•   2.3.: #Medios mit guten Zahlen am oberen Ende der Erwartungen, Prognoseanhebung. Wachstum wird auch durch Übernahmen verfolgt, zersplitterter Markt wird durch Medios konsolidiert. Solange die Gewinnmarge stimmt, sind Übernahmen Kurstreiber bit.ly/RtX2jz #Börse #Aktien   2.3.: #Medios mit guten Zahlen am oberen Ende der Erwartungen, Prognoseanhebung. Wachstum wird auch durch Übernahmen verfolgt, zersplitterter Markt wird durch Medios konsolidiert. Solange die Gewinnmarge stimmt, sind Übernahmen Kurstreiber bit.ly/RtX2jz #Börse #Aktien   2.3.: #Medios mit guten Zahlen am oberen Ende der Erwartungen, Prognoseanhebung. Wachstum wird auch durch Übernahmen verfolgt, zersplitterter Markt wird durch Medios konsolidiert. Solange die Gewinnmarge stimmt, sind Übernahmen Kurstreiber bit.ly/RtX2jz #Börse #Aktien   2.3.: #Medios mit guten Zahlen am oberen Ende der Erwartungen, Prognoseanhebung. Wachstum wird auch durch Übernahmen verfolgt, zersplitterter Markt wird durch Medios konsolidiert. Solange die Gewinnmarge stimmt, sind Übernahmen Kurstreiber bit.ly/RtX2jz #Börse #Aktien
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30.12.2016:



H E I B E L - T I C K E R    P L U S

F I N A N Z I N F O R M A T I O N E N

- Einfach einen Tick besser -



DEUTSCHE BIBLIOTHEK : ISSN 1862-5436

12. Jahrgang - Ausgabe 52 (30.12.2016)
Erscheinungsweise: wöchentlich Freitag/Samstag



I N H A L T

01.Info-Kicker: Volltreffer und Fehler aus dem Jahr 2016
02.So tickt die Börse: Umwälzungen 2016
 - Wochenperformance der wichtigsten Indizes
03.Sentiment: Neustart
 -
04.Jahresrückblick: Detailbesprechung des Heibel-Ticker Portfolios
 - Absicherung
 - Dividende
 - Wachstum
 - Spekulation
 - Fazit
05.Übersicht HT-Portfolio
06.Disclaimer / Haftungsausschluss und Risikohinweise
07.An-/Ab-/Ummeldung



01. Info-Kicker: Volltreffer und Fehler aus dem Jahr 2016

Liebe Börsenfreunde,

In der heutigen Ausgabe lesen Sie in Kapitel 02 meinen kurz gehaltenen Jahresrückblick. Ich habe die in meinen Augen wesentlichen Ereignisse auf deren Auswirkung auf die Börsenentwicklung hin untersucht.

Das Sentiment der Anleger hat sich weiter beruhigt, erwartungsfroh warten Anleger den Jahreswechsel ab und blicken den ersten Impulsen des neuen Jahres entgegen. Ein wichtiger Termin wird der 20 Januar sein, denn da wird der designierte US-Präsident Donald Trump sein Amt antreten und muss zeigen, was von seinen vollmundigen Versprechungen in die Tat umgesetzt werden kann. Mehr dazu in Kapitel 03.

Das Kapitel 04 beschäftigt sich ausführlich mit den einzelnen Transaktionen des Jahre 2016: Wo habe ich Volltreffer gelandet, wo lag ich falsch? Besonders wichtig ist mir die Analyse der Fehler. Entsprechend habe ich aus den Fehlern Änderungen für unser Portfolio abgeleitet, damit wir diese im Jahr 2017 möglichst vermeiden. Denn wie immer gilt an der Börse: Gewinner laufen von alleine, um die Verlierer muss man sich kümmern.

Ich hoffe, Sie hatten ein frohes Weihnachtsfest im Kreise Ihrer Lieben und wünsche Ihnen einen guten Rutsch ins neue Jahr 2017.

Die PDF-Version dieser Ausgabe steht Ihnen ab sofort im Archiv sowie unter dem folgenden Link zur Verfügung: http://www.heibel-ticker.de/downloads/htp170101.pdf

Nun wünsche ich eine anregende Lektüre,

take share, Ihr
Börsenschreibel

Stephan Heibel

Chefredakteur und
Herausgeber des
Heibel-Ticker




02. So tickt die Börse: Umwälzungen 2016

Sie werden bereits eine ganze Reihe von Jahresrückblicken gelesen haben. Ich möchte Ihnen daher nur eine kleine Liste von Ereignissen aufzeigen, von denen jedes einzelne vor einem Jahr noch für unmöglich gehalten wurde, die aber dennoch kein Chaos nach sich gezogen haben.

7.4.: "Nee" 60% der Niederländer lehnen mit Hilfe eines Referendums das EU-Assoziierungsabkommen mit der Ukraine ab. Was die Brüsseler Eurokraten wie selbstverständlich vorantreiben, sehr zum Ärger Putins, wird plötzlich von einem EU-Land blockiert. Putins Position ist dadurch gestärkt, die EU peitscht daraufhin immer neue Sanktionen gegen Russland durch. In den westlichen Medien lesen wir jedoch seither herzlich wenig über die Ukraine-Krise.

--> Am Tag nach der Entscheidung setzt der DAX zu einer Rallye an, die ihn in den kommenden 10 Handelstagen um 9,5% nach oben katapultiert.

23.6.: "Brexit" entgegen alle Umfragen entscheiden sich die Briten für den Brexit... oder wie ich es besser formuliert finde: Die Briten entscheiden sich gegen eine stärkere Einbindung in die EU. Sie wollen ihren Sonderstatus, den sie sich über Jahrzehnte in Europa bewahrt haben, auch in der Zukunft behalten.

--> Der DAX verkauft binnen zwei Tagen um 10% aus, legt dann in den kommenden sechs Wochen um 16% zu.

15.7.: "Putsch" In der Türkei scheitert ein Putsch gegen Erdogan, seither hat Erdogan sein Land stärker auf Islam getrimmt. Der bekennende Sunnit hat 10.000 andersgläubige Staatsdiener unter dem Vorwurf der Unterstützung des Putschs entlassen, teilweise inhaftiert.

--> Im DAX hinterließen diese Ereignisse keinerlei Spuren.

8.11.: "Trump" Donald Trump wird entgegen allen Umfragen zum nächsten US-Präsidenten gewählt. Praktisch niemand hatte damit gerechnet.

--> Noch weniger hatten damit gerechnet, dass die Aktienmärkte in eine fulminante Rallye übergehen würden, der DAX stieg seither um 12%.

1.12.: Präsident Hollande tritt nicht zur Wiederwahl an.

5.12.: "Renzi" In Italien lehnt die Bevölkerung im Rahmen eines Referendums die Ausweitung der Befugnisse des Ministerpräsidenten zum Zwecke weiterer und härterer Sparmaßnahmen ab. Matteo Renzi tritt daraufhin als Ministerpräsident ab.

--> Die Trump-Rallye erhält zusätzlichen Treibstoff, der DAX steigt beschleunigt an.

Also: Der britische Premier Cameron ist über den Brexit gestolpert. Der EU-Freund wurde von einer Brexit-Abwicklerin ersetzt. Renzi wurde ebenfalls vom Volk abgesägt. Übrigens wurde heute bekannt gegeben, dass Italien seine Pleitebank Monte dei Paschi rettet, obwohl es mit dem neuen EU-Insolvenzrecht der EU nicht so ohne weiteres vereinbar ist. In Brüssel wurde diese Aktion dennoch abgenickt. In Frankreich tritt Hollande gar nicht erst zur Wiederwahl an, er hat die Zeichen der Zeit erkannt.

Die Zeichen der Zeit: Das Volk sagt "So nicht". Ander als in den Medien zu lesen sehnt sich meiner Einschätzung nach immer noch die überwältigende Mehrheit der Europäer nach einem gemeinsamen Europa. Doch so wie das derzeit von Brüssel vorangetrieben wird, gefällt es vielen nicht. So nicht.

Die alteingesessenen Politiker wurden mit ihren alten Ideen zum Teufel gejagt und die Finanzmärkte jubeln. Nur in Deutschland sitzt Angela Merkel vermeintlich fest im Sattel, Umfragen bestätigen dies (und Sie wissen, was Sie inzwischen von Umfragen zu halten haben). Und so befeuert die alteingesessene Presse unsere Kanzlerin mit "weiter so, Angela, rette unser alteingesessenes Europa". Wenn ich mir die Ereignisse des Jahres 2016 vor Augen führe, weiß ich nicht, ob wir bis zu den Bundestagswahlen im Herbst warten müssen, um zu erfahren, ob wir Angela Merkel weitere vier Jahre zur Kanzlerin haben werden.

...und dann war da noch der Flüchtlingsstrom. Bis in den Mai hinein habe ich hier in Hamburg mit dem Senat darüber gestritten, dass weder 2015 über 1 Mio. Flüchtlinge nach Deutschland gekommen waren (ich sollte recht behalten; wer sich einmal mit der Systematik der Zahlenerhebung beschäftigt hat, konnte sehr schnell Mehrfacherfassungen erkennen), noch im Jahr 2016 auch nur annähernd nochmals so viele Flüchtlinge kommen würden. Für meinen Bauchnabel, also meine unmittelbare Nachbarschaft, konnten wir so einen Kompromiss aushandeln: Es wurde nicht mehr ein Containerdorf für mehrere Jahrzehnte errichtet, sondern nur befristet auf fünf Jahre und die Belegung ist deutlich entspannter. Ein Kompromiss, der übrigens hamburgweit in ähnlicher Form übernommen wurde. Das Ziel des Senats, zusätzliche Flächen für die Bebauung zu erschließen, wurde dadurch ebenfalls erreicht.

Für mich war diese Auseinandersetzung ein kraftraubender Exkurs in die Welt der Politik. Am Ende wurde mir sogar ein Sitz im Stadtentwicklungsausschuss angeboten, doch ich habe für mich erkannt, dass ich in der Politik nichts zu suchen habe. Der Umgang mit Ihnen, liebe Leser, und die Ausarbeitung des Heibel-Tickers macht wesentlich mehr Spaß. Erfolg wird belohnt. Misserfolg wird kritisiert, und zwar zurecht. Es gibt richtige und falsche Entscheidungen, aber es gibt keine politischen Entscheidungen.

In diesem Sinne möchte ich mich bei Ihnen ganz herzlich für Ihre Treue bedanken, für Ihr Engagement und Ihre Unterstützung. Ich werde in Kapitel 04 in gewohnt offener Form besprechen, was in diesem Jahr im Heibel-Ticker richtig und was falsch gelaufen ist. Unterm' Strich haben wir mit 34 Käufen und 40 Verkäufen eine schwarze Null geschrieben. Ich habe bei Fitbit vollkommen daneben gelegen, dafür aber mit NXP Semiconductor, der Commerzbank und Innotec über 20% erzielt. Mit Silver Wheaton haben wir sogar 38% Plus gemacht.

Nach fulminanten Rallyes in der Weihnachtszeit haben die Aktienbörsen in den vergangenen Tagen nun ein wenig Verschnaufpause gemacht.

WOCHENPERFORMANCE DER WICHTIGSTEN INDIZES

INDIZES30.12.16Woche ΔΣ '16 Δ
Dow Jones19.763 -0,8%13,4%
DAX11.481 0,2%6,9%
Nikkei19.114 -1,6%0,4%
Shanghai A 3.250 -1,1%-13,1%
Euro/US-Dollar1,050,8%-3,0%
Euro/Yen122,990,3%-6,3%
10-Jahres-US-Anleihe2,45%-0,110,14
Umlaufrendite Dt-0,01%-0,05-0,50
Feinunze Gold$1.152 1,8%8,5%
Fass Brent Öl$56,71 3,0%50,8%
Kupfer5.426 0,0%15,4%
Baltic Dry Shipping928 0,0%94,1%



Wie angekündigt gab es in der abgelaufenen und verkürzten Woche nur noch wenig weltbewegende Bewegungen in den Indizes, lediglich einige Einzelaktien haben sich stärker bewegt. Doch diese Bewegungen dürften sich in den ersten Januartagen wieder ausgleichen.




03. Sentiment: Neustart

Anleger haben bereits in der Woche vor Weihnachten ihre Aktivitäten deutlich zurückgeschraubt. Das Jahr ist durch, die Portfoliobereinigungen vor dem Jahreswechsel sind gelaufen und nun werden die Feiertage genossen. Für das neue Jahr 2017 fühlt man sich gut positioniert, aber wirklich spannend wird es erst nach dem Amtsantritt von Donald Trump am 20. Januar: Nach lautem Wahlkampf und präsidialer Zusammenstellung seines Kabinetts müssen dann Taten folgen. Und da Trump schon für die eine oder andere Überraschung gut war, haben sich nun also viele Anleger neutral positioniert, Gewinne mitgenommen und warten die ersten Schritte des neuen Präsidenten ab.

Das turbulente Jahr 2016 hat auch hier in Deutschland Spuren bei Anlegern hinterlassen, und auch hier erkenne ich eine gewisse Erschöpfung und wenig Willen, sich in den letzten Stunden des turbulenten Jahres auf neue Abenteuer einzulassen. Entsprechend haben sich unsere Sentimentwerte normalisiert.

Von einem Aufwärtsimpuls im DAX gehen 26% (+5%) aus, weitere 28% (+2%) betrachten die aktuelle Formation als Topbildung, halten eine Fortsetzung der Rallye also für unwahrscheinlich. Mit 38% (+1%) erkennen die meisten jedoch eine Seitwärtsbewegung, die ich nach der vorangegangenen Rallye als Verschnaufpause bezeichnen würde.

Und diese Verschnaufpause haben die meisten Anleger auch so erwartet. 61% (+1%) geben an, damit zum größten Teil gerechnet zu haben, 14% (-5%) haben sogar drauf spekuliert. Nur 18% (+1%) sehen ihre Erwartungen als kaum erfüllt an.

In drei Monaten erwarten die meisten Umfrageteilnehmer einen Abwärtsimpuls (+3% auf 30%), während 29% (-2%) von einer Seitwärtsbewegung ausgehen. Im Bullenlager befinden sich nun nur noch 25% (-7%).

Entsprechend ist die Zahl derer, die in den kommenden zwei Wochen verkaufen wollen, angestiegen (+3% auf 22%). Schon wieder zukaufen wollen nur noch 18% (-2%), die meisten wollen vorerst abwarten (-1% auf 60%).

Die Absicherungsgeschäfte der Privatanleger sind so groß wie seit dem vergangenen August nicht mehr, das Euwax-Sentiment zeigt ein großes Volumen von Absicherungsgeschäften. Damit ist ein heftiger Ausverkauf im DAX ohne ein entsprechendes Ereignis sehr unwahrscheinlich. Vielmehr könnten die Kurse schon bald wieder zu klettern beginnen.

In den USA zeigt der technische Angst und Gier Index des S&P 500 leichte Gier an, hat sich also ebenfalls normalisiert. Die Investitionsquote der institutionellen Anleger liegt mit 100,6% nach wie vor sehr hoch. Blogger und Börsenbriefschreiber geben nach wie vor überwiegend Kaufempfehlungen aus (45,8%). Und die US-Privatanleger zeigen mit 45,6% weiterhin eine hohe Bullenquote. Die Stimmung in den USA ist also gut, während die technischen Indikatoren sich im Rahmen der Verschnaufpause normalisieren.

Fazit

Anleger haben sich auf das neue Jahr 2017 vorbereitet und warten nun erst einmal ab, wie es losgehen wird. Damit gibt die Sentimenttheorie Entwarnung für diejenigen, die einen baldigen Crash fürchten. Dazu fehlt die Euphorie. Die Welt wurde durchgeschüttelt, Anleger haben sich neu positioniert und ohne ein schwerwiegendes Ereignis dürfte es nicht zu einem Ausverkauf kommen.

Auf der anderen Seite sind die Positionierungen noch nicht abgeschlossen, viele warten noch auf erste Impulse im neuen Jahr. Sollten die Börsen jedoch schneller ansteigen, als klare Signale von der Wirtschaft oder Politik gesendet werden, laufen diese Anleger Gefahr, den Kursen hinterherzulaufen.

Somit würde ich die Stimmung so interpretieren, dass DAX und Dow Jones nach unten ganz gut abgesichert sind, Korrekturen dürften klein bleiben. Sollten die Kurse jedoch zu steigen beginnen, könnte sich eine Dynamik entwickeln, die zu einer Fortsetzung der Rallye führt.









04. Jahresrückblick: Detailbesprechung des Heibel-Ticker Portfolios

ABSICHERUNG

Im turbulenten Börsenjahr 2016 hat uns die Portfolio-Absicherung gerettet. Die Goldbarren legten um 13% zu, die beiden Anleihen um 4-5%. Beide Anleihen haben wir im Frühjahr aufgestockt. Inklusive der ausbezahlten Zinsen hat dieser Portfoliobereich 11,5% Performance erreicht.

DIVIDENDE

Auch die Dividendenaktien haben im Jahr 2016 einen ordentlichen Gewinn von 4% abgeworfen.

Zum Jahresbeginn haben wir die Österreichische Post durch die Deutsche Post ersetzt. Hintergrund war die Kampfansage der Deutschen Post nach Österreich, sie wollte mit DHL dort stärker wachsen. Während die Österreichische Post im Jahr 2016 um 3% abrutschte, konnte die Deutsche Post um 25% zulegen. Die Entscheidung war also richtig. Im Portfolio haben wir die Deutsche Post jedoch bereits im September mit +6% verkauft - zu früh. Die Deutsche Post hat nach der überraschenden Trump-Wahl an der Rallye teilgenommen.

Mit der Schweizer Hochdorf, die Milchpulver von glücklichen Schweizer Kühen herstellt, haben wir 13,2% verdient. Das ist ziemlich bescheiden, wenn ich mir heute anschaue, dass die Aktie inzwischen um 80% höher steht. Die von mir beschriebene Strategie, durch Übernahmen näher am Konsumenten zu sein, geht auf. Hochdorf kann sich so einen größeren Teil der Wertschöpfungskette als eigenen Gewinn sichern. Das dieser Coup so reibungslos funktioniert und so schnell große Erfolge zeigt, überrascht auch mich. Hier habe ich also den richtigen Riecher gehabt, aber bin zu früh ausgestiegen. Das ist jedoch ein Jammern auf hohem Niveau, immerhin war diese Position mit +13,2% ziemlich erfolgreich.

Leifheit lief perfekt: Wir haben Mitten im Februar-Ausverkauf mutig zugegriffen und zu Jahreshöchstkursen im November verkauft. Damit haben wir 17,4% Gewinn gemacht.

Mit der Swiss Re erlebten wir eine Berg- und Talfahrt. Von 90 Euro zum Jahresbeginn ging es runter bis auf 73,50 Euro im Juni in den Tagen nach dem Brexit. Seither hat sich die Aktie jedoch wieder bis auf 90 Euro erholt. Zum Nachkaufen fehlte mit in den Tagen nach dem Brexit der Mut, somit bleibt diese Position klein.

Der portugiesische Papierproduzent Navigator hat seine eigenen Ereignisse. Diese hängen meist mit politischen Entscheidungen in Portugal zusammen. Wenn Brüssel also wieder einmal einen strengen Blick nach Portugal wirft, weil die nunmehr linke Regierung sich nicht an die Sparvorgaben hält, dann fallen sämtliche portugiesischen Aktien. Anschließend beruhigt sich die Lage wieder, Strafen wurden ja von Brüssel noch nie durchgesetzt. Es bleibt eine überaus attraktive Dividende, die jedoch auf dem Weg durch die Steuerbehörden ein wenig reduziert wird, bevor Sie auf Ihrem Konto ankommt. Mit einem Minus von 10% ist die Aktie derzeit noch immer günstig, die Dividendenrendite für 2017 beträgt 7,4% (vor Steuern).

Disney wurde Opfer der schlechten Presse. Größter Umsatztreiber ist der Sport-TV Kanal ESPN und da laufen Disney die Kunden weg. Zudem haben sich die US-Amerikaner in den vergangenen Monaten zurückgehalten mit dem Besuch der Vergnügungsparks. Seit der Trump-Wahl spricht jedoch niemand mehr von ESPN und die Vergnügungsparks berichten von einer neuen Besucherwelle. Gleichzeitig wird von Analysten nun hervorgehoben, dass Disney einen Blockbuster nach dem anderen in die Kinos bringt. Die Aktie ist im Rahmen der Trump-Rallye um 20% angesprungen und notiert damit im Heibel-Ticker Portfolio mit einem Plus von 8%. Disney ist eine Trump-Aktie, also ein Unternehmen, das unter der Politik von Donald Trump profitieren dürfte. Ich möchte die Aktie daher im Portfolio behalten. Ach so, bei Disney habe ich den Mut gehabt, im September zu Jahrestiefstkursen und vor dem Hintergrund des lauten ESPN-Gejammers nachzukaufen.

Innotec macht Spaß, die Aktie hat in einem halben Jahr um 20% zugelegt und zusätzlich noch 3,4% Dividende abgeworfen. Die Düsseldorfer bauen Türsysteme und liefern Dämmmatten für Eisenbahntrassen und haben sich in ihrer Nische gut etabliert.

So sieht der Portfoliobereich der Dividendenaktien mit Ausnahme des Buchverlusts bei Navigator sehr gut aus. Dennoch bleiben unterm' Strich nur 4% Plus, weil ich diesen Portfoliobereich nur mäßig ausgefüllt hatte. Von den vorgesehenen 30% Portfolioanteil habe ich meist nur die Hälfte eingesetzt und den Rest in bar gehalten. Vor dem Hintergrund der Turbulenzen im Jahr 2016 wollte ih flexibel und handlungsfähig bleiben, was nun gerade in diesem erfolgreichen Portfolioteil ein Nachteil war.

WACHSTUM

Der Wachstumsbereich unterlag starken Schwankungen, hier habe ich häufig nachgekauft und Teilverkäufe vorgenommen. Das Timing bei diesen Transaktionen war nicht immer glücklich. Unterm Strich bleibt ein kleines Minus von 1,5% für diesen Portfoliobereich.

So sticht hier Twitter als großer Verlustbringer hervor. Die Aktie haben wir einmal mitten im Ausverkauf im Februar verkauft und so einen Teilverlust von 30% realisiert. Erst im September haben wir dann den Rest verkauft und damit das Minus auf 15% reduziert. Bei Twitter lag ich völlig falsch: Ich habe die große Relevanz von Twitter-Nachrichten auf die Aktienbewertung übertragen. Inzwischen habe ich den Eindruck, dass Twitter vielleicht etwas ist, das der Menschheit geschenkt wurde - aber es ist nicht zum Geldverdienen gedacht. Zumindest schafft es Twitter nicht, die Nutzer zu Geld zu machen. Die große Popularität von Twitter erstreckt sich wohl nicht auf die breite Bevölkerung, sondern vorwiegend auf bestimmte Bevölkerungsgruppen wie bspw. Politiker oder populäre Menschen.

Mit 11 Mrd. USD Marktkapitalisierung halte ich Twitter noch immer für ein Schnäppchen. Doch Gründer und CEO Jack Dorsey hat offensichtlich allen Kaufinteressenten so hohe Auflagen in den Weg geschoben, dass alle abwinkten. Meine Entscheidung, im September endgültig die Reißleine zu ziehen, war richtig. Inzwischen notiert die Aktie wieder 15% unter unserem Verkaufskurs.

SAP habe ich in Folge des Brexits zu einem Teil zu früh verkauft. Das letzte Drittel der Position habe ich dann mit +4% verkaufen können. Insgesamt konnte so für diesen Wachstumstitel ein kleines Plus über die Ziellinie gerettet werden. Seither ist die Aktie um weitere 6% gestiegen, läuft aber trotz Trump-Rallye seit dem Sommer seitwärts. Die Strategie von SAP stimmt, die Umstellung auf die Cloud läuft und ein neuer Kurssprung ist meines Erachtens nur eine Frage der Zeit. Aktuell notiert die Aktie auf einem KGV 2017e von 19, das finde ich nicht unbedingt billig und würde daher abwarten.

NXP Semiconductor hatte ich im September als Aktie für das Internet der Dinge bis hin zur Vernetzung der Autos empfohlen. Nur wenige Tage später wurde NXP von Qualcomm gekauft, der Übernahmepreis liegt um 23% über unserem Einstiegskurs. Das war ein schneller Erfolg.

Paypal haben wir aus dem Vorjahr übernommen. Vor dem Brexit habe ich nachgekauft, diesen Teil der Position habe ich dann in den direkten Brexit-Auserkauf hinein wieder verkauft. Dabei ist ein Verlust von 8% angefallen. Die ursprüngliche Position konnte ich am Ende mit einem Plus von 7% verkaufen. Unterm' Strich ist da außer Spesen nichts gewesen. Bis heute konnte die Aktie von Paypal sich nicht von unserem Verkaufskurs im September nach oben absetzen.

Der Verkauf von Paypal erfolgte explizit zugunsten einer neuen Position, ich habe dann Visa als Finanzaktie ins Portfolio geholt. Das Unternehmen wächst rasant, die Aktie hat nach kräftigen Kursanstiegen im Herbst nun erstmal die Trump-Rallye ungenutzt vorbeiziehen lassen. Ich gehe davon aus, dass Visa im kommenden Jahr wieder anziehen wird.

Apple läuft. Die Position hat 11% zugelegt, zuzüglich Dividende. Ich habe die Position im Januar ein wenig verkleinert und fühle mich wohl mit der kleineren Position. Allerdings hat der damalige Teilverkauf einen Verlust von 10% bedeutet, was ein Loch in die Performance dieser Position gerissen hat. Ein neuer Kurstreiber für Apple ist derzeit nicht in Sicht. Allerdings halte ich die Aktie mit einem KGV 2017e von 13 für extrem günstig. Ich werde mir wohl im Laufe des Jahres Gedanken darüber machen müssen, ob Apple noch eine Wachstumsaktie ist oder ob es andere Gründe für dessen Verbleib in unserem Portfolio gibt.

BB Biotech hat ebenfalls kräftige Kurskapriolen vollzogen. Ich kenne keine bessere Methode, um am Wachstumsmarkt Biotech zu partizipieren, ohne das entsprechende Know-how zu haben. Das Management der Schweizer Beteiligungsfirma hat seit vielen Jahren ein gutes Händchen bei der Auswahl der Beteiligungen bewiesen. Im Rahmen des Wahlkampfes wurde immer wieder die Pharmabranche durch Hillary Clinton angegriffen. Sie werde mit der Preistreiberei Schluss machen, so ihr Versprechen. Das hat natürlich auch die Biotech-Branche getroffen, die von den prall gefüllten Investitionskassen der Pharmabranche profitieren.

Die Schwankungen haben wir ganz gut nutzen können. In den Kurseinbruch im Februar hinein kauften wir einmal nach, verkauften diesen Teil der Position jedoch schon am folgenden Tag mit einem ordentlichen Gewinn. Dann verkauften wir nochmals im April zu einem ordentlichen Kurs und kauften diese Position wenige Tage später deutlich günstiger wieder nach. Im Rahmen des Brexits verkaufte ich dann jedoch einen Teil mit ordentlichem Verlust (-20%). Die verbleibende kleine Position möchte ich vorerst nicht aufstocken, denn Donald Trump hat bereits ähnliche Kommentare zur Pharmabranche gemacht, wie wir es eigentlich von Clinton erwartet hätten. Ich will nun erstmal abwarten, wie sich Trump in der Pharma-Branche positioniert.

Facebook läuft. Die Position haben wir im Crash zum Jahresbeginn verkleinert und kurze Zeit später deutlich günstiger wieder aufgestockt. Dann habe ich Ende Februar die Position wieder verkleinert und erst im November nach der Trump-Wahl wieder aufgestockt. Ich gehe davon aus, dass Facebook sein exorbitantes Wachstum beibehalten und schon bald wieder mit Quartalszahlen positiv überraschen wird. Unsere Position liegt mit 11% im Plus.

SPEKULATION

Mit einem Minus von 17% hat der spekulative Bereich m abgelaufenen Jahr sämtliche positiven Erfolge ausradiert. Ich habe daher für das neue Jahr einige Änderungen vorgenommen. Doch gehen wir die einzelnen Spekulationen einmal durch:

Skyworks ist eine meiner Spekulationen auf das Internet der Dinge, Skyworks Chips sind in den meisten Geräten drin, die sich über Funk mit dem Internet verbinden. Den Crash zum Jahresauftakt hat Skyworks besonders stark mitgemacht, binnen fünf Wochen stand diese Position mit 30% im Minus. Mein Fehler: Aus einer Spekulation auf einen kurzfristigen Anstieg wurde eine Überzeugung für das Produkt und ich wollte die Korrektur aussitzen. Das hat nun auch funktioniert, die Aktie ist inzwischen wieder auf ihr ursprüngliches Niveau zurückgeklettert. Doch ich musste ein Jahr darauf warten und konnte das Geld in der Zwischenzeit nicht für etwas anderes einsetzen.

iRobot war ebenfalls eine Spekulation auf das Internet der Dinge. Auch bei iRobot sollte ich letztlich Recht behalten, doch die Aktie hat sich drei Jahre lang Zeit gelassen, bis sie endlich abgehoben ist. Ich habe unsere Position in den Beginn der Rallye hinein verkauft und mit einem kleinen Plus von 2,5% geschlossen. Inzwischen hat sich die Aktie jedoch um 62% weiter nach oben entwickelt. Leider ohne uns. Als Fehler würde ich das nicht bezeichnen, da ich aus der Spekulation hier keine Überzeugung gemacht habe. Doch das Timing des Verkaufs war schlecht.

Fitbit hat uns in diesem Jahr 53% gekostet, die Aktie ist neben Twitter der größte Reinfall gewesen. Ich hatte es Fitbit zugetraut, über die Smartwatch hinaus ein System aus Apps und social Community zu bilden, die viele Menschen über ihre wöchentlichen Fitness-Aktivitäten verbindet. Inzwischen muss ich feststellen, dass die Fitness-Gemeinde sich überwiegend selbst motiviert und diese Vernetzung nicht braucht. Die Reißleine habe ich viel zu spät gezogen, aber immerhin. Die Aktie ist seither um weitere 14% gesunken.

Mit Silver Wheaton haben wir einen Volltreffer gelandet: Zwischen unserem ersten Kauf und letzten Verkauf hat die Aktie um 75% zugelegt. Mit Teilverkaufen und Nachkäufen haben wir auf unseren Einsatz über 50% Gewinn erwirtschaftet. Dabei haben wir sowohl beim Kauf als auch beim Verkauf ein ziemlich gutes Timing bewiesen. Vielleicht sollte ich häufiger mit Edelmetallen spekulieren, dort scheinen die mir bekannten Mechanismen noch zu funktionieren.

Bei Nordex hatten wir eine ganz klare Spekulation: Für die Ausgabe einer Unternehmensanleihe zur Finanzierung der Übernahme der Windsparte des spanischen Unternehmens Acciona sowie für eine Kapitalerhöhung wurde ein rechnerischer Kurs der Nordex-Aktien zugrunde gelegt, der um 10% über dem aktuellen Kurs lag. Ich ging davon aus, dass dieser rechnerische Unterschied binnen weniger Tage durch einen Kursanstieg der Aktie ausgeglichen würde. Das geschah jedoch viel zu langsam und so löste ich die Position nach acht Wochen mit einem Plus von 2,7% auf. Inzwischen ist die Aktie eingebrochen.

Mit DAX-Optionsscheinen habe ich mich streckenweise gegen die heftigen Turbulenzen am Aktienmarkt abgesichert. Das hat ganz gut geklappt bis zu dem Zeitpunkt, wo ich vor dem Brexit meinen Call aufgelöst und nachher noch einen Put gekauft habe. Vor der Trump-Wahl habe ich mich ebenfalls gegen einen eventuellen Trump-Sieg durch einen Call abgesichert und diesen Call in den ersten Stunden nach dem Wahlergebnis mit Verlust aufgelöst. Diese Absicherungsgeschäfte waren zu teuer. Wenn ich künftig solche Spekulationen eingehe, dann nur noch mit einem klar definierten Absicherungspreis, den ich zu zahlen bereit bin.

DEAG Deutsche Entertainment baut künftig auf eine eigene Ticketvertriebsplattform My Rocket und kann sich dabei der Unterstützung von Pro7 und Axel Springer sicher sein, sie sind ebenfalls an My Rocket beteiligt. Ich hatte auf überraschend gute Quartalszahlen im Sommer spekuliert, die blieben jedoch aus. Somit durchschritten wir mit unserer DEG-Position das Tal der Tränen, die Position liegt noch immer 21% im Minus. Ich gehe nach wie vor davon aus, dass My Rocket für DEAG einen kräftigen Gewinnsprung erzeugen kann, doch das scheint sich länger hinzuziehen. Als Spekulation benötige ich jedoch einen genauen Termin, bis zu dem ich von dem Kurssprung ausgehe. Als Spekulation ist DEAG also inzwischen schon lange nicht mehr zu sehen, vielmehr habe ich aus My Rocket eine Überzeugung gemacht. Ein Fehler, den ich in den kommenden Tagen korrigieren muss. Ich werde DEAG in der kommenden Woche detailliert analysieren und entscheiden, wie wir weiter verfahren.

Chipotle Mexican Grill läuft, würde ich sagen. Ich habe aufgezeigt, dass bei ähnlichen Fällen etwa 12-14 Monte nach Lebensmittelskandalen die Verkaufszahlen wieder kräftig ansteigen und die entsprechenden Aktien dann wieder zu steigen beginnen. Wir befinden uns nun im dreizehnten Monat nach dem Lebensmittelskandal bei Chipotle. Seit unserem Einstieg hat die Aktie einen Boden gebildet, der Ausverkauf ist beendet. Nun warten wir darauf, dass die Aktie wieder anzieht.

Die Commerzbank ist unsere Spekulation auf die Erholung des europäischen Bankensektors. Dank der Rettung der italienischen Monte dei Paschi kann nun wieder europaweit davon ausgegangen werden, dass jede Bank gerettet wird, wie in der Finanzkrise 2008, egal wie unseriös sie zuvor ihr Geschäft ausgeweitet hat. Damit dürften die Banken in den kommenden Monaten weiter Aufwind erhalten. Zudem wird meiner Einschätzung nach in den kommenden Monaten die Diskussion über das Ende der lockeren Geldpolitik in Europa durch die Medien geistern, ein positiver Effekt für die Banken. Diese Spekulation werde ich spätestens dann auflösen, wenn der Bankenrettungsfonds für überflüssig erklärt wird und die EZB über steigende Zinsen spricht.

Verbio verfügt über eine ausgefeilte Technologie und hat ein Netzwerk aufgebaut, mit dem sich ein solides Geschäftsmodell betreiben lässt. Nun testet Verbio einige Wachstumsideen und könnte langsam in den Fokus von Analysten geraten. Diese Spekulation würde ich auflösen, wenn zwei Analysten die Aktie zum Kauf empfohlen haben.

FAZIT

die vollständige Liste aller Transaktionen können Sie unter http://www.heibel-ticker.de/downloads/Perf2016.pdf aufrufen.

Der konservative Teil des Portfolios ist auch im Jahr 2016 gut gelaufen. Die einzelnen Fehler in diesem Bereich wurden locker durch die insgesamt gute Strategie aufgefangen. Richtig unzufrieden bin ich mit den Spekualtionen, die zudem streckenweise einen zu großen Anteil an unserem Portfolio hatten. Ich werde daher im kommenden Jahr 2017 jede spekulative Position jede Woche gesondert besprechen und aktualisieren, damit sich dort die Verluste nicht wieder so anhäufen. Jede Spekulation muss ein genau definiertes Ereignis mit einem relativ klaren Zeithorizont beinhalten, damit wir Woche für Woche überprüfen können, wie es um diese Spekulation steht. Zudem werde ich diesen Portfoliobereich von 20% auf 10% kürzen, damit es eine Spielerei bleibt und nicht das gesamt Portfolio belastet, wenn dort etwas schief geht.

Im neuen Jahr 2017 werde ich zudem unser Dividendenportfolio ebenfalls etwas verkleinern. Den neu gewonnenen Platz werden die vor zwei Wochen vorgestellten fünf Trump-Aktien einnehmen.

Soweit meine Besprechung der Transaktionen im Jahr 2016. Ich bin sicher, wenn ich mich künftig konsequenter und intensiver um die Spekulationen kümmere, werden wir im Jahr 2017 wieder eine deutlich bessere Performance erzielen. Denn es ist nicht schlimm, eine falsche Einschätzung zu haben. An der Börse ist es jedoch schlimm, wenn man seine Position dann nicht konsequent an veränderte Einschätzungen anpasst. Daher habe ich bei dieser Jahresbetrachtung die Systematik in den Vordergrund gestellt, die ich im kommenden Jahr anpassen werde.

Spekulationen sind nun einmal Spekulationen. Ihren reichlichen Zuschriften habe ich entnommen, dass sich die meisten von Ihnen überwiegend auf die drei soliden Teile des Portfolios verlassen haben und dort gute Erfolge einfahren konnten. Ich bedanke mich an dieser Stelle nochmals herzlich für Ihre aktive Teilnahme am Heibel-Ticker und freue mich, auch im Jahr 2017 für Sie unterwegs zu sein.



05. Übersicht HT-Portfolio

Spekulation (≈20%) =12,3%WKN30.12.16Woche ΔΣ '16 ΔAnteil 5x4%!
Skyworks Solutions85776072,26 €-4%-1%2,3%C
DEAGA0Z23G2,84 €2%-21%1,6%C
Chipotle Mexican GrillA0ESP5356,00 €-5%-1%3,9%A
CommerzbankCBK1007,25 €-5%21%2,2%B
VerbioA0JL9W7,25 €3%12%2,2%A







Wachstum (≈30%) =20,6%WKN30.12.16Woche ΔΣ '16 ΔAnteil 4x7,5%!
Apple865985110,50 €0%11%5,5%C
BB BiotechA0NFN351,70 €1%8%2,6%B
FacebookA1JWVX110,65 €-2%11%7,2%B
VisaA0NC7B73,89 €-1%2%5,2%A







Dividende (≈30%) = 17,2%WKN30.12.16Woche ΔΣ '16 ΔAnteil 3x10%!
Swiss ReA1H81M89,76 €0%-2%3,2%B
Navigator (Portucel)8958853,27 €1%-10%5,6%B
Disney85568699,00 €-2%8%5,0%B
Innotec54051017,50 €-2%20%3,5%B







Absicherung (≈20%) =22%WKN30.12.16Woche ΔΣ '16 ΔAnteil 3x6,7%!
Goldbarren 100 gr100 gr.3.496,00 €1%13%8,4%A
Südzucker-AnleiheA0E6FU95,90%0%4%6,9%B
Nokia-AnleiheA0T9L2107,25%1%5%6,7%C





Cashquote
Σ-Portfolio

0%0%27,9%


Heibel-Ticker
GewichtungAnzahl Positionenangestrebte Positionsgröße
PortfolioZielSollIstSollIst
SpekulationEreignis20%12,3%554%
WachstumEnkelkinder30%20,6%447,5%
DividendeUrlaub30%17,2%3410%
AbsicherungZins & Gold20%22%336,7%
Summe
100%72,1%1516


Anmerkungen:
Die dritte Spalte zeigt die Schlusskurse von Donnerstagabend.
Unter „Woche” steht die Veränderung im Vergleich zur Vorwoche.
Unter „Σ 'XX Δ” steht das Ergebnis der Position seit Jahresbeginn bzw. seit Aufnahme ins Portfolio.
Unter „Anteil” finden Sie den Anteil der jeweiligen Position am
Gesamtdepot.

Unter ! steht zur Information meine Grundtendenz:


ATop-Aktie mit günstigem Kurs, 
BKursrücksetzer zum Kaufen nutzen 
CKurssprünge zum Verkaufen nutzen, 
Dbei Gelegenheit Verkaufen, 
ESofort Verkaufen 


Die „Gelegenheit” zum Kaufen oder Verkaufen wird sodann kurzfristig von mir per Update an Sie bekanntgegeben.

Ich habe diese Spalte „!” insbesondere für neue Kunden vorgesehen, die zu einem späteren Zeitpunkt wissen wollen, ob ich die Position noch zukaufen würde, wenn ich beispielsweise darin nicht schon voll investiert wäre. Zukaufen würde ich jeweils jedoch niemals zu Höchstkursen, sondern stets nur nach kurzfristigen Kursrückschlägen von mindestens 5-7%.

Kauffolge: Je spekulativer, desto aggressiver würde ich kaufen und verkaufen. Derzeit verwende ich die folgenden Schritte:

Value Positionen in drei Schritten aufbauen: 25%-25%-50%,

Spekulative und alternative Positionen in zwei Schritten aufbauen: 50%-50%,

Tradingpositionen ganz oder gar nicht: 100%.

Stopp Loss Limits, Verkaufslimits und ähnliche Aktionsmarken verwalte ich aktiv in meinem System und ändere ich unter der Woche mehrfach, fast täglich. Eine Veröffentlichung der entsprechenden Limits ist in der Regel nicht sinnvoll, allenfalls Stopp Loss Marken werde ich bisweilen im Text bekanntgeben.

Eine erfolgreiche Börsenwoche,
take share

Stephan Heibel

http://heibel-ticker.de


mailto:info/at/heibel-ticker/./de



06. Disclaimer / Haftungsausschluss und Risikohinweise

Wer un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen nachmacht oder verfälscht oder nachgemachte oder verfälschte un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen in Umlauf setzt, wird mit Lust-, manchmal auch mit Erkenntnisgewinn belohnt; und wenn alles gut geht, fällt davon sogar etwas für Sie ab. (frei nach Robert Gernhardt)

Wir recherchieren sorgfältig und richten uns selber nach unseren Anlageideen. Für unsere eigenen Transaktionen befolgen wir Compliance Regeln, die auf unsere eigene Initiative von der BaFin abgesegnet wurden. Dennoch müssen wir jegliche Regressansprüche ausschließen, die aus der Verwendung der Inhalte des Heibel-Tickers entstehen könnten.

Die Inhalte des Heibel-Tickers spiegeln unsere Meinung wider. Sie stellen keine Beratung, schon gar keine Anlageempfehlungen dar.

Die Börse ist ein komplexes Gebilde mit eigenen Regeln. Anlageentscheidungen sollten nur von Anlegern mit entsprechenden Kenntnissen und Erfahrungen vorgenommen werden. Anleger, die kein tiefgreifendes Know-how über die Börse besitzen, sollten unbedingt vor einer Anlageentscheidung die eigene Hausbank oder einen Vermögensverwalter konsultieren.

Die Verwendung der Inhalte dieses Heibel-Tickers erfolgt auf eigene Gefahr. Die Geldanlage an der Börse beinhaltet das Risiko enormer Verluste bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals.

Quellen:
Kurse: Deutsche Kurse von comdirect.de, Goldbarren & Münzen von proaurum.de, US-Kurse von finance.yahoo.com. Alle Kurse sind Schlusskurse vom Donnerstag sofern nichts Gegenteiliges vermerkt ist.
Bilanzdaten: Comdirect, Yahoo! Finance sowie Geschäftsberichte der Unternehmen
Informationsquellen: dpa-AFX, Aktiencheck, Yahoo! Finance, TheStreet.com, IR-Abteilung der betreffenden Unternehmen



07. An-/Ab-/Ummeldung

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