Rheinmetall verlor 38 % – was Analysten übersehen haben
Rheinmetall ist nach einem Rückgang von 38 % seit dem Allzeithoch fair bewertet – aber der Kursverfall hat strukturelle Ursachen, die noch nicht ausgeräumt sind. Auf dem Höchstkurs wurde die Aktie mit einem KGV von 70 gehandelt – eine Bewertung, die keine Fehler erlaubt. Als am 7. Mai 2026 Umsatz und Gewinn die Erwartungen verfehlten, folgte die nächste Verkaufswelle. Lieferverzögerungen und Qualitätsprobleme in der neuen Munitionsfabrik verstärkten den Vertrauensverlust. Strukturelles Risiko kommt hinzu: Der Bund stellt 34 % des Umsatzes und soll bis 2027 auf über 50 % steigen. Was Analysten übersehen, sind Chancen wie das US-Geschäft mit dem Lynx XM30 – eine Entscheidung über einen Großauftrag wird bis Anfang 2027 erwartet. EV/EBITDA von 17 bei erwartetem Umsatzwachstum von 43 % ist günstig – wenn keine weiteren Prognosesenkungen folgen.
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