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27.05.2006:
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H E I B E L - T I C K E R P L U S

F I N A N Z I N F O R M A T I O N E N

- Einfach einen Tick besser -
______________________________________________

DEUTSCHE BIBLIOTHEK : ISSN 1862-5436

Erscheinungsweise: wöchentlich Freitag/Samstag
* Bitte Schriftart Courier einstellen *
(-;______________________________________________;-)

I N H A L T

01. INFO-KICKER: CHANCEN IN EINZELNEN SEKTOREN
02. SO TICKT DIE BÖRSE: ÜBERTRIEBENE PREISRÜCKGÄNGE DURCH ETFs
03. AUSBLICK: NICHT-ZYKLIKER SIND GEFRAGT
04. RISIKOSTREUUNG FÜR IHR DEPOT: E.on, Dt.Telekom, Dt.Post,
OMV, Google, Solarparc
05. LESERFRAGEN: ERDGAS
06. BEOBACHTETE WERTE
07. CHARTTECHNIK DOW JONES, DAX & GOLD, Öl, $, €, Yen, Nikkei
08. DISCLAIMER / HAFTUNGSAUSSCHLUSS UND RISIKOHINWEISE
09. AN-/ABMELDUNG


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01. INFO-KICKER: CHANCEN IN EINZELNEN SEKTOREN
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Liebe Börsenfreunde,

jetzt wird es sich zeigen, wer ein guter und wer ein schlechter
Anleger ist. Denn in den vergangenen Monaten dieses Jahres
konnten Sie noch gar nichts falsch machen: Alles ist gestiegen.
Nur wer jetzt die notwendigen Korrekturen im eigenen Depot
durchführt, wird bis zum Jahresende besser abschneiden als der
Durchschnitt.

Ich habe daher in der heutigen Ausgabe im Ausblick ein
besonderes Augenmerk auf strategische Aspekte gelegt. Nicht-
zyklische Aktien liefern Ihnen kaum Wachstumspotential für Ihr
Depot, bilden aber ein wesentliches Rückrat einer sinnvollen
Diversifizierung. Im Ausblick habe ich Ihnen einige nicht-
zyklische Aktien vorgestellt, bei denen ich dennoch eine gute
Wachstumsstory sehe.

Doch auch kurzfristig bieten sich Ihnen in einem Sektor
besondere Spekulationschancen. Öl, Kohle und Gas gehören alle
zum Energiesektor, und dennoch gibt es hier große
Bewertungsunterschiede. Nicht mehr lange, denke ich. Doch auch
hierzu mehr in Kapitel 03 – Ausblick.

Die Korrektur der vergangenen zwei Wochen ist nun beendet, es
erfolgt eine Erholung. Im Kapitel 02 – Rückblick werden Sie
mehr über die Hintergründe der Korrektur erfahren und warum
diese weltweit sämtliche Anlageklassen erfasste. ETFs
(Zertifikate), die dem Kleinanleger den Kauf der exotischsten
Anlageprodukte ermöglichen, sind schuld daran...und werden
meiner Einschätzung nach auch für einen volatilen Sommer
sorgen.

Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre.

take share, Ihr
Börsenschreibel

Stephan Heibel

Chefredakteur und
Herausgeber des
Heibel-Ticker

P.S.: Lassen Sie mich Ihre Meinung, Kritik oder
Verbesserungsvorschläge wissen (selbst Lob ist willkommen ;-)
und schreiben Sie mir an leserbrief@heibel-ticker.de.


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02. SO TICKT DIE BÖRSE: ÜBERTRIEBENE PREISRÜCKGÄNGE DURCH ETFs
==============================================================

Wenn jemand in einem überfüllten Raum "Feuer" ruft, dann wird
die ausbrechende Panik wesentlich heftiger ausfallen, als wenn
dies in einem leeren Raum geschieht.

Ähnlich ist es an der Börse: Nach den großen Kursgewinnen der
vergangenen Monate war eine Korrektur überfällig und eine große
Anzahl von Anlegern saß schon in nervöser Erwartung mit dem
Verkaufsfinger am Abzug. Nach den ersten Anzeichen einer
Korrektur wurde sodann ein heftiger Ausverkauf eingeleitet.
Betroffen waren alle Aktien, auch diejenigen, deren
fundamentale Daten mittelfristig für deutlich höhere Kurse
sorgen sollten.

Wieder einmal war es ein neuer Faktor, der bislang noch nicht
als namhafter Marktteilnehmer zur Kenntnis genommen worden war,
der die Korrektur verstärkte: ETFs.

Unter ETFs verstehen die Amerikaner Produkte, die sich auf
einen fest definierten Basiswert beziehen, jedoch gehandelt
werden wie Aktien. In Deutschland haben wir endlos laufende
Indexzertifikate, die diesen Finanzprodukten am ähnlichsten
sehen.

Mit Hilfe von ETFs hat nun der Kleinanleger die Möglichkeit,
seine Stimme für Japan, Gold oder auch Emerging Markets sowie
Währungen abzugeben. Unter Stimmabgabe verstehe ich in diesem
Umfeld das Kaufen von den entsprechenden ETFs bzw.
Zertifikaten.

ETFs und Zertifikate haben in den vergangenen Jahren an
Beliebtheit unter Anlegern gewonnen. Nicht umsonst plant die
Frankfurter Börse nun gemeinsam mit der Swiss Exchange, die
ehemalige Bremer Börse zu einem Handelsplatz für Zertifikate
auszubauen, um den Stuttgartern (Euwax) das Geschäft nicht
alleine zu überlassen.

Erstmalig in der Geschichte der Finanzmärkte haben wir nun also
eine große Anzahl von Kleinanlegern, die mit jeweils kleinen
Beträgen in den Emerging Markets, in einzelnen Rohstoffen oder
Rohstoffgruppen, einzelnen Ländern bis hin zu
Unternehmensgruppen investiert sind. ETFs auf Emerging Markets
haben in den ersten Monaten dieses Jahres bereits soviel
Zuflüsse verzeichnet, wie im gesamten letzten Jahr.

Die Manager von ETFs bzw. Zertifikaten kaufen entsprechend
ihren Zuflüssen dann die Basiswerte wie Gold, Silber oder
Kupfer, eine brasilianische Bank, einen indischen
Automobilkonzern, einen chinesischen Ölkonzern oder eben die
anderen entsprechenden Basiswerte der jeweiligen Papiere. Damit
ist die Spekulation auf weltweite Trends nunmehr beim
Kleinanleger angekommen.

Es liegt allerdings in der Natur der Dinge, dass nach dem
Kleinanleger kaum mehr neue Anleger mobilisiert werden können,
um einen spekulativen Kursanstieg zu unterstützen. Das, was in
diesen Tagen passiert, ist die Korrektur der Preise auf ein
Niveau, das die Spekulation aus der Preisbildung eliminiert.
Denn natürlich waren die Preise für Rohstoffe nicht
ausschließlich aufgrund der Rohstoffnachfrage gestiegen,
sondern zu einem guten Teil auch aufgrund von spekulativen
Geldern die in entsprechende ETFs und Zertifikate flossen.

Nachdem nun aber eine spekulative Komponente dafür sorgte, dass
die Preise nach oben überschossen, wird meiner Erwartung nach
das gleiche mit der Korrektur der Preise erfolgen: Anleger
werden ihre Gelder aus den ETFs abziehen, die sie noch kurz
zuvor auf den Höchstständen kauften. Die entsprechenden ETFs
werden dann die zugrunde liegenden Basiswerte verkaufen müssen,
um die Auszahnlungen zu bedienen. Die Preise der Basiswerte
werden daher weiter fallen, als dies fundamental gerechtfertig
ist.

In den kommenden Wochen werden sich einige günstige
Einstiegsgelegenheiten ergeben, die aufgrund dieser technischen
Zusammenhänge entstehen. Ich werde ein Auge für Sie darauf
haben.

Schon heute gibt es einzelne Sektoren, deren Preise nicht im
Einklang mit den gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen stehen.
Nachdem so ziemlich sämtliche Rohstoffe ausverkauft wurden,
gibt es nur einen Sektor, in dem dieser Ausverkauf bislang noch
nicht stattgefunden hat. Genau dort sehe ich derzeit eine gute
Kaufgelegenheit. Doch mehr dazu im folgenden Kapitel.


VERURTEILUNG DER ENRON-MANAGER

Doch zuvor lassen Sie mich noch kurz darüber berichten, was die
US-Börsen den Deutschen Börsen überlegen macht: Das
Rechtssystem. Während in Deutschland das BAFin nicht viel mehr
als ein zahnloser Tiger ist, werden derzeit in den USA Manager
mit Gefängnisstrafen belegt.

Kenneth Lay und Jeff Skilling wurden vor Gericht für schuldig
befunden, über Jahre hinweg die wahre Finanzsituation von Enron
mit Scheinbuchungen und Bilanzmanipulationen beschönigt zu
haben, um eigene erfolgabhängige Bonusse kassieren zu können.
Enron war, wie Sie sich sicherlich erinnern, das siebtgrößte
amerikanische Unternehmen, bis es im Herbst 2001 in die
Insolvenz schlidderte. Damit wurde der Energieversorger Enron
zur bislang größten Unternehmenspleite der USA.

Seit der Pleite von Enron wurde eine Vielzahl von
Finanzmanipulationen aufgedeckt. Das Verschönern der Bilanzen
gilt seither nicht mehr als Kavaliersdelikt, sondern wird mit
ganz reellen Gefängnisstrafen bis hin zu lebenslänglich
bestraft. Für Lay und Skilling wird das Strafmaß im September
festgelegt. Ich glaube nicht, dass sie lebenslänglich erhalten.
Aber für die beiden Manager im Pensonsalter wird eine
Verurteilung zu vielleicht 10 Jahren fast genauso schlimm sein.

Für das amerikanische Finanzsystem dient dieses harte Urteil
als Warnung für alle Aktiengesellschaften: Ein bisschen
Zahlenzauber, der früher häufig von Buchhaltern verlangt wurde,
kann ins Gefängnis leiten. Buchhalter werden sich künftig
wehren, wenn von ihnen vermeintlich kleine Zahlenticks verlangt
werden. Die Bilanzen der US-Unternehmen werden dadurch
verlässlicher...


ZURÜCKDATIERUNG VON OPTIONEN

...verlässlicher wohlgemerkt – nicht verlässlich. Denn noch
immer gibt es immer neue Tricks, die auffliegen. Seit Anfang
Mai wurden über 20 US-Unternehmen von der Staatsanwaltschaft
auf zurückdatierte Optionsvergütungen untersucht. Im Zeitraum
1992 bis 2002 wurden vielfach Bezugsdaten für Optionen
nachträglich verändert.

Managementverträge, die zu den Boomzeiten der Jahrtausendwende
abgeschlossen wurden, enthielten einen erheblichen
erfolgsbezogenen Anteil an der Vergütung. Das Gehalt eines
Unternehmenschefs wurde nur gering bemessen, darüber hinaus
wurde ein großzügiges Optionsvergütungsprogramm aufgelegt.

Nun ist es für die Besteuerung der Optionsvergütung wichtig, ob
die Option bei Ausstellung "im Geld" notierte, oder nicht. „Im
Geld" heißt in diesem Fall, dass der Manager bereits bei der
Ausstellung der Option einen Gewinn verzeichnen konnte. Die
Option notierte also unterhalb des Marktpreises.

Notierte die Option jedoch oberhalb des aktuellen Marktpreises,
dann musste diese Option nicht besteuert werden, da diese
Gehaltskomponente keinen Spekulationsvorteil enthielt.

Nun haben viele Unternehmen offensichtlich das
Ausstellungsdatum der entsprechenden Optionen erst nachträglich
am Ende des Quartals rückwirkend festgelegt. Es wurde dann
stets der Tag des Quartals gewählt, an dem der Aktienkurs des
Unternehmens seinen Tiefstkurs hatte. Dadurch konnte das
Management die andernfalls fälligen Steuern vermeiden.

Das ist natürlich nicht rechtens und so ermittelt die
Staatsanwaltschaft derzeit gegen 26 Unternehmen – weitere 12
stünden noch auf der Liste. Bei 19 Unternehmen gebe es schon
Entwarnung, bei sieben habe man jedoch handfeste Beweise
gefunden. Es handelt sich dabei um:
KLA-Tencor (KLAC),
Marvell Technology (MRVL),
Novellus Systems (NVLS),
Linear Technology (LLTC),
Broadcom (BRCM),
Maxim Integrated Products (MXIM),
United Health Group (UNH).

Marvell befindet sich in meiner Beobachtungsliste. Ich werde
Sie diesbezüglich auf dem Laufenden halten.

Der Bundesstaat Ohio hat bereits United Health verklagt, mit
dieser Methode Steuereinnahmen vorzuenthalten. Zehn Manager und
Direktoren von vier verschiedenen Unternehmen haben bereits
ihren Hut nehmen müssen.

Sie sehen: Es gibt immer wieder neue Betrugsmomente. Doch in
den USA sind die Regulierungen inzwischen wesentlich weiter,
als bei uns in Deutschland. Versuchen Sie einmal einem
deutschen Richter den Steuereffekt der Datierung von
Optionsvergütungen klarzumachen. Wir sind in Deutschland noch
weit davon entfernt, solche Feinheiten zu verstehen, geschweige
denn zu entdecken. Oder glauben Sie etwa, in Deutschland kämen
solche Betrügereien nicht vor? Dann sehen Sie vermutlich die
Erde auch noch als Scheibe.

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03. AUSBLICK: NICHT-ZYKLIKER SIND GEFRAGT
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Die Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium sind
allesamt mindestens 10 % eingebrochen. Kupfer beginnt gerade
seine Korrektur, die entsprechenden Aktien sind ebenfalls
bereits heftig heruntergeprügelt (siehe Southern Copper und
Freeport McMoRan aus unserer Empfehlungsliste). Auch Zink und
Nickel sind kräftig eingebrochen.

Über die Hintergründe des übertriebenen Preiseinbruchs habe ich
Sie im vorangegangenen Kapitel informiert. Ich halte in den
kommenden Wochen folgendes Szenario für möglich:

In den vergangenen zwei Wochen haben wir gerade einmal die
erste Verkaufswelle gesehen. Wenn sich nun die Kurse wieder
erholen, wird es einige Anleger geben, denen der Schreck dieser
Korrektur noch in den Gliedern sitzt. Sie werden sich dann von
ihren Aktien und ETFs trennen, wenn sie nahe am Einstandskurs
sind. Somit wird erst einmal ein neuer Anstieg auf Höchstkurse
verhindert werden.

Gleichzeitig spielt derzeit die Zinspolitik der US-Notenbank
eine wichtige Rolle. Helikopter Ben hat inzwischen schon die
widersprüchlichsten Aussagen getroffen. Er wollte die
Kapitalmärkte schon mit Geld fluten, um eine Deflation zu
vermeiden. Kürzlich deutete er das Ende der Zinserhöhungen an,
nur um anschließend zu betonen, dass entsprechende
Konjunkturdaten dennoch weitere Zinsschritte erfordern könnten.
Diese Woche wiederum gab er zu verstehen, dass man seine
Aussagen nicht auf die Goldwaage legen solle. Nun, als
Steuermann der wichtigsten Geldinstitution der Welt sollte man
schon ein wenig auf seine Wortwahl achten. Greenspan wählte
schließlich den Weg, völlig unverständlich zu sprechen, damit
möglichst nichts oder alles in seine Aussagen interpretiert
werden konnte.

Aber gut, nun haben wir Ben Bernancke und müssen uns an seinen
Umgangston gewöhnen. Mit seinen widersprüchlichen Aussagen hat
es aber auch Helikopter Ben nunmehr geschafft, die Finanzmärkte
völlig im Dunkeln tappen zu lassen. Also versucht man, seine
Erkenntnisse aus den Konjunkturdaten zu gewinnen.

So kommt es, dass die Aktienbörsen in der abgelaufenen Woche in
Abhängigkeit von den veröffentlichten Konjunkturdaten
schwankten. Paradoxerweise führten gute Konjunkturdaten zu
Ausverkäufen und schlechte Daten zu Rallyes. Der Grund liegt
darin, dass die Finanzmärkte bei einer sich abflauenden
Konjunktur ein baldiges Ende der Zinsanhebungen erwarten. Und
das wiederum ist gut für die Börse. Wenn die Konjunktur jedoch
robust ist, könnten weitere Zinsschritte zur Abkühlung
notwendig werden. Ein höheres Zinsniveau wiederum ist schlecht
für die Aktienbörse.

Die Fed hat den Zins in den vergangenen zwei Jahren von 1 % auf
5 % angehoben. In dieser Zeit hat der Immobilienmarkt sein
Wachstum aufgegeben. Die US-Automobilbranche steht gesammelt
kurz vor der Insolvenz, und die wichtigsten Repräsentanten des
Technologiesektors (Microsoft, Dell, Cisco, Intel, Sun
Microsystems und Oracle) schreiben immer neue Tiefstkurse.

Doch es ist nicht gesagt, dass sich die Fed damit zufrieden
gibt. Im Jahr 2001 hat sie den Leitzins auf 6,5 % angehoben und
damit "übersteuert", also die Konjunktur zum Erliegen gebracht.
Warum sollte sie diesmal anders agieren?

Zumal die Inflation noch lange nicht besiegt ist: Die
angestiegenen Rohstoffpreise (auch nach der aktuellen Korrektur
notieren die meisten Rohstoffe noch immer deutlich höher als
zum Jahresbeginn) werden mit einer Verzögerung von 12 bis 18
Monaten beim Konsumenten ankommen. Langfristige Rahmenverträge
verhindern ein sofortiges Durchschlagen von Preissteigerungen
im Endprodukt, auf Jahressicht werden jedoch neue Verträge
ausgehandelt und die basieren dann auf dem höheren
Rohstoffpreis.

Es ist nun die Frage, ob sich die US-Notenbank dafür
verantwortlich sieht, die weltweit steigenden Rohstoffpreise
durch eine restriktive Zinspolitik zu bremsen. Mit Brasilien
als Rohstofflieferant der Welt, Russland als Energieversorger
der Welt, Indien als Denkfabrik der Welt und China als Werkbank
der Welt ist es nicht abwegig, wenn die Amerikaner sich als
Konsumenten der Welt und damit sogar als Initiator des
aktuellen Wirtschaftswachstums sehen.

Ich erwarte also nach wie vor, wie schon seit Jahresbeginn,
einen weiteren Anstieg des US-Leitzinses auf 5,25 bis 5,5 % bis
Ende dieses Jahres.


NICHT-ZYKLISCHE AKTIEN

An der Börse bereitet man sich auf dieses Ereignis vor, indem
man nicht-zyklische Aktien kauft. Als nicht zyklisch gelten
Unternehmen, deren Geschäft nicht von Konjunkturschwankungen
abhängt. Die Nahrungsmittelbranche beispielsweise zählt in
diese Branche. Es ist egal, ob die Konjunktur brummt oder
nicht: Gegessen wird immer.

Die beiden Unternehmen, die als pure Vertreter der nicht-
zyklsichen Aktien gelten sind Anheuser Bush (BUD) und Pespi
(PEP). Neben diesen Traditionsunternehmen, bei denen Sie keine
Kurssprünge erwarten dürfen, habe ich aber auch ein paar
erfolgsversprechendere Aktien für Sie herausgesucht:

Whole Foods (WFMI) ist ein dynamisch wachsendes Unternehmen für
Bionahrungsmittel. General Mills (GIS) bietet eine Vielzahl von
Müslis an (ja, für mich sind das Müslis und nicht Cerealien!)

Auch die Gesundheits- und Pharmabranche bis hin zur
Biotechbranche zählt als nicht-zyklisch. Shering Plough (SGH)
und Amgen (AMGN) seien hier als aussichtsreiche Kandidaten
genannt.

Erst am 10. Juni werden wir Gewissheit über den nächsten
Schritt der US-Notenbank haben. Bis dahin können Sie sich
darauf einstellen, dass alle Veröffentlichungen von
Konjunkturdaten, die auf eine robuste Verfassung der US-
Konjunktur schließen lassen, stets dahingehend gedeutet werden,
dass weitere Zinsanhebungen zu erwarten sind. Dies würde dann
zu einer Abschwächung der Konjunktur führen, so dass wiederum
Industrie- und andere zyklische Aktien verkauft und die oben
genannten nicht-zyklischen Aktien gekauft werden.

In ein gut diversifiziertes Depot, ein Depot also, in dem Sie
eine intelligente Risikostreuung implementiert haben, sollte
also auch nicht-zyklische Aktien enthalten. Diese nicht-
zyklischen Aktien haben leider nicht das Gewinnpotential, wie
die Rohstoffaktien, derer meine Empfehlungsliste voll ist.

Ich werde daher in den kommenden Wochen meine Empfehlungsliste
dahingehend überarbeiten, dass auch einige nicht-zyklische
Aktien darin enthalten sein werden. Auf der anderen Seite werde
ich nicht mehr all die Rohstoffaktien mitziehen, die vielleicht
eine Empfehlung wert sind, denn es sind derer zu viele. Auch
für Sie ist es meiner Ansicht nach besser, wenn ich mich auf
die Nachverfolgung der meiner Ansicht nach besten Aktien
beschränke.

Ich werde mich damit von anderen Börsenbriefen unterscheiden,
die über die Zeit eine Empfehlungsliste von 200 Titeln und mehr
aufbauen und dann regelmäßig mit dreistelligen Gewinnen
protzen. Das ist meiner Ansicht nach nicht fair, denn wer kann
200 Aktien im Depot halten... und wer verfolgt die vielen
Fehlschläge, die unter den anderen 199 Aktien erfolgten.

Wenn Sie weitere Anregungen haben, wie ich für Sie die
Empfehlungsliste so gestalten kann, dass Sie damit möglichst
gut umgehen können, dann lassen Sie es mich wissen.

Vor dem Hintergrund der gerade angelaufenen Erholungsbewegung
sollten Sie in den nächsten Tagen also die eine oder andere
Position meiner Empfehlungsliste zum Verkauf stellen –
Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem Kapitel 06 – Beobachtete
Werte.


SPEKULATIONSCHANCE IM ÖLSEKTOR

Kurzfristig habe ich für Sie eine Chance im Ölsektor ausfindig
gemacht. Denn der Preis für ein Fass Crude Öl notiert noch
immer deutlich über 70 US-Dollar (aktuell wieder 71,85 US-
Dollar) und dennoch haben die Ölaktien deutlich korrigiert.

Neben meinen altbekannten Favoriten wie Nabors (siehe Kapitel
06: Nachkaufen) und Foster Wheeler (siehe erfolgreiche
Optionsscheinspekulation von vor sechs Wochen) halte ich nun
Chesapeake (Gasunternehmen) und Statoil (norwegischer
Ölkonzern) für interessant. Mit diesen vier Werten haben Sie
eine breite Palette der Ölindustrie:

Statoil ist ein ehemaliges norwegisches Staatsunternehmen, das
in den späten 90ern privatisiert wurde. Das Unternehmen verfügt
über reichhaltige Ölvorkommen in der Ostsee bzw. in der
Berentssee vor der norwegischen Küste. Ein hoher Ölpreis führt
zu höheren Gewinnen aufgrund der nahezu gleichbleibenden
Förderkosten.

Die Rekordgewinne der Ölkonzerne werden natürlich dahingehend
angelegt, um das künftige Geschäft des Ölkonzerns zu sichern.
Bei endlichen Ressourcen macht man dies, indem man neue
Ressourcen sucht. Nabors sucht weltweit On- und Offshore. Damit
ist es nur eine Frage der Zeit, wann die Gewinne von Statoil
und den anderen Ölkonzernen bei Nabors in Form von
Bohraufträgen ankommen.

Gleichzeitig jedoch werden die gefundenen Ölvorkommen immer
kleiner. Es gibt also einen Trend hin zu vielen, kleinen
Ölfeldern. Für Nabors ist diese Entwicklung positiv, das
Unternehmen wird immer mehr Bohraufträge erhalten.

Aber es setzt sich auch die Erkenntnis durch, dass in der Welt
von Morgen nicht allein Öl die einzige Energiequelle sein kann.
Die wichtigsten Alternativen sind derzeit noch Gas und Kohle.

Chesapeake ist der größte Gasversorger der USA. Derzeit notiert
Gas auf einem 15-Monats-Tief. Entsprechend taumeln auch die
Aktien von Chesapeake so vor sich hin.

Jedes Jahr geht vor dem Sommer der Gaspreis zurück. Zum Herbst
hin steigt er dann wieder an. Der Grund liegt darin, dass Gas
nicht gelagert werden kann. Gas wird überwiegend zum Heizen,
nicht aber zur Elektrizitätsgewinnen, genutzt. Daher werden die
Kapazitäten der Gasförderung im Sommer kaum abgenommen. Die
Förderanlagen können kaum gedrosselt werden, das Gas kann nicht
auf Vorrat (wie beispielsweise bei Öl oder Kohle) gefördert
werden, sondern muss sofort verbraucht werden. Dies führt zu
einem rückläufigen Gaspreis.

Vor dem Winter steigt der Verbrauch wieder an. Lassen Sie noch
einen Hurrikane ein paar Ölplattformen im Golf von Mexiko
demolieren, und schon ist das Gas wieder von 6 US-Dollar auf 10
bis 13 US-Dollar gestiegen.

Eine wichtige Alternative bei der Energieversorgung bildet
Kohle. Vergangene Woche habe ich Ihnen bereits Headwaters
vorgestellt, ein Unternehmen, das die Technologie für die
Umwandlung von Kohle in flüssige Brennstoffe beherrscht.

Aber auch Foster Wheeler arbeitet an dieser Front.
Kohlekraftwerke gelten als die schlimmsten Umweltverschmutzer.
Doch heute gibt es Technologien, die aus Kohlekraftwerken sowie
Resteverwertungsanlagen nahezu emissionsfreie Kraftwerke
machen. Foster Wheeler ist führend in diesem Bereich.

Ich stelle Ihnen diese Unternehmen vor, weil ich die Reaktion
der Börse für falsch halte: Obwohl der Ölpreis über 70 US-
Dollar verharrt wurden diese Aktien ausverkauft. Hintergrund
des Ausverkaufs ist die Befürchtung, dass der Ölpreis aufgrund
des niedrigen Gaspreises sowie des gefallenen Kohlepreises
schon bald ebenfalls einbrechen wird. Dies erwarte ich jedoch
nicht. Vielmehr wird meiner Einschätzung nach der Ölpreis auf
hohem Niveau verharren, vielleicht schon bald in Richtung 100
US-Dollar losmarschieren und dann dafür sorgen, dass sich die
hier aufgezählten Unternehmen vor Aufträgen nicht mehr retten
können.

Wer also auf eine heftige Gegenreaktion spekulieren möchte, der
kann in den hier genannten Werten spekulative Positionen
aufbauen:

Statoil (STO, 675213, 23,13 Euro) kaufen unter 23 Euro
Nabors (NBR, 662778, 28,44 Euro) kaufen unter 26,50 Euro
Chesapeake (CHK, 885725, 26,01 Euro) kaufen unter 26 Euro
Foster Wheeler (FWLT, A0DNLG, 34,31 Euro) kaufen unter 34 Euro


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04. RISIKOSTREUUNG FÜR IHR DEPOT: E.on, Dt.Telekom, Dt.Post,
OMV, Google, Solarparc
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Nur wer ein diversifiziertes Portfolio hat, wer also in seinem
Depot eine gesunde Risikostreuung verwirklicht hat, wird bei
plötzlichen Korrekturen wie in diesen Tagen dennoch gut
schlafen können. Spekuliert wird hier im Heibel-Ticker nur mit
einem kleinen Teil des Vermögens. Der Rest wird auf solide Füße
gestellt.

Es folgt nun eine Analyse auf Risikostreuung von den 5 größten
Positionen eines Lesers. Dabei werde ich weniger auf die
einzelnen Werte eingehen, als viel stärker auf die Branchen, in
denen sie wirtschaften. Lassen Sie mich Ihre Meinung zu dieser
Analyse wissen und schicken Sie mir Ihre 5 größten Positionen
an Risikostreuung@heibel-ticker.de. Bitte unterschreiben Sie
mit Ihrem Vornamen und der Stadt, in der Sie leben. Diese
Information wird dann veröffentlicht.

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Sehr geehrter Herr Heibel,

ich lese Ihren Newsletter heute zum ersten mal und finde ihn
sehr gut.

Nun sende ich Ihnen die 6 größten Aktien meines Depots (Fonds
ausgenommen) zu:
E.on
Dt.Telekom
Dt.Post
OMV
Google
Solarparc

Ich danke Ihnen für Ihre Analyse oder was auch immer sie damit
vorhaben :)

Mit freundlichen Grüßen, Thomas


ANALYSE

Die Deutsche Telekom ist Ihr Ticket in die
Kommunikationsindustrie. Nach einigen schwachen Jahren ist
derzeit wieder etwas mehr Investitionsfreude in diesem Bereich
zu sehen. Bis die Rückholung der T-Online Aktien über die Bühne
ist erwarte ich keinen sonderlichen Kurssprung, anschließend
jedoch könnte der Kurs eine Aufholjagd beginnen.

Zu Google besteht keine Überschneidung, denn Google ist ein
pures Internetunternehmen, das von der Internetnutzung sowie
von Werbeeinnahmen abhängt. Google ist gemeinsam mit Yahoo!,
das Internetunternehmen, das es erfolgreich schaffte, die
Internetsegnungen zu überproportionalem Wachstum zu nutzen. Wer
Wachstum im Internetbereich sucht, landet irgendwann bei
Google.

Die Deutsche Post ist ein Logistikunternehmen, das vom
weltweiten Wirtschaftswachstum und dem verstärkten
Güteraustausch profitiert. Eine Dividendenrendite von 3,5 %
sichert den Kurs nach unten ab.

Mit der Solarparc AG haben Sie eine erste Spekulation auf hohe
Energiepreise. Daneben bauen Sie auf die Öl- und Gaskonzerne
E.On und OMV. In den vergangenen zwei Wochen wurde der Ölpreis
von der Korrektur verschont, dennoch sind alle drei Aktien um
15 - 30 % eingebrochen. Was passiert mit Ihrem Depot, wenn nun
auch noch der Ölpreis fallen sollte?

Die Solarparc AG wächst mit 25 % p.a., hat aber ein KGV von 50.
Viel Potential für einen Kursanstieg sehe ich da nicht. Mein
Favorit ist in diesem Bereich die Solar-Fabrik.

E.On bietet zwar eine Dividendenrendite von 3,2 %, kann aber
nicht die Wachstumsraten von OMV (45 %) ausweisen. Beide Aktien
notieren auf einem KGV von 13. Vor diesem Hintergrund ist OMV
mit der größeren Kurschance sicherlich attraktiver. Wenn es
Ihnen jedoch um ein sicheres Einkommen geht, dann sollten Sie
die Dividende von E.On nicht außer Acht lassen.

Sie haben mir 6 Werte geschickt, davon überschneiden sich 3:
Solarparc, OMV und E.On. Bei 5 Positionen würde ich nur eine
dieser drei Aktien sehen wollen, vorzugsweise OMV. Es fehlt
Ihnen noch ein Unternehmen aus der Rohstoffbranche, wie
beispielsweise BHP Billiton oder auch Anglo American.


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05. LESERFRAGEN: ERDGAS
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FRAGE 1: ERDGAS

Hallo Herr Heibel,

Erdgas; lt. Chartanalyse: unter 6,45 kann es bis zu 4,52 Dollar
fallen! Noch ein bisschen warten? Oder nachkaufen?

Beste Grüße, Daniel


ANTWORT 1:

Der Gaspreis fällt saisonal bedingt stets im Frühjahr. Selten
war ich mir so sicher wie in diesem Jahr, dass der Gaspreis zum
Herbst hin kräftig zulegen wird. Chesapeake (CHK) ist mein
Favorit für den erwarteten Gaspreisanstieg. Der Anstieg kann
jederzeit beginnen, wenn sich der erste Hurrikane in den USA
ankündigt. Noch immer sind 25 % der Gasförderanlagen von den
Hurrikanes des vergangenen Jahres außer Betrieb gesetzt.

Warum der Gaspreis fällt und fällt? Weil es in den USA mehr Gas
gibt als im Sommer benötigt wird. Gas ist schwer zu lagern und
fällt damit nicht in die Preisbildung der anderen
Energiemärkte. In den warmen Monaten ist der Preis daher
niedrig, wenn die Nachfrage steigt, dann steigt auch der
Gaspreis.

"DEN" Tiefpunkt im Gaspreis kann ich Ihnen nicht vorhersagen -
es wäre arrogant zu glauben, die Schwankungen des
Energiemarktes tagesgenau abschätzen zu können. Ich würde
schrittweise einsteigen: Jetzt kaufen und ein wenig Pulver
trocken halten, um gegebenenfalls bei weiteren
Preisrückschlägen des Gaspreises unter 5,50 US$ nachkaufen zu
können.


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06. BEOBACHTETE WERTE
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Bitte beachten Sie auch den Kundenbereich auf meiner
Internetseite unter www.heibel-ticker.de. Dort finden Sie
aktuelle Charts mit meinen jeweils aktualisierten
Einschätzungen.

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Ausgabe 12.05.06: Risikostreuung als Nervennahrung für Sie

General Motors
US-Kürzel GM
WKN 850000
ISIN US3704421052
Kurs aktuell 21,95 EUR / 27,90 USD
Gekauft zu 19 EUR / 24 USD
Spekulation auf Wechsel von "katastrophal" auf "nicht mehr ganz
so schlecht"

Als goldrichtig stellte sich meine Empfehlung zu General Motors
heraus: Am Mittwoch wurden die Aktien von Merrill Lynch in der
Bewertung angehoben. Am Donnerstag wurde bekannt, dass bereits
20.000 Angestellte das angebotene Abfindungs-/
Vorruhestandsangebot von GM akzeptiert hatten. Die Annahmefrist
läuft bis Ende Juni, es sollen insgesamt 30.000 Arbeitsplätze
auf diese Weise gekürzt werden.

Die Arbeitslast soll anschließend vorrübergehend von
Zeitarbeitern erledigt werden. Diese kosten statt 26-28 US-
Dollar nur 18-19 US-Dollar und können flexibler zwischen den
verschiedenen Einsatzorten ausgetauscht werden. Im Rahmen des
Insolvenzverfahrens der ausgegliederten Unternehmenstochter
Delphi (weltgrößter Automobilzulieferer) wird GM 5.000
Arbeitsplätze für Delphi-Mitarbeiter schaffen. Der Einsatz der
Zeitarbeiter hilft GM, diesen Prozess flexibel zu gestalten.

Der Kurs ist nun abgehoben und verzeichnet ein Wochenplus von
14 %. Heute vor Börsenbeginn erhielt ich die Meldung, dass
Prudential nun ebenfalls die Bewertung von GM angehoben hat –
der Kursanstieg sollte also heute weitergehen. Weiter halten.

Headwaters
US-Kürzel HW
WKN 909698
ISIN US42210P1021
Kurs aktuell 21,31 EUR / 27,54 USD
Gekauft zu 22,50 EUR / 28,50 USD
Eigner des Prozesses zur Herstellung flüssigen Brennstoffs aus
Kohle

Der Ausverkauf dieser Aktien hat diese Woche noch angehalten,
so dass Sie günstige Kaufkurse unter meinem Kauflimit
erhielten. Wenn Sie bereits eine erste Einstiegsposition
gebildet haben, dann warten Sie bitte mit Nachkäufen auf Kurse
unter 18 Euro.

Diese Woche ist der Kurs jedoch bereits zweimal an 21 Euro
abgeprallt, so dass sich nun ein Aufwärtstrend bilden kann. Wer
also noch keine Position hat, der kann auf dem aktuellen Niveau
noch einsteigen.

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Ausgabe 12.05.06: Finanzbeimischung für unsere Empfehlungsliste

UBS AG
US-Kürzel UBS
WKN 914830
ISIN CH0012032030
Kurs aktuell 87,81 EUR / 113 USD
Gekauft zu 96 EUR / 122,50 USD
Nachkaufen unter 85 EUR / 110 USD
Finanzbeimischung für unsere Empfehlungsliste

Dank der üppigen Dividendenrendite von 2,6 % wird das Papier
derzeit von mehreren dividendenorientierten Fonds gekauft. Dies
sollte dem Kurs während der aktuellen Korrektur einen Boden
bereiten. Nach unseren ersten Käufen bei 96 Euro und Nachkäufen
bei 93 Euro sollten Sie nun mit weiteren Nachkäufen bis unter
85 Euro (110 USD) warten. In US-Dollar konnten Sie bereits am
Mittwoch zu 110 US-Dollar nachkaufen.

Weltweit boomt das Geschäft der Vermögensanlage. UBS ist gerade
in diesem Segment führend positioniert. Für das laufende Jahr
erwarte ich daher positive Ergebnisüberraschungen.

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Ausgabe 17.04.06: Mobilfunktechnologie & Quartalsergebnisse

Marvell Technology Group
US-Kürzel MRVL
WKN 930131
ISIN BMG5876H1051
Kurs aktuell 38,85 EUR / 49,59 USD
Gekauft zu 47 EUR / 58 USD
Ziel 112,20 USD bis Ende 2006
Funkchips für Handys, Spielekonsolen, Laptops und
Digitalkameras, einer der wenigen Wachstumsmärkte der
Technologiebranche

Aufgrund des hervorragenden Quartalsergebnisses vergangene
Woche sprang der Kurs in der abgelaufenen Woche um 10 % an, nur
um anschließend wieder auf das Ursprungsniveau zurückzufallen.
Das gute Ergebnis bestätigt meine positive Einschätzung, leider
wird aber an der Börse derzeit alles versilbert, was möglich
ist – mit anderen Worten: Der berechtigte Kursanstieg wurde von
strategisch ausgerichteten Fonds genutzt, um die Marvell-
Positionen zu verkleinern.

Ich kann Ihnen nicht sagen, wie lange diese destruktive
Verkaufswelle noch anhalten wird. Ich erwarte lediglich nach
wie vor bis Ende des Jahres einen deutlich höheren Kurs bei
Marvell. Aber fundamentale Daten werden in Zeiten von Angst und
Panik an der Börse ignoriert.

Erschwerend kommt hinzu, dass bei Marvell Anzeichen für die
unrechtmäßige Datierung von Optionen gefunden wurden (siehe
Kapitel 02 – Rückblick!) Weiter halten.

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Ausgabe 24.03.06: GMAC-Ausgliederung & Werbung in Spielen

Electronic Arts
US-Kürzel ERTS
WKN 878372
ISIN US2855121099
Kurs 34,52 EUR / 44,20 USD
Gekauft zu 36,03 EUR / 46,20 USD
Neue Umsätze durch 3. Spielegeneration (Xbox 360, PS2, Wii)
sowie zusätzliche Werbeeinnahmen – jedoch erst ab Jahresende.

Die Geduld der Anleger ist hier offensichtlich am Ende:
Electronic Arts wurde verkauft, als ob die Spieleindustrie kurz
vor dem Aus stünde. Auf dem aktuellen Niveau unter 34 Euro / 43
US-Dollar würde ich kräftig nachkaufen.

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Ausgabe 17.03.06: Technologieentwicklungen

Microsoft
US-Kürzel MSFT
WKN 870747
ISIN US5949181045
Kurs 18,70 EUR / 23,74 USD
Gekauft zu 22,50 EUR / 27,75 USD
Xbox 360, Vista und Mobilfunkgeräte sorgen für Wachstum

Auf Sicht von 12 bis 18 Monaten würde ich diese Aktien nun
aggressiv nachkaufen.

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Ausgabe 15.01.06: Gesundes Wachstumsunternehmen

Yahoo!
US-Kürzel YHOO
WKN 900103
ISIN US9843321061
Börsenplatz Berlin
Kurs aktuell 25,73 EUR
Gekauft zu 27 EUR
Hier hat das Stopp Loss 23 Euro gezogen, die Aktien wurden mit
einem Verlust von 14 % verkauft.

Yahoo! ist eine Partnerschaft mit eBay eingegangen, um sich der
Macht von Microsoft und Google entgegenzustellen: Yahoo! wird
ausschließlich das Online-Zahlsystem Paypal von eBay nutzen,
eBay wird ausschließlich animierte Werbung von Yahoo! geliefert
bekommen. Beide Aktien sind aufgrund dieser Meldung um 11 %
angestiegen. Für einen Wiedereinstieg bei Yahoo! warten wir auf
eine Konsolidierung dieses Anstiegs.

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Ausgabe 24.03.06: GMAC-Ausgliederung & Werbung in Spielen

General Motors Acceptance 10 Jahre
Laufzeit noch bis 27.9.2010
WKN 908511
ISIN XS0177329603
Nominalzins: 5,75 %
Kurs 95 EUR
Gekauft zu 92 EUR

Hochverzinsliche Euro-Anleihe mit Kurschance. Unsere Rendite um
7,75 % p.a. bis Endfälligkeit, auf aktuellem Kursniveau beträgt
die Rendite noch 6,95 %. Kurse unter 95 % halte ich weiterhin
für gute Kaufkurse.

Auch der Anleihenkurs profitiert nun von den sich abzeichnenden
positiven Lösungen im Hause GM.

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Ausgabe 30.03.06: Süd- und mittelamerikanische Marktführer

Southern Copper
US-Kürzel PCU
WKN A0HG1Y
ISIN US84265V1052
Kurs aktuell 65,45 EUR / 87,22 USD
Gekauft zu 70,51 EUR / 85 USD
Kupferproduzenten aus Peru mit weltweit günstigsten
Produktionskosten

Der Kupferpreis hat sich in den vergangenen Jahren parabolisch
entwickelt, d.h. der Preisanstieg ist immer schneller geworden.
In den Jahren 1998 bis 2003 konnte das Kupfer noch zu 0,65 US-
Dollar gekauft werden, die Versorgung war im Überfluss. Seit
2003 ist der Preis dann auf ein Hoch bei 4 US-Dollar gestiegen!

Entsprechend ist auch der Kurs der Kupfermine Souther Copper
aus Peru gestiegen. Allein in den vergangenen acht Wochen stieg
der Kupferpreis von 2,20 US-Dollar auf 4 US-Dollar.

Egal, wie die Versorgungslage ist, der Kupferpreis ist nach
einem solchen Preisanstieg für eine Konsolidierung reif.
Entsprechend wird meiner Einschätzung nach auch Southern Copper
für eine kräftige Kurskorrektur anfällig. Es wird noch eine
Weile dauern (vermutlich den Sommer über), bis Southern Copper
wieder neue Höchststände erzielen kann.

Daher sollten Sie eine eventuelle Gegenbewegung nutzen, um die
Aktien von Southern Copper zu verkaufen. Ich denke, wir werden
im Verlauf des Sommers noch bessere Kaufgelegenheiten erhalten.
Kurse über 71 Euro sind also Verkaufskurse.

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Ausgabe 10.03.06: Rohstoffunternehmen & Vogelgrippevirus

Freeport McMoRan
US-Kürzel: FCX
WKN: 896476
ISIN: US35671D8570
Kurs aktuell 41,18 EUR / 56,01 USD
Gekauft zu 42 EUR / 50 USD
Langfristanlage

Eine Achterbahnfahrt ist nichts gegen den Kursverlauf von
Freeport McMoRan. Sie konnten im Wochenverlauf unter 42 Euro
nachkaufen, am heutigen Freitag notiert die Aktie bereits
wieder 6 % im Plus (43,80 Euro). Ähnlich wie bei Southern
Copper werde ich hier eine eventuelle Erholung nutzen, um die
Position etwas zu verkleinern. Da ich niemals alles auf einmal
mache, warten wir mit Freeport McMoRan also noch ein wenig.

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Alte Position: Rohstoffunternehmen

BHP Billiton
US-Kürzel BHP
WKN 2878993
Kurs aktuell 43,09 USD
Gekauft zu 18 USD

Die Hälfte der Position haben Sie mit 100 % Gewinn verkauft,
Ihren Einsatz haben Sie also raus. Den Rest lassen Sie nun
weiterlaufen. Die Stopp Loss Marke belassen Sie bei 29 US-
Dollar, zu Kursen unter 40 US-Dollar konnten Sie diese Woche
nachkaufen. Nun steigt der Kurs wieder an.


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Rio Tinto
US-Kürzel RTP
WKN 852147
ISIN GB0007188757
Kurs aktuell 43,50 EUR / 221,02 USD
Gekauft zu 38,90 Euro
Langfristanlage

Auch das zweitgrößte Rohstoffunternehmen der Welt erfährt in
diesen Tagen einen Rebound. Halten.

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Ausgabe 24.02.06: Solarunternehmen

Solar-Fabrik
WKN 661471
ISIN DE0006614712
Kurs aktuell 10,62 EUR
Gekauft zu 13,20 EUR
Ziel 20 EUR bis Herbst 2006

Noch immer können Sie die Solar Fabrik unter 12 Euro erhalten.
Nachkaufen. Zur Sicherheit beachten Sie bitte das Stopp Loss
bei 9,70 Euro.

Nun hat es doch noch die Solar-Fabrik erwischt. Nachdem der
Kurs die vergangenen Wochen stabil notierte, folgte in den
vergangenen Tagen ein Rückschlag um 7 %. Den Grund für den
Ausverkauf lieferte die CDU-Politikerin Katherina Reiche. Sie
behauptete, dass die Förderpraxis des Erneuerbare Energien
Gesetzes (EEG) notwendige Kostensparpotentiale bei den
Solarfirmen ungenutzt lasse. Sie schlug vor, sich über eine
grundsätzliche Änderung der Förderung Gedanken zu machen.

Ich will hoffen, dass dieser unausgegorene Vorschlag der 33-
Jährigen schnell wieder in der Schublade landet. Keine andere
Förderpraxis ist so erfolgreich wie gerade das EEG. Alle
anderen bekannten Ansätze verzerren den Wettbewerb und führen
somit zu Ineffizienzen. Gerade das EEG lässt den Wettbewerb zu
und gibt den Unternehmen dennoch Planungssicherheit. Das
Konzept wird aufgrund seines Erfolges bereits von einigen
anderen Ländern kopiert.

Aber es ist nun einmal so bei unseren lieben Politikern: Wenn
es einem Politiker die Sprache verschlägt, dann hält er eine
Rede. Was solch unausgegorenen Gedanken an Schaden anrichten
können, haben wir diese Woche gesehen.

Kurse unter 10,50 Euro können erneut zu Nachkäufen genutzt
werden.


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Ausgabe 17.02.06: Gold ETF

Gold ETF StreetTracks
US-Kürzel GLD
WKN A0DNJ8
ISIN US8633071043
Kurs aktuell 50,35 EUR / 64,70 USD
Gekauft zu 46,50 EUR

Vorsicht: Mir ist bekannt geworden, dass dieser ETF in
Deutschland noch als „intransparenter Fonds" geführt wird.
Barclays hat diesen ETF konzipiert und in den USA emittiert.
Die Börse Berlin hat diesen Fonds nun auch für deutsche Anleger
verfügbar gemacht. Allerdings hat Barclays der deutschen
Börsenaufsicht noch nicht die erforderlichen Daten zur
Ertragsverwendung über die Zusammensetzung der Ausschüttung
dieses ETFs übermittelt. Daher wird das Papier als
„intransparent" eingestuft und nach deutschem
Investmentsteuergesetz fällt beim Verkauf dieses Papiers 30%
Kapitalertragssteuer an. Barclays hat noch bis Juni Zeit, um
die notwendigen Informationen nachzuliefern. Ich bleibe am Ball
und informiere Sie weiterhin über die Entwicklungen.

Das ist nicht akzeptabel. Ich habe Barclays und die Börse
Berlin kontaktiert und bemühe mich um eine Klärung dieses
Sachverhaltes.

Noch ist unser Nachkauflimit für das Gold nicht erreicht
worden. Im Kapitel 07 – Charttechnik gebe ich für Nachkäufe ein
Limit von 629 US-Dollar aus.

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Ausgabe 03.02.06: Atomenergie

Cameco
US-Kürzel CCJ
WKN 882017
ISIN CA13321L1085
Börsenplatz Frankfurt
Kurs aktuell 31,62 EUR / 41,21 USD
Gekauft zu 30 EUR
Stopp Loss bei 26,50 EUR
Trendsurfer

Cameco ist der weltgrößte Uran-Produzent und profitiert
insbesondere von den geplanten Atomkraftwerken in China. Kaufen
bis 34 Euro.

Mit einem Wochenplus von 5 % befindet sich Cameco nun wieder
auf der Aufholjagd. Mit Nachkäufen warten Sie bitte auf Kurse
unter 28 Euro.

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Ausgabe 27.01.06: Japan

Matsushita
US-Kürzel MC
WKN 853666
ISIN JP3866800000
Börsenplatz Frankfurt
Kurs aktuell 16,70 EUR / 21,96 USD
Gekauft zu 18,30 EUR, nachkaufen unter 15 EUR

Matsushita wird mit seinen Marken wie JVC und Panasonic weiter
vom anziehenden Exportgeschäft profitieren. Weiter halten.

Unter kräftigen Schwankungen blieb der Kurs von Matsushita im
Wochenvergleich nahezu unverändert.

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Ausgabe 21.01.06: Goldmine

Goldcorp
US-Kürzel GG
WKN 890493
ISIN CA3809564097
Börsenplatz Frankfurt
Kurs aktuell 24,15 EUR / 30,89 USD
Gekauft zu 21,50 EUR
Stopp Loss bei 21 EUR

Goldcorp sitzt auf den größten Goldvorräten der Welt, nutzt
seine Position jedoch nicht aus. Den Stopp Loss bitte bei 21
Euro belassen. Mit Nachkäufen warten Sie ab, bis sich eine neue
Unternehmensstrategie abzeichnet.

Der Goldpreisverfall, der in dieser Woche den Preis für die
Feinunze Gold sogar bis zu 12,5 % unter den Höchstkurs von vor
zwei Wochen drückte, wurde von den Aktien von Goldcorp vorweg
genommen. Nun stabilisiert sich der Aktienkurs wieder.

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Ausgabe 21.01.06: Ölbohrunternehmen

Nabors Industries
US-Kürzel NBR
WKN 662778
ISIN BMG6359F1032
Börsenplatz München
Kurs aktuell 26,88 EUR
Gekauft zu durchschnittlich 30 EUR

Sämtliche Rohstoffe außer Öl sind um 10 bis 20 % im Preis
korrigiert. Lediglich das Öl hält sich wenige Dollar unter
seinem Höchstkurs. Exxon Mobil wurde diese Woche schon in der
Bewertung angehoben, der Kurs stieg entsprechend an. Ich
erwarte, dass nun bald auch der Hauptempfänger der Gelder, die
für neue Bohrungen ausgegeben werden, Nabors, einen Kursanstieg
zu verzeichnen hat. Daher halte ich Kurse unter 26,50 Euro
geeignet für Nachkäufe. Den Stopp Loss setze ich aufgrund der
großen Volatilität etwas enger bei 24 Euro an.

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Ausgabe 21.01.06: Steve Jobs bei Walt Disney

Apple Computers
US-Kürzel AAPL
WKN 865985
ISIN US0378331005
Börsenplatz Frankfurt
Kurs aktuell: 50 EUR / 64,33 USD
Gekauft zu 62 EUR, nachgekauft zu 50 Euro

Wachstumsunternehmen mit Momentum können gerne einmal das
zweifache Umsatzwachstum im KGV haben, derzeit liegt das KGVe
für 2007 bei 25. Das Wachstum liegt bei 36 % p.a. Bis Mitte
nächsten Jahres halte ich also eine Kursverdopplung für
möglich.

Sie konnten das aktuelle Niveau für Nachkäufe nutzen. Genau wie
die anderen Technologie- und Rohstoffaktien wird auch Apple
trotz seiner gesunden fundamentalen Daten derzeit keinen
Blumentopf gewinnen. Es zählt derzeit nicht die fundamentale
Bewertung, sondern es zählt nur eine strategische
Umorientierung, bei der Wachstumsunternehmen vor dem
Hintergrund einer eventuell abflauenden Konjunktur gnadenlos
ausverkauft werden. Bleiben Sie also dabei, mittelfristig
werden die fundamentalen Daten für eine deutlich höhere
Bewertung sorgen.


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07. CHARTTECHNIK DOW JONES, Dax & GOLD, Öl, $, €, Yen, Nikkei
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Die Charts dazu können Sie im Kundenbereich unter
http://heibel-ticker.de/kundenbereich nachschlagen. Sie
benötigen dazu Ihre E-Mail Adresse und Ihr Passwort.


Charttechnik

Für kurzfristige Betrachtungen zur Bestimmung von optimalen
Ein- oder Ausstiegszeitpunkten sowie Marken wird die
Charttechnik zu Rate gezogen. Hier eine kurze Betrachtung
einiger wichtiger Charts:


Dow Jones Industrial 11.211 Punkte

Der Aufwärtstrend, der sich durch den Anstieg seit vergangenem
Oktober gebildet hat, wurde in der Vorwoche nach unten
durchbrochen. Die nächste Unterstützung verläuft nun bei der
200-Tages-Durchschnittslinie bei 10.849 Punkten.

Die Gegenreaktion dieser Woche fand unter geringeren Umsätzen
statt. Daher ist zu erwarten, dass es sich nur um eine
Zwischenerholung handelt und in den nächsten Wochen eine
Fortsetzung der Korrektur eintritt.

DAX 5.706 Punkte

Der im Herbst letzten Jahres bei 4.827 Punkten begonnene
Aufwärtstrend wurde nach unten durchbrochen. Die 200-Tages—
Durchschnittslinie verläuft bei 5.426 Punkten.

Weiterhin erwarte ich eine Fortsetzung der Korrektur bis in den
Bereich der 200-Tages-Durchschnittslinie bei 5.440 Punkten. Die
Erholung, die Sie in der abgelaufenen Woche sehen konnten, fand
unter rückläufigen Umsätzen statt, daher ist die Korrektur noch
nicht abgeschlossen.

Gold 642,50 US-Dollar

Im Verlauf dieser Woche ist der Preis für die Feinunze Gold
weiter abgesackt. Unser Korrekturziel bei der 200-Tages-
Durchschnittslinie von derzeit 629 US-Dollar je Unze wurde
jedoch noch nicht erreicht, warten Sie daher noch mit weiteren
Nachkäufen.

Crude Oil 69,23 US-Dollar

Der Aufwärtstrend des Öls verläuft derzeit zwischen 66,22 und
76,69 US-Dollar. In der abgelaufenen Woche hat das Öl
kurzzeitig die untere Unterstützung getestet und steigt seither
wieder an.

Damit ist das Öl derzeit der einzige Rohstoff, dessen
kurzfristig steigende Trendkanäle trotz der Korrektur der
vergangenen Wochen noch intakt sind. Aktien von Unternehmen der
Ölbranche sollten daher im Falle einer Gegenbewegung am
stärksten profitieren.

Wechselkurs US-Dollar / Euro 1,278 USD/EUR

Der Euro notiert weiter fest und hält sich über der Marke von
1,2758 USD/EUR. Damit wird schon bald ein Anstieg über 1,30
USD/EUR möglich. Ein Abrutschen unter die Unterstützung würde
ein Korrekturpotential bis 1,25 USD/EUR eröffnen.

Wechselkurs Yen / Euro 143,085 YEN/EUR

Der Wechselkurs pendelt nun schon einige Wochen um 143,5
YEN/EUR, ohne eine neue Richtung zu definieren. Der
langfristige Aufwärtstrend des Euro wird somit langsam
kopflastig, ein Trendwechsel ist möglich.

Die 200-Tages-Durchschnittlinie verläuft bei 140 YEN/EUR.

Nikkei 15.907 Punkte

Wie erwartet hat der Nikkei seine Korrektur in Richtung 15.360
Punkte fortgesetzt und befindet sich nach dem erfolgreichen
Testen dieser Unterstützung am Dienstag in einer Gegenbewegung.
Vor einer nachhaltigen Wiederaufnahme des Aufwärtstrends
erwarte ich einen zweiten Test der Unterstützung bei 15.360
Punkten.

Der langfristige Aufwärtstrend des Nikkei wird durch die 200-
Tages-Durchschnittslinie bei aktuell 15.023 Punkten
unterstützt.

Eine erfolgreiche Börsenwoche,
take share

Stephan Heibel
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08. DISCLAIMER / HAFTUNGSAUSSCHLUSS UND RISIKOHINWEISE
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Wer un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen
nachmacht oder verfälscht oder nachgemachte oder verfälschte
un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen in Umlauf
setzt, wird mit Lust-, manchmal auch mit Erkenntnisgewinn
belohnt; und wenn alles gut geht, fällt davon sogar etwas für
Sie ab. (frei nach Robert Gernhardt)

Wir recherchieren sorgfältig und richten uns selber
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Die Börse ist ein komplexes Gebilde mit eigenen Regeln.
Anlageentscheidungen sollten nur von Anlegern mit
entsprechenden Kenntnissen und Erfahrungen vorgenommen
werden. Anleger, die kein tiefgreifendes Know-how über
die Börse besitzen, sollten unbedingt vor einer
Anlageentscheidung die eigene Hausbank oder einen
Vermögensverwalter konsultieren.

Die Verwendung der Inhalte dieses Heibel-Tickers erfolgt
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beinhaltet das Risiko enormer Verluste bis hin zum
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