• 12.10.: Heute im Heibel-Ticker: Teileinigung im Handelsstreit, Lösungsmöglichkeit beim Brexit http://bit.ly/2IJ98pM #Börse #Aktien
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26.01.2007:
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H E I B E L - T I C K E R P L U S

F I N A N Z I N F O R M A T I O N E N

- Einfach einen Tick besser -
______________________________________________

DEUTSCHE BIBLIOTHEK : ISSN 1862-5436

2. Jahrgang - Ausgabe 04 (26.01.2007)
Erscheinungsweise: wöchentlich Freitag/Samstag
* Bitte Schriftart Courier einstellen *
(-;______________________________________________;-)

I N H A L T

01. INFO-KICKER: EIN JAHR IN EINEM MONAT
02. SO TICKT DIE BÖRSE: VERWIRRUNG UNTER ANLEGERN
03. AUSBLICK: EMPFEHLUNG: EINE ENERGIE- UND EINE ROHSTOFFAKTIE
04. DEPOT-CHECK: WIE GUT IST IHRE RISIKOSTREUUNG?
3 U TELEKOM, BRIAN FORCE, INFINEON, ROLLING
THUNDER EXPLORATION, AUSTRIAN AIRLINES
05. LESERFRAGE: MORPHOSYS
06. BEOBACHTETE WERTE
07. DISCLAIMER / HAFTUNGSAUSSCHLUSS UND RISIKOHINWEISE
08. AN-/ABMELDUNG

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01. INFO-KICKER: EIN JAHR IN EINEM MONAT
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Liebe Börsenfreunde,

Glauben Sie mir: In diesen Tagen ist die Informationsflut so
groß, daß auch die erfahrensten Manager den Überblick
verlieren. Neben den Quartalsberichten der Aktienunternehmen
spielt plötzlich der Anleihenmarkt verrückt, die
Anleiherenditen sind auf dem Weg zu 5 %, was – oh Schreck –
eine Konjunkturbelastung darstellen würde. Aber auch an den
Rohstoffmärkten werden die Preise von institutionellen Anlegern
übertrieben in den Keller geprügelt. Und wenn Sie sich dann
noch die Konjunkturdaten anschauen, dann wird es schon sehr
schwer, ein sinnvolles Ganzes zu erkennen. Ich habe heute
einige Bereiche für Sie beleuchtet, damit Sie nicht in der
Informationsflut ertrinken.

Insbesondere den Energiemarkt sowie den Rohstoffmarkt habe ich
im Ausblick unter die Lupe genommen. In diesem Bereich ergeben
sich nun wieder Investitionsmöglichkeiten, aber nur in
sorgfältig ausgewählten Aktien.

Es ist gerade einmal Januar und es ist schon soviel passiert,
daß ich ausreichend Stoff für einen Jahresrückblick hätte. Aber
Sie wissen ja: So, wie der Januar verläuft, so wird auch der
Rest des Jahres verlaufen. Also seien Sie weiterhin aufmerksam,
denn die jetzigen Trends werden uns in diesem Jahr immer wieder
begegnen.

Die heutige Leserfrage beschäftigt sich mit dem Biotech-Sektor.
Morphosys ist ein überaus erfolgreiches deutsches Biotech-
Unternehmen, dessen Bewertungsniveau allerdings diesen Erfolg
bereits wiederspiegelt.

Der Depotcheck von heute handelt von einem Depot, das einige
Korrekturgriffe vertragen kann.

Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre.

take share, Ihr
Börsenschreibel

Stephan Heibel

Chefredakteur und
Herausgeber des
Heibel-Ticker

P.S.: Lassen Sie mich Ihre Meinung, Kritik oder
Verbesserungsvorschläge wissen (selbst Lob ist willkommen ;-)
und schreiben Sie mir an leserbrief@heibel-ticker.de.

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02. SO TICKT DIE BÖRSE: VERWIRRUNG UNTER ANLEGERN
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Am Mittwoch ist Goldman Sachs (GS) plötzlich um 7 US-Dollar
angestiegen. Überall in den Medien wurde vermeldet, daß das
Geschäft von Goldman Sachs hervorragend sein müsse, denn sonst
wäre die Aktie ja nicht so stark angestiegen. Der
Immobiliencrash ist nicht so schlimm, wie befürchtet. Die
Goldmänner verdienen bestimmt an den großen Private Equity
Deals, die derzeit die Wallstreet überschwemmen. Ja, und auch
der neue Chef sei ein Glücksgriff, war am Mittwoch in den
Medien zu hören.

Am Donnerstag dann fiel die Aktie von Goldman Sachs um 7 US-
Dollar. Jetzt hören wir ganz andere Meldungen: Die Rendite der
Staatsanleihen bewegt sich auf 5 % zu, das sei zu hoch für die
Wirtschaft und für den Finanzsektor. Die Rohstoffpreise
schneiden in die Gewinne, der Umsatz in den Skiorten ist
rückläufig, usw. Alles ist plötzlich schlimm, denn sonst würde
die Aktie der Goldmänner ja nicht so stark fallen, oder?

Alles Quatsch. Wir werden in diesen Tagen mit einer Flut von
Quartalsberichten überschwemmt, die wir kaum ad hoc richtig
einordnen können.

Apple (AAPL) hat die Erwartungshaltung mit der iPhone-
Präsentation angeheizt, dennoch ist die Umsatzprognose nur
verhalten ausgefallen. Seagate (STX) hat mit seinen Festplatten
gute Umsätze erzielt und dabei auch noch gut verdient, also
eine ordentliche Gewinnmarge realisiert. Aber Komag (KOMG),
Hersteller der einzelnen dünnen Scheiben, aus denen eine
Festplatte besteht, leidet unter Wechselkursschwankungen und
geringen Gewinnmargen. EMC (EMC), Anbieter von integrierten,
vernetzten Speicherlösungen, sowie IBM vermelden gute
Quartalsergebnisse, aber die Aktien werden niedergeprügelt.

Yahoo! (YHOO) vermeldet einen Gewinneinbruch, die Aktien jedoch
steigen. eBay (EBAY) hat in den vergangenen Jahren die
Erwartungen so weit herunter geredet, daß nun endlich einmal
eine positive Überraschung möglich war.

Motorola (MOT) hat Qualitätsprobleme bei seinen Hochqualitäts-
Hochpreisprodukten und die Aktie wird ausverkauft – doch ein
paar Tage später erfolgt eine Kursrallye. Ist es wegen Qualcomm
(QCOM), die es schafften, die mehrfach gesenkten Erwartungen zu
übertreffen? Oder wegen Nokia (NOK), die ebenfalls eine niedrig
aufgelegte Meßlatte übersprangen? Schwer zu sagen, zumal der
künftige Wettbewerb im High-End Segment von Apple's iPhone zu
erwarten ist.

Da werden weniger Neubauanträge vermeldet und schwarzmalerische
Prognosen für das Jahr 2007 zum Immobiliensektor
veröffentlicht. Dennoch steigt die Aktie des
Industrieunternehmens United Technologie (UTX) um 8 % an. Otis
Fahrstühle gehören zu United Technologies. Wie kann das
Geschäft denn brummen, wenn weniger Häuser gebaut werden?

Oder schauen Sie bei den Pharma-Unternehmen: Johnson & Johnson
(JNJ) vermeldete ein gutes Quartalsergebnis, aber die Aktie
fuhr nach Süden. Am nächsten Tag vermeldete Pfizer (PFE) ein
schlechtes Quartalsergebnis, aber die Aktie lief nach Norden.
Die Richtung des Marktes ist wichtiger, als die Vorgänge in
einzelnen Unternehmen.

Microsoft (MSFT) hat gestern Abend sein Quartalsergebnis
vermeldet: Die Xbox360 Umsätze sind schwach, die Spielkonsolen
stapeln sich in den Geschäften. Am Preis kann es nicht liegen,
dann Microsoft verkauft die Xbox360 mit Verlust, also als
Zuschußgeschäft. Hatte doch die Xbox360 in den vergangenen zwei
Jahren die Anleger von Microsoft bei Laune gehalten, so
scheinen sie sich nun nur noch für die Vista-Einführung zu
interessieren, denn allein die Markteinführung von Vista zum
1.2. und von einem neuen Office-Paket etwas später reichen aus,
um dem Kurs weiter auf die Beine zu helfen.

Ford (F) vermeldete am Donnerstag einen Jahresverlust von 12,7
Mrd. US-Dollar. In Worten:
Zwölfmilliardenundsiebenhundertmillionen. Oder ausgeschrieben:
12.700.000.000,00 USD. Anleger jubelten den Kurs gestern im
Tagesverlauf um bis zu 5 % in die Höhe. CEO Mullaly kündigte
an, weitere Produktionskapazitäten zu kürzen. Na, das klingt
doch super für Toyota, oder? Denn das, was Ford nicht verkaufen
wird, kann Toyota verkaufen. Aber die Toyota-Aktien sind
gestern um 3,5 % eingebrochen.

Und bei all diesem Durcheinander zieht der US-Dollar plötzlich
gegenüber dem Euro an (oh Wunder, sollte Ihr Autor Recht
haben?). Doch trotz des festen US-Dollars steigt der Goldpreis
ebenfalls an, ein untypischer Zusammenhang. Und auch der
Ölpreis scheint wieder etwas anzusteigen, von 52 auf 55 US-
Dollar in nur einer Woche kann gut als Rallye bezeichnet
werden.


FAZIT:

Nach dieser Flut von Meldungen verfallen insbesondere
Hedgefondsmanager schnell in operative Hektik. Wer am
schnellsten die Neuigkeiten richtig einordnen kann, der wird am
meisten daran verdienen. So ist es in der Branche üblich,
zuerst zu schießen und dann zu fragen. Die Börsen sind derzeit
so volatil, daß es immer noch eine Chance gibt, zu
verträglichen Kursen wieder auszusteigen.

FORD, TOYOTA, GENERAL MOTORS

Nehmen wir beispielsweise Ford: CEO Mullaly macht Ford zu einem
mittelgroßen Automobilkonzern. Künftig wird Ford bei weitem
nicht mehr die Marktmacht besitzen, die es heute noch hat. Ford
braucht einen Partner, beispielsweise Toyota, denen Ford nach
dem zweiten Weltkrieg bereits Unterstützung zukommen ließ. Nun
könnte sich Toyota für diese Hilfe revanchieren.

Aber wie man es auch dreht und wendet: Ein Turnaround ist noch
nicht in Sicht und 12,7 Mrd. USD Verlust ist eine Stange Geld,
die in den nächsten Jahren erst einmal wieder verdient werden
muß. Dennoch haben Spekulanten die Aktie direkt nach dem
Ergebnis erst einmal in die Höhe gejubelt – ich vermute, daß
diese Spekulanten sich aber in den nächsten Tagen genauso
schnell wieder verabschieden, wie sie gekommen sind.

Denn wirklich profitieren tut von diesem Ergebnis jemand
anderes: Toyota. Die Japaner haben mit ihrem Hybrid-Auto den
Puls der Zeit getroffen und das, was bei Ford und General
Motors an Umsatz wegbricht, kommt bei Toyota hinzu. In diesem
Jahr wird Toyota General Motors als weltgrößten
Automobilkonzern überholen.

MOTOROLA, NOKIA

Im Mobilfunksektor herrscht ein ruinöser Wettbewerb. Durch die
Bank haben alle Handyhersteller in den vergangenen Jahren ihre
jeweiligen Umsatzerwartungen zurückgeschraubt. Der Preisdruck
ist immer größer geworden, die Entwicklungskosten immer höher.
Es wird kaum noch Geld verdient. Bei Motorola hat sich dies im
letzten Quartalsergebnis gezeigt, der Aktienkurs ist
anschließend eingebrochen. Nokia hat seit knapp einem Jahr eine
Seitwärtsbewegung im Kurs erlebt. Ist das gestern
veröffentlichte Ergebnis endlich der Durchbruch, wie dies durch
den Kurssprung von über 6 % zu vermuten wäre?

Nein, eine Lösung des Margenproblems ist nicht in Sicht. Ich
denke, daß Nokia in den nächsten Tagen die 6 % wieder abgeben
wird. Wer noch Nokia-Aktien im Depot hat, der sollte diesen
Kurssprung nutzen, um sich von ihnen zu verabschieden. Es gibt
bessere Aktien.

Ich weiß, es steht mir nicht zu, von Fehlern zu sprechen, die
an der Börse geschehen. Aber ich sehe so viele Widersprüche,
daß ich Sie nur auffordern kann, die Inhalte der
Quartalsberichte zu studieren. Die Kursbewegungen der Aktien
sind in diesen Tagen nicht aussagekräftig. Und das, was Sie in
den Medien als Gründe für die (unsinnigen) Kursbewegungen
serviert bekommen, sollten Sie am besten gar nicht anhören.

Erst in den nächsten Tagen wird sich zeigen, welche Unternehmen
ihre Investoren wirklich überzeugen konnten. Und erst in den
nächsten Tagen wird sich zeigen, ob der Ölpreis nun tatsächlich
einen Boden gefunden hat, ob der Goldpreis wieder nach oben
ausbrechen kann und ob der US-Dollar wirklich wieder fester
notiert.

Ich habe gestern ein langes Gespräch mit einem befreundeten
Börsenanalyst gehabt, der überwiegend Optionsscheingeschäfte
empfiehlt. Er beklagte sich über die Vielzahl von
„charttechnischen Fehlsignalen", die im vergangenen Jahr
erzeugt wurden. Die Charttechnik bemüht sich, aus den
Kursverläufen der Vergangenheit Prognosen für die Zukunft
abzuleiten. Dabei werden fundamentale Zusammenhänge genauso
außer Acht gelassen wie technische Sondereffekte. Ich denke,
daß wir diese Woche auch jede Menge von „charttechnischen
Fehlsignalen" erhalten. Schauen Sie nach den Gründen, versuchen
Sie zu verstehen, was los ist. Mit einer eigenen Meinung werden
Sie gegen solch turbulente Tage, wie wir sie in dieser Woche
hatten, gewappnet sein.

Ich werde im folgenden Kapitel näher auf die Hintergründe zu
den einzelnen Märkten und Aktien eingehen.

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03. AUSBLICK: EMPFEHLUNG: EINE ENERGIE- UND EINE ROHSTOFFAKTIE
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Jeder, der behauptet, er könne den optimalen Ein- und
Ausstiegszeitpunkt bei bestimmten Aktien bestimmen, lügt. Ich
kann es nicht und Sie haben sich daher schon an meine
Vorgehensweise gewöhnt: Wir kaufen und verkaufen meistens in
Schritten.

So möchte ich die Turbulenzen dieser Tage ebenfalls für ein
paar Anpassungen nutzen. Insbesondere unsere beiden langfristig
ausgerichteten Depots möchte ich verbessern. Seit vielen Wochen
steht für mich schon fest, daß ich BHP Billiton in das US-Depot
nehmen möchte – nur zu welchem Kurs?

BHP BILLITON

Das Unternehmen ist der weltgrößte Rohstoffkonzern, verfügt
über einen Jahresumsatz von 32 Mrd. US-Dollar und sitzt in
Australien. Die Umsätze wachsen seit Jahren kontinuierlich mit
über 20 % an, und auch in den nächsten fünf Jahren soll diese
Wachstumsgeschwindigkeit mindestens gehalten werden.

Die Rohstoffhausse im abgelaufenen Jahr 2006 hat dem
Unternehmen überdurchschnittlich hohe Gewinne beschert. Das KGV
ist dadurch auf sensationell niedrigen 11. Die Gewinnmarge
betrug 30 %, eine Marge, die im laufenden Jahr kaum gehalten
werden kann.

Als größter Rohstoffkonzern ist BHP Billiton stets die erste
Adresse, wenn Fonds auf die weltweite Rohstoffhausse setzen.
Sie wissen, daß in den vergangenen Jahren Themenfonds und
entsprechende Zertifikate immer mehr Anlegergelder einsammelten
und entsprechend ihrem Fokus angelegt werden müssen. Sie wissen
auch, daß ich der Rohstoffhausse eine Lebensdauer bis
mindestens zum Jahr 2013 gebe.

Zum Jahreswechsel gab es einen klaren neuen Trend: Weg von
Rohstoffen und Rohstoffaktien. Und häufig halten sich solche
Trends dann über das gesamte Jahr. Denn nach den großen
Gewinnen bei Gold und Öl im vergangenen Jahr, erfolgte nun erst
einmal eine Gewinnsicherung. Außerdem werden immer wieder
Ängste vor einer Konjunkturflaute geschürt, und eine
Konjunkturflaute hätte weiter fallende Rohstoffpreise zur
Folge.

Im Heibel-Ticker habe ich BHP Billiton im vergangenen August
zum Verkauf gestellt. Seither ist die Aktie leicht gefallen.
Meiner Einschätzung nach ist nun wieder der Zeitpunkt gekommen,
zu dem Sie BHP Billiton kaufen können. Fundamental kann der
Kurs nicht fallen, das Bewertungsniveau ist extrem niedrig. Das
Schlimmste, was passieren kann, ist, daß Anleger in den
kommenden Wochen weiter Gelder aus den Rohstofffonds abziehen
und Rohstoffaktien daher fallen. Doch das sollten wir zum
Nachkaufen nutzen.

Denn die weltweite Konjunktur ist gesund und die weltweite
Konjunktur ist die treibende Kraft hinter der Rohstoffhausse.
Nicht die US-Konjunktur und auch nicht der Aufschwung in
Deutschland oder Europa. China, Brasilien, Rußland und Indien
sind die neuen Länder, deren Wachstum weiterhin dafür sorgen
wird, daß die Nachfrageseite nach Rohstoffen weiter anwächst.

Offen gesagt: Ich habe hier einen Konflikt zu bewältigen. Auf
der einen Seite bin ich der Überzeugung, daß derzeit ein
Rohstofftitel in jedem gut diversifizierten Depot seinen festen
Platz hat. Auf der anderen Seite habe ich die Verkäufe zum
Jahresbeginn gesehen und kann nicht ausschließen, daß diese im
Verlauf der nächsten Monate nochmals fortgesetzt werden und
niedrigere Kurse herbeiführen.

Daher halte ich den schrittweisen Einstieg für die beste
Alternative. So wie Sie vor drei Wochen bereits eine erste
kleine Position in Anglo American für das deutsche Depot
eröffneten, würde ich nun einen ersten Kauf bei BHP Billiton
tätigen. Halten Sie sich jedoch anschließend bereit, um bei
niedrigeren Kursen nochmals nachzukaufen.

BHP Billiton
US-Kürzel: BHP
US-Depot langfristig
Kurse unter 40 US-Dollar zum Kauf nutzen
Kurse unter 35 US-Dollar für Nachkäufe nutzen

Anglo American, BHP Billiton sowie Rio Tinto sind die drei
dominierenden Rohstoffkonzerne. Alle drei Unternehmen
prognostizieren für das laufende Jahr moderate Umsatzzuwächse,
die auf dem hohen Preisniveau der Rohstoffe aufbauen. Für das
Jahr 2008 werden jedoch rückläufige Umsätze prognostiziert, da
die Unternehmen im Sinne einer vorsichtigen Planung lieber von
niedrigeren Rohstoffpreisen ausgehen. Bei allen drei
Unternehmen ist das Kurspotential nicht darauf beschränkt, daß
eine vernünftige Bewertung entsprechend der hohen Ertragskraft
der Unternehmen erzielt wird, sondern daß die Rohstoffpreise
eben doch nicht rückläufig sind. Dann werden die Gewinne
explodieren und die Aktie wieder auf ein neues, wesentlich
höheres Kursniveau schießen.


QUALCOMM

Die einen kommen, die anderen gehen: Ich habe heute im
Kundenbereich zu Qualcomm einige Erläuterungen geschrieben, die
Sie unbedingt einsehen sollten. Nachdem ich gestern die
Pressekonferenz zum Quartalsergebnis gehört habe, sind mir
Zweifel an der Zukunftsfähigkeit des Geschäftsgebarens von
Qualcomm gekommen: Das Unternehmen verklagt seine eigenen
Kunden – und zwar die größten zuerst. Egal, ob Qualcomm recht
bekommen wird oder nicht, so kann man kein langfristig solides
Geschäft aufbauen. Ich stelle die Qualcomm Aktien daher nun zum
Verkauf, streichen Sie die mageren 6 % Gewinn ein.


ÖL & ENERGIEMÄRKTE

In den vergangenen Tagen wurde ich wieder häufiger zu
Energieaktien befragt, insbesondere zu alternativen Energien.
Viele begründen ihren Optimismus zu alternativen Energien wie
folgt:

Der niedrige Ölpreis hat dafür gesorgt, daß auch die Aktien von
Solarunternehmen oder Ethanol-Produzenten in den Keller
geschickt wurden. Nun wollen viele Anleger diese Aktien in der
Hoffnung kaufen, daß sie beim folgenden Ölpreisanstieg wieder
ansteigen werden.

Ich rate vorerst noch davon ab. Wir hatten im vergangenen Jahr
die Aktien von der Solar Fabrik im Depot. Das Bewertungsniveau
des Unternehmens ist extrem günstig, die Wachstumsaussichten
sind sehr gut. Dennoch dümpelt der Aktienkurs so vor sich hin.
Die Aktie ist nicht abgehoben, als der Ölpreis bei 78 US-Dollar
stand. Die Aktie ist aber auch nicht eingebrochen, als der
Ölpreis in den vergangenen Wochen in die niedrigen 50er sackte.
Der Grund dafür ist ganz einfach: Solarenergie ist noch immer
nicht wettbewerbsfähig.

Die Solarbranche ist in Deutschland ein Vorzeigeprojekt. Die
großen Energiekonzerne müssen Solarenergie zu einem festen
Preis abnehmen und an die Haushalte weiterverteilen. Dieser im
Erneuerbare Energien Gesetz festgelegte Abnahmepreis ist
deutlich höher als der Durchschnittspreis, den die
Energiekonzerne für Strom aus anderen Kraftwerken zahlen.

Damit unsere Zukunftsindustrie Solartechnik jedoch weltweit
expandieren kann, muß der Ölpreis langfristig hoch stehen. Und
langfristig hoch heißt langfristig deutlich über 70 US-Dollar.

Im vergangenen Jahr stand der Ölpreis kurzzeitig einmal über 70
US-Dollar und Prognosen von 100 bis hin zu 200 US-Dollar für
das Faß Crude Oil machten die Runde. Alles Marketinggeplapper:
Heute steht der Ölpreis bei 54 US-Dollar. Grund: So teuer ist
die Ölförderung eben nicht. Und auch wenn alle Welt von „Peak
Oil" spricht, dem Umstand, daß die neu gefundenen Ölquellen
nicht mehr ausreichen, um den langfristigen Ölbedarf unserer
Erde zu decken, kann dies nicht darüber hinweg täuschen, daß
heute noch ausreichend Öl für teilweise 2 US-Dollar je Faß
gefördert werden kann.

Es ist richtig, daß schon lange keine Ölquelle mehr gefunden
wurde, die zu sprudeln begann, als man hineinstach. Aber der
Ölpreis steht deswegen ja auch nicht mehr bei 2 US-Dollar und
auch nicht bei 10 US-Dollar. Ich habe mir seit einigen Jahren
bereits eine recht großzügige Ölpreisspanne von 40 bis 70 US-
Dollar zurecht gelegt. Preisschwankungen, die diese Grenzen
über- bzw. unterschreiten, sind Übertreibungen, die nach kurzer
Zeit wieder korrigiert werden.

Unternehmen wie Transocean, eine Empfehlung aus dem Heibel-
Ticker der vergangenen Woche, suchen auf der ganzen Welt an den
entlegensten Stellen nach Öl. Die Suche ist kostspielig, aber
nicht unbezahlbar. Der Ölpreis ist auf dem aktuellen Niveau
hoch genug, um diese teuren Explorationen zu finanzieren und
niedrig genug, um Alternativen wie Ethanol oder Solarenergie
vom Durchbruch abzuhalten. Und so wird es meiner Einschätzung
nach auf absehbare Zeit auch bleiben.

Ich habe im Rahmen dieser Überlegungen nun auch endlich
verstanden, warum Nabors so verhaßt ist. Die Aktien notieren
inzwischen auf einem KGV von 9, dabei wachsen die Umsätze mit
40 % p.a. und werfen reichlich Gewinne ab. Dennoch werden die
Aktien gemieden wie der Teufel das Weihwasser. Was ist da los?

Nun, Nabors bohrt überwiegend nach Gas auf dem
Nordamerikanischen Kontinent. Das ist nicht gerade das, wo man
die künftigen Ölvorkommen sieht. Gas ist ein nettes Substitut
zum Öl, aber noch lohnt es sich auch nicht, das Gas für einen
Transport zu verflüssigen. Die Ölindustrie setzt lieber auf
neue Ölfunde und ausgefeiltere technische Fördermöglichkeiten.

Kein anderer Rohstoff hat einen vergleichbar hohen Heizwert wie
Öl, vergleichbar niedrige Förderkosten und vergleichbar
niedrige Lagerungs- und Transportkosten. Die großen Konzerne
investieren in Unternehmen wie Transocean, um auch in den
kommenden Jahrzehnten ausreichend Öl über die Weltmeere
schiffen zu dürfen. Und während man nach heutiger Rechnung
einen Ölpreis von über 200 US-Dollar braucht, um die
Solarenergie wirtschaftlich zu betreiben, gibt es noch jede
Menge Öl, das für 40 US-Dollar je Faß gefördert und durch die
Welt verschifft werden kann.

Transocean ist daher in meinen Augen das bessere Investment im
Energiesektor. Nabors ist so günstig bewertet, daß ich von
einem Verkauf noch absehen werde. Aber wenn Sie heute in den
Energiesektor investieren wollen, dann kaufen Sie lieber
Transocean.

Transocean
US-Kürzel RIG
Spekulatives US-Depot
Kaufen unter 75 US-Dollar
Spekulation auf große Investitionen der Ölkonzerne für
Exploration an entlegenen Orten


GOLD bei 643 US-Dollar je Feinunze

Lassen Sie mich abschließend noch ein paar Worte zum Gold
sagen: Trotz des heftigen Ausverkaufs im Ölsektor hat sich der
Goldpreis über 600 US-Dollar gehalten und steigt nun seit Mitte
Januar wieder kräftig an. Noch ist es allerdings zu früh, um
die Fortsetzung der Rallye auszurufen, denn bis 665 US-Dollar
je Feinunze Gold befindet sich der Goldmarkt noch immer in
einer Konsolidierungsspanne, die Mitte vergangenen Jahres
begann. Erst ein Überschreiten der 665 US-Dollar-Marke würde
die Fortsetzung der Goldhausse bestärken. Bis dahin warte ich
ab.

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04. DEPOT-CHECK: WIE GUT IST IHRE RISIKOSTREUUNG?
3 U TELEKOM, BRIAN FORCE, INFINEON, ROLLING
THUNDER EXPLORATION, AUSTRIAN AIRLINES
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Nur wer ein diversifiziertes Portfolio hat, wer also in seinem
Depot eine gesunde Risikostreuung verwirklicht hat, wird bei
plötzlichen Korrekturen wie in diesen Tagen dennoch gut
schlafen können. Spekuliert wird hier im Heibel-Ticker nur mit
einem kleinen Teil des Vermögens. Der Rest wird auf solide Füße
gestellt.

Es folgt nun eine Analyse auf Risikostreuung von den 5 größten
Positionen eines Lesers. Dabei werde ich weniger auf die
einzelnen Werte eingehen, als viel stärker auf die Branchen, in
denen sie wirtschaften. Schicken Sie mir Ihre 5 größten
Positionen an Risikostreuung@heibel-ticker.de. Bitte
unterschreiben Sie mit Ihrem Vornamen und der Stadt, in der Sie
leben. Diese Information wird dann veröffentlicht.

==========

FRAGE:

Sehr geehrter Herr Heibel,
habe von einem Bekannten Ihre E-Mailadresse bekommen und
möchte nun die Gelegenheit wahrnehmen und Ihnen meine 5 Aktien
bekannt geben.
3 U Telekom WKN 516790
Brain Force WKN 820659
Infineon WKN 623100
Rolling Thunder Exploration WKN CA77570Y1034
AUA (Airline) WKN 620158

Ich hätte noch eine GROSSE BITTE: Was halten Sie von
Herbalife, bin gerade in dieses Geschäft eingestiegen!
Schöne Grüße aus Vorarlberg, Österreich sendet Christel

ANTWORT:

3 U TELEKOM

Das österreichische Telekomunternehmen spezialisiert sich auf
das Anbieten von billigen Auslandsgesprächen. In Deutschland
werden über die Call by Call Nummer 01078 günstige Tarife
vermarktet, gleichzeitig ist das Unternehmen noch in
Österreich, der Schweiz, den Niederlanden, Italien und
Frankreich aktiv. Auch die USA werden derzeit bearbeitet.

Bis 2008 werden noch Verluste in Aussicht gestellt, erst ab
2009 sollen wieder Gewinne eingefahren werden. Die Barreserven
werden zwar ausreichen, um diese Investitionsphase zu
überbrücken. Allerdings ist der Telekommarkt so wechselhaft wie
kaum ein anderer. Voice-over-IP, Flat-Telephontarife und
ähnliches fressen die Margen der Festnetzanbieter auf. Für pure
Kommunikation wird immer weniger gezahlt, es müssen schon
gebündelte Angebote wie Internet, Telephon und TV oder
ähnliches sein, um die Preise etwas anheben zu können.

Das Unternehmen erwirtschaftet einen Umsatz von 123 Mio. Euro,
ist aber nur 30 Mio. Euro groß. Der Aktienkurs notiert bei 62
Eurocents. Meistens gibt es einen Grund dafür, dass eine Aktie
zur Pfennig-Aktie wird. Ich habe eine ganze Liste von möglichen
Gründen für 3 U Telekom und würde mich daher von dieser Aktie
fern halten.

BRAIN FORCE

Das Unternehmen läuft bei mir unter der WKN 919331 – vermutlich
haben Sie mir die österreichische WKN geschickt.

Die Softwarefirma wächst durch Zukäufe um jährlich rund 20 %.
Dabei bleibt eine hohe Profitabilität erhalten. Das KGV von 11
ist daher günstig. Das Unternehmen ist mit 90 Mio. Euro Umsatz
sehr klein, aber aufgrund der guten Wachstumsaussichten eine
Spekulation wert.


INFINEON

Der Chipbranche steht meiner Ansicht nach wieder einmal eine
kleine Erholungsphase bevor. Infineon hat sich mit dem
Börsengang des Speicherchipbereichs Qimonda wahrlich keine
Lorbeeren verdient, der Kurs hat dies wieder einmal
wiedergespiegelt.

Nun ist Infineon im Gespräch, Komponenten für Apples iPhone zu
liefern. Vielleicht erhält der Kurs noch einen kleinen Schub
aufgrund dieser hippen Information. Grundsätzlich ist das
Unternehmen jedoch mit einem KGV von 34 recht hoch bewertet –
für meinen Geschmack zu hoch. Ich würde diese Aktie verkaufen.


ROLLING THUNDER EXPLORATION

Dieser kleine kanadische Öl-Explorer fällt bei mir unter die
Pfennig-Aktien: Keinerlei Informationen, weder im deutsch- noch
im englischsprachigen Internet. Ein Börsenwert von nur 33 Mio.
Euro eröffnet Betrügereien Tür und Tor. Kanada ist bekannt
dafür, solchen betrügerischen Machenschaften mit
Gleichgültigkeit zu begegnen.

AUSTRIAN AIRLINES

Weltweit tobt ein Kampf auf dem Markt der Airlines:
Billigairlines haben den Etablierten zugesetzt, nun schlagen
die etablierten Airlines mit eigenen Billigangeboten zurück.
Der Preiskampf ist seit jeher groß, so richtig Geld verdienen
tut da niemand. Das sieht man auch bei der Austrian Airline,
die bei rückläufigen Umsätzen gerade wieder kräftige Verluste
geschrieben hat. Da gibt es attraktivere Aktien.

Einziges Plus ist derzeit der Ölpreis, der in den vergangenen
Monaten von 78 auf 51 US-Dollar je Faß Crude Oil gefallen ist.
Einer der großen Kostenfaktoren von Fluglinien sind die
Spritkosten, und die sind in den vergangenen Monaten deutlich
zurückgekommen.

FAZIT

Ich möchte kein Blatt vor den Mund nehmen, Sie haben es
bestimmt gemerkt: An Ihrem Depot gefällt mir einiges nicht. Sie
scheinen gerne einmal einer heißen Empfehlung nachzulaufen,
ohne sich näher mit der Aktie zu beschäftigen. In Sachen
Diversifizierung sieht Ihr Depot ganz gut aus, die
Einzelbranchen jedoch sind derzeit teilweise nicht beliebt und
die Einzeltitel, die Sie auswählen, sind alles andere als
solide.

Telekom (3U Telekom), Software (Brain Force), Halbleiter
(Infineon), Energie (Rolling Thunder) und Airline (AUA) sind
Ihre Branchen. 3U, Brain Force und Infineon können im weitesten
Sinne als Technologieunternehmen bezeichnet werden und bewegen
sich relativ gleich. Rolling Thunder und AUA sind vom
Energiemarkt abhängig, denn insbesondere die Airlines bekommen
den Ölpreis direkt zu spüren. Auch diese beiden Aktien laufen
also parallel. Außer Brain Force, das ich als kleines
spekulatives Unternehmen bezeichne, gefallen mir Ihre Aktien
nicht. Ich würde mir an Ihrer Stelle grundsätzlich neue
Gedanken machen.

Nochmals: Ich kenne Sie nicht und kenne nicht Ihren
Hintergrund. Bitte nehmen Sie meine direkte und offene Kritik
als Ansporn, sich eigene Gedanken zu machen. Mir liegt nichts
daran, Ihnen Angst einzujagen, aber Ihr Depot benötigt ein paar
grundlegende Änderungen, damit Sie künftig besser schlafen
können.

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05. LESERFRAGE: MORPHOSYS
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Ihre Fragen schicken Sie bitte an leserfragen@heibel-ticker.de.
Ich werde nur eine Leserfrage veröffentlichen. Den Rest
beantworte ich direkt. Bitte fragen Sie mich nur zu Unternehmen
mit einem Marktwert von mindestens 100 Mio. Euro bzw. USD.

=================

FRAGE:

Guten Tag Herr Heibel,

immer wieder gern lese ich Ihre Beiträge. Nun hätte ich auch
mal eine Frage. Was halten Sie von Morphosys. Mein
Einstiegskurs lag mal bei 9,85 Euro. Der Wert liegt nun bei 56
Euro. Die Firma wächst schnell und ist in 3 Teilbereiche
aufgeteilt. Ich denke, das Morphosys ausgezeichnet positioniert
ist.

Viele Grüße, Rainer aus Heidelberg


ANTWORT:

Morphosys ist ein unglaublich gut aufgestelltes Unternehmen der
Biotechbranche. Über breite Kooperationsverträge mit Merck,
Pfizer, Novartis, Roche, etc. haben die Münchner die
Abhängigkeit von nur einem Produkt bzw. Kunden minimiert. Die
Umsätze wachsen mit 23 % p.a. überdurchschnittlich an. Das
Gewinnwachstum hält dieser Entwicklung stand.

Jedoch ist das Bewertungsniveau bereits sehr hoch. Mit einem
KGV von 62 gibt es keinen Raum für Fehler. Entsprechend der
hohen Wachstumsrate würde ich ein KGV bis 46 (zweifache
Wachstumsgeschwindigkeit) tolerieren. Das KGV von 62 läßt sich
nur dadurch rechtfertigen, daß das Unternehmen in den
vergangenen Quartalen kontinuierlich die hohen Erwartungen noch
übertreffen konnte.

Kurzfristig halte ich einen Kauf der Aktien also für nicht
angebracht. Da Sie die Aktien jedoch bereits im Depot haben,
schlage ich eine alternative Vorgehensweise vor: Passen Sie
auf, daß Morphosys nicht übergewichtet wird in Ihrem Depot. Zu
Deutsch: Eine einzelne Position darf in meinen Augen niemals
über 20 % des gesamten Portfolios ausmachen. Da Sie nun bereits
auf riesigen Gewinnen von Morphosys sitzen, würde ich einen
Teil realisieren und die Position auf ein verträgliches Maß
zurückschneiden.

Denn langfristig ist das Unternehmen weiterhin
entwicklungsfähig. Sie wären dann mit einer normalen Position
dabei. Kurzfristig jedoch kann ein schlechtes Quartalsergebnis
ohne weiteres zu einem Kurssturz führen, wie Sie es Anfang 2006
mit dem Kurssturz von 35 % bereits erlebt haben. Dagegen würde
ich mich durch eine bessere Diversifizierung absichern.

Mit anderen Worten: Derzeit ist die Gefahr eines Kurssturzes
höher als die Chance eines Kurssprungs. Eine positive
Ergebnisüberraschung würde das Kursniveau gerade einmal
bestätigen. Eine negative Überraschung würde den Kurs ruck zuck
auf 40 Euro führen.

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06. BEOBACHTETE WERTE
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Bitte beachten Sie auch den Kundenbereich auf meiner
Internetseite unter www.heibel-ticker.de. Dort finden Sie
aktuelle Charts mit meinen jeweils aktualisierten
Einschätzungen.

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Im Wochenverlauf habe ich zu mehreren Titeln Anmerkungen im
Kundenbereich der Webseiten verfaßt. Selten sind diese
Anmerkungen nur tagesaktuell, es reicht in der Regel, wenn Sie
einmal die Woche dort hinein schauen.

Auf der Einstiegsseite heibel-ticker.de sehen Sie im Ticker am
oberen Bildrand auf den ersten Blick, zu welchen Titel aktuelle
Anmerkungen erstellt wurden.

Hier nun die Übersicht über die offenen Positionen. Wie
angekündigt habe ich jeweils die langfristigen von den
spekulativen Positionen getrennt. Bei den langfristigen
Positionen werde ich in den kommenden Wochen jeweils eine
Risikostreuung berücksichtigen.

Weiter habe ich in Empfehlungen unterschieden, die vorwiegend
über die deutschen Börsen zu haben sind, und jenen, die Sie in
Ihr US-Depot kaufen sollten.

Insgesamt gibt es nun also vier Kategorien: Deutsches Depot
lang- und kurzfristig sowie US-Depot lang- und kurzfristig.

Unter „Änd" steht die Gesamtveränderung seit Empfehlung. Unter
„Woche" steht die Änderung zur Vorwoche. Unter „Empf." Steht
die Empfehlung, ob diese Position zu H-Halten, K-Kaufen, V-
Verkaufen ist oder mit einem SL-Stop Loss versehen werden
sollte.


Firma Kürzel Kauf am 25.1 Änd. Woche Empf.
DEUTSCHES DEPOT
LANGFRISTIG
UBS UB0BL6 12.5.06 47,79 € 7% 2% H
Apple Comp. 865985 21.1.06 66,54 € 27% -4% H
Anglo American 922169 29.12.06 36,95 € -1% 4% K
Goldbarren 100 gr. 13.10.06 1.590,00 € 3% 3% H
Goldmünze 20 Mk Wil 13.10.06 111,00 € -8% 3% H
GMAC 2010 5,75% 908511 24.3.06 102,20 € 11% 0% H

SPEKULATIV
Yahoo! 900103 21.7.06 22,46 € 12% 3% SL
ABB 919730 4.8.06 13,69 € 37% 0% SL
Nabors Ind. 662778 21.1.06 22,74 € -20% 2% H
Gold Zert. ABN 859341 2.6.06 50,03 € 2% 3% H
Berentzen AG 520163 28.7.06 5,90 € -16% -3% H
Apple Call CoBk CK1761 5.1.06 1,66 € 1% -19% H

US-DEPOT
LANGFRISTIG
Goldman Sachs GS 23.6.06 $213,07 42% 2% H
Google GOOG 20.10.06 $488,09 14% 0% H
Sears Holding SHLD 20.10.06 $175,52 1% -1% H
BHP Billiton BHP 26.1.06 $ 40,00 0% 0% K
Gold&SilberfondsCEF 13.10.06 $ 9,43 16% 5% H

SPEKULATIV
Mastercard MA 23.6.06 $107,87 127% 5% SL
Qualcomm QCOM 4.8.06 $38,16 6% -1% V
Marvell MRVL 17.4.06 $18,95 -24% 1% K
Microsoft MSFT 17.3.06 $30,45 10% -2% H
FedEx FDX 28.9.06 $110,56 4% 0% H
Gold ETF GLD 13.10.06 $63,40 9% 2% H
Silber ETF SLV 13.10.06 $132,59 16% 5% H
Fannie Mae FNM 10.11.06 $56,57 -6% -1% K
DRD Gold A0DNZ1 3.11.06 $0,82 -36% 5% K
Transocean RIG 19.1.07 $75,00 0% 0% K

SL: Yahoo! bei 20,50 EUR
SL: ABB bei 11,91 EUR
SL: Mastercard bei 95 USD
V: Qualcomm
K: Anglo American, Marvell, Fannie Mae, DRD Gold, Transocean &
BHP Billiton

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Eine erfolgreiche Börsenwoche,
take share

Stephan Heibel
http://heibel-ticker.de


mailto:info@heibel-ticker.de

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07. DISCLAIMER / HAFTUNGSAUSSCHLUSS UND RISIKOHINWEISE
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Wer un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen
nachmacht oder verfälscht oder nachgemachte oder verfälschte
un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen in Umlauf
setzt, wird mit Lust-, manchmal auch mit Erkenntnisgewinn
belohnt; und wenn alles gut geht, fällt davon sogar etwas für
Sie ab. (frei nach Robert Gernhardt)

Wir recherchieren sorgfältig und richten uns selber
nach unseren Anlageideen. Dennoch müssen wir jegliche
Regressansprüche ausschließen, die aus der Verwendung
der Inhalte des Heibel-Tickers entstehen könnten.

Die Inhalte des Heibel-Tickers spiegeln unsere Meinung
wider. Sie stellen keine Beratung, schon gar keine
Anlageempfehlungen dar.

Die Börse ist ein komplexes Gebilde mit eigenen Regeln.
Anlageentscheidungen sollten nur von Anlegern mit
entsprechenden Kenntnissen und Erfahrungen vorgenommen
werden. Anleger, die kein tiefgreifendes Know-how über
die Börse besitzen, sollten unbedingt vor einer
Anlageentscheidung die eigene Hausbank oder einen
Vermögensverwalter konsultieren.

Die Verwendung der Inhalte dieses Heibel-Tickers erfolgt
auf eigene Gefahr. Die Geldanlage an der Börse
beinhaltet das Risiko enormer Verluste bis hin zum
Totalverlust des eingesetzten Kapitals.

Es tut mir Leid, dass im Heibel-Ticker nicht die viel
versprechenden neuen Regeln der Rechtschreibreform
berücksichtigt werden, aber ich müßte Kopf stehen, um
diese zu verstehen.

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08. AN-/ABMELDUNG
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