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20.04.2018:



H E I B E L - T I C K E R    S T A N D A R D

F I N A N Z I N F O R M A T I O N E N

- Einfach einen Tick besser -



DEUTSCHE BIBLIOTHEK : ISSN 1862-5428

13. Jahrgang - Ausgabe 16 (20.04.2018)
Erscheinungsweise: wöchentlich Freitag/Samstag



I N H A L T

01.Info-Kicker: Trügerische Ruhe
02.So tickt die Börse: Turbulenzen unterhalb der öffentlichen Wahrnehmung
 - Handelsstreit USA-China ist subtil geworden
 - Wochenperformance der wichtigsten Indizes
03.Sentiment: Erste Sonnenstrahlen bringen Entspannung
 -
04.Ausblick: Meine Favoriten zum Einsammeln in erwarteter Pendelbewegung
05.Update beobachteter Werte
 Produktionsstopp Model 3
 Ergebnis auf Vorkrisenniveau
 Darum steigt die Aktie nicht
 Russland erwägt Atom-Bann
 Anstehende Termine werden Kurs antreiben
 Teilverkauf, Zuckerbergs Kopf noch nicht aus der Schlinge
 Lösung bei Steuerkonflikt in Sicht
06.Übersicht HT-Portfolio
07.Disclaimer / Haftungsausschluss und Risikohinweise
08.An-/Ab-/Ummeldung



01. Info-Kicker: Trügerische Ruhe

Liebe Börsenfreunde,

Mit einem Wochenplus von einem Prozent im DAX scheinen sich die Märkte zu beruhigen, doch in Kapitel 02 der heutigen Ausgabe zeige ich Ihnen, wie der Handelsstreit zwischen China und den USA unvermindert weiter tobt.

Anleger merken davon wenig, die Stimmung hat sich deutlich neutralisiert. Aktuell gibt es aus Sentiment-Sicht keine Schieflage, die in die eine oder andere Richtung aufgelöst werden müsste. Vielleicht müssen wir so etwas erst aufbauen, beispielsweise durch eine nervenzehrende Pendelbewegung in den kommenden Wochen. Mehr dazu in Kapitel 03.

Sollte es tatsächlich zu der von mir erwarteten Pendelbewegung kommen, werden sich gute Tage für Verkäufe eignen und schwache Tage für Käufe. Ich habe in Kapitel 04 meine Favoriten aufgelistet, die ich je nach Kurs- und Börsenentwicklung gegebenenfalls einsammeln würde.

Wir haben ein breites Spektrum mit unseren Portfoliowerten abgedeckt. Viele aktuelle Entwicklungen kommentiere ich anhand der Updates zu unseren Portfoliopositionen. Sämtliche Updates dieser Woche lesen Sie in Kapitel 05. In Kapitel 06 habe ich eine tabellarische Übersicht über das Portfolio abgebildet.

Nächste Woche Donnerstag / Freitag bin ich unterwegs, der Heibel-Ticker erscheint daher erst nach dem Wochenende. Zwischenzeitlich werde ich mich natürlich bei den Heibel-Ticker PLUS Express-Kunden mit Updates melden.

Die PDF-Version dieser Ausgabe steht Ihnen ab sofort im Archiv sowie unter dem folgenden Link zur Verfügung: http://www.heibel-ticker.de/downloads/hts180422.pdf

Nun wünsche ich eine anregende Lektüre,

take share, Ihr
Börsenschreibel

Stephan Heibel

Chefredakteur und
Herausgeber des
Heibel-Ticker




02. So tickt die Börse: Turbulenzen unterhalb der öffentlichen Wahrnehmung

Immer wenn ich mir diese Woche ein Thema vorgenommen habe, entdeckte ich eine ganze Kaskade von sich gegenseitig aufschaukelnden Ereignissen. Irgendwie schaffen es die meisten Ereignisse nicht mehr auf die Titelseite.

Vielleicht ist der Raketenbeschuss Syriens durch die USA, England und Frankreich das Ereignis gewesen, mit dem das Interesse der Öffentlichkeit überstrapaziert wurde. Denn im Vorfeld des Beschusses twitterte US-Präsident Donald Trump die wildesten Drohungen. Doch schon kurz nach dem Beschuss wurde offensichtlich, dass Trump sich nicht in den Syrienkrieg hineinziehen lassen möchte, sondern lediglich ein symbolisches Zeichen setzen wollte.

Böse Zungen wollen sogar herausgefunden haben, dass Trump durch den Beschuss eine neuartige US-Rakete präsentiert hat, deren Flugbahn und Wirkung von den Japanern aus dem Weltraum heraus genau verfolgt wurde, um Informationen für eine Kaufentscheidung zu sammeln. Ein Raketenbeschuss als Marketingaktion?

Immerhin gab es keine menschlichen Opfer durch den Beschuss. Derweil streiten Trump und Assad weiterhin mit Trump, ob chemische Waffen eingesetzt wurden, oder nicht. Wie immer nach einem solchen Vorwurf gibt es nun Berichte, in denen die vermeintlichen Opfer mopsfidel herumspringen und erklären, wie die Aufnahmen entstanden sein sollen. Die Beweise bleiben die USA schuldig, doch es ist fraglich, ob so etwas überhaupt aus der Ferne zweifelsfrei bewiesen werden kann. Ganz ähnlich sieht es mit dem Fall Skripal aus. Ob wir jemals die Wahrheit erfahren werden?

Da wir die Wahrheit in absehbarer Zeit nicht zweifelsfrei erfahren werden, zieht an den Finanzmärkten Opportunismus ein: wie wirken sich die Aktionen der Politik auf die Finanzmärkte aus? Der Raketenbeschuss Syriens und die ausbleibenden Folgeaktionen haben letztlich zur Einschätzung verholfen, dass Trump sich tatsächlich aus Syrien heraushalten möchte.

Also wendet man sich den Zahlen zu, und davon gab es diese Woche eine ganze Menge. In den USA zieht die Konjunktur an, doch findige Volkswirte rechnen vor, dass das Wachstum hinter der Neuverschuldung der US-Regierung unter Trump zurückbleibt. Sprich: Trump nimmt mehr Schulden auf, als durch das dadurch zu erwartende Konjunkturwachstum zurückbezahlt werden kann. Der IWF hat inzwischen gewarnt, dass die USA als einziges Industrieland der Welt weiterhin mit exzessiven Schulden plane.

Und so wächst die Inflationsangst in den USA, immer mehr Analysten erwarten für das laufende Jahr inzwischen vier statt bislang nur drei Zinsschritte durch die US-Notenbank. Die Wahrscheinlichkeit von vier Zinserhöhungen ist Analysten zufolge im vergangenen Monat von 29 auf nunmehr 36% gestiegen.

Und nachdem die Rendite der 10 Jahre laufenden US-Staatsanleihe zum Wochenbeginn rückläufig war und den Bankensektor belastete, stieg sie nun zum Ende der Woche hin plötzlich kräftig an. Mit aktuell 2,91% kommen die magischen 3% wieder in Sichtweite. Wir erinnern uns, Anfang Februar hatte das Zinsniveau schon einmal einen Anlauf auf die 3% genommen. Ich habe darin einen, wenn nicht den wichtigsten Auslöser des Ausverkaufs vom Februar gesehen.

Die USA machen ernst: Die Sanktionen, die gegen Russland verhängt wurden, haben den Rubel sowie auch die russische Börse um 10% einbrechen lassen. Nun erwägt Russland Gegenmaßnahmen, derzeit befindet sich ein Uran-Exportverbot auf dem Weg zur Umsetzung. Unsere Uran-Aktie profitiert davon, aber ich kann nicht überblicken, wie wahrscheinlich eine Umsetzung tatsächlich ist. Vorsicht ist also geboten.

HANDELSSTREIT USA-CHINA IST SUBTIL GEWORDEN

Der Handelsstreit mit China ist zwar ebenfalls aus den Schlagzeilen verschwunden, doch es gibt einen regen Schlagabtausch zwischen Peking und Washington.

ZTE ist einer der größten chinesischer Telekom-Ausrüster, das unter anderem auch eigene Smartphones herstellt und verkauft. 25-30% der verwendeten Komponenten kommen aus den USA, insbesondere Qualcomm als Lizenzgeber für unter anderem die 5G-Mobilfunktechnologie ist ein wichtiger Vertragspartner von ZTE.

Seit 2012 bietet ZTE eigene Smartphones an. Noch im gleichen Jahr berichtete Reuters, ZTE liefere die Geräte inklusive der darin verwendeten US-Technologie in den Iran, obwohl dies gegen das Iran-Embargo (Atomstreit) verstoße. In den Folgejahren wurde ein komplexes Verschleierungsnetzwerk offengelegt und 2016 wurde ZTE von den uSA mit Sanktionen belegt. Letztes Jahr hat sich ZTE dann schuldig bekannt und eine Strafzahlung von 890 Mio. USD akzeptiert. Zudem wurden 4 Führungskräfte entlassen, weiteren 35 sollten die Boni gestrichen werden.

Nun haben die USA festgestellt, dass die Boni nicht gestrichen wurden und nach Lesart des US-Handelsministeriums wurden damit Manager belohnt, die das Embargo umgangen haben. ZTE hat also erneut eine Vereinbarung gebrochen und hat auch diese Vergehen aufgrund einer erdrückenden Beweislage inzwischen zugegeben.

Nun haben die USA ZTE vom Handel mit US-Unternehmen für sieben Jahre ausgeschlossen. Ein Schritt, der keine Branche bestraft, sondern lediglich einen Einzelfall herauspickt. Daher schafft es diese Sanktion nicht in die Schlagzeilen. Dabei handelt es sich um eine einmalige, drakonische Strafe, die ihresgleichen sucht. Damit ist dieser Schritt vielmehr als Signal oder Warnung zu sehen.

Und es ist nicht die erste Warnung der USA in diesem Markt: Huawei kennen Sie bestimmt inzwischen. Dieser chinesische Telekom-Ausrüster wollte seine Geräte endlich auch auf den Us-Markt bringen und verhandelt seit langem mit AT&T, dem größten US-Mobilfunkanbieter. Anfang des Jahres hat AT&T einseitig die Gespräche abgebrochen und abgelehnt, seinen Kunden Huawei-Geräte anzubieten.

Warum er das getan hat? Ich weiß es nicht, aber ich kann spekulieren :-). AT&T möchte für rund 85 Mrd. USD Time Warner kaufen. Kartellrechtlich gab es keine Bedenken mehr, aber das US-Justizministerium hat sich lange quer gestellt. Trump hat keine Gelegenheit ausgelassen, über die fake news von CNN, eine Tochter von Time Warner, zu wettern. Und wenn Trump jemanden auf dem Kieker hat, dann weiß man, dass ein Deal gemacht werden muss. Na, warum dann nicht einfach mal einen unliebsamen Wettbewerber aus China aussperren. Seither machen die Übernahmegespräche tatsächlich wieder Fortschritte.

Ach wie schön waren die Zeiten, als eine Aktienanalyse noch etwas mit Zahlen zu tun hatte.

Zurück zu ZTE: Als Retourkutsche auf die drakonische Strafe für ZTE hat nun China verkündet, die Übernahme von NXP durch Qualcomm (Volumen: 36 Mrd. USD, also auch keine Kleinigkeit) aus kartellrechtlichen Gründen weiter zu prüfen. Bereits 2016 hat Qualcomm die beabsichtigte Übernahme verkündet, seither stockt der Prozess insbesondere an den chinesischen Behörden.

Die Antwort aus Washington ließ nicht lange auf sich warten: Die Sanktionen gegen ZTE würden auf die chinesische Telco-Branche ausgeweitet, hieß es diese Woche.

Schauen wir uns mal die Reaktion in der Tech-Branche an:

Acacia liefert Bauteile an ZTE, die Chinesen sind für ein Drittel des Konzernumsatzes verantwortlich. Die Aktie fiel über Nacht um 30%. Oclaro (OCLR, ca. 20% Umsatz mit ZTE) fiel um 17%. Inphi gab 11% ab, Fabrinet -10%, Lumentum -7%, ... ein Blutbad.

Die Sorgen weiteten sich schnell aus, so dass die gesamte Chip-Industrie unter die Räder geriet. Da half es nicht, dass Taiwan Semi diese Woche schwache Zahlen vermeldete, was von Analysten auf einen schwachen Absatz des iPhone 8 und 8+ zurückgeführt wurde. Nun gerieten alle Aktien unter Druck: Intel, Broadcomm, Texas Instruments, aber auch Analog Devices, Corvo, Skyworks Solutions, Sirrus Logic wurden von den Sorgen ergriffen. Und als dann die ganze Chip-Branche unter Druck geriet, wurden auch diejenigen erfasst, deren China-Geschäft kaum tangiert ist: Nvidia, Micron.

Kurze Zeit später dämmerte es den Anlegern, dass natürlich auch die Anlagenbauer Applied Materiels, ASML Holdings, KLA Tencor und LAM Research weniger Maschinen verkaufen werden, wenn sich China und die USA streiten. LAM Research und Skyworks Solutions haben diese Woche gute Q-Zahlen veröffentlicht, aber den Ausblick aufgrund des schwelenden Konflikts sehr verhalten formuliert. Das half auch nicht.

Fortsetzung folgt... denn wir befinden uns mitten in der Phase der Auseinandersetzung, in der beide Streithähne ihre Muskeln zeigen, ohne den Konflikt offen anzusprechen. Es war gut, dass wir frühzeitig nach dem Aufkeimen dieses Handelsstreits unsere Positionen verkleinert haben, die irgendwie davon betroffen werden können.

Denn China hat seine ultimative Antwort bislang noch nicht gegeben: Boykott. Ich erinnere mich an den Hähnchenskandal von Kentucky Fried Chicken in China, der zu einem Boykott führte und Yum Brands, die Mutter von KFC (als auch Pizza Hut) über mehrere Jahre schädigte. China ist keine Demokratie. Wenn der chinesische Präsident Xi sagt: kauft kein iPhone mehr, dann wird in China kein iPhone mehr gekauft - egal, ob das von Zöllen oder Sanktionen begleitet wird.

Wie lange diese Auseinandersetzung noch dauern könnte, werde ich in Kapitel 04 untersuchen. Schauen wir nun erst einmal auf die Wochenentwicklung der wichtigsten Indizes:

WOCHENPERFORMANCE DER WICHTIGSTEN INDIZES


INDIZES19.4.18Woche ΔΣ '18 Δ
Dow Jones24.665 0,7%-0,7%
DAX12.567 1,2%-2,7%
Nikkei22.191 2,5%-2,5%
Shanghai A 3.265 -2,0%-5,7%
Euro/US-Dollar1,230,2%2,9%
Euro/Yen132,840,5%-1,6%
10-Jahres-US-Anleihe2,91%0,080,49
Umlaufrendite Dt0,38%0,050,10
Feinunze Gold$1.343 0,4%3,0%
Fass Brent Öl$73,75 2,9%10,8%
Kupfer6.934 2,6%-3,1%
Baltic Dry Shipping1.201 20,9%-12,1%
Bitcoin8.290 4,9%-40,4%



Im Wochenvergleich sieht's recht gut aus für die Aktienmärkte, denn einmal abgesehen von China konnten sämtliche Aktienmärkte ein wenig zulegen. Dazu passt meine obige Auflistung der Krisenherde auf den ersten Blick so gar nicht. Doch wie gesagt: Diese Krisen sind derzeit in den Hintergrund getreten und ich gehe davon aus, dass sie in den kommenden Wochen nochmals in die Schlagzeilen vorrücken werden.

Der Goldpreis hält sich stabil auf Ausbruchsniveau. Es mehren sich die Analysten, die den Goldpreis vor einer neuen Rallye sehen. Wir haben rechtzeitig unsere Goldposition erhöht und haben ja noch eine Silber/Gold-Spekulation im Portfolio.

Der Ölpreis steigt weiter an, weil die geopolitischen Spannungen in Ölregionen einfach nicht nachlassen. Ich hätte zwar gedacht, dass der symbolische Beschuss Syriens denn auch keinen so großen Einfluss auf den Ölpreis haben wird, doch dort scheint man anders zu denken. Weiterhin denke ich, dass wir beim Ölpreis eher am oberen Ende der Handelsspanne dieses Jahres sind.

Der hohe Ölpreis wirkt sich zugleich auf die Inflationserwartung aus und ist damit ein wichtiger Faktor für die oben erwähnte gestiegene Wahrscheinlichkeit von vier Zinsanhebungen in den USA für das laufende Jahr 2018. Wenn Benzin- und Heizkosten steigen, wirkt sich das schnell auf steigende Inflationsraten aus.

Die Commitment of Trades der großen Spekulanten befinden sich auf extrem hohen Niveau: Mehr Trader denn je spekulieren derzeit auf einen steigenden Ölpreis. Damit gibt es nicht mehr viele, die den Ölpreis weiter in die Höhe treiben können.

Nach dem Neujahrsfest in China steigen nun auch wieder die Transportaktivitäten, der Baltic Dry Verschiffungsindex ist diese Woche um 21% angesprungen.

Na und der Bitcoin ist auch noch da. Nach seinem Tief unter 7.000 USD hat er sich nun wieder über 8.000 USD berappelt. das wird noch spannend.




03. Sentiment: Erste Sonnenstrahlen bringen Entspannung

Der DAX hat von seinem Tief Ende März um 6% zugelegt. Für eine Gegenbewegung aufgrund der damals vorherrschenden Panik am Markt ist das schonmal nicht schlecht. Ob sich daraus nun eine neue Rallye entwickelt, die den DAX auf neue Hochs führen kann, wird sich nun entscheiden. Denn das Ausbleiben von weiteren Verkaufsorgien, aufgrund dessen die Aktienmärkte schon bei leichtem Handelsvolumen wieder zu steigen beginnen, ist etwas anderes als ein nachhaltiges Interesse an Aktien auch auf höherem Niveau. Schauen wir also einmal, wie sich die Stimmung an den Märkten derzeit darstellt.

Nur noch 23% (-4%) sehen in der aktuellen Entwicklung einen Aufwärtsimpuls, weitere 9% (-3%) betrachten das Ganze als einen Prozess der Bodenbildung. Weiterhin gehen 10% (-1%) davon aus, dass die abgelaufene Woche nichts weiter als eine kleine Erholung im übergeordneten Abwärtsimpuls ist. Kräftig Zulauf hat das Lager derer erhalten, die derzeit von einer Seitwärtsbewegung ausgehen (+8% auf 53%). Das Sentiment bewegt sich im neutralen Bereich.

Dadurch sehen sich 58% (+6%) in ihrer Erwartung der Vorwoche bestätigt, weitere 8% (-3%) wollen sogar darauf spekuliert haben. Mit 28% (-1%) sehen weiterhin einige ihre Erwartungen kaum erfüllt und nur noch 6% (-2%) wurden auf dem falschen Fuß erwischt. Auch die Selbstzufriedenheit pendelt im neutralen Bereich.

Unverändert 28% erwarten für den DAX in drei Monaten steigende Kurse, fallende Kurse hingegen fürchten 27% (+4%). Das Bärenlager hat Zulauf von den vormals neutral eingestellten Anlegern erhalten, die mit 30% (-5%) ebenfalls knapp ein Drittel ausmachen. Die Erwartung für steigende oder fallende Kurse oder auch für eine Seitwärtsbewegung ist damit jeweils etwa gleich groß, Bullen und Bären halten sich die Waage.

Verkaufen möchten inzwischen nur noch 12% (-4%), hingegen wollen weiterhin 24% (-2%) in den kommenden zwei Wochen Aktien zukaufen. Mit 64% (+6%) zeigt sich die Gleichverteilung zwischen Bullen und Bären auch in der Investitionsbereitschaft bei denen, die vorerst gar nicht handeln wollten.

Das Euwax-Sentiment der Privatanleger steht mit -2,59 Punkten nah an der Nulllinie und spiegelt somit ebenfalls eine neutrale Positionierung der Privatanleger wider. Die überwiegend bullische Haltung der vergangenen Monate wurde damit nun endgültig aufgelöst.

Auch das Put/Call-Verhältnis der Profis, die sich über die Eurex absichern, ist mit einem Wert von 1,4 auf den Durchschnitt der vergangenen Monate zurückgekehrt. Damit sind auch institutionelle Anleger derzeit neutral positioniert.

Der technische Angst & Gier Index des S&P 500 zeigt mit einem Wert von 32% zwar noch Angst an, aber die Extremwerte der Vorwochen sind auch hier verschwunden.

Die Investitionsquote der institutionellen US-Anleger ist nun zum dritten mal infolge weiter angestiegen auf inzwischen 78%. Damit ist auch die Investitionsquote in den USA auf einem neutralen, durchschnittlichen Niveau angelangt.

Der Bulle/Bär-Index der US-Privatanleger zeigt mit 8% einen leichten Überhang der Bullen an, was - Sie werden es nicht glauben - ebenfalls für eine neutrale Stimmung spricht.

Sentimentdaten



Tja, wie soll ich es besser zusammenfassen als: Neutral. Die Sonne scheint, Anleger haben sich an die geopolitischen Spannungen gewöhnt und ihre Portfolios entsprechend angepasst, so dass sie derzeit offensichtlich entspannt in der Sonne liegen können. Anders kann ich es nicht formulieren.

Selbst ein Blick auf die jüngste Entwicklung im 5-Wochendurchschnitt unseres Sentiments gibt wenig zusätzliche Hinweis. Der 5-Wochenschnitt ist weiterhin deutlich negativ. Auf dieser Basis ist ein erneuter Ausverkauf auf neue Tiefs unwahrscheinlich. Die Extremwerte von vor wenigen Wochen sind aber auch hier Vergangenheit, so dass ein Ausbruch nach oben auch nicht allein durch einen Sentiment-Schiefstand erzeugt werden könnte.

Vielleicht passiert ja mal einige Wochen lang gar nichts. Und unter gar nichts würde ich verstehen, dass der DAX in einer Handelsspanne zwischen 12.000 und 12.800 pendeln könnte, ohne neue Tiefs oder auch ohne neue Hochs anzusteuern. Niemandsland.

Natürlich sind wir nur einen Tweet Trumps von einem erneuten Ausverkauf entfernt. Doch genauso sind wir auch nur eine Pressemeldung über eine Einigung im Handelsstreit zwischen China und den USA von einer fulminanten Rallye entfernt. Entsprechend würde ich für die kommenden Wochen neutral positioniert sein, wobei ich natürlich Aktien von den Unternehmen, deren Geschäft durch die aktuellen Streitigkeiten betroffen sind, meiden würde.










04. Ausblick: Meine Favoriten zum Einsammeln in erwarteter Pendelbewegung

Der Ausblick bleibt den zahlenden Abonnenten des Heibel-Ticker PLUS vorbehalten. Bitte haben Sie Verständnis dafür, aber ohne eine kleine Einnahmequelle kann ich diesen Dienst nicht aufrecht erhalten.

Hier im Heibel-Ticker Standard erhalten Sie überwiegend vergangenheitsbezogene Erklärungen von mir. Detaillierte Analysen und Einschätzungen über die künftige Börsenentwicklung gibt es nur im kostenpflichtigen Heibel-Ticker PLUS. Das Angebot für die zahlenden Abonnenten des Heibel-Ticker PLUS baue ich kontinuierlich weiter aus und komme dabei insbesondere den Wünschen meiner Kunden nach. Inzwischen bietet das Heibel-Ticker PLUS Abonnement folgende Zusätze:

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- täglich aktuelle Einschätzungen zu den Meldungen, die unsere offenen Positionen betreffen

- einen Chart für jede offene Position, um die Kurssituation schneller zu erfassen

- die Möglichkeit, nur die 10 neuesten Kommentare zu den offenen Positionen anzeigen zu lassen.

- Sie können sich aus den empfohlenen Werten Ihr eigenes Musterportfolio zusammenstellen, um gezielter und schneller die für Sie relevanten Neuigkeiten zu sehen.

Weiterhin erhalten meine Kunden eine übersichtliche Tabelle über alle offenen Positionen mit der jeweiligen Wochenperformance sowie Performance seit Empfehlung und mit einer Übersicht über die anstehenden Aktivitäten wie Stopp Loss nachziehen oder verkaufen bzw. kaufen.

Für die besonders aktiven Anleger unter Ihnen biete ich an, die unterwöchigen Updates direkt per E-Mail an Sie zu senden und ich benachrichtige Sie im Falle von Aktionsempfehlungen (Kauf oder Verkauf) direkt per SMS auf Ihr Handy. Dabei handelt es sich um einen Zusatzdienst (Express!), den ich mit 6,25 € pro Monat berechne. Keine Angst, sämtliche Updates befinden sich natürlich dann auch nochmals in der Freitagsausgabe für die normalen PLUS-Kunden.

Den Reaktionen meiner Kunden entnehme ich, dass der Heibel-Ticker PLUS die Bedürfnisse von Anlegern gezielt und verständlich sowie fundiert und erfolgreich befriedigt. Schauen Sie sich das neue Angebot einmal mit einem Schnupperangebot (6 Wochen zu 20 €) an. Es würde mich freuen, wenn ich Sie als neuen Abonnenten gewinnen kann.

Für eine Jahresgebühr von 150 Euro erhalten Sie ein Jahresabonnement sowie einen Vorzugspreis für sämtliche Sonderanalysen, die in unregelmäßigen Abständen veröffentlicht werden. Viele Sonderanalysen stelle ich den Heibel-Ticker PLUS Kunden sogar kostenfrei zur Verfügung.

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05. Update beobachteter Werte

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In Deutschland gibt es kaum einen anderen, der die Hintergründe der Aktienmärkte so messerscharf von dem täglichen Medienrummel trennen kann, wie der Autor des Heibel-Tickers Stephan Heibel.

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06. Übersicht HT-Portfolio

Bitte beachten Sie auch den Kundenbereich auf meiner Internetseite unter www.heibel-ticker.de. Dort finden Sie aktuelle Charts mit meinen jeweils aktualisierten Einschätzungen.

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Im Wochenverlauf habe ich zu mehreren Titeln Anmerkungen im Kundenbereich der Webseiten verfasst.

Die tabellarische Übersicht bleibt den zahlenden Abonnenten des Heibel-Ticker PLUS vorbehalten.

Die dritte Spalte zeigt die Schlusskurse von Donnerstagabend. Unter „Woche“ steht die Veränderung im Vergleich zur Vorwoche. Unter „2014“ steht das Ergebnis der Position seit Jahresbeginn bzw. seit Aufnahme ins Portfolio. Unter „Anteil“ finden Sie den Anteil der jeweiligen Position am Gesamtdepot.

Unter ! steht zur Information meine Grundtendenz:
Kbei Gelegenheit Kaufen, 
NKNachkaufen 
HHalten, 
Vbei Gelegenheit Verkaufen, 
TVTeilverkauf, also nicht die ganze Position 
VLVerkaufslimit, bei überschreiten eines bestimmten Kurses sollte verkauft werden 
SLStopp Loss, bei Unterschreiten eines bestimmten Kurses sollte verkauft werden 
TSTrailing Stopp, wie SL, nur dass das Limit kontinuierlich nachgezogen wird 



Die „Gelegenheit“ zum Kaufen oder Verkaufen wird sodann kurzfristig von mir per Update an Sie bekanntgegeben.

Ich habe diese Spalte „!" insbesondere für neue Kunden vorgesehen, die zu einem späteren Zeitpunkt wissen wollen, ob ich die Position noch zukaufen würde, wenn ich beispielsweise darin nicht schon voll investiert wäre. Zukaufen würde ich jeweils jedoch niemals zu Höchstkursen, sondern stets nur nach kurzfristigen Kursrückschlägen von mindestens 5-7%.

Kauffolge: Je spekulativer, desto aggressiver würde ich kaufen und verkaufen. Derzeit verwende ich die folgenden Schritte:

Value Positionen in drei Schritten aufbauen: 25%-25%-50%,

Spekulative und alternative Positionen in zwei Schrittenaufbauen: 50%-50%,

Tradingpositionen ganz oder gar nicht: 100%.

Stopp Loss Limits, Verkaufslimits und ähnliche Aktionsmarken verwalte ich aktiv in meinem System und ändere ich unter der Woche mehrfach, fast täglich. Eine Veröffentlichung der entsprechenden Limits ist in der Regel nicht sinnvoll, allenfalls Stopp Loss Marken werde ich bisweilen im Text bekanntgeben.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, aber ohne eine kleine Einnahmequelle kann ich diesen Dienst nicht aufrecht erhalten.

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Eine erfolgreiche Börsenwoche,
take share

Stephan Heibel
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07. Disclaimer / Haftungsausschluss und Risikohinweise

Wer un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen nachmacht oder verfälscht oder nachgemachte oder verfälschte un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen in Umlauf setzt, wird mit Lust-, manchmal auch mit Erkenntnisgewinn belohnt; und wenn alles gut geht, fällt davon sogar etwas für Sie ab. (frei nach Robert Gernhardt)

Wir recherchieren sorgfältig und richten uns selber nach unseren Anlageideen. Für unsere eigenen Transaktionen befolgen wir Compliance Regeln, die auf unsere eigene Initiative von der BaFin abgesegnet wurden. Dennoch müssen wir jegliche Regressansprüche ausschließen, die aus der Verwendung der Inhalte des Heibel-Tickers entstehen könnten.

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Die Verwendung der Inhalte dieses Heibel-Tickers erfolgt auf eigene Gefahr. Die Geldanlage an der Börse beinhaltet das Risiko enormer Verluste bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals.

Quellen:
Kurse: Deutsche Kurse von comdirect.de, Goldbarren & Münzen von proaurum.de, US-Kurse von finance.yahoo.com. Alle Kurse sind Schlusskurse vom Donnerstag sofern nichts Gegenteiliges vermerkt ist.
Bilanzdaten: Comdirect, Yahoo! Finance sowie Geschäftsberichte der Unternehmen
Informationsquellen: dpa-AFX, Aktiencheck, Yahoo! Finance, TheStreet.com, IR-Abteilung der betreffenden Unternehmen



08. An-/Ab-/Ummeldung

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