______________________________________________
H E I B E L - T I C K E R S T A N D A R D
F I N A N Z I N F O R M A T I O N E N
- Einfach einen Tick besser -
______________________________________________
DEUTSCHE BIBLIOTHEK : ISSN 1862-5428
Erscheinungsweise: wöchentlich Freitag/Samstag
* Bitte Schriftart Courier einstellen *
(-;______________________________________________;-)
I N H A L T
01. INFO-KICKER: ZUNEHMENDE VOLATILITÄT MACHT NERVÖS
02. RÜCKBLICK: KEINE KURSGEWINNE TROTZ GÜNSTIGER DATEN
03. AUSBLICK: WOHIN MIT DEN VIELEN BARRESERVEN?
04. FOSTER WHEELER KAUFT SEINE JUNK-BONDS ZURÜCK
05. LESERFRAGEN: TIME WARNER, 3U TELEKOM, SOLAR FABRIK
06. BEOBACHTETE WERTE
07. CHARTTECHNIK DOW JONES, DAX & GOLD, Öl, $, €, Yen, Nikkei
08. DISCLAIMER / HAFTUNGSAUSSCHLUSS UND RISIKOHINWEISE
09. AN-/ABMELDUNG
==============================================================
01. INFO-KICKER: ZUNEHMENDE VOLATILITÄT MACHT NERVÖS
==============================================================
Liebe Börsenfreunde,
Die Solar Fabrik, eine meiner Empfehlungen der vergangenen
Wochen, wurde von einem mürrischen Analysten mit einer
vernichtenden Analyse versehen. In der Beantwortung einer
Leserfrage (Kapitel 05) habe ich dargelegt, warum dies für Sie
eine Kaufgelegenheit darstellt.
In den USA ist das Ende der Zinsanhebungen in Sicht, China hebt
den Leitzins überraschend an, Rohstoffe nach Blitzkorrektur
wieder auf Rekordniveau, politische Unruhen weltweit... all
dies führte dazu, dass die Aktienbörsen in ihrer Rallye inne
hielten.
Die Volatilität aufgrund der zunehmenden Verflechtungen der
internationalen Finanzmärkte nimmt schon allein deswegen zu, da
Marktteilnehmer die Zusammenhänge nicht durchschauen und häufig
überreagieren.
Heute habe ich für Sie eine Spekulation auf eine
Sondersituation ausgearbeitet: Die Umwandlung einer
Wandelanleihe in Aktien hat bei Foster Wheeler zu einem
Kursrutsch um 10 % geführt. Bondseigner, die plötzlich Aktien
im Depot sahen, haben diese auf den Markt geworfen. Ich habe
Ihnen eine Call Option herausgesucht, mit der Sie von der zu
erwartenden Gegenbewegung profitieren können.
Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre.
take share, Ihr
Börsenschreibel
Stephan Heibel
Chefredakteur und
Herausgeber des
Heibel-Ticker
P.S.: Lassen Sie mich Ihre Meinung, Kritik oder
Verbesserungsvorschläge wissen (selbst Lob ist willkommen ;-)
und schreiben Sie mir an leserbrief@heibel-ticker.de.
==============================================================
02. RÜCKBLICK: KEINE KURSGEWINNE TROTZ GÜNSTIGER DATEN
==============================================================
Das Wirtschaftswachstum ist in den USA so hoch wie seit zwei
Jahren nicht mehr. Mit 4,8 % Wachstum im ersten Quartal bei
niedrigen Lohnsteigerungen sieht die US-Konjunktur derzeit
extrem robust aus.
Der US-Notenbankchef Ben Bernanke (Helikopter Ben) hat in
Washington verlauten lassen, dass nicht mehr mit vielen
weiteren Zinsanhebungen zu rechnen ist. Natürlich haben die
Aktienbörsen diese Information begeistert aufgenommen, es wird
schon spekuliert, dass bereits die erwartete Zinsanhebung von
4,75 % auf 5 % am 12. Mai ausgesetzt oder zumindest auf einen
späteren Termin verschoben wird.
Ich werde aufgrund dieser neuen Einschätzung Bernankes etwas
vorsichtiger mit meiner Erwartung. Als Grund für weitere
Zinsanhebungen in den USA sehe ich die explodierenden
Rohstoffpreise. Diese werden sich mit ein wenig Verzögerung auf
die Inflationsrate niederschlagen. Caterpillar hat ein
herausragendes Quartalsergebnis vermeldet, und das trotz
exorbitant angestiegener Einkaufskosten. Die Preisanstiege im
Einkauf konnten problemlos an die Kunden weitergegeben werden,
ließ das Unternehmen wissen.
Die gestiegenen Benzinkosten sind noch die direktesten Zeichen
der gestiegenen Rohstoffpreise. In den anderen Bereichen werden
sich die Preisanstiege mit einer Verzögerung von 3 bis 8
Monaten niederschlagen.
Inflationäre Vorboten sind also nicht zu übersehen.
Gleichzeitig läuft die Konjunktur auf Hochtouren. Ich habe
Probleme zu glauben, dass Bernanke in einer solchen Situation
tatsächlich keine weiteren Zinsanhebungen vornehmen wird. Es
gibt sogar bereits erste Stimmen, die für die zweite
Jahreshälfte Zinssenkungen für möglich halten.
Eine solche Zinspolitik würde freilich einer höheren
Inflationsrate in den USA Vorschub leisten. Inflation bedeutet
Geldentwertung – kein Wunder also, dass in diesen Tagen der US-
Dollar in den freien Fall übergeht. Im Wochenvergleich hat der
US-Dollar gegenüber dem Euro um 2 % verloren. Am heutigen
Freitag kommen nochmals 0,6 % hinzu, der Wechselkurs notiert
bereits bei 1,262 USD/EUR.
Der freie Fall beim Wechselkurs des US-Dollars ist natürlich
auch ein Zeichen dafür, dass weniger Ausländer US-Dollar
kaufen. Dadurch werden dann auch weniger US-Dollar in Anleihen
angelegt, die Nachfrage nach festverzinslichen Papieren ist
also gefallen. Wenn die Kurse der Anleihen fallen, dann steigt
die Rendite. Die Rendite der 10-jährigen Staatsanleihen stieg
von 5,0 % auf 5,1 %.
Rohstoffe werden überwiegend in US-Dollar notiert. Ein
schwacher US-Dollar führt folglich zu steigenden
Rohstoffpreisen.
Ende letzter Woche / Anfang dieser Woche erfolgte eine heftige
Korrektur an den Edelmetallmärkten. Zu stark waren die
Kursgewinne der vergangenen Woche, die Zeit für Gewinnmitnahmen
war reif. Verstärkt wurde die Korrektur von einer Meldung
Barclays, dass man die Einführung des Silber ETFs nochmals
überdenke.
Ich bin in den Leserfragen näher auf diesen Umstand
eingegangen. Hier sei kurz gesagt, dass ich nicht daran
zweifle, dass der Silber ETF kommen wird. Die Meldung von
Barclays war höchstens dazu geeignet, Verwirrung zu stiften und
die Korrektur an den Edelmetallmärkten zu verstärken, um selber
zu günstigeren Preisen Silber einkaufen zu können. Dies ist
auch gelungen.
Sie haben hoffentlich entsprechend meiner Empfehlung am
vergangenen Freitag nochmals nachgekauft. Inzwischen ist die
Korrektur beendet und neue Höchstkurse werden anvisiert. Die
Feinunze Gold notiert am heutigen Freitag schon wieder mit 651
US-Dollar so hoch wie seit 25 Jahren nicht mehr.
Wer nun glaubt, das könne so ja nicht weiter gehen, dem sei
gesagt: Doch! Bis 700 US-Dollar je Feinunze Gold gibt es keine
Widerstände mehr – und das Allzeithoch von 1980 bei 850 US-
Dollar klingt inzwischen auch nicht mehr wie Utopie. Doch
lassen Sie sich gesagt sein, dass bei 850 US-Dollar noch lange
nicht Schluss sein wird.
Am Donnerstag Abend war ich zu einem Vortrag bei Proaurum in
Berlin eingeladen. Wenngleich inzwischen in der Bevölkerung so
langsam ein Interesse an Gold erwacht, so ist Gold noch weit
entfernt davon, einen nennenswerten Bestandteil bei der
Vermögensanlage darzustellen. Ein Preisanstieg endet erst dann,
wenn auch Ihr Taxifahrer erzählt, dass er in Gold investiert
sei. Davon sind wir noch weit entfernt.
Heute gibt es erst einige wenige Vordenker, die mit Begriffen
wie 5 % Goldanteil am Vermögen um sich werfen. Eine alte
jüdische Weisheit besagt, dass ein Drittel des Vermögens in
Grund und Boden, ein Drittel in Edelmetalle und nur das letzte
Drittel in Wertpapiere investiert sein sollte. Derzeit ist der
weltweite Anteil des Edelmetallwertes am Vermögen im Bereich
der Promille.
Aber ich will Sie nicht mit Argumenten wie „stellen Sie sich
einen Anstieg des Goldvermögens auf 1 % am Gesamtvermögens vor,
das würde einen Goldpreis von x-tausend US-Dollar bedeuten"
langweilen. Vielmehr möchte ich Ihre Aufmerksamkeit auf die
Realität lenken:
Südamerika hat in den vergangenen zehn Jahren einen kräftigen
Linksrutsch vollzogen. Insbesondere Chevez aus Venezuela, dem
Land mit den viertgrößten Erdölexporten, stellt sich immer
wieder demonstrativ gegen die USA.
Vor dem Hintergrund, dass das Erdöl schneller knapp werden
kann, als brauchbare Alternativen etabliert werden könnten,
lohnt sich ein Blick auf die politische Stabilität der Länder
mit den größten Ölexporten.
Der Iran beispielsweise hat heute ein Ultimatum verstreichen
lassen, das ihn zur Aufgabe seiner Nuklearforschung zwingen
sollte. Die Situation dort ist ein Pulverfass, das jeden
Augenblick hochgehen kann.
In Nigeria geht jeden Tag ein Pulverfass hoch und zerstört
wieder ein wenig der Produktionskapazitäten. Derzeit sind 5 %
der Ölförderkapazitäten durch Anschläge außer Betrieb gesetzt.
Was soll ich Ihnen über den Irak sagen? Dort ist die Produktion
trotz des Einmarsches der USA noch nicht wieder bei 50 % des
vorherigen Niveaus angelangt. Seit einem Jahr schon steigt die
Förderung im Irak nicht mehr weiter an.
In Russland wird das Öl als politischer Spielball eingesetzt.
Von freien Marktkräften kann dort nach der Yukos-Affaire keine
Rede mehr sein.
Und all diese Länder sind unabhängig von dem internationalen
Finanzsystem. Zuletzt hat Venezuela vorzeitig seine Kredite an
die Weltbank zurückgezahlt. Gleichzeitig unterstützt das Land
andere südamerikanische Länder bei Finanzierungsvorhaben, so
dass auch diese keine Weltbankkredite in Anspruch nehmen
müssen.
Die Rohstoffhausse beendet also die finanzielle Abhängigkeit
dieser krisengeschüttelten Länder vom weltweiten Finanzsystem.
Ich spare mir den Hinweis darauf, was uns wohl erwartet, wenn
solche Länder unabhängige Entscheidungen treffen können – denn
wir haben ja gesehen, was uns erwartet, wenn die USA
unabhängige Entscheidungen trifft (Irak). Sicher ist nur ein:
Es wird vermehrt zum Kräftemessen à la Iran kommen...
...und allein ein solches Kräftemessen wird zu politischen
Unruhen führen, die sich in weiter steigenden Rohstoffpreisen
niederschlagen.
Na, aber lassen Sie sich von mir bitte nicht in eine
Untergangsstimmung versetzen. Davon sind wir weit entfernt. Ich
erwarte lediglich eine Zunahme der Volatilität. Der eine oder
andere von Ihnen wird sich noch an die Volatilität zu Zeiten
der Internetblase erinnern. Die Rohstoffmärkte, an denen mit
echten Bedürfnissen gehandelt wird, werden die damalige
Volatilität meiner Erwartung nach blass aussehen lassen.
Einen kleinen Vorgeschmack gab uns der Silberpreiseinbruch von
14,69 auf 12,525 US-Dollar (17 %!) an nur einem Tag am
vergangenen Donnerstag.
Doch trotz der erfreulichen Meldung, dass die Zinsanhebungen
bald zu einem Ende kommen werden, trotz des exportfördernden
schwachen US-Dollar, und trotz der robusten Konjunkturdaten
konnten die Aktienbörsen in den USA keine Kursgewinne erzielen.
Einer der Gründe mag auch in der überraschenden Zinsanhebung
Chinas von 5,5 % auf 5,85 % liegen. Die Finanzmärkte haben
diese Meldung mit Sorge aufgenommen, denn höhere Zinsen in
China könnten, so die Befürchtung, die Wirtschaftslokomotive
unserer Erde bremsen und somit weltweit einen
konjunkturdämpfenden Einfluss haben.
Meiner Ansicht nach ist das eine überzogene Angst. Das
Wirtschaftswachstum von China benötigt noch weit drastischere
Schritte als eine leichte Zinsanhebung. Auch die
Wechselkursanpassung von 2 % vor einigen Monaten hat keinen
bremsenden Einfluss gezeigt. Erst letzte Woche vermeldete China
ein Konjunkturwachstum im ersten Quartal von 10 %.
Also: Wie verhalten wir uns am besten in diesen turbulenten
Zeiten? Wie können wir uns vor den heftigen Preisschwankungen
an den Rohstoffmärkten schützen und vor allem, welche Rolle
wird Deutschland und Europa in dieser neuen Wirtschaftsordnung
spielen? Ein paar Gedanken dazu habe ich im nächsten Kapitel
dargelegt.
==============================================================
03. AUSBLICK: WOHIN MIT DEN VIELEN BARRESERVEN?
==============================================================
Der Ausblick bleibt den zahlenden Abonnenten des
Heibel-Ticker PLUS vorbehalten. Bitte haben Sie Verständnis
dafür, aber ohne eine kleine Einnahmequelle kann ich diesen
Dienst nicht aufrecht erhalten.
***************************WERBUNG****************************
In Deutschland gibt es kaum einen anderen, der die
Hintergründe der Aktienmärkte so messerscharf von dem
täglichen Medienrummel trennen kann, wie der Autor des
Heibel-Tickers Stephan Heibel
Von seinen Fähigkeiten, komplizierte Zusammenhänge
verständlich darzustellen, können Sie sich mit diesem
Heibel-Ticker Standard überzeugen. Wenn Sie allerdings seine
Schlussfolgerungen und Empfehlungen erfahren möchten,
dann sollten Sie sich einmal um den Heibel-Ticker PLUS kümmern.
Für eine Jahresgebühr von 120 Euro erhalten Sie ein
Jahresabonnement sowie sämtliche Sonderanalysen, die in
unregelmäßigen Abständen veröffentlicht werden.
Falls Ihnen ein Jahr zu lang erscheint, dann können Sie den
Heibel-Ticker PLUS auch zunächst für ein halbes- oder viertel
Jahr bestellen. Oder bestellen Sie einfach das Schnupperabo.
Geben Sie bitte den folgenden Link in Ihren Browser ein und
bestellen Sie unter
http://www.heibel-ticker.de/bestellung.php
Bei Fragen senden Sie direkt eine eMail an den Autor unter
leserfragen@heibel-ticker.de
***************************WERBUNG****************************
==============================================================
04. FOSTER WHEELER KAUFT SEINE JUNK-BONDS ZURÜCK
==============================================================
Eine weitere Verwendung von Barreserven ist das vorzeitige
Abzahlen von Krediten. Foster Wheeler baut Förderanlagen für
die Energieindustrie. Die Nachfrage boomt, das Unternehmen aus
New Jersey kann sich die Aufträge aussuchen und die Preise
setzen.
Die gute Ertragslage wird vom Unternehmen genutzt, um die
ausstehenden Kredite zurück zu zahlen. Diese Woche wurden 121
Mio. US-Dollar verwendet, um ausstehende Wandelanleihen zurück
zu kaufen. Die Hälfte wurde mit neu ausgegebenen Aktien
bezahlt, die anderen Hälfte wurde in bar abgelöst.
Damit hat Foster Wheeler nun in den vergangenen fünf Jahren
insgesamt 800 Mio. US-Dollar an Krediten vorzeitig zurück
gezahlt. Die ausstehenden Kredite sind auf dem niedrigsten
Niveau seit 20 Jahren.
Durch diese Transaktion wurde der Aktienkurs künstlich in den
Keller gepeitscht. Vielleicht eignet sich dieser Kursrutsch für
eine Spekulation.
Die Wandelanleihe wurde mit 10,359 % verzinst und fiel in die
Kategorie der Junk Bonds. Es gibt Fonds, die nichts anderes
tun, als in diverse Junk Bonds zu investieren.
Wenn nun ein Unternehmen wie Foster Wheeler diese Junk Bonds in
Aktien umtauscht (so etwas ist möglich, wenn dies in den
entsprechenden Anleihekonditionen vorgesehen ist), dann steht
dieser Junk Bond Fonds plötzlich mit einer Anzahl an Aktien da.
Junk Bond Fonds dürfen oder wollen aber gar keine Aktien im
Bestand haben. Also werden die Aktien auf den Markt
geschmissen.
Dies ist bei Foster Wheeler am Donnerstag und Freitag passiert.
Der Kurs ist bei gestiegenem Handelsvolumen um 10 %
eingebrochen.
Ich erwarte, dass dieser Verkaufsdruck, der durch die Aktien
der Junk Bond Fonds verursacht wird, bereits an diesem
Wochenende beendet ist. In der kommenden Woche wird der Kurs
sich wieder erholen.
Von dieser Sondersituation können wir profitieren. Der Call
Optionsschein Basis 35 US-Dollar, fällig am dritten Freitag im
Mai (US-Kürzel UFBEG.X), kostet derzeit 8,80 US-Dollar. Bei
einem Aktienkurs von derzeit 44,56 US-Dollar notiert dieser
Schein unter seinem inneren Wert.
Wer auf eine Gegenbewegung spekulieren möchte, kann diesen
Schein kaufen und Ende nächster Woche wieder verkaufen. Ein
Anstieg der Aktie auf 47 US-Dollar würde einen
Optionsscheingewinn von 25 % nach sich ziehen.
Foster Wheeler (FWLT) Call Option
US-Kürzel UFBEG.X
Kurs aktuell 8,80 US-Dollar
Kaufen bis 9 US-Dollar
Fällig am 3. Freitag im Mai (19.5.)
Ziel 12 US-Dollar bis Ende nächster Woche
==============================================================
06. LESERFRAGEN: TIME WARNER, 3U TELEKOM, SOLAR FABRIK
==============================================================
FRAGE 1: Time Warner
FRAGE 2: 3U Telekom
FRAGE 3: Solar-Fabrik
FRAGE 1: Time Warner
Gespannt las ich heute Ihren wieder überaus interessanten
Börsenbrief. Nun möchte ich Sie nach Time Warner fragen. Mein
größtes Pferd in meinem Depotstall, auch wenn es in den letzten
Jahren jede Menge Mist produziert hat - den Kurs betrachtet.
Wie ist denn Ihre Einschätzung zu diesem Wert. Halten,
nachkaufen oder verkaufen?
Liebe Grüße, Philipp aus Augsburg
ANTWORT 1:
Mir fehlt bei Time Warner der Grund, warum der Kurs abheben
sollte. Seit 2003 hat der Kurs so ziemlich gar nichts mehr
zustande gebracht. Als Bremse sehe ich insbesondere Chairman
und CEO Richard Parsons. Er hat es nun schon viele Jahre
verstanden, Time Warner in seiner Form unverändert zu belassen,
obwohl der Erfolg ausbleibt. Jüngst wurde wieder einmal eine
Initiative gestartet, die Internetsparte AOL zu modernisieren -
aber im Konzernmantel von Time Warner kann AOL nicht richtig
innovativ sein.
Die Bilanz ist okay. Zwar schiebt das Unternehmen 20 Mrd. US-
Dollar langfristige Schulden vor sich her, aber mit der
operativen Marge von 17 % kann die notwendige Zinslast locker
getragen werden. Das KGV liegt bei 27, das Umsatzwachstum bei
nur 7 %. Damit ist Time Warner ambitioniert bewertet.
In meinen Augen wird nicht viel passieren, solange Parsons an
der Macht bleibt. Der Aktienkurs wird weder sonderlich steigen,
noch sonderlich fallen. Eine zu erwartende Seitwärtsbewegung
reicht mir aber nicht aus, um die Aktien zu kaufen, denn
gleichzeitig erwarte ich einen schwächeren US-Dollar, so dass
der Kurs für uns Europäer unterm Strich leicht fallen würde.
Es gab schon mehrere Versuche, durch Wechsel an der
Führungsspitze des Konzerns neue Impulse zu setzen. Vielleicht
klappt es ja beim nächsten mal: Wenn ein Chef ans Ruder kommt,
der den Konzern in drei Sparten zerschlägt (Time Warner Media,
AOL Internet und Roadrunner Kabel-Breitbandzugang), dann würde
der Kurs abgehen wie eine Rakete.
Ich würde also einen kleinen Teil Ihrer Position im Depot
behalten, denn nach unten ist der Kurs abgesichert und bei
einem entsprechenden Führungswechsel könnte der Kurs
tatsächlich abheben. Als größte Position hat Time Warner in
Ihrem Depot allerdings nichts zu suchen. Stattdessen sollten
Sie sich ein paar Gold- und Ölaktien ins Depot holen. Deren
Hausse wird noch einige Jahre anhalten.
FRAGE 2: 3U Telekom
Ich habe eine Frage? Ich habe 3 U Telekom - WKN 516790 für
0.86 Euro gekauft. Wie sieht die Zukunft aus . Ich hatte schon
mal am 11.04.03 für 5,80 Euro gekauft und für 13,55 Euro in
2004 verkauft .
Am 22.04. 06 war ich auf einer Party , da habe ich einen Mann
kennen gelernt und über Aktien gesprochen. Er gab mir den Rat,
so schnell wie möglich viele 3 U Telekom zu kaufen. Er sagte,
die werden bis Mitte 2007 über 2,20 Euro stehen. Nur eines hat
er nicht gesagt: Woher er die Information hat. Kann man diesen
Information trauen? Ist es ein großes Risiko, wenn ich 40.000
Aktien kaufe ?
Mit freundlichen Grüßen, Arno aus Phnom Penh
ANTWORT 2:
3U Telekom kämpft in meinen Augen auf verlorenem Posten. Zwar
hat sich das Unternehmen durch den Wegfall des
Vermittlungsmonopols der Telekom einige lukrative Nischen
sichern können und verdiente mit Call-by-Call Angeboten recht
gut. Aber nun hält Voice-over-IP Einzug in die deutschen
Haushalte und immer mehr Flat-Rate-Angebote für
Festnetzgespräche werden den Call-by-Call Anbeitern das Wasser
abgraben.
Immerhin hat 3U Telekom diesen Wandel erkannt und kaufte daher
vor zwei Jahren einen VoIP-Anbieter. Aber 3U Telekom ist nicht
in der Position, VoIP erfolgreich in den Markt zu drücken. Da
sind andere Anbieter besser positioniert.
Siemens befindet sich derzeit in Gesprächen, seine gesamte
Festnetzvermittlungs- und Telephonsparte zu verkaufen, weil in
diesem Bereich nicht mehr viel zu verdienen ist. Ich weiß
nicht, wie 3U Telekom dort Geld verdienen will. Halten Sie sich
lieber an Vodafone. Ich würde die Finger von 3U Telekom lassen.
FRAGE 3: Solar-Fabrik
Auf Grund der Hype bei Solaraktien, erwäge ich in Ihren
empfohlenen Wert Solar-Fabrik einzusteigen.
Bei einer weiteren Recherche bin ich auf folgenden Artikel
gestoßen, um dessen Beurteilung ich bitte
Sowie Antwort auf die Frage, warum Sie bewertungstechnisch
einen Kurs von ca. 20 Euro bis zum Herbst 2006 sehen.
Die Analysten der Citigroup stufen die Aktie von Solar-Fabrik
(ISIN DE0006614712/ WKN 661471) von "hold" auf "sell" zurück,
halten aber am Kursziel von 10 EUR weiter fest.
Solar-Fabrik habe gerade ein trübes Jahr beendet und trotz des
besseren Ausblicks glaube man, dass dies nicht genug sei, um
den momentanen Aktienkurs zu rechtfertigen. Die gewählte
Strategie sei mit hohen Risiken verbunden.
Auf Grund einer schlechten Solarzellenversorgung habe Solar-
Fabrik in einem günstigen Marktumfeld der Konkurrenz hinterher
gehinkt. Auch die Übernahme eines Wafer-Händlers sei höchst
enttäuschend gewesen.
Die Analysten hätten Zweifel, dass Solar-Fabrik die für den
Wettbewerb notwendige Größe in nächster Zeit erreichen werde.
Der Spielraum für Kostensenkungen mittels technologischen
Fortschritts sei begrenzt. Insofern glaube man nur an eine
langsame Erholung der EBIT-Margen. Solar-Fabrik könne
gestiegene Kosten im derzeitigen Umfeld nicht voll an die
Kunden weitergeben.
Die EPS-Schätzungen habe man für 2006 von 0,77 auf 0,16 EUR und
die für 2007 von 1,10 auf 0,36 EUR reduziert. Den Umsatz in
2006 sehe man bei 83 Mio. EUR und in 2007 bei 121 Mio. EUR. Die
Bewertung des Titels auf Basis der für 2006 erwarteten Gewinne
sei hoch, was sich in 2007 wieder relativiere. Die
Enttäuschungen der vergangenen Jahre würden die Analysten aber
nicht nur auf Pech schieben und daher einen großen Abschlag zur
gewöhnlichen Bewertungsmethode vornehmen.
Vor diesem Hintergrund sprechen die Analysten der Citigroup für
die Aktie von Solar-Fabrik nunmehr eine Verkaufsempfehlung aus.
Analyse-Datum: 06.04.2006 Quelle: Finanzen.net
Des weiteren interessiert mich ich folgendes: In aktuellen
Ausgaben werden bisherige Empfehlungen - wie auch die oben
erwähnte Solar-Fabrik vom 24.02.06 - aufgelistet.
Mich interessiert, auf welches Datum sich Ihr Statement bezieht
(ist es immer das Datum der aktuellen Ausgabe, oder ein älteres
Datum?)Vielleicht könnte man vor das Statement das jeweilige
Datum setzen? Im Voraus ein herzliches Dankeschön für die
Beantwortung meiner Fragen.
Auch möchte ich hiermit meiner Freude Ausdruck verleihen, die
ich jede Woche beim Lesendes Heibel-Tickers-Plus habe !!!
Ralf aus Landau
ANTWORT 3:
Caterpillar hat in diesen Tagen ein herausragendes
Quartalsergebnis vermeldet. Trotz exorbitant ansteigender
Rohstoffpreise (Stahl!) konnte Caterpillar seine Kunden
beliefern und dadurch den Umsatz steigern. Klar, dass bei
knappen Resourcen derjenige, der liefern kann, jeden Preis
verlangen kann. Die gestiegenen Rohstoffkosten konnte
Caterpillar also problemlos an seine Kunden weitergeben.
Bei der Solar-Fabrik bahnt sich eine ähnliche Situation an.
Schon heute sind die für die Produktion der Solarmodule
erforderlichen Vorprodukte und Rohstoffe knapp. Im vergangenen
Jahr konnte die Solar-Fabrik daher nicht alle Aufträge
erfüllen. Durch eine Kapitalerhöhung konnte jedoch im
vergangenen Sommer eine Wafer-Produktionsfirma aus Kuala Lumpur
übernommen werden. Dadurch hat die Solar-Fabrik die eigene
Beschaffungssituation maßgeblich verbessert. Ich berichtete
bereits in meiner ersten Analyse darüber (siehe Heibel-Ticker
06/08 vom 24.2.06).
Nun hat ein Analyst der Citibank die Geduld verloren. Er warf
der Solar-Fabrik vor, die Beschaffungsprobleme nicht gelöst zu
haben, während andere Solarunternehmen in Deutschland
Rekordergebnisse einführen. Aufgrund seiner Analyse wurde der
Kurs in den Keller getrieben - der Kursverlust betrug zeitweise
sogar 30 %!
Ich habe schon vor einigen Wochen meine Einstellung kund getan,
dass ich lieber den langsamen, soliden und langfristig
ausgerichteten Geschäftsaufbau sehen möchte, als das
kurzfristige Ergreifen von Gelegenheiten, die lediglich
bilanzverschönernd wirken können. Gerade aufgrund meiner
Einschätzung, dass die Solar-Fabrik langfristig solide
aufgestellt ist, habe ich die Aktien den der andren
Solarunternehmen vorgezogen. Wenn Sie mich also fragen: Ich
bin dem Analyst der Citibank überaus dankbar, dass er mit
seinem reißerischen Bericht den Kurs der Solar-Fabrik Aktien
nochmals so weit in den Keller getrieben hat, dass wir zu
günstigen Kursen kaufen können.
Soeben habe ich mit der IR-Abteilung der Solar-Fabrik
telephoniert. Dort wurde meine Einschätzung bestätigt.
Weiterhin wurde mir avisiert, dass auch die Beschaffung von
Solarzellen durch eine strategische Entscheidung schon bald
gesichert sein könnte. Mein ursprüngliches Kursziel von 20
Euro bis zu diesem Herbst muss ich dennoch etwas zurück nehmen.
Das damalige Kursziel beruhte auch auf dem Hype, den ich für
die Solar-Fabrik erwartete. Nachdem nun jedoch ein Kurssturz
von 30 % sicherlich einige Aktionäre verärgert haben wird,
insbesondere Momentum-Trader verzeihen solche Kursrückschläge
nicht, wird sich der Kurs nun nicht mehr wie eine Rakete in
dieses Niveau katapultieren, sondern auf einem vernünftigen
Bewertungsniveau dorthin entwickeln.
Bis zu diesem Herbst erwarte ich ein KGV von ca. 60 (1,5-fache
Wachstumsrate). Bei einem erwarteten Gewinn je Aktie für das
Jahr 2006 von 31 Cents ergibt sich damit ein Aktienkurs von
18,6 Euro.
Warum 1,5-fache Wachstumsgeschwindigkeit? Weil die Solar-Fabrik
aufgrund ihrer soliden Strategie und aufgrund der guten
Prognostizierbarkeit des Geschäftsverlaufs einen
Bewertungsaufschlag verdient.
Ein weiterer potentieller Unruheherd ist die Neuverhandlung
über die Erneuerbare-Energien-Gesetz-Förderungen. Im kommenden
Jahr 2007 werden die Fördersätze neu festgelegt. Ich erwarte,
dass die neuen Fördersätze der Marktsituation entsprechend
angepasst werden, um das zarte Pflänzlein der sauberen
Zukunftstechnologie in Deutschland nicht zu gefährden. Das
heißt, dass die gestiegenen Rohstoffpreise gegen die gesunkenen
Produktionskosten abgewogen werden um die Ertragskraft der
Solarunternehmen nicht zu gefährden.
Ich bleibe also bei meiner Einschätzung, dass ein Kauf bzw.
Nachkauf auf dem Kursniveau unter 12 Euro sinnvoll ist.
Zu Ihren weiteren Fragen: Das Datum bezieht sich stets auf die
Ausgabe, in der ich die Aktien besprochen und empfohlen habe.
Ich habe Ihnen die entsprechende Ausgabe an diese E-Mail
angehangen. Das darunter befindliche Statement wird von mir
jede Woche überarbeitet. Es kann schon einmal vorkommen, dass
sich das Statement zur Vorwoche nicht verändert - dann hat sich
meine Einschätzung eben nicht verändert und es gibt nichts
Neues zu berichten. Aber das Statement wird von mir für jede
Ausgabe neu überarbeitet.
==============================================================
06. BEOBACHTETE WERTE
==============================================================
Bitte beachten Sie auch den Kundenbereich auf meiner
Internetseite unter www.heibel-ticker.de. Dort finden Sie
aktuelle Charts mit meinen jeweils aktualisierten
Einschätzungen.
Auch dieses Kapitel bleibt den zahlenden Abonnenten des
Heibel-Ticker PLUS vorbehalten. Bitte haben Sie Verständnis
dafür, aber ohne eine kleine Einnahmequelle kann ich diesen
Dienst nicht aufrecht erhalten.
***************************WERBUNG****************************
In Deutschland gibt es kaum einen anderen, der die
Hintergründe der Aktienmärkte so messerscharf von dem
täglichen Medienrummel trennen kann, wie der Autor des
Heibel-Tickers Stephan Heibel
Von seinen Fähigkeiten, komplizierte Zusammenhänge
verständlich darzustellen, können Sie sich mit diesem
Heibel-Ticker Standard überzeugen. Wenn Sie allerdings seine
Schlussfolgerungen und Empfehlungen erfahren möchten,
dann sollten Sie sich einmal um den Heibel-Ticker PLUS kümmern.
Für eine Jahresgebühr von 120 Euro erhalten Sie ein
Jahresabonnement sowie sämtliche Sonderanalysen, die in
unregelmäßigen Abständen veröffentlicht werden.
Falls Ihnen ein Jahr zu lang erscheint, dann können Sie den
Heibel-Ticker PLUS auch zunächst für ein halbes- oder viertel
Jahr bestellen. Oder bestellen Sie einfach das Schnupperabo.
Geben Sie bitte den folgenden Link in Ihren Browser ein und
bestellen Sie unter
http://www.heibel-ticker.de/bestellung.php
Bei Fragen senden Sie direkt eine eMail an den Autor unter
leserfragen@heibel-ticker.de
***************************WERBUNG****************************
==============================================================
07. CHARTTECHNIK DOW JONES, Dax & GOLD, Öl, $, €, Yen, Nikkei
==============================================================
Die Charts dazu können Sie im Kundenbereich unter
http://heibel-ticker.de/kundenbereich nachschlagen. Sie
benötigen dazu Ihre E-Mail Adresse und Ihr Passwort.
Charttechnik
Für kurzfristige Betrachtungen zur Bestimmung von optimalen
Ein- oder Ausstiegszeitpunkten sowie Marken wird die
Charttechnik zu Rate gezogen. Hier eine kurze Betrachtung
einiger wichtiger Charts:
Dow Jones Industrial 11.382 Punkte
Nach zwei Jahren Seitwärtskonsolidierung ist der Dow Jones nach
oben ausgebrochen und befindet sich in einem Aufwärtstrend,
dessen Grenzen zwischen 11.089 und 11.420 Punkten verlaufen.
Die 200-Tages-Durchschnittslinie verläuft bei 10.776 Punkten,
ein Unterschreiten der Unterstützung des steilen Aufwärtstrends
würde ein schnelles Abfallen auf diese Marke nach sich ziehen.
Das Handelsvolumen steigt deutlich an. Damit kann der
Kursanstieg als basierend auf einer breiten Basis bezeichnet
werden. Das ist positiv, ein plötzliches Ende der Rallye mit
heftigem Kursrutsch ist vorerst nicht zu befürchten.
Der Index notiert kurz unter seiner oberen Begrenzung. Damit
sind die Kurschancen in den nächsten Tagen begrenzt.
DAX 6.067 Punkte
Der Aufwärtstrend, der im Herbst letzten Jahres bei 4.827
Punkten begann, verläuft in einem steilen Aufwärtskanal mit den
Außengrenzen bei 6.005 und 6.173 Punkten. Die 200-Tages—
Durchschnittslinie verläuft bei 5.330 Punkten. Das
Handlesvolumen im DAX sieht gesund aus, ein kontinuierlicher
Anstieg der Umsätze ist zu beobachten. Das bedeutet, dass ein
eventuelles Unterschreiten der unteren Unterstützung zum
Nachkaufen genutzt werden kann.
Gold 638 US-Dollar
Der Preis für die Feinunze Gold ist nunmehr abgehoben: Die 600
US-Dollar Marke wurde nachhaltig übersprungen. Es gibt kein
Halten mehr.
Vergangenen Freitag habe ich Ihnen zu Nachkäufen geraten. Ich
halte meine Empfehlung bei, Korrekturen von 5 % und mehr
umgehend für Nachkäufe zu nutzen. Kaufen Sie allerdings nur die
Hälfte der angestrebten Position und warten Sie mit der anderen
Hälfte auf einen Rückschlag von 15 % und mehr vom jeweiligen
Höchstkurs.
Crude Oil 72,09 US-Dollar
Vergangenen Freitag wurden die 74 US-Dollar geknackt. Damit ist
das Öl nun überkauft und reif für eine Korrektur. Bei 66 US-
Dollar ist ein erster Boden. Hält dieser nicht, dann geht es
weiter in Richtung 63 US-Dollar. Darunter sollte der Ölpreis
auf absehbare Zeit nicht mehr fallen.
Wechselkurs US-Dollar / Euro 1,25435 USD/EUR
Nach dem Ausbruch über 1,23 USD/EUR gewinnt der Euro weiter an
Stärke. Bis zum Wechselkurs von 1,2757 USD/EUR ist nun der Weg
frei.
Wechselkurs Yen / Euro 142,965 YEN/EUR
Der Euro hat gegenüber dem Yen einen Aufwärtstrend begonnen,
dessen Grenzen zwischen 141 und 145,7 YEN/EUR verlaufen. Die
200-Tages-Durchschnittlinie verläuft bei 139,36 YEN/EUR.
Nikkei 17.114 Punkte
Noch immer hält die in der Vorwoche begonnene Konsolidierung im
Nikkei an. Der Aufwärtstrend verläuft in den Grenzen von 16.542
und 18.289 Punkten und ist somit noch lange nicht gefährdet.
Die Handelsumsätze nehmen leicht ab, so dass der Aufwärtstrend
mit Vorsicht zu genießen ist. Ein Unterschreiten der
Unterstützung würde einen Rückfall auf 15.360 Punkten nach sich
ziehen.
Der langfristige Aufwärtstrend des Nikkei wird durch die 200-
Tages-Durchschnittslinie bei aktuell 14.639 Punkten
unterstützt.
Eine erfolgreiche Börsenwoche,
take share
Stephan Heibel
http://heibel-ticker.de
mailto:info@heibel-ticker.de
==============================================================
08. DISCLAIMER / HAFTUNGSAUSSCHLUSS UND RISIKOHINWEISE
==============================================================
Wer un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen
nachmacht oder verfälscht oder nachgemachte oder verfälschte
un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen in Umlauf
setzt, wird mit Lust-, manchmal auch mit Erkenntnisgewinn
belohnt; und wenn alles gut geht, fällt davon sogar etwas für
Sie ab. (frei nach Robert Gernhardt)
Wir recherchieren sorgfältig und richten uns selber
nach unseren Anlageideen. Dennoch müssen wir jegliche
Regressansprüche ausschließen, die aus der Verwendung
der Inhalte des Heibel-Tickers entstehen könnten.
Die Inhalte des Heibel-Tickers spiegeln unsere Meinung
wider. Sie stellen keine Beratung, schon gar keine
Anlageempfehlungen dar.
Die Börse ist ein komplexes Gebilde mit eigenen Regeln.
Anlageentscheidungen sollten nur von Anlegern mit
entsprechenden Kenntnissen und Erfahrungen vorgenommen
werden. Anleger, die kein tiefgreifendes Know-how über
die Börse besitzen, sollten unbedingt vor einer
Anlageentscheidung die eigene Hausbank oder einen
Vermögensverwalter konsultieren.
Die Verwendung der Inhalte dieses Heibel-Tickers erfolgt
auf eigene Gefahr. Die Geldanlage an der Börse
beinhaltet das Risiko enormer Verluste bis hin zum
Totalverlust des eingesetzten Kapitals.
==============================================================
09. AN-/ABMELDUNG
==============================================================
Wenn Sie sich von diesem Dienst abmelden möchten, dann
gehen Sie bitte auf die Seite http://heibel-ticker.de und
„stornieren“ Sie Ihre E-Mail Adresse im Bereich „Newsletter Abo“.
Sie können sich über diese Seite gerne jederzeit wieder anmelden.
Sollte sich Ihre E-Mail Adresse geändert haben, so stornieren
Sie bitte zunächst die alte Adresse und melden sich anschließend
mit der neuen E-Mail Adresse wieder an.
Gerne können Sie den Heibel-Ticker Ihren Freunden empfehlen.
Sie können den Heibel-Ticker STANDARD beliebig weiterleiten.
Wenn Sie Inhalte davon auf anderen Internetseiten verwenden
möchten, bitten wir um eine kurze Information darüber.
==============================================================
Heibel-Ticker Ende
==============================================================
(-;______________________________________________;-)
