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23.07.2021:



H E I B E L - T I C K E R    S T A N D A R D

B Ö R S E N B R I E F

- Einfach einen Tick besser -



DEUTSCHE BIBLIOTHEK : ISSN 1862-5428

16. Jahrgang - Ausgabe 29 (23.07.2021)
Erscheinungsweise: wöchentlich Freitag/Samstag



Die PDF-Version dieser Ausgabe steht Ihnen ab sofort im Archiv sowie unter dem folgenden Link zur Verfügung: https://www.heibel-ticker.de/downloads/hts210725.pdf



Im heutigen Börsenbrief lesen Sie:

01.Info-Kicker: Sommerbereitschaft erspart hektischen Aktionismus
02.So tickt die Börse: Wochenperformance der wichtigsten Indizes
 - Wochenperformance der wichtigsten Indizes
03.Sentiment: Sentimentanalyse liefert keine neuen Signale
 -
04.Übersicht HT-Portfolio
05.Disclaimer / Haftungsausschluss und Risikohinweise
06.An-/Ab-/Ummeldung



01. Info-Kicker: Sommerbereitschaft erspart hektischen Aktionismus

Liebe Börsenfreunde,

Nach wie vor gibt es viele Anleger, die auf dicken Buchgewinnen der vergangenen Monate sitzen. Einen heftigeren Ausverkauf halte ich weiterhin für möglich, auch wenn wir diese Woche schon einen kleinen gesehen haben.

Wie angekündigt habe ich mich in den vergangenen zwei Wochen um andere Themen gekümmert: Themen, die in den heißen Monaten des Corona-Lockdowns liegen geblieben waren. Daher bleibt auch die heutige Ausgabe kurz.

Die Sentimentanalyse erstelle ich seit 6 Jahren wöchentlich für das Handelsblatt. Dort kennt man keine Ausnahme, daher habe ich meine Auswertung erstellt und in diese Ausgabe eingefügt.

Einige Kunden haben mich auf den Kurseinbruch bei Nvidia angesprochen: -75% über Nacht! Dabei handelte es sich um nichts weiter als einen Aktiensplitt im Verhältnis 1:4: Sie haben nun viermal so viele Aktien von Nvidia in Ihrem Depot, dafür ist der Kurs nur noch ein Viertel so hoch via zuvor.

Tatsächlich hat die Aktie von Nvidia nach dem rechnerischen Schritt des Viertelns um 8% zugelegt und ist Wochengewinner in unserem Portfolio.

Zum Bitcoin gab es diese Woche eine internationale Konferenz: Die Behauptung, dass jede Transaktion viel Strom verbrauchen würde, un der Bitcoin daher unökonomisch wäre, wurde widerlegt: Die Anzahl der Transaktionen je Block ist variabel, kann geändert werden. Jeder Block verbraucht Energie und je höher die Sicherheit sein soll, desto mehr Energie wird benötigt.

Kathie Woods, Elon Musk und Jack Dorsey haben sich allesamt überzeugt gezeigt, dass der Wert des Bitcoins über die Zeit steigen werde. Vom Mainstream ist der Bitcoin meiner Einschätzung nach dennoch noch immer weit entfernt.

Unser Portfolio hat sich vor dem Hintergrund des zwischenzeitlichen Ausverkaufs dieser Woche recht gut entwickelt. Sie finden die tabellarische Übersicht ebenfalls in der heutigen Ausgabe.

Nun wünsche ich eine anregende Lektüre,

take share, Ihr Börsenschreibel

Stephan Heibel

Chefredakteur und Herausgeber des Heibel-Ticker Börsenbriefs




02. So tickt die Börse: Wochenperformance der wichtigsten Indizes



WOCHENPERFORMANCE DER WICHTIGSTEN INDIZES


INDIZES24.7.21Woche ΔΣ '21 Δ
Dow Jones35.062 1,1%15,0%
DAX15.669 0,8%14,2%
Nikkei27.548 -1,6%0,4%
Shanghai A 3.721 0,3%4,0%
Euro/US-Dollar1,18-0,3%-4,3%
Euro/Yen130,130,1%2,7%
10-Jahres-US-Anleihe1,29%-0,010,35
Umlaufrendite Dt-0,47%-0,060,09
Feinunze Gold$1.801 -0,5%-4,4%
Fass Brent Öl$73,96 0,4%43,9%
Kupfer$9.435 0,0%20,3%
Baltic Dry Shipping$3.281 0,0%140,2%
Bitcoin$34.578 9,1%22,8%








03. Sentiment: Sentimentanalyse liefert keine neuen Signale

„Die Nervosität steigt und könnte, sollten die Kurse weiter abbröckeln, sich in den kommenden Wochen auch in einen Ausverkauf entwickeln” schrieben wir vor einer Woche.

Am Montag brach der DAX tatsächlich zwischenzeitlich um 4,5% ein: Insbesondere die hochspekulativen Titel wurden ausverkauft. Wie angekündigt waren es insbesondere die jungen Aktionäre, die zu schnell die Nerven verloren und ihre Positionen auf den Markt warfen. im weiteren Wochenverlauf konnte der DAX den Verlust wieder ausgleichen, legte im Wochenvergleich sogar um 0,8% auf 15.669 Punkte zu.

War dieser kurze Ausverkauf bereits ausreichend, um die schwachen Anlegerhände aus dem Markt zu schütteln? Hat der DAX auf seinem Wochentief bei 15.089 Punkten nun einen Boden gebildet, von dem aus es auf zu neuen Höhen gehen kann? Schauen wir uns einmal näher an, wie sich das Anlegersentiment entwickelt hat.

Die Anlegerstimmung ist von -0,5 in der Vorwoche auf +1,3 angesprungen. Die schlechte Laune der Vorwoche war offensichtlich nicht unbegründet, Anleger fühlten sich offensichtlich mit dem damals anlaufenden Ausverkauf nicht wohl.

Sogar die Verunsicherung ist in dieser Woche auf -0,2 zurück gegangen (Vorwoche -0,8). Eine gesunde Skepsis gegenüber steigende Kurse ist hilfreich für eine Rallye. Für meinen Geschmack ist die Verunsicherung zu schnell verflogen.

Die Zukunftserwartung zeigt sich unbeeindruckt von dem Abwärtshaken dieser Woche und zeigt mit einem Wert von weiterhin +2,8 eine starke Dominanz der Bullen.

Auch die Investitionsbereitschaft hat sich mit einem Wert von 0,4 gegebner der Vorwoche nicht verändert.

Das Euwax-Sentiment der Privatanleger ist deutlich zurück gekommen. Nach einem Wert von 10, der absolut bullische Positionierungen der Anleger zeigt, führte der Ausverkauf zu einem Rückgang auf nur noch 4.

Das Put/Call-Verhältnis der CBOE ist leicht angestiegen und zeigt, dass einige US-Anleger ihre zuvor bullischen Positionierungen ebenfalls zurück fahren.

Die Investitionsquote der US-Fondsanleger ist von 93% in der Vorwoche auf 71% gefallen. Also auch die Fondsanleger haben ihre Positionen deutlich verkleinert.

Das Bulle/Bär-Verhältnis der US-Privatanleger ist auf 0,00% gefallen: 30,6% der Anleger erwarten steigende, 30,6% erwarten fallende Kurse. Mit 38,7% ist das Lager der neutral eingestellten Anleger derzeit am größten.

Der technische Angst und Gier Indikator des S&P 500 zeigt mit 32% leichte Angst an, ist aber noch weit entfernt von Extremwerten, aus denen wir ein Marktungleichgewicht ablesen könnten. Diese Neutralität zeigt sich auch im Short Range Oscillator des S&P 500.

Interpretation



Ich versuche mich stets von Saisonalitäten fern zu halten. Natürlich gibt es eine Reihe von Faktoren, die leicht nachvollziehbar ein bestimmtes verhalten der Anleger beschreiben. Aber letztlich ist jedes Jahr ein wenig anders und man läuft Gefahr, bei zu großem Glauben an eine bestimmte Saisonalität die Besonderheit des aktuellen Jahres zu übersehen.

Soviel zur Relativierung vorab. Doch dieses Jahr verläuft bislang relativ typisch ;-)

Angefangen im vergangenen November legte der DAX eine fulminante Rallye auf‘s Parkett, die erst im April / Mai an Dynamik verlor. Im Juni und Juli konnten noch knapp neue Allzeithochs erklommen werden, doch wie eine Rallye fehlt sich das schon lange nicht mehr an. Mit „sell in may and go away” hätte man eine Menge Nerven schonen können.

„But never forget to come back in September”, geht der Spruch weiter: Nach dem kurzen Ausverkauf dieser Woche kann ich mir gut vorstellen, dass der Spruch dieses Jahr seine Gültigkeit unter Beweis stellt.

Für mich sieht der Ausverkauf dieser Woche nicht so aus, als wäre damit ein tragfähiger Boden für eine neue Dynamik der Rallye gebildet worden. Es war eine leichte Korrektur, die zu schnell endete, als das eine ausreichend große Zahl von Anlegern aus dem Markt getrieben werden konnte.

Somit hat sich wenig geändert im Vergleich zu den Vorwochen: Noch immer ist es möglich, dass die Kurse erneut purzeln. Es kann natürlich auch jederzeit ein neues Allzeithoch erklommen werden, immerhin ist der Abstand vom aktuellen Kursniveau nicht sehr groß. Doch ich würde im Fall neuer Hochs eher Gewinnmitnahmen erwarten, als das sich dort eine neue Dynamik bildet. Zu viele Anleger sind noch zu stark investiert, als dass neue Hochs zu einer Kaufpanik führen würden.

Ohne neue Impulse, sprich Ereignisse, würde ich also auch in den kommenden Wochen Schwankungen in der bereits bekannten Handelsspanne zwischen 15.000 und 15.800 erwarten. Ein Abrutschen in Richtung 14.800 würde mich noch nicht beunruhigen, erst darunter wurde ich mir Sorgen um unsere Positionierung machen. Neues Hochs bis 16.000 Punkte würde ich auch nicht als eine neue Dynamik der Rallye interpretieren.











04. Übersicht HT-Portfolio

Bitte beachten Sie auch den Kundenbereich auf meiner Internetseite unter www.heibel-ticker.de. Dort finden Sie aktuelle Charts mit meinen jeweils aktualisierten Einschätzungen.

==========

Im Wochenverlauf habe ich zu mehreren Titeln Anmerkungen im Kundenbereich der Webseiten verfasst.

Die tabellarische Übersicht bleibt den zahlenden Abonnenten des Heibel-Ticker PLUS vorbehalten.

Die dritte Spalte zeigt die Schlusskurse von Donnerstagabend. Unter „Woche“ steht die Veränderung im Vergleich zur Vorwoche. Unter „2014“ steht das Ergebnis der Position seit Jahresbeginn bzw. seit Aufnahme ins Portfolio. Unter „Anteil“ finden Sie den Anteil der jeweiligen Position am Gesamtdepot.

Unter ! steht zur Information meine Grundtendenz:
Kbei Gelegenheit Kaufen, 
NKNachkaufen 
HHalten, 
Vbei Gelegenheit Verkaufen, 
TVTeilverkauf, also nicht die ganze Position 
VLVerkaufslimit, bei überschreiten eines bestimmten Kurses sollte verkauft werden 
SLStopp Loss, bei Unterschreiten eines bestimmten Kurses sollte verkauft werden 
TSTrailing Stopp, wie SL, nur dass das Limit kontinuierlich nachgezogen wird 



Die „Gelegenheit“ zum Kaufen oder Verkaufen wird sodann kurzfristig von mir per Update an Sie bekanntgegeben.

Ich habe diese Spalte „!" insbesondere für neue Kunden vorgesehen, die zu einem späteren Zeitpunkt wissen wollen, ob ich die Position noch zukaufen würde, wenn ich beispielsweise darin nicht schon voll investiert wäre. Zukaufen würde ich jeweils jedoch niemals zu Höchstkursen, sondern stets nur nach kurzfristigen Kursrückschlägen von mindestens 5-7%.

Kauffolge: Je spekulativer, desto aggressiver würde ich kaufen und verkaufen. Derzeit verwende ich die folgenden Schritte:

Value Positionen in drei Schritten aufbauen: 25%-25%-50%,

Spekulative und alternative Positionen in zwei Schrittenaufbauen: 50%-50%,

Tradingpositionen ganz oder gar nicht: 100%.

Stopp Loss Limits, Verkaufslimits und ähnliche Aktionsmarken verwalte ich aktiv in meinem System und ändere ich unter der Woche mehrfach, fast täglich. Eine Veröffentlichung der entsprechenden Limits ist in der Regel nicht sinnvoll, allenfalls Stopp Loss Marken werde ich bisweilen im Text bekanntgeben.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, aber ohne eine kleine Einnahmequelle kann ich diesen Dienst nicht aufrecht erhalten.

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In Deutschland gibt es kaum einen anderen, der die Hintergründe der Aktienmärkte so messerscharf von dem täglichen Medienrummel trennen kann, wie der Autor des Heibel-Tickers Stephan Heibel.

Von seinen Fähigkeiten, komplizierte Zusammenhänge verständlich darzustellen, können Sie sich mit diesem Heibel-Ticker Standard überzeugen. Wenn Sie allerdings seine Schlussfolgerungen und Empfehlungen erfahren möchten, dann sollten Sie sich einmal um den Heibel-Ticker PLUS kümmern.

Für eine Jahresgebühr von 150 Euro erhalten Sie ein Jahresabonnement sowie einen Vorzugspreis auf sämtliche Sonderanalysen, die in unregelmäßigen Abständen veröffentlicht werden. Viele Sonderanalysen stellen wir den Heibel-Ticker PLUS Kunden sogar kostenfrei zur Verfügung.

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Eine erfolgreiche Börsenwoche,
take share

Stephan Heibel
Chefredakteur und Herausgeber des Heibel-Ticker Börsenbriefs

www.heibel-ticker.de


mailto:info/at/heibel-ticker/./de



05. Disclaimer / Haftungsausschluss und Risikohinweise

Wer un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen nachmacht oder verfälscht oder nachgemachte oder verfälschte un- oder überpersönliche Schreib- oder Redeweisen in Umlauf setzt, wird mit Lust-, manchmal auch mit Erkenntnisgewinn belohnt; und wenn alles gut geht, fällt davon sogar etwas für Sie ab. (frei nach Robert Gernhardt)

Wir recherchieren sorgfältig und richten uns selber nach unseren Anlageideen. Für unsere eigenen Transaktionen befolgen wir Compliance Regeln, die auf unsere eigene Initiative von der BaFin abgesegnet wurden. Dennoch müssen wir jegliche Regressansprüche ausschließen, die aus der Verwendung der Inhalte des Heibel-Tickers entstehen könnten.

Die Inhalte des Heibel-Tickers spiegeln unsere Meinung wider. Sie stellen keine Beratung, schon gar keine Anlageempfehlungen dar.

Die Börse ist ein komplexes Gebilde mit eigenen Regeln. Anlageentscheidungen sollten nur von Anlegern mit entsprechenden Kenntnissen und Erfahrungen vorgenommen werden. Anleger, die kein tiefgreifendes Know-how über die Börse besitzen, sollten unbedingt vor einer Anlageentscheidung die eigene Hausbank oder einen Vermögensverwalter konsultieren.

Die Verwendung der Inhalte dieses Heibel-Tickers erfolgt auf eigene Gefahr. Die Geldanlage an der Börse beinhaltet das Risiko enormer Verluste bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals.

Quellen:
Kurse: Deutsche Kurse von comdirect.de, Goldbarren & Münzen von proaurum.de, US-Kurse von finance.yahoo.com. Alle Kurse sind Schlusskurse vom Donnerstag sofern nichts Gegenteiliges vermerkt ist.
Bilanzdaten: Comdirect, Yahoo! Finance sowie Geschäftsberichte der Unternehmen
Informationsquellen: dpa-AFX, Aktiencheck, Yahoo! Finance, TheStreet.com, IR-Abteilung der betreffenden Unternehmen



06. An-/Ab-/Ummeldung

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