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Archiv Heibel-Ticker STANDARD

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24.10.2014:



H E I B E L - T I C K E R    S T A N D A R D

F I N A N Z I N F O R M A T I O N E N

- Einfach einen Tick besser -



DEUTSCHE BIBLIOTHEK : ISSN 1862-5428

9. Jahrgang - Ausgabe 43 (24.10.2014)
Erscheinungsweise: wöchentlich Freitag/Samstag



I N H A L T

01.Info-Kicker: Korrektur beendet
02.So tickt die Börse: 10 Punkte abgearbeitet
 - Wochenperformance der wichtigsten Indizes
 - Gigantische Umwälzungen in Internetbranchen
 - Google, facebook, Apple, Yelp, eBay, Yahoo!, Amazon
03.Sentiment: Fulminanter Stimmungsumschwung nach 5,4% DAX-Rallye
 - Top Analystenziele
 - QSC: Neue Produkte kommen nicht an
04.Ausblick: USA hui, Deutschland pfui
05.Weisheit der Vielen: BASF SE
 - BASF SE:
 - BASF SE – der weltgrößte Chemiekonzern
 - Kleines Unternehmensprofil
 - Kleine Unternehmensgeschichte
 - Umsatz- und Ergebnisentwicklung zuletzt
 - Aktuelle Bewertung: fundamental zu teuer
 - Fundamental fairer Wert, unser Kursziel
06.Update beobachteter Werte
 Starke Q-Zahlen
 Q-Zahlen werden missverstanden, nachkaufen
 Korrekturtief liegt hinter uns, nachkaufen
 Neues Allzeithoch nach Q-Zahlen
 Nachkaufen unter 44,50€, Insider kaufen
07.Übersicht HT-Portfolio
08.Disclaimer / Haftungsausschluss und Risikohinweise
09.An-/Ab-/Ummeldung



01. Info-Kicker: Korrektur beendet

Liebe Börsenfreunde,

nicht einmal eine Woche hat es gedauert, und acht Punkte der von mir aufgestellten 10-Punkte-Liste wurden erfüllt. Die Weltbörsen befinden sich zurecht in einer Aufholjagd. Im Kielwasser schwimmt der DAX mit, ebenfalls zurecht.

Doch was ist mit den offenen Problemen? Ich habe in Kapitel 02 die Liste einzeln abgearbeitet. Zudem habe ich eine gewaltige Änderung im Internetgeschäft festgestellt, die Amazon, eBay, Google, facebook und viele weitere Unternehmen betrifft. Es trennt sich die Spreu vom Weizen.

Kapitel 03 zeigt, dass insbesondere Privatanleger den Stimmungswandel vollzogen haben. Tapfer hat man die Korrektur abgewartet, ein wenig nachgekauft und ist nun wieder bullisch.

Meine Interpretation der Ereignisse lesen Sie in Kapitel 04. Dort gehe ich auch näher darauf ein, was die beiden noch nicht erfüllten Punkte meiner Checkliste künftig bedeuten könnten.

BASF wurde heute von Sascha Huber ausführlich analysiert. Das Ergebnis überrascht: Die Aktie ist teuer, wenn Sie die erst heute gesenkte Unternehmensprognose berücksichtigen. Mehr dazu in Kapitel 05.

Wie immer gibt es wichtige Updates sowie eine Reihe von Kaufempfehlungen in Kapitel 06 sowie eine Übersicht über unser Portfolio in Kapitel 07.

Die PDF-Version dieser Ausgabe steht Ihnen ab sofort im Archiv sowie unter dem folgenden Link zur Verfügung: http://www.heibel-ticker.de/downloads/hts141024.pdf

Nun wünsche ich eine anregende Lektüre,

take share, Ihr
Börsenschreibel

Stephan Heibel

Chefredakteur und
Herausgeber des
Heibel-Ticker




02. So tickt die Börse: 10 Punkte abgearbeitet

Unglaublich, wie schnell die von mir vor einer Woche angeführten 10 Punkte abgearbeitet wurden.

1. Ebola: 40 Personen, die mit dem ersten infizierten US-Amerikaner Kontakt hatten, haben die Quarantänezeit von 21 Tagen überstanden. Außer den zwei bereits bekannten Krankenschwestern gab es keine weiteren Ansteckungen.

Auch von den beiden Krankenschwestern, von denen eine noch eine Flugreise unternahm, wurde bislang niemand angesteckt und deren Quarantänezeit ist ebenfalls fast abgelaufen.

Noch vor einer Woche befürchtete man ein unkontrolliertes Ausbreiten des hochansteckenden und häufig tödlichen Virus Ebola. Inzwischen hat sich herausgestellt, dass eine Ansteckung wohl doch auf den direkten Kontakt mit einem fiebrigen Patienten beschränkt ist. Die Panik, die noch vor einer Woche herrschte, ist fast vollständig verflogen.

Heute wird ein weiterer Ebola-Fall vermeldet: Ein Arzt in New York, der kürzlich aus den afrikanischen Krisengebieten heimkam. Er hat seinen normalen Alltag fortgesetzt bis er Fieber bekam. Nun fürchtet man erneut, dass dieser Arzt kurz vor seiner Einlieferung ins Krankenhaus mit Fieber in der U-Bahn andere Menschen angesteckt haben könnte.

An solche Fälle, so tragisch sie sind, müssen wir uns gewöhnen. Der einzige Weg um auch solche Fälle auszuschließen ist eine 21-tägige Quarantäne für jeden Einreisenden aus den Ebola-Gebieten. Das wäre eine gigantische nationale Aufgabe. In Deutschland sieht es nicht anders aus, allerdings reagiert man hier gelassener.

So wird die US-Börse heute trotz guter Quartalszahlen am gestrigen Abend im Minus starten. Doch man wird sich, so tragisch Ebola auch ist, an diese Meldungen gewöhnen, und die Börse wird immer schneller wieder zum Tagesgeschäft zurückkehren.

Für mich ist die Panik um Ebola inzwischen verflogen. Man wird noch ein bis anderthalb Jahre brauchen, um vernünftige Behandlungsmethoden zu entwickeln. In dieser Zeit wird es immer neue Opfer geben. Doch einige afrikanische Länder wurden in den vergangenen Tagen bereits für frei von Ebola erklärt. In den verbleibenden drei Ländern scheint zumindest eine unkontrollierte Ausbreitung inzwischen halbwegs verhindert worden zu sein. Zumindest haben sich die Befürchtungen, die noch vor ein bis zwei Wochen kursierten, als übertrieben herausgestellt.

2. Alle Aktien müssen korrigieren: Mit Netflix und Tesla waren bereits vor einer Woche die letzten Highflyer unter die Räder geraten. Ist also auch erfüllt.

3. Ölpreis findet Boden: Auch das war bereits am vergangenen Freitag der Fall, das Tief bei 83 USD/Fass Nordseeöl hält. Das amerikanische Texasöl war sogar kurzzeitig unter 80 USD/Fass gefallen. Bei 75 USD/Fass bekommen die modernen amerikanischen Ölbohrfirmen Probleme, da aktuellen Untersuchungen zufolge das deren durchschnittliche Produktionskosten mit Hilfe von Fracking und Side-Drilling sind. Hält der nun eingezogene Boden beim Öl, dann gilt uneingeschränkt der konjunkturstimulierende Faktor des niedrigen Ölpreises während die Energiebranche unverändert weiter wirtschaften kann.

4. Auch der Technologiesektor hat einen Boden gefunden: Nachdem Microchip zu Beginn der Berichtssaison für Panik sorgte, haben im Anschluss Micron, Texas Instruments, Skyworks, Microsoft, Intel und auch Apple positiv überrascht. Sämtliche Kurse der Techbranche sind wieder gen Norden gesegelt.

5. Sanktionsspirale gegen Russland: Dieses Wochenende wird gewählt. Je nach Wahlausgang kann sich die Situation auch wieder verschärfen. In der vergangenen Woche hat sich Putin mit Kanzlerin Merkel sowie auch mit dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko getroffen und Gespräche über mögliche Lösungen geführt. Eine Einigung gab es zwar nicht, doch es ist schon ein gutes Zeichen, dass miteinander gesprochen wird. Allerdings kann sich das, je nach Wahlausgang, auch schnell wieder ändern.

Auch in Sachen Gaslieferungen an die Ukraine gab es keine Einigung, Russland besteht nach wie vor auf der Zahlung offener Gasrechnungen.

Dieser Punkt bleibt also vorerst offen.

6. Wir haben bislang überwiegend positive Überraschungen bei Quartalszahlen gehört. Nach dem ersten Schwung an Quartalszahlen haben 69% der Unternehmen positiv überrascht, nur 19% überraschten negativ. Der Umsatz ist durchschnittlich um 5% gestiegen, erwartet wurde ein Plus von 4,3%. Die besonders positive Überraschung kommt jedoch von der Gewinnentwicklung. Der Gewinn ist um durchschnittlich 12,6% angewachsen, erwartet wurden hier nur 5,1%. Zudem hat sich die Befürchtung der Serie von Prognosesenkungen nicht bewahrheitet, die meisten Unternehmen behalten ihre Prognosen bei, erstaunlich viele haben sogar ihre Prognosen erhöht.

7. Charttechnik: Mit dem Unterschreiten der 9.000 Punkte im DAX kamen Kursziele von 7.900 und noch tiefer auf. Nun hat der DAX jedoch schon bei 8.400 Punkten gedreht und Charttechniker ereifern sich in Beweisen, warum das so kommen musste. Na, Sie wissen was ich davon halte. Die Charttechnik korrigiert sich selbst, denn steigende Kurse lassen retrospektiv die 8.400 Punkte als natürliches Ziel erkennen - leider nicht vorher.

8. Das Konjunkturwachstum in China betrug zuletzt 7,3%, erwartet wurden 7,2%. Auch der chinesische Einkaufsmanagerindex hat diese Woche einen erfreulichen Anstieg gezeigt. Die Kritik an der chinesischen Regierung ist groß, doch unter'm Strich bekomme ich den Eindruck, dass die Regierung ihr Versprechen zum großen Teil wahrmacht. Überhitzte Branchen werden um unbewegliche Staatskonzerne bereinigt, erst danach gibt es gezielt Förderprogramme für diese Branchen. Das geht nicht so schnell, wie sich das manch ein Beobachter wünscht. Doch die Richtung stimmt, und die jüngsten Konjunkturdaten geben der Regierung erst einmal wieder Rückendeckung.

9. Konjunkturprogramm: Nun, Deutschland muss sich nicht Hals über Kopf in den Ruin stürzen, um Europa zu retten. Nach Italien hat nun Frankreich vehement Deutschland aufgefordert, ein Konjunkturprogramm im Volumen von 50 Mrd. Euro aufzulegen, um die Einsparungen Frankreichs aufzufangen.

Wie unsinnig diese Forderung ist, hat jemand bei S&P ausgerechnet: Ein deutsches Konjunkturprogramm werde kaum stimulierend auf andere Länder wirken außer auf Deutschland. Und in Deutschland selbst sei die Wirtschaft gesund, es gebe bereits Inflationsdruck, und ein Konjunkturprogramm würde den Inflationsdruck nur noch verstärken.

Schäuble, Merkel und Gabriel haben zu einem möglichen Konjunkturprogramm Stellung genommen. Man sei offen für mehr Ausgaben, solange diese nicht kreditfinanziert seien, so der Tenor. Mit anderen Worten: Mehr als ein paar hundert Millionen werden wir nicht locker machen.

Ich werde diesen Punkt ebenfalls als erledigt abhaken: Das Thema Konjunkturprogramm ist jetzt durch, nun wird über ein entsprechendes Programm auf europäischer Ebene diskutiert.

10. EZB muss ihre Bilanz von 2 auf 3 Billionen ausweiten, um ausreichend Liquidität in die EU zu schieben. Hier scheint sich Mario Draghi derzeit mit seiner entsprechenden Ankündigung verkalkuliert zu haben. Wenngleich die Mehrzahl im EZB-Direktorium für das von ihm ausgerufene Ziel ist, ist dessen Erreichung nach wie vor mehr als ungewiss. Durch den Ankauf von Staatsanleihen wäre es möglich, doch das ist nach wie vor nicht erlaubt. Hier gibt es noch keine Lösung.


Fazit:

Die Ukraine-Krise sowie die Liquiditätsflutung Europas sind noch nicht gelöst. Weltweit sind die Probleme jedoch im Griff, und daher steigen die weltweiten Börsen und mit ihnen auch der DAX. Während der DAX noch deutlich unter seinen Allzeithochs notiert, dürfte es beim Dow Jones gar nicht so lange dauern, bis wieder Rekorde ausgerufen werden. Der DAX wird solange hinterher hinken, wie die beiden offenen Probleme nicht gelöst sind.

Schauen wir einmal, wie sich die wichtigsten Indizes im Wochenvergleich entwickelt haben:

WOCHENPERFORMANCE DER WICHTIGSTEN INDIZES

INDIZES23.10.14Woche Δ
Dow Jones16.678 3,5%
DAX9.047 5,4%
Nikkei15.292 5,2%
Euro/US-Dollar1,27-1,3%
Euro/Yen136,830,2%
10-Jahres-US-Anleihe2,28%0,12
Umlaufrendite Dt0,73%0,06
Feinunze Gold$1.232 -0,4%
Fass Brent Öl$86,13 -1,0%
Kupfer6.698 1,8%
Baltic Dry Shipping1.155 24,2%





GIGANTISCHE UMWÄLZUNGEN IN INTERNETBRANCHEN
GOOGLE, FACEBOOK, APPLE, YELP, EBAY, YAHOO!, AMAZON

Diese Berichtssaison hat eine Reihe neuer Gewinner und Verlierer hervorgebracht. Ich habe mir insbesondere über die schwachen Quartalszahlen von Yelp Gedanken gemacht und bin dabei auf ein Schema gestoßen, das wieder einmal eine ganze Reihe von Branchen betrifft.

Analysten schütteln fragend den Kopf, warum Yelp in Sachen Umsatz und Gewinn so schwach abgeschnitten haben könnte. Alle Trends sind intakt, Yelp galt als ein Highflyer, der Konjunkturschwankungen nicht zu spüren bekommt. Ja, das Bewertungsniveau der Aktie war und ist auch nach dem Kurssturz unverschämt hoch, das KGV 2015e beträgt 160. Aber Yelp war auf dem Weg, die weltweiten Gelben Seiten abzulösen und um individuelle Bewertungen zu ergänzen. Die Gelben Seiten weltweit. Wer zweifelt daran, dass wir diese morgen nicht mehr brauchen? Niemand. Und wer zweifelt daran, dass Yelp die beste Startposition hat, um die Gelben Seiten weltweit anzubieten? Auch niemand.

Und dennoch könnte das Unternehmen die hoch gesteckten Ziele nicht erreichen. CEO Jeremy Stoppelmann gab an, es handele sich nur um eine kleine Verschnaufpause im ungebrochenen Wachstumstrend. Doch es lässt sich kein Grund für eine Verschnaufpause finden. Also habe ich tiefer gegraben.

Nur einer der Analysten von Yelp führte Google als Grund für das schwache Abschneiden an. Google habe den Suchalgorithmus geändert und dadurch Yelps Präsenz in den Suchergebnissen nachteilig beeinflusst. Gleichsam führt der Analyst weiter aus, Google könne das nicht nachhaltig tun, da sonst die Kartellbehörde auf solche Beeinflussungen aufmerksam würde.

Der erste Teil dieser Beobachtung kommt mir bekannt vor: eBay hatte zuletzt ebenfalls überraschend schwache Quartalszahlen vorgelegt. Als Grund wurde auch bei eBay genannt, dass man nicht mehr so präsent bei den Google-Suchergebnissen stehe, da Google den Algorithmus geändert habe.

Beide Unternehmen sind direkte Wettbewerber von Google. Google baut sein Shopping-Angebot aus und steht dadurch im direkten Wettbewerb zu eBays Marketplaces. Und Google bemüht sich auch um lokale Anzeigen im Sinne der Gelben Seiten und versucht diese durch seine Nutzer bewerten zu lassen, genau wie Yelp.

Was soll ich nun also denken? Soll ich beruhigt sein, dass Google das nicht zu auffällig machen darf, weil sich sonst die Monopolkommission einmischen könnte? Nein. Ich muss mir Sorgen machen, dass Google dieses Spielchen so lange treiben wird, bis entweder Yelp und eBay pleite sind, oder aber bis die Kartellbehörden nach in der Regel jahrelangen Verhandlungen kleine Zugeständnisse aushandeln.

Doch wissen Sie, warum die lokale Suche und Bewertung bei Google nicht schon längst abgehoben ist? Wegen facebook. Wenn Sie die Wahl haben eine Bewertung zu einem Restaurant von irgendjemandem zu lesen, oder alternativ eine Bewertung von Ihrem Freund oder Bekannten zur Verfügung haben, welche würden Sie dann vorziehen? Natürlich die von der Ihnen bekannten Person. Und das bietet facebook durch seine "Likes" und entsprechenden Kommentare. Die Gelben Seiten mit anonymen Bewertungen könnten sich als Auslaufmodell herausstellen.

Und eh man sich versieht steht Yelp unter Beschuss von gleich zwei der mächtigsten Unternehmen: Google und facebook. Ich muss hier also nunmehr meine ursprüngliche Einschätzung grundlegend ändern: Finger weg von Yelp. Wer noch drin ist sollte eine Gegenbewegung nach gestrigem Ausverkauf nutzen, um auszusteigen. Die Party ist vorbei.

eBay ist da noch etwas besser positioniert durch PayPal. Gerade hat Apple Pay die neue Richtung vorgegeben, und nun gibt es einen Wettlauf um möglichst große Anteile vom Kuchen der Zahlungsabwicklung. PayPal ist bestens positioniert und könnte in den kommenden Monaten durch geschickte Partnerschaften von diesem Trend profitieren... wenn es nicht schon zu spät ist. Denn PayPal wurde meinen Informationen zufolge von Apple explizit gefragt, mitzumachen bei Apple Pay und hat sich dagegen entschieden. Nun braucht PayPal andere Partner.

Auch über Yahoo! habe ich mir ein paar Gedanken gemacht. CEO Marissa Mayer hat durchwachsene Geschäftszahlen vorgelegt, der Beteiligungsgewinn an Alibaba hat natürlich nach dem Börsengang viel Bargeld in die Kasse gespült. Seit Mayers Amtsantritt ist die Aktie von Yahoo! von 15 auf 40 USD gestiegen, und Kritiker werfen ihr vor, das Hauptgeschäft, Bannerwerbung, bis zum heutigen Tage nicht wiederbeleben zu können. Die Kritiker haben recht: Bannerwerbung erfolgt heute direkt über Google. Ein weiterer Bereich, wo Google eine ganze Branche revolutioniert.

Natürlich kann man Marissa Mayer nun vorwerfen, ihrem ehemaligen Arbeitgeber nicht ausreichend die Stirn zu bieten. Denn immerhin war Bannerwerbung über viele Jahre die Cashcow von Yahoo!. Doch vielleicht ist gerade ihre Vergangenheit bei Google ein Grund dafür, warum sie das nicht tut: Sie hat dort mit eigenen Augen gesehen, welche intellektuellen Köpfe das System für die Bannerwerbung entwickeln. Da kann Yahoo! nicht mithalten.

Stattdessen hat sie geschafft, was diverse CEOs vor ihr nicht geschafft haben: Eine Einigung mit Alibaba, die erst einen Börsengang ermöglichte und zugleich nach dem Verkauf eines maßgeblichen Anteils nach wie vor eine nennenswerte Beteiligung an Alibaba im Hause von Yahoo! belässt. Ja, derzeit profitiert Yahoo! nicht vom eigenen Geschäft sondern fast ausschließlich von der Beteiligung an Alibaba.

Doch Mayer hat es nun geschafft, Yahoo! deutlich zu verkleinern, die Bilanz aufzufrischen und das Unternehmen so aufzustellen, dass es sich nun neu erfinden kann. Sie hat rechtzeitig gesehen, dass ein Kampf gegen Google aussichtslos ist und sparte die Energie für einen Neuanfang. Nun stehen ihr alle Türen offen: Sie könnte eine Reihe von kleinen Internetunternehmen kaufen und ein völlig neues Geschäftsfeld erschließen. Wir dürfen gespannt sein, was sie tun wird. Doch vorerst möchte ich klarstellen, dass Marissa Mayer bislang in meinen Augen alles richtig gemacht und Yahoo! eine neue Zukunft gegeben hat. Für ein Investment ist das viel zu wenig. Für eine Spekulation hingegen in die Person Marissa Mayer sind das schon eine ganze Reihe guter Gründe.

Bleiben die enttäuschenden Quartalszahlen von Amazon, die CEO Jeff Bezos gestern präsentierte und die für einen Kurssturz der Aktie von 10% am heutigen Freitag sorgen. In der anschließenden Telefonkonferenz brachte es ein Analyst auf den Punkt: Freie Übersetzung: "Wenn wir Analysten das Management von Amazon nicht nach Kundenanzahl, nicht nach Umsatzentwicklung und auch nicht nach dem Gewinn beurteilen dürfen, wenn wir nicht beurteilen sollen, ob neue Produkte wie das FirePhone oder das Kindle Fire erfolgreich sind oder nicht und wenn wir auch die Entwicklung der Gewinnmarge außer acht lassen sollen, sagen Sie uns doch bitte, woran wir Sie messen sollen, denn jede erdenkliche Kennziffer dieser Quartalszahlen hat mich enttäuscht..."

Vier Quartale hintereinander hat Amazon nun überraschend viel Verlust gemacht. Zudem wurde gestern die Prognose für das alles entscheidende Weihnachtsquartal gesenkt. Könnte es sein, dass Amazon Probleme bekommt? Könnte es sein, das Jeff Bezos mit dem Rücken zur Wand steht, dass Kindle Fire und FirePhone gigantische Verluste reißen und nicht annähernd die Verbreitung finden, die Amazon sich wünschen würde? Genaue Zahlen werden den Anlegern vorenthalten, wir müssen also spekulieren.

Warum aber dann die Prognosesenkung, die eben auch den so wichtigen Umsatz des Weihnachtsgeschäfts betrifft?

Ich habe so eine Idee: Könnte es sein, dass die Hersteller selbst immer bessere Webseiten anbieten? Denn genau das ist es, was Amazon in den vergangenen Jahren den entscheidenden Vorteil gab. Die reibungslos und performant funktionierende Webseite. Ich ertappe mich, dass ich immer häufiger direkt auf die Webseiten der Hersteller gehe, um mich zu informieren natürlich. Doch deren Angebote sind immer häufiger gleichwertig oder gar besser als bei Amazon: Eine schnelle und günstige Lieferung gehört heute zum Standard für alle Hersteller.

Es fehlt dann natürlich die Bewertung der Artikel durch andere Kunden, was doch einen entscheidenden Faktor ausmacht. Amazon hat also eine Daseinsberechtigung und wird auch neben den Herstellern gut existieren können. Doch in der Vergangenheit war Amazon vielfach der einzige Weg, auf dem man verlässlich und schnell eine Vielzahl von Artikeln beziehen könnte. Inzwischen gibt es eine Alternative: Die Hersteller selbst.

Und die Hersteller müssen umsatzmäßig gar nicht in Konkurrenz zu Amazon treten. Es reicht schon, wenn sie mit preislich vergleichbaren Angeboten den Margendruck auf Amazon erhöhen können. Es wird also immer schwerer für Amazon, attraktive Gewinnmargen durchzusetzen.

Also: Diese Berichtssaison hat mir gezeigt, dass Amazon und Yelp mit Vorsicht zu genießen sind. Yahoo! ist eine Spekulation auf Marissa Mayer und hat wenig mit dem traditionellen Bannergeschäft zu tun. eBay ist eine Spekulation auf die Abspaltung von PayPal, die im Rahmen des Bezahlsystemhypes durchaus noch ein wenig höher laufen könnte. Und Amazon bekommt erstmals ernstzunehmenden Margendruck. Google und facebook hingegen erobern eine Branche nach der anderen für sich.




03. Sentiment: Fulminanter Stimmungsumschwung nach 5,4% DAX-Rallye

Ein fulminanter Stimmungsumschwung hat sich vollzogen, insbesondere bei den Privatanlegern. Eine Woche zu spät, aber noch immer früh genug, um von den niedrigen Kursen zu profitieren.

Noch vor einer Woche sah es ganz anders aus. Da schwand auch die letzte Zuversicht auf mittelfristige Kursgewinne aufgrund der Panik um Ebola sowie aufgrund des eingebrochenen Ölpreises.

Doch insbesondere Ebola scheint nun unter Kontrolle zu sein, und der Ölpreis hat zumindest seinen Ausverkauf beendet. Das reicht schon, um Privatanleger zum Kaufen zu ermutigen.

Institutionelle Anleger hingegen bleiben skeptisch gegenüber der Erholung an den Märkten. Eine Diskrepanz, die ich auf die jüngste Rallye zurückführe. Eine Wiederaufnahme der Rallye wird von vielen Analysten für unwahrscheinlich gehalten, also rechnet man bis zum Jahresende nunmehr mit bestenfalls stabilen Kursen.

In meinen Augen muss der jüngste Kursanstieg nun erst einmal verdaut werden. Die eine oder andere Woche lang dürfte der DAX um 9.000 Punkte pendeln und mal nach oben und mal nach unten ausbrechen. Insbesondere das Wahlergebnis aus der Ukraine wird uns in den nächsten Wochen beschäftigen.

Sentimentdaten

Privatanleger
41. KW: 58% Bullen (120 Stimmen)
42. KW: 48% Bullen (130 Stimmen)
43. KW: 62% Bullen (120 Stimmen)

Kaufempfehlungen der Privatanleger
Wirecard, Daimler, Nordex

Verkaufsempfehlungen der Privatanleger
LVMH Moet Hennessy, Vodafone, Royal Bank of Scotland

Analysten
Empfehlungen (Anzahl Empfehlungen):

Kaufen / Verkaufen
03.10.- 10.10. (228): 51% / 14%
10.10.- 17.10. (277): 63% / 9%
17.10.- 24.10. (274): 53% / 7%

Kaufempfehlungen der Analysten
SAP, Fresenius, Krones

Verkaufsempfehlungen der Analysten
ArcelorMittal, Unilever, ENI

Die Sentiment-Daten wurden in Zusammenarbeit mit Sharewise
erstellt:
http://www.sharewise.com?heibel

Auch die Nutzer von Sharewise haben einen deutlichen Schwenk in das Bullenlager vorgenommen, was dem DAX-Anstieg von 5,4% in nur einer Woche zu verdanken ist. Mit Wirecard (Bezahlsystem), Daimler (Autos) und Nordex (Windenergie) werden drei interessante Branchen empfohlen. Wirecard dürfte vom neuen Interesse an der Branche profitieren, das durch Apple Pay erzeugt wurde. Daimler hat derzeit eine gute Autopalette und macht ein wenig Boden zur Konkurrenz aus Bayern und Wolfsburg gut. Nordex ist eine der letzten verbliebenen Aktien für saubere Energien.

Analysten sind weiterhin zurückhaltend. Zwar gibt es kaum noch Verkaufsempfehlungen, doch auch mit Kaufempfehlungen hält man sich zurück. Zu groß ist noch immer die Angst vor Prognosesenkgungen. Ich kann das nachvollziehen, habe ich doch im vorangegangenen Kapitel die Punkte Ukraine und EU-Liquiditätsflutung als noch nicht erfüllt bezeichnet. Analysten schauen stark auf den eigenen Bauchnabel, also auf deutsche Aktien. Und hier gibt es tatsächlich noch mehr Fragezeichen als bei den internationalen und insbesondere US-Märkten, die maßgeblich für die Stimmung vieler Privatanleger sind.

Sie wollen wissen, was die Analysten im Einzelnen für Aussagen treffen und wo sie die größten Chancen sehen? Ich habe für Sie eine Übersicht der Analysen mit den höchsten Kurszielen ausgearbeitet. Die Liste zeigt ganz einfach an, wo das aktuelle Kursziel des Analysten prozentual am meisten über dem aktuellen Kurs liegt. Die Details zu den einzelnen Empfehlungen finden Sie unter
http://www.aktien-meldungen.de/Aktienresearch/Top-Aktien

TOP ANALYSTENZIELE

UnternehmenAnalyse v.KursKurszielUpside
SolarWorld24.100,35 €20,00 €5614,29%
TIPP24 AG21.1037,89 €70,00 €84,75%
QSC AG21.101,50 €2,50 €66,67%
Wincor Nixdorf20.1035,30 €57,00 €61,47%
Tom Tailor21.1011,04 €17,00 €53,99%
K+S21.1020,84 €31,00 €48,75%
DMG MoriSeiki24.1020,45 €30,00 €46,70%
Infineon21.107,54 €11,00 €45,89%
Drillisch24.1026,82 €39,00 €45,41%
Gerry Weber20.1031,06 €45,00 €44,88%

Es handelt sich um Analysen aus dieser Woche. Bitte genießen Sie diese Übersicht mit Vorsicht. Sie wissen ja, dass häufig auch ein Eigeninteresse des Analysten für eine rosa Brille sorgen kann, weshalb Analysteneinschätzungen tendenziell optimistischer ausfallen, als es die Realität anschließend erlauben würde (Sellside-Analysen). Aber die Übersicht gibt einen Eindruck darüber, wo die Erwartungen mit dem aktuellen Kurs am weitesten auseinander liegen. Wer letztlich Recht haben wird, der Analyst oder die Anleger, die den Kurs machen, ist in jedem Einzelfall individuell zu beurteilen.

QSC: NEUE PRODUKTE KOMMEN NICHT AN

Zum vierten Mal innerhalb des laufenden Jahres senkt Analyst Wolfgang Specht sein Kursziel für QSC, diesmal von 3 auf 2,50 Euro. Vor sechs Wochen hatte er sein Votum von Halten auf Kaufen gesetzt, war dennoch überrascht vom erneut schwachen Quartal.

Auch ich finde QSC aufgrund der mir vorliegenden Fakten günstig bewertet, doch QSC hat es in diesem Jahr wider Erwarten nicht geschafft, eine signifikante Nachfrage für seine neuen Produkte zu erzeugen. Vor dem Hintergrund, dass das Unternehmen gerade einen deutlichen Schwenk des Geschäftsmodells vollzieht, halte ich diese wiederholten Enttäuschungen für gefährlich: Vielleicht läuft das Unternehmen einem Ziel nach, das zu hoch gesteckt ist. Vielleicht wird die Cloud von anderen erobert, vielleicht ist der IT-Markt von kleinen und mittelständischen Unternehmen eben doch nicht so trivial.

QSC bleibt in meinen Augen daher bis auf weiteres bestenfalls eine Beobachtung wert. Für eine neue Bewertung brauchen wir neue Fakten. Und die werden nun wieder drei Monate auf sich warten lassen. Daher würde ich mich zunächst aus der Aktie raushalten bzw. einen Kursanstieg zum Ausstieg nutzen.




04. Ausblick: USA hui, Deutschland pfui

Der Ausblick bleibt den zahlenden Abonnenten des Heibel-Ticker PLUS vorbehalten. Bitte haben Sie Verständnis dafür, aber ohne eine kleine Einnahmequelle kann ich diesen Dienst nicht aufrecht erhalten.

Hier im Heibel-Ticker Standard erhalten Sie überwiegend vergangenheitsbezogene Erklärungen von mir. Detaillierte Analysen und Einschätzungen über die künftige Börsenentwicklung gibt es nur im kostenpflichtigen Heibel-Ticker PLUS. Das Angebot für die zahlenden Abonnenten des Heibel-Ticker PLUS baue ich kontinuierlich weiter aus und komme dabei insbesondere den Wünschen meiner Kunden nach. Inzwischen bietet das Heibel-Ticker PLUS Abonnement folgende Zusätze:

INTERNET: Kundenbereich

- täglich aktuelle Einschätzungen zu den Meldungen, die unsere offenen Positionen betreffen

- einen Chart für jede offene Position, um die Kurssituation schneller zu erfassen

- die Möglichkeit, nur die 10 neuesten Kommentare zu den offenen Positionen anzeigen zu lassen.

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Weiterhin erhalten meine Kunden eine übersichtliche Tabelle über alle offenen Positionen mit der jeweiligen Wochenperformance sowie Performance seit Empfehlung und mit einer Übersicht über die anstehenden Aktivitäten wie Stopp Loss nachziehen oder verkaufen bzw. kaufen.

Für die besonders aktiven Anleger unter Ihnen biete ich an, die unterwöchigen Updates direkt per E-Mail an Sie zu senden und ich benachrichtige Sie im Falle von Aktionsempfehlungen (Kauf oder Verkauf) direkt per SMS auf Ihr Handy. Dabei handelt es sich um einen Zusatzdienst (Express!), den ich mit 6,25 € pro Monat berechne. Keine Angst, sämtliche Updates befinden sich natürlich dann auch nochmals in der Freitagsausgabe für die normalen PLUS-Kunden.

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05. Weisheit der Vielen: BASF SE


BASF SE

Fr, 24. Oktober um 17:46 Uhr
BASF SE – DER WELTGRÖSSTE CHEMIEKONZERN
Im Zuge des Zusammenschlusses des sharewise Börsenbriefs mit dem Heibel-Ticker Börsenbrief werde ich Ihnen zukünftig an dieser Stelle alle zwei Wochen eine Aktie vorstellen, die nach dem Prinzip der „Weisheit der Vielen” von sharewise-Nutzern ausgesucht wird. Wir greifen dafür auf die Aktien zu, die von den erfolgreichsten sharewise-Kunden empfohlen werden. Dabei handelt es sich heute um die Aktie des deutschen Chemiekonzerns BASF SE.


KLEINES UNTERNEHMENSPROFIL

Die BASF SE (früher: Badische Anilin und Soda Fabriken) ist sowohl nach Umsatz als auch nach Marktkapitalisierung der größte Chemiekonzern der Welt. Das Produktportfolio des Ludwigshafener Unternehmens reicht dabei von Chemikalien und Feinchemikalien über Gas, Kunststoffe, Öl und Pflanzenschutzmittel bis hin zu Veredelungsprodukten. Der Konzern verfügt dabei über mehr als 380 Fabriken und bedient so Kunden in der ganzen Welt. Dabei untergliedert die Gesellschaft ihr operatives Geschäft in die fünf Kern-Segmente „Agricultural Solutions”, „Chemicals”, „Functional Materials & Solutions” „Oil & Gas” sowie „Performance Products” und richtet sein Handeln am Leitbild einer nachhaltigen Entwicklung aus. Ferner ist man über die Tochtergesellschaft Wintershall in der Förderung, dem Transport sowie dem Vertrieb von Gas und Öl tätig. Schon Anfang des Jahres 2008 firmierte der Konzern mit seinen weltweit mehr als 110.000 Mitarbeitern in eine europäische Aktiengesellschaft (SE) um. Die größten Konkurrenten der BASF SE sind dabei die beiden deutschen Chemie-Konzerne Bayer und Lanxess sowie international Dow Chemical und Du Pont.


KLEINE UNTERNEHMENSGESCHICHTE

Hervorgegangen ist die heutige BASF SE aus der bereits am 6. April 1865 in Mannheim-Jungbusch gegründeten Badischen Anilin- und Sodafabrik. Diese wurde von Friedrich Engelhorn als Aktiengesellschaft mit einem Grundkapital in Höhe von 1,4 Mio. Gulden gegründet und ging auf die bereits seit 1848 in Mannheim bestehende Badische Gesellschaft für Gasbeleuchtung zurück, deren Besitzer ebenfalls Engelhorn war.

Engelhorn wollte seinerzeit den bei der Leuchtgasgewinnung durch Verkokung entstehenden Steinkohleteer nutzen und begann deshalb Farbstoffe auf Anilinbasis sowie Teerfarbstoffe für die Textilindustrie zu produzieren, was zur Geburtsstunde von BASF wurde. Nur eine Woche nach der Gründung zog das Unternehmen bereits auf die andere Rheinseite um, in das zu dieser Zeit zur bayerischen Rheinpfalz gehörende Ludwigshafen. Grund für diesen Umzug war die damalige Subventionierung der Ansiedlung von Industrieunternehmen durch den bayerischen König Maximilian II, dank derer Engelhorn 1,5 Mio. Gulden erhielt.

1880 startete man dann die internationale Expansion durch die Gründung von Niederlassungen in Frankreich, Russland und den USA. Im Zuge des Ersten Weltkriegs wurde die Gesellschaft dann in die deutsche Kriegswirtschaft integriert und die Fabriken nach der Niederlage Deutschlands von den Alliierten weitestgehend demontiert. Der folgenden Hyperinflation entging der Konzern durch Einführung des sogenannten „Anilindollar” zur Bezahlung seiner Mitarbeiter.

Aufgrund des zunehmenden Konkurrenzdrucks, insbesondere durch die US-amerikanische Du Pont, hatten die großen deutschen Chemiekonzerne bereits 1923 Fusionsverhandlungen aufgenommen. Diese gipfelten schließlich in den Jahren 1924 und 1925 in einer Umfirmierung der BASF in die I.G. Farbenindustrie AG, in der Ende 1925 neben BASF auch die Farbwerke Hoechst AG, die beiden Chemiefabriken Cassella und Kalle & Co. AG sowie Agfa, Bayer, Griesheim Elektron und Weiler-ter-Meer aufgingen. Diese I.G. Farben wurde wiederum in die deutsche Kriegswirtschaft integriert und ist bis heute in erster Linie deshalb so bekannt, weil deren 42,5%ige Tochter Degesch das berühmt-berüchtigte Zyklon B, das in den Konzentrationslagern eingesetzte Todesgas, produzierte. Nach Ende des Krieges wurde die I.G. Farben von den Alliierten wieder zerschlagen, woraus die elf Unternehmen Agfa, BASF, Bayer AG, Cassella GmbH, Chemische Werke Hüls AG, Duisburger Kupferhütte AG, Dynamit AG, Hoechst AG, Kalle & Co. AG, Mainkur AG sowie Wasag Chemie AG entstanden.

Kurz nach Kriegsende wurde dann unter französischer Kontrolle die Produktion im Ludwigshafener Werk wieder aufgenommen. So wurde bereits im Jahr 1965 schon wieder ein Umsatz in Höhe von 4,05 Mrd. DM erwirtschaftet. Im Jahr 1969 erfolgte dann die Akquisition der Kasseler Wintershall AG, im Zuge derer es schließlich auch zur Gründung der Kali und Salz GmbH (heute: K+S AG) kam. 1972 wurde dann aus der Badischen Anilin- und Soda Fabriken Aktiengesellschaft die BASF AG.


UMSATZ- UND ERGEBNISENTWICKLUNG ZULETZT

Warum haben wir diese Unternehmensgeschichte nun so ausführlich besprochen? Nun, ganz einfach, weil ausgerechnet die 1969 übernommene Wintershall AG in den letzten Jahren zum „Star” innerhalb des Konzerns avancierte. Lag nämlich der Ölpreis noch Ende der 1990er Jahre mit Preisen von unter 10 USD/Barrel völlig am Boden, stieg dieser bis zum Jahr 2008 auf knapp 150 USD/Barrel an. Während jedoch die Konkurrenz unter diesem stark gestiegenen Ölpreis litt, konnte BASF über die Wintershall AG hiervon sogar massiv profitieren. Zwar brach der Ölpreis im Zuge der damaligen Finanzkrise kurzzeitig sehr stark ein, anschließend erholte er sich jedoch wieder auf weit über 100 USD/Barrel, was BASF bzw. Wintershall gute Geschäfte sicherte. Dies zeigte sich dann natürlich auch in der Umsatz- und Gewinnentwicklung des Konzerns, wie wir jetzt sehen werden.

Erzielte BASF im Jahr 2010 noch einen Umsatz von 63,9 Mrd. Euro (+26%), waren es 2011 schon 73,5 Mrd. Euro (+15%). 2012 waren es dann 78,7 Mrd. Euro (+7%), ehe dieser 2013 leicht auf 74,0 Mrd. Euro (-6%) sank. Der Gewinn je Aktie stieg hingegen von 5,73 Euro in 2010 auf 6,25 Euro (+9%) 2011 an, ehe er dann 2012 auf 5,71 Euro (-8,6%) sowie 2013 auf 5,37 Euro (-6%) jeweils leicht zurückging. Trotzdem stieg die Dividende je Aktie von 2,20 Euro im Jahr 2010 über 2,50 Euro (+13,6%) 2011 und 2,60 Euro (+4%) im Jahr 2012 auf 2,70 Euro (+3,8%) 2013.

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet das Unternehmen weiterhin einen leicht rückläufigen Umsatz in Höhe von rund 73,5 Mrd. Euro. Grund hierfür ist der Verkauf des Gashandels- und Gasspeicher-Geschäfts an die russische Gazprom. Der Gewinn soll dagegen weiterhin leicht steigen. Analysten rechnen im Mittel mit einem Gewinn je Aktie in Höhe von 5,66 Euro (+5,4%).

Die unternehmenseigenen Prognosen für 2015e, die bis dato einen Jahresumsatz in Höhe von 80,0 Mrd. Euro sowie ein EBITDA in Höhe von 14 Mrd. Euro vorsahen, nahm das Unternehmen jedoch just heute Morgen zurück. So dürfte der Umsatz im Geschäftsjahr 2015e nunmehr unter 76,0 Mrd. Euro liegen und das EBITDA nur noch zwischen 11 und 12 Mrd. Euro hereinkommen. Somit sollte unter dem Strich auch nur noch ein Gewinn je Aktie in Höhe zwischen 5,00 und 5,20 Euro stehen. Eine Senkung der Dividende ist jedoch nicht zu erwarten, allerdings eben auch keine weitere Anhebung.

Erwähnt werden muss an dieser Stelle sicherlich noch, dass dies meine persönlichen vorläufigen Umsatz- und Ergebnisschätzungen sind, da sich der Konzern selbst erst am 27. Februar 2015 im Rahmen seiner Bilanz-Pressekonferenz zu seinen Geschäftszielen für 2015 und darüber hinaus äußern möchte.


AKTUELLE BEWERTUNG: FUNDAMENTAL ZU TEUER

Bei einem Jahresumsatz in Höhe von 73,5 Mrd. Euro sowie einem Gewinn je Aktie in Höhe von 5,66 Euro in 2014e weist die Aktie ein KUV von 0,85 sowie ein KGV von gut 12 auf. Dabei sinkt das KUV auf Basis meiner Umsatzschätzungen für 2015e auf 0,83, wohingegen das KGV auf etwa 13,6 steigt. Die Bewertung der Aktie ist somit, angesichts eines Gewinnrückgangs von -10% von 2014e auf 2015e, mit Sicherheit nicht mehr günstig. Zumal dies nicht der erste Gewinnrückgang in den letzten Jahren ist. Vielmehr schrumpfte der Gewinn je Aktie seit 2011 inzwischen um -18,4%.

Selbst unter der Annahme, dass BASF ab sofort wieder auf ihren ursprünglichen Wachstumskurs zurückkehren und in den kommenden Jahren den Gewinn um jeweils 5-6% steigern kann, wäre höchstens ein KGV von maximal 12 angebracht (was dem doppelten des durchschnittlichen Gewinnwachstums von optimistischen +6% p.a. entsprechen würde). Daran ändert auch die hohe Dividendenrendite von knapp 4% p.a, die als nachhaltig gesichert angesehen werden kann, erst einmal nichts.

Dies gilt umso mehr, da kein neuer Wachstumstreiber für das Unternehmen zu erkennen ist. So dürfte zwar der zuletzt deutlich rückläufige Ölpreis das alte Kerngeschäft Chemie beflügeln. Andererseits bremst der Ölpreis zugleich die Geschäfte bei der Tochter Wintershall. Der deutlich gefallene Wechselkurs des Euros gegenüber dem US-Dollar wiederum sollte zwar einerseits den Absatz beflügeln, andererseits dürfte auch dies wiederum den Gewinn belasten. So ist wenig verwunderlich, dass der heute angekündigte Gewinnrückgang nahezu 1:1 durch die Entwicklung des EUR/USD-Wechselkurses zuletzt erklärbar scheint.


FUNDAMENTAL FAIRER WERT, UNSER KURSZIEL

Den Gewinn je Aktie für 2015e schätze ich nach der heutigen Umsatz- und Gewinnwarnung auf 5,00 - 5,20 Euro, im Mittel also auf 5,10 Euro. Im Geschäftsjahr 2016e kalkuliere ich dann mit einem Jahresumsatz in Höhe von 78,5 Mrd. Euro sowie einem Gewinn je Aktie in Höhe von 5,50 - 5,60 Euro, im Mittel also 5,55 Euro (+8,8%). Damit läge das Gewinnwachstum zwar etwas über den eigentlich anvisierten durchschnittlich +6%, dies ist jedoch dem unerwartet starken Einbruch im kommenden Jahr 2015 geschuldet, der einen entsprechenden kurzfristigen Rebound ermöglicht. Daher bleibt es auch dabei, dass das KGV nicht höher als 12 liegen sollte.

Mit einem KGV von 12 und unter der Annahme eines Gewinns je Aktie in Höhe von 5,55 Euro für 2016e, errechnet sich somit ein fundamental fairer Wert für die Aktie mit: 12x 5,55 Euro = 66,60 Euro. Aktuell notiert der Titel mit 68,45 Euro leicht darüber. Alles in allem kann man die Aktie daher, mit viel gutem Willen, bestenfalls als Halteposition einstufen. Dies jedoch auch nur deshalb, weil selbst bei stagnierenden Kursen die hohe Dividendenrendite von fast 4% p.a. als nachhaltig gesichert angesehen werden darf. Und wo gibt es aktuell noch 4% Zinsen für Ihr Geld?


Risikohinweise

Die Aktie der BASF SE ist spätestens nach der heutigen Umsatz- und Gewinnwarnung mit Sicherheit kein Schnäppchen mehr. Die Börse hat die heutige Warnung jedoch bereits weitestgehend vorweg genommen, sodass sie nahezu auf ihrem fundamental fairen Wert notiert. Außer dem fallenden Ölpreis, der einerseits unterstützend wirkt und andererseits belastet, sowie dem EUR/USD-Wechselkurs, gibt es kurzfristig leider keine besonderen Wachstumstreiber für den Konzern. Allerdings ist aufgrund des kurzfristigen Geschäftseinbruchs schon 2016 wieder mit einem zumindest kleinen Rebound zu rechnen. Anschließend sollte der Konzern dann mit +5-6% jährlich beim Gewinn wachsen können.

Alles in allem ist die Aktie der BASF daher zur Zeit kein Topfavorit mehr im DAX. Auf der anderen Seite kann man mit der Aktie eine schöne und recht sichere Dividende von knapp 4% p.a. einfahren und die weiteren Abwärtsrisiken sind inzwischen auch verhältnismäßig gering. Insofern würden wir die Aktie der BASF SE zur Zeit als Halteposition bewerten. Einsteigen respektive nachkaufen sollte man die Aktie erst, wenn sie – ggf. im Zuge eines nochmaligen Rücksetzers am Gesamtmarkt – unter 65,00 Euro zu haben wäre. Das Kursziel auf Sicht der nächsten 12 bis 18 Monate liegt jedenfalls mit knapp 67,00 Euro sogar leicht unter dem aktuellen Kursniveau. Wer bereits in der Aktie investiert ist, sollte zudem unbedingt einen Stoppkurs knapp unterhalb der Marke von 60,00 Euro platzieren.



06. Update beobachteter Werte

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Dieses Kapitel bleibt den Heibel-Ticker PLUS-Abonnenten vorbehalten.

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07. Übersicht HT-Portfolio

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Im Wochenverlauf habe ich zu mehreren Titeln Anmerkungen im Kundenbereich der Webseiten verfasst.

Die tabellarische Übersicht bleibt den zahlenden Abonnenten des Heibel-Ticker PLUS vorbehalten.

Die dritte Spalte zeigt die Schlusskurse von Donnerstagabend. Unter „Woche“ steht die Veränderung im Vergleich zur Vorwoche. Unter „2014“ steht das Ergebnis der Position seit Jahresbeginn bzw. seit Aufnahme ins Portfolio. Unter „Anteil“ finden Sie den Anteil der jeweiligen Position am Gesamtdepot.

Unter ! steht zur Information meine Grundtendenz:
Kbei Gelegenheit Kaufen, 
NKNachkaufen 
HHalten, 
Vbei Gelegenheit Verkaufen, 
TVTeilverkauf, also nicht die ganze Position 
VLVerkaufslimit, bei überschreiten eines bestimmten Kurses sollte verkauft werden 
SLStopp Loss, bei Unterschreiten eines bestimmten Kurses sollte verkauft werden 
TSTrailing Stopp, wie SL, nur dass das Limit kontinuierlich nachgezogen wird 



Die „Gelegenheit“ zum Kaufen oder Verkaufen wird sodann kurzfristig von mir per Update an Sie bekanntgegeben.

Ich habe diese Spalte „!" insbesondere für neue Kunden vorgesehen, die zu einem späteren Zeitpunkt wissen wollen, ob ich die Position noch zukaufen würde, wenn ich beispielsweise darin nicht schon voll investiert wäre. Zukaufen würde ich jeweils jedoch niemals zu Höchstkursen, sondern stets nur nach kurzfristigen Kursrückschlägen von mindestens 5-7%.

Kauffolge: Je spekulativer, desto aggressiver würde ich kaufen und verkaufen. Derzeit verwende ich die folgenden Schritte:

Value Positionen in drei Schritten aufbauen: 25%-25%-50%,

Spekulative und alternative Positionen in zwei Schrittenaufbauen: 50%-50%,

Tradingpositionen ganz oder gar nicht: 100%.

Stopp Loss Limits, Verkaufslimits und ähnliche Aktionsmarken verwalte ich aktiv in meinem System und ändere ich unter der Woche mehrfach, fast täglich. Eine Veröffentlichung der entsprechenden Limits ist in der Regel nicht sinnvoll, allenfalls Stopp Loss Marken werde ich bisweilen im Text bekanntgeben.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, aber ohne eine kleine Einnahmequelle kann ich diesen Dienst nicht aufrecht erhalten.

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Eine erfolgreiche Börsenwoche,
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Stephan Heibel
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08. Disclaimer / Haftungsausschluss und Risikohinweise

Wer un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen nachmacht oder verfälscht oder nachgemachte oder verfälschte un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen in Umlauf setzt, wird mit Lust-, manchmal auch mit Erkenntnisgewinn belohnt; und wenn alles gut geht, fällt davon sogar etwas für Sie ab. (frei nach Robert Gernhardt)

Wir recherchieren sorgfältig und richten uns selber nach unseren Anlageideen. Für unsere eigenen Transaktionen befolgen wir Compliance Regeln, die auf unsere eigene Initiative von der BaFin abgesegnet wurden. Dennoch müssen wir jegliche Regressansprüche ausschließen, die aus der Verwendung der Inhalte des Heibel-Tickers entstehen könnten.

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Quellen:
Kurse: Deutsche Kurse von comdirect.de, Goldbarren & Münzen von proaurum.de, US-Kurse von finance.yahoo.com. Alle Kurse sind Schlusskurse vom Donnerstag sofern nichts Gegenteiliges vermerkt ist.
Bilanzdaten: Comdirect, Yahoo! Finance sowie Geschäftsberichte der Unternehmen
Informationsquellen: dpa-AFX, Aktiencheck, Yahoo! Finance, TheStreet.com, IR-Abteilung der betreffenden Unternehmen



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