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20.08.2021:



H E I B E L - T I C K E R    S T A N D A R D

B Ö R S E N B R I E F

- Einfach einen Tick besser -



DEUTSCHE BIBLIOTHEK : ISSN 1862-5428

16. Jahrgang - Ausgabe 33 (20.08.2021)
Erscheinungsweise: wöchentlich Freitag/Samstag



Die PDF-Version dieser Ausgabe steht Ihnen ab sofort im Archiv sowie unter dem folgenden Link zur Verfügung: https://www.heibel-ticker.de/downloads/hts210822.pdf



Im heutigen Börsenbrief lesen Sie:

01.Info-Kicker: Paukenschlag: Volatilität und Verunsicherung sind plötzlich zurückgekehrt
02.So tickt die Börse: Bullen und Bären haben beide gute Argumente
 - Bären: DAX-Ziel 13.750, Konjunkturerholung wegen Delta überbewertet
 - Bullen: DAX-Ziel 16.200, Wachstumsaktien als Treiber der Rallye sind günstig bewertet
 - Wochenperformance der wichtigsten Indizes
03.Sentiment: Großer Stimmungseinbruch mahnt zur Vorsicht
 -
04.Ausblick: Investmentideen, deren Zeit jetzt gekommen ist
05.Update beobachteter Werte
 Gute Zahlen zeigen günstige Bewertung, Kaufen
 Erholung langsamer als erhofft, dennoch bereits cashflow-positiv
 Weiterhin Vollgas
06.Übersicht HT-Portfolio
07.Disclaimer / Haftungsausschluss und Risikohinweise
08.An-/Ab-/Ummeldung



01. Info-Kicker: Paukenschlag: Volatilität und Verunsicherung sind plötzlich zurückgekehrt

Liebe Börsenfreunde,

Mit einem Paukenschlag ist die Volatilität zurück an den Finanzmärkten. Bullen und Bären liefern sich mit jeweils guten Argumenten einen Schlagabtausch, der Gewinner steht noch nicht fest. Die Argumente habe ich in Kapitel 02 aufgezeigt, bilden Sie sich Ihre eigene Meinung.

Aufschluss gibt das Anlegersentiment in Kapitel 03: der Stimmungseinbruch ist so heftig, dass es schwerlich eine Sache von wenigen Tagen bleiben dürfte - wenn wir die Vergangenheit konsultieren. Heftige Stimmungseinbrüche waren häufig - aber nicht immer - ein Vorläufer stärkerer Korrekturen.

Zykliker? Defensive Titel? Wachstumsaktien? In Kapitel 04 zeige ich auf, welche Aktien für die aktuelle Situation meiner Ansicht geeignet sind. Ich stelle Ihnen meine drei Favoriten vor.

Wie immer gibt es eine Reihe von Updates zu unseren Portfoliotiteln in Kapitel 05. Eine tabellarische Übersicht habe ich in Kapitel 06 abgedruckt.

Nun wünsche ich eine anregende Lektüre,

take share, Ihr Börsenschreibel

Stephan Heibel

Chefredakteur und Herausgeber des Heibel-Ticker Börsenbriefs




02. So tickt die Börse: Bullen und Bären haben beide gute Argumente

Erleben wir gerade den Beginn einer deutlichen Korrektur oder handelt es sich einmal mehr nur um einen kleinen Rücksetzer, der schneller vorbei ist, als wir reagieren können? Die Meinungen gehen weit auseinander. Schauen wir uns die Argumente der Kontrahenten mal näher an:

BÄREN: DAX-ZIEL 13.750, KONJUNKTURERHOLUNG WEGEN DELTA ÜBERBEWERTET

Die Delta-Mutation breitet sich rasend schnell aus. Losgelöst von den medizinischen Folgen führt allein die Ausbreitung bereits zu Verhaltensänderungen. Konsumenten warten mit der Buchung des nächsten Urlaubs lieber erst einmal ab. Die Entscheidung zwischen Restaurantbesuch und neuem Schreibtischstuhl wird aufgeschoben. Insbesondere Eltern meiden das öffentliche Leben, weil ihre Kinder noch nicht geimpft sind und sich die Delta-Variante gerade in dieser Altersgruppe derzeit ausbreitet. Das Home-Office könnte sich von einer temporären Notlösung zu einer dauerhaften Normalität entwickeln, doch wer weiß das schon mit Gewissheit.

Die Industrie klagt über Lieferengpässe. Autoproduzenten weltweit haben ihre Fließbänder gedrosselt, weil Chips fehlen. Der weltweit größte Seehafen in China hat in Teilen den Betrieb eingestellt, weil ein Corona-Fall verzeichnet wurde. Vor dem Hafen stauen sich die Containerschiffe.

Derweil greift die Kommunistische Partei Chinas immer stärker in den vermeintlich freien Markt ein. Nun haben Internetgiganten wie Tencent und Alibaba mit konkreten Vorgaben zu operieren, die einen fairen Wettbewerb im Internet sicherstellen sollen. Vor- und Nachteile müssen gleichermaßen populär angezeigt werden. Algorithmen, die Konsumenten in der Entscheidungsfindung beeinflussen könnten, dürfen nicht verwendet werden. Die Daten von Wettbewerbern dürfen nicht getrackt und ausgewertet werden. Eine weiche Formulierung, die es der Politik ermöglicht, jeden Internetgiganten an die Kandare zu nehmen. Mit autoritären Mitteln schaffen die Chinesen, was das westliche Kartellrecht nicht vermag.

Die Dividendenrendite des S&P 500 befindet sich auf historisch niedrigem Niveau.

DivRendite-SuP
Abbildung 1: Entwicklung der Dividendenrendite des S&P 500

Quelle: S&P 500 Dividendenrendite historisch

Die Dividende, also der Rückfluss aus der Unternehmensbeteiligung, der an die Investoren ausgeschüttet wird, nimmt an Bedeutung ab, Kursgewinne sind heutzutage das dominierende Ziel der Anleger. Dennoch bildet die Dividende einen verlässlichen Rückfluss für Investoren und dient ein wenig als Sicherheitsnetz für die Aktienmärkte: Wenn die Aktienkurse auch volatil sein können, so bleibt die Dividendenrendite doch verlässlich. Dieses Sicherheitsnetz ist aktuell mit einem Wert von 1,31% bedenklich tief aufgehängt.

Auch die technische Verfassung am Aktienmarkt lässt Zweifel an der Nachhaltigkeit des hohen Kursniveaus aufkommen: Die Liste der 52-Wochenhochs im DAX wird von defensiven Titeln wie Merck, E.On, Dt. Telekom, Fresenius und Vonovia bevölkert. Zykliker oder Wachstumstitel fehlen vollständig. Anleger flüchten offensichtlich in defensive Aktien.

DAS Korrekturziel von 13.750 Punkten für den DAX ergibt sich aus dem Vor-Corona-Hoch, das zum Jahreswechsel übersprungen wurde und nach Meinung der technischen Analysten in jedem Fall nochmals "bestätigt" werden sollte.

... die Liste ließe sich noch beliebig fortsetzen. Ich muss zugeben, die Bären haben gute Argumente.

BULLEN: DAX-ZIEL 16.200, WACHSTUMSAKTIEN ALS TREIBER DER RALLYE SIND GÜNSTIG BEWERTET

Amazon wird in den kommenden fünf Jahren seinen Gewinn um jährlich 36% steigern, erwarten Analysten. Dennoch beträgt das KGV 22e derzeit nur 47. Für einen Marktführer wäre ein PEG-Verhältnis (Price/Earnings/Growth, also Kurs/Gewinn-Verhältnis zum Gewinnwachstum) von 2 angemessen. 47/36=1,3, da ist noch reichlich Luft nach oben. Mit einer Marktkapitalisierung von 1,6 Billionen USD hat Amazon eine Größe erreicht, mit der ganze Indizes gezogen werden können.

Das gleiche gilt für Apple: Dem KGV 22e von 26 steht ein erwartetes Gewinnwachstum von 20% p.a. gegenüber, die PEG beträgt also ebenfalls 1,3. Die Marktkapitalisierung liegt bei 2,4 Billionen USD.

Für Microsoft sehen die Zahlen ebenfalls nicht viel anders aus. Dem KGV 22e von 29 steht ein Gewinnwachstum von 16% gegenüber, darin ist jedoch noch nicht die Preiserhöhung enthalten, die Microsoft gestern für seine Office-Produkte verkündet hat. Die Aktie ist gestern gegen den Markttrend um 2% angesprungen. Marktkapitalisierung: 2,2 Billionen USD.

Fehlt noch die Google-Mutter Alphabet mit einem KGV 22e von 25 bei 25% Gewinnwachstum: PEG = 1. Nach der hier vorgestellten Faustformel könnte sich die Marktkapitalisierung von derzeit 1,8 Billionen USD noch verdoppeln, ohne dass das Unternehmen überbewertet wäre.

Allein diese vier Titel verfügen über ausreichend Kurspotential und Marktgewicht, um die Aktienmärkte weiter auf neue Höhen zu schrauben. Doch die günstige Bewertung beschränkt sich nicht nur auf diese vier Titel, sondern auf unzählige Technologie- und Wachstumstitel. Die Digitalisierung hat durch Corona einen neuen Schub erhalten, der über Jahre anhalten kann. Gleichzeitig hat die Pharma-Industrie, oder besser gesagt die BioTech-Industrie, einen Quantensprung vollzogen. Für die kommenden Jahre wird eine Flut von innovativen Medikamenten erwartet, BioNTech und Moderna werden bereits als die Pfizer und Mercks der kommenden Jahre gehandelt.

Und selbst die zyklischen Aktien, deren Kurse sich im Rahmen der Impfstoff-Rallye seit November vergangenen Jahres bereits vervielfacht haben, weisen extrem niedrige Bewertungskennziffern aus: Salzgitter ist von 12 auf 35 Euro gesprungen, das KGV 22e notiert bei nur 7. BASF kann kaum die Nachfrage bedienen, die Aktie ist von 48 auf 73 Euro gesprungen und korrigiert jetzt heftig wegen der Probleme in der Automobilindustrie (Chipknappheit). Das KGV von 10 ist extrem günstig für 5% Dividendenrendite. Deutz ist von 4,50 auf 7,40 EUR geschossen, das KGV 22e steht ebenfalls bei nur 10.

... auch diese Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Und auch die Bullen haben gute Argumente, oder?

Die unterschiedlichen Sichtweisen zeigen sich auch bei der Branchenbetrachtung der 160 Titel der DAX-Familie: Autos -4,6%, Rohstoffe -4,3% und Logistik -4,0%. Die Zykliker lassen Federn. An der Spitze liegen die Versorger mit +0,5% und der Gesundheitssektor mit +1,5%.

Schauen wir uns mal die Wochenentwicklung der wichtigsten Indizes an:

WOCHENPERFORMANCE DER WICHTIGSTEN INDIZES


INDIZES19.8.21Woche ΔΣ '21 Δ
Dow Jones34.894 -1,8%14,4%
DAX15.756 -1,4%14,8%
Nikkei27.013 -3,4%-1,6%
Shanghai A 3.592 -2,5%0,4%
Euro/US-Dollar1,17-1,0%-5,0%
Euro/Yen128,19-0,9%1,1%
10-Jahres-US-Anleihe1,24%-0,060,31
Umlaufrendite Dt-0,54%-0,030,02
Feinunze Gold$1.783 0,3%-5,4%
Fass Brent Öl$65,77 -7,0%28,0%
Kupfer$9.057 -5,1%15,5%
Baltic Dry Shipping$3.976 17,9%191,1%
Bitcoin$47.567 2,4%68,9%



Diese Woche habe ich mir mal wieder den Film "The Big Short" angeschaut: Einige Trader haben 2007 auf das Unvorstellbare gewettet: Den Zusammenbruch des US-Immobilienmarktes. Immobilienfinanzierungen wurden von den kreditgebenden Banken gebündelt und als MBSs veräußert, CDOs auf die MBSs ermöglichten es Spekulanten, das Volumen, mit dem auf die MBSs spekuliert wurde, zu vervielfachen. Es folgte der Immobiliencrash und aufgrund der globalen Verstrickung der Finanzmärkte zog dies die globale Finanzkrise 2007 bis 2009 nach sich.

Mike Burry hatte damals auf das Platzen der Immobilienblase spekuliert. Da seine Wette aufging, wurde er nicht nur reich, sondern auch berühmt. Diese Woche hat er bekannt gegeben, nun auf den Untergang des ARKK-Fonds von Cathie Wood zu spekulieren.

Cathie Wood gilt derzeit als eine der besten Fondsmanagerinnen. Sie hat frühzeitig auf den Erfolg Teslas gesetzt und hielt unbeirrt an ihrer Wette fest. Auch die Online-Medizin von Teladoc Health sowie Shopify hat sie frühzeitig gekauft. Ihr Fonds hat im vergangenen Jahr alle Rekorde gebrochen: Sowohl in Sachen Performance als auch in Sachen Mittelzufluss. Dadurch ist der Fonds nun so groß geworden, dass ihre Wetten zur selbst erfüllenden Prophezeiungen werden. Solange, bis sie dann ihre Positionen versilbern möchte.

Cathie Wood veröffentlicht täglich ihre Aktionen:
ARKK ETF Trades.
Das macht es leicht, gegen sie zu wetten. Und mit zunehmender Größe wird es schwerer für sie, Gewinne mitzunehmen. Wenn die Wette gegen ihren Fonds an der Wallstreet Schule macht, ist es irgendwann egal, wie sich das Geschäft der darin enthaltenen Unternehmen entwickelt: Wenn die Wallstreet verkauft, also gegen Cathie wettet, fallen die Kurse so lange, bis ihr Fonds liquidiert wird.

Da braut sich was zusammen: Entweder Mike Burry zieht ausreichend viele Spekulanten auf seine Seite, um den Fonds zu knacken. Oder aber die Anhängerschaft von Cathie Wood ist stärker als die Spekulanten hinter Mike Burry und die Aktien werden nach oben gejubelt, bis die Shortseller sich eindecken müssen und somit das Kursfeuerwerk anheizen. Wer in Titel investiert ist, die sich in Cathies Fonds befinden, sollte vorsichtig sein.

Schauen wir mal, wie sich das Anlegersentiment entwickelt hat.




03. Sentiment: Großer Stimmungseinbruch mahnt zur Vorsicht

Der DAX ist diese Woche um knapp 2% eingebrochen. Wichtige Unterstützungen wurden nach unten durchbrochen und berechtigte Zweifel bestehen, ob es sich einmal mehr nur um eine kleine Verschnaufpause handelt, oder aber um den Auftakt zu einer nennenswerten Korrektur.

Die Stimmung der Anleger ist eingebrochen. Das Anlegersentiment ist um 6 Punkte auf -2,4 gefallen. Es ist der größte Stimmungseinbruch seit über einem Jahr. Das lässt befürchten, dass mehr hinter diesem Einbruch steckt als nur eine kleine Verschnaufpause.

Verunsicherung macht sich breit. Die Selbstgefälligkeit ist auf -1,1 gefallen und zeigt, dass einige Anleger auf dem falschen Fuß erwischt wurden.

Auf die Optimisten hingegen ist Verlass: Der Wert von +3,6 zeigt die überaus bullische Erwartungshaltung der Anleger.

Gleichzeitig ist die Investitionsbereitschaft mit einem Wert von 0,9 jedoch mäßig.

Das Euwax-Sentiment der Privatanleger oszilliert stark. Noch Mitte Juli waren Privatanleger überwiegend long positioniert (+10). In den vergangenen Tagen brach diese bullische Positionierung auf ein bärisches Extrem ein (-13), um sich seit dem Ausverkauf dieser Woche wieder ein wenig zu erholen. Stand aktuell: -6.

Das Put/Call-Verhältnis im DAX notiert mit einem Wert von 1,4 auf neutralem Niveau. In den USA zeigt das Put/Call-Verhältnis der CBOE mit einem Wert von 0,53 ebenfalls inzwischen eine neutrale Verfassung an. Der bullische Überhang der Vorwochen ist weg.

US-Fondsanleger haben Kasse gemacht. Von ihrer Investitionsquote von 98% in der Vorwoche haben sie Positionen verkauft und sind nun nur noch zu 71% investiert.

Das Bulle/Bär-Verhältnis der US-Privatanleger ist ins Minus gerutscht: -2%. Es gibt mit 35% mehr Bären als die 33% Bullen, erstmals seit Februar.

Der technische Angst und Gier Indikator des S&P 500 notiert mit einem Wert von 22 im Bereich der extremen Angst. Eigentlich schon ein erster Ansatz für eine Bodenbildung.

Interpretation



Die größte Bedeutung würde ich dem großen Stimmungseinbruch zumessen: Gepaart mit der Verunsicherung und der geringen Investitionsbereitschaft ist nicht damit zu rechnen, dass Anleger von sich aus Gründe finden, um jetzt schon beherzt zuzugreifen. Dazu bräuchte es ein positives Ereignis oder aber tiefere Kurse.

Ein Ereignis, das ich bislang im heutigen Heibel-Ticker noch nicht angesprochen habe, ist die Notenbankpolitik: In den USA mehren sich die Anzeichen auf den Anfang vom Ende der lockeren Geldpolitik. Die exorbitante Geldflutung, die weltweit in Folge der Corona-Pandemie eingeführt wurde, muss irgendwann enden. Das ist jedem bewusst. Doch die Diskussion über die genauere Bestimmung des Zeitpunkts "irgendwann" hat begonnen. Und je früher, desto stärker werden Anleger verunsichert.

Daher werden ab jetzt positive Konjunkturdaten am Aktienmarkt negativ aufgenommen. Negativ, weil sie den Notenbanken weitere Argumente für den Ausstieg aus der Liquiditätsflutung geben. Am Aktienmarkt hätte man am liebsten eine unendliche Geldflutung :-).

Janet Ellen hatte zuletzt den Ausstieg versucht: 2016 bis 2018 hob sie den US-Leitzins von 0 auf 2,5% an. Schon die Ankündigung der Zinsanhebungen führte 2015 zu heftigen Turbulenzen an den Finanzmärkten: Ein zu schnelles Anheben des US-Zinses stellt insbesondere andere Länder unserer Erde vor Probleme: Sie haben Kredite in US-Dollar aufgenommen und müssen nun mehr Zinsen zahlen. Meist steigt der US-Dollar im Rahmen von Zinserhöhungen auch im Wert, so dass sogar die höheren Zinsen in heimischer Währung noch teurer werden.

Jay Powell will das diesmal verhindern. Daher lässt er andere Notenbankmitglieder die gute Konjunktur loben. Aus Sicht der USA muss die Liquiditätsflutung nun enden und im nächsten Schritt werden die Zinsen steigen. Länder, die in US-Dollar Schulden haben, sollten sich nun dringend darauf vorbereiten.

Doch US-Notenbankchef Powell darf das Tempo nicht zu hoch halten, er muss ausreichend Zeit lassen, damit sich die globalen Finanzmärkte auf das absehbare Ende einstellen können. Kritiker leiten daraus ab, dass ein Ende der Liquiditätsflutung gar nicht möglich sei.

Wir haben hier ein Spannungsfeld, das auf die Aktienmärkte ausstrahlt. Wird es Jay Powell gelingen, die Liquiditätsflutung einzudämmen, ohne globale Turbulenzen an den Finanzmärkten zu verursachen?

Nimmt man die Erfahrungen der jüngeren Vergangenheit als Referenz, besteht nicht allzu viel Grund für Optimismus. Schauen wir uns jedoch die Entwicklung der globalen Konjunktur an, dann könnte das entfesselte Wachstum durchaus gewisse Finanzmarktturbulenzen überstehen. Wir treten in eine spannende Phase ein. Vorsicht ist weiterhin angebracht.










04. Ausblick: Investmentideen, deren Zeit jetzt gekommen ist

Der Ausblick bleibt den zahlenden Abonnenten des Heibel-Ticker PLUS vorbehalten. Bitte haben Sie Verständnis dafür, aber ohne eine kleine Einnahmequelle kann ich diesen Dienst nicht aufrecht erhalten.

Hier im Heibel-Ticker Standard erhalten Sie überwiegend vergangenheitsbezogene Erklärungen von mir. Detaillierte Analysen und Einschätzungen über die künftige Börsenentwicklung gibt es nur im kostenpflichtigen Heibel-Ticker PLUS. Das Angebot für die zahlenden Abonnenten des Heibel-Ticker PLUS baue ich kontinuierlich weiter aus und komme dabei insbesondere den Wünschen meiner Kunden nach. Inzwischen bietet das Heibel-Ticker PLUS Abonnement folgende Zusätze:

INTERNET: Kundenbereich

- täglich aktuelle Einschätzungen zu den Meldungen, die unsere offenen Positionen betreffen

- einen Chart für jede offene Position, um die Kurssituation schneller zu erfassen

- die Möglichkeit, nur die 10 neuesten Kommentare zu den offenen Positionen anzeigen zu lassen.

- Sie können sich aus den empfohlenen Werten Ihr eigenes Musterportfolio zusammenstellen, um gezielter und schneller die für Sie relevanten Neuigkeiten zu sehen.

Weiterhin erhalten meine Kunden eine übersichtliche Tabelle über alle offenen Positionen mit der jeweiligen Wochenperformance sowie Performance seit Empfehlung und mit einer Übersicht über die anstehenden Aktivitäten wie Stopp Loss nachziehen oder verkaufen bzw. kaufen.

Für die besonders aktiven Anleger unter Ihnen biete ich an, die unterwöchigen Updates direkt per E-Mail an Sie zu senden und ich benachrichtige Sie im Falle von Aktionsempfehlungen (Kauf oder Verkauf) direkt per SMS auf Ihr Handy. Dabei handelt es sich um einen Zusatzdienst (Express!), den ich mit 6,25 € pro Monat berechne. Keine Angst, sämtliche Updates befinden sich natürlich dann auch nochmals in der Freitagsausgabe für die normalen PLUS-Kunden.

Den Reaktionen meiner Kunden entnehme ich, dass der Heibel-Ticker PLUS die Bedürfnisse von Anlegern gezielt und verständlich sowie fundiert und erfolgreich befriedigt. Schauen Sie sich das neue Angebot einmal mit einem Schnupperangebot (6 Wochen zu 20 €) an. Es würde mich freuen, wenn ich Sie als neuen Abonnenten gewinnen kann.

Für eine Jahresgebühr von 150 Euro erhalten Sie ein Jahresabonnement sowie einen Vorzugspreis für sämtliche Sonderanalysen, die in unregelmäßigen Abständen veröffentlicht werden. Viele Sonderanalysen stelle ich den Heibel-Ticker PLUS Kunden sogar kostenfrei zur Verfügung.

Falls Ihnen ein Jahr zu lang erscheint, dann können Sie den Heibel-Ticker PLUS auch zunächst für ein halbes- oder viertel Jahr bestellen. Oder bestellen Sie einfach das Schnupperabo zu 20 € für 6 Wochen.

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05. Update beobachteter Werte

Bitte beachten Sie auch den Kundenbereich auf meiner Internetseite unter www.heibel-ticker.de. Dort finden Sie aktuelle Charts mit meinen jeweils aktualisierten Einschätzungen.

Dieses Kapitel bleibt den Heibel-Ticker PLUS-Abonnenten vorbehalten.

In Deutschland gibt es kaum einen anderen, der die Hintergründe der Aktienmärkte so messerscharf von dem täglichen Medienrummel trennen kann, wie der Autor des Heibel-Tickers Stephan Heibel.

Von seinen Fähigkeiten, komplizierte Zusammenhänge verständlich darzustellen, können Sie sich mit diesem Heibel-Ticker Standard überzeugen. Wenn Sie allerdings seine Schlussfolgerungen und Empfehlungen erfahren möchten, dann sollten Sie sich einmal um den Heibel-Ticker PLUS kümmern.

Für eine Jahresgebühr von 150 Euro erhalten Sie ein Jahresabonnement sowie einen Vorzugspreis auf sämtliche Sonderanalysen, die in unregelmäßigen Abständen veröffentlicht werden. Viele Sonderanalysen stellen wir den Heibel-Ticker PLUS Kunden sogar kostenfrei zur Verfügung.

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06. Übersicht HT-Portfolio

Bitte beachten Sie auch den Kundenbereich auf meiner Internetseite unter www.heibel-ticker.de. Dort finden Sie aktuelle Charts mit meinen jeweils aktualisierten Einschätzungen.

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Im Wochenverlauf habe ich zu mehreren Titeln Anmerkungen im Kundenbereich der Webseiten verfasst.

Die tabellarische Übersicht bleibt den zahlenden Abonnenten des Heibel-Ticker PLUS vorbehalten.

Die dritte Spalte zeigt die Schlusskurse von Donnerstagabend. Unter „Woche“ steht die Veränderung im Vergleich zur Vorwoche. Unter „2014“ steht das Ergebnis der Position seit Jahresbeginn bzw. seit Aufnahme ins Portfolio. Unter „Anteil“ finden Sie den Anteil der jeweiligen Position am Gesamtdepot.

Unter ! steht zur Information meine Grundtendenz:
Kbei Gelegenheit Kaufen, 
NKNachkaufen 
HHalten, 
Vbei Gelegenheit Verkaufen, 
TVTeilverkauf, also nicht die ganze Position 
VLVerkaufslimit, bei überschreiten eines bestimmten Kurses sollte verkauft werden 
SLStopp Loss, bei Unterschreiten eines bestimmten Kurses sollte verkauft werden 
TSTrailing Stopp, wie SL, nur dass das Limit kontinuierlich nachgezogen wird 



Die „Gelegenheit“ zum Kaufen oder Verkaufen wird sodann kurzfristig von mir per Update an Sie bekanntgegeben.

Ich habe diese Spalte „!" insbesondere für neue Kunden vorgesehen, die zu einem späteren Zeitpunkt wissen wollen, ob ich die Position noch zukaufen würde, wenn ich beispielsweise darin nicht schon voll investiert wäre. Zukaufen würde ich jeweils jedoch niemals zu Höchstkursen, sondern stets nur nach kurzfristigen Kursrückschlägen von mindestens 5-7%.

Kauffolge: Je spekulativer, desto aggressiver würde ich kaufen und verkaufen. Derzeit verwende ich die folgenden Schritte:

Value Positionen in drei Schritten aufbauen: 25%-25%-50%,

Spekulative und alternative Positionen in zwei Schrittenaufbauen: 50%-50%,

Tradingpositionen ganz oder gar nicht: 100%.

Stopp Loss Limits, Verkaufslimits und ähnliche Aktionsmarken verwalte ich aktiv in meinem System und ändere ich unter der Woche mehrfach, fast täglich. Eine Veröffentlichung der entsprechenden Limits ist in der Regel nicht sinnvoll, allenfalls Stopp Loss Marken werde ich bisweilen im Text bekanntgeben.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, aber ohne eine kleine Einnahmequelle kann ich diesen Dienst nicht aufrecht erhalten.

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In Deutschland gibt es kaum einen anderen, der die Hintergründe der Aktienmärkte so messerscharf von dem täglichen Medienrummel trennen kann, wie der Autor des Heibel-Tickers Stephan Heibel.

Von seinen Fähigkeiten, komplizierte Zusammenhänge verständlich darzustellen, können Sie sich mit diesem Heibel-Ticker Standard überzeugen. Wenn Sie allerdings seine Schlussfolgerungen und Empfehlungen erfahren möchten, dann sollten Sie sich einmal um den Heibel-Ticker PLUS kümmern.

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Eine erfolgreiche Börsenwoche,
take share

Stephan Heibel
Chefredakteur und Herausgeber des Heibel-Ticker Börsenbriefs

www.heibel-ticker.de


mailto:info/at/heibel-ticker/./de



07. Disclaimer / Haftungsausschluss und Risikohinweise

Wer un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen nachmacht oder verfälscht oder nachgemachte oder verfälschte un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen in Umlauf setzt, wird mit Lust-, manchmal auch mit Erkenntnisgewinn belohnt; und wenn alles gut geht, fällt davon sogar etwas für Sie ab. (frei nach Robert Gernhardt)

Wir recherchieren sorgfältig und richten uns selber nach unseren Anlageideen. Für unsere eigenen Transaktionen befolgen wir Compliance Regeln, die auf unsere eigene Initiative von der BaFin abgesegnet wurden. Dennoch müssen wir jegliche Regressansprüche ausschließen, die aus der Verwendung der Inhalte des Heibel-Tickers entstehen könnten.

Die Inhalte des Heibel-Tickers spiegeln unsere Meinung wider. Sie stellen keine Beratung, schon gar keine Anlageempfehlungen dar.

Die Börse ist ein komplexes Gebilde mit eigenen Regeln. Anlageentscheidungen sollten nur von Anlegern mit entsprechenden Kenntnissen und Erfahrungen vorgenommen werden. Anleger, die kein tiefgreifendes Know-how über die Börse besitzen, sollten unbedingt vor einer Anlageentscheidung die eigene Hausbank oder einen Vermögensverwalter konsultieren.

Die Verwendung der Inhalte dieses Heibel-Tickers erfolgt auf eigene Gefahr. Die Geldanlage an der Börse beinhaltet das Risiko enormer Verluste bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals.

Quellen:
Kurse: Deutsche Kurse von comdirect.de, Goldbarren & Münzen von proaurum.de, US-Kurse von finance.yahoo.com. Alle Kurse sind Schlusskurse vom Donnerstag sofern nichts Gegenteiliges vermerkt ist.
Bilanzdaten: Comdirect, Yahoo! Finance sowie Geschäftsberichte der Unternehmen
Informationsquellen: dpa-AFX, Aktiencheck, Yahoo! Finance, TheStreet.com, IR-Abteilung der betreffenden Unternehmen



08. An-/Ab-/Ummeldung

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