• 12.10.: Heute im Heibel-Ticker: Teileinigung im Handelsstreit, Lösungsmöglichkeit beim Brexit http://bit.ly/2IJ98pM #Börse #Aktien
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19.01.2007:
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H E I B E L - T I C K E R P L U S

F I N A N Z I N F O R M A T I O N E N

- Einfach einen Tick besser -
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DEUTSCHE BIBLIOTHEK : ISSN 1862-5436

2. Jahrgang - Ausgabe 03 (19.01.2007)
Erscheinungsweise: wöchentlich Freitag/Samstag
* Bitte Schriftart Courier einstellen *
(-;______________________________________________;-)

I N H A L T

01. INFO-KICKER: KURSSTURZ TROTZ REKORDGEWINNE
02. SO TICKT DIE BÖRSE: HEDGEFONDS BESTIMMEN DIE RICHTUNG
03. AUSBLICK: ÖLPREIS LOSGELÖST VON ANGEBOT UND NACHFRAGE
04. DEPOT-CHECK: WIE GUT IST IHRE RISIKOSTREUUNG?
BHP, AEGON, EMC, INDUS, SECURITAS
05. LESERFRAGE: BHP, NVIDIA, ARAGON
06. BEOBACHTETE WERTE
07. DISCLAIMER / HAFTUNGSAUSSCHLUSS UND RISIKOHINWEISE
08. AN-/ABMELDUNG

Nur für Heibel-Ticker PLUS Kunden: Hier können Sie die PDF-
Datei mit allen beobachteten Werten herunterladen:
http://www.heibel-ticker.de/downloads/htp-alle-073-1925.pdf

Hier ist die PDF-Datei mit allen aktualisierten Werten zum
herunterladen:
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01. INFO-KICKER: KURSSTURZ TROTZ REKORDGEWINNE
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Liebe Börsenfreunde,

die Unternehmensgewinne sind auf Rekordniveau, dennoch wurde
der Technologiesektor in der abgelaufenen Woche ausverkauft.
Pharma-Aktien waren gefragt. Lesen Sie im heutigen Rückblick,
was hinter diesen auf den ersten Blick widersprüchlichen
Vorgängen steckt.

Im Ausblick habe ich Ihnen eine detaillierte Handelsstrategie
zu Google und Apple ausgearbeitet. Außerdem ist mir im
Energiesektor beim Gaspreis, Ölpreis und den Energieaktien
einiges aufgefallen, das dem gesunden Menschenverstand
widerspricht. Auch hier habe ich eine Idee ausgearbeitet, wie
Sie davon profitieren können.

Der heutige Depotcheck zeigt Ihnen einige interessante Aktien,
die sowohl geographisch, als auch von den Branchen her gut
gestreut sind. Sogar das Verhältnis Spekulation zu
konservativen Aktien stimmt.

Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre.

take share, Ihr
Börsenschreibel

Stephan Heibel

Chefredakteur und
Herausgeber des
Heibel-Ticker

P.S.: Lassen Sie mich Ihre Meinung, Kritik oder
Verbesserungsvorschläge wissen (selbst Lob ist willkommen ;-)
und schreiben Sie mir an leserbrief/at/heibel-ticker/./de.

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02. SO TICKT DIE BÖRSE: HEDGEFONDS BESTIMMEN DIE RICHTUNG
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So, die Party im Technologiesektor ist vorerst vorbei. In
dieser Woche wurden Quartalsberichte veröffentlicht, von denen
ich eine ganze Reihe als Sensation bezeichnen würde. Als
positive Überraschungen, die zu einem anderen Zeitpunkt den
Aktienmarkt in Feierlaune versetzt hätte.

Doch nach den großen Kursgewinnen, die im Technologiesektor
seit Jahresbeginn stattfanden, zauberten diese positiven
Überraschungen nur ein müdes Lächeln auf die Gesichter der
Anleger.

Es begann am Dienstag, als Intel mit einem Gewinn von 30 Cents
je Aktie die Erwartungen der Analysten um 20 % übertraf. Es
wurde ein Gewinn von 25 Cents je Aktie erwartet. In meinen
Augen ist das ein ziemlich gutes Ergebnis, wenn man in nur drei
Monaten so weit über das Ziel hinaus schießt.

Aber in den Medien lasen Sie nur „Altigkeiten". Die Neuigkeit,
daß das Ergebnis um 20 % besser war, als erwartet, habe ich nur
im Kleingedruckten gefunden. Alle Schlagzeilen versteiften sich
auf Meldungen, die mir alle schon bekannt waren: Gewinneinbruch
gegenüber dem Vorjahresquartal, Umsatzrückgang gegenüber dem
Vorjahresquartal um 5 %, harter Wettbewerb mit AMD, usw. Alles
Meldungen, die schon seit Monaten bekannt sind. Seit einem
Jahr, um genau zu sein.

Ich schrieb damals im Heibel-Ticker, daß der Unterschied
zwischen Intel und AMD darin liegt, daß Intel seit dem
Ausscheiden von Unternehmensgründer Gordon Moore, der Ingenieur
war, nur noch von Marketingexperten gemanagt wurde. Und meine
Meinung zu Kaffeesatzlesern habe ich mir in meinem Studium
gebildet: Kurzfristige Gewinnmaximierung durch populistische
Entscheidungen, langfristig bleiben jedoch wirkliche
Innovationen auf der Strecke.

Henry Ford sagte einmal, als er gefragt wurde, woher er wußte,
daß ein Massenauto vom Fließband die Massen begeistern würde:
„Ich hatte so ein Gefühl. Hätte ich die Leute vorher gefragt,
was sie wollen, so hätten sie schnellere Pferde und
gemütlichere Kutschen verlangt." Ein Unternehmer muß eben
selber wissen, was die Masse in fünf Jahren verlangen wird.

Paul Otellini, der heutige CEO von Intel, ist Marketingexperte
und muß nun die Rechnung für seine schwachen Innovationen
zahlen: Ein ruinöser Preiskampf mit AMD. Nur noch über den
Preis, über die Gewinnmarge, kann sich Intel gegenüber AMD
behaupten. Intel ist zwölfmal größer, hat siebenmal soviel
Umsatz wie AMD, aber bringt es nicht fertig, AMD durch bessere
Produkte auszustechen. Nein, es müssen die Preise gesenkt und
die Gewinnmargen ruiniert werden, um den Widersacher in Schach
zu halten. Für Aktionäre ist das nicht akzeptabel, zumal die
bevorstehende Nachfrage nach neuen PCs, die durch die
Einführung von Vista angeheizt wird, somit keine Auswirkungen
auf die Gewinnentwicklung der beiden Streithähne haben wird.
Schade für die Aktionäre, aber nichts Neues.

Lassen Sie also in den nächsten Monaten weiterhin die Finger
von AMD und Intel. Profitieren Sie lieber davon, indem Sie sich
einen neuen PC kaufen, denn die sind durch diesen ruinösen
Preiskampf günstiger denn je.

Nun, wie eingangs gesagt: Diese Altigkeiten waren weithin
bekannt und erwartet worden. Die einzige wirkliche Neuigkeit,
nämlich das Übertreffen der Prognosen, wurde nur am Rande
erwähnt. Kein Wunder also, daß der Technologiesektor in Folge
dieser Meldung in die Knie ging. Doch damit nicht genug.

Am Mittwochabend veröffentlichte Apple sein Quartalsergebnis.
Mit einem Gewinn von 1,14 USD je Aktie wurden die Schätzungen
von 0,78 USD je Aktie nicht nur übertroffen, sondern sie wurden
ins Lächerliche gezogen. Apple hat die Prognosen um 46 %
übertroffen! Der iPod wurde im Weihnachtsgeschäft eingekauft,
als ob Weihnachten ohne einen iPod Tränen in die Augen der
Kinder jagen würde. Na, und was macht die Apple-Aktie am Tag
nach dem Quartalsergebnis? Die Aktie bricht um 5 % ein. Zu
lesen sind in den Medien nur Meldungen über die verhaltene
Prognose von Steve Jobs, der natürlich die Bälle flach halten
möchte, um weiterhin mit positiven Überraschungen aufwarten zu
können. „Wenig versprechen, viel liefern" ist eine Devise, die
für jedes Börsenunternehmen essentiell ist.

Nachdem sich Apple in den vergangenen Monaten zum Leithammel
der Technologiebranche entwickelt hat, führte der Kurseinbruch
bei Apple zu einer miesen Stimmung im gesamten
Technologiesektor. Dabei war der Grund für den Kursrutsch in
meinen Augen nur Gewinnmitnahmen von Anlegern.

Doch als ob das noch nicht reichen würde: Gestern Abend
vermeldete IBM seine Quartalszahlen. Die hoch aufgelegte
Meßlatte wurde auch von IBM erreicht oder sogar übertroffen.
Dennoch fielen die Aktien heute früh um satte 5 %. Folglich
werden auch für IBM die Schlagzeilen umformuliert: „IBMs
Ausblick enttäuschte", lesen Sie nun überall.

Was macht nun all das Geld, das in solchen Tagen durch die
Verkäufe der Technologieaktien frei wird? Es sucht sich neue
Anlagebereiche. Denn es sind nicht die Unternehmen selbst, die
für den Kursverfall verantwortlich sind, sondern es ist die
Konjunktur. Die Gesamtwirtschaft. In den vergangenen Tagen
haben sich die Ängste ausgeweitet, daß die USA im Verlauf
dieses Jahres einen Abschwung erleben werde. Investoren
schichten ihr Geld in die sicheren Häfen um.

Der Goldpreis ist in den vergangenen Tagen wieder von 610 auf
630 USD je Feinunze gestiegen. Und das, obwohl der US-Dollar
fester notierte. Aber auch defensive Aktien wurden nachgefragt.
Wenn Sie sich die Wochenperformance der einzelnen Aktien des
Dow Jones anschauen, dann werden Sie feststellen, daß alle drei
Pharma-Aktien die Gewinnerliste anführen: Johnson & Johnson,
Merck und Pfizer. Aber auch dem US-Konsumenten vertraut man,
denn Wal-Mart gehört auch zu den Wochengewinnern, genau wie der
Einzelhändler aus unserer Empfehlungsliste.

Keine Ahnung, warum gerade Wal-Mart solche Kursgewinne
verzeichnen konnte. Der weltgrößte Einzelhändler ist meiner
Ansicht nach bereits seit drei Jahren auf dem absteigenden Ast,
ich schrieb mehrfach darüber. Spezialisierte Einzelhändler
nutzen die Schwäche des Giganten und erkämpfen sich
Marktanteile.

Und noch ein Unternehmen, das die meisten von Ihnen kennen
werden, hat sich mit Quartalszahlen diese Woche zu Wort
gemeldet: Symantec. Viele von Ihnen werden Norton Antivirus auf
Ihrem Rechner haben. Symantec ist das Softwareunternehmen, das
Norton vertreibt. Doch leider waren die Nachrichten von
Symantec ziemlich mies: Die eigenen Umsatz- und Gewinnprognosen
wurden nach unten korrigiert. Dies ist genau das Gegenteil
dessen, was Apple und IBM gemacht haben: Eine von vornherein
niedrige Prognose wurde dort übertroffen. Symantec hingegen hat
zunächst eine optimistische Prognose ausgegeben und kann diese
nun nicht erfüllen.

Der Kurs von Symantec ist, wen wundert's, eingebrochen. Dabei
ist das Bewertungsniveau nicht schlecht: Das Umsatzwachstum von
20 % wird mit einem KGV von 44 belegt. Aber bei solch einer
hohen Bewertung darf eben nichts schief gehen. Und das ist nun
schon das dritte mal in Folge, daß Symantec die Meßlatte reißt.
Woran liegt's? Werden die Sicherheitsansprüche an die PCs nicht
immer höher? Wird nicht immer mehr Geld dafür ausgegeben?

Doch, aber das Geld fließt nicht zu Symantec. Es gibt eine
Reihe von kostenfreien Antivirus-Softwareangeboten, die genauso
zuverlässig arbeiten. Darüber hinaus hat sich auch Microsoft
diesem Thema verschrieben, und auch wenn Microsoft bislang
nichts Vernünftiges in diesem Bereich geliefert hat, so haben
sich dennoch viele Anwender bereits dem Pauschalpaket von
Microsoft verschrieben. Alles aus einer Hand ist den Meisten
eben doch lieber. Die Tage von Symantec sind gezählt, lassen
Sie die Finger davon!

Der Quartalsbericht von General Elektrik, der gestern Abend
veröffentlicht wurde, war super. Der Gewinn hat sich
verdoppelt, das Unternehmen ist auf Shoppingtour im
Energiesektor. Aber auch hier gilt wieder: Dieses positive
Ergebnis war erwartet worden, und daher wird die Aktie am
heutigen Tage ausverkauft.

Für mich folgen die Vorgänge an der Wallstreet alle ein und
demselben Muster: Die guten Ergebnisse der vergangenen Monate
wollte man noch mitnehmen, die Konjunktur lief ja super und die
Unternehmensgewinne sind auf Rekordniveau. Doch für das neue
Jahr erwarten die Anleger schwerere Zeiten und nutzen die guten
Quartalszahlen zum Versilbern ihrer Gewinne. Was in der Presse
steht, lenkt nur von diesen einfachen Zusammenhängen ab.

Ich denke, Sie sollten am besten folgendermaßen auf diese
Entwicklungen reagieren: Zunächst würde ich meine Apple-
Position ... ach so, das gehört ins nächste Kapitel.


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03. AUSBLICK: ÖLPREIS LOSGELÖST VON ANGEBOT UND NACHFRAGE
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Ich habe ein wenig mit den Zahlen jongliert und komme auf ein
Kursziel für Apple bis Ende des Jahres von 150 US-Dollar. Von
derzeit 90 US-Dollar ist das immerhin ein Kursanstieg von 67 %.
Eine ähnliche Rechnung hatte ich vor einem Jahr bereits
aufgestellt, und sie ging auf. Doch zwischenzeitlich war der
Kurs vorrübergehend auf 50 US-Dollar abgerutscht.

Meine Rechnung ist ganz einfach: Schon jetzt hat Apple die
Gewinnprognosen für das laufende Jahr um 36 Cents übertroffen.
Die Gewinnerwartungen der Analysten für das laufende Jahr
betragen durchschnittlich 2,80 US-Dollar je Aktie. Darin sind
die zusätzlich verdienten 36 Cents jedoch noch nicht enthalten.
Sollte also Apple die nächsten drei Quartale die Erwartungen
nicht erfüllen, wovon ich nicht ausgehe, dann wird Apple noch
immer über 3 US-Dollar je Aktie Gewinn machen.

Aktuell hat Apple ein KGV von 40, die Umsätze wachsen
kontinuierlich und nachhaltig mit weit über 25 %. Ich würde
also ein KGV von 50 für gerechtfertigt halten. Wenn Sie den
Gewinn von 3 US-Dollar mit einem KGV von 50 belegen, so
erhalten Sie ein Kursziel von 150 US-Dollar (3x50).

Soweit, so gut. Wenn das so klar ist, warum steigt die Aktie
dann nicht kontinuierlich dorthin? Nun, weil die Aktienmärkte
immer stärker von Fonds, Hedgefonds und institutionellen
Anlegern getrieben werden. Diese müssen kurzfristig agieren. Am
Ende jeder Woche wird die Wochenperformance analysiert. Und
nach den turbulenten und erfolgreichen Weihnachtswochen folgt
nun erst einmal wieder eine ruhigere Zeit, die insbesondere im
Technologiesektor einziehen wird. Dieser saisonale Effekt ist
bekannt und wie im vorangegangenen Kapitel beschrieben,
verabschieden sich nun einige Großanleger aus dem
Technologiesektor. Erst im Sommer werden sie zurückkehren.

Damit wird der Technologiesektor in den kommenden Monaten außer
Mode geraten. Es wird einige Aufs und einige Abs geben, aber so
starke Kurssprünge, wie wir sie in den letzten Wochen gesehen
haben, erwarte ich erst wieder nach dem Sommer.

Soweit die allgemeine Marktlage. Dies wird wohl fast den
gesamten Technologiesektor ergreifen, mit Ausnahme von
Bereichen, die mit irgendwelchen Sonderentwicklungen besondere
Aufmerksamkeit erzielen. Die Vista-Einführung zähle ich dazu.
Auch die ersten Ergebnisse um die Spielkonsolen könnten für
Überraschungen sorgen. Aber auch die zwei Unternehmen, die den
Technologiesektor anführen: Apple und Google.

Denn diese beiden Unternehmen wachsen ohne Unterlaß. Wer Apple
im vergangenen Sommer, auf dem Höhepunkt des Pessimismus,
verkauft hat, dem ist eine Kursrallye von schlappen 100 %
entgangen. Google stand im vergangenen Sommer 33 % niedriger
als heute. Aber im Jahresvergleich haben sich weder Apple, noch
Google sonderlich verbessert. Apple stand bereits vor einem
Jahr bei 88 US-Dollar und Google stand auch vor einem Jahr
schon knapp unter 500 US-Dollar.

Während sich der Kurs also kaum verändert hat, ist das Geschäft
kontinuierlich besser geworden. Beide Unternehmen haben
regelmäßig die Erwartungen übertroffen. Was in diesen Tagen die
Kurse von Apple und Google in den Keller drückt, ist die alte
Börsenweisheit, daß im ersten Halbjahr mit Technologieaktien
kein Blumentopf zu gewinnen ist.

Es gibt viele Menschen, die lieber gesellschaftskonform
untergehen, als etwas zu riskieren. Hedgefondsmanager sind
längst nicht mehr so innovativ, wie sie vor fünf Jahren noch
waren, als sie noch Ausnahmeerscheinungen darstellen mußten.
Inzwischen gehören sie zum Mainstream, zur Masse und verhalten
sich gesellschaftskonform.

Ich nehme daher an, daß Apple und Google gemeinsam mit dem
Technologiesektor immer wieder in Verruf geraten werden. Aber
auf Jahressicht werden die beiden Aktien deutlich höher stehen
– ich schätze mindestens 50 % - als heute. Was machen wir also?

Nun, bei Apple sind wir noch ziemlich stark investiert. Neben
den wiederholten Käufen der Aktien habe ich Ihnen vor zwei
Wochen einen Apple-Call empfohlen. Davon haben Sie hoffentlich
die Hälfte entsprechend meiner Empfehlung bereits versilbert.

Ich werde Ihnen nun sowohl empfehlen, Apple zu kaufen, als auch
zu verkaufen. Sie müssen dabei Ihre eigene Situation
betrachten: Wenn Sie bereits eine große Position an Apple-
Aktien halten und zusätzlich noch den Apple Call gekauft haben,
dann sollten Sie nun die Kaufoption verkaufen. Den ersten Teil
haben Sie innerhalb einer Woche mit 35 bis 50 % Gewinn
verkauft, mit dem Rest haben Sie nach heutigem Stand noch immer
15 % Gewinn. Verkaufen Sie bitte erst im Verlauf der kommenden
Woche, denn am heutigen Freitag wird der Kurs meinem Eindruck
nach zusätzlich nach unten gedrückt, da wir einen dreifachen
Optionsverfallstag haben: Die Strike-Kurse, die in 5 USD-
Schritten ausgegeben werden, bestimmen heute die Kurse. Wenn
dieser Druck am Montag vorüber ist, sollte der Kurs wieder um
ein paar Prozent anspringen. Dann verkaufen Sie bitte.

Wenn Sie jedoch noch keine Apple-Aktien haben, dann sollten Sie
den Ausverkauf dieser Woche nutzen, um eine erste Position zu
eröffnen. Wie gesagt: Auf Jahressicht werden Sie damit meiner
Ansicht nach richtig liegen. Es könnte aber sein, daß der
Ausverkauf noch ein paar Wochen bis ins Frühjahr anhält, wir
haben das entgegen jeglicher Vernunft im vergangenen Jahr
erlebt. Dann sollten Sie noch ein wenig Pulver trocken halten
und nachkaufen. Ich halte es nicht für ausgeschlossen, daß der
Kurs nochmals auf 75 US-Dollar sackt.

Bei Google sollten Sie inzwischen eine volle Position haben,
ich habe auch hier mehrfach zu Käufen geraten. Hier ist der
Kurssturz meines Erachtens noch nicht groß genug, um wieder zum
Kaufen anzuregen. Warten Sie bei Google daher weiter ab.

ÖLPREIS

Noch im vergangenen Sommer stand das Öl bei 78 US-Dollar und
die Prognosen überschlugen sich: 100 US-Dollar war keine Frage,
150 US-Dollar wurde prognostiziert, ja sogar 200 US-Dollar als
Preisziel wurde diskutiert. Ich vertrete nunmehr seit einigen
Jahren die Meinung, daß der Ölpreis auf absehbare Zeit zwischen
40 und 70 US-Dollar pendeln wird. Einen kurzfristigen Schub auf
100 US-Dollar will ich nicht ausschließen, aber das wäre dann
eben eine kurzfristige Übertreibung.

Nun steht der Ölpreis bei 52 US-Dollar je Faß Crude Oil und die
Tendenz zeigt weiter nach unten. Saudi Arabien möchte gerne
mehr Öl fördern, aber der warme Winter hüben wie drüben drückt
auf die Nachfrage. Ich kann mir vorstellen, daß der Preis noch
bis auf 45 US-Dollar fällt. In diesem Fall wäre der
langfristige Aufwärtstrend noch immer nicht gebrochen.

Vor einigen Monaten (Ausgabe 06/40 am 6.10.06) schrieb ich über
den Konkurs des Hedgefonds Amaranth, der im Vorjahr viel Geld
an dem steigenden Gaspreis verdient hatte. Aufgrund des
Erfolges aus 2005 hatte der Hedgefonds LKWs voller neuer Gelder
erhalten, die nun in ähnlicher Manier angelegt wurden – doch
der Gaspreis stieg im vergangenen Herbst nicht an. Keine
Hurrikanes, keine Terroranschläge und ein warmer Winter stand
vor der Tür. Der Ölpreis fiel. Nun, Amaranth verlor die Gelder
seiner Kunden und meldete Konkurs an. Der Gaspreis fiel ins
Bodenlose, da die Amaranth-Positionen liquidiert wurden. Unsere
Aktie Nabors wurde doppelt getroffen: Zum einen durch den
niedrigen Gaspreis, zum anderen durch die Liquidation, die den
Gaspreis noch weiter in den Keller trieb.

Als der Ölpreis das letzte mal bei 52 US-Dollar stand, war der
Gaspreis bei 4 US-Dollar. Heute steht das Gas jedoch bei 7 US-
Dollar – gerade so, als ob der Ölpreiseinbruch spurlos am Gas
vorbeigehen würde.

Ich habe den Eindruck, daß dem Öl das wiederfährt, was dem Gas
vor einem halben Jahr wiederfuhr: Hedgefonds, die auf steigende
Ölpreise, auf einen Ölpreis über 100 US-Dollar spekuliert
hatten, liquidieren ihre Positionen. Alle Argumente, die für
einen hohen Ölpreis ins Feld geführt wurden, sind vergessen.
Ich zähle sie Ihnen nochmals auf, damit Sie sich der
widersprüchlichen Situation bewußt werden:

- China und Indien wachsen mit zweistelligen Raten und werden
schon bald mehr Öl verbrauchen, als die USA.
- Terroristische Anschläge auf Pipelines oder Ölförderanlagen
können die Ölversorgung der Erde jederzeit ins Straucheln
bringen.
- Das drittgrößte Ölförderland Venezuela wird von einem
verrückten Kommunisten (Chavez) regiert.
- Alternative, regenerative Energien sind viel zu teuer und es
wird noch Jahrzehnte dauern, bis sie einen nennenswerten Anteil
an der Energieversorgung haben.
- Die Saudis haben nicht mehr genug Öl und werden schon bald
ihre tägliche Fördermenge zurückfahren müssen.

Welches dieser Argumente für steigende Ölpreise ist vom Tisch?
Keines! Dennoch fällt der Ölpreis ins Bodenlose. Nur wegen des
warmen Winters? Dann müßte der Ölpreis beim nächsten
Kälteeinbruch ruck zuck wieder über 70 US-Dollar springen. Das
wird aber nicht geschehen.

Nein, der Ölsektor erlebt eine gnadenlose Liquidation. Für mich
ist das Grund genug, Nabors weiterhin die Stange zu halten.
Aber auch Transocean (RIG), ein Ölbohrer, der Hochseebohrtürme
aufstellt, sieht attraktiv aus. Das Umsatzwachstum von 35 %
wird mit einem KGV von 27 belegt – daher wachsen die Gewinne
mit 80 % überproportional an. Das beste daran: Genau wie bei
Nabors hat auch Transocean langfristige Verträge. Es kann in
den nächsten Monaten passieren was will: Das Unternehmen wird
ausreichend Cashflow generieren, um die Kosten zu decken. Und
irgendwann, wenn der Ausverkauf am Ölmarkt vorbei ist, wenn der
Ölpreis wieder etwas höher steht, dann wird Transocean wieder
positive Ergebnisüberraschungen vorbringen können.

Genau wie Nabors ist auch bei Transocean der Schmerz in dieser
Marktphase sehr groß. Doch wenn der Energiesektor den
Turnaround macht, dann sind genau diese Aktien für eine
Kursverdopplung zu haben. Es ist also nichts für schwache
Nerven. Aber ich denke, wir sind dem Boden nicht mehr fern, und
eine erste Position würde sich für diejenigen anbieten, die
nicht ohnehin schon lange mit Nabors mitzittern.

Transocean (US-Kürzel RIG, Kurs 75,56 USD) Kaufen unter 75 USD.


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04. DEPOT-CHECK: WIE GUT IST IHRE RISIKOSTREUUNG?
BHP, AEGON, EMC, INDUS, SECURITAS
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Nur wer ein diversifiziertes Portfolio hat, wer also in seinem
Depot eine gesunde Risikostreuung verwirklicht hat, wird bei
plötzlichen Korrekturen wie in diesen Tagen dennoch gut
schlafen können. Spekuliert wird hier im Heibel-Ticker nur mit
einem kleinen Teil des Vermögens. Der Rest wird auf solide Füße
gestellt.

Es folgt nun eine Analyse auf Risikostreuung von den 5 größten
Positionen eines Lesers. Dabei werde ich weniger auf die
einzelnen Werte eingehen, als viel stärker auf die Branchen, in
denen sie wirtschaften. Schicken Sie mir Ihre 5 größten
Positionen an Risikostreuung/at/heibel-ticker/./de. Bitte
unterschreiben Sie mit Ihrem Vornamen und der Stadt, in der Sie
leben. Diese Information wird dann veröffentlicht.

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FRAGE:

Sehr geehrter Herr Heibel,

ich hätte gerne mal Auskunft über folgende Aktien.

BHP Billiton PLC
Aegon NV
EMC Inc.
Indus Holding AG
Securitas AB B

Vielen Dank und ein erfolgreiches Jahr 2007, Klaus aus Mörs


ANALYSE:

BHP BILLITON

Den größten Rohstoffproduzenten der Welt habe ich erst
vergangene Woche im Rahmen einer Leserfrage behandelt. Die
Australier sind günstig bewertet und werden im Jahresverlauf
weiter ansteigen. Ob heute bereits der richtige Kaufzeitpunkt
ist, bezweifle ich. Aber verkaufen sollten Sie dieses
Schmuckstück auf keinen Fall, denn die Aktie hat das Potential,
sich in den nächsten 18 Monaten zu vervielfachen.


AEGON NV

Der holländische Versicherer ist ein Unternehmen der zweiten
Reihe, dessen hohe Dividendenrendite von 3,3 % den Kurs nach
unten absichert. Restrukturierungen, die im abgelaufenen Jahr
die Ergebnissituation des Unternehmens hätten verbessern
sollen, sind jedoch nur halbherzig umgesetzt worden. Für 2007
wird nun ein Ergebnisrückgang prognostiziert.

Das KGV von 10 halte ich für angemessen. Es fehlt mir bei
diesem EuroStoxx-50 Titel ein fähiger Manager, der die
Ertragskraft stärkt. Die Versicherungsprämien sind in den
vergangenen Jahren nach oben geschnellt. Dennoch schafft Aegon
keinen Ertragssprung, wie die anderen Versicherer. Wenn Sie mit
der Dividendenrendite zufrieden sind, dann haben Sie hier einen
soliden Wert mit wenig Kursphantasie.


EMC

Vista verbraucht mehr Speicherplatz, der immer stärkere Einsatz
der EDV bei Unternehmen erfordert immer ausgeklügeltere
Speicher- und Archivierungssysteme. EMC hat sich diese
Bedarfsdeckung zur Aufgabe gemacht und liefert die Hardware.
Damit befindet sich das Unternehmen im Preiswettbewerb zu IBM
und NCR. Und dieser Preiswettbewerb wird derzeit sehr hart
ausgefochten. Sprich: Die Gewinnmargen sind sehr gering.

"Umsatzwachstum um jeden Preis" heißt es bei EMC, die Umsätze
stiegen um 20 %, der Gewinn sackte jedoch um 32 % ab. Trotz
dieser verheerenden Zahlen notiert EMC noch immer auf einem KGV
von 33. Ich würde vorerst die Finger von diesem
Technologietitel lassen, bis sich die Wellen wieder glätten. Es
kann gut sein, daß der Vista-Kelch an EMC vorbeigeht.


INDUS HOLDING

Das Unternehmen aus Bergisch-Gladbach mit einem Marktwert von
einer halben Milliarde Euro und hält Anteile an verschiedenen
Unternehmen der Bau-, Maschinenbau- und Automobilindustrie.
Unter den 35 Beteiligungen ist kein einziges Unternehmen dabei,
das ich kenne. Es sind also alles kleine Spezialisten. Aber
diese Spezialisten verdienen gutes Geld in ihrem jeweiligen
Bereich und das Unternehmen hat eine großzügige
Dividendenpolitik: Die Dividendenrendite beträgt 4,6 %.

Mit dem KGV von 10 ist das Unternehmen somit extrem günstig
bewertet. Die Umsätze wachsen mit 8 % p.a. und würden somit ein
KGV von 16 rechtfertigen. Aufgrund der guten Diversifizierung
und der hohen Dividendenausschüttung würde ich sogar noch einen
kleinen Aufschlag darauf legen.


SECURITAS AB B

Sie alle kennen dieses schwedische Sicherheitsunternehmen. Das
Logo sind drei rote Punkte auf einem schwarzen Rechteck mit dem
Schriftzug Securitas darunter. Die Schweden bieten
Überwachungssysteme, Sicherheitstransporte und
Sonderüberwachungen an. Der Umsatz wächst mit 4 % p.a. nicht
gerade sonderlich schnell an, das KGV ist dafür mit 16 recht
sportlich.

Die Dividendenrendite von 3,1 % ist recht hoch und verhindert
somit wohl ein weiteres Abrutschen des Kurses. Bei der
aktuellen Geschäftspolitik kann ich jedoch auch keinen
Katalysator für einen kräftigen Kursanstieg finden. Hier müssen
Sie sich also ebenfalls mit der hohen Dividende zufrieden
geben.


FAZIT:

Vielen Dank für diese kleine Liste, da sind ein paar schöne
Aktien dabei gewesen. Den Rohstoffbereich haben Sie mit dem
weltgrößten Rohstoffkonzern BHP Billiton abgedeckt, den
Finanzbereich mit Aegon. EMC deckt den Technologiebereich ab
und Securitas würde ich der Industrie zuordnen. Zusätzlich
haben Sie mit Indus einen Gemischtwarenladen, der in sich
nochmals eine Diversifizierung realisiert hat. Schwerpunkt von
Indus ist natürlich die Bauindustrie, die sehr starken Zyklen
unterliegt.

Der Rohstoffbereich, Technologiesektor und die Bauindustrie,
sowie Securitas aus der Sicherheitsindustrie, unterliegen wohl
dem gleichen Konjunkturzyklus. Aegon ist als Finanztitel nicht
ganz so stark konjunkturabhängig. Und auch Indus wird durch
seinen Schwerpunkt in der Bauindustrie nicht gerade
konjunkturunabhängig. Vielleicht würde hier noch ein Pharma-
oder Biotech-Titel (Amgen, Genentech)gut tun.

Geographisch sieht das Ganze sehr gut aus: Australien (BHP),
USA (EMC), Holland (Aegon), Schweden (Securitas) und
Deutschland (Indus) ist gut gestreut. Als Deutscher ist es nur
zu verständlich, daß Sie den europäischen Raum etwas
übergewichten.

In Sachen Risiko / Sicherheit haben Sie auch eine ganz gute
Mischung gefunden: Die Sicherheit der Dividendenrendite von
Indus, Securitas und Aegon würde ich schon als konservativ
bezeichnen. Lediglich mit EMC und BHP setzen Sie auf
überdurchschnittliche Kurssteigerungen.


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05. LESERFRAGE: BHP, NVIDIA, ARAGON
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Ihre Fragen schicken Sie bitte an leserfragen/at/heibel-
ticker/./de. Ich werde künftig nur noch eine Leserfrage
veröffentlichen. Den Rest beantworte ich direkt. Bitte fragen
Sie mich nur zu Unternehmen mit einem Marktwert von mindestens
100 Mio. Euro bzw. USD.

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FRAGE:

Herr Heibel,

können sie mir bitte Ihre Meinung zu folgenden Aktien
mitteilen:

BHB BILLITON LTD WKN 850524

NVIDIA WKN 918422 und

Aragon WKN A0B9N3.

Vielen Dank im voraus, Ingrid aus Nürnberg


ANTWORT:

BHP BILLITON

Das weltgrößte Rohstoffunternehmen wächst in diesen Jahren der
Rohstoffhausse mit über 20 % p.a. Und dennoch ist das
Bewertungsniveau mit einem KGV von 11 noch absolut günstig. Für
BHP war das Jahr 2006 ein Jahr ohne Kursgewinne, denn die Aktie
gab zum Jahresende ihre zwischenzeitlichen Gewinne wieder ab.
Abonnenten des Heibel-Ticker PLUS haben meiner Empfehlung
folgend genau zum richtigen Zeitpunkt, nämlich im Juli 06,
verkaufen können.


Die operative Marge von 30 % wird wohl aufgrund der
zurückgegangenen Rohstoffpreise in den kommenden Monaten etwas
schmelzen. Somit wird das Gewinnwachstum nicht mehr 57 %,
sondern vielleicht entsprechend dem Umsatzwachstum nur noch 20
% betragen. Doch damit läßt sich noch immer ein KGV von 40
rechtfertigen, was einer Kursvervierfachung entsprechen würde.
Sie sehen: Fundamental muß ich BHP Billiton eigentlich zum Kauf
empfehlen. Für langfristig orientierte Anleger ist das DIE
Rohstoffaktie, die Sie im Depot haben sollten. Doch kurzfristig
erwarte ich noch anhaltende Turbulenzen im Rohstoffsektor und
stelle daher den Kauf noch zurück. Es wird im Verlauf dieses
Jahres noch bessere Kaufzeitpunkte geben.


NVIDIA

Der Hersteller von Graphikchips profitiert von den neuen
Spielkonsolen Xbox, PS III und Wii, in denen hochpreisige
Graphikchips zum Einsatz kommen. Aber auch das neue Vista und
der damit zusammenhängende Investitionszyklus in neue PCs wird
Nvidia volle Auftragsbücher bescheren.

Vor kurzem hat Nvidia das Unternehmen Portal Player gekauft.
Portal Player hat schon ab und an Audiochips für den iPod
geliefert, so daß nun die iPhone-Phantasie auch auf Nvidia
überspringt.

Wir haben bereits einige Chiphersteller in unserem Portfolio,
andernfalls würde ich Nvidia empfehlen. Das KGV von 35 wird
durch das Umsatzwachstum von 18 % untermauert. Die Gewinne
wachsen noch schneller und bislang konnte Nvidia stets die
Erwartungen übertreffen. Die Bilanz ist sauber, 1 Mrd.
Barreserven und keine langfristigen Schulden geben dem
Unternehmen ausreichend Handlungsspielraum.

Ein hohes Bewertungsniveau, das jedoch mit hohen Wachstumsraten
begründet wird. Auf dem aktuellen Niveau ist diese Aktie eine
Spekulation wert.

ARAGON

Erst seit einem Jahr an der Börse, dennoch hat sich der Kurs
von Aragon bereits verdoppelt. 51 % der Aktien befinden sich
noch im Besitz der Gründer, damit ist eine wirkliche
Einflußnahme der Aktionäre nicht möglich. So etwas sehe ich
immer als Nachteil an.

Davon abgesehen hat das Unternehmen sich gut im
Finanzdienstleistungssektor positioniert. Als Abwickler für E-
Trade und flatex erhält die BIW Bank, eine Tochter von Aragon,
ausreichend viele Kunden, um eine kritische Masse für ihr
Geschäft zu erreichen. Die zweite Tochter des Unternehmens,
Jung DMS & Cie. betreut einen Maklerpool und erwirtschaftet
damit derzeit überproportionale Wachstumsraten.

Während sich der Umsatz in nur zwei Jahren verdoppeln soll,
wird sich der Gewinn den Prognosen zufolge vervierfachen. So
ist das aktuelle KGV von 24 als recht günstig anzusehen.
Treffen diese Prognosen tatsächlich ein, so ist eine
Kursvervielfachung möglich. Ich habe jedoch zu wenig Einblick,
um mir eine abschließende Meinung über dieses Unternehmen,
insbesondere über die Machbarkeit der Prognosen, zu bilden.


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06. BEOBACHTETE WERTE
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Bitte beachten Sie auch den Kundenbereich auf meiner
Internetseite unter www.heibel-ticker.de. Dort finden Sie
aktuelle Charts mit meinen jeweils aktualisierten
Einschätzungen.

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Im Wochenverlauf habe ich zu mehreren Titeln Anmerkungen im
Kundenbereich der Webseiten verfaßt. Selten sind diese
Anmerkungen nur tagesaktuell, es reicht in der Regel, wenn Sie
einmal die Woche dort hinein schauen.

Auf der Einstiegsseite heibel-ticker.de sehen Sie im Ticker am
oberen Bildrand auf den ersten Blick, zu welchen Titel aktuelle
Anmerkungen erstellt wurden.

Hier nun die Übersicht über die offenen Positionen. Wie
angekündigt habe ich jeweils die langfristigen von den
spekulativen Positionen getrennt. Bei den langfristigen
Positionen werde ich in den kommenden Wochen jeweils eine
Risikostreuung berücksichtigen.

Weiter habe ich in Empfehlungen unterschieden, die vorwiegend
über die deutschen Börsen zu haben sind, und jenen, die Sie in
Ihr US-Depot kaufen sollten.

Insgesamt gibt es nun also vier Kategorien: Deutsches Depot
lang- und kurzfristig sowie US-Depot lang- und kurzfristig.

Unter „Änd" steht die Gesamtveränderung seit Empfehlung. Unter
„Woche" steht die Änderung zur Vorwoche. Unter „Empf." Steht
die Empfehlung, ob diese Position zu H-Halten, K-Kaufen, V-
Verkaufen ist oder mit einem SL-Stop Loss versehen werden
sollte.


Firma Kürzel Kauf am 18.1.07 Änd. Woche Empf.

DEUTSCHES DEPOT
LANGFRISTIG
UBS UB0BL6 12.5.06 47,08 € 5% 0% H
Apple Comp. 865985 21.1.06 69,60 € 33% -7% H
Anglo American 922169 29.12.06 35,60 € -5% -4% K
Goldbarren 100 gr. 13.10.06 1.544,00 € 0% 1% H
Goldmünze 20 Mk Wil 13.10.06 107,50 € -11% 1% H
GMAC 2010 5,75% 908511 24.3.06 102,40 € 11% 0% H

SPEKULATIV
Yahoo! 900103 21.7.06 21,90 € 9% -4% H
ABB 919730 4.8.06 13,65 € 37% 2% SL
Nabors Ind. 662778 21.1.06 22,30 € -21% 0% H
Gold Zert. ABN 859341 2.6.06 48,59 € -1% 3% H
Berentzen AG 520163 28.7.06 6,09 € -13% -1% H
Apple Call CoBk CK1761 5.1.06 2,04 € 24% -17% V

US-DEPOT
LANGFRISTIG
Goldman Sachs GS 23.6.06 $209,68 40% -1% H
Google GOOG 20.10.06 $487,83 14% -2% H
Sears Holding SHLD 20.10.06 $178,03 2% 2% H
Gold&SilberfondsCEF 13.10.06 $8,97 10% 2% H

SPEKULATIV
Mastercard MA 23.6.06 $102,49 116% -3% SL
QUALCOMM QCOM 4.8.06 $38,49 7% -3% H
Marvell MRVL 17.4.06 $18,76 -25% -9% H
Microsoft MSFT 17.3.06 $31,00 12% 1% H
FedEx FDX 28.9.06 $110,81 5% 3% H
Gold ETF GLD 13.10.06 $62,26 7% 3% H
Silber ETF SLV 13.10.06 $126,02 10% 3% H
Fannie Mae FNM 10.11.06 $57,22 -5% -2% K
DRD Gold A0DNZ1 3.11.06 $0,78 -40% -5% K


Apple Call: bei Erholung im Laufe der Woche verkaufen

ABB: SL bei 11,91 EUR

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Eine erfolgreiche Börsenwoche,
take share

Stephan Heibel
http://heibel-ticker.de


mailto:info/at/heibel-ticker/./de

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07. DISCLAIMER / HAFTUNGSAUSSCHLUSS UND RISIKOHINWEISE
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Wer un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen
nachmacht oder verfälscht oder nachgemachte oder verfälschte
un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen in Umlauf
setzt, wird mit Lust-, manchmal auch mit Erkenntnisgewinn
belohnt; und wenn alles gut geht, fällt davon sogar etwas für
Sie ab. (frei nach Robert Gernhardt)

Wir recherchieren sorgfältig und richten uns selber
nach unseren Anlageideen. Dennoch müssen wir jegliche
Regressansprüche ausschließen, die aus der Verwendung
der Inhalte des Heibel-Tickers entstehen könnten.

Die Inhalte des Heibel-Tickers spiegeln unsere Meinung
wider. Sie stellen keine Beratung, schon gar keine
Anlageempfehlungen dar.

Die Börse ist ein komplexes Gebilde mit eigenen Regeln.
Anlageentscheidungen sollten nur von Anlegern mit
entsprechenden Kenntnissen und Erfahrungen vorgenommen
werden. Anleger, die kein tiefgreifendes Know-how über
die Börse besitzen, sollten unbedingt vor einer
Anlageentscheidung die eigene Hausbank oder einen
Vermögensverwalter konsultieren.

Die Verwendung der Inhalte dieses Heibel-Tickers erfolgt
auf eigene Gefahr. Die Geldanlage an der Börse
beinhaltet das Risiko enormer Verluste bis hin zum
Totalverlust des eingesetzten Kapitals.

Es tut mir Leid, dass im Heibel-Ticker nicht die viel
versprechenden neuen Regeln der Rechtschreibreform
berücksichtigt werden, aber ich müßte Kopf stehen, um
diese zu verstehen.

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08. AN-/ABMELDUNG
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Heibel-Ticker Ende
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