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08.12.2017:



H E I B E L - T I C K E R    S T A N D A R D

F I N A N Z I N F O R M A T I O N E N

- Einfach einen Tick besser -



DEUTSCHE BIBLIOTHEK : ISSN 1862-5428

12. Jahrgang - Ausgabe 49 (08.12.2017)
Erscheinungsweise: wöchentlich Freitag/Samstag



I N H A L T

01.Info-Kicker: Nikolaus überrascht Aktienmärkte
02.So tickt die Börse: Politikverdrossenheit treibt Bitcoin
 - Wochenperformance der wichtigsten Indizes
03.Sentiment: Weihnachtsrallye startet jetzt
 -
04.Ausblick: Checkliste für schwarze Schwäne 2018
05.Wunschanalyse: PayPal
 - PayPal: Nachhaltig 20% Wachstum günstig bewertet
 - Punktlandung
 - Zentraler Knotenpunkt der FinTech-Revolution
 - Vermeintlicher Rückschlag von PayPal-Käuferschutz in Deutschland
 - Venmo im Alltag
 - Bewertungsniveau weiterhin günstig
 - The trend is your friend
 - FAZIT
06.Update beobachteter Werte
 Kazatoprom kürzt Uran-Produktion um 20%
 Außerordentliche Hauptversammlung nebensächlich
 Kehrtwende droht, Call verkaufen
07.Übersicht HT-Portfolio
08.Disclaimer / Haftungsausschluss und Risikohinweise
09.An-/Ab-/Ummeldung



01. Info-Kicker: Nikolaus überrascht Aktienmärkte

Liebe Börsenfreunde,

Der Nikolaus kam dieses Jahr absolut überraschend. Niemand hatte rechtzeitig Geschenke für die Kinder eingekauft und so stürmten die Eltern unserer Republik Dienstag früh in die Geschäfte, verkauften zuvor noch schnell ein paar Aktien, um flüssig zu sein, und besorgten Geschenke für ihre Kinder.

Auch im DAX hat man dieses überraschende Nikolaus-Phänomen sehen können: mit einem Minus von 1,2% eröffnete der DAX am Mittwoch, den 6. Dezember, im Vergleich zum Vorabend. Zu groß waren in diesem Jahr die Nikolaus-Geschenke, die besorgt werden mussten. Es ist nun zu erwarten, dass Aktien wie Hasbro, Mattel oder Disney ein erfolgreiches Weihnachtsgeschäft vermelden werden...

Ja, so einfach ist es, liebe Heibel-Ticker Leser, aus Kursbewegungen Geschichten abzuleiten :-) Für die starken Schwankungen dieser Woche habe ich jedoch keine schlüssige Erklärung, außer dass sie nach den Kursgewinnen des Herbstes einfach überfällig waren.

Also wenden wir uns lieber Dingen zu, die ich erklären kann. Nehmen wir mal den Bitcoin ... hmmm, diese Überleitung ist mir nun nicht gerade gelungen.

Dennoch habe ich in Kapitel 02 einmal aufgelistet, was wir über den Bitcoin wissen, und was nicht. Ich habe drei mögliche Endpunkte für die Bitcoin-Rallye definiert: Einen Termin, ein Ereignis und ein Kursziel.

Die Stimmung unter den Anlegern hat sich in diesen Tagen konstruktiv entwickelt, ich kann mir nun eine Wiederaufnahme der Rallye vorstellen. Die Einzelheiten dazu lesen Sie in Kapitel 03.

Für das Jahr 2018 habe ich mir in Kapitel 04 eine Liste von 10 schwarzen Schwänen erstellt, auf deren eventuelles Eintreten wir uns im Heibel-Ticker Portfolio vorbereiten und die damit ihre Farbe in weiß ändern. Denn "schwarz" ist der Schwan nur dann, wenn er von niemandem erwartet wurde.

Die heutige Wunschanalyse betrachtet den Anbieter digitaler Zahlungsabwicklung PayPal. Schon im Sommer habe ich die Aktie im Rahmen einer Wunschanalyse untersucht und herausgefunden, dass PayPal weniger Wettbewerber als vielmehr Kooperationspartner hat. In der heutigen Analyse wird diese Erkenntnis noch verstärkt. PayPal ist auch für 2018 eine gute Wachstumsaktie für Ihre Depot.

Die PDF-Version dieser Ausgabe steht Ihnen ab sofort im Archiv sowie unter dem folgenden Link zur Verfügung: https://www.heibel-ticker.de/downloads/hts171210.pdf

Nun wünsche ich eine anregende Lektüre,

take share, Ihr
Börsenschreibel

Stephan Heibel

Chefredakteur und
Herausgeber des
Heibel-Ticker




02. So tickt die Börse: Politikverdrossenheit treibt Bitcoin

Heute früh sind wir schon bei 17.000 USD für einen Bitcoin. Sie haben es sicherlich mitbekommen, der Bitcoin stürmt derzeit gen Himmel, ohne auch nur eine Sekunde zurückzublicken. Noch vor zwei Jahren stand die digitale Währung bei 400 USD.

Es ist inzwischen nur noch eine Frage von Tagen, ob die 5.000er-Marke genommen werden kann, die 10.000er-Marke, nun die 15.000er Marke. Ich nehme an, die 20.000er-Marke ist nur noch ein paar Stunden entfernt. Geht's bis zum Jahresende noch Richtung 100.000 USD? Ein Analyst will errechnet haben, dass bei der aktuell sich täglich beschleunigenden Geschwindigkeit bis zum Jahresende sogar die 1 Millionen USD erreicht werden können. Warum auch nicht? Es gibt ja niemanden, der seriös berechnen kann, ob der Bitcoin eigentlich eine Milliarde oder nur einen US-Dollar wert sein müsste.

Was wissen wir eigentlich über den Bitcoin? Nun, wir wissen, das der Bitcoin täglich steigt und unabhängig von Regierungen und Notenbanken ist. Das ist für viele Spekulanten ausreichend.

Was wir nicht wissen, ist folgendes: Der Erfinder des Bitcoin ist nach wie vor anonym. Wir wissen nicht, ob er sich beispielsweise bei der Gründung ein "Wallet" mit 100.000 Bitcoins zugeteilt hat. Er wäre heute Milliardär. Ähnlich verhält es sich übrigens mit vielen anderen Blockchain-Währungen: Es ist nicht ersichtlich, wie viel der Währung sich die jeweiligen Gründer gesichert haben.

Die Blockchain ist zwar auf jedem Rechner, aber transparent ist sie nicht. Sie ist dem Zugriff durch Regierungen, aber auch Gerichten und anderen berechtigten Interessenten (wie bspw. durch einen Diebstahl geschädigte) verschlossen. Erst diese Woche wurden an einer US-Bitcoinbörse Bitcoins im Wert von ca. 60 Mio. USD geklaut. Weg. Kein Gericht, keine Versicherung, niemand kann hier eine Entschädigung leisten.

Es ist Anarchie. Der Ausstieg aus der Gesellschaft, die Politikverdrossenheit. Ich hatte kürzlich die Gelegenheit, Hamburgs erstem Bürgermeister Olaf Scholz persönlich zu widersprechen, als er die inzwischen allseits anerkannte Politikverdrossenheit auf "fehlende, intelligente Antworten" der Politik zurückführte. Nein, die Wähler erwarten von der Politik nicht, dass sie Antworten für komplexe Probleme findet. Die Wähler erwarten, gehört zu werden! Denn es gibt eine Vielzahl von Lösungsansätzen, die den Wählern gefallen würden - doch darauf hört kein Politiker mehr, denn Politik ist längst ein Geschäft der Interessenvertreter und der politischen Machtkämpfe geworden, Wähler stören da nur.

Somit ist der Bitcoin tatsächlich ein Zeichen unserer Zeit. Nie zuvor war die Politikverdrossenheit so groß, sei es in Europa, in den USA, in Südamerika oder auch in China und Indien. Überall suchen Menschen nach Orten, wo sie losgelöst von ihrer Regierung, ihrem System Geschäfte machen können. Der Bitcoin ist nun ein Weg, der vielen gefällt. Allerdings ist der Geschäftsinhalt des Bitcoin-Geschäfts lediglich der Bitcoin selbst. Eine Luftnummer. Ohne politische Legitimation wird der Bitcoin nicht lange überleben können.

Ich gehe davon aus, dass der Bitcoin und die Blockchain-Technologie irgendwann ihre politische Legitimation erhalten werden. Doch zuvor sehen wir eine unglaubliche Blase und laufen auf einen unglaublichen Crash zu.

Neben der fehlenden politischen Legitimation sollten Sie eines nicht vergessen: der Bitcoin ist Software. Bis heute gibt es keine Software, die nicht schon geknackt wurde. Ich stelle nicht die Frage, ob der Bitcoin irgendwann mal geknackt wird, sondern nur: Wann?

Es gibt noch eine zweite Gefahr, die der Bitcoin-Rallye ein Ende bereiten kann: Inzwischen haben die drei großen US-Börsen angekündigt, Derivate auf den Bitcoin zu entwickeln. Ob an der NYSE, an der Nasdaq oder aber auch an der CME, schon bald werden Sie Bitcoins Leerverkaufen (Shorten) können. Und wenn es die Möglichkeit gibt, auf einen Fall von 17.000 USD auf bspw. 1.000 USD zu spekulieren, oder aber von mir aus auch von 170.000 USD auf 10.000 USD, dann wird es Hedgefonds geben, die diese Wette eingehen. Und das wird dann die Knappheit des Bitcoins, die derzeit besteht, schlagartig beenden.

Um ehrlich zu sein, ich gehe davon aus, dass es derzeit viele Hedgefonds gibt, die Bitcoins um jeden Preis kaufen, um zur Markteinführung der "Derivate" dann ihre Positionen mit Leerverkäufen abzusichern.

Mit der aktuellen Marktbewertung machen Bitcoins eine Marktkapitalisierung von 275 Mrd. USD aus. Das ist so viel wie die drei größten DAX-Titel (SAP, Siemens, Allianz) zusammen. Insgesamt bringt der DAX 1,2 Billionen Euro auf die Waage. Die Marktkapitalisierung alles jemals in den vergangenen 6.000 Jahren geförderten Goldes macht derzeit etwa 7 Billionen USD aus. Der Bitcoin kann sich also noch verdreißigfachen, bis die Marktkapitalisierung des Goldes erreicht würde.

Doch kann eine Software eines anonymen Entwicklers den gleichen Wert erzielen wie das seit 6.000 Jahren bewährte Gold? Ich würde das verneinen und daher können wir schonmal eine erste Obergrenze für den Bitcoin-Kurs einziehen: Bei 450.000 USD für einen Bitcoin wären Bitcoins mehr wert als Gold. Dieses Niveau dürfte meiner Einschätzung nach nicht erreicht werden.

Der Bitcoin ist nach seiner fulminanten Rallye nun nichts mehr für Anleger, sondern wird nur noch von Spekulanten nach oben getrieben. Den Bitcoin zu kaufen, weil er ansteigt, ist für Spekulanten häufig Grund genug und solange dieser Grund bestehen bleibt, wird die Rallye weiterlaufen. Daraus lässt sich aber deutlich ablesen, dass spätestens die Einführung von Derivaten diese Rallye stoppen wird.

Wir haben also eine Obergrenze (450.000 USD), ein Ereignis (Software-Crack) und einen Termin (Einführung von Derivaten). Mal sehen, was als erstes erreicht wird, ich tippe auf den Termin. Und ehrlich gesagt fürchte ich, dass wir diesem Ende schon ziemlich nah sind.

Denn inzwischen ist die Bitcoin-Rallye bei allen angekommen, jeder redet darüber.

Wenn dann die Bitcoin-Rallye endet, wird es für den Wert des Bitcoins kaum einen Boden geben. Denn jeder, der darin "investiert" ist, wird sich holen, was er kriegen kann. Und dieses Geld wird dann anderswo angelegt, beispielsweise im Gold. Wir haben unsere Goldposition vor kurzem ausgebaut.

[Nach Redaktionsschluss: Soeben habe ich erfahren, dass die Chicago Mercantile Exchange (CME) ihr Derivat auf den Bitcoin an diesem Sonntag einführen wird. Es wird drei Optionsscheine geben mit einer Laufzeit von ein, zwei oder drei Monaten, die in Cash abgerechnet werden - es muss also kein Bitcoin geliefert, sondern nur der US-Dollar Gegenwert bezahlt werden.]

Schauen wir nun einmal, was sich an den Aktienbörsen derweil getan hat:

WOCHENPERFORMANCE DER WICHTIGSTEN INDIZES


INDIZES7.12.17Woche ΔΣ '17 Δ
Dow Jones24.225 0,4%22,6%
DAX13.045 0,2%13,6%
Nikkei22.498 -1,0%17,7%
Shanghai A 3.427 -1,4%5,5%
Euro/US-Dollar1,18-0,9%12,0%
Euro/Yen132,85-0,6%8,0%
10-Jahres-US-Anleihe2,33%-0,07-0,12
Umlaufrendite Dt0,13%-0,070,14
Feinunze Gold$1.253 -1,8%8,8%
Fass Brent Öl$61,95 -2,3%9,2%
Kupfer6.530 -3,4%20,4%
Baltic Dry Shipping1.679 6,4%80,9%



Nicht viel, denn die Aktienindizes sind nahezu unverändert aus der Woche gegangen. Lediglich in China und Japan gab es ein paar Verkäufe. Wie vor einer Woche geschrieben haben sich Anleger offensichtlich an die 13.000 beim DAX gewöhnt.

Es mehren sich die Anzeichen, dass der Währungskrieg in die nächste Runde geht. In den USA wurde mit Powell ein neuer Notenbankchef nominiert, der für eine weiterhin lockere Geldpolitik steht. Mario Draghi hat kürzlich ebenfalls eine Verlängerung der lockeren Geldpolitik in Aussicht gestellt, wo doch eher eine Straffung erwartet wurde.

So hat der Euro nun auch gegenüber dem US-Dollar wieder ein wenig abgegeben. Seit diesem Sommer pendelt der Wechselkurs zwischen 1,16 und 1,20. Eigentlich ein faires Niveau, wenn ich mir die Kaufkraftparität bei 1,15 USD/EUR vor Augen führe. Ich gehe aber davon aus, wie vor einer Woche geschrieben, dass der US-Dollar in den kommenden Monaten wieder etwas fester notieren wird.

Die zu erwartende lockere Geldpolitik zeigt sich auch im Zinsniveau, das hüben wie drüben leicht gefallen ist. Anleger kaufen wieder Anleihen, weil steigende Zinsen unwahrscheinlicher geworden sind. Mit der für nächste Woche erwarteten Zinsanhebung durch noch-US-Notenbankchefin Janet Yellen sollten weitere Zinsanhebungen erst einmal in die Ferne rücken.

Gold und Öl fallen. Ich betrachte das jedoch lediglich als kleine Konsolidierung der zuvor erzielten Kursgewinne. Beide Rohstoffe notieren noch immer mit 9% im Plus im Vergleich zum Jahresbeginn.

Schauen wir nun einmal, wie sich die Stimmung unter den Anlegern entwickelt hat.




03. Sentiment: Weihnachtsrallye startet jetzt

Die November-Korrektur wird bereits als beendet betrachtet. Nur noch 8% (-8%) betrachten den DAX aktuell als in einem Abwärtsimpuls befindlich. Hingegen gehen 52% (+10%) von einer Seitwärtsbewegung aus, 23% (+5%) meinen bereits wieder eine startende Rallye zu erkennen. Damit ist das Sentiment diese Woche vom neutralen Bereich in Richtung "guter Laune" angesprungen.

Entsprechend hat sich auch die Verunsicherung unter Anlegern zurück entwickelt. Nur noch 9% (-7%) geben an, von der DAX-Entwicklung dieser Woche auf dem falschen Fuß erwischt worden zu sein, weitere 33% (-1%) sehen ihre Erwartungen kaum erfüllt. Hingegen haben 11% (+3%) auf diese DAX-Entwicklung spekuliert und weitere 47% (+5%) fühlen ihre Erwartungen zum größten Teil erfüllt. Wir hatten in der Vorwoche zwar keinen Extremwert bei der Verunsicherung, aber immerhin notierte die Verunsicherung im obersten Viertel aller Ergebnisse.

So, wie das Sentiment angesprungen ist, so ist die Erwartung der Umfrageteilnehmer hinsichtlich der DAX-Entwicklung in drei Monaten zurückgegangen. Nur noch 28% (-4%) gehen von weiter steigenden Kursen aus, hingegen erwarten 30% (+3%) eine Seitwärtsbewegung und sogar 26% (+1%) einen Abwärtsimpuls. Damit wird die aktuelle Rallye, die vielleicht heute gestartet wurde, von vielen als finale Aufwärtswelle mit zeitlich begrenzter Dauer betrachtet.

Doch es möchten viele Börsianer diese Rallye mitnehmen, denn 23% (+1%) möchten in den kommenden zwei Wochen Aktien zukaufen und nur noch 13% (-3%) wollen Positionen verkaufen. Mit 64% (+2%) warten die meisten jedoch weiterhin ab.

Das Euwax-Sentiment der Privatanleger kommt nun langsam zurück. Dieses Verhalten ist eher untypisch für die Börsensituation beim DAX, wenn wir das Auf und Ab den heimischen Privatanlegern zuschreiben würden. Am Ende einer Korrektur, wie wir sie im DAX seit Anfang November sehen, ist das Euwax-Sentiment typischerweise auf einem extrem niedrigen Niveau. Das Gegenteil ist heute der Fall. Entsprechend könnte man interpretieren, dass der DAX durch ausländische Investoren ausverkauft wurde (ich habe entsprechende Hinweise in den vergangenen Wochen mehrfach aufgezeigt) und nun bekommen sie Recht durch steigende Kurse im DAX. Sollte diese Annahme stimmen, dann wäre auch nachvollziehbar, dass Privatanleger aufgrund ihrer strapazierten Nerven in die ersten steigenden Kurse hinein bereits ihre Positionen auflösen.

Übrigens auch die institutionellen Anleger, die sich über die Eurex absichern, zeigen dieses Verhalten: Sie sind in den Dezember hinein extrem long positioniert gewesen und lösen nun, in den Beginn dieser Rallye, ihre Long-Positionen schleunigst auf. Auch das spricht also dafür, dass der DAX immer stärker in der Hand von ausländischen Investoren ist.

Der technische Angst und Gier Indikator des S&P 500 steht bei 60% und zeigt damit eine neutrale Verfassung der US-Märkte an. Institutionelle US-Anleger haben ihre Investitionsquote von 77,5% auf nunmehr 58,5% reduziert. Hier wird offensichtlich vor Weihnachten noch Kasse gemacht, nachdem in der Vorwoche noch schnell einige Werte eingesammelt wurden, die man zum Jahreswechsel im Portfolio haben möchte. "Window dressing" wird das an der Börse genannt: Fondsmanager machen ihr Schaufenster hübsch, kaufen also die erfolgreichen Aktien aus 2017 und verkaufen die Graupen.

US-Privatanleger zeigen mit einer Bulle/Bär-Quote von 2,66% eine neutrale Verfassung an.

Sentimentdaten

Sentimentdaten

Kaufempfehlungen der Privatanleger
Dialog Semiconductor, BYD, BMW, Fielmann, Paragon

Verkaufsempfehlungen der Privatanleger
Dt. Lufthansa, Hella, Barrick Gold, Bitcoin Group, Secunet Security

Die Sentiment-Daten wurden in Zusammenarbeit mit Sharewise
erstellt:
http://www.sharewise.com?heibel

Okay, die Rallye ist jetzt! So könnte man das vorläufige Ergebnis unserer Sentiment-Umfrage interpretieren. Anleger haben nun beschlossen, dass die Weihnachtsrallye jetzt beginnt und nur kurz anhält. Man möchte die Rallye noch mitnehmen, rechnet aber immer weniger mit einer nachhaltigen Rallye, die bis zum Frühjahr nächsten Jahres durchlaufen könnte. Es ist also eine Spekulation auf kurzfristige Kursgewinne bis Weihnachten, vielleicht noch bis in den Januar hinein. Mehr nicht.

In dieses Bild passt nicht nur das Umfrageergebnis, sondern auch das Euwax-Sentiment, das eine sehr schnelle Gewinnrealisierung der Privatanleger zeigt.

Tatsächlich ist ein solches Muster typisch für den Beginn einer nachhaltigen Rallye. Die Stimmung steigt langsam an, während der Optimismus, der sich im Verlauf der Korrektur für die Zukunft gebildet hat, zunächst deutlich zurückgeht. Irgendwann haben Anleger ihre Gewinne realisiert und ihre Erwartungen auf Null gefahren und wundern sich dann, wenn die Rallye nicht endet, sondern weiterläuft. Dann laufen sie den Kursen hinterher und erst wenn dann der Optimismus wieder ansteigt und extrem hohe Werte erreicht, endet die Rallye. Das kann gut bis ins nächste Frühjahr gehen.

Vor diesem Hintergrund kann ich mir durchaus vorstellen, dass wir hier den Beginn einer Rallye sehen, die zunächst Weihnachtsrallye genannt wird, dann Jahresendrallye, dann Neujahrsrallye und dann einfach nur noch ungläubig beobachtet wird, bis sie im April/ Mai dann endlich ausläuft.










04. Ausblick: Checkliste für schwarze Schwäne 2018

Der Ausblick bleibt den zahlenden Abonnenten des Heibel-Ticker PLUS vorbehalten. Bitte haben Sie Verständnis dafür, aber ohne eine kleine Einnahmequelle kann ich diesen Dienst nicht aufrecht erhalten.

Hier im Heibel-Ticker Standard erhalten Sie überwiegend vergangenheitsbezogene Erklärungen von mir. Detaillierte Analysen und Einschätzungen über die künftige Börsenentwicklung gibt es nur im kostenpflichtigen Heibel-Ticker PLUS. Das Angebot für die zahlenden Abonnenten des Heibel-Ticker PLUS baue ich kontinuierlich weiter aus und komme dabei insbesondere den Wünschen meiner Kunden nach. Inzwischen bietet das Heibel-Ticker PLUS Abonnement folgende Zusätze:

INTERNET: Kundenbereich

- täglich aktuelle Einschätzungen zu den Meldungen, die unsere offenen Positionen betreffen

- einen Chart für jede offene Position, um die Kurssituation schneller zu erfassen

- die Möglichkeit, nur die 10 neuesten Kommentare zu den offenen Positionen anzeigen zu lassen.

- Sie können sich aus den empfohlenen Werten Ihr eigenes Musterportfolio zusammenstellen, um gezielter und schneller die für Sie relevanten Neuigkeiten zu sehen.

Weiterhin erhalten meine Kunden eine übersichtliche Tabelle über alle offenen Positionen mit der jeweiligen Wochenperformance sowie Performance seit Empfehlung und mit einer Übersicht über die anstehenden Aktivitäten wie Stopp Loss nachziehen oder verkaufen bzw. kaufen.

Für die besonders aktiven Anleger unter Ihnen biete ich an, die unterwöchigen Updates direkt per E-Mail an Sie zu senden und ich benachrichtige Sie im Falle von Aktionsempfehlungen (Kauf oder Verkauf) direkt per SMS auf Ihr Handy. Dabei handelt es sich um einen Zusatzdienst (Express!), den ich mit 6,25 € pro Monat berechne. Keine Angst, sämtliche Updates befinden sich natürlich dann auch nochmals in der Freitagsausgabe für die normalen PLUS-Kunden.

Den Reaktionen meiner Kunden entnehme ich, dass der Heibel-Ticker PLUS die Bedürfnisse von Anlegern gezielt und verständlich sowie fundiert und erfolgreich befriedigt. Schauen Sie sich das neue Angebot einmal mit einem Schnupperangebot (6 Wochen zu 20 €) an. Es würde mich freuen, wenn ich Sie als neuen Abonnenten gewinnen kann.

Für eine Jahresgebühr von 150 Euro erhalten Sie ein Jahresabonnement sowie einen Vorzugspreis für sämtliche Sonderanalysen, die in unregelmäßigen Abständen veröffentlicht werden. Viele Sonderanalysen stelle ich den Heibel-Ticker PLUS Kunden sogar kostenfrei zur Verfügung.

Falls Ihnen ein Jahr zu lang erscheint, dann können Sie den Heibel-Ticker PLUS auch zunächst für ein halbes- oder viertel Jahr bestellen. Oder bestellen Sie einfach das Schnupperabo zu 20 € für 6 Wochen.

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05. Wunschanalyse: PayPal

Wer an einen Wettbewerb um digitale Bezahlmöglichkeiten glaubt, der wird in dieser Wunschanalyse dieser Illusion beraubt: PayPal wird von so ziemlich allen namhaften digitalen Bezahldiensten genutzt, um Transaktionen abzuwickeln. Kaum ein anderes Unternehmen wächst so transparent mit 20% p.a., dennoch ist die Aktie in meinen Augen noch nicht zu teuer.

PayPal
Nachhaltig 20% Wachstum günstig bewertet

Fr, 08. Dezember um 11:25 Uhr
PUNKTLANDUNG

Die langjährigen Leser unter Ihnen wissen, dass ich eher selten Lobeshymnen auf meine Analysen anstimme. In der Finanzbranche gehört der Umgang mit Fehlern zu den wichtigsten Fähigkeiten, die ich in den vielen Jahren meiner Tätigkeit nicht zuletzt durch die häufig berechtigte Kritik meiner Leser erlernt habe.

Bitte sehen Sie mir jedoch heute nach, wenn ich hier auf meine vor einem halben Jahr zu PayPal verfasste Wunschanalyse verweise (https://www.heibel-ticker.de/heibel_tickers/1386, Kapitel 05), denn darin habe ich nicht nur das Geschäftsmodell von PayPal gegen die Online-Bezahlmethode von Kreditkarten wie Visa und Mastercard abgegrenzt, sondern auch ganz konkret ein Kursziel für das Jahresende von 62,50 Euro in Aussicht gestellt. Damals stand PayPal bei 53,08 Euro, heute steht die Aktie bei ... Trommelwirbel ... 62,49 Euro.


ZENTRALER KNOTENPUNKT DER FINTECH-REVOLUTION

Viel wichtiger als das Quäntchen Glück beim Treffen von konkreten Kurszielen ist natürlich das Verständnis des Geschäftsmodells sowie der Faktoren, die den künftigen Erfolg oder Misserfolg beeinflussen. In meiner Analyse vor einem halben Jahr habe ich ausführlich den Wettbewerbsvorteil dargestellt, den PayPal gegenüber Kreditkarten hat: Zum einen ist Paypal direkter Vertragspartner der Kunden als auch Händler während Kreditkarten mit den Banken der Kunden und den Händler-Vertragspartnern der Händler die Transaktionsmarge teilen müssen. Zum anderen sieht PayPal bei allen Online-Transaktionen, auch bei denen, die letztlich durch Kreditkarten bezahlt werden, was genau die Kunden kaufen.

VISA und PayPal sind zwar Wettbewerber, haben aber auch eine weit reichende Kooperation vereinbart. So gewährt PayPal VISA Einblick in die Produkte, die Kunden per PayPal kaufen und dann über VISA bezahlen lassen. Zum anderen ermöglicht es VISA den PayPal-Kunden, weltweit bei Händlern zu bezahlen, die ein VISA-Kartenlesegerät mit NFC (Nahfeld Kommunikation) haben.

Sie sehen, die Frage lautet nicht, ob VISA, Mastercard oder PayPal künftig die bevorzugte Zahlungsmethode ist, sondern nur, wie schnell Kunden auf das VISA-Mastercard-Paypal-Netzwerk umsteigen. Dabei ist es nebensächlich, ob dann per Kreditkarte bezahlt und Online abgerechnet wird, oder ob per PayPal bei einem Kreditkartenlesegerät bezahlt wird.

Aber ist da nicht noch mehr Konkurrenz? Haben nicht ApplePay, AndroidPay oder auch AmazonPay hohe Wellen geschlagen? Ist es nicht ein Leichter für Apple, Google oder Amazon, die eigene Zahlungsmethode in den Markt zu drücken?

Nun, die Antwort haben Apple, Google und Amazon inzwischen selbst gegeben: Sie ermöglichen in ihren eigenen Shops die Zahlung per PayPal und nutzen für ihre eigene Zahlungsabwicklung Teile des PayPal-Netzwerks.

Paypal-Partner
Abbildung 1: PayPal Partner


Hier noch eine gekürzte Liste der Partnerschaften, die PayPal in den vergangenen zwei Jahren abgeschlossen hat: Mastercard, facebook, AliExpress (Alibaba), Citi, Discover, Wells Fargo, Chrome (Browser), Baidu, SamsungPay, Bank of America, Skype (Microsoft).


VERMEINTLICHER RÜCKSCHLAG VON PAYPAL-KÄUFERSCHUTZ IN DEUTSCHLAND

Das hat hohe Wellen geschlagen: Ende November urteilte ein Gericht in Deutschland, dass der Käuferschutz von PayPal durch den Verkäufer angefochten werden darf. Es gilt als einer der großen Pluspunkte, dass Käufer über den PayPal-Käuferschutz für ihre getätigten Käufe sehr leicht ihren Kaufpreis zurückfordern können, solange der Verkäufer nicht beweisen kann, dass das gekaufte Produkt ordnungsgemäß beim Kunden eingetroffen ist.

In einer ersten Reaktion hat das Urteil große Sorgen für das Deutschland-Geschäft von PayPal hervorgerufen, galt der Käuferschutz doch als einer der großen Pluspunkte PayPals, mit denen Käufer zur Zahlung per PayPal überzeugt wurden. Doch wenn wir uns die Hintergründe näher anschauen, dann kann ich mir gut vorstellen, dass dieses Urteil sogar vorteilhaft für das Deutschland-Geschäft PayPals sein wird.

Hintergrund der juristischen Auseinandersetzung war der Verkauf eines Smartphones. Der Käufer hat bestritten, das Gerät erhalten zu haben. Der Verkäufer sagt jedoch, der Käufer habe explizit einen unversicherten Versand ausgewählt. Wenn das Gerät nun auf dem Postweg verloren geht, haftet in diesem Fall eben nicht der Verkäufer, sondern der Käufer.

Der unversicherte Versand, der auch ohne Empfangsbescheinigung zugestellt werden kann, öffnet natürlich Tür und Tor für Betrüger, die teure Dinge kaufen, sich unversichert zusenden lassen und dann den Erhalt bestreiten. So betrachtet ist es fast schon unzumutbar von PayPal, den Verkäufer dafür haften zu lassen. Mit dem nun ergangenen Urteil haben Verkäufer die Möglichkeit, gegen den Käufer vorzugehen, wenn sie die Aufgabe des Päckchens bei der Post belegen können.

Mir sind einige Händler bekannt, die keine PayPal-Abwicklung anbieten, weil sie sich bislang dadurch jeglicher Rechte entledigt sahen. Das hat sich nun geändert und es dürften künftig in Deutschland eine Reihe vorsichtiger Händler die PayPal-Zahlung anbieten. Wir müssen nun also darüber streiten, ob der Verlust der Kunden, die diesen uneingeschränkten Käuferschutz einforderten, schwerer wiegt als der Zugewinn von einer Reihe vorsichtiger Händler.


VENMO IM ALLTAG

Ich hatte PayPal bereits vor zwei Jahren im Heibel-Ticker Portfolio. Damals hatte ich Venmo als neuen Wachstumstreiber identifiziert. Heute setzt PayPal bereits 40 Mrd. USD p.a. mit Venmo um, die Wachstumsrate beträgt nahezu 100%. Dennoch ist Venmo noch nicht bei uns und damit nicht als Kurstreiber angekommen.

Venmo ist in meinen Augen der nächste Schritt in der Fintech-Revolution: für Transaktionen benötigen Händler nicht mehr ein Kartenlesegerät mit NFC-Technologie, sondern das Handy reicht. Heute wird Venmo freilich ausschließlich für private Zahlungen unter Freunden eingesetzt: Wer im Restaurant die Rechnung für alle Freunde bezahlt hat, kann per Venmo die anteiligen Beträge seiner einzelnen Freunden per Fingertipp zugeschickt bekommen. Dabei fallen heute noch nicht einmal Transaktionsgebühren an.


Venmo
Abbildung 2: Venmo


Doch konsequent weitergedacht wird es diese Methode Kunden auch ermöglichen, an der Würstchenbude oder in der Eisdiele direkt an das PayPal-Konto des Handys vom Kioskbesitzer zu zahlen.

Und da brauchen wir nicht viel Phantasie um uns zu überlegen, ob es PayPal ausreichen wird, durch die dadurch gewonnenen Informationen über Kunden und Kioskbesitzer Geld zu verdienen (gezielte Werbung), oder aber ob auch Venmo irgendwann einmal eine kleine Transaktionsgebühr erheben wird. Möglich wäre es auch, 10 Transaktionen pro Monat kostenfrei zuzulassen und darüber hinaus dann Gebühren einzufordern. Damit hätte man den privaten Gebrauch weiterhin kostenfrei, was der Verbreitung gut tut, und kassiert von gewerblichen Nutzern.


BEWERTUNGSNIVEAU WEITERHIN GÜNSTIG

Das Unternehmen hat keine nennenswerten Schulden, verfügt aber über 10 Mrd. USD Barreserven. Das ist schon mal eine gute Ausgangsposition für ein Wachstumsunternehmen in einem hart umkämpften Markt.

Das geschätzte Kurs/Gewinn-Verhältnis für das Jahr 2018 (KGV 2018e) steht aktuell bei 32. Analysten erwarten ein jährliches Gewinnwachstum von durchschnittlich 20% für die kommenden fünf Jahre. Das KGV dürfte also nach meiner Faustregel, der zufolge die zweifache Wachstumsgeschwindigkeit als KGV angesetzt werden darf, noch bis auf 40 steigen. Das wäre ein Kursanstieg um 25% und hätte einen Aktienkurs von 78 Euro bis Ende 2018 zur Folge.

10 Mrd. Euro Jahresumsatz werden heute bereits mit 76 Mrd. Euro Marktkapitalisierung bewertet. Das ist exorbitant hoch, denn das Kurs/Umsatz-Verhältnis (KUV) sollte bei ein, maximal bei zwei liegen. Mit einem KUV von 7,6 ist PayPal in dieser Kennziffer sicherlich über das Ziel hinausgeschossen.

Doch wenn ich mir anschaue, welche Entwicklungen zugunsten von PayPal laufen, dann komme ich zu dem Schluss, dass PayPal neue Märkte erobert und dabei einen technologischen Vorsprung sowie eine zentrale Marktstellung hat, die es dem Unternehmen ermöglicht, diesen Eroberungskampf profitabel und ohne hohe Schulden zu führen.


THE TREND IS YOUR FRIEND

Digitale Zahlungen wachsen derzeit jährlich um 33,4% an. Bis 2022 sollen Marktforschern zufolge 3 Billionen USD jährlich digital umgesetzt werden. PayPal wird sich davon ein großes Stückchen des Kuchens sichern. Als Marktführer dürfte PayPal sogar überproportional von diesem Wachstum profitieren.

Die Generation Y (Geburtsjahr 1980 bis 2000), die mit Handy aufgewachsen ist und für die das Smartphone Dreh- und Angelpunkt des Alltags ist, tritt ins Berufsleben ein, verdient und erbt Geld, das immer stärker über das digitale Netzwerk verschoben wird. Die Generation Y schafft es mit einigen Handgriffen, die neuen Möglichkeiten sicher zu nutzen. Klar, für die ältere Generation ist die Behandlung von Daten sensibel und gefährlich. Die Generation Y schaut sich die Gefahren an und findet Wege, um ein für sie akzeptables Niveau der Sicherheit zu erzielen. PayPal ist da eine der ersten Adressen, wenn es um Sicherheit geht.

PayPal hat den indischen Markt frühzeitig erschlossen und profitiert derzeit von der dortigen Abschaffung des Bargeldes. Auch in den anderen Schwellenländern ist PayPal bereits gut vertreten und wird von dem dort derzeit mit hohen Wachstumsraten versehenen Mobilen Internet profitieren.

Genau, PayPal ist schon lange auf mobilen Endgeräten und nicht mehr nur auf PCs.


FAZIT

Die Unternehmensprognose für das Jahr 2018 ist ziemlich detailliert und kommt auf eine Wachstumsrate von rund 20% bei Umsatz und Gewinn. Eine Prognose, die von den Analysten in dieser Form offensichtlich gerne übernommen wird. In den vergangenen Quartalen hat PayPal die Erwartungen stets getroffen oder sogar leicht übertroffen. Für mich sieht das Ganze sehr transparent aus, ein großes Plus in den Augen vieler Anleger.

Solange diese Transparenz sowie auch die Wachstumsgeschwindigkeit beibehalten wird, dürfte die Aktie weiter auf das von mir genannte Kursziel bei 78 Euro zulaufen. Kursrückschläge wären daher in meinen Augen Kaufkurse. Sollte die Aktie zu früh über das Ziel hinaus schießen, sind Gewinnmitnahmen angesagt.

Ende November ist die Aktie von 66 Euro auf zwischenzeitlich 60 Euro zurückgekommen. Ich würde diesen Rücksetzer zum Aufbauen einer ersten Position nutzen, mich aber bereit halten, im Falle eines weiteren Ausverkaufs nochmals nachzulegen.



06. Update beobachteter Werte

Bitte beachten Sie auch den Kundenbereich auf meiner Internetseite unter www.heibel-ticker.de. Dort finden Sie aktuelle Charts mit meinen jeweils aktualisierten Einschätzungen.

Dieses Kapitel bleibt den Heibel-Ticker PLUS-Abonnenten vorbehalten.

In Deutschland gibt es kaum einen anderen, der die Hintergründe der Aktienmärkte so messerscharf von dem täglichen Medienrummel trennen kann, wie der Autor des Heibel-Tickers Stephan Heibel.

Von seinen Fähigkeiten, komplizierte Zusammenhänge verständlich darzustellen, können Sie sich mit diesem Heibel-Ticker Standard überzeugen. Wenn Sie allerdings seine Schlussfolgerungen und Empfehlungen erfahren möchten, dann sollten Sie sich einmal um den Heibel-Ticker PLUS kümmern.

Für eine Jahresgebühr von 150 Euro erhalten Sie ein Jahresabonnement sowie einen Vorzugspreis auf sämtliche Sonderanalysen, die in unregelmäßigen Abständen veröffentlicht werden. Viele Sonderanalysen stellen wir den Heibel-Ticker PLUS Kunden sogar kostenfrei zur Verfügung.

Falls Ihnen ein Jahr zu lang erscheint, dann können Sie den Heibel-Ticker PLUS auch zunächst für ein halbes- oder viertel Jahr bestellen. Oder bestellen Sie einfach das Schnupperabo zu 20 € für 6 Wochen.

Geben Sie bitte den folgenden Link in Ihren Browser ein und bestellen Sie unter

https://www.heibel-ticker.de/customer/new



07. Übersicht HT-Portfolio

Bitte beachten Sie auch den Kundenbereich auf meiner Internetseite unter www.heibel-ticker.de. Dort finden Sie aktuelle Charts mit meinen jeweils aktualisierten Einschätzungen.

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Im Wochenverlauf habe ich zu mehreren Titeln Anmerkungen im Kundenbereich der Webseiten verfasst.

Die tabellarische Übersicht bleibt den zahlenden Abonnenten des Heibel-Ticker PLUS vorbehalten.

Die dritte Spalte zeigt die Schlusskurse von Donnerstagabend. Unter „Woche“ steht die Veränderung im Vergleich zur Vorwoche. Unter „2014“ steht das Ergebnis der Position seit Jahresbeginn bzw. seit Aufnahme ins Portfolio. Unter „Anteil“ finden Sie den Anteil der jeweiligen Position am Gesamtdepot.

Unter ! steht zur Information meine Grundtendenz:
Kbei Gelegenheit Kaufen, 
NKNachkaufen 
HHalten, 
Vbei Gelegenheit Verkaufen, 
TVTeilverkauf, also nicht die ganze Position 
VLVerkaufslimit, bei überschreiten eines bestimmten Kurses sollte verkauft werden 
SLStopp Loss, bei Unterschreiten eines bestimmten Kurses sollte verkauft werden 
TSTrailing Stopp, wie SL, nur dass das Limit kontinuierlich nachgezogen wird 



Die „Gelegenheit“ zum Kaufen oder Verkaufen wird sodann kurzfristig von mir per Update an Sie bekanntgegeben.

Ich habe diese Spalte „!" insbesondere für neue Kunden vorgesehen, die zu einem späteren Zeitpunkt wissen wollen, ob ich die Position noch zukaufen würde, wenn ich beispielsweise darin nicht schon voll investiert wäre. Zukaufen würde ich jeweils jedoch niemals zu Höchstkursen, sondern stets nur nach kurzfristigen Kursrückschlägen von mindestens 5-7%.

Kauffolge: Je spekulativer, desto aggressiver würde ich kaufen und verkaufen. Derzeit verwende ich die folgenden Schritte:

Value Positionen in drei Schritten aufbauen: 25%-25%-50%,

Spekulative und alternative Positionen in zwei Schrittenaufbauen: 50%-50%,

Tradingpositionen ganz oder gar nicht: 100%.

Stopp Loss Limits, Verkaufslimits und ähnliche Aktionsmarken verwalte ich aktiv in meinem System und ändere ich unter der Woche mehrfach, fast täglich. Eine Veröffentlichung der entsprechenden Limits ist in der Regel nicht sinnvoll, allenfalls Stopp Loss Marken werde ich bisweilen im Text bekanntgeben.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, aber ohne eine kleine Einnahmequelle kann ich diesen Dienst nicht aufrecht erhalten.

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In Deutschland gibt es kaum einen anderen, der die Hintergründe der Aktienmärkte so messerscharf von dem täglichen Medienrummel trennen kann, wie der Autor des Heibel-Tickers Stephan Heibel.

Von seinen Fähigkeiten, komplizierte Zusammenhänge verständlich darzustellen, können Sie sich mit diesem Heibel-Ticker Standard überzeugen. Wenn Sie allerdings seine Schlussfolgerungen und Empfehlungen erfahren möchten, dann sollten Sie sich einmal um den Heibel-Ticker PLUS kümmern.

Für eine Jahresgebühr von 150 Euro erhalten Sie ein Jahresabonnement sowie einen Vorzugspreis auf sämtliche Sonderanalysen, die in unregelmäßigen Abständen veröffentlicht werden. Viele Sonderanalysen stellen wir den Heibel-Ticker PLUS Kunden sogar kostenfrei zur Verfügung.

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Eine erfolgreiche Börsenwoche,
take share

Stephan Heibel
www.heibel-ticker.de


mailto:info/at/heibel-ticker/./de



08. Disclaimer / Haftungsausschluss und Risikohinweise

Wer un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen nachmacht oder verfälscht oder nachgemachte oder verfälschte un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen in Umlauf setzt, wird mit Lust-, manchmal auch mit Erkenntnisgewinn belohnt; und wenn alles gut geht, fällt davon sogar etwas für Sie ab. (frei nach Robert Gernhardt)

Wir recherchieren sorgfältig und richten uns selber nach unseren Anlageideen. Für unsere eigenen Transaktionen befolgen wir Compliance Regeln, die auf unsere eigene Initiative von der BaFin abgesegnet wurden. Dennoch müssen wir jegliche Regressansprüche ausschließen, die aus der Verwendung der Inhalte des Heibel-Tickers entstehen könnten.

Die Inhalte des Heibel-Tickers spiegeln unsere Meinung wider. Sie stellen keine Beratung, schon gar keine Anlageempfehlungen dar.

Die Börse ist ein komplexes Gebilde mit eigenen Regeln. Anlageentscheidungen sollten nur von Anlegern mit entsprechenden Kenntnissen und Erfahrungen vorgenommen werden. Anleger, die kein tiefgreifendes Know-how über die Börse besitzen, sollten unbedingt vor einer Anlageentscheidung die eigene Hausbank oder einen Vermögensverwalter konsultieren.

Die Verwendung der Inhalte dieses Heibel-Tickers erfolgt auf eigene Gefahr. Die Geldanlage an der Börse beinhaltet das Risiko enormer Verluste bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals.

Quellen:
Kurse: Deutsche Kurse von comdirect.de, Goldbarren & Münzen von proaurum.de, US-Kurse von finance.yahoo.com. Alle Kurse sind Schlusskurse vom Donnerstag sofern nichts Gegenteiliges vermerkt ist.
Bilanzdaten: Comdirect, Yahoo! Finance sowie Geschäftsberichte der Unternehmen
Informationsquellen: dpa-AFX, Aktiencheck, Yahoo! Finance, TheStreet.com, IR-Abteilung der betreffenden Unternehmen



09. An-/Ab-/Ummeldung

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