt haben und meine Ausführungen als viel zu oberflächlich betrachten, dann sind Sie vielleicht in der Lage zu beurteilen, welcher Ansatz erfolgsversprechend und lukrativ sein könnte.

Denn wer jetzt BioNTech kauft, der spekuliert auf den Jackpot.

FORSCHUNG AUS MAINZ

BioNTech sitzt in Mainz, hat sich jedoch frühzeitig dazu entschieden, die eigenen Aktien an die US-Börse zu geben, da dort ganz andere Bewertungen für Biotech-Aktien aufgerufen werden als in Deutschland.

Das Unternehmen wird heute mit einer Marktkapitalisierung von 10 Mrd. Euro bewertet. Nennenswerten Umsatz gibt es noch nicht. Heute hat Pfizer eine Kooperation mit BioNTech bekannt gegeben: 185 Mio. USD werden dem Unternehmen überwiesen, davon 113 Mio. USD als Beteiligung. Weitere Zahlungen in Höhe von 563 Mio. USD können je nach Projektverlauf folgen.

Forschung ist erst mal teuer und ein Erfolg ist immer ungewiss. Pfizer würde nicht so viel Geld investieren, wenn sie dem Ansatz von BioNTech keine Chance geben würden. Doch wirklich wissen werden wir erst in einigen Monaten, ob die von BioNTech entwickelte mRNA funktioniert.

Das Kalkül von Pfizer kann ich auch noch anders darstellen: Als großer Pharmakonzern muss Pfizer mit an Bord sein, wenn die größte Pandemie unserer jüngeren Geschichte bekämpft wird. Wenn die eigenen Ansätze nicht gut genug sind, muss man sich halt irgendwo einkaufen und hoffen, auf das richtige Pferd gesetzt zu haben.

Ungeachtet des Covid-19 Virus kauft sich Pfizer somit bei einem Unternehmen ein, das zukunftsweisende Ansätze beherrscht. Meines Wissens gibt es nur die drei großen Unternehmen CureVac, Moderna und BioNTech, die in diesem Bereich mit einer gewissen Anzahl an bereits entwickelten mRNAs unterwegs sind.

Pfizer ist es gewohnt, dass nicht jede Investition in ein Unternehmen in so frühem Stadium von Erfolg gekrönt ist. Sind Sie das auch gewohnt?

FAZIT

Ich bin das nicht gewohnt und ich habe für meinen Börsenbrief Heibel-Ticker daher für die Spekulation im Biotech-Sektor ein gutes Vehikel gefunden, über das wir auf großes Biotech-Knowhow zugreifen können und eine Streuung der Biotech-Spekulationen erreichen. BioNTech ist für mich ein sehr attraktiver Ansatz, der sich für mich als Laien zukunftsträchtig anhört, aber den ich nicht mit einem monetären „fairen” Wert berechnen kann. Da halte ich mich lieber zurück.



06. Leserfragen




Do, 09. April um 12:54 Uhr
NOTENBANKEN ERSCHAFFEN GELD AUS DEM NICHTS

Sehr geehrter Herr Heibel,

falls Sie Zeit finden, mir eine Frage zu beantworten...

Wo kommen plötzlich die Billionen, Milliarden und Millionen an Geld her, und wer soll sie zurückzahlen?

Ich habe übrigens am 26.02.20 die letzten Anlagen verkauft, soz. 100% cash im Depot. Den Hickhack im Zusammenhang mit der Coronakrise wollte ich mir ersparen. Mit 71 Jahren sollte ich auch so langsam ans Geldausgeben denken (Scherz). Danke auch für die immer sehr seriösen Informationen.

Viel Glück und gute Nerven in diesen Zeiten!

Mit freundlichen Grüßen
Gerhard aus Sindelfingen
4.4.

ANTWORT
Die Notenbanken können Geld aus dem Nichts erschaffen. Beispielsweise kommt eine normale Geschäftsbank zur Notenbank und sagt, mein Kunde, der Autobauer XY, möchte gerne einen Kredit über 100 Mio. Euro von mir haben. Gibst Du, liebe Notenbank, mir das Geld, damit ich dem Kunden den Kredit geben kann?

Die Notenbank schaut nun nicht etwa in den Tresor um festzustellen, ob dort 100 Mio. Euro liegen, die verliehen werden können, sondern nimmt ein weißes Blatt Papier und schreibt drauf: „100 Mio. Euro”. Dieses Papier gibt sie der Bank und sagt: „Das müsst ihr uns aber irgendwann zurück geben”. Die Bank geht mit dem Papier zum Kunden, händigt das 100 Mio. Euro Blatt (man könnte auch Schein sagen) aus und schwups sind 100 Mio. Euro mehr im Umlauf unseres Geldsystems.

Natürlich habe ich bei dieser vereinfachten Darstellung nicht berücksichtigt, dass die Notenbank sich die Bilanz der Bank anschaut und nur Geld bis zu bestimmten Höchstwerten in Abhängigkeit von der Bilanz ausleiht. Und es gibt Zinsen, Laufzeiten und vieles mehr. Aber das Grundprinzip ist immer gleich: Die Notenbank kann neues Geld aus dem Nichts erschaffen.

Die Menge an Geld, die von der Notenbank erschaffen werden kann, soll genau so sein, dass wir eine kleine Inflation haben, "nahe bei, nicht aber über 2%” lautet noch immer das offizielle Ziel. Wenn die Notenbank zu viel von diesen Papieren schreibt, dann entsteht ein Wettbewerb um die Güter, so dass deren Preise zu schnell steigen könnten - die Inflation würde also über 2% springen. Wenn das passiert, dreht die Notenbank an der Zinsschraube oder nutzt andere „unkonventionelle” Maßnahmen, um eine zu hohe Inflation wieder zurückzuführen.

Inflation ist dabei die Maßeinheit für die Veränderung des Geldwertes. Das Mandat der Notenbank lautet, für Geldwertstabilität zu sorgen. Kaufkraft und Preisniveau müssen also aufeinander abgestimmt sein.

Jetzt gehen wir mal vereinfacht davon aus, dass wir eine bestimmte Geldmenge für die verfügbaren Güter haben. Wenn - wie wir derzeit beobachten - die verfügbaren Güter weniger werden, weil die Wirtschaft in ein künstliches Koma versetzt wurde, und gleichzeitig die Geldmenge drastisch ausgeweitet wird, weil Regierungen mit Konjunkturprogrammen um sich schmeißen (auch Regierungen sind „Kunden” der Geschäftsbanken), dann sollte man auf den ersten Blick meinen, dass die Preise nach oben schießen und wir eine ziemlich hohe Inflation bekommen. Das ist jedoch falsch, denn wir haben in unserer Betrachtung noch nicht die Zeit berücksichtigt.

Die oben genannten 100 Mio. Euro können von dem Bankkunden verwendet werden, um eine zusätzliche Fabrik zu bauen. Der Fabrikbauer erhält das Geld und kauft damit die erforderlichen Maschinen ein, der Maschinenbauer nimmt das Geld und kauft Vorprodukte ein, um die Maschinen zu bauen und der Zulieferer verwendet das Geld für den Einkauf von Rohstoffen. Das Ganze spielte sich nun beispielsweise von Januar bis Dezember ab. Mit den 100 Mio. Euro wurden 4 Rechnungen bezahlt. Unser Bruttoinlandsprodukt würde durch diesen Vorgang um 400 Mio. Euro anspringen. Güter im Wert von 400 Mio. Euro wurden nachgefragt. Die zusätzlichen 100 Mio. Euro haben also noch viel mehr an Nachfrage erzeugt als der ursprüngliche Betrag. Die zu erwartende Inflation wäre also deutlich höher.

In diesen Tagen erleben wir das genaue Gegenteil. Unzählige Firmen laufen zu ihren Banken, um Kredite zu bekommen. Sie bekommen ihre 100 Mio. Euro, die von der Notenbank aus dem Nichts erschaffen werden und die Kredite werden von der Bundesregierung abgesichert. Nun wird mit den 100 Mio. Euro aber keine neue Fabrik gebaut, sondern es werden fällige Gehälter an Mitarbeiter ausgezahlt, fällige Mieten überwiesen und fällige Rechnungen bezahlt. Diese Zahlungen wären ohnehin erfolgt, wenn das Geschäft normal verlaufen wäre, doch aufgrund des künstlichen Komas unserer Wirtschaft fehlen vielen Unternehmen Einnahmen, mit denen diese Zahlungen geleistet worden wären.

Geld, das irgendwo in den Tresoren vieler Kunden liegt, die eigentlich ein Auto gekauft hätten, liegt derzeit noch immer im Tresor. Dieses Geld wurde der Wirtschaft vorübergehend entzogen, da es nicht „umgeschlagen” wird. Wir erinnern uns: Das Bruttoinlandsprodukt wird bestimmt durch die verfügbare Geldmenge und durch die Häufigkeit, wie oft das Geld innerhalb des Jahres zur Zahlung verwendet wird (Umlaufgeschwindigkeit).

Die Umlaufgeschwindigkeit ist aufgrund der Coronakrise eingebrochen. Diesen Einbruch muss die Notenbank durch eine Erhöhung der Geldmenge ausgleichen, damit die Geldwertstabilität gewahrt wird.

Soweit sind sich alle einig. Worin nun die Experten streiten, ist die Fähigkeit der Notenbank, die einmal ins System geschleuste Geldmenge wieder zurückzuholen, wenn die Wirtschaft wieder anläuft, wenn sich also die Umlaufgeschwindigkeit wieder erholt.

Wer soll das alles zurückzahlen? Nun, der Autobauer, die Regierung (über Steuern, also wir), …

WOHIN STRÖMT DAS GELD AUS DEN AKTIENVERKÄUFEN?

Sehr geehrter Herr Heibel,

danke für Ihre sorgfältigen Analysen.
Sie schreiben immer wieder in Ihren Analysen, wie hoch der Aktienanteil der US Fondsmanager ist. Manchmal ist dieser über 80%. Derzeit deutlich unter 30%. Ich verstehe nicht, wie das sein kann. Wer hat die Aktien denn dann, wenn nicht die US Fondsmanager. Wenn die Fondsmanager ihren Aktienanteil von beispielsweise 80% auf 20% reduzieren, dann kann dies dadurch passieren, dass die anderen Assets vom Wert sich um ein vielfaches besser entwickeln oder dass die Fondsmanager bei gleichem Wert der anderen Assets ca. 3/4 ihrer Aktien verkaufen. Nur wer hat die anderen Aktien dann in seinem Portfolio, wenn nicht die Fondsmanager ?

Bleiben Sie gesund und machen Sie weiter so!!!

Mit herzlichen Grüßen,
Oliver aus Frankfurt
4.4.

ANTWORT
US-Fondsmanager legen ihr Geld in der Regel entweder in Aktien oder in Fonds an. Natürlich nutzen sie auch Finanzmarktinstrumente wie ETFs und Optionen. Wenn sie also ihre Aktienquote von 80% auf 20% reduzieren, dann verkaufen sie entsprechend diese Aktien. Das Resultat dieser Aktion war der Crash in den Aktienindizes, den wir im März erleben mussten.

Die Aktien sind anschließend in der Hand von anderen Anlegern: Privatanleger, Spekulanten wie Hedgefonds etc.

Der Aktienmarkt hatte bspw. 2014 (vergessen Sie die Jahreszahl, es geht ums Verhältnis zueinander) weltweit ein Volumen von 69 Bio. USD. Der Markt der Staatsanleihen, Unternehmensanleihen und handelbaren Krediten hatte ein Volumen von 225 Bio. USD, war also dreieinhalb mal so groß. Wenn das Geld, was durch den Aktienverkauf generiert wurde, in den Anleihemarkt strömt, ist der positive Effekt nicht so groß, wie der negative Effekt beim Aktienmarkt. Gleichzeitig wurde in den Crash-Tagen viel Kapital einfach Cash gelagert, es wurden also nicht einmal Anleihen gekauft - im Gegenteil, auch Anleihen wurden überwiegend verkauft. Die Cashquote ist von 10% auf 30% geschossen, wie Sie meiner Sentiment-Umfrage Animus entnehmen können :-).

Erklärt das Ihre Frage?

NACHTRAG ZU ÜBERNAHMEANGEBOT FÜR ISRA VISION

Sehr geehrter Herr Heibel,

in Ihrem letzten Heibel-Ticker gibt es den Leserbrief von Martin aus Coburg. In Ihrer Beantwortung halten Sie es für fraglich, ob der Steuervorteil nach Übernahme erhalten bleibt.

Zu Ihrer Information: Ich war von einem derartigen Vorgang betroffen und bin positiv daraus herausgekommen auf Grund eines Urteils vom Bundesfinanzhof vom 20.10.2016 (VIII R 42/13), das möglicherweise nur Betroffene kennen. Ich möchte hier nicht mit Wissen prahlen, möchte jedoch die Kenntnis weitergeben.

Mit freundlichen Grüßen
Heinz aus Mainz

ANTWORT
Vielen Dank, hier noch der entsprechende Link:
https://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/druckvorschau.py?Gericht=bfh&Art=en&nr=34125

MARVELL MIT HAUPTSITZ AUF DEN BERMUDAS

Sehr geehrter Herr Heibel,

zu Marvell eine Frage: Marvell Technology Group ist ein fabless Hersteller von Speicher-, Telekommunikations- und Halbleiter-Produkten, dessen rechtlicher Hauptsitz auf den Bermudas liegt.

Wenn wirklich etwas passiert, wie sieht es dann mit dem rechtlichen Hauptsitz auf den Bermudas aus ?????

Freundliche Grüße
Mag. Andreas aus Österreich

ANTWORT
Guter Hinweis, vielen Dank.

Das könnte zum Problem werden, wenn Marvell in „Ungnade” fällt. Solange das Unternehmen jedoch überwiegend aus den USA heraus agiert und einen so wichtigen Baustein für das 5G-Netz liefert, dürfte der Sitz nicht zum Problem gemacht werden.

ONLINE- & OFFLINE-HANDEL LEIDEN UNTER COVID-19 KRISE

Sehr geehrter Herr Heibel,

vielen Dank für Ihren tollen Ticker. Ich bin inzwischen wieder voll dabei, bin mit meinem Depot wohl zeitlich gerade richtig eingestiegen und fast überall grün. Echt Glück gehabt.(-: Danke für die interessanten Anlagetipps.

Hier einmal ein interessanter Artikel zum Thema Onlinehandel. Ich habe vor kurzer Zeit einen Beitrag von Ihnen gelesen, dass Corona einen schnelleren Mentalitätswechsel beim Einkaufsverhalten der Kunden bewirken könnte. Das mag ja noch kommen, bisher verliert online aber genauso stark wie stationär und das obwohl 100% der Onlineshops geöffnet sind, aber nur 50 % der stationären Ladengschäfte... Onlineshops haben naturgemäß weniger Lagerware als stationäre Händler und sind somit stärker auf eine funktionierende Logistik und schnelle Lieferketten angewiesen. Wenn alles funktioniert, dann ist das sicherlich ein Kostenvorteil. Aktuell höre ich aber in den stationären Filialen oft:" Mein Onlineshop kann nicht liefern, haben Sie ...". Und wir haben. (-: Ich persönlich kann in meinen Läden auch einmal zwei Wochen keine Ware bekommen, ohne ausverkauft zu sein. Bei Amazon bekomme ich momentan aber wenig worauf ich nicht 10 Tage warten müsste. Weiterhin haben die Zusteller Probleme bei der Zustellung, da sie keine Unterschriften mehr entgegennehmen dürfen (wegen Corona gibt der Zusteller seinen Scanner nicht aus der Hand), was sicherlich zu mehr Schwund führt. Der Mentalitätswechsel der Kunden findet sicherlich langsam statt, aber der wird aus meiner Sicht jedenfalls nicht durch Corona befeuert. In den letzten 17 Jahren ist der Onlinehandel von 4% (Otto, Quelle, Neckermann und Co) auf aktuell 12% geklettert, sicherlich nicht wenig, aber nichts was wirklich bedrohlich ist. Die Probleme in den deutschen Innenstädten kommen ebenfalls zu einem großen Punkt durch die Politik bezüglich der EKZ auf der grünen Wiese, so ist bis 2018 die Verkaufsfläche in Deutschland jährlich gestiegen, aber nicht in den Innenstädten... Teure oder keine Parkplätze, Stau und hohe schnell steigende Mieten, sowie "Monokulturen" der großen Ketten in den Innenstädten und schnell wachsende EKZ am Stadtrand führen halt auch zu den bekannten Problemen. Als Experte für Fach und Einkaufszenter (-: ist das jedenfalls meine Erfahrung. Ich war einige Zeit in den USA, dort haben wir eine komplett andere Situation. Pro Kopf steht dort wesentlich mehr an Verkaufsfläche zur Verfügung als in Europa, daher gibt es dort mehr leerstehende Shoppingmalls als bei uns. Der Onlinhandel in den USA beträgt ebenfalls nur um die 12% am gesamten Handel und kann dafür natürlich nicht alleine verantwortlich sein. Meine Infos habe ich aus der Politik, aber auch vom Einzelhandelsverband, gerne lege ich die Quellen nach.

In der Covid-19-Pandemie gilt der E-Commerce als der große Gewinner. Nun zeigen Zahlen des Branchenverbandes Bevh: Ganz so einfach ist es wohl doch nicht. Die Branche sieht sich von der aktuellen Konsumkrise ähnlich getroffen wie der stationäre Handel – und solidarisiert sich. Außer dem Lebensmittelhandel so gut wie alle stationären Geschäfte geschlossen – das müsste dem Online-Handel doch zu einem neuen Höhenflug verhelfen. Doch die Schutzmaßnahmen vor einer unkontrollierbaren Ausbreitung des neuartigen Coronavirus haben bei den Verbrauchern eine Konsumzurückhaltung ausgelöst, die kaum zwischen "Stationär" und "Online" unterscheidet. Das legen nun vorgelegte Zahlen vom Bundesverband E-Commerce und Versandhandel (Bevh) nahe.
Den Angaben zufolge leidet auch ein Großteil der Online-Händler massiv unter den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie. Insgesamt lagen die E-Commerce-Umsätze im März um fast 20 Prozent unter dem Vorjahresniveau, teilte der Bevh am Montag mit. "E-Commerce ist heute ein normaler Einkaufskanal. Deshalb wirkt sich solch eine Krise in der Konsumstimmung voll auf unsere Branche aus", sagte Bevh-Präsident Gero Furchheim. Die Behauptung, der Online-Handel werde pauschal als Gewinner aus der Corona-Pandemie hervorgehen, sei "schlicht falsch".

https://www.lebensmittelzeitung.net/handel/Corona-Krise-Auch-Online-Handel-buesst-massiv-Umsatz-ein-145693?utm_source=%2Fmeta%2Fnewsletter%2Fbasic&utm_medium=newsletter&utm_campaign=nl5281-basic&utm_term=94b374e49fb779bbb82d9388a0d09b99

Mit freundlichen Grüßen
NN

ANTWORT
Tolle Info, herzlichen Dank! … bestärkt mich in unserem Vorhaben, in die „Erholungsrallye” hinein zu verkaufen, denn wenn diese Infos durch die Massenmedien gepeitscht werden, gibt es erneut kein Halten mehr.

NACHTRAG
Dann werde ich wohl auch wieder etwas mein Depot ausdünnen und einige Gewinne einstreichen. (-:

Ein Punkt ist mir noch eingefallen, viele stationäre Paketshops mussten wegen Corona ebenfalls schließen. Über die Paketshops wird zu einem kleinen Teil die Auslieferung und die Retournierung von Paketen (z.B. DHL, Hermes etc.) geregelt. Blumenläden, Schreibwarenläden, Tabak und Lottoläden etc. bieten Paketshopservice oft nebenbei mit an, aber dieses ist Ihnen sicherlich bekannt. Ich kann mir vorstellen, dass sich die vorübergehende Schließung vieler Paketshops derzeit zusätzlich nachteilig auf die Online-Lieferzeiten auswirkt.

Paketshops machen dicht
Im Sellerforum ist aktuell zudem zu lesen, dass ein Großteil der Paketshops von DPD geschlossen ist. "Ich war gerade im DPD Paketshop und habe Prime-Pakete abgegeben. Da kam die Meldung, dass die Pakete im Paketshop ab morgen nicht mehr abgeholt werden und daher keine Pakete mehr angenommen werden sollen", schreibt ein Händler im Forum.

Das Problem vieler DPD-Paketshops ist, dass diese in der Regel in Geschäften integriert sind, die zum Teil nun schließen müssen. Dementsprechend können sie auch nicht mehr als Paketshop fungieren. Offiziell sind diese Berichte seitens der DPD noch nicht bestätigt worden".

https://www.internetworld.de/e-commerce/corona-krise/dpd-kontaktlose-zustellung-schliessung-paketshops-2516795.html



07. Update beobachteter Werte

Bitte beachten Sie auch den Kundenbereich auf meiner Internetseite unter www.heibel-ticker.de. Dort finden Sie aktuelle Charts mit meinen jeweils aktualisierten Einschätzungen.

Dieses Kapitel bleibt den Heibel-Ticker PLUS-Abonnenten vorbehalten.

In Deutschland gibt es kaum einen anderen, der die Hintergründe der Aktienmärkte so messerscharf von dem täglichen Medienrummel trennen kann, wie der Autor des Heibel-Tickers Stephan Heibel.

Von seinen Fähigkeiten, komplizierte Zusammenhänge verständlich darzustellen, können Sie sich mit diesem Heibel-Ticker Standard überzeugen. Wenn Sie allerdings seine Schlussfolgerungen und Empfehlungen erfahren möchten, dann sollten Sie sich einmal um den Heibel-Ticker PLUS kümmern.

Für eine Jahresgebühr von 150 Euro erhalten Sie ein Jahresabonnement sowie einen Vorzugspreis auf sämtliche Sonderanalysen, die in unregelmäßigen Abständen veröffentlicht werden. Viele Sonderanalysen stellen wir den Heibel-Ticker PLUS Kunden sogar kostenfrei zur Verfügung.

Falls Ihnen ein Jahr zu lang erscheint, dann können Sie den Heibel-Ticker PLUS auch zunächst für ein halbes- oder viertel Jahr bestellen. Oder bestellen Sie einfach das Schnupperabo zu 20 € für 6 Wochen.

Geben Sie bitte den folgenden Link in Ihren Browser ein und bestellen Sie unter

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08. Übersicht HT-Portfolio

Bitte beachten Sie auch den Kundenbereich auf meiner Internetseite unter www.heibel-ticker.de. Dort finden Sie aktuelle Charts mit meinen jeweils aktualisierten Einschätzungen.

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Im Wochenverlauf habe ich zu mehreren Titeln Anmerkungen im Kundenbereich der Webseiten verfasst.

Die tabellarische Übersicht bleibt den zahlenden Abonnenten des Heibel-Ticker PLUS vorbehalten.

Die dritte Spalte zeigt die Schlusskurse von Donnerstagabend. Unter „Woche“ steht die Veränderung im Vergleich zur Vorwoche. Unter „2014“ steht das Ergebnis der Position seit Jahresbeginn bzw. seit Aufnahme ins Portfolio. Unter „Anteil“ finden Sie den Anteil der jeweiligen Position am Gesamtdepot.

Unter ! steht zur Information meine Grundtendenz:
Kbei Gelegenheit Kaufen, 
NKNachkaufen 
HHalten, 
Vbei Gelegenheit Verkaufen, 
TVTeilverkauf, also nicht die ganze Position 
VLVerkaufslimit, bei überschreiten eines bestimmten Kurses sollte verkauft werden 
SLStopp Loss, bei Unterschreiten eines bestimmten Kurses sollte verkauft werden 
TSTrailing Stopp, wie SL, nur dass das Limit kontinuierlich nachgezogen wird 



Die „Gelegenheit“ zum Kaufen oder Verkaufen wird sodann kurzfristig von mir per Update an Sie bekanntgegeben.

Ich habe diese Spalte „!" insbesondere für neue Kunden vorgesehen, die zu einem späteren Zeitpunkt wissen wollen, ob ich die Position noch zukaufen würde, wenn ich beispielsweise darin nicht schon voll investiert wäre. Zukaufen würde ich jeweils jedoch niemals zu Höchstkursen, sondern stets nur nach kurzfristigen Kursrückschlägen von mindestens 5-7%.

Kauffolge: Je spekulativer, desto aggressiver würde ich kaufen und verkaufen. Derzeit verwende ich die folgenden Schritte:

Value Positionen in drei Schritten aufbauen: 25%-25%-50%,

Spekulative und alternative Positionen in zwei Schrittenaufbauen: 50%-50%,

Tradingpositionen ganz oder gar nicht: 100%.

Stopp Loss Limits, Verkaufslimits und ähnliche Aktionsmarken verwalte ich aktiv in meinem System und ändere ich unter der Woche mehrfach, fast täglich. Eine Veröffentlichung der entsprechenden Limits ist in der Regel nicht sinnvoll, allenfalls Stopp Loss Marken werde ich bisweilen im Text bekanntgeben.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, aber ohne eine kleine Einnahmequelle kann ich diesen Dienst nicht aufrecht erhalten.

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In Deutschland gibt es kaum einen anderen, der die Hintergründe der Aktienmärkte so messerscharf von dem täglichen Medienrummel trennen kann, wie der Autor des Heibel-Tickers Stephan Heibel.

Von seinen Fähigkeiten, komplizierte Zusammenhänge verständlich darzustellen, können Sie sich mit diesem Heibel-Ticker Standard überzeugen. Wenn Sie allerdings seine Schlussfolgerungen und Empfehlungen erfahren möchten, dann sollten Sie sich einmal um den Heibel-Ticker PLUS kümmern.

Für eine Jahresgebühr von 150 Euro erhalten Sie ein Jahresabonnement sowie einen Vorzugspreis auf sämtliche Sonderanalysen, die in unregelmäßigen Abständen veröffentlicht werden. Viele Sonderanalysen stellen wir den Heibel-Ticker PLUS Kunden sogar kostenfrei zur Verfügung.

Falls Ihnen ein Jahr zu lang erscheint, dann können Sie den Heibel-Ticker PLUS auch zunächst für ein halbes- oder viertel Jahr bestellen. Oder bestellen Sie einfach das Schnupperabo zu 20 € für 6 Wochen.

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http://www.heibel-ticker.de/bestellung.php

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Eine erfolgreiche Börsenwoche,
take share

Stephan Heibel
www.heibel-ticker.de


mailto:info/at/heibel-ticker/./de



09. Disclaimer / Haftungsausschluss und Risikohinweise

Wer un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen nachmacht oder verfälscht oder nachgemachte oder verfälschte un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen in Umlauf setzt, wird mit Lust-, manchmal auch mit Erkenntnisgewinn belohnt; und wenn alles gut geht, fällt davon sogar etwas für Sie ab. (frei nach Robert Gernhardt)

Wir recherchieren sorgfältig und richten uns selber nach unseren Anlageideen. Für unsere eigenen Transaktionen befolgen wir Compliance Regeln, die auf unsere eigene Initiative von der BaFin abgesegnet wurden. Dennoch müssen wir jegliche Regressansprüche ausschließen, die aus der Verwendung der Inhalte des Heibel-Tickers entstehen könnten.

Die Inhalte des Heibel-Tickers spiegeln unsere Meinung wider. Sie stellen keine Beratung, schon gar keine Anlageempfehlungen dar.

Die Börse ist ein komplexes Gebilde mit eigenen Regeln. Anlageentscheidungen sollten nur von Anlegern mit entsprechenden Kenntnissen und Erfahrungen vorgenommen werden. Anleger, die kein tiefgreifendes Know-how über die Börse besitzen, sollten unbedingt vor einer Anlageentscheidung die eigene Hausbank oder einen Vermögensverwalter konsultieren.

Die Verwendung der Inhalte dieses Heibel-Tickers erfolgt auf eigene Gefahr. Die Geldanlage an der Börse beinhaltet das Risiko enormer Verluste bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals.

Quellen:
Kurse: Deutsche Kurse von comdirect.de, Goldbarren & Münzen von proaurum.de, US-Kurse von finance.yahoo.com. Alle Kurse sind Schlusskurse vom Donnerstag sofern nichts Gegenteiliges vermerkt ist.
Bilanzdaten: Comdirect, Yahoo! Finance sowie Geschäftsberichte der Unternehmen
Informationsquellen: dpa-AFX, Aktiencheck, Yahoo! Finance, TheStreet.com, IR-Abteilung der betreffenden Unternehmen



10. An-/Ab-/Ummeldung

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