Heibel-Ticker Plus 08/15 - General Electric zeigt, wie schwach die Wirtschaft ist

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H E I B E L - T I C K E R S T A N D A R D

F I N A N Z I N F O R M A T I O N E N

- Einfach einen Tick besser -
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DEUTSCHE BIBLIOTHEK : ISSN 1862-5428

3. Jahrgang - Ausgabe 15 (11.04.2008)
Erscheinungsweise: wöchentlich Freitag/Samstag
* Bitte Schriftart Courier einstellen *
(-;______________________________________________;-)

I N H A L T

01. INFO-KICKER: GE ENTTÄUSCHUNG REICHT IN FAST ALLE BRANCHEN
02. SO TICKT DIE BÖRSE: ES GIBT KEINE ALTERNATIVE ZUM ÖL
03. AUSBLICK: AGRARPREISE DURCH ENERGIESEKTOR VERZERRT
04. DEPOT-CHECK: WIE GUT IST IHRE RISIKOSTREUUNG?
BIRKSHIRE HATHAWAY, GOOGLE, ING GROEP, RATIONAL,
SOLAR MILLENIUM
05. LESERFRAGE: DEUTSCHE TELEKOM
06. BEOBACHTETE WERTE
07. DISCLAIMER / HAFTUNGSAUSSCHLUSS UND RISIKOHINWEISE
08. AN-/ABMELDUNG

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01. INFO-KICKER: GE ENTTÄUSCHUNG REICHT IN FAST ALLE BRANCHEN
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Liebe Börsenfreunde,

General Electric hat heute seine Quartalszahlen veröffentlicht.
Statt 51 Cents Gewinn je Aktie wurden nur 44 Cents verdient.
Diese Enttäuschung ist einmalig in der Geschichte von GE,
insbesondere da es keine Warnung gab. GE ist das einzige Dow
Jones Unternehmen, das seit der Auflegung des Dow Jones Indexes
1895 dabei ist und so konsistent ist auch das Geschäft von GE.
Man ist es gewohnt, dass GE rechtzeitig vor veränderten
Marktbedingungen warnt.

Wie es dazu kommen konnte und was das für die nächsten Wochen
bedeutet, habe ich in der heutigen Ausgabe aufgezeigt.
Missachten Sie diese Verfehlung nicht, denn das Geschäft von GE
reicht nicht nur in die Finanzwelt hinein, sondern auch in die
Schwellenländer, in den weltweiten Konjunkturaufschwung bis hin
zu Konsumartikeln.

Im Kapitel 03 habe ich Ihnen weiterhin die Agrarbranche
vorgestellt. Nicht nur steigende Nahrungsmittelpreise, sondern
auch der steigende Ölpreis heizt den Bullenmarkt im Agrarsektor
weiter an.

Der heutige Depotcheck analysiert ein wieder einmal
hervorragendes Depot eines Kunden. Es freut mich, ein Portfolio
voller interessanter Aktien zu untersuchen, die gleichzeitig
breite Bereiche unserer Wirtschaft abdecken und sich zwischen
soliden Dividendentiteln und spekulativen Wachstumswerten die
Waage halten.

Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre.

take share, Ihr
Börsenschreibel

Stephan Heibel

Chefredakteur und
Herausgeber des
Heibel-Ticker

P.S.: Lassen Sie mich Ihre Meinung, Kritik oder
Verbesserungsvorschläge wissen (selbst Lob ist willkommen ;-)
und schreiben Sie mir an leserbrief/at/heibel-ticker/./de.

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02. SO TICKT DIE BÖRSE: ES GIBT KEINE ALTERNATIVE ZUM ÖL
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Heute wird es spannend: General Electric (GE) hat heute früh
sein Quartalsergebnis veröffentlicht. Die Ergebniserwartungen
wurden mit nur 44 Cents je Aktie um 7 Cents verfehlt. Kurze
Zeit später wurde das Konsumentenvertrauen veröffentlicht. Die
hohen Energiepreise, die Immobilienkrise und Rezessionsängste
haben das Konsumentenvertrauen auf das niedrigste Niveau seit
1982 gedrückt.

Das Konsumentenvertrauen wird durch Umfragen generiert. Man
verspricht sich davon Aussagen über das Konsumverhalten der
Amerikaner. Und das ist nicht nur in den Umfragen entsprechend
diesem niedrigen Konsumentenvertrauen schlecht, sondern auch
die Umsätze im Einzelhandel lassen zu wünschen übrig. Gestern
hat Wal-Mart enttäuschende Umsätze der letzten Monate
vermeldet.

Vor einigen Tagen hat ein hoher Angestellter der Flugsicherheit
bekannt gegeben, dass bei der Verkabelung eines bestimmten
Flugzeugtyps (MD-80) Sicherheitsrisiken von den
Fluggesellschaften ignoriert würden. Seither wurden tausende
Flüge, meist US-Inlandsflüge, gestrichen, überwiegend die
Maschinen von American Airlines, aber auch von anderen
Fluggesellschaften, werden nun überprüft.

Frontier Airlines hat heute Insolvenz angemeldet. Es ist schon
die vierte US-Gesellschaft binnen zwei Wochen, die aufgrund des
hohen Ölpreises bankrott geht.

Die Arbeitslosigkeit steht inzwischen bei 5,1%, ich berichtete
vergangene Woche darüber. Von einer Erholung des US-Dollars
kann keine Rede sein, in dieser Woche hat er erneut ein neues
Allzeittief bei 1,59 USD/EUR erzielt.

Ich könnte noch eine ganze Weile weiter negative Ereignisse
auflisten. Doch schauen wir uns zunächst einmal deren
Auswirkung auf die wichtigsten Indizes an:


INDIZES 10.4.08


Dow Jones 12.582 -0,3%
NASDAQ 2.351 -0,5%
S&P 500 1.360 -0,7%
DAX 6.704 -0,5%
Nikkei 13.323 0,2%
Euro/US-Dollar 1,5768 0,8%
Euro/Yen 161,19 0,2%
10-Jahre-US-Anleihe 3,53% -0,1
Umlaufrendite Dt 3,96% 0,0
Feinunze Gold USD $927,17 2,3%
Fass Crude Öl USD $108,93 6,1%


PROBLEME AUF DEN ENERGIEMÄRKTEN

Als erstes fällt der Ölpreisanstieg ins Auge: 6,1% im
Wochenvergleich. Ein neues Allzeithoch bei 112,02 USD/Fass
wurde erzielt. Die Öl-Lagerbestände der USA sind niedriger
ausgefallen, als erwartet. Sämtliche Alternativen zum Öl
geraten unter Beschuss.

Die Ethanolbeimischung zum Autosprit steht in der Kritik. In
den USA werden 10% Ethanol beigemischt, diese werden aus Mais
und Soja gewonnen. Die Energiebilanz dieses Prozesses ist noch
nicht zweifelsfrei positiv, denn bei der Ethanolgewinnung aus
Mais und Soja wird wesentlich mehr Energie verbraucht, als bei
der Ethanolgewinnung aus Zucker, wie sie in Brasilien schon
seit Jahren erfolgreich betrieben wird.

In Deutschland hat sich unsere Regierung damit ein Ei ins Nest
gelegt: Die Vorschrift, 10% Ethanol, statt bisher 5%,
beizumischen, wurde fallen gelassen, weil zu viele Motoren dies
nicht vertragen.

In Wirklichkeit jedoch ist die schlechte Gesamtbilanz der Grund
dafür, dass das Ethanolprojekt zurückgestellt wird. Und darin
ist noch gar nicht das Öl-für-Nahrung-Programm berücksichtigt,
mit dem Bauern in den USA sowie hier durch die Ethanol-
Förderung ermutigt werden, die Ethanolproduktion zu fördern,
statt Nahrungsmittel zu produzieren. Die Lebensmittelpreise
sind bereits sprunghaft angestiegen.

Ach so, da fällt mir ein, was ich oben vergessen habe: Die
Inflationsrate ist angestiegen. Trichet geht davon aus, dass
erst in anderthalb Jahren wieder das Ziel einer Inflationsrate
von unter 2% erzielt werden kann. Derzeit steht die Inflation
in der EU bei 3,5%. In den USA gehen die Schätzungen von 4% bis
4,8%. Ganz schön happig, oder? Diese Inflationsraten folgen
nicht nur aus dem hohen Ölpreis, sondern auch aufgrund der
Lebensmittelpreisanstiege dank Ethanol.

Regenerative Energien wie Solar, Wind, Wasser und Geothermie
sind entweder noch zu teuer oder aber nicht verlässlich genug
verfügbar. Nachts beispielsweise lässt sich keine Solarenergie
gewinnen und dennoch ist der Stromverbrauch gerade nachts sehr
groß. Die Stromspeicherung ist wiederum sehr aufwendig, so dass
auch dies die Energiebilanz sowie Kostenbilanz von Solarenergie
belastet.

Atomkraft wollen wir nicht, haben wir entschieden. In den USA
ist der Widerstand ähnlich groß. Kohle ist zu schmutzig.

Bleibt Gas, das wir aus Russland kaufen können. Der Transport
ist jedoch sehr aufwendig, das Gas muss gekühlt werden, bis es
sich verflüssigt und dann den ganzen Transport über so kühl
gehalten werden.

All diese Probleme lassen die Preise für Energiealternativen in
die Höhe schnellen ... und plötzlich sieht das Öl bei 110
USD/Fass gar nicht so teuer aus. Die Infrastruktur steht, das
Öl ist leicht transportierbar und, abgesehen von den CO2-
Sünden, ist die Effizienz unschlagbar. Ich glaube, das Öl kann
noch deutlich höher steigen, bevor alternative Energien sowohl
profitabel, als auch mit ausreichenden Kapazitäten verfügbar
sind.

Ich habe im nächsten Kapitel einen Blick auf die
Agrarunternehmen geworfen. Dort finden Sie den Bullenmarkt
dieser Tage.


GOLD

Der Goldpreis ist um 2,7% angesprungen. Wohl auch vor dem
Hintergrund des schwachen US-Dollars hat das Gold wieder eine
Erholung erfahren. Der IMF hat verkündet, 400 Tonnen Gold
verkaufen zu wollen. Eigentlich sollte diese Meldung den
Goldpreis unter Druck bringen. Doch stattdessen ist der
Goldpreis unbeirrt weiter angestiegen.

Für mich ist das ein Zeichen dafür, dass der Goldbulle noch
sehr jung ist. Wann immer jemand äußert, Gold zu verkaufen, sei
es die Schweizer Nationalbank, sei es das Washingtoner
Abkommen, sei es nun der IMF, ist der Goldpreis angestiegen.
Die Käufer von Gold fühlen sich wohler mit dem gelben Metall,
wenn öffentliche Institutionen nicht so viel davon halten. Das,
was der IMF heute verkauft, kann er in 10 Jahren nicht mehr
verkaufen. Die Vorräte des Goldes schrumpfen und die Fähigkeit
der Notenbanken schwindet, den Goldpreis zu beeinflussen.


AKTIENBÖRSEN IM MINUS

Sämtliche Aktienbörsen haben abgegeben. Nur in Japan hat man
davon nichts mitbekommen. Dort freut man sich auf das G7-
Treffen an diesem Wochenende und erhofft sich davon Lösungen
für die Finanzkrise. Doch in Japan waren in der vergangenen
Nacht die schlechten Zahlen von GE noch nicht bekannt. Der
Nikkei dürfte also am Montag die heutigen Kursverluste Europas
und der USA nachholen.

Schauen wir uns General Electrics Quartalsergebnis einmal näher
an: Jeffrey Immelt, CEO von GE, hat gesagt, dass die größten
Enttäuschungen aus dem Finanzbereich des Unternehmens stammen.
Was mich daran wundert ist, dass General Electric
diversifiziert genug ist, um beispielsweise mit
Infrastrukturaufträgen, Kraftwerksbau in Schwellenländern und
ähnliches, den Finanzbereich auszugleichen. Doch dies ist nicht
gelungen.

Außerdem gilt GE seit Jahrzehnten als das Unternehmen, das
seine Zahlen mit am besten im Blick hat. Wenn etwas schief
geht, dann schlagen sofort in den Controllingabteilungen
entsprechende Warnsysteme an und CEO Immelt kann die Analysten
auf die veränderte Situation einstellen. Dies ist diesmal nicht
erfolgt, Immelt hat völlig ohne Vorwarnung dieses enttäuschende
Quartalsergebnis vermeldet.

Wie konnte das kommen? Und, wenn GE sein Ergebnis nicht mit
Infrastrukturprojekten der Schwellenländer aufbessern kann, ist
dann der weltweite Konjunkturaufschwung gefährdet? Folgen also
auch fallende Rohstoffpreise, ist eine weltweite Rezession nun
doch wieder möglich?

Nun, viele Fragen, die da aufgeworfen werden und wenn Sie sich
die heutigen Börsenkurse anschauen, dann wissen Sie, was
Anleger denken. Im nächsten Kapitel werde ich aufzeigen, wie
ich die Situation einschätze.


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03. AUSBLICK: AGRARPREISE DURCH ENERGIESEKTOR VERZERRT
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Der Ausblick bleibt den zahlenden Abonnenten des
Heibel-Ticker PLUS vorbehalten. Bitte haben Sie Verständnis
dafür, aber ohne eine kleine Einnahmequelle kann ich diesen
Dienst nicht aufrecht erhalten.

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In den vergangenen Monaten habe ich das Angebot insbesondere
für die zahlenden Abonnenten des Heibel-Ticker PLUS deutlich
verbessert. Im Kundenbereich im Internet gibt es nun

- täglich aktuelle Einschätzungen zu den Meldungen, die
unsere offenen Positionen betreffen

- einen Chart für jede offene Position, um die Kurssituation
schneller zu erfassen

- die Möglichkeit, sämtliche Kommentare und Analysen zu den
einzelnen Empfehlungen sowie zu den Indizes, Währungen und
Rohstoffen Gold & Öl als PDF Datei herunterzuladen

- die Möglichkeit eine PDF-Datei herunterzuladen, die nur
die neuen Kommentare zu den offenen Positionen enthält.

Weiterhin erhalten meine Kunden eine übersichtliche Tabelle
über alle offenen Positionen mit der jeweiligen
Wochenperformance sowie Performance seit Empfehlung und
mit einer Übersicht über die anstehenden Aktivitäten wie
Stopp Loss nachziehen oder verkaufen bzw. kaufen.

Der Heibel-Ticker wird bis auf weiteres als "nur-Text" E-Mail
verschickt werden. Graphische Bedürfnisse werden im
Kundenbereich des Internets und mit den PDF-Dateien befriedigt.
Doch inhaltliche Bedürfnisse deckt der Heibel-Ticker nun
besser ab denn je.

Den Reaktionen meiner Kunden entnehme ich, daß ich mit
diesen Änderungen einen echten Mehrwert geschaffen habe.
Schauen Sie sich das neue Angebot einmal mit einem
Schnupperangebot (6 Wochen zu 16 Euro) an. Es würde mich
freuen, wenn ich Sie als neuen Abonnenten gewinnen kann.


Für eine Jahresgebühr von 120 Euro erhalten Sie ein
Jahresabonnement sowie sämtliche Sonderanalysen, die in
unregelmäßigen Abständen veröffentlicht werden.

Falls Ihnen ein Jahr zu lang erscheint, dann können Sie den
Heibel-Ticker PLUS auch zunächst für ein halbes- oder viertel
Jahr bestellen. Oder bestellen Sie einfach das Schnupperabo.

Geben Sie bitte den folgenden Link in Ihren Browser ein und
bestellen Sie unter

http://www.heibel-ticker.de/bestellung.php

Bei Fragen senden Sie direkt eine eMail an den Autor unter

Leserfragen/at/heibel-ticker/./de

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04. DEPOT-CHECK: WIE GUT IST IHRE RISIKOSTREUUNG?
BIRKSHIRE HATHAWAY, GOOGLE, ING GROEP, RATIONAL,
SOLAR MILLENIUM
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Nur wer ein diversifiziertes Portfolio hat, wer also in seinem
Depot eine gesunde Risikostreuung verwirklicht hat, wird bei
plötzlichen Korrekturen wie in diesen Tagen dennoch gut
schlafen können. Spekuliert wird hier im Heibel-Ticker nur mit
einem kleinen Teil des Vermögens. Der Rest wird auf solide Füße
gestellt.

Es folgt nun eine Analyse auf Risikostreuung von den 5 größten
Positionen eines Lesers. Dabei werde ich weniger auf die
einzelnen Werte eingehen, als viel stärker auf die Branchen, in
denen sie wirtschaften. Schicken Sie mir Ihre 5 größten
Positionen an Depotcheck/at/heibel-ticker/./de. Bitte
unterschreiben Sie mit Ihrem Vornamen und der Stadt, in der Sie
leben. Diese Information wird dann veröffentlicht.

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FRAGE:

Sehr geehrter Herr Heibel,

ich habe zufällig in einem Blog Ihre Einschätzung zu Solarworld
gesehen, die mich von Ihrer Arbeit auf Anhieb überzeugt hat (zu
ergänzen wäre aus meiner Sicht lediglich, dass die
Bundesregierung dabei ist, die Förderung zu kürzen und dass
deshalb der hohe Auslandsanteil ein noch stärkeres Plus
darstellt: SW hatte 2007 49%) - und weiter die durchweg
überzeugende Darstellung zu den drei Fragezeichen im ersten
erhaltenen Börsenbrief.

Nun hoffe ich, dass Sie auch ähnlich stark mein folgendes Depot
bewerten:

- WKN 900567: Berkshire Hathaway,
- WKN A0B7FY: Google,
- WKN 881111: ING Groep,
- WKN 701080: Rational,
-.WKN 721840: Solar Millennium.

Ich bin gespannt, ob ich darauf so ohne weiteres Ihre
Einschätzung bekomme.

Mit freundlichen Grüßen, Helmut aus Gersthofen


ANTWORT:

Besten Dank für das Lob. Für die anderen Leser: Seit einigen
Wochen schreibe ich im zwei-Wochen-Turnus eine Wunschanalyse
für sharewise.de. Die nächste Wunschanalyse werde ich kommenden
Mittwoch an alle Leser des Heibel-Ticker PLUS schicken, dort
werde ich auch den Link für die beiden bislang analysierten
Titel einfügen (Solarworld & Commerzbank).

Der Depotcheck legt einen Schwerpunkt auf die Zusammenstellung
des Depots. Die Analyse der Einzeltitel spielt daher nur eine
untergeordnete Rolle. Es wird lediglich die Branche, das
Marktumfeld und die aktuelle Bewertung der einzelnen Werte kurz
skizziert, damit die Portfoliobetrachtung besser verständlich
ist.


BIRKSHIRE HATHAWAY

Warren Buffet hat viele der Aktionäre von Bershire Hathaway zu
Millionären gemacht. Dies ist ihm gelungen, indem er immer
wieder langfristig in gut positionierte und fundamental günstig
bewertete Unternehmen investiert hat. Es wird Sie kaum wundern,
dass Buffett im Januar 500 Mio. Euro in den Schweizer
Rückversicherer Swiss Re gesteckt hat. Diese Woche wurde
bekannt, dass er 125 Mio. Euro in die Münchener
Rückversicherung investierte.

Der Finanzsektor ist am Boden, es kursieren Gerüchte, dass
Versicherungen ihren Verpflichtungen nicht nachkommen könnten
und ich habe in den vergangenen Ausgaben ausführlich darüber
berichtet, wie solche Gerüchte im schlimmsten Fall zu selbst
erfüllenden Prognosen werden können. Genau der richtige
Zeitpunkt also für einen Investor wie Warren Buffet, um aktiv
zu werden. Sein Investment Vehikel Birkshire Hathaway hat seit
jeher vorzugsweise im Versicherungsmarkt agiert.

Für den amerikanischen Kleinanleger ist die Aktie leider schwer
zu bekommen: Der Kurs steht derzeit bei 131.240,- USD. Er
braucht sich also nicht überlegen, ob er 50 oder 100 Stück der
Aktien kaufen will, sondern
muss erst einmal sparen, um sich eine Aktie leisten zu können.
In
Deutschland sind die Aktien jedoch bereits für 2.770,- EUR zu
haben.
Dafür brauchen Sie 30 deutsche Aktien, um eine US-Aktie zu
repräsentieren.

Seit Dezember ist die Aktie von 151.650,- USD zurückgekommen.
Vor einem
Jahr noch notierte die Aktie bei 110.000,- USD. Das
Bewertungsniveau ist
mit einem KGV von 15 in Ordnung. Die Umsätze wachsen mit 7%,
der Gewinn
wird Schätzungen zufolge proportional folgen.

Mit 44 Mrd. USD Barmitteln in der Bilanz kann ich mir gut
vorstellen,
dass die Telefone bei Bershire Hathaway derzeit nicht ruhen. Zu
viele
Finanzinstitute sind in Liquiditätsnot geraten und suchen
händeringend
nach Liquiditätsspritzen. Und die Berichte häufen sich in den
vergangenen Tagen, dass Buffet hier und da zuschlägt.

Die Finanz- und Liquiditätskrise wird nicht zu schnellen
Kursanstiegen
bei den Finanztiteln führen. Vielmehr wird es noch einige Zeit
in
Anspruch nehmen, bis sich der Markt bereinigt hat. Wer jedoch
langfristig darauf setzen möchte, dass die dann überlebenden
Unternehmen
gut verdienen werden, der ist in der Bershire Hathaway Aktie
sicherlich
gut aufgehoben.


GOOGLE

Ausführliche Informationen zu Google finden Sie im
Kundenbereich, denn
Google ist ein Wert aus meiner Empfehlungsliste. In den
vergangenen
Monaten hat auch Google Federn gelassen, doch langfristig
orientierte
Anleger sitzen diese Korrektur einfach aus. Denn das
Geschäftsmodell von
Google stimmt und die Wachstumsaussichten sehen überaus positiv
aus. Mit
einem erwarteten Umsatzwachstum von 30% ist das KGV von 35 in
meinen
Augen als günstig anzusehen.

Zuletzt ist der Kurs eingebrochen weil Analysten rückläufige
Umsätze im Bereich der Textwerbung (AdWords) erkannt haben.
Google hat dazu erklärt, dass Maßnahmen umgesetzt wurden, um
die Qualität der Klicks für die werbenden Kunden zu erhöhen.
Dadurch werden eine Reihe von Klicks nicht mehr abgerechnet.
Die Einnahmen von Google sinken dadurch kurzfristig
tatsächlich, aber wie ich es von Google kenne, wird diese
erhöhte Qualität der Klicks seitens der Werbenden letztlich zu
einer stärkeren Nutzung von AdWords führen.

In den Medien wurde dieser Umsatzrückgang als Signal
verstanden, dass das Umsatzwachstum von Google an seine Grenzen
gestoßen sei. Das ist nicht der Fall. Wer langfristig, wie
Warren Buffet, orientiert ist, der wird noch einen
vierstelligen Google-Kurs erleben.


ING GROEP

Die Niederländer expandieren derzeit hauptsächlich in die
Schwellenländer. Das wird natürlich gern gesehen, und so fallen
die Meinungen über die Ing Groep überwiegend positiv aus.

Mit einer Dividendenrendite von 6,1%, die Dividende wurde im
vergangenen Monat nochmals angehoben, ist dieses Papier
sicherlich eine Alternative zu festverzinslichen Anleihen. Das
KGV von 7 ist so günstig, dass ich misstrauisch werde, ob da
nicht noch etwas faul ist. Und richtig: Das Umsatzwachstum von
5% im laufenden Jahr wird im nächsten Jahr nicht gehalten
werden, da wird ein Umsatzrückgang erwartet. Damit erklärt sich
das günstige Bewertungsniveau.

Zusätzlich hat natürlich auch der Kurs von der Ing Groep in den
vergangenen Monaten stark gelitten. Im Rahmen der US-
Immobilienkrise musste das Unternehmen einige hundert Mio. Euro
abschreiben. Der Kurs fiel von 34 auf 20 Euro. Seit Mitte März,
seit der Bear Stearns Pleite, hat sich der Kurs wieder auf 24
Euro erholt.

Wie gesagt: Ich denke, die Finanzkrise wird noch einige Zeit
benötigen, bis die Nachwehen verarbeitet sind. Daher gebe ich
auch der Ing Groep keine guten Karten, schnell wieder über 30
Euro je Aktie zu springen. Vielmehr würde ich in diesem Sommer
eine Konsolidierungsphase zwischen 22 und 27 Euro erwarten.


RATIONAL

Professionelle Gartechnologie wird aus diesem bayerischen Hause
angeboten. Großküchen setzen Rational-Geräte ein, um Hähnchen,
Steaks, Brötchen oder Pommes zu garen. Mit einem Umsatz von 390
Mio. Euro p.a. bezeichnet sich Rational als weltweit führendes
Unternehmen in diesem Bereich.

Das Umsatzwachstum beträgt nachhaltig 19%, die Gewinne steigen
proportional dazu mit an. Das künftige Wachstum kommt aus den
Schwellenländern, dort ist Rational bereits gut vertreten.

Mit einer Dividendenrendite von 4,3% ist auch gute Laune bei
Aktionären gewährleistet. Das KGV von 19 halte ich bei diesem
Marktführer und verlässlichen Geschäftsmodell für günstig.

Seit Anfang 2006 pendelt der Kurs seitwärts zwischen 120 und
160 Euro. Zuletzt stand der Kurs Anfang dieses Monats bei 120
Euro, aktuell notiert die Aktie bei 132 Euro. Gegessen wird
immer. Insbesondere neuer Wohlstand, wie er derzeit in den
Schwellenländern geschaffen wird, führt dazu, dass die Menschen
sich gerne einmal etwas Gutes gönnen. Dazu sind die Geräte von
Rational hilfreich: Mit der Wohlstandsgewohnheit, zum Essen
auszugehen werden meiner Ansicht nach auch Rational-Geräte
verstärkt nachgefragt.

Alles in allem also eine grundsolide Aktie mit guten
Wachstumsaussichten.


SOLAR MILLENIUM

Der Ölpreis steht über unglaublichen 110 USD/Fass, aus dem
Osten kriegen wir, dank Schröder, jede Menge billiges Gas, doch
Russland hat schon in der Auseinandersetzung mit der Ukraine
gezeigt, dass es seine Macht auch politisch einsetzen wird. Aus
dem Westen könnten wir Frankreichs Nuklearenergie beziehen, die
wir bei uns kontinuierlich abschalten. In Deutschland selbst
können wir weiter Kohle verfeuern, doch die CO2-Bilanz mahnt
hier zur Zurückhaltung. Die Argumente für erneuerbare Energien
wie Wind, Solar, Wasser oder Geothermie sind überwältigend und
entsprechend haben wir in Deutschland mit dem Erneuerbare-
Energien-Gesetz (EEG) auch hervorragende Starbedingungen für
Unternehmen, die diese Bereiche erschließen wollen.

Die Anfangseuphorie ist verflogen, das EEG hat für eine
Überhitzung gesorgt. In den vergangenen Monaten erfolgte an den
Börsen im Solarbereich eine Konsolidierung, so dass selbst der
hohe Ölpreis kaum positiv ins Gewicht fiel. Die Förderung
regenerativer Energien ist gesetzlich festgeschrieben, jedoch
rückläufig. Skalenerträge werden dadurch notwendig, Unternehmen
müssen die Fluch nach vorn antreten. Da werden nicht alle
überleben, sondern letztlich musste es zu einer Konsolidierung
kommen.

In meinen Augen ist die Konsolidierung nun vorerst
abgeschlossen. Die kleine Solar Millenium, die sich auf den Bau
von Solar-Kraftwerken spezialisiert hat, konnte erfolgreich
eine Kapitalerhöhung um 50 Mio. EUR umsetzen. Dadurch sind die
Anteile der Altaktionäre leider verwässert, aber für die Flucht
nach vorn sind wieder Investitionsmittel verfügbar.

Der Umsatz wird sich der Unternehmensplanung zufolge jährlich
verdreifachen. Aufgrund der großen Investitionen werden sich
die Gewinne in den nächsten Jahren nicht parallel entwickeln,
sondern lediglich um 30% p.a. ansteigen. Mit 42 Mio. Euro
langfristigen Schulden sieht die Bilanz gesund aus. Doch wie
gesagt: Der Umstand, dass neues Kapital nur über eine
verwässernde Kapitalerhöhung geholt werden konnte, mahnt zur
Vorsicht.

Gelingt die Flucht nach vorn, so ist das KGV von 14 für dieses
Wachstumsunternehmen viel zu günstig. Der Kurs ist seit
vergangenem November von 49 auf 24,50 Euro zurück gekommen.
Aktuell notiert die Aktie bei 28 Euro. Wenn sich Solar
Millenium als Solarkraftwerkbauer etablieren kann, dann können
Sie mit einer Vervielfachung des Kurses rechnen. Andernfalls
könnte das Kartenhaus zusammenfallen. Es lohnt sich also, zur
besseren Abschätzung der Erfolgschancen, einmal das
Geschäftsmodell genauer anzusehen:

Parabilrinnen-Kraftwerke nennt Solar Millenium die eigens
entwickelte Technologie, mit der hunderte Meter lange Parabol-
Schüsseln nebeneinander aufgestellt werden, die das Sonnenlicht
zunächst in Wärme wandeln. Später erfolgt die Umwandlung in
Strom.

In Spanien befinden sich die zwei ersten entsprechenden
Kraftwerke im Bau. Weitere sind für China, die USA und
Nordafrika in Planung. Solar Millenium bietet die gesamte
Palette von Projektplanung bis zur schlüsselfertigen Übergabe
an.

Doch... ein Referenzprojekt gibt es noch nicht. Und dort ist
das Risiko dieser Firma zu sehen: Es könnten noch jede Menge
unüberbrückbare, nicht vorhersehbare Probleme auftreten. Beim
Bau solch komplexer Anlagen passieren immer wieder Dinge, die
in der Planung nicht berücksichtigt werden konnten.

Also: Als hochspekulative Komponente in einem Portfolio ist
dieses Aktie
sicherlich interessant.


FAZIT:

Ihr Portfolio gefällt mir sehr gut. Sie haben den Finanzsektor
(Berkshire Hathaway, Ing Groep), Technologie (Google), Energie
(Solar Millenium) und einen nicht-zyklischen Wert (Rational
Küchengeräte). Da Bershire Hathaway auch in andere Unternehmen
investiert und somit lediglich im Finanzbereich übergewichtet,
aber sonst ein diversifiziertes Unternehmen ist, halte ich
diese Dopplung für vertretbar.

Regional sind Sie ebenfalls gut aufgestellt: Google und
Bershire Hathaway kommen aus den USA, Solar Millenium und
Rational kommen aus Ihrem Heimatland und die niederländische
Ing Groep ist ein EU-Nachbar. Am Wachstum der Schwellenländer
nehmen Sie über Rational und die Ing Groep teil.

In Sachen Risiko / Dividendentitel haben Sie ebenfalls eine
gute Mischung, obwohl ich den Dividenden der Finanzbranche noch
immer nicht ganz über den Weg traue. Die hohe Dividendenrendite
bei der Ing Groep, die gute Dividende bei Rational steht den
Wachstumsunternehmen Google und Solar Millenium gegenüber. Bei
Berkshire Hathaway ist zwar kein Wachstumsunternehmen, zahlt
aber auch keine Dividende, da Buffet behauptet, besser mit dem
Geld umgehen zu können, als Aktionäre.

In diesem Portfolio stellt Solar Millenium einen spekulativen
Wert dar, bei dem Chance und Risiko stimmen und der in dem
sonst konservativen Depot gut eingebettet ist.


KOMMENTAR:

Sehr geehrter Herr Heibel,

allen Respekt für Ihre fundierte Bewertung. Ich halte die fünf
Aktien schon lange und verfolge sie konsequent und kann dennoch
Ihrer Einschätzung nichts hinzufügen. (Nur ein kleiner Fehler
ist enthalten: die "kleine" Berkshire-Aktie gibt es auch für
amerikanische Kleinanleger: brk-b,
http://finance.yahoo.com/q?s=BRK-B

Ihr Helmut aus Gersthofen

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05. LESERFRAGE: DEUTSCHE TELEKOM
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Ihre Fragen schicken Sie bitte an leserfragen/at/heibel-
ticker/./de. Ich werde künftig nur noch eine Leserfrage
veröffentlichen. Den Rest beantworte ich direkt. Bitte fragen
Sie mich nur zu Unternehmen mit einem Marktwert von mindestens
100 Mio. Euro bzw. USD.

=================

FRAGE:

Hallo Herr Heibel,

als kurzfristig orientierter Anleger interessiert mich die Dt
Telekom. Sollte man bei 11,24 einsteigen?

Wie gesagt nur kurzfristig für wenige Wochen Kursziel +10-15%.

Danke, Martin aus Magdeburg


ANTWORT:

Die Deutsche Telekom schiebt noch immer 35 Mrd. EUR Schulden
vor sich her. Da stehen Refinanzierungen fast auf der
Tagesordnung und das bei der aktuell angespannten
Liquiditätsversorgung der großen Banken und Broker. Nein, da
hat es schon seinen Grund, dass die Dividendenrendite über 7%
steht: Ich kann mir gut vorstellen, dass die Dividende zur
Überbrückung von Finanzierungsproblemen bald gekürzt wird.

Bei einer so kurzfristigen Spekulation sollte das
Chance/Risiko-Verhältnis zumindest 2:1 zugunsten der Chance
stehen. Aber wenngleich der Kurs die Chance hat, auf 12,5 EUR
zu steigen (also 11% Chance), würde der Kurs deutlich unter 10
fallen, wenn die Dividende angeknabbert wird. Das Risiko
beträgt also ebenfalls 11%. Das Verhältnis ist mir zu schlecht.

Wenn Sie auf steigende Kurse spekulieren wollen, dann suchen
Sie sich lieber Unternehmen mit komfortablen Barbeständen.

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06. BEOBACHTETE WERTE
==============================================================

Bitte beachten Sie auch den Kundenbereich auf meiner
Internetseite unter www.heibel-ticker.de. Dort finden Sie
aktuelle Charts mit meinen jeweils aktualisierten
Einschätzungen.

==========

Im Wochenverlauf habe ich zu mehreren Titeln Anmerkungen im
Kundenbereich der Webseiten verfasst. Selten sind diese
Anmerkungen nur tagesaktuell, es reicht in der Regel, wenn Sie
einmal die Woche dort hinein schauen.

Auf der Einstiegsseite heibel-ticker.de sehen Sie im Ticker am
oberen Bildrand auf den ersten Blick, zu welchen Titel aktuelle
Anmerkungen erstellt wurden.

Hier nun die Übersicht über die offenen Positionen. Wie
angekündigt habe ich jeweils die langfristigen von den
spekulativen Positionen getrennt. Bei den langfristigen
Positionen werde ich in den kommenden Wochen jeweils eine
Risikostreuung berücksichtigen.

Weiter habe ich in Empfehlungen unterschieden zwischen denen,
die vorwiegend über die deutschen Börsen zu haben sind, und
jenen, die Sie in Ihr US-Depot kaufen sollten.

Insgesamt gibt es nun also vier Kategorien: Deutsches Depot
lang- und kurzfristig sowie US-Depot lang- und kurzfristig.

Unter „Änd" steht die Gesamtveränderung seit Empfehlung. Unter
„Woche" steht die Änderung zur Vorwoche. Unter „Empf." steht
die Empfehlung, ob diese Position zu
H - Halten,
K - Kaufen,
NK – Nachkaufen,
V – Verkaufen,
TV - Teilverkaufen ist oder mit einem
SL - Stopp Loss oder
VL - Verkaufslimit versehen werden sollte.

Auch dieses Kapitel bleibt den zahlenden Abonnenten des
Heibel-Ticker PLUS vorbehalten. Bitte haben Sie Verständnis
dafür, aber ohne eine kleine Einnahmequelle kann ich diesen
Dienst nicht aufrecht erhalten.

***************************WERBUNG****************************

In Deutschland gibt es kaum einen anderen, der die
Hintergründe der Aktienmärkte so messerscharf von dem
täglichen Medienrummel trennen kann, wie der Autor des

Heibel-Tickers Stephan Heibel.

Von seinen Fähigkeiten, komplizierte Zusammenhänge
verständlich darzustellen, können Sie sich mit diesem
Heibel-Ticker Standard überzeugen. Wenn Sie allerdings seine
Schlussfolgerungen und Empfehlungen erfahren möchten,
dann sollten Sie sich einmal um den Heibel-Ticker PLUS kümmern.

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Stephan Heibel
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07. DISCLAIMER / HAFTUNGSAUSSCHLUSS UND RISIKOHINWEISE
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Wer un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen
nachmacht oder verfälscht oder nachgemachte oder verfälschte
un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen in Umlauf
setzt, wird mit Lust-, manchmal auch mit Erkenntnisgewinn
belohnt; und wenn alles gut geht, fällt davon sogar etwas für
Sie ab. (frei nach Robert Gernhardt)

Wir recherchieren sorgfältig und richten uns selber
nach unseren Anlageideen. Dennoch müssen wir jegliche
Regressansprüche ausschließen, die aus der Verwendung
der Inhalte des Heibel-Tickers entstehen könnten.

Die Inhalte des Heibel-Tickers spiegeln unsere Meinung
wider. Sie stellen keine Beratung, schon gar keine
Anlageempfehlungen dar.

Die Börse ist ein komplexes Gebilde mit eigenen Regeln.
Anlageentscheidungen sollten nur von Anlegern mit
entsprechenden Kenntnissen und Erfahrungen vorgenommen
werden. Anleger, die kein tiefgreifendes Know-how über
die Börse besitzen, sollten unbedingt vor einer
Anlageentscheidung die eigene Hausbank oder einen
Vermögensverwalter konsultieren.

Die Verwendung der Inhalte dieses Heibel-Tickers erfolgt
auf eigene Gefahr. Die Geldanlage an der Börse
beinhaltet das Risiko enormer Verluste bis hin zum
Totalverlust des eingesetzten Kapitals.


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08. AN-/ABMELDUNG
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Heibel-Ticker Ende
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