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Archiv Heibel-Ticker STANDARD

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23.10.2020:



H E I B E L - T I C K E R    S T A N D A R D

F I N A N Z I N F O R M A T I O N E N

- Einfach einen Tick besser -



DEUTSCHE BIBLIOTHEK : ISSN 1862-5428

15. Jahrgang - Ausgabe 43 (23.10.2020)
Erscheinungsweise: wöchentlich Freitag/Samstag



I N H A L T

01.Info-Kicker: Vielen Dank für Ihre Rückmeldungen
02.So tickt die Börse: US-Wahlen und zweite Coronawelle
 - Wochenperformance der wichtigsten Indizes
03.Sentiment: Leichte Stimmungsverschlechterung, zu wenig für einen Trendwechsel
 -
04.Ausblick: Industrieaktien profitieren und Trump & Biden - aus unterschiedlichen Gründen
05.Leserfragen
 - : Reise-ETF
 - : Gold Tafelbarren oder Silbermünzen
 - : Verbio stellt Bioethanol her, Grundlage für Desinfektionsmittel
 - : Bitcoin aus dem Automaten
 - : Wirkung der Geldflutung auf Sentiment & TUI als Mittelsmann ausgedient?
06.Update beobachteter Werte
 Unspektakuläre Q-Zahlen mit guter Corona-Einschätzung, Nachkaufen
 Permira verkleinert Beteiligung, Stopp Loss unter 40 EUR
 Wechsel im Vorstand belastet die Aktie
 Tiefkühlpizza & Ethanol gleichen Zuckerverlust aus, Anleihe nicht betroffen
 Erneut spekulativ einsteigen um 22,80 EUR
 Fair bewertet, nachkaufen ab 25,50 EUR
07.Übersicht HT-Portfolio
08.Disclaimer / Haftungsausschluss und Risikohinweise
09.An-/Ab-/Ummeldung



01. Info-Kicker: Vielen Dank für Ihre Rückmeldungen

Liebe Börsenfreunde,

Manchmal funktioniert der Heibel-Ticker auch in die andere Richtung: Am vergangenen Freitag habe ich eine Leserfrage zu Corona veröffentlicht, die ich nur unzulänglich beantwortet hatte. Irgendwie wußte ich nicht mehr, wie ich sein Anliegen zufriedenstellend beantworten könnte und daher habe ich es einfach allen zur Verfügung gestellt, damit sich jeder ein Bild machen kann.

Ihre Antworten waren super, vielen Dank. Einmal mehr habe ich gesehen, wie clever viele von Ihnen sind, wie differenziert Sie denken und wie hilfsbereit Sie mir unter die Arme gegriffen haben. Herzlichen Dank. Hier ein paar Reaktionen:

"Ich würd Ihnen aber vorschlagen, gewissermaßen als Risikohinweis der Liste mit den Corona-Veröffentlichungen einen Link zu den Studien von Dunning-Kruger hinzuzufügen, die in soziologischen Studien darauf hinwiesen, dass bei komplexen Themen gerade „Halbwissende” dazu tendieren, ihr Wissen zu überschätzen und ihr Nicht-Wissen zu unterschätzen (gilt interessanterweise scheinbar eher nur für westliche Kulturen).
Vor dieser Problematik – wertfrei gesehen- stehen wir alle. Wenn wir das nicht realisieren, mag man sich schnell als "Erleuchteter” fühlen."

"Der gesunde Menschenverstand sagt mir, mich in einer undurchschaubaren Gefahrensituation vorsichtig zu verhalten. Dafür brauche ich keine Statistiken. Mich stört bei Leuten wie beim Thomas aus Hamburg diese selbstherrliche Gewissheit richtig zu liegen und damit im Zweifel sich und seine Mitmenschen zu gefährden."

"Ich selber komme aus dem Gesundheitssektor (selbstständig)und finde Ihre nüchternen Analysen sehr angenehm. Gerade in Zeiten von Quotenjägern und Schwarz-weiß-Denkern ist es mir sehr positiv aufgefallen."

...damit kann ich dieses Thema nun abschließen. Künftig werde ich Corona wieder aus den Augen eines Aktienanlegers betrachten.

Der Schwerpunkt des heutigen Heibel-Tickers ist bei den Updates. Darin habe ich schon viele aktuelle Themen verarbeitet, so dass mir für die ersten Kapitel dieser Ausgabe fast der Stoff ausging :-(.

In Kapitel 02 habe ich mich den US-Wahlen und der Corona-Pandemie gewidmet: Ich bringe die Entwicklungen dieser beiden Themenfelder als Erklärung für die Wochengewinner und -verlierer unserer 160 DAX-Werte. Corona-Gewinner wurden diese Woche ausverkauft, weil Trump in Umfragen zulegte.

Die Stimmung ist diese Woche weiter abgerutscht, doch Extremwerte sehen wir noch immer nicht. In Kapitel 03 untersuche ich, was die aktuelle Anlegerstimmung für die künftige Aktienmarktentwicklung bedeutet.

Im Ausblick in Kapitel 04 habe ich die jeweiligen Bereiche genannt, die von einem Wahlsieg Bidens bzw. Trumps profitieren würden. Komisch, teilweise sind es die gleichen Aktien, aber aus unterschiedlichen Gründen. Außerdem habe ich unsere Wunschliste aktualisiert.

Die heutigen Leserfragen beschäftigen sich mit Gold, Bitcoin, dem Sentiment und einem Reise-ETF. Verbio Bioethanol wurde für die Herstellung von Desinfektionsmitteln verwendet, daher ist auch Verbio ein Corona-Gewinner, das Kursniveau daher vielleicht bereits hoch. TUI als Spekulation ist hochbrisant, ein Leser listet weitere Bedenken.

Wir haben diese Woche ein wenig zugekauft. Die Details dazu lesen Sie in unseren Updates in Kapitel 06. Eine tabellarische Übersicht über unser Portfolio sehen Sie in Kapitel 07.

Die PDF-Version dieser Ausgabe steht Ihnen ab sofort im Archiv sowie unter dem folgenden Link zur Verfügung: http://www.heibel-ticker.de/downloads/hts201025.pdf

Nun wünsche ich eine anregende Lektüre,

take share, Ihr
Börsenschreibel

Stephan Heibel

Chefredakteur und
Herausgeber des
Heibel-Ticker




02. So tickt die Börse: US-Wahlen und zweite Coronawelle

Die größten Verlierer dieser Woche sind bei den ehemaligen Corona-Gewinnern zu finden: Teamviewer -12%, Delivery Hero und Bechtle -11%, Cancom, Elmos, Stratec BioMed und Morphosys -9%, Varta -13%, Hello Fresh -14%, Zooplus -8%. Verzweifelt stemmt sich die Politik gegen die zweite Coronawelle, doch an der Börse scheint man Corona schon zu den Akten zu legen. Selbst Wolfgang Schäuble hat sich zu Wort gemeldet und die stärkere Beteiligung des Bundestages bei den Corona-Entscheidungen angemahnt. Das harte Durchgreifen aufgrund von Notverordnungen ist angezählt. Das ist nachvollziehbar, denn harte Maßnahmen werden von der Bevölkerung nur dann umgesetzt, wenn ein breiter Konsens besteht ... und der lässt sich eher im Bundestag als unter den 16 Landesfürsten finden.

Gewonnen haben diese Woche die Logistikaktien wie Fraport +13%, Lufthansa +12% und MTU Aero +10%.

Vielleicht sind diese Kursbewegungen einfach nur die typischen Reaktionen der Finanzmärkte als Vorwegnahme der Zukunft: Behandlungsmethoden für Coronapatienten werden in diesen Tagen zugelassen, Impfstoffe werden Ende des Jahres / Anfang nächsten Jahres verfügbar. Die Sonderkonjunktur der Corona-Gewinner könnte sich dem Ende zuneigen, ganz gleich ob wir zuvor noch eine verheerende zweite Welle erleben müssen, oder ob diese mild verläuft.

Das zweite große Thema auf dem Börsenparkett ist in diesen Tagen natürlich die US-Wahl: Trump oder Biden. Vor vier Jahren hatte ich als einer der wenigen Stimmen im deutschen Raum den Wahlsieg Trumps als ernstzunehmende Möglichkeit bezeichnet, bis kurz vor dem Wahltermin Hillarys e-Mail-Skandal ans Licht kam. Das war mir dann doch zu offensichtlich und ich bereitete unser Portfolio für einen Wahlsieg Hillary Clintons vor. Ein schwerer Fehler, wie ich später zugeben musste, und überaus ärgerlich, da ich über Monate gegen den Mainstream auf die Möglichkeit eines Wahlsiegs von Donald Trump hingewiesen habe - das war sehr anstrengend, wie Sie sich vorstellen können.

So habe ich mich dieses Mal mit einer Prognose zurückgehalten und beobachte die Entwicklung einfach nur. So wie vor vier Jahren gibt es auch dieses Mal kurz vor Schluss einen neuen Skandal: die Bidens sollen das Amt von Joe zur persönlichen Bereicherung missbraucht haben. Meine erste Reaktion: Oh Mann, nicht schon wieder. Bis vor wenigen Tagen sah es nach einem Erdrutschsieg Bidens aus, nun holt Trump mit Siebenmeilenstiefeln auf.

Vor vier Jahren haben die Medien Trump unterschätzt. Seither ist die Anti-Trump-Stimmung insbesondere in den Medien nur noch größer geworden. Damit ist es durchaus möglich, dass Trump dieses Mal noch mehr unterschätzt wird als vor vier Jahren. Ich würde daher zu diesem Zeitpunkt keine Prognose über den Wahlausgang wagen.

Wir positionieren uns mit unserem Portfolio so, dass wir für alle drei Wahlausgänge gerüstet sind: Einen Wahlsieg Trumps, einen Wahlsieg Bidens und einen Wahlskandal ohne klaren Sieger.

Ein weiteres Thema möchte ich kurz ansprechen: In den USA wurde ein Verfahren gegen Alphabet (Google) eröffnet, in dem der mögliche Missbrauch der Monopolstellung untersucht wird. Es droht die Aufsplitterung des Konzerns. Die Aktie von Alphabet hat um 6% zugelegt.

Alphabet ist ein undurchsichtiger Konzern geworden: Gigantisch und mit vielen "Projekten" in wichtigen Wirtschaftszweigen und Zukunftsbereichen. YouTube, Waymo, Nest, Android, AdWords/AdSense, ... es gibt viele Analysten die vorrechnen, dass die einzelnen Teile des Konzerns deutlich mehr wert sind, als der Konzern derzeit auf die Börsenwaage bringt. Soll heißen: Nur zu, liebe Kartellbehörde, brecht Alphabet auf. Aktionäre würden sich darüber freuen.

Schauen wir mal, wie sich die wichtigsten Indizes im Wochenvergleich entwickelt haben:

WOCHENPERFORMANCE DER WICHTIGSTEN INDIZES


INDIZES22.10.20Woche ΔΣ '20 Δ
Dow Jones28.266 -1,6%-1,3%
DAX12.646 -2,0%-4,6%
Nikkei23.517 0,5%-0,6%
Shanghai A 3.436 -1,7%7,9%
Euro/US-Dollar1,191,2%5,9%
Euro/Yen124,190,6%1,6%
10-Jahres-US-Anleihe0,84%0,10-1,09
Umlaufrendite Dt-0,59%0,03-0,36
Feinunze Gold$1.903 0,2%25,8%
Fass Brent Öl$41,59 -3,3%-39,6%
Kupfer6.953 4,0%12,0%
Baltic Dry Shipping1.401 -10,2%28,5%
Bitcoin13.027 14,0%78,6%



Der Bitcoin klettert kräftig nach oben (+14%): Paypal hat diese Woche angekündigt, ab 2021 Bitcoin-Zahlungen über das eigene Netzwerk zuzulassen. Wer also ein Bitcoin-Konto hat, der kann damit bezahlen. Das ist der Durchbruch für den Bitcoin. Und noch immer ist der Bitcoin weit entfernt von einem Massenphänomen, denn noch sind es lediglich einige technologieaffine Freaks, die eigene Bitcoins haben.

Schauen wir mal, wie sich die aktuelle Entwicklung auf die Anlegerstimmung niedergeschlagen hat.




03. Sentiment: Leichte Stimmungsverschlechterung, zu wenig für einen Trendwechsel

Der DAX hat zwar zwei Prozent zur Vorwoche verloren, doch die Stimmung hat nicht sonderlich darunter gelitten. Das Anlegersentiment ist leicht auf -3,1 abgerutscht und erreicht damit ein Niveau, bei dem wir von Niedergeschlagenheit sprechend müssen, es sind aber noch immer keine Extremwerte erreicht.

Die Verunsicherung ist hingegen auf -4,4 gefallen und erreicht damit schon ein extremes Niveau. Letztlich passen die Werte der Anlegerstimmung und Verunsicherung zur Börsenentwicklung: Zwar hatte sich der DAX zwischenzeitlich erholt, ist aber anschließend nur leicht unter das Tief der Vorwoche abgerutscht. Entsprechend ist eine Anlegerstimmung, die nur leicht unter der Vorwoche liegt, passend für diese Aktienmarktentwicklung.

Entsprechend der niedrigeren Kurse ist die Zukunftserwartung auf 3,3% leicht angestiegen. Und auch die Investitionsbereitschaft ist mit einem Wert von 2,3% leicht über dem der Vorwoche.

Damit hat sich im Vergleich zur Vorwoche nicht viel verändert: Tiefere Kurse führen zu einem leichten Stimmungsrückgang, während die Zukunftserwartung gleichbleibend optimistisch ist. Und je tiefer die Kurse, desto mehr wollen kaufen.

Das Euwax-Sentiment der Privatanleger ist wieder ins Minus gerutscht (-3): Privatanleger sichern sich gegen weitere Kursverluste ab. Profis, die sich über die Eurex absichern, sind ebenfalls inzwischen defensiv positioniert. Das Put/Call-Verhältnis von 1,8 zeigt eine stärkere Nachfrage nach Put-Optionen an.

In den USA ist das Put/Call-Verhältnis der CBOE wieder in Extremwerte abgefallen: Extrem negativ, was eine sehr starke Nachfrage nach Call-Optionen signalisiert. Sprich: Der dortige Optimismus ist zu hoch, Vorsicht ist in den USA angebracht.

Die Investitionsquote der US-Fondsmanager ist von den hohen 103% der Vorwoche auf 87% zurück gegangen. Offensichtlich zieht bei den Profis in den USA langsam Vorsicht ein.

US-Privatanleger hingegen, die in den Vorwochen durch eine extrem bärische Stimmung auffielen, ziehen sich nun aus dem Bärenlager zurück. Erstmals seit dem Coronacrash im März dominieren die Bullen das Geschehen unter Privatanlegern.

Interpretation



Wie schon vor einer Woche muss ich auch heute wieder feststellen, dass wir noch keine Extremwerte beim Sentiment sehen, die für einen Boden sorgen würden. Somit kann es nun ein wenig nach oben pendeln, aber ein Aufbruch in Richtung neuer Hochs ist so vorerst noch nicht zu erwarten.

Wie auch, wenn die Kontaktbeschränkungen aufgrund der zweiten Coronawelle wöchentlich verschärft werden. Erinnerungen an den Lockdown im Frühjahr kommen auf und die Frage schwebt im Raum, ob die Wirtschaft dieses Mal besser darauf vorbereitet ist. Wirklich wissen werden wir es erst, wenn bzw. falls es soweit kommen sollte.

Und auch die US-Wahlen hindern die Aktienmärkte daran, eine neue Richtung einzuschlagen. Ich fürchte, das wird sich in der kommenden Woche nicht ändern. Somit bleiben wir bis auf weiteres gefangen in der Pendelbewegung zwischen 12.300 und 13.300 Punkten im DAX.










04. Ausblick: Industrieaktien profitieren und Trump & Biden - aus unterschiedlichen Gründen

Der Ausblick bleibt den zahlenden Abonnenten des Heibel-Ticker PLUS vorbehalten. Bitte haben Sie Verständnis dafür, aber ohne eine kleine Einnahmequelle kann ich diesen Dienst nicht aufrecht erhalten.

Hier im Heibel-Ticker Standard erhalten Sie überwiegend vergangenheitsbezogene Erklärungen von mir. Detaillierte Analysen und Einschätzungen über die künftige Börsenentwicklung gibt es nur im kostenpflichtigen Heibel-Ticker PLUS. Das Angebot für die zahlenden Abonnenten des Heibel-Ticker PLUS baue ich kontinuierlich weiter aus und komme dabei insbesondere den Wünschen meiner Kunden nach. Inzwischen bietet das Heibel-Ticker PLUS Abonnement folgende Zusätze:

INTERNET: Kundenbereich

- täglich aktuelle Einschätzungen zu den Meldungen, die unsere offenen Positionen betreffen

- einen Chart für jede offene Position, um die Kurssituation schneller zu erfassen

- die Möglichkeit, nur die 10 neuesten Kommentare zu den offenen Positionen anzeigen zu lassen.

- Sie können sich aus den empfohlenen Werten Ihr eigenes Musterportfolio zusammenstellen, um gezielter und schneller die für Sie relevanten Neuigkeiten zu sehen.

Weiterhin erhalten meine Kunden eine übersichtliche Tabelle über alle offenen Positionen mit der jeweiligen Wochenperformance sowie Performance seit Empfehlung und mit einer Übersicht über die anstehenden Aktivitäten wie Stopp Loss nachziehen oder verkaufen bzw. kaufen.

Für die besonders aktiven Anleger unter Ihnen biete ich an, die unterwöchigen Updates direkt per E-Mail an Sie zu senden und ich benachrichtige Sie im Falle von Aktionsempfehlungen (Kauf oder Verkauf) direkt per SMS auf Ihr Handy. Dabei handelt es sich um einen Zusatzdienst (Express!), den ich mit 6,25 € pro Monat berechne. Keine Angst, sämtliche Updates befinden sich natürlich dann auch nochmals in der Freitagsausgabe für die normalen PLUS-Kunden.

Den Reaktionen meiner Kunden entnehme ich, dass der Heibel-Ticker PLUS die Bedürfnisse von Anlegern gezielt und verständlich sowie fundiert und erfolgreich befriedigt. Schauen Sie sich das neue Angebot einmal mit einem Schnupperangebot (6 Wochen zu 20 €) an. Es würde mich freuen, wenn ich Sie als neuen Abonnenten gewinnen kann.

Für eine Jahresgebühr von 150 Euro erhalten Sie ein Jahresabonnement sowie einen Vorzugspreis für sämtliche Sonderanalysen, die in unregelmäßigen Abständen veröffentlicht werden. Viele Sonderanalysen stelle ich den Heibel-Ticker PLUS Kunden sogar kostenfrei zur Verfügung.

Falls Ihnen ein Jahr zu lang erscheint, dann können Sie den Heibel-Ticker PLUS auch zunächst für ein halbes- oder viertel Jahr bestellen. Oder bestellen Sie einfach das Schnupperabo zu 20 € für 6 Wochen.

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05. Leserfragen



Reise-ETF

Mi, 21. Oktober um 11:23 Uhr
Guten Tag Herr Heibel,

Ihren Börsenbrief lese ich seit Jahren, sozusagen als „Trittbrettfahrer”, und habe mich jetzt über Ihr „Schnupperangebot”bei Ihnen angemeldet. Ich gedenke nun auf Dauer als zahlendes Mitglied bei Ihnen zu bleiben, da ich Ihre sehr konkreten Aussagen zum Börsengeschehen – gegenüber oft endlosem Geschwätz in Presse und Internet – sehr schätze.

Nachdem Sie TUI auf Ihre Wunschliste gesetzt haben – ich habe schon einige Aktien davon gekauft, nachdem man, wie Sie immer betonen, den perfekten Zeitpunkt kaum einmal erwischt - , frage ich Sie, ob es nicht ein sehr guter Zeitpunkt wäre, jetzt einen ETF auf den Stoxx Europa 600 Travel & Leisure zu kaufen, der ja auch andere Fluglinien wie Ryanair und vermutlich viele Hotelketten abdeckt. Für einen Tip wäre ich Ihnen dankbar.

Mit freundlichen Grüßen
Willi aus Ismaning

ANTWORT

Vielen Dank für Ihr Vertrauen :-).

„Leisure” in diesem ETF beinhaltet Spiele-Unternehmen: Evolution Gaming, Flutter Entertainment, La Francoise des Jeux, … viele Unternehmen, die in der Coronakrise profitiert haben. Ich nehme ETFs nur ungern, denn es ist sehr kompliziert zu analysieren, wie sich der ETF bewegen wird, wenn die enthaltenen Werte unterschiedlich auf bestimmte Ereignisse reagieren. Daher bevorzuge ich Einzeltitel :-).



Gold Tafelbarren oder Silbermünzen

Mi, 21. Oktober um 19:18 Uhr
Hallo Lieber Herr Heibel,

Ich habe heute 2 Anliegen ... zum einen wie sooft ein großes und noch dickeres Lob ... gerade in diesen ach so schwierigen Monaten sind Ihre Info's samt Ideen, Erklärungen und auch Mut sprechenden Worten unglaublich gut ... für mein dafürhalten in all den Jahren qualitativ mit die allerbesten ;)

Und nun zum anderen ... bezüglich Goldkauf. Ich habe ca. 7% meines Anlagevolumens in Gold & Silber - kleine Barren und Münzen.

Meine Frage an Sie - was halten Sie von Tafelbarren?

Mein Gedankengang führt in Richtung Notvorsorge ... wenn man z.B. einen 50g Tafelbarren hat, kann man 50x für 1g Notvorräte oder dergleichen kaufen ... bei einem reinen Barren wird dies schon ein wenig schwieriger, sprich bis unmöglich.

Sollten keine solche extremen Notzeiten kommen (Gott bewahre!) ist der Tafelbarren dennoch ein ebenbürtiger Kapitalschutz - einzig bezahle ich beim Kauf einen Aufwand, der es mir aber wert ist (zur Zeit Aufschlag von ca. 3-4 Euro/g).

Was denken Sie darüber? Ich würde mich sehr über Ihre Gedanken hierüber freuen.

Soweit nen herzlichen Dank und die besten Wünsche!
Jörg aus Radolfzell

ANTWORT
Vielen Dank für das Lob.

Gold ist zum Wertaufbewahren in Notzeiten sicherlich wichtig. Daher empfehle ich ja überwiegend 100gr. Barren oder Unzen als Münzen. In den Supermarkt oder zum Bäcker würde ich mit Gold nicht gehen.

Wenn Sie so schwarz malen, würde ich lieber Silbermünzen holen. Da muss man nicht mit Krümeln hantieren, um kleine Beträge zu realisieren. Ich denke auch, dass Silbermünzen recht weit verbreitet und somit akzeptiert sind.



Verbio stellt Bioethanol her, Grundlage für Desinfektionsmittel

Do, 22. Oktober um 09:38 Uhr
Guten Tag Herr Heibel,

wie stehen Sie zu Verbio; für mein Empfinden eine hichinteressante Aktie, die ich seit ca. einem Jahr halte und die inzwischen den Test macht, in den Himmel gehen zu wollen. Bedauerlicherweise finde ich außer den Verlautbarungen der Firma selbst keine Bewertung bzw. Analyse zu dem Titel und bei der inzwischen erreichten Höhe wäre es doch sinnvoll, sich die Wachstumschancen einmal genauer anzusehen. Könnten Sie vielleicht eine kritische Stellungnahme zu dem Wert geben? Ich wäre Ihnen herzlich dankbar.

Mit besten Grüßen, Ulf aus Koblenz

ANTWORT
Bioethanol kann als Basis für die Herstellung von Desinfektionsmittel verwendet werden. Schauen Sie sich mal die Preisentwicklung des Ethanols an:

Ethanol20201022
Abbildung 1: Ethanol Preisentwicklung 3 Jahre


Als Anleger das erkannten, sprang der Ethanolpreis an. Die Kursentwicklung von Verbio ist in meinen Augen eine Ableitung des Ethanol-Charts:

Verbio20201022
Abbildung 2: Verbio Preisentwicklung 3 Jahre


Ja, die Technologie, die Verbio seit vielen Jahren entwickelt und massenproduktionstauglich macht, ist super. Wir hatten die Aktie schon eine Zeit lang im Heibel-Ticker Portfolio. Doch ich habe den Eindruck, dass die Kursentwicklung stärker von Externalitäten wie eben der Ethanolpreisentwicklung abhängt als vom unternehmerischen Können. Und der Ethanolpreis ist, abgesehen von der aktuellen Corona-Rallye, ein politischer Preis.

Kurz gesagt: Wenn die „Durchimpfung” der Weltbevölkerung vier Jahre in Anspruch nehmen wird, wie die WHO prognostiziert, kann Verbio noch gute Geschäfte mit seinem Bioethanol machen. Es ist ein Corona-Gewinner. Als ein solcher wäre die Aktie in meinen Augen aber derzeit und auf dem aktuellen Kursniveau nur eine Spekulation, die ich mit einem Stopp Loss absichern würde. Das KGV 2021e von 18 ist in meinen Augen in Ordnung für ein erwartetes Gewinnwachstum von 12%. Aber wenn ein Impfstoff gefunden ist, werden solche Aktien außer Mode kommen.



Bitcoin aus dem Automaten

Do, 22. Oktober um 10:11 Uhr
....so lautet eine Überschrift aus der heutigen Ausgabe vom "Schweinfurter Tagblatt".

Guten Abend Herr Heibel,

nun ist es also so weit, nun gibt es auch in Schweinfurt "Bitcoin to go", montags bis freitags von 8.30 bis 17.30 Uhr.

In einem ganzseitigen Artikel geht die Tageszeitung auf die Eröffnung einer Filiale der Fa. Crypto Supply mit der Aufstellung eines Bitcoin-Automaten ein. Das besondere an diesem Automaten sei, dass es der erste in Deutschland mit einer Genehmigung der Bafin ist. Bis zum Jahresende will das Unternehmen an zwanzig weiteren Standorten diese Geräte aufstellen. Vorgesehen sei alsbald auch die Erweiterung auf Ethereum, Dash oder Litecoin. Bargeld kann so sofort gegen einen Gebühr von 5 % pro Transaktion in Kryptowährung auf ein Wallet gebucht werden.

Nach Bafin-Angaben habe CME seit Anfang 2010 eine Zulassung zum Eigenhandel im Sinne des Kreditwesengesetzes.

Sie sind gelegentlich am Rande auf die Kryptowährungen eingegangen. Vermutlich ist das noch lange keine Anlage für einen breiten Anlegerkreis. Aber mich bewegt die Frage, was wohl die Bafin dazu bewogen hat, dies nun offiziell zu genehmigen. Wenn man den Bargeldverkehr einschränken oder gar abschaffen möchte, ergibt dieses Instrument, das auch gern zur Geldwäsche genutzt wird, doch keinen Sinn.

Beste Grüße

Helmut aus Schweinfurt

ANTWORT
Die BaFin macht keine Politik, sondern sorgt für die Umsetzung von Vorschriften. Wenn ein Unternehmen alle Hürden nimmt, dann wird es zugelassen. Der Bitcoin wird meiner Ansicht nach bleiben und sich weiter ausbreiten, wenn die Nutzung einfacher wird. Nun hat Paypal angekündigt, ab Anfang 2021 den Bitcoin als Zahlungsmittel zuzulassen.

Geldwäsche? Das ist ein anderes Thema. Im Wilden Westen herrscht das Recht des Stärkeren nur so lange, bis die Bevölkerung passende Regeln gefunden und Institutionen zur Durchsetzung geschaffen hat. So ist natürlich derzeit Geldwäsche im neuen Umfeld des Bitcoins leichter möglich, als im etablierten Banksystem, doch das wird den Bitcoin nicht aufhalten.



Wirkung der Geldflutung auf Sentiment & TUI als Mittelsmann ausgedient?

Do, 22. Oktober um 10:51 Uhr
Lieber Herr Heibel,

in diesen verrückten Zeiten auch von mir mal wieder einige Fragen & Überlegungen:

1.) Sentiment:
Sie schreiben hin und wieder, dass Hochpunkte im Sentiment kein Indikator für Kurshochs sind aber Tiefpunkte im Sentiment, speziell der Mehrwochendurchschnitt, zuverlässig Tiefpunkte ankündigen.
Ich frage mich, woran das liegt und ob bzw. unter welchen Umständen sich das vielleicht auch einmal ändern könnte.
Meine These und Frage an Sie: Ist es denkbar, dass diese "Regel" nur stimmt, so lange durch Geldschwemme und niedrige Zinsen immer mehr Geld auf die Anlagemärkte drängt, so dass sich eigentlich nur eine langfristige Asset-Inflation und eine kurzfristige Sentiment-Schwingung überlagern? Würde diese Regel sich dann Ihrer Meinung nach ins Gegenteil drehen, wenn wir aus welchen Gründen auch immer (z.B. Babyboomer-Auszahlungen, Rückführen der Geldschwemme, Zinssteigerungen etc.) langfristige Geldabflüsse im Markt erwarten müssten?

2.) TUI:
Danke für Ihren Tipp mit TUI vor reichlich einem Jahr. Damals genau der passende Hinweis zur passenden Zeit. :-)
Ich zweifle deutlich mehr an TUI in Ihrer aktuellen Wunschliste aus folgenden Gründen und wäre gespannt auf Ihre Meinung, ob ich etwas übersehen habe.
Da ich selbst mein eigenes Touristik-Unternehmen aufgebaut habe und betreibe, habe ich vermutlich einen ganz guten Überblick über die "Mechanik" der Branche:
TUI hat die Disruption durch Digitalisierung im Reisegeschäft schon vor vielen Jahren erkannt:
Der Zugang von Anbietern direkt zum Endkunden wird technisch viel einfacher und unabhängig von den großen Wiederverkäufern.
Unzählige Anbieter wetteifern also direkt um die Aufmerksamkeit des Kunden, verunsichern Kunden mit der riesigen Auswahl und erschweren Produkt-Vergleiche.
Paradoxerweise entscheiden aus dieser Unsicherheit heraus immer mehr Kunden nach günstigem Preis und "Preis-Leistungs-Sieger" während die Marketingkosten für einen Neu-Kunden immer höher werden.
Kundenloyalität hat im Tourismus aber Seltenheitswert. Wir wollen ja meistens neues sehen. Da bieten sich jedes Jahr neue Anbieter an.
Wettbewerbsvorteile liegen deshalb vor allem in Skaleneffekten: Kostenvorteile durch günstigen Einkauf, Kostenvorteile durch vertikale Integration und Kostenvorteile durch günstigen Kundenzugang.
Es profitieren in erster Linie möglichst große Anbietermarken.
Die traditionelle kostenintensive touristische Vermittlerrolle (Verkäufer, Reisebüros, Veranstalter) leidet und schrumpft.
TUI ist diesen Schritt seit Jahren ganz bewusst gegangen, hat sich mehr und mehr vom Vermittlergeschäft getrennt und mit eigener Airline, eigenen Hotels & Resorts und eigenen Kreuzfahrtschiffen als marktführender Komplett-Anbieter aufgestellt.
Perfekt bis Corona. Katastrophal seitdem.
Denn das Anbietergeschäft ist natürlich in erster Linie ein Fixkostengeschäft.
5% mehr oder weniger Auslastung eines Hotels, eines Flugzeugs oder eines Kreuzfahrtschiffs machen den Unterschied zwischen akzeptablem Jahresgewinn oder nötiger Neuverschuldung.
Mit jeder neuen Corona-Schutzmaßnahme steigen die Fixkosten, sinkt die Auslastung und sinkt der durchsetzbare Preis auf nicht absehbare Zeit.
Wie sieht's aus, wenn wir (wie von Ihnen beschrieben) unsere Corona-Maßnahmen vielleicht auf Jahre hinaus auch allgemein für Infektionsschutz gegen Grippe, Tuberkulose, Noroviren etc. etc. beibehalten?
Flugzeuge, Kreuzfahrtschiffe und Hotels sind momentan praktisch unverkäuflich und meines Erachtens auf unabsehbare Jahre ein Betonklotz am Bein in jeder Bilanz und für jede GuV.
TUI hat davon rund 150, rund 20 und rund 400.
Durch Insolvenz-Restrukturierungen werden in den nächsten Jahren immer wieder Flugzeuge, Hotels und Kreuzfahrtschiffe zum Schnäppchenpreis bei schuldenfreien Anbietern am Markt auftauchen...
Die Nachfrage erwartet man irgendwann zwischen 2023 und 2025 wieder auf dem Niveau vor Corona. Bis mindestens dahin werden schlechte Auslastungen fast jedem kapitalintensiven Anbieter das Geschäft verhageln.
Und die deutsche Politik hat mehrfach deutlich gemacht, dass Auslands-Tourismus zwar geduldet ist, aber die Kaufkraft doch lieber patriotisch im eigenen Land verbleiben sollte und Inlandstourismus politisch entsprechend bevorzugt wird...
Möchten Sie in dieser Lage tatsächlich Aktionär bei TUI werden, dass Kunden mit kreditfinanzierten Flugzeugen, Kreuzfahrtschiffen und Hotels weltweit in den Urlaub schickt? (>2Mrd € Fälligkeiten in 2021 und 2022, Rating CCC+ & Caa1, Ausblicke negativ)
Und wenn ja, wo sehen Sie die Chancen, die ich übersehen habe?

Viele Grüße, eine schöne Woche und wie immer einen herzlichen Dank für Ihre unermüdliche Arbeit mit dem Heibel-Ticker

Sven aus der Schweiz

ANTWORT
Zu 1.: Puh, sehr gute Überlegung, vielen Dank, dass Sie so tief einsteigen. Ich denke aber eher, dass es am Naturell des Menschen liegt: Bei Panikgefühlen wird nach einem Ausweg gesucht, die letzten Aktien werden auf den Markt geschmissen und danach ist der Ausverkauf vorüber. Bei Euphorie folgt nicht gleich automatisch der Reflex, noch mehr zu kaufen. Da wartet man noch auf Rücksetzer und hält noch Pulver trocken.

Davon abgesehen ist Ihre Überlegung für die nächsten 10 Jahre - wie Christine Lagarde sagt - nicht relevant, denn die Geldflutung wird lange anhalten =8-().

zu 2.:
Mit der Einschätzung der WHO, dass das Durchimpfen der Weltbevölkerung bis zu 4 Jahre dauern wird, ist mein Optimismus bzgl. TUI ebenfalls drastisch gesunken. Ihre Argumente sind sehr gut, vielen Dank. Es ist letztlich alles darauf zurückzuführen, wieviel ein Unternehmen wert sein kann, das in einigen Jahren bei vielleicht 10 Mrd. EUR Jahresumsatz mit einer dünnen Gewinnmarge hantiert. Mir erscheinen die derzeitigen 2 Mrd. EUR Marktbewertung günstig, aber eine notwendige Kapitalerhöhung dürfte diese Bewertung nochmals durcheinander wirbeln.

Letztlich habe ich den BVB und TUI aufgenommen, weil ich eine Trendwende nicht verpassen möchte. Derzeit ist es noch zu früh. Aber die Aktien werden zuerst steigen, und viel später wird man feststellen, dass die heutigen Befürchtungen überzogen waren.

Was mich jetzt aufgrund Ihrer Argumente wiederum nachdenklich macht, ist die Aussage, dass TUI als Mittelsmann ausgedient hat. Das Gleiche haben wir bei Europas größtem Weinhändler Hawesko gesehen. Der Kunde geht direkt zum Winzer / Hotelier. Ich werde dieses Argument im Hinterkopf behalten, vielen Dank.



06. Update beobachteter Werte

Bitte beachten Sie auch den Kundenbereich auf meiner Internetseite unter www.heibel-ticker.de. Dort finden Sie aktuelle Charts mit meinen jeweils aktualisierten Einschätzungen.

Dieses Kapitel bleibt den Heibel-Ticker PLUS-Abonnenten vorbehalten.

In Deutschland gibt es kaum einen anderen, der die Hintergründe der Aktienmärkte so messerscharf von dem täglichen Medienrummel trennen kann, wie der Autor des Heibel-Tickers Stephan Heibel.

Von seinen Fähigkeiten, komplizierte Zusammenhänge verständlich darzustellen, können Sie sich mit diesem Heibel-Ticker Standard überzeugen. Wenn Sie allerdings seine Schlussfolgerungen und Empfehlungen erfahren möchten, dann sollten Sie sich einmal um den Heibel-Ticker PLUS kümmern.

Für eine Jahresgebühr von 150 Euro erhalten Sie ein Jahresabonnement sowie einen Vorzugspreis auf sämtliche Sonderanalysen, die in unregelmäßigen Abständen veröffentlicht werden. Viele Sonderanalysen stellen wir den Heibel-Ticker PLUS Kunden sogar kostenfrei zur Verfügung.

Falls Ihnen ein Jahr zu lang erscheint, dann können Sie den Heibel-Ticker PLUS auch zunächst für ein halbes- oder viertel Jahr bestellen. Oder bestellen Sie einfach das Schnupperabo zu 20 € für 6 Wochen.

Geben Sie bitte den folgenden Link in Ihren Browser ein und bestellen Sie unter

http://www.heibel-ticker.de/customer/new



07. Übersicht HT-Portfolio

Bitte beachten Sie auch den Kundenbereich auf meiner Internetseite unter www.heibel-ticker.de. Dort finden Sie aktuelle Charts mit meinen jeweils aktualisierten Einschätzungen.

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Im Wochenverlauf habe ich zu mehreren Titeln Anmerkungen im Kundenbereich der Webseiten verfasst.

Die tabellarische Übersicht bleibt den zahlenden Abonnenten des Heibel-Ticker PLUS vorbehalten.

Die dritte Spalte zeigt die Schlusskurse von Donnerstagabend. Unter „Woche“ steht die Veränderung im Vergleich zur Vorwoche. Unter „2014“ steht das Ergebnis der Position seit Jahresbeginn bzw. seit Aufnahme ins Portfolio. Unter „Anteil“ finden Sie den Anteil der jeweiligen Position am Gesamtdepot.

Unter ! steht zur Information meine Grundtendenz:
Kbei Gelegenheit Kaufen, 
NKNachkaufen 
HHalten, 
Vbei Gelegenheit Verkaufen, 
TVTeilverkauf, also nicht die ganze Position 
VLVerkaufslimit, bei überschreiten eines bestimmten Kurses sollte verkauft werden 
SLStopp Loss, bei Unterschreiten eines bestimmten Kurses sollte verkauft werden 
TSTrailing Stopp, wie SL, nur dass das Limit kontinuierlich nachgezogen wird 



Die „Gelegenheit“ zum Kaufen oder Verkaufen wird sodann kurzfristig von mir per Update an Sie bekanntgegeben.

Ich habe diese Spalte „!" insbesondere für neue Kunden vorgesehen, die zu einem späteren Zeitpunkt wissen wollen, ob ich die Position noch zukaufen würde, wenn ich beispielsweise darin nicht schon voll investiert wäre. Zukaufen würde ich jeweils jedoch niemals zu Höchstkursen, sondern stets nur nach kurzfristigen Kursrückschlägen von mindestens 5-7%.

Kauffolge: Je spekulativer, desto aggressiver würde ich kaufen und verkaufen. Derzeit verwende ich die folgenden Schritte:

Value Positionen in drei Schritten aufbauen: 25%-25%-50%,

Spekulative und alternative Positionen in zwei Schrittenaufbauen: 50%-50%,

Tradingpositionen ganz oder gar nicht: 100%.

Stopp Loss Limits, Verkaufslimits und ähnliche Aktionsmarken verwalte ich aktiv in meinem System und ändere ich unter der Woche mehrfach, fast täglich. Eine Veröffentlichung der entsprechenden Limits ist in der Regel nicht sinnvoll, allenfalls Stopp Loss Marken werde ich bisweilen im Text bekanntgeben.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, aber ohne eine kleine Einnahmequelle kann ich diesen Dienst nicht aufrecht erhalten.

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In Deutschland gibt es kaum einen anderen, der die Hintergründe der Aktienmärkte so messerscharf von dem täglichen Medienrummel trennen kann, wie der Autor des Heibel-Tickers Stephan Heibel.

Von seinen Fähigkeiten, komplizierte Zusammenhänge verständlich darzustellen, können Sie sich mit diesem Heibel-Ticker Standard überzeugen. Wenn Sie allerdings seine Schlussfolgerungen und Empfehlungen erfahren möchten, dann sollten Sie sich einmal um den Heibel-Ticker PLUS kümmern.

Für eine Jahresgebühr von 150 Euro erhalten Sie ein Jahresabonnement sowie einen Vorzugspreis auf sämtliche Sonderanalysen, die in unregelmäßigen Abständen veröffentlicht werden. Viele Sonderanalysen stellen wir den Heibel-Ticker PLUS Kunden sogar kostenfrei zur Verfügung.

Falls Ihnen ein Jahr zu lang erscheint, dann können Sie den Heibel-Ticker PLUS auch zunächst für ein halbes- oder viertel Jahr bestellen. Oder bestellen Sie einfach das Schnupperabo zu 20 € für 6 Wochen.

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Eine erfolgreiche Börsenwoche,
take share

Stephan Heibel
www.heibel-ticker.de


mailto:info/at/heibel-ticker/./de



08. Disclaimer / Haftungsausschluss und Risikohinweise

Wer un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen nachmacht oder verfälscht oder nachgemachte oder verfälschte un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen in Umlauf setzt, wird mit Lust-, manchmal auch mit Erkenntnisgewinn belohnt; und wenn alles gut geht, fällt davon sogar etwas für Sie ab. (frei nach Robert Gernhardt)

Wir recherchieren sorgfältig und richten uns selber nach unseren Anlageideen. Für unsere eigenen Transaktionen befolgen wir Compliance Regeln, die auf unsere eigene Initiative von der BaFin abgesegnet wurden. Dennoch müssen wir jegliche Regressansprüche ausschließen, die aus der Verwendung der Inhalte des Heibel-Tickers entstehen könnten.

Die Inhalte des Heibel-Tickers spiegeln unsere Meinung wider. Sie stellen keine Beratung, schon gar keine Anlageempfehlungen dar.

Die Börse ist ein komplexes Gebilde mit eigenen Regeln. Anlageentscheidungen sollten nur von Anlegern mit entsprechenden Kenntnissen und Erfahrungen vorgenommen werden. Anleger, die kein tiefgreifendes Know-how über die Börse besitzen, sollten unbedingt vor einer Anlageentscheidung die eigene Hausbank oder einen Vermögensverwalter konsultieren.

Die Verwendung der Inhalte dieses Heibel-Tickers erfolgt auf eigene Gefahr. Die Geldanlage an der Börse beinhaltet das Risiko enormer Verluste bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals.

Quellen:
Kurse: Deutsche Kurse von comdirect.de, Goldbarren & Münzen von proaurum.de, US-Kurse von finance.yahoo.com. Alle Kurse sind Schlusskurse vom Donnerstag sofern nichts Gegenteiliges vermerkt ist.
Bilanzdaten: Comdirect, Yahoo! Finance sowie Geschäftsberichte der Unternehmen
Informationsquellen: dpa-AFX, Aktiencheck, Yahoo! Finance, TheStreet.com, IR-Abteilung der betreffenden Unternehmen



09. An-/Ab-/Ummeldung

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